Auftragsbekanntmachung (2023-05-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: FG 2884 23 034
Kurze Beschreibung:
“Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, LPH 1-6, Besondere Leistungen, Thermische Bauphysik, stufenweise Vergabe” Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Herzogtum Lauenburg🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-05-05 📅
Einreichungsfrist: 2023-06-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-10 📅
Datum des Beginns: 2023-07-31 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 090-278306
ABl. S-Ausgabe: 90
Zusätzliche Informationen
“Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 31.05.2023 angenommen.”
Quelle: OJS 2023/S 090-278306 (2023-05-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-02-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stadt Lauenburg-Elbe, Sanierung Schloss Lauenburg-Elbe - Dienstleistungen Fachplanung - Tragwerksplanung
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 86448.93 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Ziel der Stadt Lauenburg/Elbe ist es das städtische Schlossgebäude als Verwaltungssitz zu erhalten und damit auch die Nutzung und Unterhaltung des...”
Beschreibung der Beschaffung
Ziel der Stadt Lauenburg/Elbe ist es das städtische Schlossgebäude als Verwaltungssitz zu erhalten und damit auch die Nutzung und Unterhaltung des Kulturdenkmals nachhaltig zu sichern. Das Schlossgebäude selbst ist ein Backsteinbau, errichtet Anfang des 18. Jh. auf Vorgängerbauten aus dem 16. Jh., und steht unter Denkmalschutz. Es ist denkmalrechtlich Teil der Sachgesamtheit Schloss und Fürstengarten, und ein Kulturgut von nationaler Bedeutung.
Der erhebliche Sanierungsstau seit den letzten Umbaumaßnahmen in den 1990er Jahren, die marode Bausubstanz, statische Probleme, Brandschutzanforderungen und die fehlende Barrierefreiheit des Gebäudes erfordern dringend ein umfangreiches Sanierungskonzept zum Erhalt des Baudenkmals. Zahlreiche neuzeitliche Einbauten verdecken die bauzeitlichen Strukturen und vorhandene Bauschäden. Dadurch sind Freilegungen und anschließend zahlreiche restauratorische Untersuchungen notwendig.
Die veraltete technische Ausstattung und vor allem die mangelhafte Gebäudeausrüstung im Bereich der technischen Ver- und Entsorgungsanlagen bedürfen zudem dringend Verbesserungen.
Das Gebäude hat eine BGF von 1.526m². Die im Jahre 2021 geschätzten Kosten der Gesamtmaßnahmen für die KG 100-700 betragen ca. 4,9 Mio. € brutto.
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung gem. HOAI abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben. Es sollen die Leistungsphasen 1-6 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 werden potentielle Bewerber zur Teilnahme aufgefordert und reichen den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein.
In Phase 2 werden die eingegangen Teilnahmeanträge geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
Die Bewerber der Phase 2 werden gesondert zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121005763 eingestellt.
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Ort der Leistung: Herzogtum Lauenburg🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2023-07-31 📅
Datum des Endes: 2026-12-31 📅
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 4
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der zu erwartenden Leistung im Hinblick auf den hier ausgeschriebenen Auftragsgegenstand
Qualitätskriterium (Gewichtung): 8
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gewährleistung von Kosten- und Terminsicherheit in der Planung und in der Baudurchführung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 4
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kommunikation, Kooperation und Verfügbarkeit der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅
Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben ✅
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: FG 2884 23 034
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-09-21 📅
Titel: Stadt Lauenburg-Elbe, Sanierung Schloss Lauenburg-Elbe - Dienstleistungen Fachplanung - Tragwerksplanung
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 3
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 86448.93 EUR 💰
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: KSK Ingenieure Eutin GmbH & CO. KG
Nationale Registrierungsnummer: DE 135265833
Postanschrift: Weidestraße 7
Postleitzahl: 23701
Postort: Eutin
Region: Ostholstein🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: j.scheele@ksking.de📧
Telefon: 000📞
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Stadt Lauenburg/Elb
Nationale Registrierungsnummer: t:0415359090
Postleitzahl: 21481
Postort: Lauenburg/Elbe
Region: Herzogtum Lauenburg🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@lauenburg.de📧
Telefon: 0415359090📞 Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
Nationale Registrierungsnummer: t:04319884640
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postleitzahl: 24105
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 431-988-4542📞
Fax: +49 431-988-4702 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Nationale Registrierungsnummer: 01-2002-79
Postanschrift: Küterstraße 30
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: e-vergabe-fbdl@gmsh.de📧
Telefon: +49 431-599-2300📞
Fax: +49 431-599-1510 📠
URL: http://www.gmsh.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“"Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
"Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
§ 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU."
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Quelle: OJS 2024/S 035-102094 (2024-02-16)