Gegenstand dieses Verfahrens sind Planungsleistungen zur Erstellung eines Regenwasserkonzepts im Rahmen der Konversionsentwicklung des Areals "US Housing" in Bitburg. Auftraggeber ist der Zweckverband Flugplatz Bitburg, der für die Konversionsentwicklung des Areals zuständig ist.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-05-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-04-24.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2023-04-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: ZVBB03/23
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand dieses Verfahrens sind Planungsleistungen zur Erstellung eines Regenwasserkonzepts im Rahmen der Konversionsentwicklung des Areals "US Housing"...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand dieses Verfahrens sind Planungsleistungen zur Erstellung eines Regenwasserkonzepts im Rahmen der Konversionsentwicklung des Areals "US Housing" in Bitburg. Auftraggeber ist der Zweckverband Flugplatz Bitburg, der für die Konversionsentwicklung des Areals zuständig ist.
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-01-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: ExPost: Vergabe Regenwasserkonzeption Bitburg Housing
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand dieses Verfahrens sind Planungsleistungen zur Erstellung eines Regenwasserkonzepts im Rahmen der Konversionsentwicklung des Areals "US Housing"...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand dieses Verfahrens sind Planungsleistungen zur Erstellung eines Regenwasserkonzepts im Rahmen der Konversionsentwicklung des Areals "US Housing" in Bitburg. Auftraggeber ist der Zweckverband Flugplatz Bitburg, der für die Konversionsentwicklung des Areals zuständig ist.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 250 000 EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 105209.09 EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (höchstes Angebot): 176 120 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (niedrigstes Angebot): 105209.09 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Regenwasser gilt als eines der Leitthemen im Plangebiet. Durch den Einsatz eines oberflächennahen Entwässerungssystems ("blau-grüne Infrastruktur") sollen...”
Beschreibung der Beschaffung
Regenwasser gilt als eines der Leitthemen im Plangebiet. Durch den Einsatz eines oberflächennahen Entwässerungssystems ("blau-grüne Infrastruktur") sollen Grundwasserneubildung und Verdunstung gefördert und so ein starkregenresilientes und klimagerechtes Quartier entstehen. Im Zuge der Aufstellung des Regenwasserbewirtschaftungskonzeptes in Bitburg soll erstmalig der Fokus auf eine natürliche Verdunstung gelegt werden. Ausgangpunkt der Bearbeitung ist ein bereits durch das Büro Planstatt Senner erstelltes wassersensibles Entwässerungskonzept aufgestellt, welches einen naturnahen Wasserhaushalt vorsieht. Diese Konzeption soll im Rahmen des hier zu vergebenden Auftrags weiter konkretisiert werden. Ergebnis des bisherigen Konzeptes ist ein zentraler Retentionsraum in Form eines Sees. Dieser wird durch dezentrale Retentionsräume auf den Grundstücken unterstützt. Durch längere Aufenthaltszeiten des Wassers innerhalb der Grünflächen soll die Verdunstung im Gesamtgebiet deutlich gesteigert und dem natürlichen Zustand angepasst werden. Der geplante See soll eine besondere Funktion in der Entwässerungsplanung erhalten. Das oberhalb anfallende Niederschlagswasser soll oberflächig (in Form eines Wasserspiels) zum See geleitet werden. So wird der Abfluss für die Anwohner sichtbar und der Weg des Wassers im Gebiet kann nachverfolgt werden. Planmäßig soll das Gebiet im Trennsystem entwässern. Das gesammelte Niederschlagswasser soll weitestgehend oberflächennah in Grünmulden und Kastenrinnen in den geplanten See abgeleitet werden. Die Entwässerungsplanung hat im Hinblick auf den natürlichen Wasserhaushalt in einem Siedlungsgebiet Symbolcharakter. Ziel des Projektes ist es, eine wassersensible Stadtentwicklung aufzuzeigen und als Vorbildfunktion für spätere Entwicklungen in Bitburg und den angrenzenden Regionen zu sein. Zu-dem sollen Wege aufgezeigt werden, welche Möglichkeiten für eine klimagerechte/-angepasste Stadtentwicklung bestehen. Sämtliche Entwässerungseinrichtungen sind nach der DIN 1986-100 auszulegen. Bei Versickerung von Niederschlagswasser ist die DWA A 138 maßgebend. Es sollen außerdem Nachweise der hydrologischen Funktionsfähigkeit der Regenwasserbewirtschaftung erstellt werden, die als erste Orientierungsgrößen für die Objektplanung dienen sollen. Für spätere Planungsstände sind detaillierte hydrologische Nachweise sowie Überflutungsnachweise für Sturzregenereignisse erforderlich. Alle Kostenschätzungen müssen nach DIN erfolgen. Folgende Arbeitsschritte für die Erstellung eines Regenwasserkonzeptes werden erwartet und sind in enger Abstimmung mit den am Projekt Beteiligten durchzuführen: 1. Grundlagenermittlung - topografische Gegebenheiten, Geländehöhen usw. - Erfassung des Versiegelungsgrades, Ist-Situation und Soll-Situation - vorhandene Bodengutachten hinsichtlich Versickerungseignung, Grundwasser usw. prüfen - vorhandene Altlastenerkundungen hinsichtlich eventueller Auswirkungen auf die Konzeption analysieren - aktuelle Infrastruktur: Straßen, Wege, Parkflächen - aktuelle Infrastruktur: vorhandenes Trennsystem einschließlich Rückhaltebecken - derzeitige Vorgaben hinsichtlich bestehender wasserrechtlicher Erlaubnisse und Einleitungen in das städtische Abwassernetz - derzeitige Entwässerungssituation unter Einbezug der Oberflächen, der Schmutzwasserableitung und des baulichen Netzzustandes bewerten - Biotope und Arten (Schutzkulisse) untersuchen (Baumkataster und Abschlussbericht einer Relevanzbegehung Arten- und Naturschutz liegen diesem Leistungsverzeichnis bei.) - Einzugsgebiet insgesamt (angrenzende Bebauungen, angrenzendes Gewerbegebiet) berücksichtigen - Ausgangslage Kommune, Genehmigungsbehörden einbeziehen 2. Vorentwurf - Wasserbilanz des Ist- und Soll-Zustandes erstellen o Betrachtung und Abwägung verschiedener Varianten o Ausarbeitung eines Regenwasserkonzeptes o Einschätzung und Abwägung Bestandssituation berücksichtigen überschlägige hydraulische Berechnungen einschließlich Nachweis neuer und weiter genutzter Anlagenteile, Ermittlung der erforderlichen Rückhaltevolumia abflussvermeidende Maßnahmen planen o Einleitung in Cluster Rückhalte o Beziehungen in einem Abflussschema / Fließdiagramm verknüpft darstellen o Nachweis der hydrologischen Funktionsfähigkeit einschließlich Sicherheit gegen Überflutung bei Starkregenereignissen - Darstellung des Konzeptes in Übersichtsplänen mindestens im Maßstab 1 : 1 000 mit Kennzeichnung der Abflusswege, Nutzung bestehender Anlagen, Neubaumaßnahmen, gegebenenfalls Kennzeichnung der verschiedenen Cluster usw. - Darstellung des Konzeptes für die Hauptabflusswege als Längsschnitt durch den Wasser-weg mindestens im Maßstab 1 : 1 000/100 - Detaildarstellung im Grundriss und ersten einfachen Querprofilen vom See (Drosselsee, Hauptsee, Speichersee, Kaskade, Klimaboulevard, grüne Finger etc.) - Materialvorschläge Abdichtung des Sees - Schnitte, Perspektiven vorher/nachher - Regenwasserabflussmanagementkonzept - Kostenschätzung nach DIN 276 und Nutzungskostenschätzung nach DIN 18960 - Darstellung der Untersuchungen und Ergebnisse in einem Erläuterungsbericht - Laufende Abstimmung der Planungsschritte mit dem Auftraggeber unter Beteiligung der Stadtwerke in bis zu vier Besprechungsterminen. - Projektvorstellung der Vorplanung in einem gemeinsamen Besprechungstermin mit Übergabe der Unterlagen 2 x analog und digital auf Datenträger Die Planung des Regenwasserkonzeptes soll in Zusammenarbeit zwischen Tiefbauingenieuren und Landschaftsplanern erfolgen. In Kombination erstellen beide Fachdisziplinen zusammen einen Masterplan, welcher in Zusammensetzung von Bestandssystem und Neuplanung der Abflussmaßnahmen alle Verknüpfungen darstellt. Die geplanten Maßnahmen und insbesondere die Oberflächenanlagen unterliegen ästhetischen Ansprüchen und müssen Funktion und Form entsprechend vereinen. Wegen der Einzelheiten wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Ort der Leistung: Eifelkreis Bitburg-Prüm🏙️ Vergabekriterien
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 450.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Projektleiters und der Projektmitarbeiter - Freianlagenplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 225.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des vorgesehenen Projektleiters und der Projektmitarbeiter - Tiefbauingenieure / Ingenieurbauwerke -
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 100.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅
Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben ✅
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Vertragsnummer: 0323
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-12-18 📅
Titel: Planungsleistungen Regenwasserkonzeption Bitburg Housing
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Höchstes Angebot: 176 120 💰
Niedrigstes Angebot: 105209.09 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 105209.09 EUR 💰
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Bietergemeinschaft Ingenieurbüro H. Berg & Partner GmbH / Björnsen beratende Ingenieure GmbH
Nationale Registrierungsnummer: HRB5367
Postleitzahl: 52078
Postort: Aachen
Region: Städteregion Aachen🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bueroberg.de📧
Telefon: +49241946230📞
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Zweckverband Flugplatz Bitburg
Nationale Registrierungsnummer: keine Angabe
Postanschrift: Maria-Kundenreich-Str. 7
Postleitzahl: 54634
Postort: Bitburg
Region: Eifelkreis Bitburg-Prüm🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: valentin.klumb@ebnerstolz.de📧
Telefon: +49 228 850 291 70📞 Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
“Bekanntmachungs-ID: CXP4YEMH5SM” Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Nationale Registrierungsnummer: Keine Angabe
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postleitzahl: 55116
Postort: Mainz
Region: Mainz, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Telefon: +49 6131162234📞
Fax: +49 613116-2113 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Rügefrist für evtl. Vergaberechtsverstöße beträgt 10 Tage nach Kenntnis eines Vergaberechtsverstoßes. Gemäß § 160 GWB leitet die Vergabekammer ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Rügefrist für evtl. Vergaberechtsverstöße beträgt 10 Tage nach Kenntnis eines Vergaberechtsverstoßes. Gemäß § 160 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablaut der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt; - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung (Ziff. IV.2.2) gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der dort genannten Angebotsfrist zu rügen. Sofern mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist die Rüge präkludiert.
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Quelle: OJS 2024/S 008-018602 (2024-01-09)