TH OWL- Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) - Laborplanung Nutz.spezif. und verf.techn. Anl. (DC Netz)

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe plant die Errichtung eines Forschungszentrums für postfossile Mobilität und Energieträger im ländlichen Raum auf dem Innovation Campus in Lemgo. Das Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) bietet als neue Forschungsinfrastruktur Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern sowie der Gesellschaft die Möglichkeit, technologieoffen an einer multimodalen, vernetzten und nachhaltigen Mobilität zu forschen. Auf einer Bruttogrundfläche von etwa 2.100 m² wird in enger Kooperation zwischen der TH OWL und dem iFE - Institut für Energieforschung sowie weiteren Hochschuleinrichtungen eine einzigartige Forschungseinrichtung rund um das Thema der effizienten, klima- und ressourcenschonenden Mobilität von Morgen entstehen.
Zur Realisierung des Projektes werden Bundeszuwendungen aus dem Förderfeld „Klimaneutrale Antriebstechnologien und Erneuerbare Kraftstoffe“ beantragt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-08-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-07-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-07-11 Auftragsbekanntmachung
2024-01-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-07-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 12529/23
Kurze Beschreibung:
Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe plant die Errichtung eines Forschungszentrums für postfossile Mobilität und Energieträger im ländlichen Raum auf dem Innovation Campus in Lemgo. Das Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) bietet als neue Forschungsinfrastruktur Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern sowie der Gesellschaft die Möglichkeit, technologieoffen an einer multimodalen, vernetzten und nachhaltigen Mobilität zu forschen. Auf einer Bruttogrundfläche von etwa 2.100 m² wird in enger Kooperation zwischen der TH OWL und dem iFE - Institut für Energieforschung sowie weiteren Hochschuleinrichtungen eine einzigartige Forschungseinrichtung rund um das Thema der effizienten, klima- und ressourcenschonenden Mobilität von Morgen entstehen. Zur Realisierung des Projektes werden Bundeszuwendungen aus dem Förderfeld „Klimaneutrale Antriebstechnologien und Erneuerbare Kraftstoffe“ beantragt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für industrielle Verfahren und Produktionsabläufe 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lippe 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Postanschrift: Campusalle 12
Postleitzahl: 32657
Postort: Lemgo
Kontakt
Internetadresse: http://www.th-owl.de 🌏
E-Mail: info@th-owl.de 📧
Telefon: +49 521965350 📞
Fax: +49 52617021711 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/D96F9CBD-63ED-4875-9FD2-2FDE7E7ED3BC 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/D96F9CBD-63ED-4875-9FD2-2FDE7E7ED3BC 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-07-11 📅
Einreichungsfrist: 2023-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-07-14 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 134-429127
ABl. S-Ausgabe: 134

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe plant die Errichtung eines Forschungszentrums für postfossile Mobilität und Energieträger im ländlichen Raum auf dem Innovation Campus in Lemgo. Das Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) bietet als neue Forschungsinfrastruktur Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern sowie der Gesellschaft die Möglichkeit, technologieoffen an einer multimodalen, vernetzten und nachhaltigen Mobilität zu forschen. Auf einer Bruttogrundfläche von etwa 2.100 m² wird in enger Kooperation zwischen der TH OWL und dem iFE - Institut für Energieforschung sowie weiteren Hochschuleinrichtungen eine einzigartige Forschungseinrichtung rund um das Thema der effizienten, klima- und ressourcenschonenden Mobilität von Morgen entstehen.
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Zur Realisierung des Projektes werden Bundeszuwendungen aus dem Förderfeld „Klimaneutrale Antriebstechnologien und Erneuerbare Kraftstoffe“ beantragt.
Mit dem Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) wird am Innovation Campus Lemgo eine Forschungsinfrastruktur entstehen, die zudem der Modellregion „Postfossile Mobilität OWL“ und den vorhandenen Kompetenzen im Bereich der nachhaltigen Energieforschung eine weithin sichtbare Verortung gibt. Auf einer Bruttogrundfläche von etwa 2.100 m² wird in enger Kooperation zwischen TH OWL und dem iFE - Institut für Energieforschung sowie weiteren Hochschuleinrichtungen eine einzigartige Forschungseinrichtung rund um das Thema der effizienten, klima- und ressourcenschonenden Mobilität von Morgen entstehen. In dem vorgesehenen Gebäude wird sich eine Werkhalle von etwa 800 m² Nettogrundfläche befinden, in der an Forschungsanlagen und Fahrzeugprüfständen nachhaltige Mobilitäts-, Kraftstoff-, Antriebs- und Energieinfrastrukturkonzepte erforscht, erprobt und demonstriert werden können. Für die entsprechenden Forschungs- und Transferprojekte sind mehrere Werkstätten vorgesehen, die einen direkten Zugang zur Werkhalle haben. In einem angrenzenden Bürotrakt werden weitere Büroflächen für Mitarbeiter sowie Schulungs‐ und Begegnungsflächen eingerichtet.
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Diese Begegnungsflächen dienen insbesondere für den Transfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und kann flexibel als Begegnungsort, Showroom oder Seminarraum verwendet werden kann.
Die tragenden und auch umhüllenden Bauteile des Gebäudes sollten, abgestimmt auf die Anforderungen an die Nachhaltigkeit, präferiert als Holzkonstruktion ausgebildet werden.
Die in diesem Verfahren ausgeschriebenen Planungsleistungen beziehen sich auf die Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung Laborplanung Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen (DC Netz) gemäß/analog §§ 53 Abs. 2 Nr. 7, 55 HOAI. Zu den Planungsaufgaben gehören insbesondere die Gleichstromnetze (DC Netz) für die Forschungsanlagen, die PV-Anlage, die bidirektionale Ladetechnik, die Energiespeicher und das Energiemanagement inkl. Absicherungskonzept.
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Auf die stufenweise Beauftragung wird ausdrücklich hingewiesen.
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Es werden zunächst nur die Leistungen der Leistungsstufe 1 beauftragt. Diese beinhaltet die Leistungen der Leistungsphasen 2 und 3, wobei die Leistungen der LPH 3 nur insoweit beauftragt werden, als sie für die baufachliche Prüfung des Fördermittelgebers erforderlich und in der Leistungsbeschreibung (Anlage B-12) als Teil der Leistungsstufe 1 ausgewiesen sind.
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Die weiteren Leistungen der Leistungsphase 3 sowie der Leistungsphasen 4 bis 9 sind ebenfalls von den Bietern anzubieten. Diese Leistungen sind Gegenstand der Leistungsstufe 2. Auch die Leistungen der Leistungsstufe 2 werden stufenweise vergeben. Der Auftraggeber entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt, ob er den Auftragnehmer dieses Vergabeverfahrens (dem obsiegenden Bieter) mit diesen Leistungen beauftragt. Er ist dazu nicht verpflichtet und kann die Leistungsphasen der Leistungsstufe 2 gar nicht (z.B. Eigenleistung), nur in Teilen oder anderweitig vergeben.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber und Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben zu erklären, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und 2 GWB und/oder § 124 Abs. 1 GWB vorliegen.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen und dies durch Eigenerklärungen belegen:
1. Die fachlichen Anforderungen sind erfüllt, wenn Bewerber gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung entweder die Berufsbezeichnung Ingenieur/in zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/in wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
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2. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der/die mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter/in die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
3. Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die fachlichen Anforderungen erfüllt.
Auf Anforderung des Auftraggebers sind die Angaben durch geeignete Unterlagen nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit den nachfolgend genannten Mindeststandards.
Mindeststandards:
Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme pro Versicherungsfall für Personenschäden von mind. 5.000.000,00 Euro sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von jeweils mind. 1.500.000,00 Euro und einer Maximierung der Ersatzleistung auf das Doppelte der Versicherungssumme pro Versicherungsjahr bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut nachzuweisen. Besteht ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht, ist eine Bestätigung des Versicherers ausreichend, wonach im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den vorgenannten Mindestdeckungssummen versichert werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenz Gleichspannungssystem: Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt mit Anwendung eines Gleichspannungssystems in der Größenordnung von mindestens 100 kW nachweisen (siehe nachfolgend unter Mindeststandards zu Ziff. 1).
2. Referenz Leistungselektronik oder Elektroantriebstechnik: Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt im Bereich der leistungselektronischen oder elektroantriebstechnischen Nutzung oder Forschung nachweisen (siehe nachfolgend unter Mindeststandards zu Ziff. 2).
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3. Referenz Batteriespeicher für Gleichstromnetze: Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt nachweisen, in dessen Rahmen sie die Auslegung und Integration von Batteriespeichern für Gleichstromnetze durchgeführt haben (siehe nachfolgend unter Mindeststandards zu Ziff. 3).
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4. Referenz dezentrales Lastmanagement für Gleichstromnetzwerke: Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt nachweisen, in dessen Rahmen sie die Planung des dezentralen Lastmanagements für Gleichstromnetzwerke durchgeführt haben (siehe nachfolgend unter Mindeststandards zu Ziff. 3).
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5. Personal: Bewerber/Bewerbergemeinschaften müssen mindestens 3 Mitarbeitende (Bezugsgroße: Vollzeitäquivalent) beschäftigen. Von diesen Beschäftigten muss mindestens ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin über eine akademische Ausbildung im Bereich der Leistungselektronik verfügen.
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Mindeststandards:
Zu Ziff 1:
Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt mit Anwendung eines Gleichspannungssystems in der Größenordnung von mindestens 100 kW nachweisen, das alle nachfolgenden Anforderungen erfüllt:
- Der Bewerber hat mindestens Leistungsphasen 2 - 5 gemäß/analog § 55 Abs. 1 HOAI für das Referenzprojekt erbracht.
- Die Referenz ist nicht älter als 5 Jahre. Der Abschluss der Leistungsphase 5 gemäß/analog § 55 HOAI fand nach dem 01.07.2018 statt.
Zu Ziff. 2:
Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt im Bereich der leistungselektronischen oder elektroantriebstechnischen Nutzung oder Forschung nachweisen, das alle nachfolgenden Anforderungen erfüllt:
- Die Referenz ist nicht älter als 5 Jahre. Der Abschluss der Leistungsphase 5 ge-mäß/analog § 55 HOAI fand nach dem 01.07.2018 statt.
Zu Ziff. 3:
Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt nachweisen, in dessen Rahmen sie die Auslegung und Integration von Batteriespeichern für Gleichstromnetze durchgeführt haben. Die Referenz muss alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
Zu Ziff. 4:
Bewerber müssen mindestens ein Referenzprojekt nachweisen, in dessen Rahmen sie die Planung des dezentralen Lastmanagements für Gleichstromnetzwerke durchgeführt haben. Die Referenz muss alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
Zum Nachweis der Mindestanforderungen zu Ziff. 1 bis 3 haben Bewerber Angaben zu den Referenzprojekten in Form von Eigenerklärungen zu machen. Hierfür sind die erstellten Formblätter der Vergabestelle (Anlagen B-13 bis B-16 der Bewerberinformation) zu verwenden.
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Den Eigenerklärungen zu den Referenzen unter Ziff. 1 bis 3 ist zusätzlich eine kurze Projektbeschreibung beizufügen, in der das Projekt, die erbrachten Leistungen, die Kosten des Projektes, der Zeitraum der Leistungserbringung sowie Name des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.
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Bei Vorliegen von Bewerbergemeinschaften bzw. bei Einsatz von Nachunternehmern sind die Nachweise auch bzw. nur für das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder den Nachunternehmer zu führen, welches bzw. welcher die Leistungen im Auftragsfall erbringen soll.
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Der Nachweis der Mindestanforderung zu Ziff. 4 ist ebenfalls durch Eigenerklärung von den Bewerbern zu erbringen. Hierfür ist das erstellte Formblatt der Vergabestelle (Anlage B-17 der Bewerberinformation zu verwenden.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
1. Die fachlichen Anforderungen sind erfüllt, wenn Bewerber gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur/in zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur/in tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur/in wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.
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2. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn der/die mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter/in die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gilt das Tariftreue- und Vergabegesetz NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen zum TVgG NRW werden Vertragsbestandteil.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Anzahl der Referenzenprojekte des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bezüglich der Planung und Objektüberwachung Gleichspannungssystem zur Anwendung eines Gleichspannungssystems in der Größenordnung von mindestens 100 kW, die alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
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- Der Bewerber hat mindestens Leistungsphasen 2 - 8 gemäß/analog § 55 Abs. 1 HOAI für das Referenzprojekt erbracht.
- Die Referenz ist nicht älter als 5 Jahre. Der Abschluss der Leistungsphase 8 gemäß/analog § 55 HOAI fand nach dem 01.07.2018 statt.
1 Referenz: 1 Punkt
2 Referenzen: 2 Punkte
Ab 3 Referenzen: 3 Punkte
Die maximal mögliche Punktzahl wird bei 3 Referenzen erreicht.
Gewichtung: 20 %
2. Anzahl der Referenzenprojekte des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bezüglich der Planung und Objektüberwachung im Bereich der leistungselektronischen oder elektroantriebstechnischen Nutzung oder Forschung, die alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
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3. Anzahl der Referenzenprojekte des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bezüglich der Planung und Objektüberwachung im Bereich der Auslegung und Integration von Batteriespeichern für Gleichstromnetze, die alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
4. Anzahl der Referenzenprojekte des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bezüglich der Planung und Objektüberwachung eines dezentralen Lastmanagements für Gleichstromnetzwerke, die alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
5. Anzahl der Mitarbeitenden (Bezugsgroße: Vollzeitäquivalent), die über eine akademische Ausbildung im Bereich der Leistungselektronik verfügen.
1 bis 2 Mitarbeitende: 1 Punkt
3 bis 4 Mitarbeitende: 2 Punkte
Ab 5 Mitarbeitende: 3 Punkte
Die maximal mögliche Punktzahl wird bei 5 Mitarbeitenden erreicht.
Sofern in den Teilnahmeanträgen Erklärungen oder Angaben fehlen oder Angaben fehlerhaft sind, so werden diese mit 0 Punkten bewertet. Werden Angaben gemacht, die den Anforderungen für die Vergleichbarkeit für Referenzen nicht oder nur teilweise entsprechen, können diese ebenfalls mit 0 Punkten bewertet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Informationen oder Nachweise zur Eignungsbewertung der Bewerber nachzufordern, sofern zulässig.
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Die bei den Kriterien 1 bis 5 jeweils erreichte Punktzahl wird mit dem jeweils angegebenen Faktor der Gewichtung multipliziert.
Beispiel für die Bewertung eines Teilnahmeantrags:
Kriterium 1: 3 Referenzen = 3 Punkte x Gewichtung 20 = 60 gewichtete Punkte
Kriterium 2: 3 Referenzen = 3 Punkte x Gewichtung 20 = 60 gewichtete Punkte
Kriterium 3: 3 Referenzen = 3 Punkte x Gewichtung 20 = 60 gewichtete Punkte
Kriterium 4: 3 Referenzen = 3 Punkte x Gewichtung 20 = 60 gewichtete Punkte
Kriterium 5: 5 Mitarbeitende = 3 Punkte x Gewichtung 20 = 60 gewichtete Punkte
Gesamtpunktzahl: 300 gewichtete Punkte
Bewerber/Bewerbergemeinschaften können im Rahmen der Bewertung der Eignung unter Zugrundelegung der vorstehend genannten Auswahlkriterien maximal 15 Punkte = maximal 300 gewichtete Punkte) sammeln.
Sollte die Auswertung der Teilnahmeanträge ergeben, dass auf mehrere Teilnahmeanträge dieselbe (gewichtete) Punktzahl entfällt, so entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-08-21 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-12-22 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation des Projektteams (Projektleiter/in und stellvertretende/r Projektleiter/in)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Konzeptes zur experimentellen Gleichstrominfrastruktur
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Steuerungs- und Instrumentierungskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Preis (Gewichtung): 25

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.th-owl.de 🌏
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/D96F9CBD-63ED-4875-9FD2-2FDE7E7ED3BC 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: BRANDI Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Adenauerplatz 1
Postort: Bielefeld
Postleitzahl: 33602
E-Mail: bielefeld@brandi.net 📧
Fax: +49 5219653599 📠
Land: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.brandi.net 🌏
: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Bewerber müssen Angaben zu ihrem Russland-Bezug (bzw. dem ihrer Nachunternehmer/Eignungsleiher/Lieferanten) gemäß der Vorgaben der Eigenerklärung zum Sanktionspaket der EU machen.
2. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass der Vertragsabschluss unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Förderung dieses Projektes steht. Aus haushaltsrechtlichen Gründen wird der Auftraggeber den Zuschlag nicht erteilen können, wenn keine Förderung erfolgt. Für diesen Fall behält sich der Auftraggeber vor, das Vergabeverfahren ganz oder teilweise aufzuheben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thear-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514112735 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2023/S 134-429127 (2023-07-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-01-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: TH OWL- Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) - Laborplanung Nutz.spezif. und verf.techn. Anl. (DC Netz)
Referenznummer: 12529/23
Kurze Beschreibung:
Die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe plant die Errichtung eines Forschungszentrums für postfossile Mobilität und Energieträger im ländlichen Raum auf dem Innovation Campus in Lemgo. Das Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) bietet als neue Forschungsinfrastruktur Wissenschaftlern, Entscheidungsträgern sowie der Gesellschaft die Möglichkeit, technologieoffen an einer multimodalen, vernetzten und nachhaltigen Mobilität zu forschen. Auf einer Bruttogrundfläche von etwa 2.100 m² wird in enger Kooperation zwischen der TH OWL und dem iFE - Institut für Energieforschung sowie weiteren Hochschuleinrichtungen eine einzigartige Forschungseinrichtung rund um das Thema der effizienten, klima- und ressourcenschonenden Mobilität von Morgen entstehen. Zur Realisierung des Projektes werden Bundeszuwendungen aus dem Förderfeld „Klimaneutrale Antriebstechnologien und Erneuerbare Kraftstoffe“ beantragt.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 0001
Beschreibung der Beschaffung:
Mit dem Mobilitätszentrum UrbanLand (MZL) wird am Innovation Campus Lemgo eine Forschungsinfrastruktur entstehen, die zudem der Modellregion „Postfossile Mobilität OWL“ und den vorhandenen Kompetenzen im Bereich der nachhaltigen Energieforschung eine weithin sichtbare Verortung gibt. Auf einer Bruttogrundfläche von etwa 2.100 m² wird in enger Kooperation zwischen TH OWL und dem iFE - Institut für Energieforschung sowie weiteren Hochschuleinrichtungen eine einzigartige Forschungseinrichtung rund um das Thema der effizienten, klima- und ressourcenschonenden Mobilität von Morgen entstehen. In dem vorgesehenen Gebäude wird sich eine Werkhalle von etwa 800 m² Nettogrundfläche befinden, in der an Forschungsanlagen und Fahrzeugprüfständen nachhaltige Mobilitäts-, Kraftstoff-, Antriebs- und Energieinfrastrukturkonzepte erforscht, erprobt und demonstriert werden können. Für die entsprechenden Forschungs- und Transferprojekte sind mehrere Werkstätten vorgesehen, die einen direkten Zugang zur Werkhalle haben. In einem angrenzenden Bürotrakt werden weitere Büroflächen für Mitarbeiter sowie Schulungs‐ und Begegnungsflächen eingerichtet. Diese Begegnungsflächen dienen insbesondere für den Transfer mit Wirtschaft und Gesellschaft und kann flexibel als Begegnungsort, Showroom oder Seminarraum verwendet werden kann. Die tragenden und auch umhüllenden Bauteile des Gebäudes sollten, abgestimmt auf die Anforderungen an die Nachhaltigkeit, präferiert als Holzkonstruktion ausgebildet werden. Die in diesem Verfahren ausgeschriebenen Planungsleistungen beziehen sich auf die Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung Laborplanung Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen (DC Netz) gemäß/analog §§ 53 Abs. 2 Nr. 7, 55 HOAI. Zu den Planungsaufgaben gehören insbesondere die Gleichstromnetze (DC Netz) für die Forschungsanlagen, die PV-Anlage, die bidirektionale Ladetechnik, die Energiespeicher und das Energiemanagement inkl. Absicherungskonzept. Auf die stufenweise Beauftragung wird ausdrücklich hingewiesen.
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Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Lippe 🏙️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation des Projektteams (Projektleiter/in und stellvertretende/r Projektleiter/in)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Konzeptes zur experimentellen Gleichstrominfrastruktur
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Steuerungs- und Instrumentierungskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Preis
Preis (Gewichtung): 25
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)

Auftragsvergabe
Informationen über nicht gewährte Zuschüsse
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder alle wurden abgelehnt
Grund, warum kein Gewinner ausgewählt wurde: Es sind keine Angebote, Teilnahmeanträge oder Projekte eingegangen
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 0

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Nationale Registrierungsnummer: 13531
Postanschrift: Campusalle 12
Postleitzahl: 32657
Postort: Lemgo
Region: Lippe 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@th-owl.de 📧
Telefon: +49 521965350 📞
URL: https://www.th-owl.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Bildung

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: 018bdd05-6fcf-445d-84a5-7e0df641cb84
Region: Lippe 🏙️
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-01-15+00:00 📅
Quelle: OJS 2024/S 012-032161 (2024-01-15)