Für dieses Projekt wird ein Büro mit fundierten Erfahrungen mit denkmalgeschützter Bausubstanz gesucht. Ausgeführt werden sollen Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 (Leistungsphasen 2-6 sowie ggf. Besondere Leistungen). Schloss Erbach im Odenwald stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Das Gebäude weist gravierende Mängel in Brandschutz und elektrischen Anlagen sowie bautechnische Schäden auf (erhebliche Rissbildungen / Verformungen aufgrund von Mängeln im Tragwerk, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-07-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-06-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2023-06-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VG-0427-2023-0567
Kurze Beschreibung:
Für dieses Projekt wird ein Büro mit fundierten Erfahrungen mit denkmalgeschützter Bausubstanz gesucht. Ausgeführt werden sollen Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 (Leistungsphasen 2-6 sowie ggf. Besondere Leistungen).
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Das Gebäude weist gravierende Mängel in Brandschutz und elektrischen Anlagen sowie bautechnische Schäden auf (erhebliche Rissbildungen / Verformungen aufgrund von Mängeln im Tragwerk, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude.
Für dieses Projekt wird ein Büro mit fundierten Erfahrungen mit denkmalgeschützter Bausubstanz gesucht. Ausgeführt werden sollen Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 (Leistungsphasen 2-6 sowie ggf. Besondere Leistungen).
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Das Gebäude weist gravierende Mängel in Brandschutz und elektrischen Anlagen sowie bautechnische Schäden auf (erhebliche Rissbildungen / Verformungen aufgrund von Mängeln im Tragwerk, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude.
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-06-07 📅
Einreichungsfrist: 2023-07-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-06-12 📅
Datum des Beginns: 2023-07-17 📅
Datum des Endes: 2031-02-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 111-348818
ABl. S-Ausgabe: 111
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (734 EU).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (740 EU).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (741 EU). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (742 EU).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) ist zur elektronischen Kommunikation mit den Bewerbern und / oder Bietern verpflichtet.
Teilnahmeanträge oder Angebote dürfen ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Hessen elektronisch in Textform abgegeben werden, es sei denn die schriftliche Angebotsabgabe ist ausdrücklich zugelassen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgabe hat den Ausschluss vom Verfahren zur Folge.
Interessenten, die an Verfahren des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH) teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform des Landes Hessen. Hier erhalten Sie weitere Hinweise.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (734 EU).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (740 EU).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (741 EU). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (742 EU).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) ist zur elektronischen Kommunikation mit den Bewerbern und / oder Bietern verpflichtet.
Teilnahmeanträge oder Angebote dürfen ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Hessen elektronisch in Textform abgegeben werden, es sei denn die schriftliche Angebotsabgabe ist ausdrücklich zugelassen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgabe hat den Ausschluss vom Verfahren zur Folge.
Interessenten, die an Verfahren des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH) teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform des Landes Hessen. Hier erhalten Sie weitere Hinweise.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für dieses Projekt wird ein Büro mit fundierten Erfahrungen mit denkmalgeschützter Bausubstanz gesucht. Ausgeführt werden sollen Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 (Leistungsphasen 2-6 sowie ggf. Besondere Leistungen).
Für dieses Projekt wird ein Büro mit fundierten Erfahrungen mit denkmalgeschützter Bausubstanz gesucht. Ausgeführt werden sollen Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 (Leistungsphasen 2-6 sowie ggf. Besondere Leistungen).
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Das Gebäude weist gravierende Mängel in Brandschutz und elektrischen Anlagen sowie bautechnische Schäden auf (erhebliche Rissbildungen / Verformungen aufgrund von Mängeln im Tragwerk, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude.
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Das Gebäude weist gravierende Mängel in Brandschutz und elektrischen Anlagen sowie bautechnische Schäden auf (erhebliche Rissbildungen / Verformungen aufgrund von Mängeln im Tragwerk, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude.
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein in der Region herausragendes Kulturdenkmal dar. Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude sowie der Außenanlagen. Gebäude und umgebende Freiflächen weisen gravierende Schäden an der baulichen Substanz sowie an der Ausstattung auf (Rissbildungen / Verformungen, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen).
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein in der Region herausragendes Kulturdenkmal dar. Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude sowie der Außenanlagen. Gebäude und umgebende Freiflächen weisen gravierende Schäden an der baulichen Substanz sowie an der Ausstattung auf (Rissbildungen / Verformungen, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen).
Das Gebäude umfasst ca. 7.070m² BGF, verteilt auf UG - 3.OG. Museal genutzt sind EG und 1.OG. Im 2.OG befindet sich die gräfliche Wohnung. Die darüber liegenden Räumlichkeiten im 3.OG (Mansardgeschoss) stehen momentan leer und sind bautechnisch stark geschädigt.
Das Gebäude umfasst ca. 7.070m² BGF, verteilt auf UG - 3.OG. Museal genutzt sind EG und 1.OG. Im 2.OG befindet sich die gräfliche Wohnung. Die darüber liegenden Räumlichkeiten im 3.OG (Mansardgeschoss) stehen momentan leer und sind bautechnisch stark geschädigt.
Im Zuge der Maßnahme sollen die Schadensursachen, insbesondere an Tragwerk und Fassaden, dauerhaft behoben und die historischen Oberflächen saniert werden. Erkennbar sind hauptsächlich bauhistorisch begründete Schäden (durch Aufstockungen, An- und Umbauten, Einbau des Rittersaals etc). Entsprechend sind die Tragstrukturen bis hinein in den Dachstuhl so zu ertüchtigen, dass bei möglichst minimalen Eingriffen in die Bausubstanz weitere Verformungen und Schäden dauerhaft verhindert werden.
Im Zuge der Maßnahme sollen die Schadensursachen, insbesondere an Tragwerk und Fassaden, dauerhaft behoben und die historischen Oberflächen saniert werden. Erkennbar sind hauptsächlich bauhistorisch begründete Schäden (durch Aufstockungen, An- und Umbauten, Einbau des Rittersaals etc). Entsprechend sind die Tragstrukturen bis hinein in den Dachstuhl so zu ertüchtigen, dass bei möglichst minimalen Eingriffen in die Bausubstanz weitere Verformungen und Schäden dauerhaft verhindert werden.
Weiterhin sollen die grundlegenden Mängel im Brandschutz beseitigt werden. Die ab 1903 errichtete Elektroinstallation ist in Teilen noch in Betrieb und muss erneuert werden. Ein Beleuchtungskonzept für die dem Publikum zugänglichen Räume sowie ein Konzept zur Objektsicherung ist erforderlich.
Weiterhin sollen die grundlegenden Mängel im Brandschutz beseitigt werden. Die ab 1903 errichtete Elektroinstallation ist in Teilen noch in Betrieb und muss erneuert werden. Ein Beleuchtungskonzept für die dem Publikum zugänglichen Räume sowie ein Konzept zur Objektsicherung ist erforderlich.
Zu berücksichtigen ist bei allen Planungen die historische Bausubstanz mit detailreicher, historisch wertvoller Gestaltung der Oberflächen, insbesondere in EG und 1.OG, auf deren Erhaltung seitens des Denkmalschutzes besonderer Wert gelegt wird.
Hauptgegenstand sind die Grundleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 in allen Leistungsphasen ab Vorentwurfsplanung (LPH 2-6). Die Kosten der Maßnahme wurden auf ca. 14 Mio € (Kostengruppe 300 + 400) abgeschätzt.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphase 2 und 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 - 6 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphase 2 und 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 - 6 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schloss Erbach, Marktplatz 7, 64711 Erbach im Odenwald
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestlohn bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 12. Juli 2021, GVBl. S.338;
3) Eigenerklärung zum EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine;
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert:
Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1, S. 2, Nr. 3 VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1, S. 2, Nr. 1 und Abs. 4, S.1, Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form
anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3.000.000,00 Euro, für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 3.000.000,00 Euro, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied
zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3.000.000,00 Euro, für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) 3.000.000,00 Euro, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme zusätzlich: Eigenerklärung, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Tragwerksplanung § 49 HOAI mind. 60.000,00 € (netto)/Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Personen, die berechtigt sind die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen, in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3, S. 1, Nr. 2 VgV;
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Personen, die berechtigt sind die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen, in den letzten drei Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3, S. 1, Nr. 2 VgV;
2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte und der vorgesehenen Person für die Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Ingenieur führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3, S.1, Nr. 8 VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen (1 - 3) nach § 46 Abs. 3, S. 1, Nr. 1 VgV für erbrachte
vergleichbare Leistungen. Es gehen maximal drei Referenzen in die Wertung ein.
Kurzbeschreibung der Referenz mit folgenden Angaben:
- Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau / Denkmalschutz / Art der Maßnahmen an
denkmalgeschützten Bauteilen / Holztragwerken),
- Art der Nutzung (Kulturbau, Sonderbau, Sonstiges),
- Angabe der Nutzungsfläche NUF 1-6 und der BGF,
- Angabe der Baukosten (KG 300 und 400),
- Projektzeit und Alter der Referenz,
- Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
- Leistungsstand der Referenz,
- Angabe der Honorarzone des Projektes (HOAI),
- Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden.
Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf eine elektronische Datei in der Größe
entsprechend von maximal zwei Blättern DIN A4 zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers (in Textform) vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den
geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Mindeststandards:
zu 1) Mindestanforderung an die festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure: mind. 1;
zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:
- nur Referenzen mit Sanierung oder Umbau eines Gebäudes mit Denkmalschutz,
- alle Referenzen mit Mindestgröße 1.000m² BGF,
- alle Referenzen mindestens Leistungsphasen 3 HOAI abgeschlossen und Leistungsphase 5 HOAI in Bearbeitung,
- alle Referenzen maximal 10 Jahre fertiggestellt (Fertigstellung nach dem 30.03.2013)
Mindestanforderungen an die Gesamtheit der wertbaren Referenzen:
- mindestens 1 Referenz fertiggestellt.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen gemäß
Wertungsmatrix (743 EU).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der
Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu führen.
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, sind durch Vorlage von Befähigungsnachweisen vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, deren Anerkennung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 2013/55/EU sowie aufgrund dieser Richtlinien ergangenem nationalem Recht gewährleistet ist.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, sind durch Vorlage von Befähigungsnachweisen vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, deren Anerkennung nach den Richtlinien 2005/36/EG und 2013/55/EU sowie aufgrund dieser Richtlinien ergangenem nationalem Recht gewährleistet ist.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem
satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden
Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn die Mitglieder insgesamt die Zulassungsvoraussetzungen (Eignungsanforderungen) erfüllen.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden
Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. 743 EU Eignungskriterien mit Bewertungsmatrix:
Gemittelter Gesamtumsatz der letzten drei Geschäftsjahre netto: 7 %;
Gemittelter Umsatz für entsprechende Leistungen der letzten drei Jahre netto: 7 %;
Gemittelte Gesamtzahl der Beschäftigten der letzten drei Jahre: 7 %;
Gemittelte Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen betraute Ingenieure in den letzten drei Geschäftsjahren: 7 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien: 72 % (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 24 %);
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 28,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation zur Qualitätssicherung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an das konkrete Projekt
Kostenkriterium (Name): Grundleistungen und ggf. Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten
Kostenkriterium (Gewichtung): 20,00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 4,00
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
1. Die Teilnahmeanträge sind frist- und formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt.
2. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (734 EU).
3. Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter "Bewerbungsbogen" inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (734 EU).
4. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (740 EU).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (741 EU). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (742 EU).
5. Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (741 EU). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (742 EU).
6. Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) ist zur elektronischen Kommunikation mit den Bewerbern und / oder Bietern verpflichtet.
Teilnahmeanträge oder Angebote dürfen ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Hessen elektronisch in Textform abgegeben werden, es sei denn die schriftliche Angebotsabgabe ist ausdrücklich zugelassen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgabe hat den Ausschluss vom Verfahren zur Folge.
Teilnahmeanträge oder Angebote dürfen ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Hessen elektronisch in Textform abgegeben werden, es sei denn die schriftliche Angebotsabgabe ist ausdrücklich zugelassen. Die Nichtbeachtung dieser Vorgabe hat den Ausschluss vom Verfahren zur Folge.
Interessenten, die an Verfahren des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen (LBIH) teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform des Landes Hessen. Hier erhalten Sie weitere Hinweise.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2023/S 111-348818 (2023-06-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-11-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Tragwerksplanung
Referenznummer: VG-0427-2023-0567
Kurze Beschreibung:
Für dieses Projekt wird ein Büro mit fundierten Erfahrungen mit denkmalgeschützter Bausubstanz gesucht. Ausgeführt werden sollen Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 (Leistungsphasen 2-6 sowie ggf. Besondere Leistungen). \n\nSchloss Erbach im Odenwald stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Das Gebäude weist gravierende Mängel in Brandschutz und elektrischen Anlagen sowie bautechnische Schäden auf (erhebliche Rissbildungen / Verformungen aufgrund von Mängeln im Tragwerk, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude.
Für dieses Projekt wird ein Büro mit fundierten Erfahrungen mit denkmalgeschützter Bausubstanz gesucht. Ausgeführt werden sollen Planungsleistungen Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 (Leistungsphasen 2-6 sowie ggf. Besondere Leistungen). \n\nSchloss Erbach im Odenwald stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Das Gebäude weist gravierende Mängel in Brandschutz und elektrischen Anlagen sowie bautechnische Schäden auf (erhebliche Rissbildungen / Verformungen aufgrund von Mängeln im Tragwerk, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude.
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein in der Region herausragendes Kulturdenkmal dar. Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude sowie der Außenanlagen. Gebäude und umgebende Freiflächen weisen gravierende Schäden an der baulichen Substanz sowie an der Ausstattung auf (Rissbildungen / Verformungen, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). \n\nDas Gebäude umfasst ca. 7.070 m² BGF, verteilt auf UG - 3.OG. Museal genutzt sind EG und 1.OG. Im 2.OG befindet sich die gräfliche Wohnung. Die darüber liegenden Räumlichkeiten im 3.OG (Mansardgeschoss) stehen momentan leer und sind bautechnisch stark geschädigt.\n\nIm Zuge der Maßnahme sollen die Schadensursachen, insbesondere an Tragwerk und Fassaden, dauerhaft behoben und die historischen Oberflächen saniert werden. Erkennbar sind hauptsächlich bauhistorisch begründete Schäden (durch Aufstockungen, An- und Umbauten, Einbau des Rittersaals etc). Entsprechend sind die Tragstrukturen bis hinein in den Dachstuhl so zu ertüchtigen, dass bei möglichst minimalen Eingriffen in die Bausubstanz weitere Verformungen und Schäden dauerhaft verhindert werden. \n\nWeiterhin sollen die grundlegenden Mängel im Brandschutz beseitigt werden. Die ab 1903 errichtete Elektroinstallation ist in Teilen noch in Betrieb und muss erneuert werden. Ein Beleuchtungskonzept für die dem Publikum zugänglichen Räume sowie ein Konzept zur Objektsicherung ist erforderlich. \n\nZu berücksichtigen ist bei allen Planungen die historische Bausubstanz mit detailreicher, historisch wertvoller Gestaltung der Oberflächen, insbesondere in EG und 1.OG, auf deren Erhaltung seitens des Denkmalschutzes besonderer Wert gelegt wird. \n\nHauptgegenstand waren die Grundleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 in allen Leistungsphasen ab Vorentwurfsplanung (LPH 2-6). Die Kosten der Maßnahme wurden auf ca. 14 Mio € (Kostengruppe 300 + 400) abgeschätzt.
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein in der Region herausragendes Kulturdenkmal dar. Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude sowie der Außenanlagen. Gebäude und umgebende Freiflächen weisen gravierende Schäden an der baulichen Substanz sowie an der Ausstattung auf (Rissbildungen / Verformungen, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen). \n\nDas Gebäude umfasst ca. 7.070 m² BGF, verteilt auf UG - 3.OG. Museal genutzt sind EG und 1.OG. Im 2.OG befindet sich die gräfliche Wohnung. Die darüber liegenden Räumlichkeiten im 3.OG (Mansardgeschoss) stehen momentan leer und sind bautechnisch stark geschädigt.\n\nIm Zuge der Maßnahme sollen die Schadensursachen, insbesondere an Tragwerk und Fassaden, dauerhaft behoben und die historischen Oberflächen saniert werden. Erkennbar sind hauptsächlich bauhistorisch begründete Schäden (durch Aufstockungen, An- und Umbauten, Einbau des Rittersaals etc). Entsprechend sind die Tragstrukturen bis hinein in den Dachstuhl so zu ertüchtigen, dass bei möglichst minimalen Eingriffen in die Bausubstanz weitere Verformungen und Schäden dauerhaft verhindert werden. \n\nWeiterhin sollen die grundlegenden Mängel im Brandschutz beseitigt werden. Die ab 1903 errichtete Elektroinstallation ist in Teilen noch in Betrieb und muss erneuert werden. Ein Beleuchtungskonzept für die dem Publikum zugänglichen Räume sowie ein Konzept zur Objektsicherung ist erforderlich. \n\nZu berücksichtigen ist bei allen Planungen die historische Bausubstanz mit detailreicher, historisch wertvoller Gestaltung der Oberflächen, insbesondere in EG und 1.OG, auf deren Erhaltung seitens des Denkmalschutzes besonderer Wert gelegt wird. \n\nHauptgegenstand waren die Grundleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 in allen Leistungsphasen ab Vorentwurfsplanung (LPH 2-6). Die Kosten der Maßnahme wurden auf ca. 14 Mio € (Kostengruppe 300 + 400) abgeschätzt.
Postanschrift: Schloss Erbach, Marktplatz 7
Postleitzahl: 64711
Stadt: Erbach im Odenwald
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Odenwaldkreis
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2023-10-16 📅
Datum des Endes: 2031-02-21 📅
Beschreibung
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Mit Abschluss des Vertrages wurden die Leistungsphase 2 und 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 - 6 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Mit Abschluss des Vertrages wurden die Leistungsphase 2 und 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 - 6 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: ja
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 28.00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation zur Qualitätssicherung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an das konkrete Projekt
Kostenkriterium (Name): Grundleistungen und ggf. Besondere Leistungen einschl. Nebenkosten
Kostenkriterium (Gewichtung): 20.00
Kostenkriterium (Name): Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 4.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben ✅
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-10-12 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 167329.69 EUR 💰
Leiter der anbietenden Partei ✅
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000 Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: HAZ Beratende Ingenieure GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE252063442
Postanschrift: Johanna-Waescher-Straße 11
Postleitzahl: 34131
Postort: Kassel
Region: Extra-Regio NUTS 3
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: office@haz-ingenieure.de📧
Telefon: +49 561707130📞
Fax: +49 5617071370 📠
Staatsangehörigkeit des Eigentümers: Deutschland 🇩🇪
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Kleines Unternehmen
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Nationale Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 06-25930435-74
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Region: Wetteraukreis
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Fachbereich Freiberufliche Leistungen
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de📧
Telefon: +49 6032 8862-0📞
Fax: +49 6032 8862-126 📠
URL: https://vergabe.hessen.de🌏
Federführendes Mitglied ✅ Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben ✅ Kommunikation
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 348818-2023
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: Ust-Identifikationsnummer: DE 812 056 745
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt
🏙️
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de📧
Quelle: OJS 2023/S 212-672099 (2023-11-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-09-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Tragwerksplanung Gebäude;
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein in der Region herausragendes Kulturdenkmal dar. Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude sowie der Außenanlagen. Gebäude und umgebende Freiflächen weisen gravierende Schäden an der baulichen Substanz sowie an der Ausstattung auf (Rissbildungen / Verformungen, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen).
Das Gebäude umfasst ca. 7.070 m² BGF, verteilt auf UG - 3.OG. Museal genutzt sind EG und 1.OG. Im 2.OG befindet sich die gräfliche Wohnung. Die darüber liegenden Räumlichkeiten im 3.OG (Mansardgeschoss) stehen momentan leer und sind bautechnisch stark geschädigt.
Im Zuge der Maßnahme sollen die Schadensursachen, insbesondere an Tragwerk und Fassaden, dauerhaft behoben und die historischen Oberflächen saniert werden. Erkennbar sind hauptsächlich bauhistorisch begründete Schäden (durch Aufstockungen, An- und Umbauten, Einbau des Rittersaals etc). Entsprechend sind die Tragstrukturen bis hinein in den Dachstuhl so zu ertüchtigen, dass bei möglichst minimalen Eingriffen in die Bausubstanz weitere Verformungen und Schäden dauerhaft verhindert werden.
Weiterhin sollen die grundlegenden Mängel im Brandschutz beseitigt werden. Die ab 1903 errichtete Elektroinstallation ist in Teilen noch in Betrieb und muss erneuert werden. Ein Beleuchtungskonzept für die dem Publikum zugänglichen Räume sowie ein Konzept zur Objektsicherung ist erforderlich.
Zu berücksichtigen ist bei allen Planungen die historische Bausubstanz mit detailreicher, historisch wertvoller Gestaltung der Oberflächen, insbesondere in EG und 1.OG, auf deren Erhaltung seitens des Denkmalschutzes besonderer Wert gelegt wird.
Hauptgegenstand waren die Grundleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 in allen Leistungsphasen ab Vorentwurfsplanung (LPH 2-6). Die Kosten der Maßnahme wurden auf ca. 14 Mio € (Kostengruppe 300 + 400) abgeschätzt.
Schloss Erbach im Odenwald stellt ein in der Region herausragendes Kulturdenkmal dar. Die Maßnahme umfasst die grundlegende Sanierung des Schlosses einschließlich Bergfried und Archivgebäude sowie der Außenanlagen. Gebäude und umgebende Freiflächen weisen gravierende Schäden an der baulichen Substanz sowie an der Ausstattung auf (Rissbildungen / Verformungen, bauphysikalische Schäden, heruntergekommene historische Oberflächen).
Das Gebäude umfasst ca. 7.070 m² BGF, verteilt auf UG - 3.OG. Museal genutzt sind EG und 1.OG. Im 2.OG befindet sich die gräfliche Wohnung. Die darüber liegenden Räumlichkeiten im 3.OG (Mansardgeschoss) stehen momentan leer und sind bautechnisch stark geschädigt.
Im Zuge der Maßnahme sollen die Schadensursachen, insbesondere an Tragwerk und Fassaden, dauerhaft behoben und die historischen Oberflächen saniert werden. Erkennbar sind hauptsächlich bauhistorisch begründete Schäden (durch Aufstockungen, An- und Umbauten, Einbau des Rittersaals etc). Entsprechend sind die Tragstrukturen bis hinein in den Dachstuhl so zu ertüchtigen, dass bei möglichst minimalen Eingriffen in die Bausubstanz weitere Verformungen und Schäden dauerhaft verhindert werden.
Weiterhin sollen die grundlegenden Mängel im Brandschutz beseitigt werden. Die ab 1903 errichtete Elektroinstallation ist in Teilen noch in Betrieb und muss erneuert werden. Ein Beleuchtungskonzept für die dem Publikum zugänglichen Räume sowie ein Konzept zur Objektsicherung ist erforderlich.
Zu berücksichtigen ist bei allen Planungen die historische Bausubstanz mit detailreicher, historisch wertvoller Gestaltung der Oberflächen, insbesondere in EG und 1.OG, auf deren Erhaltung seitens des Denkmalschutzes besonderer Wert gelegt wird.
Hauptgegenstand waren die Grundleistungen der Tragwerksplanung für Gebäude gemäß § 49 ff. HOAI Teil 4 in allen Leistungsphasen ab Vorentwurfsplanung (LPH 2-6). Die Kosten der Maßnahme wurden auf ca. 14 Mio € (Kostengruppe 300 + 400) abgeschätzt.
Verfahren Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Auftragsvergabe
Vertragsnummer: CON-0001 Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 167329.69 EUR 💰
Kennung des Angebots: TEN-0001 Name und Anschrift des Auftragnehmers
Region: Kassel, Kreisfreie Stadt
🏙️
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn die Mitglieder insgesamt die Zulassungsvoraussetzungen (Eignungsanforderungen) erfüllen.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn die Mitglieder insgesamt die Zulassungsvoraussetzungen (Eignungsanforderungen) erfüllen.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Nationale Registrierungsnummer: 06-25930435-74
Telefon: 0000📞
Fax: +49 6032-8862-111 📠
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-09-30+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Eine neue Vergabe wäre nicht wirtschaftlich, da die Leistungen direkt mit den Leistungen des Hauptvertrages verknüpft sind, auf diese abgestimmt und in den nächsten Leistungsphasen planerisch weiterverarbeitet werden müssen.
Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: CON-0001
Neuer Wert
Text:
Das Nachtragsangebot umfasst besondere Leistungen der Grundlagenermittlung (LPH1). Dies beinhaltet die Erarbeitung von Planungsgrundlagen, Bearbeitung der
Aufmaßpunktwolke sowie das Koordinieren der notwendigen Bauteilöffnungen an
relevanten Punkten des Tragwerks mit anschließender Bestands-und Schadensaufnahme. Bei akuten Schadensfällen sind kurzfristige Maßnahmen für die temporäre Sicherung ebenfalls Teil des Leistungsbildes.
Das Nachtragsangebot umfasst besondere Leistungen der Grundlagenermittlung (LPH1). Dies beinhaltet die Erarbeitung von Planungsgrundlagen, Bearbeitung der
Aufmaßpunktwolke sowie das Koordinieren der notwendigen Bauteilöffnungen an
relevanten Punkten des Tragwerks mit anschließender Bestands-und Schadensaufnahme. Bei akuten Schadensfällen sind kurzfristige Maßnahmen für die temporäre Sicherung ebenfalls Teil des Leistungsbildes.
Quelle: OJS 2024/S 191-589443 (2024-09-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-08-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 167329.69 EUR 💰
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 1
Auftragsvergabe Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 167329.69 EUR 💰
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-08-05+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Eine neue Vergabe wäre nicht wirtschaftlich, da die Leistungen
direkt mit den Leistungen des Hauptvertrages verknüpft sind,
auf diese abgestimmt und in den nächsten Leistungsphasen
planerisch weiterverarbeitet werden müssen.
Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Es sich um eine Stundenkontingenterweiterung der
im Nachtrag 01 beauftragten besonderen Leistungen.
Erstellung von einer Bestandsstatik und vertiefende Untersuchungen die sich erst im Zuge der planerischen Bearbeitung ergeben haben.
Quelle: OJS 2025/S 149-513875 (2025-08-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2025-09-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 167329.69 EUR 💰
Auftragsvergabe Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 167329.69 EUR 💰
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Land Hessen, vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Zentrale Vergabe
Nationale Registrierungsnummer: wird bei Auftragserteilung mitgeteilt
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-09-05+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Die an das Schlossgebäude anschließenden Einfriedungen und Stützmauern sind nicht nur oberflächlich, sondern auch in ihrer Gründung und Standsicherheit grundlegend geschädigt. Eine Reinigung und Restaurierung der Oberflächen im Zuge der Überarbeitung der Freianlagen, wie sie zunächst vorgesehen war, ist daher nicht ausreichend. Für die Wiederherstellung der Standfestigkeit wird eine ingenieurtechnische Bearbeitung durch den Tragwerksplaner erforderlich. Der Leistungsumfang umfasst die Bestands- und Schadensaufnahme sowie daraus abgeleitet die Planung der Ertüchtigung der Gründungen und Wiederherstellung der Standfestigkeit der oberirdischen Teile der Einfriedungen in Leistungsphase 2 und 3 HOAI.
Die an das Schlossgebäude anschließenden Einfriedungen und Stützmauern sind nicht nur oberflächlich, sondern auch in ihrer Gründung und Standsicherheit grundlegend geschädigt. Eine Reinigung und Restaurierung der Oberflächen im Zuge der Überarbeitung der Freianlagen, wie sie zunächst vorgesehen war, ist daher nicht ausreichend. Für die Wiederherstellung der Standfestigkeit wird eine ingenieurtechnische Bearbeitung durch den Tragwerksplaner erforderlich. Der Leistungsumfang umfasst die Bestands- und Schadensaufnahme sowie daraus abgeleitet die Planung der Ertüchtigung der Gründungen und Wiederherstellung der Standfestigkeit der oberirdischen Teile der Einfriedungen in Leistungsphase 2 und 3 HOAI.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Neuer Wert
Text:
Die an das Schlossgebäude anschließenden Einfriedungen und Stützmauern sind nicht nur oberflächlich, sondern auch in ihrer Gründung und Standsicherheit grundlegend geschädigt. Eine Reinigung und Restaurierung der Oberflächen im Zuge der Überarbeitung der Freianlagen, wie sie zunächst vorgesehen war, ist daher nicht ausreichend. Für die Wiederherstellung der Standfestigkeit wird eine ingenieurtechnische Bearbeitung durch den Tragwerksplaner erforderlich. Der Leistungsumfang umfasst die Bestands- und Schadensaufnahme sowie daraus abgeleitet die Planung der Ertüchtigung der Gründungen und Wiederherstellung der Standfestigkeit der oberirdischen Teile der Einfriedungen in Leistungsphase 2 und 3 HOAI.
Die an das Schlossgebäude anschließenden Einfriedungen und Stützmauern sind nicht nur oberflächlich, sondern auch in ihrer Gründung und Standsicherheit grundlegend geschädigt. Eine Reinigung und Restaurierung der Oberflächen im Zuge der Überarbeitung der Freianlagen, wie sie zunächst vorgesehen war, ist daher nicht ausreichend. Für die Wiederherstellung der Standfestigkeit wird eine ingenieurtechnische Bearbeitung durch den Tragwerksplaner erforderlich. Der Leistungsumfang umfasst die Bestands- und Schadensaufnahme sowie daraus abgeleitet die Planung der Ertüchtigung der Gründungen und Wiederherstellung der Standfestigkeit der oberirdischen Teile der Einfriedungen in Leistungsphase 2 und 3 HOAI.
Quelle: OJS 2025/S 171-583038 (2025-09-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-02-26) Objekt Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 3
Auftragsvergabe Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: -1 EUR 💰
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-02-26+01:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Während der Durchführung der Bauteilöffnungen wurden erhebliche Schäden an der
tragenden Baukonstruktion über dem Rittersaal vorgefunden. Im Anschluss wurden
Notsicherungen durchgeführt um die Böden weiter zu öffnen, damit das Schadensausmaß
in vollem Umfang begutachtet werden kann.
Nach der Durchführung hat sich Ende November/ Anfang Dezember 2025 herausgestellt,
dass das Tragwerk noch stärker geschädigt ist als im Vorfeld angenommen wurde.
Neben den Deckenbalken sind auch die Hängewerke in den Wandachsen stark
geschädigt.
Gem. Stellungnahme des Tragwerksplaner (s. Anhang) sind die bisher durchgeführten
Notsicherungen nicht ausreichend für den Erhalt der Standsicherheit.
Daher wurden umgehend die Räumlichkeiten in den Geschossen unterhalb und oberhalb
des Rittersaals gesperrt und es sind unverzüglich Deckenentlastungen durchzuführen um
die Einwirkungen auf die geschädigten Hängewerke zu reduzieren. Hierzu sollen die
Auffüllungen in den Fußböden im 2. Und 3. OG entfernt werden.
Während der Durchführung der Bauteilöffnungen wurden erhebliche Schäden an der
tragenden Baukonstruktion über dem Rittersaal vorgefunden. Im Anschluss wurden
Notsicherungen durchgeführt um die Böden weiter zu öffnen, damit das Schadensausmaß
in vollem Umfang begutachtet werden kann.
Nach der Durchführung hat sich Ende November/ Anfang Dezember 2025 herausgestellt,
dass das Tragwerk noch stärker geschädigt ist als im Vorfeld angenommen wurde.
Neben den Deckenbalken sind auch die Hängewerke in den Wandachsen stark
geschädigt.
Gem. Stellungnahme des Tragwerksplaner (s. Anhang) sind die bisher durchgeführten
Notsicherungen nicht ausreichend für den Erhalt der Standsicherheit.
Daher wurden umgehend die Räumlichkeiten in den Geschossen unterhalb und oberhalb
des Rittersaals gesperrt und es sind unverzüglich Deckenentlastungen durchzuführen um
die Einwirkungen auf die geschädigten Hängewerke zu reduzieren. Hierzu sollen die
Auffüllungen in den Fußböden im 2. Und 3. OG entfernt werden.
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Neuer Wert
Text:
Ausführung kurzfristiger Maßnahmen zur temporären
Sicherung und in der Bestands- und Schadensaufnahme