Umsetzung Brandschutzmaßnahmen Klinikum Mittelbaden

Klinikum Mittelbaden gGmbH

Das Klinikum Balg in Baden‐Baden wurde 1974 – 1976 errichtet. Die Raumstruktur und die technischen Anlagen entsprechen weitgehend dem Errichtungszeitpunkt. Seit 2016 erfolgt eine sukzessive Ertüchtigung der bestehenden Strukturen, insbesondere des Brandschutzes. Bisher wurden ca. 2,2 Mio € in diese Maßnahme investiert.
Das Gesamtprojekt umfasst vier Planungspakete (Objektplanung, TGA AG1+2+7, TGA AG 3, TGA AG 4+5 - jeweils separate Vergabeverfahren)
- Planungsleistung zur Sanierung im Bestand
- Planungsleistungen zur Sanierung im laufenden Betrieb,
- Die Sanierungsflächen sind nach Clustern aufgeteilt. Aus der beiliegenden Clustermatrix ist ersichtlich, welches Cluster sich in welchem Planungsstadium befindet.
Die wichtigsten notwendigen Maßnahmen sind:
- Aufteilung der Gebäudestruktur in Großraumbereiche ‐ Umstrukturierung,
- Herstellen von notwendigen Fluren durch entsprechend qualifizierte Wände und Decken,
- Neueinbau und Austausch von Rauch ‐ und Brandabschnittstüren,
- Schächte feuerbeständig ausführen,
- Löschwasserversorgung wird komplett neu aufgebaut,
- Lüftung ist gemäß dem BSK aufzuteilen und notwendige motorische Klappen sind einzubauen. Dabei ist zu beachten, dass der Großteil der motorischen Klappen bereits ausgetauscht wurden und für Planung und Einbau der weiteren Klappen Abstimmungen mit dem Bestandsauftragnehmer erforderlich sind,
- Kapselung der Elektroverteilungen in notwendigen Fluren.
- Umgang mit Schadstoffbelastung
- Mitwirken beim Fördermittelantrag und beim Verwendungsnachweis
Die Ausschreibung richtet sich nach diesen Punkten und arbeitet sich am Brandschutzkonzept entlang mit dem Ziel alle mangelhaften Bereiche gemäß den baulichen Notwendigkeiten umgebaut zu haben.
Eine Übersichtsmatrix der Cluster, ein voraussichtlicher Rahmenterminplan sowie die Kosten eines Musterclusters sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
.
Dieses Vergabeverfahren betrifft die Beschaffung der TGA-Planung für die Anlagengruppen 4 und 5.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-07-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-06-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-06-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-06-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum Balg in Baden‐Baden wurde 1974 – 1976 errichtet. Die Raumstruktur und die technischen Anlagen entsprechen weitgehend dem Errichtungszeitpunkt. Seit 2016 erfolgt eine sukzessive Ertüchtigung der bestehenden Strukturen, insbesondere des Brandschutzes. Bisher wurden ca. 2,2 Mio € in diese Maßnahme investiert. Das Gesamtprojekt umfasst vier Planungspakete (Objektplanung, TGA AG1+2+7, TGA AG 3, TGA AG 4+5 - jeweils separate Vergabeverfahren) - Planungsleistung zur Sanierung im Bestand - Planungsleistungen zur Sanierung im laufenden Betrieb, - Die Sanierungsflächen sind nach Clustern aufgeteilt. Aus der beiliegenden Clustermatrix ist ersichtlich, welches Cluster sich in welchem Planungsstadium befindet. Die wichtigsten notwendigen Maßnahmen sind: - Aufteilung der Gebäudestruktur in Großraumbereiche ‐ Umstrukturierung, - Herstellen von notwendigen Fluren durch entsprechend qualifizierte Wände und Decken, - Neueinbau und Austausch von Rauch ‐ und Brandabschnittstüren, - Schächte feuerbeständig ausführen, - Löschwasserversorgung wird komplett neu aufgebaut, - Lüftung ist gemäß dem BSK aufzuteilen und notwendige motorische Klappen sind einzubauen. Dabei ist zu beachten, dass der Großteil der motorischen Klappen bereits ausgetauscht wurden und für Planung und Einbau der weiteren Klappen Abstimmungen mit dem Bestandsauftragnehmer erforderlich sind, - Kapselung der Elektroverteilungen in notwendigen Fluren. - Umgang mit Schadstoffbelastung - Mitwirken beim Fördermittelantrag und beim Verwendungsnachweis Die Ausschreibung richtet sich nach diesen Punkten und arbeitet sich am Brandschutzkonzept entlang mit dem Ziel alle mangelhaften Bereiche gemäß den baulichen Notwendigkeiten umgebaut zu haben. Eine Übersichtsmatrix der Cluster, ein voraussichtlicher Rahmenterminplan sowie die Kosten eines Musterclusters sind den Vergabeunterlagen beigefügt. . Dieses Vergabeverfahren betrifft die Beschaffung der TGA-Planung für die Anlagengruppen 4 und 5.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Baden-Baden, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Mittelbaden gGmbH
Postanschrift: Balger Str. 50
Postleitzahl: 76532
Postort: Baden-Baden
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-mittelbaden.de 🌏
E-Mail: kreis@klotzunddressel.de 📧
Telefon: +49 711/18744-14 📞
Fax: +49 711/18744-33 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E55583795 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E55583795 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-06-07 📅
Einreichungsfrist: 2023-07-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-06-12 📅
Datum des Beginns: 2023-10-16 📅
Datum des Endes: 2031-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 111-348142
ABl. S-Ausgabe: 111
Zusätzliche Informationen
- Für die Bewerbung wurde ein Bewerbungsformular erarbeitet. Das Bewerbungsformular ist für die Bewerbung zwingend zu verwenden. - § 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen ist einzureichen (Ausschlusskriterium, bei den Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB entscheidet der Auftraggerber über den Ausschluss), - § 6 Abs. 2 VgV: Eigenerklärung, dass keine Interessenskonflikte gemäß § 6 VgV bestehen ist einzureichen, - Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder wird im Auftragsfall gefordert. - Eine Bewerbung in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Einzelbewerbung aus und umgekehrt. Eine Bewerbung als Einzelbewerber oder in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Bewerbung als Subunternehmer aus. Mehrfachbewerbungen als Subunternehmer bei unterschiedlichen Einzelbewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. - Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerben kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern. - Die Nachforderung fehlender, unvollständiger oder fehlerhafter Unterlagen gemäß § 56 Abs. 3 VgV liegt im Ermessen des Auftraggebers. - Frist Bewerberfragen: 04.07.2023
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Klinikum Balg in Baden‐Baden wurde 1974 – 1976 errichtet. Die Raumstruktur und die technischen Anlagen entsprechen weitgehend dem Errichtungszeitpunkt. Seit 2016 erfolgt eine sukzessive Ertüchtigung der bestehenden Strukturen, insbesondere des Brandschutzes. Bisher wurden ca. 2,2 Mio € in diese Maßnahme investiert.
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Das Gesamtprojekt umfasst vier Planungspakete (Objektplanung, TGA AG1+2+7, TGA AG 3, TGA AG 4+5 - jeweils separate Vergabeverfahren)
- Planungsleistung zur Sanierung im Bestand
- Planungsleistungen zur Sanierung im laufenden Betrieb,
- Die Sanierungsflächen sind nach Clustern aufgeteilt. Aus der beiliegenden Clustermatrix ist ersichtlich, welches Cluster sich in welchem Planungsstadium befindet.
Die wichtigsten notwendigen Maßnahmen sind:
- Aufteilung der Gebäudestruktur in Großraumbereiche ‐ Umstrukturierung,
- Herstellen von notwendigen Fluren durch entsprechend qualifizierte Wände und Decken,
- Neueinbau und Austausch von Rauch ‐ und Brandabschnittstüren,
- Schächte feuerbeständig ausführen,
- Löschwasserversorgung wird komplett neu aufgebaut,
- Lüftung ist gemäß dem BSK aufzuteilen und notwendige motorische Klappen sind einzubauen. Dabei ist zu beachten, dass der Großteil der motorischen Klappen bereits ausgetauscht wurden und für Planung und Einbau der weiteren Klappen Abstimmungen mit dem Bestandsauftragnehmer erforderlich sind,
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- Kapselung der Elektroverteilungen in notwendigen Fluren.
- Umgang mit Schadstoffbelastung
- Mitwirken beim Fördermittelantrag und beim Verwendungsnachweis
Die Ausschreibung richtet sich nach diesen Punkten und arbeitet sich am Brandschutzkonzept entlang mit dem Ziel alle mangelhaften Bereiche gemäß den baulichen Notwendigkeiten umgebaut zu haben.
Eine Übersichtsmatrix der Cluster, ein voraussichtlicher Rahmenterminplan sowie die Kosten eines Musterclusters sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Dieses Vergabeverfahren betrifft die Beschaffung der TGA-Planung für die Anlagengruppen 4 und 5.
Planung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI
Anlagengruppen 4+5
Leistungsphasen 1 - 9 + besondere Leistungen (u.a. Bestandsaufnahme, Mitwirkung Förderantrag, Überwachung Mängelbeseitigung)
Die Planungsleistungen werden vom Auftraggeber stufenweise in Form bis zu neun Vertragsstufen und je Cluster abgerufen. Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer mit dem Zuschlag die Planungsleistungen (Grund- und Besondere Leistungen) der ersten Vertragsstufe, welche die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der Leistungshase 1 („Grundlagenermittlung“) sowie der Leistungsphase 2 ("Vorplanung") des vorgenannten Leistungsbilds nach §§ 55 f. HOAI 2021 umfasst für die Cluster L, A, 4 und 6. Näheres regelt der Ingenieurvertrag samt Anlagen. Optional kann der Auftraggeber anschließend auch die Grund- und Besonderen Leistungen der weiteren vorstehenden benannten Leistungsphasen ganz oder teilweise für die weiteren Cluster ganz oder teilweise übertragen. Der Auftraggeber kann dabei auch einzelne Stufen überspringen oder mehrere Stufen parallel abrufen. Inhalt und Umfang der Vertragsleistungen werden im Einzelnen insbesondere im Ingenieurvertrag, in der Leistungsbeschreibung sowie in der Clustermatrix festgelegt.
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Beschreibung der Optionen:
Die Objektplanungsleistungen werden vom Auftraggeber stufenweise in Form bis zu neun Vertragsstufen und je Cluster abgerufen. Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer mit dem Zuschlag die Objektplanungsleistungen (Grund- und Besondere Leistungen) der ersten Vertragsstufe, welche die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der Leistungshase 1 („Grundlagenermittlung“) sowie der Leistungsphase 2 („Vorplanung") des vorgenannten Leistungsbilds nach §§ 55 f. HOAI 2021 umfasst für das Cluster L, A, 6 und 4. Näheres regelt der Ingenieurvertrag samt Anlagen. Optional kann der Auftraggeber anschließend auch die Grund- und Besonderen Leistungen der weiteren vorstehenden benannten Leistungsphasen ganz oder teilweise für die weiteren Cluster ganz oder teilweise übertragen. Der Auftraggeber kann dabei auch einzelne Stufen überspringen oder mehrere Stufen parallel abrufen. Inhalt und Umfang der Vertragsleistungen werden im Einzelnen insbesondere im Ingenieurvertrag, in der Leistungsbeschreibung sowie in der Clustermatrix festgelegt.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 76532 Baden-Baden

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
- § 44 VgV und § 46 Abs. 3 Nr. 6: Eigenerklärung, dass mindestens ein Inhaber oder Führungskraft des Unternehmens Mitglied der Ingenieurkammer ist oder eine entsprechende Qualifikation besitzt (Mindestbedingung Dipl.-Ing. / Master Fachrichtung Elektrotechnik oder vergleichbares)
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV: Eigenerklärung, dass für das Unternehmen eine Berufshaftpflichtversicherung mit 3,0 Mio. EUR Deckungssumme jeweils für Personen-, Sach- und Vermögensschäden vorliegt bzw. dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden.
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Die Leistungen des Versicherers für alle innerhalb eines Jahres verursachten Schäden dürfen auf den zweifachen Betrag der Mindestversicherungssumme begrenzt werden. (Mindeststandard),
- § 47 VgV: Eigenerklärung zur Eignungsleihe und entsprechende Verpflichtungserklärung (bei Bedarf).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
- § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Durchschnittliche Zahl der technischen Beschäftigten (m/w) in den letzten 3 Geschäftsjahren.
(Bei Bewerbergemeinschaften: Summe der technischen Beschäftigten).
- § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: 2 Referenzprojekte (Planung Technische Ausrüstung - AG 4+5 - eines Hochbauprojekts):
Für jedes Referenzprojekt ist eine Darstellung mit mindestens folgenden Angaben abzugeben:
- Auftraggeber (mit Benennung des Ansprechpartners und Kontaktdaten),
- Leistungszeitraum,
- kurze Beschreibung des Projekts und der erbrachten Leistungen
Mindeststandards:
- Im Rahmen des Projekts müssen durch den Bewerber Leistungen des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4 und 5 erbracht worden sein und das Projekt muss mindestens in die Honorarzone II gemäß Anlage 15.2 HOAI eingeordnet sein.
- Das Referenzprojekt wurde nach dem 01.01.2015 abgeschlossen. Ein Referenzprojekt gilt als abgeschlossen, wenn die Leistungsphase 8 beendet ist oder die Baumaßnahme abgenommen wurde.
- Bei den Projekten muss es sich um Sanierungsmaßnahmen im Hochbau handeln.
- Referenzprojekt betrifft eine Sanierung in einem EU-Mitgliedsstaat oder der Schweiz.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Auftraggeber sieht vor, um Rahmen der Angebotsphase Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter abzufragen. Der Projektleiter oder stellvertretende Projektleiter müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Architekt“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden. Näheres zur Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als „Architekt“ oder „Ingenieur“ tätig zu werden, regeln die jeweiligen Landesarchitekten- und Landesingenieurgesetze in Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie (RL 2005/36/EG)
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
- § 73 Abs. 3 VgV: Eigenerklärung, dass die Durchführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt,
- Mindestlohn: Eigenerklärung, dass bei der Ausführung der Leistung ein Entgelt bezahlt wird, das mindestens den Vorgaben des Mindestlohngesetzes (MiLoG) und der gemäß § 1 Absatz 2 Satz 2 MiLoG erlassenen Rechtsverordnung entspricht.
- Rechtsform von Bietergemeinschaften im Auftragsfall: Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechsform, erforderlich ist eine gesamtschuldnerische Haftung. Es sind alle Mitglieder der Bietergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
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- Russland-Sanktionen: Eigenerklärung, dass keine Gründe für eine Sanktionierung bestehen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Anzahl Beschäftigte:
Durchschnittliche Zahl der technischen Beschäftigten (m/w/d) in den letzten 3 Geschäftsjahren, Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden:
- 3 und mehr Beschäftigte: 100 Punkte,
- weniger als 3 Beschäftigte: 0 Punkte.
2) 2 Referenzen (Punktzahl je Referenz):
a) Gebäudetyp:
- Krankenhaus, Pflegeheim oder Vergleichbares: 150 Punkte,
- Büro- Verwaltungs- oder Bildungsgebäude: 75 Punkte.
b) Modernisierte/sanierte Fläche:
- >= 10.000 m² BGF: 150 Punkte,
- >= 2.000 und < 10.000 m² BGF: 75 Punkte.
c) Brandschutzertüchtigung mit Anpassung Brandmeldeanlage: 100 Punkte,
d) Inbetriebnahme/Fertigstellung nach dem 31.12.2017: 100 Punkte.
e) Modernisierung/Sanierung im laufenden Betrieb: 150 Punkte.
f) Öffentlicher Auftraggeber gemäß § 99 GWB: 50 Punkte,
g) erbrachte Leistungsphasen 1 - 9 gemäß HOAI : 100 Punkte.
Bei reduziertem Leistungsbild werden die maximal erreichbaren Punkte um die entsprechenden Prozentpunkte gemäß § 55 HOAI reduziert.
Maximal erreichbare Punktzahl: 1.700 Punkte.
Es werden nur Referenzen gewertet, welche die Mindeststandards für Referenzen nach § § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV erfüllen.
Es werden die 3-5 punktbesten Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.
Bei Punktgleichheit des 5. Bewerbers mit weiteren Bewerbern können auch mehr als 5 Bewerber aufgefordert werden
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam (Erfahrung und Qualifikation)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation, Projektabwicklung und Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beantwortung der Fragen des Auftraggebers zu Kosten, Termine, Qualitäten, Projektbearbeitung oder fachspezifischen Themen
Preis (Gewichtung): 20 %

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: gemeinnützige GmbH
Kontakt
Kontaktperson: Klotz und Dressel GmbH
Internetadresse: www.klinikum-mittelbaden.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E55583795 🌏
Internetadresse: www.subreport.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
- Für die Bewerbung wurde ein Bewerbungsformular erarbeitet. Das Bewerbungsformular ist für die Bewerbung zwingend zu verwenden.
- § 123 und § 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen ist einzureichen (Ausschlusskriterium, bei den Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB entscheidet der Auftraggerber über den Ausschluss),
- § 6 Abs. 2 VgV: Eigenerklärung, dass keine Interessenskonflikte gemäß § 6 VgV bestehen ist einzureichen,
- Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder wird im Auftragsfall gefordert.
- Eine Bewerbung in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Einzelbewerbung aus und umgekehrt. Eine Bewerbung als Einzelbewerber oder in einer Bewerbergemeinschaft schließt eine zusätzliche Bewerbung als Subunternehmer aus. Mehrfachbewerbungen als Subunternehmer bei unterschiedlichen Einzelbewerbern bzw. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen.
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- Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerben kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.
- Die Nachforderung fehlender, unvollständiger oder fehlerhafter Unterlagen gemäß § 56 Abs. 3 VgV liegt im Ermessen des Auftraggebers.
- Frist Bewerberfragen: 04.07.2023

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219268730 📞
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/abt1/ref15/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 160 Einleitung, Antrag:
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;
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b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüberdem Auftraggeber gerügt werden;
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2023/S 111-348142 (2023-06-07)