Auftragsbekanntmachung (2023-06-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: FG 2884 23D00243
Kurze Beschreibung:
“Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 33 ff. HOAI, LPH 1-9” Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Lübeck, Kreisfreie Stadt🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-06-29 📅
Einreichungsfrist: 2023-07-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-07-04 📅
Datum des Beginns: 2023-11-01 📅
Datum des Endes: 2027-10-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 126-399469
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
“Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 25.07.2023 Tage vor...”
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Quelle: OJS 2023/S 126-399469 (2023-06-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-01-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Universität zu Lübeck, - Sanierung Vorklinikum BT 61.200 Isotopenlabor - Dienstleistung Gebäude und Innenräume
Kurze Beschreibung:
“Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI, LPH 1-9 ...”
Kurze Beschreibung
Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI, LPH 1-9
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Das Gebäude 61.200 Isotopenlabor ist ein Teil des Gebäudekomplexes der sogenannten Vorklinischen Institute der Universität zu Lübeck. Es liegt im südwestlichen Bereich des Campusbereichs der Universität. In den Gebäuden 61, 62 und 63 sowie den dazugehörigen Ergänzungsbauten sind Institute der Universität und die Lehrbereiche (Praktikumsräume, Seminarräume, Hörsäle) untergebracht. Das Isotopenlabor wurde in den Jahren 1976 bis 1979 erbaut und besteht aus zwei Geschossen. Im Untergeschoss befinden sich Lagerräume für radioaktive Stoffe und Geräte. Die ebenfalls im KG befindliche Abklinganlage mit ihren drei Sammeltanks wurde bereits im Zuge des neu gebauten Isotopenlabores, Geb. 61.250, erneuert. Die Laborbereiche mit Kurs und Nebenräumen im Erdgeschoss sollen komplett saniert werden. Für die neue Fassade wird das Ergebnis eines bereits durchgeführten Ideenwettbewerbs verbindlich in die Vorplanung übernommen und weiterbearbeitet. Das Gestaltungshandbuch des ersten Preisträgers des Ideenwettbewerbs für die neuen Fassaden ist bindend. Es werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. HOAI abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben. Es sollten die Leistungsphasen 1 - 9 bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. Der Auftraggeber behält sich vor, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur ein Teil der Grundleistung zu vergeben. Die eingeschränkten Flächen vor und hinter dem Gebäude sind bei der Umsetzung der Maßnahme zu beachten. Die Bauzeit / Zeitraum der Errichtung des Gebäudes ließ vermuten, dass Schadstoffe wie Asbest und KFM sowie PAK oder PCB in die Baukörper eingebracht wurden. 2018 wurde ein Untersuchungsbericht zur Erfassung von Gebäudeschadstoffen erstellt. Der Bericht hierzu und ggf. daraus folgende Notwendigkeiten sind zu berücksichtigen. Die zu erbringenden Leistungen erfordern Erfahrungen im Umgang mit dem öffentlichen Bauen im Bestand sowie Erfahrungen mit energetischen Sanierungen. Die Realisierung der Maßnahme erfolgt nach der Freigabe durch das Finanzministerium. Kenntnisse des Vergabehandbuches (VHB), des HBBau und der VOB werden vorausgesetzt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise auf Basis des beiliegenden Vertragsentwurfs. Die vorläufige Kostenschätzung für die Kostengruppen 200 bis 600 beläuft sich auf ca. 6.000.000,- € netto.
Hiervon entfallen ca. 2.353.000,- Euro, netto auf die KG 300 und ca. 3.550.000,- Euro, netto auf die KG 400.
Projektzeitraum:
Fertigstellung FU-Bau (LPh 3 mit LPh 4): Juli 2024
Baubeginn: ca. September 2025
Bauzeit: ca. 25 Monate
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Das Land hat eine Klimaschutzstrategie aufgestellt und verfolgt eine Klimaneutralität bis zum Jahr 2050. Entsprechend besteht eine wesentliche Zielsetzung der Planung in der Nachhaltigkeit des sanierten Baus. Die Anforderungen Energie und Nachhaltigkeit sind im Anhang beigefügt und zu beachten. Der Bauherr bekennt sich zu den Prinzipien des nachhaltigen Bauens, wie sie beispielhaft im Leitfaden des Bundesministeriums Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit niedergelegt sind. Bei der Planung ist insbesondere auf eine hohe Energieeffizienz sowie eine nachhaltige Bauweise Wert zulegen, die langfristig niedrige Nutzungskosten erwarten lässt.
Denkmalschutzrechtliche Belange sind nicht zu beachten.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 685049.89 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 33 ff HOAI, LPH 1-9”
Ort der Leistung: Lübeck, Kreisfreie Stadt🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2023-11-01 📅
Datum des Endes: 2027-10-01 📅
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Die Angaben zu den Qualitätskriterien sowie die Bewertungsmethodik sind im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ zu finden.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅
Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben ✅
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: FG 2884 23D00243
Datum des Vertragsabschlusses: 2024-01-26 📅
Titel: Universität zu Lübeck, - Sanierung Vorklinikum BT 61.200 Isotopenlabor - Dienstleistung Gebäude und Innenräume
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 6
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Schnittger Architekten+Partner GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE 191988148
Postanschrift: Westring 453-455
Postleitzahl: 24118
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@schnittger-architekten.de📧
Telefon: 000📞
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Nationale Registrierungsnummer: 01-2002-79
Postanschrift: Küterstraße 30
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: e-vergabe-fbdl@gmsh.de📧
Telefon: +494315992300📞
Fax: +494315991520 📠
URL: http://www.gmsh.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Bildung
Ergänzende Informationen Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Nachprüfungsstelle Org.-Z. 812
Nationale Registrierungsnummer: 01-2002-79
Postanschrift: Küterstraße 30
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: e-vergabe-fbdl@gmsh.de📧
Telefon: +49 431-599-1112📞
Fax: +49 431-599-1119 📠 Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
Nationale Registrierungsnummer: t:04319884640
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postleitzahl: 24105
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 431-988-4640📞
Fax: +49 431-988-4702 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“"Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
"Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
§ 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU."
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Quelle: OJS 2024/S 021-062033 (2024-01-29)