Auftragsbekanntmachung (2023-09-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: FG 2884 22D00562
Kurze Beschreibung:
“Fachplanung Technische Ausrüstung, Anl.gr 7 labortechnische Anlagen” Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Lübeck, Kreisfreie Stadt🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-09-21 📅
Einreichungsfrist: 2023-10-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-09-26 📅
Datum des Beginns: 2024-02-01 📅
Datum des Endes: 2027-08-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 185-578036
ABl. S-Ausgabe: 185
Zusätzliche Informationen
“Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an E-Vergabe-Fbdl@gmsh.de zu stellen. Fragen werden bis zum 17.10.2023 angenommen. Der...”
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Quelle: OJS 2023/S 185-578036 (2023-09-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-02-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Universität zu Lübeck, UzL, Sanierung Vorklinikum Geb. 63.400 Anatomie - Fachplanung - Technische Ausrüstung
Kurze Beschreibung:
“Anlagengruppe 7 Laborplanung”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 265985.04 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Gebäude 63.400 Anatomie ist ein Teil des Gebäudekomplexes der sogenannten Vorklinischen Institute der Universität zu Lübeck.
Im Gebäude untergebracht...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Gebäude 63.400 Anatomie ist ein Teil des Gebäudekomplexes der sogenannten Vorklinischen Institute der Universität zu Lübeck.
Im Gebäude untergebracht sind ein Mikroskopiersaal (Histosaal) und ein Präpariersaal mit je ca. 220 m² Grundfläche. Im Erdgeschoss befinden sich Vorbereitungsräume. In der Teilunterkellerung zum Gebäude 63.100 befinden sich die zugehörigen Umkleideräume. Die Gesamtnutzfläche des Gebäudes beträgt ca. 575 m².
Eine wesentliche Herausforderung der Maßnahme ist die ständige Aufrechterhaltung des Studienbetriebes parallel zu den Bauarbeiten. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit die Maßnahme in Bauabschnitte zu gliedern und auch Provisorien für einzelne Abschnitte herzustellen.
Die Anatomie benötigt zukünftig 2 Präpariersäle, so dass zunächst der Histosaal in einen Präparierpsaal umgebaut und anschließend der bestehende Präpariersaal saniert wird.
Durch die im Präpariersaal u. a. verwendeten Stoffe Formalin und Alkohol sind auch erhöhte Anforderungen für die Handhabung mit krebserregenden Stoffen und den Explosionsschutz zu berücksichtigen. Um die vorgeschriebenen Grenzwerte einzuhalten, sollen Präpariertische mit integriertem Lüftungssystem installiert werden. Für die Regulierung der Präpariertische ist eine genaue Abstimmung zwischen TA- und Labor-Planer erforderlich.
Für die Sanierung des Vorklinikums, Geb. 63.400 Anatomie, sind Planungsbüros für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Technische Gebäudeausrüstung bereits beauftragt.
Die folgenden Punkte sind vom Planer zu berücksichtigen bzw. werden erwartet:
- Schwerpunkt der Fachplanung ist die Integration von 24 neuen mobilen Seziertischen in die beiden zukünftigen Präpariersäle (ca. je 230 m2)
- Integration der neuen Tische mit ihren Lüftungsanlagen für die Arbeitsplätze in die Gesamtlüftungsanlage des Gebäudeteils
- Reduzierung der Exposition der Studierenden und Arbeitnehmer gegenüber chemischen und biologischen Risiken bei der Präparation (u.a. Formaldehydbelastung)
- Konzept für die Installation und den Betrieb von mobilen Seziertischen und fest installierten Zuluftgeräten; beide Komponenten sind zusammenhängend zu dimensionieren und auszuschreiben; Beachtung von Raumtemperaturen, Zuglufterscheinungen und Schalldruckpegel;
- Betrachtung der Nachhaltigkeit im Hinblick auf einen energieoptimierten Betrieb der Lüftungsanlagen der Seziertische in verschiedenen Betriebszuständen im Abgleich zur Gesamtlüftungsanlage
- Beratung und Betrachtung zum Gesamtablauf des Studienbetriebes der Anatomie im Gebäudeteil 63.400 mit den beiden Präpariersälen und den im EG (Gebäudeteil 63.100) direkt angebundenen zugeordneten Vorbereitungs- und Nebenräumen (u.a. Vorbereitung und Lagerung der Körperspenden)
- Schnittstellen zur Lüftungsplanung (Leistungsbild TA) und anderen Anlagengruppen aufzeigen und mitwirken
- Gesamtfunktionsverantwortung bei der Einrichtung der beiden Präpariersäle
- aktives Handeln und konstruktive Mitarbeit
- Mitwirkung bei der Inbetriebnahme
- Planung und Begleitung Umsetzung eines neuen Leichenkonservierungstanks. Je nach abschließend gewählter Sanierungsvariante wird der Leichentank entweder in das Bestandsgebäude (da wo sich der alte Tank derzeit befindet) geplant oder in einem neuen Anbau untergebracht.
Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1 – 3 bearbeitet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistung zu vergeben.
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Ort der Leistung: Lübeck, Kreisfreie Stadt🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2024-02-05 📅
Datum des Endes: 2027-08-19 📅
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Die Angaben zu den Qualitätskriterien sowie die Bewertungsmethodik sind im Formblatt „II-6-2 Zuschlagskriterien und Wertung“ zu finden.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Verfahren Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb ✅
Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben ✅
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: FG 2884 22D00562
Datum des Vertragsabschlusses: 2024-02-05 📅
Titel: Universität zu Lübeck, UzL, Sanierung Vorklinikum Geb. 63.400 Anatomie - Fachplanung - Technische Ausrüstung
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: dr. heinekamp Labor- und Institutsplanung GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE200149089
Postanschrift: Gaußstr. 12
Postleitzahl: 85757
Postort: Karlsfeld
Region: München, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: dh51500@heinekamp.com📧
Telefon: 000📞
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Nationale Registrierungsnummer: 01-2002-79
Postanschrift: Küterstraße 30
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: e-vergabe-fbdl@gmsh.de📧
Telefon: +494315992300📞
Fax: +494315991520 📠
URL: http://www.gmsh.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Bildung
Ergänzende Informationen Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR Nachprüfungsstelle Org.-Z. 812
Nationale Registrierungsnummer: 01-2002-79
Postanschrift: Küterstraße 30
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: e-vergabe-fbdl@gmsh.de📧
Telefon: +49 431-599-1112📞
Fax: +49 431-599-1119 📠 Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein
Nationale Registrierungsnummer: t:04319884640
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postleitzahl: 24105
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 431-988-4542📞
Fax: +49 431-988-4702 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
§ 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
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Quelle: OJS 2024/S 027-080896 (2024-02-06)