Untersuchung und Bewertung von Entwicklungszielen für die Vorsperre Pisselsmühle

Thüringer Fernwasserversorgung AöR

Die Thüringer Fernwasserversorgung beabsichtigt im Rahmen der Gesamtmaßnahme Talsperre Weida – Generalinstandsetzung Absperrbauwerke und Nebenanlagen, die Planungsleistungen für die Vorsperre Pisselsmühle (Teilobjekt 2) zu vergeben.

Es handelt sich um eine interdisziplinäre Planungsaufgabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-11-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-10-05.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-10-05 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-10-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 22A00210
Kurze Beschreibung:
Die Thüringer Fernwasserversorgung beabsichtigt im Rahmen der Gesamtmaßnahme Talsperre Weida – Generalinstandsetzung Absperrbauwerke und Nebenanlagen, die Planungsleistungen für die Vorsperre Pisselsmühle (Teilobjekt 2) zu vergeben. Es handelt sich um eine interdisziplinäre Planungsaufgabe.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Greiz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Thüringer Fernwasserversorgung AöR
Postanschrift: Haarbergstraße 37
Postleitzahl: 99097
Postort: Erfurt
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: walter@wkw-rechtsanwaelte.de 📧
Telefon: +49 3615509101 📞
Fax: +49 3615509111 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/0AB6D474-AE80-4586-A01A-4143F09713B5 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/0AB6D474-AE80-4586-A01A-4143F09713B5 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-10-05 📅
Einreichungsfrist: 2023-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-10-10 📅
Datum des Beginns: 2024-03-01 📅
Datum des Endes: 2024-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 195-611633
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
Im Fall einer Arbeits-/Bietergemeinschaft: Die Vorlage einer von allem Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebenen Erklärung über die Bildung einer Bietergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung und Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (FB 234) ist mit dem Angebot einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Thüringer Fernwasserversorgung beabsichtigt im Rahmen der Gesamtmaßnahme Talsperre Weida – Generalinstandsetzung Absperrbauwerke und Nebenanlagen, die Planungsleistungen für die Vorsperre Pisselsmühle (Teilobjekt 2) zu vergeben.
Es handelt sich um eine interdisziplinäre Planungsaufgabe.
Geschätzter Gesamtwert: 187 610 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Talsperre Weida ist seit 1955 ununterbrochen in Betrieb. Während dieses mehr als 65-jährigen Betriebs sind bisher nur kleinere und stauunabhängige bauwerkserhaltende Sanierungen und Ertüchtigungen ausgeführt worden. Alle Bauwerke, Betriebseinrichtungen und Ausrüstungen zeigen stark progressive alterungs- und nutzungsbedingte Verschleißerscheinungen.
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Das Brückenbauwerk hat im letzten Prüfbericht von 2015 eine Zustandsnote von 3,1 erhalten, damit ist ein nicht ausreichender Bauwerkszustand bescheinigt. Der Verkehr ist aktuell auf einspurig durch Einengung begrenzt.
Im Rahmen der Studie von Pöyry Deutschland GmbH von 2014 („Studie Pöyry“) wurden die technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten sowie die Auswirkungen
• einer Instandsetzung einschließlich Weiterbetrieb bzw. eines Rückbaus der
Vorsperre sowie
• eines Rückbaus bzw. einer Instandsetzung oder eines Neubaus der Straßenbrücke einschl. Widerlager (Erhalt der Wegeverbindung)
an der Vorsperre Pisselsmühle als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen untersucht.
Auf Grundlage der „Studie von Pöyry“ und in Fortführung der Planungstätigkeiten für die Instandsetzung der Hauptsperre und Sattelmauer und dadurch erlangten weiteren Erkenntnissen lässt sich eine begründbare Entscheidung für Erhalt oder Rückbau der Vorsperre Pisselsmühle nicht ableiten. Es sind aus der „Studie von Pöyry“ 3 vorausgewählte Varianten und eine zusätzliche Untervariante durch weitere Informationen und Untersuchungen näher zu betrachten.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 187 610 EUR 💰
Zusätzliche Informationen:
Im Fall einer Arbeits-/Bietergemeinschaft:
Die Vorlage einer von allem Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebenen Erklärung über die Bildung einer Bietergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung und Benennung eines bevollmächtigten Vertreters (FB 234) ist mit dem Angebot einzureichen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eigenerklärung gem. Formblatt 124 LD sowie die Vorlage des Nachweises (Kopie) über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Neben den Angaben und Erklärungen im Formblatt Eigenerklärung 124 LD die Bestätigung des Mindestjahresumsatzes gemittelt aus den letzten drei Geschäftsjahren iHv 500T Euro verlangt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Neben den Angaben und Erklärungen im Formblatt Eigenerklärung 124 LD wird verlangt:
1. Angabe von mindestens einem vergleichbaren Projekt in der Sanierung von Wehranlage (gemauert).
2. Angabe von mindestens einem vergleichbaren Projekt im Brückenneubau.
3. Angabe von mindestens einem vergleichbaren Projekt in der Landschaftsplanung und der naturschutzfachlichen Bearbeitung im Zusammenhang mit der Sanierung einer Wehranlage und/oder im Brückenneubau.
4. Angabe von mindestens einem vergleichbaren Projekt im Rückbau eines Speichers oder einer Talsperre.
Zu den vorgenannten vergleichbaren Projekten (Nr. 1 bis 4) werden auch die Referenzen von NUN gewertet.
6. Mindestens ein vergleichbares Projekt in der Landschaftsplanung (Größe: 15 ha) und Planung einer vergleichbaren interdisziplinären Aufgabe (mind. 2 Fachplaner)
7. Angaben und Erläuterungen zum geplanten Projektteam. Diese sollen sowohl den Fachplaner als auch die NUN umfassen.
8. Angaben und Erläuterungen zum Qualitätsmanagement des Unternehmens, wobei mindestens ein internes
Qualitätsmanagement verlangt wird.
Unterbeauftragung:
Im Falle der Beauftragung von Unterauftragnehmern sind die Teile des Auftrages, die im Wege der Unterauftragsvergabe an Dritte vergeben werden sollen (FB 235), und, falls zumutbar, die vorgesehenen Unterauftragnehmer (FB 233) zu benennen. Sofern vorgesehene Unterauftragnehmer bezüglich der Leistungsfähigkeit des Bewerbers an dessen Stelle treten, ist die Leistungsfähigkeit des vorgesehenen
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Unterauftragnehmer für die zu übernehmende Leistung für die Eignungsprüfung nachzuweisen. Vor Zuschlagserteilung ist dem Auftraggeber nachzuweisen, dass dem Bieter die erforderlichen Mittel dieser Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen (FB 236).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Technische Leistungsfähigkeit:
Projektorganisation (Wichtung 30 %):
Beschreibung der Projektorganisation inkl. Benennung der verwendeten Werkzeuge - z.B. MS Office, Datenaustausch über eine Cloud, Datenaustausch und Kommunikation über eine Cloud, Planlauf.
2. Fachliche Eignung
2.1 Koordinierung interdisziplinärer Planungsteams (Wichtung 45 %):
Durch das Ingenieurbüro können die in den letzten 5 Jahren (2018 bis 2023) bearbeitete signifikante vergleichbare Referenzen interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Landschaftsplanung und Objektplanung oder Tragwerksplanung und die erreichten Leistungsphasen angegeben werden. Es können bis zu 3 Projekte je Bearbeitungsstand (Bausumme netto > 2 Mio. €) mit qualifizierten und nachprüfbaren Referenzschreiben belegt werden. Dabei ist der erzielte Projektbearbeitungsstand bis 06/2023 maßgebend. Bewertet werden folgende Bearbeitungsstände: Vorplanung fertiggestellt, Genehmigung wurde erteilt, Ausführungsplanung erstellt, in baulicher Umsetzung und VOB - Abnahme erfolgt.
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2.2 Angaben zum Qualitätsmanagement im Unternehmen (Wichtung 25 %)
Die Gesamtpunktzahl (Bewerberergebnis) entscheidet über die Teilnahme an den Verhandlungsverfahren.
Bei Gleichstand entscheidet das Ergebnis des Kriteriums mit der höchsten Gewichtung (hier Punkt 2.1).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 18:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-11-20 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2024-03-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/0AB6D474-AE80-4586-A01A-4143F09713B5 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331573321276 📞
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2023/S 195-611633 (2023-10-05)