Verlegung des Gästebusparkens am Deutsche Bank Park - Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen

Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklung mbH

Die Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH (nachfolgend auch als SSF, Auftraggeberin oder AG bezeichnet) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Frankfurt am Main. Zum Portfolio der SSF zählen unter anderem der Deutsche Bank Park und die BBBank Arena. Die Stadt Frankfurt am Main hat zudem die Steuerung der erforderlichen Maßnahmen zur Errichtung der Arena auf dem Parkplatz P9 des Deutsche Bank Parks an die SSF übertragen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Verkehrsorganisation am Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main ist vorgesehen, den bestehenden Gästebusparkplatz innerhalb des Grundstücks der SSF zu verlagern. Der neue Gästebusparkplatz sollte eine kurze und direkte Zuwegung für Gästefans zum Gästeblock schaffen und eine Vermischung der Fanlager verringern. Dafür wurde die Fläche hinter der Ostkurve für die Verlagerung des Gästebusparkplatzes im Rahmen einer Machbarkeitsstudie als geeignet identifiziert. Der neue Standort für das Gästebusparken befindet sich südöstlich des Stadions unmittelbar angren-zend an die Stadionumfahrt, Verteilerbereiche des Stadions und des Gästesektors auf einer bislang bewaldeten Fläche.

Deadline

Deadline 2026-10-05

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-09-01 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-09-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Verlegung des Gästebusparkens am Deutsche Bank Park - Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Verkehrsanlagen
Referenznummer: VG.09/2026_FA, IBW, VA
Kurze Beschreibung:
Die Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklungen mbH (nachfolgend auch als SSF, Auftraggeberin oder AG bezeichnet) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Frankfurt am Main. Zum Portfolio der SSF zählen unter anderem der Deutsche Bank Park und die BBBank Arena. Die Stadt Frankfurt am Main hat zudem die Steuerung der erforderlichen Maßnahmen zur Errichtung der Arena auf dem Parkplatz P9 des Deutsche Bank Parks an die SSF übertragen. Im Zuge der Weiterentwicklung der Verkehrsorganisation am Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main ist vorgesehen, den bestehenden Gästebusparkplatz innerhalb des Grundstücks der SSF zu verlagern. Der neue Gästebusparkplatz sollte eine kurze und direkte Zuwegung für Gästefans zum Gästeblock schaffen und eine Vermischung der Fanlager verringern. Dafür wurde die Fläche hinter der Ostkurve für die Verlagerung des Gästebusparkplatzes im Rahmen einer Machbarkeitsstudie als geeignet identifiziert. Der neue Standort für das Gästebusparken befindet sich südöstlich des Stadions unmittelbar angren-zend an die Stadionumfahrt, Verteilerbereiche des Stadions und des Gästesektors auf einer bislang bewaldeten Fläche.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: VG.09/2026_FA, IBW, VA
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Basis der zu erbringenden Leistungen ist das Leistungsbild auf Grundlage der HOAI (2021) für folgende Planungsleistungen: - Objektplanung, Freianlagen: Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 gemäß § 39 Abs. 3 HOAI i.V.m. Anlage 11 Nr. 11.1 HOAI - Objektplanung, Ingenieurbauwerke: Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 gemäß § 43 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 12 Nr. 12.1 HOAI (Technische Erschließung und Medienerschließung) - Objektplanung, Verkehrsanlagen: Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 gemäß § 47 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 13 Nr. 13.1 HOAI zuzüglich besonderer und optionaler Leistungen.
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Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Postanschrift: Mörfelder Landstraße 362
Postleitzahl: 60528
Stadt: Frankfurt am Main
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 40.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
Die Leistung wird im offenen Verfahren nach § 119 Abs. 3 GWB, § 15 Abs. 1 VgV vergeben. Es gelten die Bestimmungen des Teils 4 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Leistung. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-10-05 14:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-09-28 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Angaben und Erklärungen unter Beachtung der Vorgaben des § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
A) Bei Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist der entsprechende Auszug aus dem Handels-/ Partnerschaftsregister erst im Auftragsfall vorzulegen. B) Bei Unternehmen mit einem Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union ist im Auftragsfall ein Auszug aus dem jeweiligen Handels-/ Partnerschaftsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU vorzulegen C) Für Bietergemeinschaften ist die Anlage A1.1 zu verwenden.
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Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
A) Als Bewerber sind natürliche Personen zugelassen, wenn sie gemäß § 57 HBO (Hessische Bauordnung) über die notwendige Sachkunde und Erfahrung verfügen, um für die Vorbereitung des Bauvorhabens geeignet zu sein. B) Als Bewerber sind natürliche Personen zugelassen, wenn sie gemäß § 67 HBO (Hessische Bauordnung) bauvorlageberechtigt sind. C) Bei juristischen Personen muss mindestens eine natürliche Person die oben genannten Kriterien A) und B) nachweisen. Für ausländischen Bewerber sind vergleichbare Nachweise unter Beachtung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2013/55/EU vorzulegen. D) Mindestkriterien: - Nachweis einer Bauvorlageberechtigung
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Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
A) Mindestdeckungssummen: - Personenschäden: 5.000.000 EUR (pro Schadensfall, mind. 2-fache Jahresmaximierung) - Sach- und Vermögensschäden: 5.000.000 EUR (pro Schadensfall, mind. 2-fache Jahresmaximierung)
Eignungskriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
A) Eigenerklärungen über den Netto-Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. B) Im Fall einer Bietergemeinschaft (vgl. Kapitel 1.2) sowie bei Eignungsleihe (vgl. Kapitel 1.3) sind die Angaben in der jeweiligen Anlage anzugeben. Zum Nachweis der Erfüllung der Mindestvoraussetzungen werden die jeweiligen Angaben des Bieters, der Bietergemeinschaft bzw. bei Eignungsleihe addiert. C) Mindestkriterium: - Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre in Höhe von 400.000 EUR (in Summe mind. 1.200.000 EUR)
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Eignungskriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
A) Erklärung zu den durchschnittlich festangestellten Beschäftigten zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots und in den beiden davor liegenden Jahren mit Qualifikation und Berufserfahrung bezogen auf die ausgeschriebene oder vergleichbare Leistung. B) Im Fall einer Bietergemeinschaft (vgl. Kapitel 1.2) sowie bei Eignungsleihe (vgl. Kapitel 1.3) sind die Angaben in der jeweiligen Anlage anzugeben. Zum Nachweis der Erfüllung der Mindestvoraussetzungen werden die jeweiligen Angaben des Bewerbers, der Bewerbergemeinschaft bzw. bei Eignungsleihe addiert. C) Mindestkriterien: - Mind. 5 festangestellte Ingenieure / Fachplaner im Bereich Landschaftsarchitektur (mit entsprechendem berufsqualifizierendem Abschluss) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung - Mind. 5 festangestellte Ingenieure / Fachplaner im Bereich Ingenieurbauwerke (mit entsprechendem berufsqualifizierendem Abschluss) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung - Mind. 5 festangestellte Ingenieure / Fachplaner im Bereich Verkehrsanlagen (mit entsprechendem berufsqualifizierendem Abschluss) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
A) Der Nachweis der geforderten Referenzen erfolgt durch Eintragung in den nachfolgenden Referenzblättern. Die Prüfung der Referenzen erfolgt nur für die dort eingetragenen Projekte. B) Der Bewerber hat zur Darlegung der Eignung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV Referenzen in Bezug auf die folgenden Bereiche darzulegen: Referenzkategorie 1 - Freiraumplanung - 2 wertungsfähige Referenzen - Neubau öffentliche Platzanlage Mindestkriterien Referenzkategorie 1 - Freiraumplanung - Fertigstellung der LP 8 gemäß § 39 Abs. 3 HOAI innerhalb der letzten 10 Jahre (Stichtag: Einreichung des Angebotsblatts) Weitere Mindestkriterien (zu erfüllen in Referenz 1.1 oder 1.2) - Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber mit Anwendung des Vergaberechts - Öffentliche Fläche mit Integration von bestehendem Baumbestand - Integration kleinerer Einbauten (z. B. Sanitäranlagen, Überdachungen, Zäune, Tore) - Erstellung von Rodungs- und Baumfällanträgen gemäß Anlage 11.1 HOAI 2021 (Besondere Leistung Leistungsphase 4) Referenzkategorie 2 - Ingenieurbauwerke - 1 wertungsfähige Referenz - Neubau Medienerschließung Mindestkriterien Referenzkategorie 2 - Ingenieurbauwerke - Ingenieurbauwerke im Bereich Medienerschließung (Abwasserentsorgung, Regenwasserbewirtschaftung, Stromanschluss) gemäß § 41 ff HOAI 2021 - Fertigstellung der LP 8 gemäß § 43 Abs. 1 HOAI innerhalb der letzten 10 Jahre (Stichtag: Einreichung des Angebotsblatts) - Mind. Honorarzone II - Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber mit Anwendung des Vergaberechts Referenzkategorie 3 - Verkehrsanlagen - 2 wertungsfähige Referenzen - Neubau Parkplatzanlagen Mindestkriterien Referenzkategorie 3 - Verkehrsanlagen - Neubau einer Parkplatzanlage - Fertigstellung der LP 8 gemäß § 47 Abs. 1 HOAI innerhalb der letzten 10 Jahre (Stichtag: Einreichung des Angebotsblatts) - Mind. Honorarzone III Weitere Mindestkriterien (zu erfüllen in Referenz 3.1 oder 3.2) - Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber mit Anwendung des Vergaberechts - Verkehrsfläche mind. 5.000 m2 C) Die geforderten Angaben sollen plausibel und nachvollziehbar sowie mit Bezugnahme der gemachten Angaben in einer Projektbeschreibung dargestellt werden.
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Mit Einreichung Ihrer Bewerbung erklären sich alle Bewerber, auch soweit aus dem EU-Ausland stammen, mit der Anwendung der HOAI 2021 (dt. Honorarordnung für Architekten und Ingenieurleistungen) einverstanden.
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 15 weitere
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Sportpark Stadion Frankfurt am Main Gesellschaft für Projektentwicklung mbH
Nationale Registrierungsnummer: HRB 25875
Postanschrift: Mörfelder Landstraße 362
Postleitzahl: 60528
Postort: Frankfurt am Main
Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergaben@proprojekt.de 📧
Telefon: 0696050110 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Haupttätigkeit
Freizeit, Sport, Kultur und Religion
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YL6M8Z4/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YL6M8Z4 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YL6M8Z4 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YL6M8Z4# A) Verfahrenssprache Das Angebot ist in deutscher Sprache einzureichen. Sofern ein fremdsprachiger Nachweis als Bestandteil eines Teilnahmeantrags oder Angebots vorgelegt wird, ist neben dem Nachweis jeweils eine beglaubigte Übersetzung des Nachweises vorzulegen. B) Begriffsbezeichnungen Unter dem nachfolgenden Begriff "Bieter" werden Einzelbewerber (natürliche oder juristische) oder Zusammenschlüsse solcher (Bewerbergemeinschaften) zusammengefasst. Sofern Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaften in den nachfolgenden Kapiteln bzw. Vergabeunterlagen nicht ausdrücklich genannt werden, sind diese grundsätzlich unter dem Begriff "Bieter" zu verstehen. C) Registrierung Vergabeplattform Bieter, die an dem Vergabeverfahren teilnehmen wollen, sind verpflichtet sich mit einer eindeutigen Unternehmensbezeichnung sowie einer E-Mail-Adresse auf der Vergabeplattform (DTVP - Deutsches Vergabeportal GmbH) zu registrieren. Nicht registrierte Unternehmen müssen sich eigenverantwortlich auf der Vergabeplattform zum aktuellen Stand des Vergabeverfahrens informieren (Holschuld). Tun Sie das nicht regemäßig, tragen Sie das Risiko, eine Information zu verpassen und ein Angebot auf der Grundlage veralteter Vergabeunterlagen zu erstellen und daraufhin auf Grund fehlerhafter Unterlagen vom Verfahren ausgeschlossen zu werden. D) Bewerbungsunterlagen Die Bewerbungsunterlagen beinhalten alle notwendigen Informationen zur Bearbeitung des Teilnahmeantrages. Enthalten die Bewerbungsunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er den Auftraggeber unverzüglich darauf hinzuweisen. Fragen des Bewerbers zum Vergabefahren sind ausschließlich über die Vergabeplattform bis spätestens sieben Tage vor der jeweiligen Abgabefrist zu richten. Der Auftraggeber behält sich vor, nach diesem Zeitpunkt eingehende Fragen nicht mehr zu beantworten. E) Abgabe Teilnahmeantrag Für die Einreichung des Angebots ist das Formblatt mit der Bezeichnung "Angebotsblatt" sowie die zugehörigen weiteren Anlagen zu verwenden. Das Angebot sowie die geforderten Nachweise und Anlagen sind ausschließlich über die Vergabeplattform einzureichen. Entscheidend dabei ist der Eingang der Unterlagen, auf der Vergabeplattform und nicht der Zeitpunkt, zu dem das Versenden des Angebots gestartet wurde. Bitte berücksichtigen Sie daher einen ausreichenden zeitlichen Vorlauf für die elektronische Übermittlung Ihres Angebots. Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden ausgeschlossen. F) Bietergemeinschaften Bietergemeinschaften sind zugelassen (vgl. § 43 VgV). Von Bietergemeinschaften ist ein gemeinsames Angebotsblatt auszufüllen. Eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung ist als Nachweis, dass die Bietergemeinschaft auf die Mittel aller Mitglieder tatsächlich zugreifen kann, einzureichen (vgl. Anlage A1.1). Weiterhin sind verschiedene Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft gesondert zu erbringen, dabei ist deutlich zu machen, welche Angaben von welchem Mitglied der Bietergemeinschaft stammen. G) Nachunternehmer mit Eignungsleihe (andere Unternehmen) Der Bieter kann sich bei der Erfüllung der Eignungsanforderungen der Fähigkeiten, Ressourcen bzw. Mittel anderer Unternehmen bedienen. Sofern der Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, ist nachzuweisen, dass der Bieter auf die Mittel des anderen Unternehmens tatsächlich zugreifen kann (vgl. § 47 VgV). Hierzu ist die Verpflichtungserklärung Eignungsleihe für jedes andere Unternehmen auszufüllen und dem Angebot beizufügen (vgl. Anlage A1.2). H) Nachunternehmer ohne Eignungsleihe Der Bieter kann Teile des Auftrags an Nachunternehmen ohne Eignungsleihe (Unterauftragnehmer) vergeben. Bei Angebotsabgabe sind in der Verpflichtungserklärung (vgl. Anlage A1.3) die vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen, ebenfalls muss mit Angebotsabgabe der Nachweis geführt werden, welche Leistungsanteile von dem Nachunternehmer erbracht werden. Die Nachunternehmer müssen vor Vertragsabschluss namentlich benannt sein. I) Nachforderungen Der AG behält sich das Nachfordern nach Maßgabe des § 56 Abs. 4 VgV vor. J) Mehrfachbeteiligungen Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbietender und gleichzeitig als Gesellschafter/in einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffener Bewerbungen, sofern die betroffenen Bietenden nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden. Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben. Der AG wird einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist.
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Körper überprüfen
Name: Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: DE 812056745
Postanschrift: Wilhelminenplatz 1-3
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@rpda.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151120 📞
Fax: +49 6151126347 📠
URL: https://rp-darmstadt.hessen.de 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens zum Zwecke der Aufhebung des Zuschlages ist außerdem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde (§ 168 Abs. 2 GWB).
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-09-01+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 169-604701 (2026-09-01)