Sanierung 30 m Antenne. Kurzbeschreibung Sanierung 30 m Antenne. Die 30 m Antenne am Standort Weilheim wurde im Jahre 1974 erbaut und viele der damals aufgebauten Subsysteme sind bis heute noch in Betrieb. Da der Betrieb der Antenne auch in Zukunft ein hohes Niveau und eine hohe Zuverlässigkeit erfordert, ist eine Generalsanierung dieser Antenne unausweichlich. Die Antenne wird derzeit immer wieder für wissenschaftliche Untersuchungen genutzt, deshalb ist es nicht möglich die Sanierung in einem einzigen Intervall durchzuführen. Eine Aufteilung der Arbeiten ist unumgänglich, was zwangsläufig eine gewisse Flexibilität der ausführenden Firmen erfordert. Die Aufgaben sollen von einer Firma ausgeführt werden, welche als Generalunternehmer auftritt und wesentliche essentielle Komponenten selbst herstellt und liefert (als wesentlich gilt in diesem Zusammenhang nicht nur die Koordinierung der einzelnen Aufgaben). Vom Unternehmen selbst zu erledigen sind z.B. das Design, die Integration, die Inbetriebnahme, die Gewährleistung und die Dokumentation des neuen Antriebs- und Servosystems, wobei einzelne nötige Komponenten zugekauft werden können. Die Sanierung umfasst unterschiedliche Gewerke. Diese lassen sich grob in zwei große Maßnahmen unterteilen. notwendiger Getriebetausch wäre dann bereits im Design des neuen Servosystems zu berücksichtigen. Der Umbau kann jedoch später erfolgen, während eines separaten dritten Zeitintervalls. Erneuerung/Modernisierung/Redesign des Antriebs- und Steuerungssystems (Servosystem) Diese Maßnahme umfasst im Wesentlichen die Erneuerung der Antriebsmotoren für die Elevation- und Azimutbewegung mit der entsprechenden erforderlichen neuen Steuerung. Dies beinhaltet auch die Verkabelung, die notwendigen Sicherheitseinrichtungen (z.B. Not-Halt, Endschalter, Sensoren usw.) und die zugehörigen Schaltschränke. Der Aufbau der neuen Anlage ist automatisch mit einem zeitnahen Abbau der bestehenden Anlage verbunden. Im Rahmen dieser Maßnahmen sind auch die nötigen Ersatzgeräte (z.B. Ersatz-Motor oder ACU), die Einweisung des Bedienpersonals vor Ort, die Bereitstellung der entsprechenden Dokumentation inbegriffen. Der Nachweis der Einbindung der neuen Anlage in das bestehende Monitor&Control-System ist im Rahmen der Abnahme zu erbringen. Vorbereitende Maßnahmen und evtl. nötige kleinere Anpassungen innerhalb des Systems werden durch das DLR erbracht. Sanierung Stahlbau, Verkabelung, Laufschiene usw. Der vorhandene Korrosionsschutz der Antenne ist in einem schlechten Zustand und sollte deshalb komplett, mittels eines geeigneten Verfahrens (nicht Sandstrahlen, eindringender Sand kann Beschädigungen hervorrufen) entfernt werden. Dazu ist vorher eine komplette Deinstallation der Kabel, welche entlang der Struktur verlaufen erforderlich und natürlich abschließend auch wieder die Installation. Vorhandene Abdichtungen, korrodierte Schrauben (in Absprache mit DLR) sollen ersetzt, Schweißnähte mit Unregelmäßigkeiten repariert und evtl. notwendige Materialverstärkungen durchgeführt werden. Hierzu sind Sichtprüfungen auf Oberflächenrisse und evtl. zusätzliche Dickenprüfungen zu machen. In diesem Zusammenhang ist auch das Schließen von Löchern in Hohlprofilen und das Abdichten von außen liegenden unterbrochenen Schweißnähten zu erwähnen. Dies hat zwar derzeit keinen Einfluss auf die Statik, bringt aber eine deutliche Verbesserung des Korrosionsschutzes mit sich. Die vorhandene Azimuth Laufschiene ist zu reinigen, auf Risse zu überprüfen. Evtl. sind die Oberflächen der Laufräder und der Schiene zu überarbeiten. Die Schiene ist in jedem Fall gegen weitere Witterungseinflüsse, durch geeignete Maßnahmen (z.B. Überdachung) zu schützen. Eine Außerbetriebnahme der Antenne ist sehr genau mit bereits bekannten Einsatzfällen der Antenne zu koordinieren, was eine gewisse Flexibilität voraussetzt. Diese Gesichtspunkte zwingen uns dazu die Maßnahmen auf zwei Ausführungszeitintervalle aufzuteilen. Es kommt aber noch hinzu, dass es für diese beiden Intervalle auch noch zwei mögliche Varianten (Zeitfenster) gibt. Die Dauer liegt zwar fest, aber derzeit kann noch nicht abschließend festgelegt werden, welches Zeitfenster für die Ausführung verwendet werden kann. Als dringendste Maßnahme, zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit, gilt die Erneuerung des Antriebssystems. Durch die Aufteilung der Sanierung in zwei Intervalle, kann es nur zu einem provisorischen Aufbau (vor allem Verkabelung) kommen. Für die Maßnahmen „Erneuerung Antrieb- und Servosystem“ stehen nach dem derzeitigen Wissensstand folgende Zeitfenster zur Verfügung. Szenario Außerbetriebnahme der Antenne, d.h. Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf. Februar 2011. Juni 2011. Wiederinbetriebnahme der Antenne: Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte April 2011. Ende August 2011. Sollte dieses Szenario nicht zum Tragen kommen, was durch Verzögerungen beim Satelittenstart möglich wäre, kämen folgende Terminintervalle zum Tragen: 2. Szenario Außerbetriebnahme der Antenne, d.h. Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte November 2010. Anf./Mitte Mai 2011. Wiederinbetriebnahme der Antenne: Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte Februar 2011. Übersicht der durchzuführenden Maßnahmen. Umrüstung der Antriebe auf digitales System, d.h. neue Antriebsmotoren, Verteilerschränke usw. Ersatzgeräte (Servosystem): Notwendige Ersatzgeräte liefern, z.B. Motor, ACU usw. Alle notwendigen Verkabelungen, Schalter, soweit nicht im Rahmen des Servoumbaus sowieso schon erneuert, auf neuesten Stand bringen (Verkabelung grundsätzlich erneuern). Laufschiene und Laufräder sanieren, zumindest weiteren Witterungseinfluss verhindern. Evtl. Austausch der Getriebe falls höhere Geschwindigkeit als 1,5°/s (Az) und 1,0°/s (El) gefordert und dies mit bestehenden Getrieben nicht erreichbar ist.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2010-05-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2010-04-23.
Auftragsbekanntmachung (2010-04-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Wartung von Kommunikationssystemen
Volltext:
Sanierung 30 m Antenne. Kurzbeschreibung Sanierung 30 m Antenne. Die 30 m Antenne am Standort Weilheim wurde im Jahre 1974 erbaut und viele der damals aufgebauten Subsysteme sind bis heute noch in Betrieb. Da der Betrieb der Antenne auch in Zukunft ein hohes Niveau und eine hohe Zuverlässigkeit erfordert, ist eine Generalsanierung dieser Antenne unausweichlich. Die Antenne wird derzeit immer wieder für wissenschaftliche Untersuchungen genutzt, deshalb ist es nicht möglich die Sanierung in einem einzigen Intervall durchzuführen. Eine Aufteilung der Arbeiten ist unumgänglich, was zwangsläufig eine gewisse Flexibilität der ausführenden Firmen erfordert. Die Aufgaben sollen von einer Firma ausgeführt werden, welche als Generalunternehmer auftritt und wesentliche essentielle Komponenten selbst herstellt und liefert (als wesentlich gilt in diesem Zusammenhang nicht nur die Koordinierung der einzelnen Aufgaben). Vom Unternehmen selbst zu erledigen sind z.B. das Design, die Integration, die Inbetriebnahme, die Gewährleistung und die Dokumentation des neuen Antriebs- und Servosystems, wobei einzelne nötige Komponenten zugekauft werden können. Die Sanierung umfasst unterschiedliche Gewerke. Diese lassen sich grob in zwei große Maßnahmen unterteilen. notwendiger Getriebetausch wäre dann bereits im Design des neuen Servosystems zu berücksichtigen. Der Umbau kann jedoch später erfolgen, während eines separaten dritten Zeitintervalls. Erneuerung/Modernisierung/Redesign des Antriebs- und Steuerungssystems (Servosystem) Diese Maßnahme umfasst im Wesentlichen die Erneuerung der Antriebsmotoren für die Elevation- und Azimutbewegung mit der entsprechenden erforderlichen neuen Steuerung. Dies beinhaltet auch die Verkabelung, die notwendigen Sicherheitseinrichtungen (z.B. Not-Halt, Endschalter, Sensoren usw.) und die zugehörigen Schaltschränke. Der Aufbau der neuen Anlage ist automatisch mit einem zeitnahen Abbau der bestehenden Anlage verbunden. Im Rahmen dieser Maßnahmen sind auch die nötigen Ersatzgeräte (z.B. Ersatz-Motor oder ACU), die Einweisung des Bedienpersonals vor Ort, die Bereitstellung der entsprechenden Dokumentation inbegriffen. Der Nachweis der Einbindung der neuen Anlage in das bestehende Monitor&Control-System ist im Rahmen der Abnahme zu erbringen. Vorbereitende Maßnahmen und evtl. nötige kleinere Anpassungen innerhalb des Systems werden durch das DLR erbracht. Sanierung Stahlbau, Verkabelung, Laufschiene usw. Der vorhandene Korrosionsschutz der Antenne ist in einem schlechten Zustand und sollte deshalb komplett, mittels eines geeigneten Verfahrens (nicht Sandstrahlen, eindringender Sand kann Beschädigungen hervorrufen) entfernt werden. Dazu ist vorher eine komplette Deinstallation der Kabel, welche entlang der Struktur verlaufen erforderlich und natürlich abschließend auch wieder die Installation. Vorhandene Abdichtungen, korrodierte Schrauben (in Absprache mit DLR) sollen ersetzt, Schweißnähte mit Unregelmäßigkeiten repariert und evtl. notwendige Materialverstärkungen durchgeführt werden. Hierzu sind Sichtprüfungen auf Oberflächenrisse und evtl. zusätzliche Dickenprüfungen zu machen. In diesem Zusammenhang ist auch das Schließen von Löchern in Hohlprofilen und das Abdichten von außen liegenden unterbrochenen Schweißnähten zu erwähnen. Dies hat zwar derzeit keinen Einfluss auf die Statik, bringt aber eine deutliche Verbesserung des Korrosionsschutzes mit sich. Die vorhandene Azimuth Laufschiene ist zu reinigen, auf Risse zu überprüfen. Evtl. sind die Oberflächen der Laufräder und der Schiene zu überarbeiten. Die Schiene ist in jedem Fall gegen weitere Witterungseinflüsse, durch geeignete Maßnahmen (z.B. Überdachung) zu schützen. Eine Außerbetriebnahme der Antenne ist sehr genau mit bereits bekannten Einsatzfällen der Antenne zu koordinieren, was eine gewisse Flexibilität voraussetzt. Diese Gesichtspunkte zwingen uns dazu die Maßnahmen auf zwei Ausführungszeitintervalle aufzuteilen. Es kommt aber noch hinzu, dass es für diese beiden Intervalle auch noch zwei mögliche Varianten (Zeitfenster) gibt. Die Dauer liegt zwar fest, aber derzeit kann noch nicht abschließend festgelegt werden, welches Zeitfenster für die Ausführung verwendet werden kann. Als dringendste Maßnahme, zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit, gilt die Erneuerung des Antriebssystems. Durch die Aufteilung der Sanierung in zwei Intervalle, kann es nur zu einem provisorischen Aufbau (vor allem Verkabelung) kommen. Für die Maßnahmen „Erneuerung Antrieb- und Servosystem“ stehen nach dem derzeitigen Wissensstand folgende Zeitfenster zur Verfügung. Szenario Außerbetriebnahme der Antenne, d.h. Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf. Februar 2011. Juni 2011. Wiederinbetriebnahme der Antenne: Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte April 2011. Ende August 2011. Sollte dieses Szenario nicht zum Tragen kommen, was durch Verzögerungen beim Satelittenstart möglich wäre, kämen folgende Terminintervalle zum Tragen: 2. Szenario Außerbetriebnahme der Antenne, d.h. Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte November 2010. Anf./Mitte Mai 2011. Wiederinbetriebnahme der Antenne: Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte Februar 2011. Übersicht der durchzuführenden Maßnahmen. Umrüstung der Antriebe auf digitales System, d.h. neue Antriebsmotoren, Verteilerschränke usw. Ersatzgeräte (Servosystem): Notwendige Ersatzgeräte liefern, z.B. Motor, ACU usw. Alle notwendigen Verkabelungen, Schalter, soweit nicht im Rahmen des Servoumbaus sowieso schon erneuert, auf neuesten Stand bringen (Verkabelung grundsätzlich erneuern). Laufschiene und Laufräder sanieren, zumindest weiteren Witterungseinfluss verhindern. Evtl. Austausch der Getriebe falls höhere Geschwindigkeit als 1,5°/s (Az) und 1,0°/s (El) gefordert und dies mit bestehenden Getrieben nicht erreichbar ist.
Sanierung 30 m Antenne. Kurzbeschreibung Sanierung 30 m Antenne. Die 30 m Antenne am Standort Weilheim wurde im Jahre 1974 erbaut und viele der damals aufgebauten Subsysteme sind bis heute noch in Betrieb. Da der Betrieb der Antenne auch in Zukunft ein hohes Niveau und eine hohe Zuverlässigkeit erfordert, ist eine Generalsanierung dieser Antenne unausweichlich. Die Antenne wird derzeit immer wieder für wissenschaftliche Untersuchungen genutzt, deshalb ist es nicht möglich die Sanierung in einem einzigen Intervall durchzuführen. Eine Aufteilung der Arbeiten ist unumgänglich, was zwangsläufig eine gewisse Flexibilität der ausführenden Firmen erfordert. Die Aufgaben sollen von einer Firma ausgeführt werden, welche als Generalunternehmer auftritt und wesentliche essentielle Komponenten selbst herstellt und liefert (als wesentlich gilt in diesem Zusammenhang nicht nur die Koordinierung der einzelnen Aufgaben). Vom Unternehmen selbst zu erledigen sind z.B. das Design, die Integration, die Inbetriebnahme, die Gewährleistung und die Dokumentation des neuen Antriebs- und Servosystems, wobei einzelne nötige Komponenten zugekauft werden können. Die Sanierung umfasst unterschiedliche Gewerke. Diese lassen sich grob in zwei große Maßnahmen unterteilen. notwendiger Getriebetausch wäre dann bereits im Design des neuen Servosystems zu berücksichtigen. Der Umbau kann jedoch später erfolgen, während eines separaten dritten Zeitintervalls. Erneuerung/Modernisierung/Redesign des Antriebs- und Steuerungssystems (Servosystem) Diese Maßnahme umfasst im Wesentlichen die Erneuerung der Antriebsmotoren für die Elevation- und Azimutbewegung mit der entsprechenden erforderlichen neuen Steuerung. Dies beinhaltet auch die Verkabelung, die notwendigen Sicherheitseinrichtungen (z.B. Not-Halt, Endschalter, Sensoren usw.) und die zugehörigen Schaltschränke. Der Aufbau der neuen Anlage ist automatisch mit einem zeitnahen Abbau der bestehenden Anlage verbunden. Im Rahmen dieser Maßnahmen sind auch die nötigen Ersatzgeräte (z.B. Ersatz-Motor oder ACU), die Einweisung des Bedienpersonals vor Ort, die Bereitstellung der entsprechenden Dokumentation inbegriffen. Der Nachweis der Einbindung der neuen Anlage in das bestehende Monitor&Control-System ist im Rahmen der Abnahme zu erbringen. Vorbereitende Maßnahmen und evtl. nötige kleinere Anpassungen innerhalb des Systems werden durch das DLR erbracht. Sanierung Stahlbau, Verkabelung, Laufschiene usw. Der vorhandene Korrosionsschutz der Antenne ist in einem schlechten Zustand und sollte deshalb komplett, mittels eines geeigneten Verfahrens (nicht Sandstrahlen, eindringender Sand kann Beschädigungen hervorrufen) entfernt werden. Dazu ist vorher eine komplette Deinstallation der Kabel, welche entlang der Struktur verlaufen erforderlich und natürlich abschließend auch wieder die Installation. Vorhandene Abdichtungen, korrodierte Schrauben (in Absprache mit DLR) sollen ersetzt, Schweißnähte mit Unregelmäßigkeiten repariert und evtl. notwendige Materialverstärkungen durchgeführt werden. Hierzu sind Sichtprüfungen auf Oberflächenrisse und evtl. zusätzliche Dickenprüfungen zu machen. In diesem Zusammenhang ist auch das Schließen von Löchern in Hohlprofilen und das Abdichten von außen liegenden unterbrochenen Schweißnähten zu erwähnen. Dies hat zwar derzeit keinen Einfluss auf die Statik, bringt aber eine deutliche Verbesserung des Korrosionsschutzes mit sich. Die vorhandene Azimuth Laufschiene ist zu reinigen, auf Risse zu überprüfen. Evtl. sind die Oberflächen der Laufräder und der Schiene zu überarbeiten. Die Schiene ist in jedem Fall gegen weitere Witterungseinflüsse, durch geeignete Maßnahmen (z.B. Überdachung) zu schützen. Eine Außerbetriebnahme der Antenne ist sehr genau mit bereits bekannten Einsatzfällen der Antenne zu koordinieren, was eine gewisse Flexibilität voraussetzt. Diese Gesichtspunkte zwingen uns dazu die Maßnahmen auf zwei Ausführungszeitintervalle aufzuteilen. Es kommt aber noch hinzu, dass es für diese beiden Intervalle auch noch zwei mögliche Varianten (Zeitfenster) gibt. Die Dauer liegt zwar fest, aber derzeit kann noch nicht abschließend festgelegt werden, welches Zeitfenster für die Ausführung verwendet werden kann. Als dringendste Maßnahme, zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit, gilt die Erneuerung des Antriebssystems. Durch die Aufteilung der Sanierung in zwei Intervalle, kann es nur zu einem provisorischen Aufbau (vor allem Verkabelung) kommen. Für die Maßnahmen „Erneuerung Antrieb- und Servosystem“ stehen nach dem derzeitigen Wissensstand folgende Zeitfenster zur Verfügung. Szenario Außerbetriebnahme der Antenne, d.h. Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf. Februar 2011. Juni 2011. Wiederinbetriebnahme der Antenne: Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte April 2011. Ende August 2011. Sollte dieses Szenario nicht zum Tragen kommen, was durch Verzögerungen beim Satelittenstart möglich wäre, kämen folgende Terminintervalle zum Tragen: 2. Szenario Außerbetriebnahme der Antenne, d.h. Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte November 2010. Anf./Mitte Mai 2011. Wiederinbetriebnahme der Antenne: Erneuerung Antrieb/Servosystem: Anf./Mitte Februar 2011. Übersicht der durchzuführenden Maßnahmen. Umrüstung der Antriebe auf digitales System, d.h. neue Antriebsmotoren, Verteilerschränke usw. Ersatzgeräte (Servosystem): Notwendige Ersatzgeräte liefern, z.B. Motor, ACU usw. Alle notwendigen Verkabelungen, Schalter, soweit nicht im Rahmen des Servoumbaus sowieso schon erneuert, auf neuesten Stand bringen (Verkabelung grundsätzlich erneuern). Laufschiene und Laufräder sanieren, zumindest weiteren Witterungseinfluss verhindern. Evtl. Austausch der Getriebe falls höhere Geschwindigkeit als 1,5°/s (Az) und 1,0°/s (El) gefordert und dies mit bestehenden Getrieben nicht erreichbar ist.
Ort der Leistung Weilheim-Schongau
🏙️ Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungsauftrag
Verordnung: Europäische Gemeinschaften, mit GPA-Beteiligung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Angebotsart: Gesamtangebot
Art des öffentlichen Auftraggebers: Andere
Haupttätigkeit: Sonstiges
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Land: Deutschland 🇩🇪 Kontakt
Internetadresse: www.dlr.de🌏