Wasserinstallationsarbeiten
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (Bauabteilung)
Max-Planck-Inst. f. Biochemie; 00068 _VOB_BIOC_21 TGA Außenanlagen. Allgemein. Die Max-Planck-Institute für Biochemie und Neurobiologie errichten auf dem Max-Planck-Campus in Martinsried / Planegg eine neue Kälte- und Notstromzentrale mit unterirdischen Zisternen zur Wasserhaltung. Das neue Gebäude ist 2-geschossig angelegt. Die Kältezentrale befindet sich im UG, Einrichtung für Elektroinstallation im EG und Rückkühlwerke auf dem DG. Die Zisternen sind dem Gebäude im Erdreich vorgelagert. Der gesamte Baukörper wird in Stahlbetonmassivbau ausgeführt. Eine Stahlkonstruktion auf dem Dach trägt die Rückkühler. Die Zisternen werden in WU-Beton ausgeführt als "weiße Wanne". Klimakaltwasserleitung. Zum Anschluß der neuen Kältezentrale an das vorhandene Netz wird eine erdverlegte Fernkälteleitung erforderlich. Halboffenes Kühlwassersystem. Die Kühlwasserversorgung für die drucklosen Verbraucher im MPI erfolgte über 3 Tiefbrunnen. Dieses vorhandene Kühlsystem benötigt keine Kältemaschinen und ist als zweites unabhängiges Kühlsystem neben den Klimakaltwassernetz im Gelände vorhanden. Der Tagesbedarf für das Kühlsystem der drucklosen Verbraucher soll in Speichern eingelagert werden und über Nacht außerhalb der Hauptlastzeit der Kälteerzeugung runtergekühlt werden. Der Funktionsablauf für das halboffene Kühlsystem ist wie folgt vorgesehen: — Die Rohrleitungen vom BT Z zu den Verbrauchern bleiben erhalten, — Das Kühlwasser wird aus der Vorlaufzisterne vor der neuen Energiezentrale über die Druckerhöhungsanlage zu den Verbrauchern gefördert. Von den Verbrauchern wird das Rücklaufwasser zusammen mit dem Regenwasser über einen Vorfilter in die neuen dezentralen Rücklaufspeicher im Außenbereich geführt, — Von dort wird mittels einer Tauchpumpe über eine erdverlegte Druckleitung das Rücklaufwasser zum zentralen Rücklaufspeicher vor den neuen Energiezentrale gepumpt, — Von hier wird das Rücklaufwasser über einen Feinfilter, die Wasseraufbereitung und den Wärmetauscher als Kühlwasser in den zentralen Vorlaufspeicher eingelagert, — Von hieraus wird das Kühlwasser wie zuvor beschrieben zu den Verbrauchern gepumpt. Bestandteil dieser Ausschreibung sind alle Arbeiten außerhalb der Energiezentrale. Gesamtmenge bzw. 12 St Filterschächte, 9 St Speicher 40 m3, 4 600 m3 Aushub, 1 000 m RW-Kanal bis DN 200, 1 000 m Druckrohrleitungen DN 100, 460 m Kunststoffmantelrohr DN 200 – 400, 120 m Elektroleerrohre DN 100.
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2011-02-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2010-12-21.
Wer? Wie? Wo?| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2010-12-17 | Auftragsbekanntmachung |
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Wasserinstallationsarbeiten
Volltext:
München, Landkreis 🏙️
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Gemeinschaften, mit GPA-Beteiligung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Angebotsart: Gesamtangebot
Art des öffentlichen Auftraggebers: Andere
Haupttätigkeit: Sonstiges
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (Bauabteilung)
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de/ 🌏
Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2010-12-21 📅
Absendedatum: 2010-12-17 📅
Einreichungsfrist: 2011-02-08 📅
Versanddatum der Vertragsunterlagen: 2011-01-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer (Legacy): 377197-2010
ABl. S-Ausgabe: 247/2010
Verweist auf Bekanntmachung: 317449-2010
Objekt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Wasserinstallationsarbeiten 📦
Quelle: OJS 2010/S 247-377197 (2010-12-17)
- Bauarbeiten (>20 neue Beschaffungen)