Schwerpunktstudien zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Für Schwerpunktstudien im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands sind folgende eigenständige Themen vorgesehen: 1. Früherkennung innovationsgerechter Regulationsanforderungen: Regulative Rahmenbedingungen haben erheblichen Einfluss auf die Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Wirtschaft. Regulierungsinstitutionen passen jedoch Rahmenbedingungen meist nur reaktiv und zeitlich verzögert bzgl. Fortschritten in Wissenschaft und Technologie an. Untersuchungsziel ist, Verfahren zu erarbeiten, mit denen frühzeitig Bedarfe zur Gestaltung bzw. Anpassung regulativer Rahmenbedingungen identifiziert werden können. Es sollen die Literatur sowie internationale Aktivitäten zur Früherkennung von Regulierungsbedarfen aufbereitet werden. Vor dem Hintergrund potentieller Anwendungsfelder/Märkte soll die Umsetzbarkeit der Ansätze bewertet werden. Ggf. könnte ein Verfahren exemplarisch erprobt werden. Die Bedeutung der An-Institute im wirtschaftlichen Innovationsprozess. Es soll eine Bestandaufnahme der An-Institute und gemeinsamen Forschungseinrichtungen von Hochschulen und Industrie (University-Industry Research Centers) vorgenommen werden. Es soll untersucht werden, welche Rolle diese Einrichtungen in Forschung und Entwicklung sowie im Wissens- und Technologietransfer einnehmen, wer ihre Kooperationspartner sind und welchen Problemen ggf. bestehen. Es soll aufgezeigt werden, wie Potenziale für verstärkte Impulse für FuE und Innovationen noch besser erschlossen werden können. Netzwerke in der Spitzenforschung - Entstehungsbedingungen, Wirkungen und Unterstützungsbedarfe Ziele der Untersuchung sind: Charakterisierung der Profile von Netzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Spitzenforschung. Themenfeldbezogene empirische Analyse, wie solche Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, wie sie die Fähigkeit bewahren sich dynamisch an veränderte Gegebenheiten anzupassen und unter welchen Bedingungen sie längerfristig Bestand haben können. Bewertung, inwieweit die internationale Verflechtung von Netzwerken geboten ist. Ermittlung etwaiger good practice-Beispiele. Vermittlung eines Überblicks über die empirische Forschung zum Nutzen solcher Netzwerke. Themenfeldübergreifende Einschätzung, wie Kosten und Nutzen für die beteiligten Akteure und die Rolle von Netzwerken für das gesamte Innovationssystem mit adäquatem Aufwand bewertet werden können. Handlungsempfehlungen für die Evaluation von Netzwerken. Abschätzung etwaiger Unterstützungsbedarfe. Analyse sektoraler Innovationssysteme: Die Arbeit soll die Erkenntnisse früherer Untersuchungen zu sektoralen Innovationssystemen abbilden und zur methodischen Weiterentwicklung beitragen. Untersucht werden soll ein vorzuschlagendes sektorales Innovationssystem, bevorzugt eines mit hoher Dienstleistungsrelevanz. Der Vorschlag ist zu begründen. Ziele der Studie sind, die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands in diesem Bereich darzustellen, die Besonderheiten des betreffenden Innovationssystems herauszuarbeiten sowie politische Handlungsempfehlungen abzuleiten. Erstellung des Berichts zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2007. Das BMBF lässt von Wirtschaftsforschungsinstituten Teilaspekte zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands untersuchen (www.technologische-leistungsfaehigkeit.de). Deren Ergebnisse bilden zusammen mit Schwerpunktstudien die Basis für die jährlichen Berichte zur technologischen Leistungsfähigkeit. Der Dienstleistungsauftrag umfasst die Erstellung des Berichts 2007. Daneben soll eine Roadmap für die Berücksichtigung sektoraler Analysen im künftigen Berichtswesen des BMBF erarbeitet werden. Konzeption eines Best Practice-Wettbewerbs für Austauschprozesse zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Der Wissens- und Technologietransfer gilt vielfach als Schwachstelle in Deutschland. Der Impulskreis "Austauschprozesse Wirtschaft-Wissenschaft-Politik" der Initiative "Partner für Innovation" hat deshalb einen Wettbewerb vorgeschlagen, mit dem funktionierende Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar gemacht werden können. Mit der Untersuchung sollen anzutreffende Austauschprozesse typologisiert werden. Ziel ist, ein Konzept zu erarbeiten, mit dem die Qualität von Austauschprozessen zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungsinstitutionen und Unternehmen beurteilt und Best Practice-Beispiele prämiert werden können. Bei der Erfassung und Bewertung der Austauschprozesse sollen sowohl die Gesamtkonzeption als auch ihre verschiedenen Formen berücksichtigt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Monate.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2005-08-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2005-08-02.
Auftragsbekanntmachung (2005-07-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Wirtschaftsforschung
Volltext:
Schwerpunktstudien zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Für Schwerpunktstudien im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands sind folgende eigenständige Themen vorgesehen: 1. Früherkennung innovationsgerechter Regulationsanforderungen: Regulative Rahmenbedingungen haben erheblichen Einfluss auf die Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Wirtschaft. Regulierungsinstitutionen passen jedoch Rahmenbedingungen meist nur reaktiv und zeitlich verzögert bzgl. Fortschritten in Wissenschaft und Technologie an. Untersuchungsziel ist, Verfahren zu erarbeiten, mit denen frühzeitig Bedarfe zur Gestaltung bzw. Anpassung regulativer Rahmenbedingungen identifiziert werden können. Es sollen die Literatur sowie internationale Aktivitäten zur Früherkennung von Regulierungsbedarfen aufbereitet werden. Vor dem Hintergrund potentieller Anwendungsfelder/Märkte soll die Umsetzbarkeit der Ansätze bewertet werden. Ggf. könnte ein Verfahren exemplarisch erprobt werden. Die Bedeutung der An-Institute im wirtschaftlichen Innovationsprozess. Es soll eine Bestandaufnahme der An-Institute und gemeinsamen Forschungseinrichtungen von Hochschulen und Industrie (University-Industry Research Centers) vorgenommen werden. Es soll untersucht werden, welche Rolle diese Einrichtungen in Forschung und Entwicklung sowie im Wissens- und Technologietransfer einnehmen, wer ihre Kooperationspartner sind und welchen Problemen ggf. bestehen. Es soll aufgezeigt werden, wie Potenziale für verstärkte Impulse für FuE und Innovationen noch besser erschlossen werden können. Netzwerke in der Spitzenforschung - Entstehungsbedingungen, Wirkungen und Unterstützungsbedarfe Ziele der Untersuchung sind: Charakterisierung der Profile von Netzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Spitzenforschung. Themenfeldbezogene empirische Analyse, wie solche Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, wie sie die Fähigkeit bewahren sich dynamisch an veränderte Gegebenheiten anzupassen und unter welchen Bedingungen sie längerfristig Bestand haben können. Bewertung, inwieweit die internationale Verflechtung von Netzwerken geboten ist. Ermittlung etwaiger good practice-Beispiele. Vermittlung eines Überblicks über die empirische Forschung zum Nutzen solcher Netzwerke. Themenfeldübergreifende Einschätzung, wie Kosten und Nutzen für die beteiligten Akteure und die Rolle von Netzwerken für das gesamte Innovationssystem mit adäquatem Aufwand bewertet werden können. Handlungsempfehlungen für die Evaluation von Netzwerken. Abschätzung etwaiger Unterstützungsbedarfe. Analyse sektoraler Innovationssysteme: Die Arbeit soll die Erkenntnisse früherer Untersuchungen zu sektoralen Innovationssystemen abbilden und zur methodischen Weiterentwicklung beitragen. Untersucht werden soll ein vorzuschlagendes sektorales Innovationssystem, bevorzugt eines mit hoher Dienstleistungsrelevanz. Der Vorschlag ist zu begründen. Ziele der Studie sind, die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands in diesem Bereich darzustellen, die Besonderheiten des betreffenden Innovationssystems herauszuarbeiten sowie politische Handlungsempfehlungen abzuleiten. Erstellung des Berichts zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2007. Das BMBF lässt von Wirtschaftsforschungsinstituten Teilaspekte zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands untersuchen (www.technologische-leistungsfaehigkeit.de). Deren Ergebnisse bilden zusammen mit Schwerpunktstudien die Basis für die jährlichen Berichte zur technologischen Leistungsfähigkeit. Der Dienstleistungsauftrag umfasst die Erstellung des Berichts 2007. Daneben soll eine Roadmap für die Berücksichtigung sektoraler Analysen im künftigen Berichtswesen des BMBF erarbeitet werden. Konzeption eines Best Practice-Wettbewerbs für Austauschprozesse zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Der Wissens- und Technologietransfer gilt vielfach als Schwachstelle in Deutschland. Der Impulskreis "Austauschprozesse Wirtschaft-Wissenschaft-Politik" der Initiative "Partner für Innovation" hat deshalb einen Wettbewerb vorgeschlagen, mit dem funktionierende Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar gemacht werden können. Mit der Untersuchung sollen anzutreffende Austauschprozesse typologisiert werden. Ziel ist, ein Konzept zu erarbeiten, mit dem die Qualität von Austauschprozessen zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungsinstitutionen und Unternehmen beurteilt und Best Practice-Beispiele prämiert werden können. Bei der Erfassung und Bewertung der Austauschprozesse sollen sowohl die Gesamtkonzeption als auch ihre verschiedenen Formen berücksichtigt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Monate.
Schwerpunktstudien zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Für Schwerpunktstudien im Rahmen der Berichterstattung zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands sind folgende eigenständige Themen vorgesehen: 1. Früherkennung innovationsgerechter Regulationsanforderungen: Regulative Rahmenbedingungen haben erheblichen Einfluss auf die Forschungs- und Innovationsaktivitäten der Wirtschaft. Regulierungsinstitutionen passen jedoch Rahmenbedingungen meist nur reaktiv und zeitlich verzögert bzgl. Fortschritten in Wissenschaft und Technologie an. Untersuchungsziel ist, Verfahren zu erarbeiten, mit denen frühzeitig Bedarfe zur Gestaltung bzw. Anpassung regulativer Rahmenbedingungen identifiziert werden können. Es sollen die Literatur sowie internationale Aktivitäten zur Früherkennung von Regulierungsbedarfen aufbereitet werden. Vor dem Hintergrund potentieller Anwendungsfelder/Märkte soll die Umsetzbarkeit der Ansätze bewertet werden. Ggf. könnte ein Verfahren exemplarisch erprobt werden. Die Bedeutung der An-Institute im wirtschaftlichen Innovationsprozess. Es soll eine Bestandaufnahme der An-Institute und gemeinsamen Forschungseinrichtungen von Hochschulen und Industrie (University-Industry Research Centers) vorgenommen werden. Es soll untersucht werden, welche Rolle diese Einrichtungen in Forschung und Entwicklung sowie im Wissens- und Technologietransfer einnehmen, wer ihre Kooperationspartner sind und welchen Problemen ggf. bestehen. Es soll aufgezeigt werden, wie Potenziale für verstärkte Impulse für FuE und Innovationen noch besser erschlossen werden können. Netzwerke in der Spitzenforschung - Entstehungsbedingungen, Wirkungen und Unterstützungsbedarfe Ziele der Untersuchung sind: Charakterisierung der Profile von Netzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Spitzenforschung. Themenfeldbezogene empirische Analyse, wie solche Netzwerke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen, wie sie die Fähigkeit bewahren sich dynamisch an veränderte Gegebenheiten anzupassen und unter welchen Bedingungen sie längerfristig Bestand haben können. Bewertung, inwieweit die internationale Verflechtung von Netzwerken geboten ist. Ermittlung etwaiger good practice-Beispiele. Vermittlung eines Überblicks über die empirische Forschung zum Nutzen solcher Netzwerke. Themenfeldübergreifende Einschätzung, wie Kosten und Nutzen für die beteiligten Akteure und die Rolle von Netzwerken für das gesamte Innovationssystem mit adäquatem Aufwand bewertet werden können. Handlungsempfehlungen für die Evaluation von Netzwerken. Abschätzung etwaiger Unterstützungsbedarfe. Analyse sektoraler Innovationssysteme: Die Arbeit soll die Erkenntnisse früherer Untersuchungen zu sektoralen Innovationssystemen abbilden und zur methodischen Weiterentwicklung beitragen. Untersucht werden soll ein vorzuschlagendes sektorales Innovationssystem, bevorzugt eines mit hoher Dienstleistungsrelevanz. Der Vorschlag ist zu begründen. Ziele der Studie sind, die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands in diesem Bereich darzustellen, die Besonderheiten des betreffenden Innovationssystems herauszuarbeiten sowie politische Handlungsempfehlungen abzuleiten. Erstellung des Berichts zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2007. Das BMBF lässt von Wirtschaftsforschungsinstituten Teilaspekte zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands untersuchen (www.technologische-leistungsfaehigkeit.de). Deren Ergebnisse bilden zusammen mit Schwerpunktstudien die Basis für die jährlichen Berichte zur technologischen Leistungsfähigkeit. Der Dienstleistungsauftrag umfasst die Erstellung des Berichts 2007. Daneben soll eine Roadmap für die Berücksichtigung sektoraler Analysen im künftigen Berichtswesen des BMBF erarbeitet werden. Konzeption eines Best Practice-Wettbewerbs für Austauschprozesse zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Der Wissens- und Technologietransfer gilt vielfach als Schwachstelle in Deutschland. Der Impulskreis "Austauschprozesse Wirtschaft-Wissenschaft-Politik" der Initiative "Partner für Innovation" hat deshalb einen Wettbewerb vorgeschlagen, mit dem funktionierende Austauschprozesse zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sichtbar gemacht werden können. Mit der Untersuchung sollen anzutreffende Austauschprozesse typologisiert werden. Ziel ist, ein Konzept zu erarbeiten, mit dem die Qualität von Austauschprozessen zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungsinstitutionen und Unternehmen beurteilt und Best Practice-Beispiele prämiert werden können. Bei der Erfassung und Bewertung der Austauschprozesse sollen sowohl die Gesamtkonzeption als auch ihre verschiedenen Formen berücksichtigt werden. Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Monate.
Ort der Leistung Berlin🏙️ Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ausschreibung
Art des Auftrags: Dienstleistungsauftrag
Verordnung: Europäische Gemeinschaften, mit GATT-Beteiligung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Vergabekriterien
Entfällt
Angebotsart: Teilangebot
Art des öffentlichen Auftraggebers: Staat
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Land: Deutschland 🇩🇪