Das Projekt "City 2013 - die Kreativ- und Standortoffensive für die Solinger Innenstadt" ist 2008 in das Programm Aktive Stadt und Ortsteilzentren aufgenommen worden und wird im Rahmen der europäischen Ziel 2-Fördersäule "Nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung" gefördert. Mit dem Bund-Länder-Programm gibt das Land NRW den Programmkommunen ein neues Instrument an die Hand, um negative Entwicklungstendenzen in den Kernbereichen aufzuhalten und umzukehren. Ziel ist es, das Investitionsklima in der Innenstadt insgesamt und insbesondere die Rahmenbedingungen für private Investitionen zu verbessern. Um das private Engagement bei der Aufwertung der Innenstadt zu stärken, sollen kooperative Verfahren eingesetzt werden, die Immobilieneigentümer, die örtliche Wirtschaft und die Bürger in eigenverantwortlichem und koordiniertem Handeln unterstützen. Die Festlegung des Stadtumbaugebietes City 2013 greift die Abgrenzung aus dem Innenstadtkonzept der Stadt Solingen auf und umschließt den nördlichen Teilbereich des Sanierungsgebietes Südliche Innenstadt. Das Fördergebiet umfasst eine Fläche von ca. 35,14 ha mit rund 2 700 Einwohnern. Für das Fördergebiet wurde im Jahr 2009 ein Integriertes strategisches Entwicklungskonzept erstellt, dass die Kernziele der Entwicklung des Gebietes bis 2013 definiert. Das Integrierte Entwicklungskonzept nimmt dabei die gesamte Solinger Innenstadt in den Blick, um die drei räumlichen Schwerpunktbereiche der Innenstadt - die Südliche Innenstadt, die City und die Nördliche Innenstadt - in ihrer Attraktivität und Funktionalität zu stärken und räumlich besser miteinander zu verknüpfen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-11-29.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-24.
Auftragsbekanntmachung (2011-10-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
“Citymanagement Zur Profilierung und Standortaufwertung soll ein Citymanagement in der Innenstadt installiert werden. Es wird dabei der Ansatz eines...”
Menge oder Umfang
Citymanagement Zur Profilierung und Standortaufwertung soll ein Citymanagement in der Innenstadt installiert werden. Es wird dabei der Ansatz eines integrativen, umsetzungsorientierten Managements verfolgt, das die im Integrierten Entwicklungskonzept beschriebenen Teilmaßnahmen koordiniert und die Umsetzung begleitet. Zielsetzung des Citymanagements ist die Stärkung der Stadt Solingen im Wettbewerb der Städte und Regionen als attraktive Destination sowie als Veranstaltungsstandort. Aufgaben: Aufgabe des Citymanagements ist es, die vielfältigen Ansätze der Standortoffensive zu bündeln und den Austausch zwischen den Akteuren zu gewährleisten. Eine wesentliche Rolle spielt die Kooperation und das Einwerben von Drittmitteln. Die Stadt Solingen beabsichtigt daher ein Citymanagement mit folgenden Aufgaben zu vergeben:— Umsetzung des Integrierten Entwicklungskonzeptes in enger Abstimmung mit dem Stadtdienst Stadtentwicklung -Aufbau und Leitung eines Citymanagementbüros inklusive Vor-Ort-Präsenz -Aufbau nachhaltiger Strukturen zur Stabilisierung, Versteigung und Qualifizierung des Standortes Innenstadt -Initiierung von investitionsbegleitenden und motivierenden Projekten und Maßnahmen in Kooperation mit Händlern und Eigentümern (z.B. ISG) -Mitarbeit bei der Vorbereitung und Umsetzung vom imagebildenden Maßnahmen -Förderung der Kommunikations-, Kooperations- und Netzwerkstrukturen -Mitarbeit bei der Umsetzung von baulich-räumlichen Projekten z.B. an der Unteren Hauptstraße und am Entenpfuhl -Koordinierung und Umsetzungsbegleitung von Teilprojekten aus dem Integrierten Entwicklungskonzept wie z.B. Mikrostandortförderung, Ladenflächenmanagement bei Einzelhandelsimmobilien, Gestaltungsfibel, Lichtkonzept und Farbkonzept Innenstadt, Nachfolgekonzept für das Bachtor Centrum -Beratung von Eigentümern und Händlern zu baulichen und energetischen Fragen oder Immobilienchecks in Zusammenarbeit mit einem Architekten (u.a. Hof- und Fassadenprogramm Organisation von Veranstaltungen und Maßnahmen zur Information und Beteiligung Aufbau und Geschäftsführung des Verfügungsfonds.
“Ziele sind dabei die Erhaltung der Nutzungsvielfalt, die Stärkung des Wohnstandortes Innenstadt, die Steigerung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität,...”
Ziele sind dabei die Erhaltung der Nutzungsvielfalt, die Stärkung des Wohnstandortes Innenstadt, die Steigerung der Aufenthalts- und Gestaltungsqualität, die Reduzierung von Leerstand und die Schaffung von kreativen Milieus, die Erhöhung der Identität und Akzeptanz aller Bevölkerungsgruppen mit der Innenstadt sowie die verstärkte Bindung der Kaufkraft. Die grundlegende Philosophie von City 2013 besteht darin, durch gezielte Maßnahmen bürgerschaftliches Engagement zu akquirieren und damit verbunden auch privatwirtschaftliche Maßnahmen in der Solinger Innenstadt anzustoßen. Das Konzept fasst konkrete Umsetzungsvorhaben zusammen, die in einem Zeit und Finanzierungsplan zu einer Gesamtentwicklungsstrategie zusammengeführt sind. Der Ansatz des Förderprogramms Aktive Stadt- und Ortsteilzentren für eine integrierte Kernbereichsentwicklung in öffentlich-privater Partnerschaft setzt ein aktives Management der Umsetzungsprozesse voraus. Leistungen der Stadt Solingen Die Stadtverwaltung hat im Gesamtprozess die Weisungsbefugnis inne. Der Stadtdienst Stadtentwicklung übernimmt im Rahmen der Gesamtkoordinierung in Zusammenarbeit mit dem Citymanagementbüro folgende Aufgaben: Programmkoordination Inhaltliche Weiterentwicklung des Programms Betreuung der Vergabeverfahren und der Beauftragung von Fachbüros/-gutachten Koordination der einzelnen Programmschwerpunkte im Hinblick auf die Umsetzung des Gesamtprozesses Evaluation und Monitoring Rückkopplung mit den politischen Gremien und dem Verwaltungsvorstand Vorlagenerstellung und Beschlussvorbereitung für die politischen Gremien Information des Verwaltungsvorstandes und der Führungsebene Förderung und Finanzierung Förderantragstellung und Finanzcontrolling Organisation von Fördergesprächen und Rückkopplung des Prozesses mit den Fördermittelgebern Federführung für das Berichtswesen Verfahren VOF-Verfahren entsprechend der EU-Bekanntmachung Die Auswahl des zu beauftragenden Büros wird in einem 1-stufigen Verfahren erfolgen. Die eingegangenen Angebotsunterlagen werden auf die Erfüllung der Mindeststandards geprüft. Auf der Grundlage der geforderten Qualifikationen und Kompetenzen werden im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mind. 4 bis max. 9 Büros mit der besten Gesamtbewertung zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Stadt Solingen behält sich bei Bedarf eine weitere Runde vor. Die Bewertung von Angebot und Vorstellungsgespräch der Bieter entscheiden nach den folgenden Kriterien über den Zuschlag. Der Auftrag kann nur an Büros vergeben werden, die nachweisen können, dass sie die oben benannten Leistungen bereits fachgerecht durchgeführt haben. Folgende Materialien stehen zum Download zur Verfügung: unter dem Link: http://www2.solingen.de/C12572F80037DB19/html/E365B80705D08554C125780100512BBC?opendocument&nid1=76414_40214 Integriertes Entwicklungskonzept + Gebietsbeschluss und Gebietsabgrenzung zur Verfügung.
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Quelle: OJS 2011/S 207-337379 (2011-10-24)
Ergänzende Angaben (2011-11-15) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben