Erneuerung der TK-Infrastruktur

Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts

Zur Realisierung der zukünftigen Telekommunikationslösung des Hessischen Rundfunks (nachfolgend hr) soll ein IP-Kommunikationssystem mit einem zentralen, redundanten Call Processing Cluster und in der Fläche verteilten Voice Gateways eingesetzt werden.
Hierzu soll in Frankfurt, im Funkhaus am Dornbusch (FaD), die Zentraltechnik des IP-Kommunikationssystems aufgebaut und die derzeit vorhandene TK-Infrastruktur mit über 3 500 Endgeräten ersetzt werden. Alle Steuerungs- und Signalisierungsfunktionalitäten für die dezentralen Systemkomponenten und Arbeitsplätze/ Teilnehmer aller Standorte des hr werden über das interne Weitverkehrsnetz zur Verfügung gestellt. Im Sinne einer mandantenähnlichen Lösung sollen auch für Töchterunternehmen des hr (hr-werbung, Deutsches Rundfunk Archiv, Pensionskasse etc.) alle Funktionen des IP-Kommunikationssystems bereitgestellt werden. Insbesondere sollen unterschiedliche Amtsnummern (FaD und dezentrale Standorte betreffend) aus unterschiedlichen öffentlichen Telefonnetzen angeschlossen werden.
Zur Signalisierung muss grundsätzlich das Session Initiation Protocol (SIP) eingesetzt werden. Neben der Signalisierung für Sprache (Rufaufbau /-abbau, Leistungsmerkmale etc.) sollen weitere Dienste und Funktionen durch SIP realisiert werden (z. B. Präsenzinformationen, Videodienste etc.).
Der geforderte Call Processing Cluster muss aus mindestens 2 Call Servern bestehen. Die dezentralen Voice Gateways, welche die Zugänge zu den öffentlichen Telefonnetzen darstellen, werden sowohl am FaD als auch in allen übrigen Standorten (Außenstudios) betrieben.
An allen Standorten sollen IP-Telefone direkt an das IP-Netzwerk (Datennetz) angebunden und mittels Power-over-Ethernet versorgt werden. Grundsätzlich müssen alle Medienströme und die Signalisierung „Ende-zu-Ende“ verschlüsselt sein.
Vorrangig sollen im Unternehmensumfeld Softphones in Verbindung mit einem Wideband Codec (G.722) eingesetzt werden. Ebenso sollen bei mobilen Endgeräten mittelfristig auch HD-Voice Codecs (AMR-WB) verwendet werden. Zusätzlich sind vorhandene mobile Endgeräte mit UC-Funktionen bzw. UC-Software auszurüsten. Es wird eine konvergente Implementierung der UC-Software im Novell-Umfeld auf unterschiedlichen Endgeräten (IP-Phone, PC mit Softphone und mobilen Endgeräten mit unterschiedlichen Betriebsystemen) erwartet. Dabei muss die nutzerspezifische Konfiguration der Präsenzfunktionalität sichergestellt sein. Alle eingesetzten UC-Applikationen müssen barrierefrei im Sinne des aktuellen BiTV-Standards integriert werden. Dies betrifft die:
— Sprachausgabe per Screenreader,
— Ausgabe auf Braillezeile und,
— Unterstützung von Textvergrößerungen und Bildschirmlupen.
Der hr administriert und betreibt alle Systeme und Komponenten der IP-Kommunikationsinfrastruktur selbst und versteht sich daher als Eigenwarter im klassischen Sinne. Zur Unterstützung des internen Fachpersonals und zur Sicherstellung der geforderten Verfügbarkeiten soll ein Serviceunterstützungsvertrag und ein SW - Wartungsvertrag abgeschlossen werden.
Der Wartungsvertrag sowie die damit verbundenen Dienstleistungen müssen sich nahtlos in die bestehenden Betriebskonzepte beim hr integrieren lassen. Derzeit sind die Arbeitsplätze auf Basis von Windows XP 32 /SP3 in einem IP-v4 Netzwerk im Einsatz. Zukünftig ist geplant, Windows 7 (32/64) in einem IP-v6 Netzwerk einzusetzen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-12-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-11-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-11-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-11-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Spezielle Telefonnetzdienste für Geschäftsanwendungen
Menge oder Umfang:
Die vorhandene TK-Infrastruktur mit über 3 500 Endgeräten muss ersetzt werden.Der geforderte Call Processing Cluster muss aus mindestens 2 Call Servern bestehen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Spezielle Telefonnetzdienste für Geschäftsanwendungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts
Postleitzahl: 60222
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.hr-online.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@hr-online.de 📧
Fax: +49 69155-3077 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-11-11 📅
Einreichungsfrist: 2011-12-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-11-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 220-358114
ABl. S-Ausgabe: 220
Zusätzliche Informationen
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb stehen unter www.had.de zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Auswertung des Teilnahmewettbewerbs erfolgt unter den für fachkundig, leistungsfähig, zuverlässig und gesetzestreu beurteilten Bewerbern bezüglich der Kriterien gemäß Formular zum Teilnahmeantrag. 1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 15 % 2. Technische Leistungsfähigkeit 85 % Termine des Verfahrens: Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge: 19.12.2011; Es ist vorgesehen, den ausgewählten Bewerbern in der 9./10. KW 2012 die Vergabeunterlagen zur Verfügung zu stellen. Für den Eingang der Angebote ist die 17. KW 2012 vorgesehen. Die Bindefrist für die Angebot ist auf den 31.8.2012 terminiert. Hinweise zum Verfahrensablauf. 1. Allgemeiner Teil 1.1 Gemäß § 19 EG VOL/A erfolgt im Rahmen einer ersten Wertungsstufe eine formale Prüfung der Angebote. Angebote, die die formalen Voraussetzungen nicht erfüllen, werden von der weiteren Bewertung ausgeschlossen. 1.2 Es folgt die Prüfung auf Einhaltung der Ausschlusskriterien. Es werden nur diejenigen Angebote der weiteren Leistungsbewertung unterzogen, die diese erfüllt haben. 1.3 Die Bestimmung der Gesamtpreise laut Preisblatt je im Verfahren verbliebenem Angebot schließt sich an; dieses mit Prüfung der Angemessenheit der Preise. 1.4 Die vergleichende Bewertung der B-Kriterien laut Kriterienkatalog schließt sich an. Angebote, die in diesem Prüfungsgang die in den Vergabeunterlagen genannte Mindestpunktzahl nicht erreichen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. 1.5 Aus dem Quotienten des Leistungspunktwertes und des Preises wird für jedes verbliebene Angebot die vorläufige Kennzahl Z ermittelt und anhand dieser eine (vorläufige) Rangliste der Bieter aufgestellt. 2. Verhandlungsphase 2.1. Die danach, soweit noch vorhanden, 5 (fünf) bestplatzierten Bieter werden zu einer ersten Verhandlungsrunde eingeladen, an deren Ende die Bieter die Möglichkeit zur Angebotsverbesserung haben. Die übrigen Bieter werden nicht ausgeschlossen, sondern erhalten entsprechend ihrem Rang die Möglichkeit zur Verhandlungsteilnahme, wenn die Verhandlungen mit einem oder mehreren der bestplatzierten Bieter scheitern (Nachrücker). 2.2. Für die verbesserten Angebote wird erneut die Kennzahl Z ermittelt und die Rangliste aktualisiert. Alle Bieter, die nicht mehr als 10 % Differenz zur besten Kennzahl Z haben, mindestens aber 2 (zwei, wenn vorhanden) weitere Bieter in der Rangfolge nach der besten Kennzahl Z, werden zu weiteren Verhandlungen eingeladen. 2.3 Die Verhandlungen können, abhängig vom Aufbau und Inhalt einzelner Angebote mehrstufig, z.B. gegliedert nach Technik, Preisen und Vertragsfragen, durchgeführt werden. Mehrere Verhandlungstermine pro Bieter sind nicht auszuschließen; ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht. Sollten in dieser Phase die Verhandlungen mit einem oder mehreren Bietern scheitern, erhalten auch hier die Nachrücker Gelegenheit zur Verhandlungsteilnahme. 2.4 Im Rahmen der Verhandlungsphase führt der AG den Machbarkeitsnachweis in Form einer für ihn kostenlosen Testinstallation/Showroom (ca. Juni 2012) der angebotenen technischen Lösung mit den beiden bestplazierten Bietern durch. Die Dauer der Teststellung beträgt 14 Tage. Die Teststellung fließt mit der in den Vergabeunterlagen genannten Gewichtung in die Gesamtwertung ein. 2.5 Nach Ende der Verhandlungsphase findet ein final call, d.h. die Möglichkeit einer letztmaligen Angebotsnachbesserung, für die dann noch verbliebenen beiden Verhandlungsteilnehmer statt. Es folgt die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes in Bezug auf die Kriterien, die in den Vergabeunterlagen aufgeführt sind. Nachr. HAD-Ref.: 2316/65. Nachr. V-Nr/AKZ: 2011-006.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zur Realisierung der zukünftigen Telekommunikationslösung des Hessischen Rundfunks (nachfolgend hr) soll ein IP-Kommunikationssystem mit einem zentralen, redundanten Call Processing Cluster und in der Fläche verteilten Voice Gateways eingesetzt werden.
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Hierzu soll in Frankfurt, im Funkhaus am Dornbusch (FaD), die Zentraltechnik des IP-Kommunikationssystems aufgebaut und die derzeit vorhandene TK-Infrastruktur mit über 3 500 Endgeräten ersetzt werden. Alle Steuerungs- und Signalisierungsfunktionalitäten für die dezentralen Systemkomponenten und Arbeitsplätze/ Teilnehmer aller Standorte des hr werden über das interne Weitverkehrsnetz zur Verfügung gestellt. Im Sinne einer mandantenähnlichen Lösung sollen auch für Töchterunternehmen des hr (hr-werbung, Deutsches Rundfunk Archiv, Pensionskasse etc.) alle Funktionen des IP-Kommunikationssystems bereitgestellt werden. Insbesondere sollen unterschiedliche Amtsnummern (FaD und dezentrale Standorte betreffend) aus unterschiedlichen öffentlichen Telefonnetzen angeschlossen werden.
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Zur Signalisierung muss grundsätzlich das Session Initiation Protocol (SIP) eingesetzt werden. Neben der Signalisierung für Sprache (Rufaufbau /-abbau, Leistungsmerkmale etc.) sollen weitere Dienste und Funktionen durch SIP realisiert werden (z. B. Präsenzinformationen, Videodienste etc.).
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Der geforderte Call Processing Cluster muss aus mindestens 2 Call Servern bestehen. Die dezentralen Voice Gateways, welche die Zugänge zu den öffentlichen Telefonnetzen darstellen, werden sowohl am FaD als auch in allen übrigen Standorten (Außenstudios) betrieben.
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An allen Standorten sollen IP-Telefone direkt an das IP-Netzwerk (Datennetz) angebunden und mittels Power-over-Ethernet versorgt werden. Grundsätzlich müssen alle Medienströme und die Signalisierung „Ende-zu-Ende“ verschlüsselt sein.
Vorrangig sollen im Unternehmensumfeld Softphones in Verbindung mit einem Wideband Codec (G.722) eingesetzt werden. Ebenso sollen bei mobilen Endgeräten mittelfristig auch HD-Voice Codecs (AMR-WB) verwendet werden. Zusätzlich sind vorhandene mobile Endgeräte mit UC-Funktionen bzw. UC-Software auszurüsten. Es wird eine konvergente Implementierung der UC-Software im Novell-Umfeld auf unterschiedlichen Endgeräten (IP-Phone, PC mit Softphone und mobilen Endgeräten mit unterschiedlichen Betriebsystemen) erwartet. Dabei muss die nutzerspezifische Konfiguration der Präsenzfunktionalität sichergestellt sein. Alle eingesetzten UC-Applikationen müssen barrierefrei im Sinne des aktuellen BiTV-Standards integriert werden. Dies betrifft die:
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— Sprachausgabe per Screenreader,
— Ausgabe auf Braillezeile und,
— Unterstützung von Textvergrößerungen und Bildschirmlupen.
Der hr administriert und betreibt alle Systeme und Komponenten der IP-Kommunikationsinfrastruktur selbst und versteht sich daher als Eigenwarter im klassischen Sinne. Zur Unterstützung des internen Fachpersonals und zur Sicherstellung der geforderten Verfügbarkeiten soll ein Serviceunterstützungsvertrag und ein SW - Wartungsvertrag abgeschlossen werden.
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Der Wartungsvertrag sowie die damit verbundenen Dienstleistungen müssen sich nahtlos in die bestehenden Betriebskonzepte beim hr integrieren lassen. Derzeit sind die Arbeitsplätze auf Basis von Windows XP 32 /SP3 in einem IP-v4 Netzwerk im Einsatz. Zukünftig ist geplant, Windows 7 (32/64) in einem IP-v6 Netzwerk einzusetzen.
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Menge oder Umfang:
Die vorhandene TK-Infrastruktur mit über 3 500 Endgeräten muss ersetzt werden.
Der geforderte Call Processing Cluster muss aus mindestens 2 Call Servern bestehen.
Beschreibung der Optionen:
Zentrale Systemarchitektur und Gateways -> Test- und Reserve-System.
Arbeitsplatz und Endgeräte-> Collaborationsdienste und Medien-Eskalation.
Systemmanagement -> Diagnosedatenbank/ Knowledgebase Base (Webtool).
ACD – Automatische Anrufverteilung -> Hörer-/ Zuschauerdatenbank (CRM).
ACD – Automatische Anrufverteilung -> Skills.
ACD – Automatische Anrufverteilung -> E-Mail Routing.
Referenznummer: 2011-006
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 60320 Frankfurt, DEUTSCHLAND

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Einführender Hinweis: Die nachfolgend unter III.2.1 bis III.2.3 aufgeführten Anforderungen bzw. Fragestellungen finden sich in konkretisierter Form in den der Bewerbung zugrundezulegenden Unterlagen.
Eigenerklärung gem. § 6 EG VOL/A zu folgenden Sachverhalten:
Der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft erklärt,
— dass sich sein Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
— dass über sein Vermögen weder ein Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet, die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
— dass ihm keine strafrechtlichen Verurteilungen seiner verantwortlichen Mitarbeiter wegen eines der in § 6 EG Abs. 4 VOL/A aufgezählten Tatbestände bekannt sind,
— dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Abgaben und Steuern sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen des Landes, in dem er ansässig ist, erfüllt hat,
— dass er im vorliegenden Vergabeverfahren keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat,
— dass er ordnungsgemäß in das Handelregister oder ein vergleichbares Register eingetragen ist oder, dass eine Eintragung in das Handelsregister nach den jeweiligen für den Bieter einschlägigen gesetzlichen Regelungen nicht vorgeschrieben ist,
— dass keine Eintragungen im Gewerbezentralregister gegen den Bieter vorliegen und ihm eine solche Eintragung auch nicht droht,
— dass er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt,
— dass Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften nicht in den letzten 2 Jahren mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 Euro belegt worden sind,
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— dass er dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zuschlagerteilung an ihn schriftlich den Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung eines in der Europäischen Union zugelassenen Versicherers vorlegen wird, durch die Versicherungsschutz (Deckung) für den Fall erteilt wird, dass er wegen eines in Zusammenhang mit dem Projekt „Erneuerung der TK-Infrastruktur“, von ihm selbst oder einer Person, für die er einzustehen hat, begangenen Verstoßes vom Auftraggeber oder einem anderen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen oder vertraglicher Bestimmungen für einen Vermögens- oder Sachschaden verantwortlich gemacht wird,
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— dass eine unbegrenzte Schadensersatzpflicht für Personenschäden sowie Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz besteht,
— dass eine Schadensersatzpflicht in Höhe von mindestens 5 000 000 EUR pro Schadensfall für grob fahrlässig oder fahrlässig verursachte Sach- und Vermögensschaden besteht,
— dass eine angemessene Höchstgrenze des pro Jahr bestehenden Versicherungsschutzes einvernehmlich festgelegt wird,
— dass er die Dauer des Versicherungsschutzes für die Laufzeit des Vertrages durch den Auftraggeber aufrecht erhalten wird und,
— dass die sonstigen Bedingungen des Versicherungsschutzes den allgemeinen Bedingungen innerhalb des Großkunden- und Konzerngeschäfts der in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer entsprechen werden.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Umsätze des sich bewerbenden Unternehmens der Jahre 2009 - 2011 in den Bereichen Telekomunikation national und Telekomunikation im Geschäftskundensegment national.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Zwei nach Art vergleichbare Referenzen aus den Jahren 2009 - 2011, die jeweils mindestens eine der nachfolgend benannten Beurteilungskriterien erfüllen:
— UC-Installation im Novell-Umfeld (GroupWise),
— Barrierefreiheit der TK- und UC-Applikationen,
— Mobilfunkintegration,
— UC-Client Installation auf vorhandenen mobilen Endgeräten,
— vollumfängliche Anwendung von Wideband Codecs (G.722/AMR-WB) im Unternehmensnetz,
— Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von Signalisierung und Medienströmen.
Idealerweise stammen die Referenzen aus dem Medienumfeld oder der öffentlichen Hand.
2. Mitarbeiterzahlen des sich bewerbenden Unternehmens der Jahre 2009 - 2011 sowohl national als auch im Geschäftskundensegment national,
3. Besondere Qualifizierungen/Zertifizierungen (z.B. DIN EN ISO 900x, DIN EN ISO 27001),
4. Angaben zur Projektorganisation.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 6 EG Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Wird der Auftrag an eine Bietergemeinschaft erteilt, so ist diese in die Rechtsform einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter (Einzelvertretungsbefugnis) zu überführen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 10
Objektive Auswahlkriterien:
Die Rangfolge der Bewerber ermittelt sich aus der erreichten Punktzahl (höchste Punktzahl = bester Bewerber). Im Kriterienkatalog sind die Bewertungsgewichtungen zu den einzelnen Fragestellungen eingetragen; die Antworten werden in einer Bandbreite von 0 bis 10 Punkten bewertet. Das Bewertungsgewicht multipliziert mit der jeweils erreichten Punktzahl ergibt die Gesamtpunktzahl.
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In Summe müssen mindestens 50 % der maximal erreichbaren Gesamtpunktzahl aller Kriterienhauptgruppen erreicht werden. Bei Unterschreitung der Mindestleitungspunktzahl wird die betreffende Bewerbung aus der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-03-02 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-08-15 📅
Datum des Endes: 2013-01-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2011-006
Zusätzliche Informationen
Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb stehen unter www.had.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Die Auswertung des Teilnahmewettbewerbs erfolgt unter den für fachkundig, leistungsfähig, zuverlässig und gesetzestreu beurteilten Bewerbern bezüglich der Kriterien gemäß Formular zum Teilnahmeantrag.
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 15 %
2. Technische Leistungsfähigkeit 85 %
Termine des Verfahrens:
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge: 19.12.2011;
Es ist vorgesehen, den ausgewählten Bewerbern in der 9./10. KW 2012 die Vergabeunterlagen zur Verfügung zu stellen. Für den Eingang der Angebote ist die 17. KW 2012 vorgesehen.
Die Bindefrist für die Angebot ist auf den 31.8.2012 terminiert.
Hinweise zum Verfahrensablauf.
1. Allgemeiner Teil
1.1 Gemäß § 19 EG VOL/A erfolgt im Rahmen einer ersten Wertungsstufe eine formale Prüfung der Angebote. Angebote, die die formalen Voraussetzungen nicht erfüllen, werden von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
1.2 Es folgt die Prüfung auf Einhaltung der Ausschlusskriterien. Es werden nur diejenigen Angebote der weiteren Leistungsbewertung unterzogen, die diese erfüllt haben.
1.3 Die Bestimmung der Gesamtpreise laut Preisblatt je im Verfahren verbliebenem Angebot schließt sich an; dieses mit Prüfung der Angemessenheit der Preise.
1.4 Die vergleichende Bewertung der B-Kriterien laut Kriterienkatalog schließt sich an. Angebote, die in diesem Prüfungsgang die in den Vergabeunterlagen genannte Mindestpunktzahl nicht erreichen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
1.5 Aus dem Quotienten des Leistungspunktwertes und des Preises wird für jedes verbliebene Angebot die vorläufige Kennzahl Z ermittelt und anhand dieser eine (vorläufige) Rangliste der Bieter aufgestellt.
2. Verhandlungsphase
2.1. Die danach, soweit noch vorhanden, 5 (fünf) bestplatzierten Bieter werden zu einer ersten Verhandlungsrunde eingeladen, an deren Ende die Bieter die Möglichkeit zur Angebotsverbesserung haben. Die übrigen Bieter werden nicht ausgeschlossen, sondern erhalten entsprechend ihrem Rang die Möglichkeit zur Verhandlungsteilnahme, wenn die Verhandlungen mit einem oder mehreren der bestplatzierten Bieter scheitern (Nachrücker).
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2.2. Für die verbesserten Angebote wird erneut die Kennzahl Z ermittelt und die Rangliste aktualisiert. Alle Bieter, die nicht mehr als 10 % Differenz zur besten Kennzahl Z haben, mindestens aber 2 (zwei, wenn vorhanden) weitere Bieter in der Rangfolge nach der besten Kennzahl Z, werden zu weiteren Verhandlungen eingeladen.
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2.3 Die Verhandlungen können, abhängig vom Aufbau und Inhalt einzelner Angebote mehrstufig, z.B. gegliedert nach Technik, Preisen und Vertragsfragen, durchgeführt werden. Mehrere Verhandlungstermine pro Bieter sind nicht auszuschließen; ein Anspruch hierauf besteht jedoch nicht. Sollten in dieser Phase die Verhandlungen mit einem oder mehreren Bietern scheitern, erhalten auch hier die Nachrücker Gelegenheit zur Verhandlungsteilnahme.
Mehr anzeigen
2.4 Im Rahmen der Verhandlungsphase führt der AG den Machbarkeitsnachweis in Form einer für ihn kostenlosen Testinstallation/Showroom (ca. Juni 2012) der angebotenen technischen Lösung mit den beiden bestplazierten Bietern durch. Die Dauer der Teststellung beträgt 14 Tage. Die Teststellung fließt mit der in den Vergabeunterlagen genannten Gewichtung in die Gesamtwertung ein.
Mehr anzeigen
2.5 Nach Ende der Verhandlungsphase findet ein final call, d.h. die Möglichkeit einer letztmaligen Angebotsnachbesserung, für die dann noch verbliebenen beiden Verhandlungsteilnehmer statt. Es folgt die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes in Bezug auf die Kriterien, die in den Vergabeunterlagen aufgeführt sind.
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Nachr. HAD-Ref.: 2316/65.
Nachr. V-Nr/AKZ: 2011-006.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten); +49 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 220-358114 (2011-11-11)