Fachplanung Technische Ausrüstung zum Neubau eines Studierendenwohnheims mit ca. 160 Wohneinheiten: Leistungen der technischen Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, Leistungsphase (LP) 1 bis 9 für die Anlagengruppen: 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen, 3. Lufttechnische Anlagen, 4. Starkstromanlagen, 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.studierendenwerk-vorderpfalz.de unter der Rubrik „VOF-Verfahren Landau TGA“ einen Bewerberbogen zum Download bereit. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung

Studierendenwerk Vorderpfalz AöR

Das Studierendenwerk Vorderpfalz AöR bietet für seine Studierenden ein weitreichendes Serviceangebot, darunter die Bereitstellung und Vermittlung von studentischem Wohnraum. Konkret beabsichtigt der Auslober den Neubau einer Studierendenwohnanlage mit ca. 160 Wohneinheiten in Landau / Pfalz, einem Standort der Universität Koblenz-Landau. Das für die Baumaßnahme vorgesehene Baugrundstück befindet sich im Bereich des Baugebietes „Quartier Vauban“. Zur Unterbringung der Anzahl von ca. 160 Wohneinheiten sind 3 Grundstücksteile für 3 Einzelbaukörper erforderlich.
Der rechtskräftige Bebauungsplan in Verbindung mit dem positiven Bescheid der Bauvoranfrage vom 3.8.2011 für die betreffenden Grundstücke lässt für eine Studierendenwohnanlage im Wesentlichen lineare, einhüftig konzipierte Baukörper zu. Ferner hatte die Vergabestelle zur Vorbereitung dieser Ausschreibung im Laufe des vergangenen Jahres ein Architekturbüro mit einer Machbarkeitsstudie inklusive einer Grobkostenschätzung beauftragt. Es ist zu beachten, dass das Ergebnis dieser Voruntersuchung für die zu vergebende Planungsleistung nicht Grundlage der weiteren Planung ist, da durch die Bauvoranfrage Teilaspekte überarbeitet wurden. Das Ergebnis der Bearbeitung des Architekturbüros ist dennoch zusammen mit dem Bebauungsplan sowie der genehmigten Bauvoranfrage zur Einsicht bzw. zum Download auf der Homepage der Vergabestelle unter www.studierendenwerk-vorderpfalz.de unter der Rubrik „VOF-Verfahren Landau TGA“ bereitgestellt.
Der zeitliche Ablauf der Planungs- und Bauphase ist wie folgt vorgesehen: Beauftragung des Ingenieurbüros Mitte/Ende März 2012, Vorlage der Genehmigungsplanung Juni 2012, geplanter Baubeginn Herbst 2012, geplante Baufertigstellung Herbst 2014.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-12-22 Auftragsbekanntmachung
2012-03-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Haustechnik
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen gemäß HOAI, wobei für die Beauftragung die folgenden Stufen gelten:Leistungsphase (LP 1) Grundlagenermittlung und LP 2 Vorplanung,LP 3 Entwurfsplanung,LP 4 Genehmigungsplanung,LP 5 Ausführungsplanung und LP 6 Vorbereitung der Vergabe und LP 7 Mitwirkung bei der Vergabe,LP 8 Objektüberwachung-Bauüberwachung und LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation.204 000
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Gesamtwert des Auftrags: 204 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Haustechnik 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Studierendenwerk Vorderpfalz AöR
Postanschrift: Fortstraße 7
Postleitzahl: 76829
Postort: Landau in der Pfalz
Kontakt
Internetadresse: http://www.studierendenwerk-vorderpfalz.de 🌏
E-Mail: info@studierendenwerk-vorderpfalz.de 📧
Telefon: +49 63419179–0 📞
Fax: +49 63419179-16 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2012-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 1-001732
ABl. S-Ausgabe: 1
Zusätzliche Informationen
Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.1). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Bieterkonstellationen (ARGE oder Nachunternehmereinsatz), die erst im Verhandlungsgespräch präsentiert werden, werden ausgeschlossen. Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1 GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen. Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber hinsichtlich von Informationsschreiben gemäß § 101 a GWB und der Einladungsschreiben zum Verhandlungsgespräch ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des bevollmächtigten Ingenieurbüros. III.2.4) Vorbehaltene Aufträge (falls zutreffend): Nein
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Studierendenwerk Vorderpfalz AöR bietet für seine Studierenden ein weitreichendes Serviceangebot, darunter die Bereitstellung und Vermittlung von studentischem Wohnraum. Konkret beabsichtigt der Auslober den Neubau einer Studierendenwohnanlage mit ca. 160 Wohneinheiten in Landau / Pfalz, einem Standort der Universität Koblenz-Landau. Das für die Baumaßnahme vorgesehene Baugrundstück befindet sich im Bereich des Baugebietes „Quartier Vauban“. Zur Unterbringung der Anzahl von ca. 160 Wohneinheiten sind 3 Grundstücksteile für 3 Einzelbaukörper erforderlich.
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Der rechtskräftige Bebauungsplan in Verbindung mit dem positiven Bescheid der Bauvoranfrage vom 3.8.2011 für die betreffenden Grundstücke lässt für eine Studierendenwohnanlage im Wesentlichen lineare, einhüftig konzipierte Baukörper zu. Ferner hatte die Vergabestelle zur Vorbereitung dieser Ausschreibung im Laufe des vergangenen Jahres ein Architekturbüro mit einer Machbarkeitsstudie inklusive einer Grobkostenschätzung beauftragt. Es ist zu beachten, dass das Ergebnis dieser Voruntersuchung für die zu vergebende Planungsleistung nicht Grundlage der weiteren Planung ist, da durch die Bauvoranfrage Teilaspekte überarbeitet wurden. Das Ergebnis der Bearbeitung des Architekturbüros ist dennoch zusammen mit dem Bebauungsplan sowie der genehmigten Bauvoranfrage zur Einsicht bzw. zum Download auf der Homepage der Vergabestelle unter www.studierendenwerk-vorderpfalz.de unter der Rubrik „VOF-Verfahren Landau TGA“ bereitgestellt.
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Der zeitliche Ablauf der Planungs- und Bauphase ist wie folgt vorgesehen: Beauftragung des Ingenieurbüros Mitte/Ende März 2012, Vorlage der Genehmigungsplanung Juni 2012, geplanter Baubeginn Herbst 2012, geplante Baufertigstellung Herbst 2014.
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen gemäß HOAI, wobei für die Beauftragung die folgenden Stufen gelten:
Leistungsphase (LP 1) Grundlagenermittlung und LP 2 Vorplanung,
LP 3 Entwurfsplanung,
LP 4 Genehmigungsplanung,
LP 5 Ausführungsplanung und LP 6 Vorbereitung der Vergabe und LP 7 Mitwirkung bei der Vergabe,
LP 8 Objektüberwachung-Bauüberwachung und LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation.
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: VOF Studierendenwohnanlage Landau
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landau.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlußkriterien:
1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht.
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2. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eine Vollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigen Mitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen.
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3. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, §2 (3) VOF.
4. Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach §4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen).
5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlußgründe nach §4 (6) und (9) VOF vorliegen.
6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß § 19 (2) VOF für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur des Ingenieurbüros oder für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Leistung tatsächlich erbringen soll. Dieser Nachweis ist zu führen für den Beratenden Ingenieur oder Ingenieur, der für die zu beauftragenden Anlagengruppen gemäß Abschnitt II.1.1) zuständig ist:
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6.1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen,
6.2. Wärmeversorgungsanlagen,
6.3. Lufttechnische Anlagen,
6.4. Starkstromanlagen,
6.5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen,
Die jeweiligen Personen sind namentlich zu benennen und der o. g. Nachweis ist beizufügen. Mehrfachnennung ist möglich.
7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. nachweisen.
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8. Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie die Angaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1. und 3. bis 7. vorzulegen.
9. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Nachweise unter Ziffer 6. aus den beteiligten Ingenieurbüros insgesamt nachgewiesen werden.
10. Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 1. bis 9. sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1. bis 9. nicht oder nicht vollständig vorgelegt führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, die durch Eigenerklärung zu führen sind:
1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010) für Leistungen der technischen Ausrüstung für Gebäude. / Wichtung 10 %.
Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 300 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz <300 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz <150 000 EUR netto wird 1 Punkt, bei fehlender Angabe 0 Punkte erteilt.
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2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) und technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %.
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Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 4 Personen - Führungskräfte (FK) plus technische Mitarbeiter (MA) - erforderlich. Bei in der Summe 3 Personen (FK plus MA) werden 2 Punkte erteilt, bei ≤2 Personen 1 Punkt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt.
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3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten Führungskräfte (FK), technischen Mitarbeitern (MA) sowie Bauleitern (BL) und Angabe der Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %.
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Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt.
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4. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben der Ziffern 1. bis 3.:
4.1 Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften aus Ingenieurbüros gilt, dass für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1., 2. und 3. getrennte Angaben verlangt werden. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffer 1. und 2. addiert. Bei der Bewertung zu 3. wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet.
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4.2 Die Darstellungen der notwendigen Informationen zu den Ziffern 2. und 3. sind auf Anlagen zum Bewerberbogen möglich.
4.3 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 3. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzprojekt 1:
Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat:
Neubau eines Wohnheimes (Studierendenwohnanlage, Personal- und Altenwohnanlage) / Wichtung 25 %.
Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten-Technische Anlagen (Kostengruppe 400) von min. 1,0 Mio. EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen (LP) 2-8 gemäß § 53 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten <1,0 Mio. EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 2,0 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <750 000 EUR brutto wird bei vollem Leistungsbild 1 Punkt erteilt.
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Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2 bis 8 entsprechend § 53 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 bis 7, hiervon müssen dann mindestens drei Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt.
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2. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 10 %.
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Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt.
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3. Referenzprojekt 2:
Neubau eines beliebigen Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 25 %.
Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße Bauwerkskosten-Technische Anlagen (Kostengruppe 400) von min. 1,0 Mio. EUR brutto für den Neubau und die Erbringung der Leistungsphasen (LP) 2-8 gemäß § 53 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten <1,0 Mio. EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 2,0 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <750 000 EUR brutto wird bei vollem Leistungsbild 1 Punkt erteilt.
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4. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 10 %.
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5. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben 1. bis 4.:
5.1 Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzauskünfte (Ziffern 1. bis 4.) aus den beteiligten Ingenieurbüros insgesamt nachgewiesen werden.
5.2 Referenzproprojekt 2 ist das eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt. Bei Unklarheiten über den Auftraggeber werden 0 Punkte erteilt.
5.3 Der Leistungserbringungszeitraum wird ab 1.1.2005 gewertet. Leistungen außerhalb des definierten Zeitraumes werden mit 0 Punkten gewertet.
5.4 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten-Technische Anlagen (KG 400) brutto des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen – jeweils getrennt nach Planungs- und Ausführungsphase - zu machen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters anzugeben.
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5.5 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die lediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen.
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5.6 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von Referenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder keine der Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss.
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5.7 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch.
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5.8 Ergebnis der oben unter III.2.2) und III.2.3) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 3 - 5 Bewerber zum Verhandlungsgespräch eingeladen werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personenschäden von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI 2009 – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß § 19 (2) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen.
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Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Vergabekriterien
Kriterium: 1.. Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase.Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten für das geplante Projekt, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe, Darstellung der vernetzten Zusammenarbeit zwischen Ingenieur, Architekt und Auftraggeber erwartet. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (25 %)
2.. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase.Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen anhand eines vergleichbaren Projektes und eine mögliche zeitliche Abfolge der konkreten Projektabwicklung darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20 %)
3.. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase.Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20 %)
4.. Qualität der zu erwartenden technischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung von technischen Lösungen eines abgewickelten Projektes, die den Energieverbrauch minimieren und zu einer Reduzierung der Nutzungskosten führen.Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind technische Lösungen anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen.Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20 %)
5.. Honorarangebot. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Leistungen bei der Technischen Ausrüstung gemäß § 53 HOAI und Anlage 14 zur HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9.Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.6 zur HOAI derzeit von folgenden Honorarzonen und anrechenbaren Kosten (aufgrund einer standardisierten Ermittlung zu den einzelnen Anlagengruppen) auszugehen:5.1 Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 410 000,- EUR netto.5.2 Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 320 000,- EUR netto.5.3 Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 74.000,- EUR netto.5.4 Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 317.000,- EUR netto.5.5 Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 20 000,- EUR.Es können insgesamt maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (5 %)
6.. Honorarangebot: Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. Es können insgesamt maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (10 %)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Alexandra Diestel-Feddersen
Internetadresse: www.studierendenwerk-vorderpfalz.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF Studierendenwohnanlage Landau
Zusätzliche Informationen
Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.1). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten.
Mehr anzeigen
Bieterkonstellationen (ARGE oder Nachunternehmereinsatz), die erst im Verhandlungsgespräch präsentiert werden, werden ausgeschlossen.
Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens.
Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1 GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen.
Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber hinsichtlich von Informationsschreiben gemäß § 101 a GWB und der Einladungsschreiben zum Verhandlungsgespräch ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des bevollmächtigten Ingenieurbüros.
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III.2.4) Vorbehaltene Aufträge (falls zutreffend): Nein

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Telefon: +49 613116-2234 📞
Internetadresse: http://www.mwvlv.rlp.de 🌏
Fax: +49 613116-2113 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 001-001732 (2011-12-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: ca. 204 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 69-113615
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 1-001732
ABl. S-Ausgabe: 69

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landau in der Pfalz.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten für das geplante Projekt, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe, Darstellung der vernetzten Zusammenarbeit zwischen Ingenieur, Architekt und Auftraggeber erwartet. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (25 %)
2. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen anhand eines vergleichbaren Projektes und eine mögliche zeitliche Abfolge der konkreten Projektabwicklung darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. (20 %)
3. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. (20 %)
4. Qualität der zu erwartenden technischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung von technischen Lösungen eines abgewickelten Projektes, die den Energieverbrauch minimieren und zu einer Reduzierung der Nutzungskosten führen. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind technische Lösungen anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft. (20 %)
5. Honorarangebot. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Leistungen bei der Technischen Ausrüstung gemäß § 53 HOAI und Anlage 14 zur HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.6 zur HOAI derzeit von folgenden Honorarzonen und anrechenbaren Kosten (aufgrund einer standardisierten Ermittlung zu den einzelnen Anlagengruppen) auszugehen: (5 %)
5.1. Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 410 000 EUR netto.
5.2. Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 320 000 EUR netto.
5.3. Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 74 000 EUR netto.
5.4. Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen: Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 317 000 EUR netto.
5.5. Anlagengruppe 5 Fernmeldeund informationstechnische Anlagen, Honorarzone II, Anrechenbare Kosten ca. 20 000 EUR. Es können insgesamt maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft.
6. Honorarangebot: Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. Es können insgesamt maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (10 %)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-03-28 📅
Name: PTI Generalplanungs AG
Postanschrift: Delaware Avenue 1-3
Postort: Pirmasens
Postleitzahl: 66953
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Quelle: OJS 2012/S 069-113615 (2012-03-29)