Generalplanerleistungen Neubau Parkhaus ZOB Kiel

Landeshauptstadt Kiel

Die Landeshauptstadt Kiel beabsichtigt den zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zwischen der Kaistraße und der Auguste-Viktoria-Straße mit angeschlossener Hochgarage abzureißen und durch einen neuen ZOB mit darüber liegendem Parkhaus (mit ca. 600 Stellplätzen) neu zu errichten. Zur Realisierung des Parkhausneubaus sind im ersten Schritt die Planungsleistungen für den Neubau sowie den Rückbau des vorhandenen Parkhauses, der vorhandenen ZOB-Anlagen und des Tiefbunkers zu vergeben. Die Planungsleistungen umfassen die Objektplanung (Lph 1-7), die Tragwerksplanung (Lph 1-6) und die Technische Ausrüstung (Lph 1-7). Die Gesamtkosten für den Parkhausneubau und die Leistungen zur Freimachung des Baufeldes werden auf ca. 15 000 000 EUR brutto geschätzt und die Bauausführung ist nach jetzigem Kenntnisstand ab Mitte 2013 vorgesehen. Aufgrund der bevorzugten Lage und des baulichen Umfelds des Parkhausneubaus werden erhöhte Anforderungen an die Fassade gestellt. Somit soll in das Vergabeverfahren ein Ideenwettbewerb zur Fassadengestaltung integriert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-12-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-12-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Die Planungsleistungen umfassen die Objektplanung (Lph 1-7), die Tragwerksplanung (Lph 1-6) und die Technische Ausrüstung (Lph 1-7). Die Leistungserbringung erfolgt unter Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.12 200 000,00
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Gesamtwert des Auftrags: 12 200 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Kiel
Postanschrift: Stresemannplatz 5
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.kiel.de 🌏
E-Mail: rainer.schoenwetter@kiel.de 📧
Telefon: +49 4319014537 📞
Fax: +49 43190164540 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-20 📅
Einreichungsfrist: 2012-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 247-401693
ABl. S-Ausgabe: 247
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziff. III.2.1 bis Ziff. III.2.3 (mit Ausnahme der Angaben zu Ziff. III.2.3) F und Ziff. III.2.3) G) sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Berwerber-/ Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z.B. Subunternehmer, Konzernunternehmen), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen, soweit keine Ausnahme davon ausdrücklich in dieser Bekanntmachung vorgesehen ist. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit. Und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. Mit den Angeboten (nicht: den Teilnahmeanträgen) sind von den ausgewählten Teilnehmern. Erste planerische Vorüberlegungen auf der Grundlage der mit den Vergabeunterlagen übermittelten Aufgabenbeschreibung einzureichen, für welche die Bewerber, denen der Zuschlag nicht erteilt wird, eine Entschädigung von 5 000 EUR netto erhalten werden. – Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen Neubau Parkhaus ZOB Kiel. Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen. Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung. Des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten. Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Landeshauptstadt Kiel beabsichtigt den zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zwischen der Kaistraße und der Auguste-Viktoria-Straße mit angeschlossener Hochgarage abzureißen und durch einen neuen ZOB mit darüber liegendem Parkhaus (mit ca. 600 Stellplätzen) neu zu errichten. Zur Realisierung des Parkhausneubaus sind im ersten Schritt die Planungsleistungen für den Neubau sowie den Rückbau des vorhandenen Parkhauses, der vorhandenen ZOB-Anlagen und des Tiefbunkers zu vergeben. Die Planungsleistungen umfassen die Objektplanung (Lph 1-7), die Tragwerksplanung (Lph 1-6) und die Technische Ausrüstung (Lph 1-7). Die Gesamtkosten für den Parkhausneubau und die Leistungen zur Freimachung des Baufeldes werden auf ca. 15 000 000 EUR brutto geschätzt und die Bauausführung ist nach jetzigem Kenntnisstand ab Mitte 2013 vorgesehen. Aufgrund der bevorzugten Lage und des baulichen Umfelds des Parkhausneubaus werden erhöhte Anforderungen an die Fassade gestellt. Somit soll in das Vergabeverfahren ein Ideenwettbewerb zur Fassadengestaltung integriert werden.
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Menge oder Umfang:
Die Planungsleistungen umfassen die Objektplanung (Lph 1-7), die Tragwerksplanung (Lph 1-6) und die Technische Ausrüstung (Lph 1-7). Die Leistungserbringung erfolgt unter Vorbehalt stufenweiser Beauftragung im Hinblick auf Leistungsphasen und Bauabschnitte.
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Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung, siehe II.2.1.
Dauer: 30 Monate
Referenznummer: 66.2.901.11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter VI.3 ("Sonstige Informationen"). Die nach III.2.1-III.2.3 vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Vergabestelle (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei "möglichst" vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist die Vorlage mit der Bewerbung zu empfehlen, die Vergabestelle kann die Auswahl nach IV.1.2 ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1-III.2.3 lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Vergabestelle das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, außer bei Prüfungszeugnissen und anderen Nachweisen, die nach ihrem Inhalt nicht zeitbezogen aktualisiert werden). Die unter Ziffer III.2.1 bis Ziffer III.2.3 (mit Ausnahme der Angaben zu vorstehender Ziff. III.2.3) F und III.2.3) G) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen und die Aufteilung der Leistungsbereiche ist nachvollziehbar anzugeben. Ausländische Bewerber können anstelle der genannten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, sofern sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z.B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind entsprechende Eignungsnachweise wie für ihn selbst erforderlich, ferner ist auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht. Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor. Formalitäten persönliche Lage:
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A. Bewerberprofil: Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, möglichst Tätigkeitsfeldern, Ausrichtung; auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister B. Eigenerklärungen über das Nichtvorliegen der in § 4 Abs. 9 VOF genannten Umstände: a) Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, b) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, welche seine berufliche Zuverlässigkeit infrage stellen, c) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, d) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt hat. C. Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 VOF vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
D. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungshöhe von mindestens 1 500 000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie 300 000 EUR für
Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers (Risikoträgers, nicht Maklers) über die Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssummen auf.
Die genannten Beträge zu erhöhen.
E. Eigenerklärung des Bewerbers über seinen Gesamtumsatz, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert), hilfsweise (falls das Unternehmen des Bewerbers noch keine 3 Geschäftsjahre besteht) für den Zeitraum, für den der Bewerber bereits Umsätze erzielt hat.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
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F. Referenzprojekte: jeweils mind. 1 bis max. 5 wesentlicher in den letzten 5 Jahren erbrachter vergleichbarer Leistungen mit Angabe der Leistungszeit und der Auftraggeber der Dienstleistungen sowie Bauvolumen, möglichst auch Rechnungswert (Vergütung) und möglichst Referenzschreiben (Bescheinigung des Auftraggebers mit Aussagen zu Termineinhaltung und Kostentreue), und zwar bezogen auf (Mehrfachnennung von Referenzen möglich):
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a) Objektplanung für öffentlichen Hochbau mindestens bis einschließlich Ausführungsplanung (möglichst alle Leistungsphasen) mit Bauvolumen (Kostengruppen 200-700 DIN 276) von mehr als 5 000 000 EUR netto,
b) Objektplanung für Parkhäuser mindestens bis einschließlich Ausführungsplanung (möglichst alle Leistungsphasen) mit Bauvolumen (Kostengruppen 200-700 DIN 276) von mehr als 3 000 000 EUR netto,
c) Planungserfahrung für Technische Gebäudeausrüstung mit besonderem Fokus auf den Einsatz erneuerbarer Energien sowie Energieeffizienz.
G. Angaben über die technische Leitung: Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen (insbes. verantwortliche/r Projektleiter/in, Stellvertreter/in), mit Angaben über persönliche Referenzen und zeitliche / örtliche Verfügbarkeit für das Projekt. Vgl. auch III.3.2.
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H. Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
I. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird.
J. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt (Unterauftragsanteil) oder sonst auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind für die Dritten Eignungsnachweise wie für den Bewerber selbst sowie auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, ein Verfügbarkeitsnachweis nötig, siehe oben III.2.1.
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Mindeststandards:
Jeweils mindestens ein Referenzprojekt der Kategorien F a), b) und c) (Mehrfachnennung möglich).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Aufrechterhaltung der Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen aus den Teilnahmebedingungen (III.2.2).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für Architekten und Ingenieure mit Sitz in Deutschland, soweit Leistungen von Deutschland aus erbracht werden, im Übrigen den Verhandlungen unterliegend.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen betreffend die kartellrechtliche Zulässigkeit (§ 1 GWB) einer Bewerbergemeinschaft/Bietergemeinschaft abzufordern.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 65 Landesbauordnung Schleswig- Holstein, § 19 Abs. 1 und 3 VOF: Bauvorlageberechtigung. Insbesondere Personen, die nach § 4 oder § 5a des Architekten- und Ingenieurkammergesetzes Schleswig-Holstein zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" bzw. "Architektin" berechtigt sind, für Staatsangehörige eines EU-Mitgliedstaats oder eines EWR-Vertragsstaats und bestimmte Drittstaatsangehörige genügt es dafür nach der zuletzt genannten Vorschrift, wenn sie zur Ausübung desselben Berufs rechtmäßig in einem dieser Staaten niedergelassen sind und der Beruf oder die Ausbildung dazu reglementiert ist oder für mindestens 2 Jahre während der vorhergehenden 10 Jahre ausgeübt wurde. Bei juristischen Personen genügt es, wenn ihr Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen. Ein entsprechender Nachweis ist dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) beizufügen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Maß der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit nach wertender Beurteilung auf der Grundlage der Erklärungen/Nachweise gemäß dieser Bekanntmachung, im Einzelnen (Angabe der Gewichtung in Klammern): Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Bewerbers nach [1] Art (20 %), [2] Qualität (20 %) und [3] Zahl (20 %) der Referenzprojekte; [4] Umsatz (10 %), [5] Personalstärke (5 %) und [6] Ausstattung (5 %); [7] Qualifikation (10 %) und [8] Verfügbarkeit (10 %) der Projektleitung (Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in). Klarstellender Hinweis: Die Kriterien für den Zuschlag werden erst in den Vergabeunterlagen den ausgewählten Bewerbern mitgeteilt (siehe unten IV.2.1). Bei Bewerbergemeinschaften werden die Angaben zu [4], [5] und [6] kumulativ bewertet.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: nicht bekannt
Kontakt
Kontaktperson: Landeshauptstadt Kiel
Rainer Schönwetter
Postanschrift: Fleethörn 9
Kontaktperson: Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle, Zi. 326
Frau Wischhusen
Telefon: +49 4319012779 📞
E-Mail: frauke.wischhusen@kiel.de 📧
Fax: +49 43190161301 📠
URL der Teilnahme: http://www.kiel.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 66.2.901.11
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Es sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Die geforderten Nachweise und Erklärungen unter Ziff. III.2.1 bis Ziff. III.2.3 (mit Ausnahme der Angaben zu Ziff. III.2.3) F und Ziff. III.2.3) G) sind bei Bewerber-/Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Berwerber-/ Bietergemeinschaft und auch von allen Dritten (z.B. Subunternehmer, Konzernunternehmen), auf die sich der Bewerber beim Nachweis seiner Eignung beruft, vorzulegen, soweit keine Ausnahme davon ausdrücklich in dieser Bekanntmachung vorgesehen ist. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit.
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Und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. Mit den Angeboten (nicht: den Teilnahmeanträgen) sind von den ausgewählten Teilnehmern.
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Erste planerische Vorüberlegungen auf der Grundlage der mit den Vergabeunterlagen übermittelten Aufgabenbeschreibung einzureichen, für welche die Bewerber, denen der Zuschlag nicht erteilt wird, eine Entschädigung von 5 000 EUR netto erhalten werden. – Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Generalplanerleistungen Neubau Parkhaus ZOB Kiel. Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen. Für den Fall, dass ordnungsgemäße Teilnahmeanträge bzw. im weiteren Verlauf den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung.
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Des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten. Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein
Internetadresse: http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/MWV_node.html 🌏
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Postfach 7128 (Hausanschrift: Düsternbrooker Weg 92, 24105 Kiel)
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Telefon: +49 4319884640 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2011/S 247-401693 (2011-12-20)