Gründung und Beauftragung einer Servicegesellschaft unter minderheitlicher Beteiligung eines privaten Partners im Bereich Speisenversorgung

Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR

Beabsichtigt ist mit diesem Vergabeverfahren zunächst die Gründung und Beauftragung einer Service GmbH zur Sicherstellung der Speisenversorgung der Patienten u. Mitarbeiter sowie der Betriebskindertagesstätte des Universitätsklinikum Halle im Rahmen einer umsatzsteuerlichen Organschaft. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen der Service GmbH unter Beachtung des Kartellvergaberechts weitere Dienstleistungen aus dem Bereich des Facility Managements übertragen werden (z.B. voraussl. die Wäscheversorgung zum 1.11.2012). Dies hat die Beteiligung weiterer privater Partner an der Service GmbH zur Folge. Die Service GmbH wird daher von Anfang an unter Zugrundelegung eines Sparten-Modells konzipiert u. realisiert. Derzeit geht der Auftraggeber davon aus, dass die Service GmbH 5 Sparten haben wird. Demgemäß wird die prozentuale Beteiligung des mit diesem Vergabeverfahren gesuchten privaten Partners an der Service GmbH 9,8 % betragen. Die Beteiligungsquote des Universitätsklinikum Halle an der Service GmbH reduziert sich entsprechend der Aufnahme weiterer Gesellschafter bis auf eine Beteiligungsquote von mind. 51 %. Das Universtätsklinikum Halle verfügt als Haus der Maximalversorgung derzeit über ca. 1 100 Betten (mit ca. 315 000 BKT p.a.) an vier Standorten innerhalb des Stadtgebietes. Der Schwerpunkt der Speisenversorgung liegt am Standort Ernst-Grube-Straße (Halle-Kröllwitz). Mit der am 5.10.2011 begonnenen baulichen Sanierung des Universitätsklinikum Halle am Standort Ernst-Grube-Straße werden sich die Standorte in den nächsten Jahren verändern. Gegenwärtig wird die Speisenversorgung des Universitätsklinikum Halle durch einen Fremddienstleister erbracht. Das Universitätsklinikum Halle verfügt über keine eigene Küche (Produktions-, Verteil- u. Spülküche), diese ist der Service GmbH vom privaten Partner im Rahmen eines Mietvertrages mit Kaufoption/eines Leasingvertrages, wie nachfolgend dargestellt, zur Verfügung zu stellen. Insoweit ist die Leistungserbringung betreffend die Speisenversorgung des Universitätsklinikum Halle in 2 Phasen vorgesehen. In Phase 1 (vom 1.8.2012 bis zum 28.2.2014) erfolgt die Speisenversorgung über eine Verteil- und Spülküche (im Cook & Chill-Verfahren, im Cook & Freeze-Verfahren oder in einem vergleichbaren Verfahren), die der private Partner der Service GmbH in regionaler Nähe (im Umkreis der Stadt Halle von ca. 50 km) zur Nutzung zu überlassen hat. In Phase 2 (ab dem 1.3.2014) erfolgt die Speisenversorgung (im Cook & Chill-Verfahren) über eine Gesamtküche (Produktions-, Verteil- und Spülküche), die der private Partner der Service GmbH ebenfalls in regionaler Nähe (im Umkreis der Stadt Halle von ca. 25 km) zur Nutzung zu überlassen hat. Bei den vorgenannten Küchen für Phase 1 und für Phase 2 muss es sich jeweils um eine neue oder eine vorhandene, aber auf den aktuellen Stand der Technik gebrachte Küche handeln. Die Service GmbH erhält zum Ablauf der Vertragslaufzeit die Option zur Übernahme der Gesamtküche (Produktions-, Verteil- und Spülküche) zum Buchwert. Darüber hinaus sind das Speisenverteilsystem u. ein Menübestellsystem sowie laufendes Kleingut durch den privaten Partner zu beschaffen und der Service GmbH im Rahmen des oben genannten Mietvertrages mit Kaufoption/Leasingvertrages zu überlassen.
Die Lieferung u. Rückführung der Speisentransportwagen sowie die Verteilung der Speisentransportwagen bis auf die Stationen obliegt der Service GmbH ebenso wie die komplette Menüaufnahme durch Verpflegungsassistenten. Ab Phase 2 soll die Serive GmbH ggf. auch die Verteilung der Speisen auf den Stationen durchführen. Zur Mitarbeiterversorgung stellt das Universitätsklinikum Halle am Standort Halle-Kröllwitz ein Mitarbeiterrestaurant mit dem nötigen Großinventar zur Verfügung, welches von der Service GmbH zu betreiben ist. Weiterführung unter VI.3 Sonstige Informationen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-12-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-11-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-11-28 Auftragsbekanntmachung
2012-07-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-11-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kantinen- und Verpflegungsdienste
Menge oder Umfang:
Universitätsklinikum Halle mit insgesamt: ca. 315 000 BKT p.a.Standort Ernst-Grube-Straße: ca. 250 428 BKT p.a.Standort Magdeburger Straße: ca. 9 756 BKT p.a.Standort Julius-Kühn-Straße: ca. 40 968 BKT p.a.Standort Prof.-F.-Hoffmann-Straße: ca. 14 028 BKT p.a.Betriebskindertagesstätte am Standort Ernst-Grube-Straße: Komplettversorgung inkl. Getränke für derzeit ca. 75 Kinder.Mitarbeiterrestaurant am Standort Ernst-Grube-Straße: Derzeit ca. 97 000 Essen in der Mittagsversorgung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kantinen- und Verpflegungsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR
Postanschrift: Ernst-Grube-Straße 30
Postleitzahl: 06120
Postort: Halle (Saale)
Kontakt
E-Mail: vergabe@uk-halle.de 📧
Telefon: +49 345557-5020 📞
Fax: +49 345557-1016 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-11-28 📅
Einreichungsfrist: 2011-12-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 231-375027
ABl. S-Ausgabe: 231
Zusätzliche Informationen
Fortführung von II.1.5.): "Die komplett inkl. Getränke zu versorgende Betriebskindertagesstätte des Universitätsklinikum Halle befindet sich ebenfalls am Standort Ernst-Grube-Straße. Zukünftig (voraussichtlich 2015) ist am Standort Julius-Kühn-Straße ein weiteres Mitarbeiterrestaurant/Cafeteria geplant. Abgeschlossen werden sollen ein Gesellschaftsvertrag betreffend die Errichtung der Service GmbH, sowie eine Option des Universitätsklinikum Halle, den Geschäftsanteil des privaten Partners bei Beendigung des Dienstleistungs- und/oder Service- und Beratungsvertrages zu erwerben, ein Cateringvertrag zwischen dem Universitätsklinikum Halle und der Service GmbH, ein Service- und Beratungsvertrag zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner sowie ein Garantievertrag zwischen dem Universitätsklinikum Halle, der Service GmbH und dem privaten Partner. Weiterhin sollen für Phase 1 ein Mietvertrag mit Kaufoption/ein Leasingvertrag über die Verteil- und Spülküche und vom privaten Partner zur Verfügung zu stellende bewegliche Gegenstände (insbesondere alle Elemente eines Speisenverteilsystems) zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner sowie ein Speisenliefervertrag zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner und für Phase 2 ein Mietvertrag mit Kaufoption/ein Leasingvertrag über die Gesamtküche (Produktions-, Verteil- und Spülküche) und vom privaten Partner zur Verfügung zu stellende bewegliche Gegenstände (insbesondere alle Elemente eines Speisenverteilsystems) zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner abgeschlossen werden." (Ende Fortführung von II.1.5). Soweit der Bewerber, ggf. auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Mittel/Kapazitäten/Ressourcen eines Dritten zurückgreifen will bzw. muss, sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten in jedem Fall neben der Verpflichtungserklärung die unter III.2.1) der Vergabebekanntmachung geforderten Eignungsnachweise vorzulegen. Die Eignungsnachweise gem. III.2.2) der Vergabebekanntmachung sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten vorzulegen, wenn sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf den Dritten beruft. Die unter III.2.3) der Vergabebekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten vorzulegen, wenn sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bzgl. der technischen Leistungsfähigkeit auf den Dritten beruft. Vgl. hierzu auch Ausführungen im Aufforderungsschreiben zur Teilnahme am Wettbewerb unter Ziff. 4 und 5. Für die Bearbeitung der Teilnahmeanträge sind bei der im Anhang A II) genannten Kontaktstelle die entsprechenden Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb bis zum 15.12.2011, 14:00 Uhr anzufordern (per E-Mail, per Fax oder per Post). Der Auftraggeber verschickt die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb vorab per E-Mail. Aus diesem Grund bitten wir, im Rahmen der Anforderung der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb auch eine E-Mail-Adresse anzugeben, an die die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb vom Auftraggeber übermittelt werden können. Der Auftraggeber prüft die bis zum 30.12.2011, 12:00 Uhr eingegangenen Teilnahmeanträge bis spätestens zum 10.1.2012 kursorisch auf Vollständigkeit. Liegen die geforderten Nachweise und Erklärungen nicht oder nicht vollständig vor, wird der Auftraggeber den betreffenden Bewerbern die Möglichkeit einräumen, ihre Teilnahmeanträge bis zum 16.1.2012, 14:00 Uhr, zu vervollständigen. Eine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge wird dadurch nicht begründet, diese liegt vielmehr allein beim Bewerber.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Beabsichtigt ist mit diesem Vergabeverfahren zunächst die Gründung und Beauftragung einer Service GmbH zur Sicherstellung der Speisenversorgung der Patienten u. Mitarbeiter sowie der Betriebskindertagesstätte des Universitätsklinikum Halle im Rahmen einer umsatzsteuerlichen Organschaft. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen der Service GmbH unter Beachtung des Kartellvergaberechts weitere Dienstleistungen aus dem Bereich des Facility Managements übertragen werden (z.B. voraussl. die Wäscheversorgung zum 1.11.2012). Dies hat die Beteiligung weiterer privater Partner an der Service GmbH zur Folge. Die Service GmbH wird daher von Anfang an unter Zugrundelegung eines Sparten-Modells konzipiert u. realisiert. Derzeit geht der Auftraggeber davon aus, dass die Service GmbH 5 Sparten haben wird. Demgemäß wird die prozentuale Beteiligung des mit diesem Vergabeverfahren gesuchten privaten Partners an der Service GmbH 9,8 % betragen. Die Beteiligungsquote des Universitätsklinikum Halle an der Service GmbH reduziert sich entsprechend der Aufnahme weiterer Gesellschafter bis auf eine Beteiligungsquote von mind. 51 %. Das Universtätsklinikum Halle verfügt als Haus der Maximalversorgung derzeit über ca. 1 100 Betten (mit ca. 315 000 BKT p.a.) an vier Standorten innerhalb des Stadtgebietes. Der Schwerpunkt der Speisenversorgung liegt am Standort Ernst-Grube-Straße (Halle-Kröllwitz). Mit der am 5.10.2011 begonnenen baulichen Sanierung des Universitätsklinikum Halle am Standort Ernst-Grube-Straße werden sich die Standorte in den nächsten Jahren verändern. Gegenwärtig wird die Speisenversorgung des Universitätsklinikum Halle durch einen Fremddienstleister erbracht. Das Universitätsklinikum Halle verfügt über keine eigene Küche (Produktions-, Verteil- u. Spülküche), diese ist der Service GmbH vom privaten Partner im Rahmen eines Mietvertrages mit Kaufoption/eines Leasingvertrages, wie nachfolgend dargestellt, zur Verfügung zu stellen. Insoweit ist die Leistungserbringung betreffend die Speisenversorgung des Universitätsklinikum Halle in 2 Phasen vorgesehen. In Phase 1 (vom 1.8.2012 bis zum 28.2.2014) erfolgt die Speisenversorgung über eine Verteil- und Spülküche (im Cook & Chill-Verfahren, im Cook & Freeze-Verfahren oder in einem vergleichbaren Verfahren), die der private Partner der Service GmbH in regionaler Nähe (im Umkreis der Stadt Halle von ca. 50 km) zur Nutzung zu überlassen hat. In Phase 2 (ab dem 1.3.2014) erfolgt die Speisenversorgung (im Cook & Chill-Verfahren) über eine Gesamtküche (Produktions-, Verteil- und Spülküche), die der private Partner der Service GmbH ebenfalls in regionaler Nähe (im Umkreis der Stadt Halle von ca. 25 km) zur Nutzung zu überlassen hat. Bei den vorgenannten Küchen für Phase 1 und für Phase 2 muss es sich jeweils um eine neue oder eine vorhandene, aber auf den aktuellen Stand der Technik gebrachte Küche handeln. Die Service GmbH erhält zum Ablauf der Vertragslaufzeit die Option zur Übernahme der Gesamtküche (Produktions-, Verteil- und Spülküche) zum Buchwert. Darüber hinaus sind das Speisenverteilsystem u. ein Menübestellsystem sowie laufendes Kleingut durch den privaten Partner zu beschaffen und der Service GmbH im Rahmen des oben genannten Mietvertrages mit Kaufoption/Leasingvertrages zu überlassen.
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Die Lieferung u. Rückführung der Speisentransportwagen sowie die Verteilung der Speisentransportwagen bis auf die Stationen obliegt der Service GmbH ebenso wie die komplette Menüaufnahme durch Verpflegungsassistenten. Ab Phase 2 soll die Serive GmbH ggf. auch die Verteilung der Speisen auf den Stationen durchführen. Zur Mitarbeiterversorgung stellt das Universitätsklinikum Halle am Standort Halle-Kröllwitz ein Mitarbeiterrestaurant mit dem nötigen Großinventar zur Verfügung, welches von der Service GmbH zu betreiben ist. Weiterführung unter VI.3 Sonstige Informationen.
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Menge oder Umfang:
Universitätsklinikum Halle mit insgesamt: ca. 315 000 BKT p.a.
Standort Ernst-Grube-Straße: ca. 250 428 BKT p.a.
Standort Magdeburger Straße: ca. 9 756 BKT p.a.
Standort Julius-Kühn-Straße: ca. 40 968 BKT p.a.
Standort Prof.-F.-Hoffmann-Straße: ca. 14 028 BKT p.a.
Betriebskindertagesstätte am Standort Ernst-Grube-Straße: Komplettversorgung inkl. Getränke für derzeit ca. 75 Kinder.
Mitarbeiterrestaurant am Standort Ernst-Grube-Straße: Derzeit ca. 97 000 Essen in der Mittagsversorgung.
Beschreibung der Optionen:
Eine Option zugunsten des Auftraggebers zur Verlängerung des Cateringvertrages um 5 Jahre.
Option der Service GmbH zur Übernahme der Gesamtküche zum Ablauf der Vertragslaufzeit.
Option des Auftraggebers, den Geschäftsanteil des privaten Partners bei Beendigung des Dienstleistungs- und/oder Service- und Beratungsvertrages zu erwerben.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 001
Referenznummer: 09-2011
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Halle an der Saale.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied gesondert - sind die nachfolgend genannten Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Liegt ein Nachweis nicht oder nicht vollständig bis zum Ablauf der unter VI.3) genannten, vom Auftraggeber vorbehaltenen Nachforderungsfrist vor, führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Vergabeverfahren. Ausländische Bewerber haben Erklärungen und Nachweise abzugeben, die mit den geforderten Nachweisen vergleichbar sind. Für die Nachweise zu 2., 3., 4. und 5. sind die Formulare des Auftraggebers zu verwenden.
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1. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister, zum Zeitpunkt des Ablaufs der Bewerbungsfrist nicht älter als 3 Monate
2. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 VOL/A
3. Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit des Unternehmens
4. Bewerbererklärung des Landes Sachsen-Anhalt
5. Eigenerklärung zu Einträgen in das Gewerbezentralregister
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied gesondert - sind nachfolgend genannte Nachweise mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Liegt ein Nachweis nicht oder nicht vollständig bis zum Ablauf der unter VI.3) genannten, vom Auftraggeber vorbehaltenen Nachforderungsfrist vor, führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Vergabeverfahren. Ausländische Bewerber haben Erklärungen und Nachweise abzugeben, die mit den geforderten Nachweisen vergleichbar sind. Für die Nachweise zu 2. und 3. sind die Formulare des Auftraggebers zu verwenden.
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1. Darstellung des Unternehmensprofils
2. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezogen auf Leistungen der Speisenversorgung in Krankenhäusern, jeweils für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre; berücksichtigt werden auch entsprechende Umsätze von Servicegesellschaften, an denen der Bewerber als privater Partner und Know-how-Träger bereits minderheitlich beteiligt ist.
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3. Eigenerklärung zur Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte des Unternehmens jeweils insgesamt und bezogen auf Leistungen der Speisenversorgung in Krankenhäusern
4. Vorlage der Bilanz bzw. des Jahresabschlusses des Unternehmens für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr, falls bzw. soweit deren/dessen Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgesehen ist.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag die nachfolgend genannten Nachweise vorzulegen. Die Nachweise zu 2. sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Liegt ein Nachweis nicht oder nicht vollständig bis zum Ablauf der unter VI.3) genannten, vom Auftraggeber vorbehaltenen Nachforderungsfrist vor, führt dies zwingend zum Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Vergabeverfahren. Ausländische Bewerber haben Erklärungen und Nachweise abzugeben, die mit den geforderten Nachweisen vergleichbar sind. Für die Nachweise zu 3. und 4. ist das Formular des Auftraggebers zu verwenden.
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1. Darstellung von Maßnahmen des Unternehmens zur Qualitätssicherung betreffend die Speisenversorgung in Krankenhäusern im Rahmen einer vom Unternehmen bereits realisierten Servicegesellschaft, an der der Bewerber als privater Partner und Know-how-Träger bereits minderheitlich beteiligt ist
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2. Nachweis einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001/2008 oder vergleichbare Bescheinigung sowie Nachweis HACCP-Konzept
3. Nachweis von Referenzen über seit dem 1.1.2007 erbrachte, mit den vergabegegenständlichen Leistungen vergleichbare Leistungen der Speisenversorgung in Krankenhäusern, wobei diese Leistungen nicht von einer Servicegesellschaft erbracht werden können, mit den im Formular näher bezeichneten Angaben betreffend den Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefon), den Leistungszeitraum, den Leistungsumfang und den Leistungsinhalt; es sind max. 3 Refenzen vorzulegen
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4. Nachweis von Referenzen über seit dem 1.1.2007 realisierte Servicegesellschaften, an denen der Bewerber als privater Partner und Know-how-Träger minderheitlich beteiligt ist bzw. war und die – ggf. auch neben weiteren Leistungen, wobei mindestens 20 % des Umsatzes der Service GmbH aus der Speisenversorgung generiert werden müssen – Leistungen der Speisenversorgung in Krankenhäusern erbringen bzw. erbracht haben, mit den im Formular näher bezeichneten Angaben betreffend den Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefon), den Leistungszeitraum, den Leistungsumfang und den Leistungsinhalt; es sind max. 3 Referenzen vorzulegen
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5. Nachweis über einen im Unternehmen beschäftigten staatlich geprüften Desinfektor unter Vorlage des entsprechenden Zeugnisses
6. Nachweis über die Beschäftigung eines Lebensmitteltechnikers oder Diplom-Ingenieurs für Ernährung- und Hygienetechnik oder Ökotrophologen unter Vorlage des entsprechenden Zeugnisses
Mindeststandards:
Zu 3.: Vorlage von mindestens einer Referenz über die Durchführung der Speisenversorgung betreffend ein Krankenhaus (ggf. bestehend aus mehreren Gebäuden eines Campus/eines Standortes) der Versorgungsstufe III oder II.
Zu 4.: Vorlage von mindestens einer Referenz zur Realisierung einer Servicegesellschaft, an der der Bewerber als privater Partner und Know-how-Träger minderheitlich beteiligt ist bzw. war und die – ggf. auch neben weiteren Leistungen, wobei mindestens 20 % des Umsatzes der Service GmbH aus der Speisenversorgung generiert werden müssen – die Speisenversorgung in einem Krankenhaus (ggf. bestehend aus mehreren Gebäuden eines Campus/eines Standortes) mit mehr als 500 Betten erbringt bzw. erbracht hat.
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Zu 2., 5. und 6.: Hier gilt ein Mindeststandard insoweit, als der Umstand, dass der Bewerber keine entsprechenden Nachweise erbringen kann, zu seinem Ausschluss wegen fehlender Eignung führt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Soweit nicht ausschließlich vom Auftraggeber zu vertreten, Einstandspflicht des privaten Partners für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der betreffenden Sparte der Service GmbH, den Ausgleich von negativen Ergebnissen der betreffenden Sparte und die Erhaltung des auf die Sparte bezogenen Eigenkapitals (ggf. abgesichert durch eine Sicherheit)
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2. Die Service GmbH hat eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen abzuschließen:
Sachschäden mindestens 5 000 000,00 EUR.
Personenschäden mindestens 5 000 000,00 EUR je Schadensfall bis zu einer Gesamthöhe von mindestens 5 000 000,00 EUR.
Vermögensschäden mindestens 100 000,00 EUR.
Schäden durch Umwelteinwirkung mindestens 1 000 000,00 EUR.
Bearbeitungsschäden mindestens 50 000,00 EUR.
Schlüsselschäden mindestens 25 000,00 EUR.
Gewässerschäden mindestens 1 000 000,00 EUR.
3. Der private Partner hat eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen abzuschließen:
Nähere Regelungen hierzu enthalten die Verdingungsunterlagen, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übermittelt werden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Verdingungsunterlagen/Vertragsentwürfe.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, mit dem Teilnahmeantrag ist das Formular „Angaben zur Bewerbergemeinschaft sowie Erklärungen der Mitglieder“ einzureichen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Es ist die Erteilung einer positiven verbindlichen Auskunft durch das zuständige Finanzamt erforderlich. Der Antrag auf deren Erteilung wird vom Auftraggeber nach Abschluss der Verhandlungen und dem Vorliegen notarreifer Verträge durchgeführt. Der Zuschlag wird erst nach Erteilung der positiven verbindlichen Auskunft erteilt.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 003
Höchstzahl der Bewerber: 003
Objektive Auswahlkriterien:
Zunächst werden die Teilnahmeanträge auf Einhaltung formaler Anforderungen und insbesondere auf Vollständigkeit hinsichtlich der geforderten Nachweise und Erklärungen überprüft. Bewerber, die die formalen Anforderungen nicht erfüllen, die insbesondere die geforderten Nachweise und Erklärungen bis zum Ablauf der unter VI.3) genannten, vom Auftraggeber vorbehaltenen Nachforderungsfrist nicht oder nicht vollständig ausgefüllt vorgelegt haben, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Sodann werden die Bewerber ausgeschlossen, die die unter vorstehend III.2) genannten Mindeststandards nicht erfüllen. Bei den verbleibenden Bewerbern werden die vorgelegten Eignungsnachweise inhaltlich im Hinblick auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit überprüft. Unter den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber bei genügender Anzahl geeigneter Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen diejenigen aus, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Maßgeblich für die Bildung einer entsprechenden Bewerberrangfolge sind die nachfolgend genannten objektiven Kriterien, zu bewerten anhand der unter vorstehend III.2.2), 2. sowie III.2.3), 1., 3. und 4. geforderten Nachweise:
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— kumulierter Umsatz des Unternehmens bezogen auf Leistungen der Speisenversorgung in Krankenhäusern in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, wie im Nachweis gem. vorstehend III.2.2), 2. angegeben; Gewichtung 20 %.
Bei der Bewertung erhält derjenige Bewerber die höchste Punktzahl von 200 Punkten, der bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftjahre kumuliert den höchsten Umsatz mit Leistungen der Speisenversorgung in Krankenhäusern erzielt hat. Die Punktzahlen der nachfolgenden Bewerber werden im Wege der direkten mathematischen Proportionalität ermittelt (ein Bewerber, dessen relevanter Umsatz z. B. 75 % des Umsatzes des mit 200 Punkten bewerteten Bewerbers beträgt, erhält 75 % der max. Punktzahl).
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— Referenzen gem. III.2.3), 3.; Gewichtung 24 %.
Es sind max. 3 Referenzen einzureichen, es werden 3 Referenzen in die Wertung einbezogen. Bewertet werden die Referenzen nach den Unterkriterien betreffend die Dauer der Zusammenarbeit, die Anzahl der BKT p. a. sowie die Vergleichbarkeit der Leistungsinhalte. Vergeben werden entsprechend der Gewichtung max. 240 Punkte. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus den beim Auftraggeber anzufordernden Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, denen auch eine Matrix zur Bewertung der Referenzen und der Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung betreffend die Festlegung einer Bewerberrangfolge beigefügt ist.
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— Referenzen gem. III.2.3), 4.; Gewichtung 36 %.
Es sind max. 3 Referenzen einzureichen, es werden 3 Referenzen in die Wertung einbezogen. Bewertet werden die Referenzen nach den Unterkriterien betreffend die Dauer der Zusammenarbeit, die Anzahl der BKT p. a. sowie die Vergleichbarkeit der Leistungsinhalte. Vergeben werden entsprechend der Gewichtung max. 360 Punkte. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus den beim Auftraggeber anzufordernden Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb, denen auch eine Matrix zur Bewertung der Referenzen und der Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung betreffend die Festlegung einer Bewerberrangfolge beigefügt ist.
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— Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung gem. III.2.3), 1.; Gewichtung 20 %.
Vergeben werden entsprechend der Gewichtung max. 200 Punkte. Der Bewertungsmaßstab ist der Matrix zur Bewertung der Referenzen und der Darstellung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung betreffend die Festlegung einer Bewerberrangfolge zu entnehmen, die den beim Auftraggeber anzufordernden Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-01-25 📅
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-07-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2012-02-27 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kaufmännische Direktion
Tina Billert
Name: Universitätsklinikum Halle (Saale) AöR
Postanschrift: Ernst-Grube-Straße 40
Kontaktperson: Geschäftsbereich V – Zentrale Dienst- und Serviceleistungen
Geschäftsbereichsleitung Frau Rost
Telefon: +49 345557-2255 📞
E-Mail: susanne.rost@medizin.uni-halle.de 📧
Fax: +49 345557-5686 📠
Postanschrift: Magdeburger Straße 24
Postleitzahl: 06112
Kontaktperson: Geschäftsbereich I – Wirtschaftsführung und Administration Submissionstelle
Frau Tina Billert

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-08-01 📅
Datum des Endes: 2017-07-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 09-2011
Zusätzliche Informationen
Fortführung von II.1.5.): "Die komplett inkl. Getränke zu versorgende Betriebskindertagesstätte des Universitätsklinikum Halle befindet sich ebenfalls am Standort Ernst-Grube-Straße. Zukünftig (voraussichtlich 2015) ist am Standort Julius-Kühn-Straße ein weiteres Mitarbeiterrestaurant/Cafeteria geplant.
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Abgeschlossen werden sollen ein Gesellschaftsvertrag betreffend die Errichtung der Service GmbH, sowie eine Option des Universitätsklinikum Halle, den Geschäftsanteil des privaten Partners bei Beendigung des Dienstleistungs- und/oder Service- und Beratungsvertrages zu erwerben, ein Cateringvertrag zwischen dem Universitätsklinikum Halle und der Service GmbH, ein Service- und Beratungsvertrag zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner sowie ein Garantievertrag zwischen dem Universitätsklinikum Halle, der Service GmbH und dem privaten Partner. Weiterhin sollen für Phase 1 ein Mietvertrag mit Kaufoption/ein Leasingvertrag über die Verteil- und Spülküche und vom privaten Partner zur Verfügung zu stellende bewegliche Gegenstände (insbesondere alle Elemente eines Speisenverteilsystems) zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner sowie ein Speisenliefervertrag zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner und für Phase 2 ein Mietvertrag mit Kaufoption/ein Leasingvertrag über die Gesamtküche (Produktions-, Verteil- und Spülküche) und vom privaten Partner zur Verfügung zu stellende bewegliche Gegenstände (insbesondere alle Elemente eines Speisenverteilsystems) zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner abgeschlossen werden." (Ende Fortführung von II.1.5).
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Soweit der Bewerber, ggf. auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Mittel/Kapazitäten/Ressourcen eines Dritten zurückgreifen will bzw. muss, sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten in jedem Fall neben der Verpflichtungserklärung die unter III.2.1) der Vergabebekanntmachung geforderten Eignungsnachweise vorzulegen. Die Eignungsnachweise gem. III.2.2) der Vergabebekanntmachung sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten vorzulegen, wenn sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf den Dritten beruft. Die unter III.2.3) der Vergabebekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten vorzulegen, wenn sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bzgl. der technischen Leistungsfähigkeit auf den Dritten beruft. Vgl. hierzu auch Ausführungen im Aufforderungsschreiben zur Teilnahme am Wettbewerb unter Ziff. 4 und 5.
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Für die Bearbeitung der Teilnahmeanträge sind bei der im Anhang A II) genannten Kontaktstelle die entsprechenden Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb bis zum 15.12.2011, 14:00 Uhr anzufordern (per E-Mail, per Fax oder per Post). Der Auftraggeber verschickt die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb vorab per E-Mail. Aus diesem Grund bitten wir, im Rahmen der Anforderung der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb auch eine E-Mail-Adresse anzugeben, an die die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb vom Auftraggeber übermittelt werden können.
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Der Auftraggeber prüft die bis zum 30.12.2011, 12:00 Uhr eingegangenen Teilnahmeanträge bis spätestens zum 10.1.2012 kursorisch auf Vollständigkeit. Liegen die geforderten Nachweise und Erklärungen nicht oder nicht vollständig vor, wird der Auftraggeber den betreffenden Bewerbern die Möglichkeit einräumen, ihre Teilnahmeanträge bis zum 16.1.2012, 14:00 Uhr, zu vervollständigen. Eine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge wird dadurch nicht begründet, diese liegt vielmehr allein beim Bewerber.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle (Saale)
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345514-1529/1536 📞
Fax: +49 345514-1115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 107 Ab. 3 GWB gilt für den Antrag auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens:
Der Antrag ist unzulässig, soweit.
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Sämtliche vorgenannte Fristen sind für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages zu beachten.
Gem. § 101b Abs. 1 GWB ist ein Vertrag u. a. von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber gegen § 101a GWB verstoßen hat und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach § 101b Abs. 2 GWB festgestellt worden ist. Gem. § 101b Abs. 2 GWB kann die Unwirksamkeit nach Abs. 1 nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hatte der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 231-375027 (2011-11-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-07-03)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Unbestimmt
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-07-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-07-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 128-211728
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 231-375027
ABl. S-Ausgabe: 128
Zusätzliche Informationen
Fortführung von II.1.5.): "Die komplett inkl. Getränke zu versorgende Betriebskindertagesstätte des Universitätsklinikum Halle befindet sich ebenfalls am Standort Ernst-Grube-Straße. Zukünftig (voraussichtlich 2015) ist am Standort Julius-Kühn-Straße ein weiteres Mitarbeiterrestaurant/Cafeteria geplant. Abgeschlossen werden sollen ein Gesellschaftsvertrag betreffend die Errichtung der Service GmbH, sowie eine Option des Universitätsklinikum Halle, den Geschäftsanteil des privaten Partners bei Beendigung des Dienstleistungs- und/oder Service- und Beratungsvertrages zu erwerben, ein Cateringvertrag zwischen dem Universitätsklinikum Halle und der Service GmbH, ein Service- und Beratungsvertrag zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner sowie ein Garantievertrag zwischen dem Universitätsklinikum Halle, der Service GmbH und dem privaten Partner. Weiterhin sollen für Phase 1 ein Mietvertrag mit Kaufoption/ein Leasingvertrag über die Verteil- und Spülküche und vom privaten Partner zur Verfügung zu stellende bewegliche Gegenstände (insbesondere alle Elemente eines Speisenverteilsystems) zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner sowie ein Speisenliefervertrag zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner und für Phase 2 ein Mietvertrag mit Kaufoption/ein Leasingvertrag über die Gesamtküche (Produktions-, Verteil- und Spülküche) und vom privaten Partner zur Verfügung zu stellende bewegliche Gegenstände (insbesondere alle Elemente eines Speisenverteilsystems) zwischen der Service GmbH und dem privaten Partner abgeschlossen werden." (Ende Fortführung von II.1.5). Soweit der Bewerber, ggf. auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Mittel/Kapazitäten/Ressourcen eines Dritten zurückgreifen will bzw. muss, sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten in jedem Fall neben der Verpflichtungserklärung die unter III.2.1) der Vergabebekanntmachung geforderten Eignungsnachweise vorzulegen. Die Eignungsnachweise gem. III.2.2) der Vergabebekanntmachung sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten vorzulegen, wenn sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf den Dritten beruft. Die unter III.2.3) der Vergabebekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind mit dem Teilnahmeantrag für den Dritten vorzulegen, wenn sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung bzgl. der technischen Leistungsfähigkeit auf den Dritten beruft. Vgl. hierzu auch Ausführungen im Aufforderungsschreiben zur Teilnahme am Wettbewerb unter Ziff. 4 und 5. Für die Bearbeitung der Teilnahmeanträge sind bei der im I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Kontaktstelle die entsprechenden Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb bis zum 15.12.2011, 14:00 Uhr anzufordern (per E-Mail, per Fax oder per Post). Der Auftraggeber verschickt die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb vorab per E-Mail. Aus diesem Grund bitten wir, im Rahmen der Anforderung der Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb auch eine E-Mail-Adresse anzugeben, an die die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb vom Auftraggeber übermittelt werden können. Der Auftraggeber prüft die bis zum 30.12.2011, 12:00 Uhr eingegangenen Teilnahmeanträge bis spätestens zum 10.1.2012 kursorisch auf Vollständigkeit. Liegen die geforderten Nachweise und Erklärungen nicht oder nicht vollständig vor, wird der Auftraggeber den betreffenden Bewerbern die Möglichkeit einräumen, ihre Teilnahmeanträge bis zum 16.1.2012, 14:00 Uhr, zu vervollständigen. Eine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge wird dadurch nicht begründet, diese liegt vielmehr allein beim Bewerber.
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Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Durchschnittlicher Preis pro BKT (50)
2. Küchenkonzept Phase 1 (10)
3. Küchenkonzept Phase 2 (15)
4. Notfallkonzept für Phase 1 und Phase 2 (9)
5. Logistikkonzept für Phase 1 und Phase 2 (10)
6. Produktions- und Lieferkonzept für Phase 1 (6)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-05-14 📅
Name: Klüh Care Management GmbH
Postanschrift: Am Wehrhahn 70
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40211
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 345514-1529 📞
Quelle: OJS 2012/S 128-211728 (2012-07-03)