ÖPP-Maßnahme "Neubau von Besucherempfängen mit gastronomischen Nebeneinrichtungen, Sanierung und Betrieb von im UNESCO-Weltkulturerbe-Bereich gelegenen Einzelbauten"

Stiftung Preußische Schlösser u. Gärten Berlin-Brandenburg Vergabestelle

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut die schönsten Zeugnisse der Brandenburg-preußischen Kunst-, Kultur- und Architekturgeschichte. 1990 wurden die betreuten Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Aufgabe der SPSG ist es, die ihr übergebenen Kulturgüter zu bewahren, unter Berücksichtigung historischer, kunst- und gartenhistorischer und denkmalpflegerischer Belange zu pflegen, ihr Inventar zu ergänzen und diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die SPSG möchte im Rahmen eines mit Mitteln des BMVBS geförderten ÖPP-Pilotprojekts Sanierungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Bestandsgebäuden und die Errichtung von zwei Neubauten auf stiftungseigenen Grundstücken durch einen privaten Partner vornehmen lassen. Bei den in Aussicht genommenen Maßnahmen handelt es sich im Park Sanssouci um die Sanierung von Mühlenhaus, Mühlenhausterrasse, Stützmauer und Remise mit Nebengebäuden sowie den Neubau des Schweizer Hauses mit Außenanlagen (Gebäudeensemble Historische Mühle), den Neubau einer Gastronomie am Neuen Palais und die Sanierung der Meierei am Kuhtor. Im Park Babelsberg sind die Sanierung von Marstallgebäude und Maschinenhaus für das ÖPP-Projekt in Aussicht genommen. Im Neuen Garten sollen das Rote Haus und das Weiße Haus mit Nebengebäude sowie das Hofgärtnerhaus vom privaten Partner saniert werden.
Der private Partner soll die erforderlichen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Bestandsgebäuden sowie den Neubau der Gebäude planen, ausführen und finanzieren (s. zur Finanzierungsstruktur Ziffer III.1.2) dieser Bekanntmachung). Teile der notwendigen Voruntersuchungen und Planungen werden vorab von der SPSG erbracht. Außerdem wurden durch die SPSG für die beiden Neubauten, Schweizer Haus und Gastronomie am Südtor, Architektenwettbewerbe für die Entwurfsplanung (Leistungsphase 3 HOAI) durchgeführt (s. Abl. EU 2010/S 23-033157). Die Siegerentwürfe sind durch den privaten Partner zu übernehmen und weiter umzusetzen.Es ist vorgesehen, die Bauarbeiten in verschiedenen Bauabschnitten durchzuführen. Darüber hinaus soll der private Partner die Gebäude für einen Zeitraum von voraussichtlich 30 Jahren instandhalten sowie Hausmeister- und Hausverwalterleistungen erbringen. Darüber hinausgehende Betriebsleistungen (z.B. Wachschutz, Catering, Reinigung) sind nicht zu erbringen. Der private Partner erhält das Recht zur Verwertung der Gebäude durch deren Vermietung oder Verpachtung. Es ist beabsichtigt, dem privaten Partner hierfür ein Nießbrauchsrecht an den Gebäuden einzuräumen. Die SPSG soll von dem privaten Partner ein Vormietrecht zu den durch den privaten Partner nachgewiesenen Marktkonditionen erhalten. Wohnungen in den Gebäuden sind den Mitarbeitern der SPSG vorrangig zur Anmietung anzubieten. Für die durch die SPSG genutzten Flächen (z.B. Besucherzentrum, Museumsflächen) wird seitens der SPSG eine Miete gezahlt. Für die gastronomischen Flächen soll nach dem gegenwärtigen Stand der Planungen ein Mietvertrag mit dem von der SPSG benannten Mieter geschlossen werden.Das Eigentum an den Liegenschaften verbleibt während der gesamten Vertragsdauer bei der SPSG (Inhabermodell). Der private Partner soll jedoch die Möglichkeit zur Nutzung der Denkmal AfA erhalten. Aufgrund der Komplexität des Projekts können sich im weiteren Verhandlungsverfahren noch Änderungen an Inhalt und Umfang der Leistung ergeben.
Es ist beabsichtigt, das Verfahren im Jahr 2012 zum Abschluss zu bringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-12-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-07 Auftragsbekanntmachung
2011-10-12 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2011-10-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sanierungsarbeiten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sanierungsarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Preußische Schlösser u. Gärten Berlin-Brandenburg Vergabestelle
Postanschrift: Allee nach Sanssouci 6
Postleitzahl: 14471
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.spsg.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@spsg.de 📧
Telefon: +49 331/9694-372 📞
Fax: +49 331/9694-373 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-07 📅
Einreichungsfrist: 2011-12-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 195-317833
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 181-294136
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
Ein Projektexposé und ergänzende Informationen sind für jedermann unter folgender Internetadresse abrufbar: www.spsg.de/liegenschaften. Interessierte Bewerber sind aufgefordert, bei der oben genannten Kontaktstelle das Informationsmemorandum abzurufen, das nähere Informationen zu den geplanten Baumaßnahmen sowie Formblätter für die Eignungsnachweise enthält. Die Formblätter sind für den Teilnahmeantrag zu nutzen, um eine Auswertung der Teilnahmeanträge zu erleichtern. Der Teilnahmeantrag sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 6.12.2011 - 14:00 Uhr, schriftlich und rechtsverbindlich unterschieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung "Teilnahmeantrag ÖPP-Projekt, Bitte nicht öffnen" an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden. Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der Auftraggeber die betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Der Auftraggeber behält sich außerdem vor, von den ausgewählten Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung. Es wird empfohlen, dass Unternehmen sich jeweils nur als Mitglied oder Nachunternehmer einer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligen. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaften, falls diese bzw. die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen können, dass ihre Angebote völlig unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des (Geheim-)Wettbewerbs nicht besteht. Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Zuschlagserteilung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Stiftungsrates der SPSG. Von der Zuschlagserteilung kann abgesehen werden, wenn die ganzheitliche Beauftragung des Auftragnehmers nicht mit der hinreichenden Sicherheit Einsparvorteile gegenüber einer konventionellen Realisierung verspricht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut die schönsten Zeugnisse der Brandenburg-preußischen Kunst-, Kultur- und Architekturgeschichte. 1990 wurden die betreuten Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Aufgabe der SPSG ist es, die ihr übergebenen Kulturgüter zu bewahren, unter Berücksichtigung historischer, kunst- und gartenhistorischer und denkmalpflegerischer Belange zu pflegen, ihr Inventar zu ergänzen und diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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Die SPSG möchte im Rahmen eines mit Mitteln des BMVBS geförderten ÖPP-Pilotprojekts Sanierungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Bestandsgebäuden und die Errichtung von zwei Neubauten auf stiftungseigenen Grundstücken durch einen privaten Partner vornehmen lassen. Bei den in Aussicht genommenen Maßnahmen handelt es sich im Park Sanssouci um die Sanierung von Mühlenhaus, Mühlenhausterrasse, Stützmauer und Remise mit Nebengebäuden sowie den Neubau des Schweizer Hauses mit Außenanlagen (Gebäudeensemble Historische Mühle), den Neubau einer Gastronomie am Neuen Palais und die Sanierung der Meierei am Kuhtor. Im Park Babelsberg sind die Sanierung von Marstallgebäude und Maschinenhaus für das ÖPP-Projekt in Aussicht genommen. Im Neuen Garten sollen das Rote Haus und das Weiße Haus mit Nebengebäude sowie das Hofgärtnerhaus vom privaten Partner saniert werden.
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Der private Partner soll die erforderlichen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten an den Bestandsgebäuden sowie den Neubau der Gebäude planen, ausführen und finanzieren (s. zur Finanzierungsstruktur Ziffer III.1.2) dieser Bekanntmachung). Teile der notwendigen Voruntersuchungen und Planungen werden vorab von der SPSG erbracht. Außerdem wurden durch die SPSG für die beiden Neubauten, Schweizer Haus und Gastronomie am Südtor, Architektenwettbewerbe für die Entwurfsplanung (Leistungsphase 3 HOAI) durchgeführt (s. Abl. EU 2010/S 23-033157). Die Siegerentwürfe sind durch den privaten Partner zu übernehmen und weiter umzusetzen.Es ist vorgesehen, die Bauarbeiten in verschiedenen Bauabschnitten durchzuführen. Darüber hinaus soll der private Partner die Gebäude für einen Zeitraum von voraussichtlich 30 Jahren instandhalten sowie Hausmeister- und Hausverwalterleistungen erbringen. Darüber hinausgehende Betriebsleistungen (z.B. Wachschutz, Catering, Reinigung) sind nicht zu erbringen. Der private Partner erhält das Recht zur Verwertung der Gebäude durch deren Vermietung oder Verpachtung. Es ist beabsichtigt, dem privaten Partner hierfür ein Nießbrauchsrecht an den Gebäuden einzuräumen. Die SPSG soll von dem privaten Partner ein Vormietrecht zu den durch den privaten Partner nachgewiesenen Marktkonditionen erhalten. Wohnungen in den Gebäuden sind den Mitarbeitern der SPSG vorrangig zur Anmietung anzubieten. Für die durch die SPSG genutzten Flächen (z.B. Besucherzentrum, Museumsflächen) wird seitens der SPSG eine Miete gezahlt. Für die gastronomischen Flächen soll nach dem gegenwärtigen Stand der Planungen ein Mietvertrag mit dem von der SPSG benannten Mieter geschlossen werden.Das Eigentum an den Liegenschaften verbleibt während der gesamten Vertragsdauer bei der SPSG (Inhabermodell). Der private Partner soll jedoch die Möglichkeit zur Nutzung der Denkmal AfA erhalten. Aufgrund der Komplexität des Projekts können sich im weiteren Verhandlungsverfahren noch Änderungen an Inhalt und Umfang der Leistung ergeben.
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Es ist beabsichtigt, das Verfahren im Jahr 2012 zum Abschluss zu bringen.
Es werden Varianten akzeptiert
Dauer: 360 Tage
Referenznummer: Vergabenummer: 4111160
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Potsdam.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vom Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft - sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zwingend vorzulegen:
1. Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift) und - im Falle der Bewerbergemeinschaft – Erklärung zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung,
2. Nachweis der Vertretungsmacht desjenigen, der den Bewerber vertritt (z.B. durch Kopie des Handelsregisterauszuges oder durch Vollmacht der Partner einer Gesellschaft),
3. Erklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen analog § 4 Abs. 2 Alt. 1 VOF,
4. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 3 Nr. 2 lit. e bis i VOB/A und § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A nicht vorliegen,
5. Eigenerklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister für den Bewerber oder die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sowie die jeweils geschäftsführenden natürlichen Personen,
6. Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer und ggf. deren Nach-Nachunternehmern, soweit sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft auf die Fachkunde und Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Diese Nachunternehmer müssen sich entsprechend der vorgenannten Ziffern 1 und 2 auch zu ihrer persönlichen Lage erklären.
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Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die in Ziffer 1 bis 6 geforderten Angaben in vorgegebenen Formblättern zusammengefasst, welche zu verwenden und zusammen mit den darin geforderten Nachweisen und Erklärungen mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind. Die Formblätter sind Teil des Informationsmemorandums und können bei der oben genannten Kontaktstelle angefordert werden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vom Bewerber sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorzulegen:
1. Begründete und plausible Eigenerklärung über eine für den Auftrag ausreichende finanzielle Leistungsfähigkeit. Plausibilisierungen können insbesondere durch Vorlage von Geschäftsberichten, Gewinn- und Verlustrechnungen oder Bilanzen jeweils der letzten 3 Geschäftsjahre erbracht werden,
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2. Angabe des Umsatzes (netto) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft für die Bereiche a) Objektplanung und b) Bauausführung von Hochbauprojekten, jeweils bezogen und konkret aufgeteilt auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft gilt für den Auftrag nur als geeignet, wenn er/sie einen durchschnittlichen Umsatz je Geschäftsjahr von mindestens 350 000 EUR für Objektplanung und 5 000 000 EUR für Bauausführungsleistungen bei Hochbauprojekten erreichte. Soweit sich der Bewerber für die Berechnung der Umsatzhöhe auf den Umsatz eines Nachunternehmers beruft, wird dieser nur gewertet, wenn der Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung gem. Ziff. III.2.1) Nr. 6 abgibt,
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3. Soweit für die Zwischenfinanzierung der Planungs- und Baukosten Dritte in Anspruch genommen werden sollen, ist deren vorläufige Bereitschaft ("Letter of Intent") hierzu nachzuweisen. Der Finanzierungspartner ist nicht verbindlich zu nennen und darf auch in der Angebotsphase noch ausgetauscht werden. Soweit der Bewerber sich auf eine Bank beruft, muss es sich um ein in den Europäischen Gemeinschaften, in einem Staat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder in einem Staat der Vertragsparteien des WTO-Abkommens über das öffentliche Beschaffungswesen zugelassenes Kreditinstitut handeln,
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4. Schriftlicher Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme je Versicherungsfall für Personenschäden in Höhe von 4 000 000 EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 2 000 000 EUR, beispielsweise durch Vorlage der Kopie einer Versicherungspolice. Alternativ kann der Bieter eine schriftliche Erklärung seiner Versicherung beibringen, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfalle abgeschlossen wird.
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Die in Ziffer 2 geforderten Angaben sind in einem vorgegebenen Formblatt zusammengefasst, welches zu verwenden und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen ist. Die Formblätter können bei der oben genannten Kontaktstelle angefordert werden.
Mindeststandards:
Die Mindeststandards sind in den Anforderungen an die Eignungsnachweise ausdrücklich genannt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vom Bewerber sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit vorzulegen:
1 Angaben über die vorgesehenen Projektverantwortlichen: Hierzu sind a) der vorgesehene Projektleiter Planung, b) der leitende Fachplaner Restaurierung sowie c) der Projektleiter Bau und d) der leitende Restaurator zu benennen und jeweils folgende Angaben zu machen:
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— Name,
— Niveau der deutschen Sprachkenntnisse,
— Hochschulabschluss,
— Anzahl der Berufsjahre (einschlägige Berufserfahrung) nach Erwerb des Hochschulabschlusses.
Für den vorgesehenen Projektleiter Planung und den vorgesehenen leitenden Fachplaner Restaurierung: Angabe von mindestens 2 und maximal 3 ausführlichen persönlichen Referenzen für durchgeführte und umgesetzte Planungen der Sanierung und/oder des Umbaus von denkmalgeschützten Hochbauprojekten, für die jeweils Leistungen der Leistungsphasen 2 bis einschließlich 5 HOAI erbracht wurden und die geplante Sanierung/der geplante Umbau nach dem 1.1.2001 fertiggestellt wurde. Die Darstellung der Referenzen hat jeweils unter Nennung der folgenden Angaben zu erfolgen: Bezeichnung der Maßnahme, Rolle des Referenzinhabers, Gebäudeart/Typologie, Art der Baumaßnahme (Sanierung/Umbau), Bruttogeschossfläche (BGF) des beplanten Gebäudes, Höhe der Gesamtbaukosten, Leistungszeitraum des Planers, Fertigstellung der geplanten Bauleistungen (= Nutzerübergabe), geplanten Leistungsbildern samt Angabe der erbrachten Leistungsphasen und der jeweiligen anrechenbaren Kosten, Art des Auftraggebers (öffentliche Hand/gemischtwirtschaftliches Unternehmen/privates Unternehmen/Kultureinrichtung), Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Ansprechpartner bei der zuständigen Denkmalbehörde (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) zu erfolgen. Außerdem ist zu erläutern, weshalb das Referenzprojekt nach Ansicht des Bewerbers für die ausgeschriebenen Planungsleistungen bedeutend ist und aussagekräftige Fotografien des Referenzobjekts sind vorzulegen. Die Vorlage von aussagekräftigen Referenzschreiben wird positiv gewertet, ist aber nicht verpflichtend.
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Für den vorgesehenen Projektleiter Bau und den vorgesehenen leitenden Restaurator: Angabe von mindestens zwei und maximal drei ausführlichen persönlichen Referenzen für umgesetzte Sanierungen und/oder Umbauten denkmalgeschützte Hochbauprojekte, für die die Sanierung/der Umbau nach dem 1.1.2001 fertiggestellt wurden. Die Darstellung der Referenzen hat jeweils unter Nennung der folgenden Angaben zu erfolgen: Bezeichnung der Maßnahme, Rolle des Referenzinhabers, Gebäudeart/Typologie, Art der Baumaßnahme (Sanierung/Umbau), Bruttogeschossfläche (BGF) des Gebäudes, Höhe der Gesamtbaukosten, Leistungszeitraum für die Bauleistungen, Fertigstellung der Bauleistungen (= Nutzerübergabe), durchgeführte Bauleistungen samt Angabe der jeweiligen anrechenbaren Kosten, Art des Auftraggebers (öffentliche Hand/gemischtwirtschaftliches Unternehmen/privates Unternehmen/Kultureinrichtung), Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Ansprechpartner bei der zuständigen Denkmalbehörde (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer). Außerdem ist zu erläutern, weshalb das Referenzprojekt nach Ansicht des Bewerbers für die ausgeschriebenen Bauleistungen bedeutend ist und aussagekräftige Fotografien des Referenzobjekts sind vorzulegen. Die Vorlage von aussagekräftigen Referenzschreiben wird positiv gewertet, ist aber nicht verpflichtend.
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An der Eignung fehlt es, wenn für die jeweilige zu benennende Person keine guten deutschen Sprachkenntnisse, kein einschlägiger Hochschulabschluss (z.B. FH/Uni), keine einschlägige Berufspraxis über mindestens 6 Jahre nach Erwerb des Hochschulabschlusses und nicht jeweils mindestens 2 wertungsfähige ausführliche Referenzen nachgewiesen werden.
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Soweit die Verfügbarkeit der in Aussicht genommenen Personen aus Sicht des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft nicht für mindestens bis Ende 2013 gesichert ist, kann jeweils eine alternative Person unter Angabe der geforderten Eignungsnachweise benannt werden. Spätere Abweichungen von den Angaben zu den verantwortlichen Personen sind nur aus wichtigem Grund (z.B. Ausscheiden des Mitarbeiters) und mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig und berechtigen den Auftraggeber bis zur Angebotsabgabe zur Wiederholung der Eignungswertung.
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2 Unternehmensreferenzen Planung: a) Vorlage von mindestens einer und maximal drei Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die durchgeführte und umgesetzte Planung von Sanierung und/oder Umbau von denkmalgeschützten Hochbauprojekten, für die jeweils mindestens Leistungen der Leistungsphasen 2 bis einschließlich 5 HOAI erbracht wurden und die geplante Sanierung/der geplante Umbau nach dem 1.1.2001 fertiggestellt wurde; b) Vorlage von mindestens einer und maximal drei Referenzen über die durchgeführte und umgesetzte Planungen von Neubauten in denkmalgeschützter Umgebung, für die jeweils mindestens Leistungen der Leistungsphasen 2 bis einschließlich 5 HOAI erbracht wurden und das Referenzobjekt nach dem 1.1.2001 fertiggestellt wurde. Die Darstellung aller vorgenannten Referenzen hat jeweils unter Nennung der folgenden Angaben zu erfolgen: Bezeichnung der Maßnahme, Rolle des Referenzinhabers, Gebäudeart/Typologie, Art der Baumaßnahme (Neubau/Sanierung/Umbau), Bruttogeschossfläche (BGF) des beplanten Gebäudes, Höhe der Gesamtbaukosten, Leistungszeitraum des Planers, Fertigstellung der geplanten Bauleistungen (= Nutzerübergabe), geplanten Leistungsbildern samt Angabe der erbrachten Leistungsphasen und der jeweiligen anrechenbaren Kosten, Art des Auftraggebers (öffentliche Hand/gemischtwirtschaftliches Unternehmen/privates Unternehmen/Kultureinrichtung), Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Ansprechpartner bei der zuständigen Denkmalbehörde (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) zu erfolgen. Außerdem ist zu erläutern, weshalb das Referenzprojekt nach Ansicht des Bewerbers für die ausgeschriebenen Planungsleistungen bedeutend ist und aussagekräftige Fotografien des Referenzobjekts sind vorzulegen. Die Vorlage von aussagekräftigen Referenzschreiben wird positiv gewertet, ist aber nicht verpflichtend,
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3 Unternehmensreferenzen Bau: a) Vorlage von mindestens einer und maximal 3 Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über die Sanierung und/oder den Umbau von denkmalgeschützten Hochbauprojekten, für die die Sanierung/der Umbau nach dem 1.1.2001 fertig gestellt wurde; b) Vorlage von mindestens einer und maximal 3 Referenzen für umgesetzte Neubauten in denkmalgeschützter Umgebung, die nach dem 1.1.2001 fertiggestellt wurden. Die Darstellung aller vorgenannten Referenzen hat jeweils unter Nennung der folgenden Angaben zu erfolgen: Bezeichnung der Maßnahme, Rolle des Referenzinhabers, Gebäudeart/Typologie, Art der Baumaßnahme (Neubau/Sanierung/Umbau), Bruttogeschossfläche (BGF) des Gebäudes, Höhe der Gesamtbaukosten, Leistungszeitraum für die Bauleistungen, Fertigstellung der Bauleistungen (= Nutzerübergabe), durchgeführte Bauleistungen samt Angabe der jeweiligen anrechenbaren Kosten, Art des Auftraggebers (öffentliche Hand/gemischtwirtschaftliches Unternehmen/privates Unternehmen/Kultureinrichtung), Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Ansprechpartner bei der zuständigen Denkmalbehörde (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer). Außerdem ist zu erläutern, weshalb das Referenzprojekt nach Ansicht des Bewerbers für die ausgeschriebenen Bauleistungen bedeutend ist und aussagekräftige Fotografien des Referenzobjekts sind vorzulegen. Die Vorlage von aussagekräftigen Referenzschreiben wird positiv gewertet, ist aber nicht verpflichtend,
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4 Erklärung über die Größe der Fläche der umfassend verwalteten Immobilien im denkmalgeschützten Bereich, wobei in den letzten 3 Geschäftsjahren jeweils mindestens eine Fläche von 10 000 qm umfassend verwaltet worden sein muss,
5 Erläuterung, weshalb die Verwaltungsleistungen nach Ansicht des Bewerbers für die ausgeschriebenen Leistungen bedeutend sind,
6 Vorlage von mindestens einer und maximal 3 Referenzen für die Finanzierung von Investorenprojekten und/oder Projektfinanzierungen im Bereich Immobilien mit Finanzierungsschluss innerhalb der letzten fünf Geschäftsjahre und einem Finanzierungsvolumen von jeweils ≥ 5 Mio. Euro. Die Darstellung der Referenzen hat jeweils unter Nennung der folgenden Angaben zu erfolgen: Bezeichnung des Projekts, Rolle des Referenzinhabers, Immobilienart/Typologie, Art der Finanzierungsleistung, Bruttogeschossfläche (BGF) der Immobilie, Höhe der Gesamtinvestitionskosten, Finanzierungsvolumen, Laufzeit der Finanzierungsleistung, Laufzeit des Projekts, Fertigstellung der finanzierten Leistungen (= Nutzerübergabe), Art des Auftraggebers (öffentliche Hand/gemischtwirtschaftliches Unternehmen/privates Unternehmen/Kultureinrichtung), Ansprechpartner beim Auftraggeber (Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer). Außerdem ist zu erläutern, weshalb das Referenzprojekt nach Ansicht des Bewerbers für die ausgeschriebenen Leistungen bedeutend ist. Die Vorlage von aussagekräftigen Referenzschreiben wird positiv gewertet, ist aber nicht verpflichtend.
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Soweit sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung auf die Mitarbeiter oder Referenzen eines Nachunternehmers beruft, werden diese Mitarbeiter/Referenzen des Nachunternehmers nur gewertet, wenn der Nachunternehmer eine Verpflichtungserklärung nach Ziff. III.2.1) 6. abgibt. Zur besseren Vergleichbarkeit und zur Erhöhung der Übersichtlichkeit sind die von den Bewerbern geforderten Angaben in vorgegebenen Formblättern zusammengefasst, welche zu verwenden sind. Die Formblätter können bei der oben genannten Kontaktstelle angefordert werden.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Das Sicherheitenkonzept wird Gegenstand der Verhandlungen sein. Vorbehaltlich anderer wirtschaftlicherer Lösungen strebt der Auftraggeber jedoch an, dass der Auftragnehmer für die Bauphase eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Gesamt-Brutto-Baukosten zu stellen hat.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Finanzierung seiner Investitionen übernimmt der Auftragnehmer. Die Refinanzierung der Investitionen erfolgt im wirtschaftlichen Risiko des privaten Partners durch die Vermietung/Verpachtung der Objekte. Für die Sanierung der Stützmauer werden dem Auftragnehmer die Investitionskosten direkt durch die SPSG vergütet.
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Darüber hinaus zahlt die SPSG zu Beginn und/oder ratierlich während und/oder am Ende der Vertragslaufzeit ggf. einen im Wettbewerb zu ermittelnden Zuschuss an den privaten Partner. Die konkret notwendige Sicherheitenstruktur (für Eigenkapital/Fremdkapital) ist im Wettbewerb zu ermitteln, z.B. ob der eventuell notwendige Zuschuss durch die SPSG einredefrei gestellt werden muss.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft müssen im Teilnahmeantrag einen bevollmächtigten Vertreter benennen (vgl. III.2.1) Ziffer 1. Für die Erklärung ist das bei der oben genannten Kontaktstelle erhältliche Formular zu verwenden, welches dem Informationsmemorandum beiliegt.
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Zur Durchführung des Auftrags kann spätestens mit Zuschlagserteilung eine Projektgesellschaft gegründet werden, sofern deren Gesellschafter mit denen der Bewerbergemeinschaft identisch sind und die Projektgesellschaft hinreichend leistungsfähig ist. Eine mittelbare Beteiligung der Gesellschafter der Bewerbergemeinschaft an der Projektgesellschaft über eine Beteiligungsgesellschaft ist zulässig, sofern die Beteiligungsgesellschaft demselben Konzernverbund zuzurechnen ist. Die vorgenannte Vertragserfüllungsbürgschaft ist dann zugunsten der Projektgesellschaft zu stellen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Kriterien für die Bewertung der eingereichten Teilnahmeanträge ergeben sich aus den geforderten Angaben in Abschnitt III, Ziffer 2.1) bis 2.3). Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt in 3 Schritten:
1. Summarische Prüfung auf Vollständigkeit der abgeforderten Nachweise und Erklärungen und ggf. Nachforderung (hierzu unter Ziffer VI.3)),
2. Vorliegen der Mindestanforderungen an die Eignung: Als geeignet gelten Bewerber, die die geforderten Nachweise und Erklärungen vorgelegt haben, bei denen keine Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 3 Nr. 2 lit. e bis i und § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A vorliegen, die zur Unzuverlässigkeit führen, und deren Erklärung über das Vorliegen von Einträgen in das Gewerbezentralregister nicht auf Unzuverlässigkeit schließen lässt, die ihre finanzielle Leistungsfähigkeit plausibel dargelegt haben sowie ggf. einen "Letter of intent" vorgelegt haben, die die erforderlichen Mindestumsätze, den (künftigen) Abschluss der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Mindestdeckungssätzen und die mindestens geforderten wertungsfähigen Referenzen nachweisen sowie die ggf. erforderlichen Nachunternehmererklärungen vorlegen. Bewerbergemeinschaften müssen darüber hinaus eine Erklärung gem. Ziff. III.1.3) abgeben, aus der sich der bevollmächtigte Vertreter ergibt. 3. Sollten mehr als 3 Bewerber oder Bewerbergemeinschaften die Mindestanforderungen erfüllen und damit grundsätzlich als geeignet gelten, wird der Auftraggeber die geeigneten Bewerber anhand einer Eignungsmatrix hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Die Eignung wird jeweils für die Bereiche Planung, Bauausführung und Betreiben/Verwalten und Investition/Finanzierung gesondert gewertet und mit 30 % (Planung), 30 % (Bauausführung), 25 % (Verwalten), 15 % (Investition/Finanzierung) gewichtet. Eine detaillierte Wertungsmatrix enthält das bei der oben genannten Kontaktstelle erhältliche Informationsmemorandum. Der Auftraggeber behält sich vor, mehr als 3 Bewerber zur Angebotsaufforderung auszuwählen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.spsg.de 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-21 📅
2010-02-03 📅
2010-04-03 📅
2009-09-08 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vergabenummer: 4111160
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 181-294136
2010/S 23-032469
2010/S 66-099191
2009/S 172-248343
Zusätzliche Informationen
Ein Projektexposé und ergänzende Informationen sind für jedermann unter folgender Internetadresse abrufbar: www.spsg.de/liegenschaften. Interessierte Bewerber sind aufgefordert, bei der oben genannten Kontaktstelle das Informationsmemorandum abzurufen, das nähere Informationen zu den geplanten Baumaßnahmen sowie Formblätter für die Eignungsnachweise enthält. Die Formblätter sind für den Teilnahmeantrag zu nutzen, um eine Auswertung der Teilnahmeanträge zu erleichtern.
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Der Teilnahmeantrag sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind bis zum 6.12.2011 - 14:00 Uhr, schriftlich und rechtsverbindlich unterschieben (bei Bewerbergemeinschaften vom bevollmächtigten Vertreter) in verschlossenem Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung "Teilnahmeantrag ÖPP-Projekt, Bitte nicht öffnen" an die unter Ziffer I.1) genannte Stelle zu übersenden.
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Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig sind, kann der Auftraggeber die betreffenden Bewerber nach pflichtgemäßem Ermessen auffordern, entsprechende Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bewerber einheitlichen Frist nachzureichen. Steht die Eignung aufgrund der dem Auftraggeber bei Fristablauf vorliegenden Unterlagen nicht fest, werden die Bewerber vom Verfahren ausgeschlossen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der Teilnahmeanträge. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrages allein verantwortlich. Der Auftraggeber behält sich außerdem vor, von den ausgewählten Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern.
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Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft. Der Auftraggeber wird einem Austausch nur aus wichtigem Grund zustimmen. Der Austausch berechtigt zur Wiederholung der Eignungswertung. Es wird empfohlen, dass Unternehmen sich jeweils nur als Mitglied oder Nachunternehmer einer Bewerbergemeinschaft am Verfahren beteiligen. Mehrfachbeteiligungen führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaften, falls diese bzw. die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen können, dass ihre Angebote völlig unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des (Geheim-)Wettbewerbs nicht besteht.
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Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
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Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Die Zuschlagserteilung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Stiftungsrates der SPSG. Von der Zuschlagserteilung kann abgesehen werden, wenn die ganzheitliche Beauftragung des Auftragnehmers nicht mit der hinreichenden Sicherheit Einsparvorteile gegenüber einer konventionellen Realisierung verspricht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3318661719 📞
Fax: +49 3318661652 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 195-317833 (2011-10-07)
Ergänzende Angaben (2011-10-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 198-321522
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 195-317833
ABl. S-Ausgabe: 198
Quelle: OJS 2011/S 198-321522 (2011-10-12)
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