ÖPP-Neubau Kinderzentrum Wentorf

Gemeinde Wentorf bei Hamburg

Planung, Neubau, Betrieb und Bewirtschaftung eines Kinderzentrums bestehend aus einer fünfzügigen Grundschule, einer Zwei-Feld-Sporthalle für den Schulsport, einer vierzügigen Kindertagesstätte mit angeschlossener dreizügiger Kinderkrippe, Aula und Cafeteria als ÖPP-Projekt, gegebenenfalls inklusive Finanzierungsleistungen, auf den gemeindlichen Grundstücken am Wohltorfer Weg/Fritz-Specht-Weg/Danziger Strasse mit einer Fläche von ca. 14 000 qm.
Es ist beabsichtigt, die Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu unterschreiten und den Einsatz von regenerativen Energien zu integrieren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-04-15 Auftragsbekanntmachung
2011-05-19 Ergänzende Angaben
2012-05-31 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Grundschulen
Menge oder Umfang:
Das Vorhaben umfasst den Neubau eines Grundschulgebäudes (ca. 5 500 qm BGF), einer Kindertagesstätte (ca. 1 300 qm BGF) und einer Zwei-Feld-Sporthalle (ca. 1 400 qm BGF).Der private Partner hat folgende Leistungen zu erbringen: Bauleistungen inkl. der hierfür erforderlichen Planungsleistungen und Betriebsleistungen (Instandhaltung, Instandsetzung, Wartung, Medienbewirtschaftung, Unterhaltsreinigung, Glasreinigung, Schädlingsbekämpfung, ggf. teilweise Einbau und Unterstützung der immobilen Ausstattung, Außenanlagenpflege, Sicherheitsdienste, Versicherung). Die Gesamtlaufzeit des Vertrages beträgt 20 Jahre ab Betriebsaufnahme.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Grundschulen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Hauptstr.16
Postleitzahl: 21465
Postort: Wentorf bei Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.wentorf.de 🌏
E-Mail: neubaukinderzentrum@wentorf.de 📧
Telefon: +49 4072001230 📞
Fax: +49 4072001234 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2011-05-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 77-126177
ABl. S-Ausgabe: 77
Zusätzliche Informationen
1) Der Bewerber, der die nach Abschnitt III. dieser Bekanntmachung notwendigen Unterlagen unter Verwendung des bereitgestellten Formblattes (per Email anzufordern bei der unter I.1) genannten Stelle) nicht vollständig vorlegt, kann vom Verfahren ausgeschlossen werden. Die Gemeinde Wentorf behält sich vor, fehlende Erklärungen, Nachweise und Unterlagen kurzfristig nachzufordern. Der Bewerber kann nicht auf das Nachfordern vertrauen, 2) Will sich der Bewerber für die Leistungsbereiche Objektplanung, Bau oder Betrieb (z.B. für den Nachweis der Referenzen gem. III.2.3)) auf die Eignung eines Nachunternehmers berufen, muss er nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Sollte im Laufe des Verfahrens beabsichtigt werden, einen solchen Nachunternehmer auszuwechseln, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Änderung erhebliche negative Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat, 3) Der Bieter, der nach Abgabe eines wertbaren Angebotes im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ausscheidet und dem daher nicht der Zuschlag erteilt wird, erhält vom Auftraggeber unter Nachweis seiner Kosten eine Entschädigung in Höhe von 20 000 EUR (brutto). Die Voraussetzungen für den Entschädigungsanspruch werden in den Verdingungsunterlagen konkretisiert, 4) Die Gemeinde Wentorf verfolgt mit diesem ÖPP-Projekt folgende Ziele (in Klammern deren Gewichtung): a. Wirtschaftlichkeit (65 %); (Höhe der Vergütung für Bau und Betrieb). b. Hochwertige Architektur (10 %): — Städtebauliches Einfügen, — Architektonische Gestaltung, Design, Ästhetik, Baukultur. c. Nutzerfreundlichkeit (15 %): — Bereitstellung eines modernen Kinderzentrums unter Berücksichtigung fach- und zeitgemäßer Standards sowie pädagogischer Einrichtung, — Sicherstellung eines effizienten, termingerechten und dauerhaft wirtschaftlichen Betriebs sowie Werterhalts der Einrichtung, — Anpassungsfähig bezüglich sich verändernder Nutzungsanforderungen, flexible Gestaltung. d. Umweltfreundlichkeit (10 %): — Ökologische und nachhaltige Bauweise und Einrichtung, — Klimafreundliche und Ressourcen schonende Bewirtschaftung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, Neubau, Betrieb und Bewirtschaftung eines Kinderzentrums bestehend aus einer fünfzügigen Grundschule, einer Zwei-Feld-Sporthalle für den Schulsport, einer vierzügigen Kindertagesstätte mit angeschlossener dreizügiger Kinderkrippe, Aula und Cafeteria als ÖPP-Projekt, gegebenenfalls inklusive Finanzierungsleistungen, auf den gemeindlichen Grundstücken am Wohltorfer Weg/Fritz-Specht-Weg/Danziger Strasse mit einer Fläche von ca. 14 000 qm.
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Es ist beabsichtigt, die Vorgaben der Energieeinsparverordnung zu unterschreiten und den Einsatz von regenerativen Energien zu integrieren.
Menge oder Umfang:
Das Vorhaben umfasst den Neubau eines Grundschulgebäudes (ca. 5 500 qm BGF), einer Kindertagesstätte (ca. 1 300 qm BGF) und einer Zwei-Feld-Sporthalle (ca. 1 400 qm BGF).
Der private Partner hat folgende Leistungen zu erbringen: Bauleistungen inkl. der hierfür erforderlichen Planungsleistungen und Betriebsleistungen (Instandhaltung, Instandsetzung, Wartung, Medienbewirtschaftung, Unterhaltsreinigung, Glasreinigung, Schädlingsbekämpfung, ggf. teilweise Einbau und Unterstützung der immobilen Ausstattung, Außenanlagenpflege, Sicherheitsdienste, Versicherung). Die Gesamtlaufzeit des Vertrages beträgt 20 Jahre ab Betriebsaufnahme.
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Dauer: 258 Monate
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: DA03
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wentorf bei Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Im Wege einer Selbstdarstellung hat der Bewerber sein Unternehmen (Firmenbezeichnung, Sitz, Tätigkeitsbereiche, Angaben zu den Beteiligungsverhältnissen und zum Qualitätsmanagement) zu beschreiben. Zudem ist zu erläutern, welche Nachunternehmer der Bewerberfür die Leistungen Objektplanung, gebäudetechnische Planung, Finanzierung, Bau und Bewirtschaftung einzubinden beabsichtigt. Die Selbstdarstellung ist auf insgesamt maximal drei DIN A4 Seiten zu begrenzen.
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Im Fall von Bietergemeinschaften ist die Selbstdarstellung für jedes einzelne Mitglied vorzunehmen, begrenzt auf maximal drei DIN A4 Seiten pro Mitglied;
b) Der Bewerber hat zu erklären, dass kein Ausschlussgrund i.S.v. § 6 Abs.3 Nr. 2 lit. e-i und § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A vorliegt. Im Fall von Bietergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben;
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c) Ein Bewerber mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland hat zum Nachweis der Erfüllung der Verpflichtung i.S.v. § 6 Abs.3 Nr. 2 lit. h VOB/A Bescheinigungen des Finanzamtes und mindestens einer Krankenkasse vorzulegen. Ein Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten hat entsprechende Nachweise zu erbringen, aus denen hervorgeht, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt hat. Im Fall von Bietergemeinschaften hat jedes einzelne Mitglied die Nachweise zu erbringen. Nachweise dürfen nicht vor dem 1.10.2010 ausgestellt und müssen noch gültig sein.
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Für die unter III.2.1) abgeforderten Erklärungen und Nachweise steht ein Formblatt des Auftraggebers zur Verfügung, das bei der unter I.1) genannten Stelle per E-Mail abgefordert werden kann. Das Formblatt ist zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Der Bewerber hat eine aktuelle allgemeine Bankauskunft über seine wirtschaftliche Situation und/oder sein Zahlungsverhalten vorzulegen.
Im Falle von Bietergemeinschaften sind entsprechende Bankauskünfte von jedem einzelnen Mitglied vorzulegen;
b) Der Bewerber hat eine Erklärung über seinen Gesamtumsatz und den Umsatz mit ÖPP-Hochbauprojekten in den letzten 3 Geschäftsjahren (2008, 2009, 2010) abzugeben. Sofern der Jahresabschluss für das Jahr 2010 noch nicht vorliegt, sind entsprechende Erklärungen für die Jahre 2007 bis 2009 abzugeben. Sollte das sich bewerbende Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind nur Erklärungen für die Jahre abzugeben, die das Unternehmen besteht. Es ist zudem gesondert zu erklären, dass das Unternehmen erst seit einem kürzeren Zeitraum besteht.
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Im Falle von Bietergemeinschaften sind entsprechende Umsatzerklärungen von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen;
c) Angaben zur Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Geschäftsjahren, aufgegliedert nach der beruflichen Qualifikation (Führungskräfte, Mitarbeiter mit Hochschul-/Fachhochschulabschluss, sonstige Mitarbeiter), jeweils für die Bereiche Objektplanung, gebäudetechnische Planung, Bau und Bewirtschaftung sowie Finanzierung.
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Im Falle von Bietergemeinschaften sind entsprechende Angaben von jedem einzelnen Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen;
d) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung für die Bereiche Objektplanung, gebäudetechnische Planung, Bau und Bewirtschaftung.
Im Falle von Bietergemeinschaften genügt der Nachweis für die Bietergemeinschaft insgesamt;
e) Erklärung eines hinreichend leistungsstarken Finanzierers (i.d.R. Bankinstitut) über dessen grundsätzliche Bereitschaft, das ausgeschriebene Vorhaben zu finanzieren.
f) Es ist ein verantwortlicher Projektleiter zu benennen.
Mindeststandards:
Für die unter III.2.2) abgeforderten Erklärungen steht ein Formblatt des Auftraggebers zur Verfügung, das bei dem bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle per Email abgefordert werden kann. Das Formblatt ist zu verwenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Die jeweils für die Bereiche Objektplanung, gebäudetechnische Planung, Finanzierung, Bau und Bewirtschaftung vorgesehenen und benannten verantwortlichen Unternehmen sollen soweit vorhanden und für ihren Leistungsbereich einschlägig folgende Referenzen angeben:
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aa) Objektplanung in den Leistungsphasen 2-8 HOAI von vergleichbaren Gebäuden (Schulgebäuden mit mehr als 5 000 qm BGF, Kindertagesstätten mit mehr als 1 000 BGF und Sporthallen mit mehr als 1 000 qm BGF);
bb) Gebäudetechnische Planung in den Leistungsphasen 2-8 HOAI von vergleichbaren Gebäuden (Schulgebäuden mit mehr als 5 000 qm BGF, Kindertagesstätten mit mehr als 1 000 BGF und Sporthallen mit mehr als 1 000 qm BGF);
mindestens in den Leistungsbereichen:
— technische Gebäudeausrüstung (§ 53 HOAI 2009) und,
— Raumakustik (§ 3 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. Anlage 1 Ziffer 1.3 HOAI 2009).
cc) Bauleistungen für Neubau von vergleichbaren Gebäuden mit Baukosten von 10 000 000 EUR (netto) in den KG 200 bis 700;
dd) Betrieb und Bauunterhaltung von Gebäuden mit mindestens drei Jahren Leistungserbringung, Eigenleistungsanteil mindestens 50 %, möglichst in den Leistungsprofilen:
— allgemeines Gebäudemanagement (technisch, infrastrukturell, kaufmännisch) von Flächen mit mehr als 3 000 m² Nutzfläche,
— Wartung und Instandhaltung der nutzerspezifischen Anlagen.
ee) Nachweis der Finanzierung von ÖPP Projekten und/oder einer Projekt- oder sonstiger Finanzierung von Infrastruktureinrichtungen;
b) Die geforderten Referenzen sollen nachfolgende Informationen enthalten:
— Angabe des Auftraggebers und einer Ansprechperson (mit Adresse und Telefonnummer); kurze Darstellung des Projektes/Auftrages sowie Auftragsumfanges (ggfs. Art des ÖPP Modells); Angabe der jeweiligen BGF und Nutzflächen NF des Projektes (für Finanzierungsreferenzen nicht erforderlich); Baukosten KG 200 bis 700 (für Finanzierungsreferenzen nicht erforderlich); Zeitpunkt des Beginns der Leistungserbringung; Zeitpunkt der Beendigung/Fertigstellung der Leistungen,
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— Für Objektplaner und gebäudetechnische Planer zusätzlich: Angaben zu den Eigenleistungsanteilen in % je Leistungsphase HOAI,
— Für gebäudetechnische Planer und Betrieb und Bauunterhaltung zusätzlich: Angaben zu den erbrachten Leistungen je Anlagengruppe gemäß HOAI.
Die Nachweise nach III.2.3) können im Falle von Bietergemeinschaften für diese insgesamt abgegeben werden. Bietergemeinschaften haben jedoch eindeutig anzugeben, welche Referenz welchem Mitglied der Bietergemeinschaft zuzuordnen ist.
Mindeststandards:
Referenzen werden nur gewertet, wenn die Beauftragung nicht länger als 10 Jahre zurückliegt. Die Anzahl der Referenzen ist für die Bereiche Objektplanung (III.2.3) a) aa)), Bau (III.2.3) a) cc)), Bewirtschaftung (III.2.3) a) dd)) und (Projekt-) Finanzierung (III.2.3) a) ee)) auf jeweils maximal 3 begrenzt. Für die unter III.2.3) a) bb) (gebäudetechnische Planung) genannten Leistungsbereiche können pro Leistungsbereich jeweils maximal 3 Referenzen angegeben werden. Die Begrenzungen sind zu beachten. Projekte dürfen nur mehrfach benannt werden, wenn sie unterschiedliche Leistungsbereiche (Objektplanung, gebäudetechnische Planung, Bau und Bewirtschaftung) abdecken.
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Für die unter III.2.3) abgeforderten Referenzen stehen .ein Formblatt des Auftraggebers zur Verfügung, das bei dem bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail abgefordert werden kann. Das Formblatt ist zu verwenden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Einzelheiten werden in den Verdingungsunterlagen und im Verhandlungsverfahren festgelegt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Zur Zeit wird erwogen, die Langfristfinanzierung beizustellen (Eigenfinanzierung). Anderenfalls ist die Gemeinde Wentorf bereit, dem Auftragnehmer eine Forfaitierung zu ermöglichen. Die Bauzwischenfinanzierung soll voraussichtlich der private Partner übernehmen. Die endgültigen Festlegungen zur Finanzierung werden in den Verdingungsunterlagen geregelt.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben:
— dass der Antrag und das Angebot gemeinschaftlich abgegeben werden,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Bietergemeinschaften haben in ihrem Teilnahmeantrag ihre Mitglieder und deren jeweilige Aufgaben (Arbeitsteilung) innerhalb des Projektes - insbesondere in Bezug auf die Objektplanung, gebäudetechnische Planung, Finanzierung, Bau und Bewirtschaftung - zu beschreiben und die Gründe und Motive für die Zusammenarbeit darzulegen. Zudem ist anzugeben, wer die Bietergemeinschaft wirksam gegenüber der Gemeinde Wentorf vertritt.
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Der Auftraggeber behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer Bietergemeinschaft (§ 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)) belegen.
Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende Bietergemeinschaft in ihrer Zusammensetzung verändern, oder ein Einzelbieter das Verfahren in Bietergemeinschaft fortsetzen wollen, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Veränderung erhebliche negative Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat. Dies gilt entsprechend für benannte Nachunternehmer.
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Für die unter III.1.3) abgeforderte Erklärung steht ein Formblatt des Auftraggebers zur Verfügung, das bei der unter I.1) genannten Stelle per E-Mail angefordert werden kann. Das Formblatt ist zu verwenden.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Entscheidend ist die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Diese werden auf der Grundlage der unter III. abgeforderten Unterlagen bewertet. Die Zuverlässigkeit wird anhand der abgeforderten Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1) festgestellt. Nur Bewerber, welche die Erklärungen und Nachweise anforderungsgemäß abgeben, können als zuverlässig und damit insoweit geeignet betrachtet werden. Leistungsfähigkeit und Fachkunde werden im Verhältnis 30 % zu 70 % gewertet. Die Leistungsfähigkeit wird anhand der Nachweise unter III.2.2) bewertet. Entscheidend ist der Nachweis, in welchem Maß der Bewerber über die personellen, technischen und finanziellen Mittel verfügt, um den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen zu können. Die Bewertung der Leistungsfähigkeit (max. 30 %) erfolgt anhand der folgenden Unterkriterien:
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1. Allgemeine Bankauskunft gem. Ziffer III.2.2), a), (max. 5 %),
2. Gesamtumsatz gem. Ziffer III.2.2), b), (max. 10 %),
3. Anzahl/Qualifikation der Mitarbeiter gem. Ziffer III.2.2), c), (max. 10 %),
4. Nachweise der Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziffer III.2.2), d), (max. 2,5 %),
5. Erklärung eines leistungsstarken Finanziers/Bankinstituts gem. Ziffer III.2.2), e), (max.2,5 %).
Die Fachkunde wird anhand der Referenzen unter III.2.3) bewertet. Entscheidend ist der Nachweis, in welchem Maß der Bewerber über die speziellen objektbezogenen Fachkenntnisse verfügt, die erforderlich sind, um die Leistung fachgerecht vorbereiten und ausführen zu können. Maßgebend sind in einer Gesamtschau die Quantität und die Qualität der eingereichten Referenzen (Vergleichbarkeit mit den Anforderungen der ausgeschriebenen Leistung und ggf. der Umsetzung als ÖPP).
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Die Bewertung der Fachkunde (max. 70 %) erfolgt anhand der folgenden Unterkriterien:
1. Objektplanung zu III.2.3), aa), (max. 15 %),
2. Gebäudetechnische Planung zu III.2.3), bb):(max. 15 %),
3. Bauleistungen gem. Ziffer III.2.3), cc), (max. 10 %),
4. Betrieb und Bauunterhaltung von Gebäuden gem. Ziff. III.2.3), dd), (max. 20 %),
5. Finanzierung von ÖPP-Projekten gem. Ziffer III.2.3), ee), (max. 10 %).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Wentorf bei Hamburg
Kontakt
Kontaktperson: Monika Lehmann
Internetadresse: www.wentorf.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Der Bewerber, der die nach Abschnitt III. dieser Bekanntmachung notwendigen Unterlagen unter Verwendung des bereitgestellten Formblattes (per Email anzufordern bei der unter I.1) genannten Stelle) nicht vollständig vorlegt, kann vom Verfahren ausgeschlossen werden. Die Gemeinde Wentorf behält sich vor, fehlende Erklärungen, Nachweise und Unterlagen kurzfristig nachzufordern. Der Bewerber kann nicht auf das Nachfordern vertrauen,
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2) Will sich der Bewerber für die Leistungsbereiche Objektplanung, Bau oder Betrieb (z.B. für den Nachweis der Referenzen gem. III.2.3)) auf die Eignung eines Nachunternehmers berufen, muss er nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Sollte im Laufe des Verfahrens beabsichtigt werden, einen solchen Nachunternehmer auszuwechseln, so ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Auftraggebers zulässig. Die Einwilligung wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt oder die Änderung erhebliche negative Auswirkungen auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat,
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3) Der Bieter, der nach Abgabe eines wertbaren Angebotes im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ausscheidet und dem daher nicht der Zuschlag erteilt wird, erhält vom Auftraggeber unter Nachweis seiner Kosten eine Entschädigung in Höhe von 20 000 EUR (brutto). Die Voraussetzungen für den Entschädigungsanspruch werden in den Verdingungsunterlagen konkretisiert,
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4) Die Gemeinde Wentorf verfolgt mit diesem ÖPP-Projekt folgende Ziele (in Klammern deren Gewichtung):
a. Wirtschaftlichkeit (65 %);
(Höhe der Vergütung für Bau und Betrieb).
b. Hochwertige Architektur (10 %):
— Städtebauliches Einfügen,
— Architektonische Gestaltung, Design, Ästhetik, Baukultur.
c. Nutzerfreundlichkeit (15 %):
— Bereitstellung eines modernen Kinderzentrums unter Berücksichtigung fach- und zeitgemäßer Standards sowie pädagogischer Einrichtung,
— Sicherstellung eines effizienten, termingerechten und dauerhaft wirtschaftlichen Betriebs sowie Werterhalts der Einrichtung,
— Anpassungsfähig bezüglich sich verändernder Nutzungsanforderungen, flexible Gestaltung.
d. Umweltfreundlichkeit (10 %):
— Ökologische und nachhaltige Bauweise und Einrichtung,
— Klimafreundliche und Ressourcen schonende Bewirtschaftung.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92, Postfach 7128
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24171
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Internetadresse: http://http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Wirtschaft/ 🌏
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 GWB gilt Folgendes:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2011/S 077-126177 (2011-04-15)
Ergänzende Angaben (2011-05-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-05-19 📅
Einreichungsfrist: 2011-05-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 99-161015
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 77-126177
ABl. S-Ausgabe: 99
Quelle: OJS 2011/S 099-161015 (2011-05-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 13 476 504,11 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Hauptstraße 16
Kontakt
E-Mail: m.lehmann@wentorf.de 📧
Telefon: +49 4072001-230 📞
Fax: +49 4072001-234 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-06-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 105-174320
ABl. S-Ausgabe: 105

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wohltorfer Weg, 21465 Wentorf bei Hamburg, DEUTSCHLAND.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Wirtschaftlichkeit (65)
2. Hochwertige Architektur (10)
3. Nutzerfreundlichkeit (15)
4. Umweltfreundlichkeit (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-03-01 📅
Name: Otto Wulff Bauunternehmung GmbH
Postanschrift: Archenholzstraße 42
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22117
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: bschulz-schwenson@otto-wulff.de 📧
Internetadresse: www.otto-wulff.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92 Postfach 7128
Quelle: OJS 2012/S 105-174320 (2012-05-31)