Rahmenvertrag IT-Servicemanagement (ITSM) - Lösung

IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist der zentrale Dienstleister für die Berliner Verwaltung. Es unterstützt beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik und stellt dafür umfassende IT-Dienstleistungen bereit. Diese Aufgabe erfüllt das ITDZ mit modernster Technik, innovativen Lösungen und einem Full-Service-Angebot. Weitere Informationen über das ITDZ Berlin sind unter www.itdz-berlin.de zu erhalten.
Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren beabsichtigt das ITDZ Berlin den Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Lieferung/Überlassung, Implementierung, Bereitstellung, Betriebseinführung, Weiterentwicklung und Pflege einer IT-Servicemanagement (ITSM) – Lösung auf Basis einer STANDARDSOFTWARE.
Für die Unterstützung mit einer adäquaten Werkzeugumgebung plant der ITSM-Verwaltungsverbund (ggw. Verbundpartner: IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Der Polizeipräsident in Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) die Beschaffung, Implementierung und den Einsatz/ Betrieb einer zentralen ITSM-Lösung. Dabei wird unter ITSM-Lösung eine entsprechende ITSM-Software bzw. ein entsprechendes ITSM-Werkzeug oder auch eine Zusammenfassung von mehreren Werkzeugen verstanden.
Die ITSM-Lösung bzw. ihre einzelnen Komponenten sollen dabei auf Standard-Software basieren, die mittels Konfiguration und ggf. mittels Customizing auf spezifische Anforderungen hin angepasst werden können. Es wird keine Individual-Software-Entwicklung beschafft.
Darüber hinaus muss die ITSM-Lösung die Möglichkeit anbieten, mehrere Mandanten innerhalb einer Systeminstanz abzubilden. Die Mandantenfähigkeit muss dabei grundsätzlich auf mehreren Ebenen (Datenhaltung, Präsentation, Konfiguration/ Customizing) gewährleistet sein.
Neben der zentralen Beschaffung der ITSM-Lösung umfasst der Gegenstand der Vergabe auch entsprechende Unterstützungs- und Umsetzungsleistungen im Rahmen der partnerspezifischen Einführungsprojekte zur Implementierung der ITSM-Lösung in der jeweiligen Behörde.
Für den Betrieb der ITSM-Lösung ist ein Betriebsmodell mit einem zentralen Betriebsdienstleister vorgesehen. Die Rolle des zentralen Betriebsdienstleisters wird dabei vom IT-Dienstleistungszentrum Berlin übernommen. Das ITDZ wird den Verbundpartnern den zentralen Betrieb (mit technischer Administration) und einem Service Desk für betriebliche Störungen auf Basis einer Servicevereinbarung mit entsprechenden Serviceregelungen bereitstellen.
Die ITSM-Lösung umfasst folgenden Umfang:
— Configuration Management & CMDB,
— Incident- und Problem Management (inkl. TTS),
— Wissensmanagement und Wissensdatenbank,
— Change Management,
— Release Management,
— Request Fulfilment,
— Service Level Management,
— Inventarisierungsmanagement,
— Lizenzmanagement.
Die Module werden von den einzelnen Verbundpartnern in unterschiedlichem Umfang und Konstellationen abgerufen.
Der Leistungsumfang umfasst auch die Pflege- und Weiterentwicklung der gelieferten Lösung.
Die Erweiterung des ITSM-Verbundes um weitere Einrichtungen des Landes Berlin im Rahmen der beschriebenen Mandantenfähigkeit der ITSM-Lösung erfolgt ebenso auf Grundlage des zu vergebenden Rahmenvertrages.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-03-31 Auftragsbekanntmachung
2013-12-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-03-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in Verbindung mit Software
Menge oder Umfang:
Rahmenvereinbarung zur Lieferung/Überlassung, Implementierung, Pflege und Weiterentwicklung einer zentral betriebenen IT-Servicemanagement (ITSM) - Lösung für Kunden (Einrichtungen des Landes Berlin) des IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin).Als erste Einzelbeauftragung(en) ist es beabsichtigt, die ITSM-Lösung bei den ggw. ITSM-Verwaltungsverbundpartnern (Polizeipräsident in Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und IT-Dienstleistungszentrum Berlin) einzuführen.Die Anzahl der betreuten IT-Arbeitsplätze in diesen Einrichtungen beträgt ggw.:— Polizeipräsident in Berlin: ca. 15 500,— Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: ca. 2 800,— IT-Dienstleistungszentrum Berlin: ca. 10 000.
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Gesamtwert des Auftrags: 4 000 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in Verbindung mit Software 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Berliner Straße 112-115
Postleitzahl: 10713
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.itdz-berlin.de 🌏
E-Mail: ausschreibungen@itdz-berlin.de 📧
Telefon: +49 3090222-5140 📞
Fax: +49 309028-3055 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-03-31 📅
Einreichungsfrist: 2011-05-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 65-105530
ABl. S-Ausgabe: 65
Zusätzliche Informationen
1. Eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen (27_2011 VV RV ITSM-Lösung Anlage E - Eignung_V100.pdf) sowie die einzureichenden Formulare müssen per E-Mail unter ausschreibungen@itdz-berlin.de abgefordert werden, 2. Es werden nur rechtzeitig eingegangene und rechtsverbindlich unterzeichnete Teilnahmeanträge berücksichtigt, 3. Die Teilnahmeanträge sind als solche mit "Nicht öffnen - Teilnahmeantrag VV 27/2011 - VV RV ITSM-Lösung " zu kennzeichnen und bis zum unter IV.3.4) angegebenen Termin beim ITDZ Berlin, Einkauf, Berliner Str. 112-115, 10713 Berlin im verschlossenen Umschlag einzureichen, 4. Dem Teilnahmeantrag sind 3 Kopien in jeweils separaten Ordnern in nicht beglaubigter Form beizufügen. Darüber hinaus ist der vollständige Teilnahmeantrag zusätzlich in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Verbindlich ist ausschließlich der schriftliche Antrag, 5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an ausschreibungen@itdz-berlin.de zu richten, 6. Nachweise müssen dem Teilnahmeantrag nicht im Original beigefügt werden, die Vorlage von nichtbeglaubigten Kopien ist ausreichend und zulässig. Die schriftlichen (Eigen-) Erklärungen und Angaben sind im Original einzureichen, 7. Bewerber aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und anerkannte Übersetzungen beizufügen, 8. Teilnahmeanträge und Bewerbungsunterlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen, 9. Die ausschreibende Stelle prüft unter Beachtung der Gleichbehandlungsgrundsätze unmittelbar nach Öffnung der Teilnahmeanträge alle Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und fordert fehlende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen mit einer Fristsetzung nach. Bewerber, die nach schriftlicher Aufforderung die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist nachreichen, werden ausgeschlossen, 10. Der Auftraggeber wertet die Teilnahmeanträge und wird aus dem Kreis der formal geeigneten Bewerber eine Rangfolge erstellen. Ein Bieter ist formal geeignet, wenn er alle Mindestbedingungen (A) erfüllt und bei der Wertung der mit (A/B) gekennzeichneten Kriterien mind. 150 Punkte erreicht hat, 11. Im Falle des Austausches eines Subunternehmens oder eines Teil der Bewerber-/Bietergemeinschaft während der Angebotsphase, die maßgeblich für die Erreichung der Eignung im Zuge des Teilnahmewettbewerbs beigetragen haben (z.B. Referenzen), prüft der Auftraggeber erneut die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung), 12. Der unter IV.3.5) genannte Termin stellt den ggw. geplanten Termin zur Aufforderung der Angebotsabgabe dar, 13. Es ist vorgesehen das Verhandlungsverfahren in aufeinanderfolgenden Phasen bei schrittweiser Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote durchzuführen, Die einzelnen Phasen sind grundsätzlich wie folgt geplant (Die konkreten Einzelheiten des Verfahrens sind Gegenstand der Aufforderung zur Angebotsabgabe.): 15.1 In der ersten Phase des Verhandlungsverfahrens werden von den Bietern indikative Angebote erwartet. Diese indikativen Angebote sind noch unverbindlich und sollen dem Auftraggeber einen Überblick über die Erfüllbarkeit der Mindestanforderungen, ausgewählter Anforderungen sowie der Kosten geben. Alle Bieter erhalten die Möglichkeit, Ihr Angebot dem Auftraggeber zu präsentieren und Fragen des Auftraggebers zum indikativen Angebot zu beantworten. Auf Grundlage der Ergebnisse prüft der Auftraggeber im nächsten Schritt, ob alle Mindestanforderungen beibehalten werden können und wandelt ggf. einzelne Mindestanforderungen in bewertete Anforderungen um. Einzelne Mindestanforderungen oder bewertete Anforderungen können in dieser Phase auch gänzlich entfallen, 15.2 In der nächsten Phase erhalten alle Bieter aus Phase 1 die Aufforderung zur Erarbeitung eines verbindlichen Angebotes auf Grundlage der vollständigen und finalisierten Vergabeunterlagen. Die eingehenden Angebote werden auf Grundlage des in den Vergabeunterlagen bekanntgemachten Wertungsvorgehens ausgewertet, 15.3 Im Anschluss daran werden in einer zweiten Verhandlungsstufe vom Auftraggeber ausgewählte Bieter zur Präsentation ihres Angebots und zu Verhandlungen aufgefordert. Dabei können sämtliche zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter berücksichtigt werden, deren Angebot nicht bereits aus Form- oder Fristgründen auszuschließen ist. Der Auftraggeber behält sich vor, die Verhandlungen auf die Bieter zu beschränken, deren Angebot eine nach Maßgabe der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen wirtschaftliche Lösung erwarten lässt. Die Verhandlungen können insbesondere eine Aufforderung an die Bieter zur Überarbeitung der Planungen samt Darstellung der Kostenfolge beinhalten. Diese zweite Verhandlungsstufe kann sich aus einer oder mehreren Verhandlungsrunden zusammensetzen. Die Verhandlungen können schriftlich und in Form von Verhandlungsgesprächen erfolgen. Die Vergabestelle behält sich vor, in der zweiten Verhandlungsstufe die Zahl der Bieter, mit denen verhandelt wird, schrittweise zu reduzieren, 15.4 In einer dritten Verhandlungsstufe bewertet der Auftraggeber auf der Grundlage der Präsentationen und Verhandlungen der zweiten Verhandlungsstufe anhand der Zuschlagskriterien, welchem Bieter nunmehr der Zuschlag zu erteilen wäre. Es wird hierfür eine Rangliste erstellt. Mit dem erstrangigen Bieter werden Vertragsverhandlungen mit dem Ziel des Vertragsschlusses geführt. Ein Vertrag kommt erst mit Einigung über sämtliche Auftragsbedingungen zustande, 15.5 Die Aufforderung zur Aufnahme von Vertragsverhandlungen begründet zu keinem Zeitpunkt des Verhandlungsverfahrens einen Anspruch auf Vertragsschluss. Der Auftraggeber behält sich zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens, d.h. auch noch nach der dritten Verhandlungsstufe vor, mit weiteren Bietern Vertragsverhandlungen durchzuführen, 15.6 Während aller Stufen des Verhandlungsverfahrens hört der Auftraggeber bei Bedarf ein Vergabegremium an. Dieses Gremium besteht aus Vertretern des Auftraggebers, der Verbundpartner und ggf. externen Sachverständigen, die vom Auftraggeber herangezogen werden, 15.7 Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung eine Sicherheitsüberprüfung des Anbieters sowie seiner Unterauftragnehmer und Mitarbeitenden nach den Bestimmungen des Berliner Sicherheitsüberprüfungsgesetzes (BSÜG) durchzuführen. Eine Zuschlagserteilung kann nur erfolgen, soweit der Beauftragung keine sicherheitsrelevanten Gründe entgegenstehen. Insoweit behält sich der Auftraggeber vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens Bieter auszuschließen, die die entsprechenden Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) ist der zentrale Dienstleister für die Berliner Verwaltung. Es unterstützt beim Einsatz der Informations- und Kommunikationstechnik und stellt dafür umfassende IT-Dienstleistungen bereit. Diese Aufgabe erfüllt das ITDZ mit modernster Technik, innovativen Lösungen und einem Full-Service-Angebot. Weitere Informationen über das ITDZ Berlin sind unter www.itdz-berlin.de zu erhalten.
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Mit dem vorliegenden Vergabeverfahren beabsichtigt das ITDZ Berlin den Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Lieferung/Überlassung, Implementierung, Bereitstellung, Betriebseinführung, Weiterentwicklung und Pflege einer IT-Servicemanagement (ITSM) – Lösung auf Basis einer STANDARDSOFTWARE.
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Für die Unterstützung mit einer adäquaten Werkzeugumgebung plant der ITSM-Verwaltungsverbund (ggw. Verbundpartner: IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Der Polizeipräsident in Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung) die Beschaffung, Implementierung und den Einsatz/ Betrieb einer zentralen ITSM-Lösung. Dabei wird unter ITSM-Lösung eine entsprechende ITSM-Software bzw. ein entsprechendes ITSM-Werkzeug oder auch eine Zusammenfassung von mehreren Werkzeugen verstanden.
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Die ITSM-Lösung bzw. ihre einzelnen Komponenten sollen dabei auf Standard-Software basieren, die mittels Konfiguration und ggf. mittels Customizing auf spezifische Anforderungen hin angepasst werden können. Es wird keine Individual-Software-Entwicklung beschafft.
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Darüber hinaus muss die ITSM-Lösung die Möglichkeit anbieten, mehrere Mandanten innerhalb einer Systeminstanz abzubilden. Die Mandantenfähigkeit muss dabei grundsätzlich auf mehreren Ebenen (Datenhaltung, Präsentation, Konfiguration/ Customizing) gewährleistet sein.
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Neben der zentralen Beschaffung der ITSM-Lösung umfasst der Gegenstand der Vergabe auch entsprechende Unterstützungs- und Umsetzungsleistungen im Rahmen der partnerspezifischen Einführungsprojekte zur Implementierung der ITSM-Lösung in der jeweiligen Behörde.
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Für den Betrieb der ITSM-Lösung ist ein Betriebsmodell mit einem zentralen Betriebsdienstleister vorgesehen. Die Rolle des zentralen Betriebsdienstleisters wird dabei vom IT-Dienstleistungszentrum Berlin übernommen. Das ITDZ wird den Verbundpartnern den zentralen Betrieb (mit technischer Administration) und einem Service Desk für betriebliche Störungen auf Basis einer Servicevereinbarung mit entsprechenden Serviceregelungen bereitstellen.
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Die ITSM-Lösung umfasst folgenden Umfang:
— Configuration Management & CMDB,
— Incident- und Problem Management (inkl. TTS),
— Wissensmanagement und Wissensdatenbank,
— Change Management,
— Release Management,
— Request Fulfilment,
— Service Level Management,
— Inventarisierungsmanagement,
— Lizenzmanagement.
Die Module werden von den einzelnen Verbundpartnern in unterschiedlichem Umfang und Konstellationen abgerufen.
Der Leistungsumfang umfasst auch die Pflege- und Weiterentwicklung der gelieferten Lösung.
Die Erweiterung des ITSM-Verbundes um weitere Einrichtungen des Landes Berlin im Rahmen der beschriebenen Mandantenfähigkeit der ITSM-Lösung erfolgt ebenso auf Grundlage des zu vergebenden Rahmenvertrages.
Menge oder Umfang:
Rahmenvereinbarung zur Lieferung/Überlassung, Implementierung, Pflege und Weiterentwicklung einer zentral betriebenen IT-Servicemanagement (ITSM) - Lösung für Kunden (Einrichtungen des Landes Berlin) des IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin).
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Als erste Einzelbeauftragung(en) ist es beabsichtigt, die ITSM-Lösung bei den ggw. ITSM-Verwaltungsverbundpartnern (Polizeipräsident in Berlin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und IT-Dienstleistungszentrum Berlin) einzuführen.
Die Anzahl der betreuten IT-Arbeitsplätze in diesen Einrichtungen beträgt ggw.:
— Polizeipräsident in Berlin: ca. 15 500,
— Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: ca. 2 800,
— IT-Dienstleistungszentrum Berlin: ca. 10 000.
Referenznummer: 27/2011
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.2.1.1 (A) Eigenerklärung gem. § 6 EG VOL/A unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E I). *A, *U,
III.2.1.2 (A) Erklärung über die Einhaltung der Frauenförderverordnung (FFV) gemäß § 1 Abs. 2 FFV unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E II). *A,
III.2.1.3 (A) Eigenerklärung zu Datenschutz und Verschwiegenheit unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E III). *A,
III.2.1.4 (A) Eigenerklärung zum ggf. beabsichtigten Einsatz von Unterauftragnehmern und Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E IV). *A,
III.2.1.4 a (A) Erklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer darüber, welche Teilleistungen sie erbringen, soweit Unterauftragnehmer eingesetzt werden, unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E V). *U,
III.2.1.5 (A) Eigenerklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E VI) und Vollmacht unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E VII) soweit das Angebot von einer Bewerber-/Bietergemeinschaft abgegeben wird. *A,
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III.2.1.6 (A) Bereitschaftserklärung zur Durchführung einer Sicherheitsüberprüfung nach Stufe 2 nach BSÜG im Rahmen der Vertragsdurchführung unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E VIII) für die Mitarbeitenden des AN und etwaiger Unterauftragnehmer, die Zugang zu sicherheitsempfindlichen Bereichen im Land Berlin erhalten sollen. *A, *U,
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III.2.1.7 (A) Angaben zur Verbindung mit anderen Unternehmen (formlos) i.S.v. § 15 Aktiengesetz (direkt oder analog). *A, *U,
III.2.1.8 (A) Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Berufsregister (z.B. Handelsregister) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäische Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist. *A, *U,
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III.2.1.9 (A) Scientology-Schutzerklärung unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E IX). *L (von allen Bewerbern/Mitgliedern/Unterauftragnehmern, die ggf. Schulungsleistungen erbringen).
Legende:
(A) = Ausschlusskriterium
*A: beizubringen von Einzelbewerber, bei Bewerber- /Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
*E: beizubringen von Einzelbewerber, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
*U: beizubringen von allen Unterauftragnehmern,
*L: beizubringen von dem Mitglied/den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind,
*S: wird in Summe bewertet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.2.2.1 (I) Darstellung des Unternehmens - Leistungsspektrum und Kerngeschäft - (unter Verwendung des abzufordernden Formulars Anlage E X - Erklärung zum Unternehmen) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, Niederlassungen, Struktur, hierarchischer Aufbau) (formlos). *A, *U,
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III.2.2.2 (A) Bruttogesamtumsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (enthalten in Anlage E X - Erklärung zum Unternehmen). *A, *U, *S,
III.2.2.3 (A) Bruttoumsatz im Geschäftsfeld - Lieferung, Anpassung und Implementierung von ITSM-Lösungen - der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (enthalten in Anlage E X - Erklärung zum Unternehmen). *A, *U, *S:
III.2.2.4 (A) Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindest-Deckungssumme für Sachschäden von 1 000 000 EUR je Schadensereignis oder, soweit die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, Eigenerklärung über die Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall. *E,
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III.2.2.5 (A) Bereitschaftserklärung über Stellung einer Sicherheit für die Vertragserfüllung und Mängelbeseitigung in Höhe von 5 % des Auftragswertes unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E XI). Vor Zuschlag ist ggf. auf Anforderung des Auftraggebers die Bereitschaftserklärung eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers (nach § 18 VOL/A) beizubringen (Anlage E XII). *E.
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Legende:
(A) = Ausschlusskriterium:
*A: beizubringen von Einzelbewerber, bei Bewerber-/Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
*E: beizubringen von Einzelbewerber, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
*U: beizubringen von allen Unterauftragnehmern,
*L: beizubringen von dem Mitglied/den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind,
*S: wird in Summe bewertet.
Mindeststandards:
Zu III.2.2.2 mind. 10 000 000 EUR jährlich.
Zu III.2.2.3 mind. 5 000 000 EUR jährlich.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1 (A/B) Angabe von 3 Referenzen unter Benennung des jeweils eingeführten Produktes aus den letzten 4 Jahren (davon mindestens 1 in der öffentlichen Verwaltung) zu Lieferung, Anpassung und Implementierung einer ITSM-Lösung (eines ITSM-Tools) sowie Erbringung von verbundenen Dienstleistungen zur Einführung und Betrieb der ITSM-Lösung, gleichwertig zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E XIII).
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Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind erforderlich:
— Beschreibung des Projektes, aus der die Leistungsinhalte, sowie Art und Anzahl der gelieferten und installierten Module hervorgeht,
— Angabe darüber, ob es sich um eine Anpassung von Standard-Software handelt sowie die Anteile an Customizing und Entwicklung,
— Angabe, ob ein Systemservicevertrag besteht sowie dessen Inhalt,
— Angabe der Laufzeit und Größe des Projektes (Projekt muss schon mind. 6 Monate laufen),
— Nachweis der erfolgreichen Umsetzung (insbesondere Zeitplan und Kosten),
— Darstellung der Gleichwertigkeit zum Ausschreibungsgegenstand,
— Beschreibung der Aufgaben im Projekt (bei Beteiligung mehrerer Unternehmen/Aufgabenteilung, Ihr Aufgaben- und Verantwortungsbereich),
— Technisches und organisatorisches Umfeld (insbes. detaillierte Beschreibung der Softwareprodukte, Standard-Software/Individualentwicklungen inkl. Modulbeschreibung, insbesondere der Module der Service-Support-Prozesse mit CMDB und Service Level Management detaillierte Beschreibung der Mengengerüste, der eingesetzten Technik, Umfang der Anpassungen und Entwicklungen, Angaben zu Hardware, der eingesetzte Hilfsmittel und Werkzeuge sowie der verwendeten Methoden etc.),
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— Benennung einer Kontaktperson beim Referenzkunden, die kompetent über das Projekt Auskunft geben kann mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
— Angabe zum Realisierungszeitpunkt des Projektes. *L, *S.
III.2.3.2a) (A) Angabe der Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für folgende Positionen (formlos):
a) gesamtverantwortlicher Projektmanager (mind. 1) und ein Stellvertreter (Zertifizierung: Projektmanagement, ITIL Service Manager). *L, *S.
III.2.3.2b) (A) Angabe der Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für folgende Positionen (formlos):
b) Teilprojektleiter für die Einführungsprojekte (mind. 3), Zertifizierung: ITIL Service Manager. *L, *S.
III.2.3.2c) (A) Angabe der Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für folgende Positionen (formlos):
c) Projektmitarbeiter Konfiguration/Customizing (mind. 4), Zertifizierung: ITIL Service Manager. *L, *S.
III.2.3.2d) (A) Angabe der Qualifikation, Kompetenzen und Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter für folgende Positionen (formlos):
d) Projektmitarbeiter Systemintegration (mind. 6). *L, *S.
Legende:
(A) = Ausschlusskriterium:
*A: beizubringen von Einzelbewerber, bei Bewerber-/Bietergemeinschaft von allen Mitgliedern der Gemeinschaft,
*E: beizubringen von Einzelbewerber, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
*U: beizubringen von allen Unterauftragnehmern,
*L: beizubringen von dem Mitglied/den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind,
*S: wird in Summe bewertet.
Mindeststandards:
Zu III.2.3.1:
Mindestanforderung: 1 Referenz über die Lieferung, Anpassung und Impelementierung einer ITSM-Lösung in der öffentlichen Verwaltung.
Bewertung jeder Referenz einzeln mit jeweils max. 100 Punkten, insgesamt sind 300 Punkte zu erreichen. Mindestens müssen 150 Punkte erreicht werden.
Folgende Anforderungen werden bewertet:
— Projekte in der Öffentlichen Verwaltung,
— Gleichwertigkeit der Größenordnung,
— Inhalte der Leistungen,
— technische Gleichwertigkeit,
— erfolgreiche Umsetzung,
— Gleichwertigkeit der Projektlaufzeit.
Zu III.2.3.2a):
Mindestanforderung: 2 geeignete Projektmanager (inkl. Stellvertretung).
— Zertifizierung: Projektmanagement IPMA (mind. Stufe C), PMI, PRINCE2 Practitioner oder gleichwertig,
— Zertifizierung: ITIL Service Manager oder ITIL Expert,
— mind. 24 Monate Erfahrung innerhalb der letzten 5 Jahre in ITSM-Tool-Einführungsprojekten in Leitender Funktion (Projektleiter oder Projektmanager) in komplexen Umfeldern.
Nachweis der Zertifizierungen und formlose Profile, aus der die geforderten Inhalte hervorgehen.
Zu III.2.3.2b):
Mindestanforderung: 3 geeigneter Teilprojektleiter.
— praktische Projektleitungserfahrung in Einführungsprojekten,
— praktische Prozessgestaltungserfahrung im IT Service Management,
— mind. 18 Monate Erfahrung in ITSM-Tool-Einführungsprojekten in den letzten 3 Jahren,
— Zertifizierung: ITIL Service Manager oder ITIL Expert.
Zu III.2.3.2c):
Mindestanforderung: 1 geeigneter Projektmitarbeiter Konfiguration/Costomizing.
— mind. 18 Monate praktische Prozessgestaltungserfahrung im IT Service Management in den letzten 3 Jahren,
— mind. 18 Monate praktische Erfahrung in ITSM-Tool-Einführungsprojekten in den letzten 3 Jahren.
Zu III.2.3.2d):
Mindestanforderung: 6 geeigneter Projektmitarbeiter Systemintegration.
— praktische Erfahrung in der Integration eines ITSM-Tools,
— Kenntnisse zur Planung und Durchführung von Datenmigrationen,
— Kenntnisse zu Integrationstechnologien (wie System-Connectoren, XML usw.),
— praktische Erfahrung in der Systemanalyse.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheitsleistung des Auftragnehmers für die Vertragserfüllung und Weiterentwicklung in Hohe von 5 % des Auftragswertes.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
EVB-IT-Systemvertrag.
Wird bei Aufforderung zur Angebotsabgabe konkret mitgeteilt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen. Der Teilnahmeantrag ist von allen namentlich anzugebenden Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft rechtsverbindlich zu unterschreiben. Es ist ein bevollmächtigtes Mitglied zu benennen, das die Bewerber-/Bietergemeinschaft und ihre Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die interne Aufgabenverteilung bei der Leistungserbringung ist anzugeben. Eine bestimmte Rechtsform der Bietergemeinschaft ist nicht vorgegeben, es muss nur eine gesamtschuldnerische Haftung für den Auftrag bestehen. Eine Änderung der Zusammensetzung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmeantragsfrist ist grundsätzlich unzulässig. Lediglich Änderungen der Zusammensetzung aus wichtigem Grund können noch zugelassen werden. Diese Änderungen sind dem Auftraggeber unverzüglich und unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen und darzulegen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch eines Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft die nachgewiesene Eignung der Gemeinschaft nicht nachteilig verändert wird. Die vorgenannten Ausführungen gelten betreffend einen etwaigen Austausch benannter Unterauftragnehmer, auf deren Referenzen sich ein Bewerber zum Nachweis seiner technischen, wirtschaftlichen oder finanziellen Leistungsfähigkeit beruft, entsprechend.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bewerber hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er an geeignete Nachunternehmer übertragen will.
Bei bekannten Nachunternehmern, sind deren Namen und Adresse anzugeben und deren Fachkunde,Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) durch die im Punkt III.2) ff. des Bekanntmachungstextes nachzuweisen.
Stehen die Nachunternehmer zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrages/Angabotes noch nicht konkret fest, muss deren Eignung vor deren Einsatz nachgewiesen werden.
Sofern und soweit der Bewerber seine Leistungsfähigkeit durch den Einsatz von Unterauftragnehmern nachweisen möchte, sind für diese Unterauftragnehmer die aufgeführten Anlagen/Auskünfte mit den erforderlichen Nachweisen und Erklärungen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Hinsichtlich aller übrigen Unterauftragnehmer genügt es, die Anlagen/Auskünfte der danach erforderlichen Nachweise und Erklärungen im späteren - sich dem Teilnahmeverfahren anschließenden -Verhandlungsverfahren zu dem von der Vergabestelle noch mitzuteilenden Zeitpunkt vorzulegen. Auch Freiberuflich Tätige (vgl. § 18 Nr. 1 EStG) sind Unterauftragnehmer, soweit sie nicht Einzelbewerber oder Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft sind.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Unter allen geeigneten Bewerbern werden mindestens 5, höchstens 8 Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Dabei erfolgt die Auswahl nach den in der technischen Leistungsfähigkeit erzielten Punkten. Bei Punktgleichheit auf dem 8. Platz werden alle punktgleichen Unternehmen aufgefordert. (vgl. auch Nr. VI.3)).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-06-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)
Der Auftrag wird im Namen anderer öffentlicher Auftraggeber vergeben
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Jörg Krüger
Internetadresse: www.itdz-berlin.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 27/2011
Zusätzliche Informationen
1. Eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen (27_2011 VV RV ITSM-Lösung Anlage E - Eignung_V100.pdf) sowie die einzureichenden Formulare müssen per E-Mail unter ausschreibungen@itdz-berlin.de abgefordert werden,
2. Es werden nur rechtzeitig eingegangene und rechtsverbindlich unterzeichnete Teilnahmeanträge berücksichtigt,
3. Die Teilnahmeanträge sind als solche mit "Nicht öffnen - Teilnahmeantrag VV 27/2011 - VV RV ITSM-Lösung " zu kennzeichnen und bis zum unter IV.3.4) angegebenen Termin beim ITDZ Berlin, Einkauf, Berliner Str. 112-115, 10713 Berlin im verschlossenen Umschlag einzureichen,
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4. Dem Teilnahmeantrag sind 3 Kopien in jeweils separaten Ordnern in nicht beglaubigter Form beizufügen. Darüber hinaus ist der vollständige Teilnahmeantrag zusätzlich in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Verbindlich ist ausschließlich der schriftliche Antrag,
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5. Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind Fragen ausschließlich per E-Mail an ausschreibungen@itdz-berlin.de zu richten,
6. Nachweise müssen dem Teilnahmeantrag nicht im Original beigefügt werden, die Vorlage von nichtbeglaubigten Kopien ist ausreichend und zulässig. Die schriftlichen (Eigen-) Erklärungen und Angaben sind im Original einzureichen,
7. Bewerber aus EU-Ländern, in denen die benannten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichwertige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und anerkannte Übersetzungen beizufügen,
8. Teilnahmeanträge und Bewerbungsunterlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen und vorzulegen,
9. Die ausschreibende Stelle prüft unter Beachtung der Gleichbehandlungsgrundsätze unmittelbar nach Öffnung der Teilnahmeanträge alle Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und fordert fehlende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen mit einer Fristsetzung nach. Bewerber, die nach schriftlicher Aufforderung die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist nachreichen, werden ausgeschlossen,
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10. Der Auftraggeber wertet die Teilnahmeanträge und wird aus dem Kreis der formal geeigneten Bewerber eine Rangfolge erstellen. Ein Bieter ist formal geeignet, wenn er alle Mindestbedingungen (A) erfüllt und bei der Wertung der mit (A/B) gekennzeichneten Kriterien mind. 150 Punkte erreicht hat,
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11. Im Falle des Austausches eines Subunternehmens oder eines Teil der Bewerber-/Bietergemeinschaft während der Angebotsphase, die maßgeblich für die Erreichung der Eignung im Zuge des Teilnahmewettbewerbs beigetragen haben (z.B. Referenzen), prüft der Auftraggeber erneut die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung),
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12. Der unter IV.3.5) genannte Termin stellt den ggw. geplanten Termin zur Aufforderung der Angebotsabgabe dar,
13. Es ist vorgesehen das Verhandlungsverfahren in aufeinanderfolgenden Phasen bei schrittweiser Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote durchzuführen,
Die einzelnen Phasen sind grundsätzlich wie folgt geplant (Die konkreten Einzelheiten des Verfahrens sind Gegenstand der Aufforderung zur Angebotsabgabe.):
15.1 In der ersten Phase des Verhandlungsverfahrens werden von den Bietern indikative Angebote erwartet. Diese indikativen Angebote sind noch unverbindlich und sollen dem Auftraggeber einen Überblick über die Erfüllbarkeit der Mindestanforderungen, ausgewählter Anforderungen sowie der Kosten geben.
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Alle Bieter erhalten die Möglichkeit, Ihr Angebot dem Auftraggeber zu präsentieren und Fragen des Auftraggebers zum indikativen Angebot zu beantworten.
Auf Grundlage der Ergebnisse prüft der Auftraggeber im nächsten Schritt, ob alle Mindestanforderungen beibehalten werden können und wandelt ggf. einzelne Mindestanforderungen in bewertete Anforderungen um. Einzelne Mindestanforderungen oder bewertete Anforderungen können in dieser Phase auch gänzlich entfallen,
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15.2 In der nächsten Phase erhalten alle Bieter aus Phase 1 die Aufforderung zur Erarbeitung eines verbindlichen Angebotes auf Grundlage der vollständigen und finalisierten Vergabeunterlagen. Die eingehenden Angebote werden auf Grundlage des in den Vergabeunterlagen bekanntgemachten Wertungsvorgehens ausgewertet,
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15.3 Im Anschluss daran werden in einer zweiten Verhandlungsstufe vom Auftraggeber ausgewählte Bieter zur Präsentation ihres Angebots und zu Verhandlungen aufgefordert. Dabei können sämtliche zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bieter berücksichtigt werden, deren Angebot nicht bereits aus Form- oder Fristgründen auszuschließen ist. Der Auftraggeber behält sich vor, die Verhandlungen auf die Bieter zu beschränken, deren Angebot eine nach Maßgabe der Zuschlagskriterien gemäß Vergabeunterlagen wirtschaftliche Lösung erwarten lässt. Die Verhandlungen können insbesondere eine Aufforderung an die Bieter zur Überarbeitung der Planungen samt Darstellung der Kostenfolge beinhalten. Diese zweite Verhandlungsstufe kann sich aus einer oder mehreren Verhandlungsrunden zusammensetzen. Die Verhandlungen können schriftlich und in Form von Verhandlungsgesprächen erfolgen. Die Vergabestelle behält sich vor, in der zweiten Verhandlungsstufe die Zahl der Bieter, mit denen verhandelt wird, schrittweise zu reduzieren,
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15.4 In einer dritten Verhandlungsstufe bewertet der Auftraggeber auf der Grundlage der Präsentationen und Verhandlungen der zweiten Verhandlungsstufe anhand der Zuschlagskriterien, welchem Bieter nunmehr der Zuschlag zu erteilen wäre. Es wird hierfür eine Rangliste erstellt. Mit dem erstrangigen Bieter werden Vertragsverhandlungen mit dem Ziel des Vertragsschlusses geführt. Ein Vertrag kommt erst mit Einigung über sämtliche Auftragsbedingungen zustande,
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15.5 Die Aufforderung zur Aufnahme von Vertragsverhandlungen begründet zu keinem Zeitpunkt des Verhandlungsverfahrens einen Anspruch auf Vertragsschluss. Der Auftraggeber behält sich zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens, d.h. auch noch nach der dritten Verhandlungsstufe vor, mit weiteren Bietern Vertragsverhandlungen durchzuführen,
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15.6 Während aller Stufen des Verhandlungsverfahrens hört der Auftraggeber bei Bedarf ein Vergabegremium an. Dieses Gremium besteht aus Vertretern des Auftraggebers, der Verbundpartner und ggf. externen Sachverständigen, die vom Auftraggeber herangezogen werden,
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15.7 Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung eine Sicherheitsüberprüfung des Anbieters sowie seiner Unterauftragnehmer und Mitarbeitenden nach den Bestimmungen des Berliner Sicherheitsüberprüfungsgesetzes (BSÜG) durchzuführen. Eine Zuschlagserteilung kann nur erfolgen, soweit der Beauftragung keine sicherheitsrelevanten Gründe entgegenstehen. Insoweit behält sich der Auftraggeber vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens Bieter auszuschließen, die die entsprechenden Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich nach erfolgter Kenntniserlangung zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). In diesem Vergabevefahren wird eine Rüge nur dann als unverzüglich eingestuft, wenn sie spätestens eine Woche nach tatsächlicher Kenntniserlangung von dem Verstoß bei der Vergabestelle geltend gemacht wurde (Eingang bei der Vergabestelle für die Fristwahrung maßgeblich). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Die Frist zur Geltendmachung von Verstößen gegen § 101a GWB beträgt 30 Tage ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (§ 101b Abs. 2 S. 2 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 065-105530 (2011-03-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-11)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 30902225140 📞
Fax: +49 30302223303 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 241-419239
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 65-105530
ABl. S-Ausgabe: 241

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Leistung (60)
2. Bruttowertungspreis (40)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-12-10 📅
Name: Axios Systems GmbH
Postanschrift: Goethestraße 43
Postort: München
Postleitzahl: 80336
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2013/S 241-419239 (2013-12-11)