Signallieferung, Modernisierung und Betrieb von Breitbandkabelnetzen

WBG Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH

Die Kabelnetzstrategie der WBG ist die Übertragung der Verantwortlichkeiten für die Versorgung der Mieter mit Rundfunkprogrammen und Medien auf einen neuen Kabelnetzbetreiber.
Es ist beabsichtigt, die heute vorhandenen und integrierbaren Breitbandkabelanlagen auf den neuen Kabelnetzbetreiber zu übertragen. Soweit dies nicht möglich sein sollte, sind vom neuen Kabelnetzbetreiber parallele Breitbandkabelanlagen zu errichten.
Die zukünftige Zusammenarbeit mit einem Kabelnetzbetreiber wird auf der Grundlage eines "Gestattungs- und Versorgungsvertrages" erfolgen. Im Gestattungs- und Versorgungsvertrag werden sämtliche Rechte und Pflichten des zukünftigen Betreibers, insbesondere die Serviceverpflichtungen und die Versorgungsverpflichtungen, geregelt. Dort finden sich auch Regelungen im Zusammenhang mit der (baulichen) Herstellung der erforderlichen Funktionalität der Breitbandkabelanlagen, um die Einspeisung der vom Kabelnetzbetreiber geschuldeten Rundfunkprogramme und der digitalen Dienste zu gewährleisten. Die Funktionalität der Breitbandkabelanlagen ist durch Modernisierung bzw. Erneuerung herzustellen.
Der Betreiber hat alle Mieteinheiten (ME) mit einer Basisleistung in analoger und digitaler Übertragungsnorm zu versorgen.
Derzeitiges Versorgungskonzept.
Die vorhandenen Breitbandkabelanlagen werden derzeit durch verschiedene Netzbetreiber betrieben. Die "Hausverteilnetze" sollen, sofern die Installationen vertragsgemäß durchgeführt wurden, als Vollsternnetze von 47 bis 862 MHz und für den Rückweg von 5 - 65 MHz passiv ausgelegt worden sein. In einem Teilbestand sind lediglich Baumnetze vorhanden. Diese sind ebenfalls zu modernisieren.
Grundsätzlich wurde je ME eine unidirektionale Teilnehmeranschlussdose installiert. Die Mieter konnten sich auf eigene Kosten weitere Anschlussdosen installieren lassen. Dokumentationen liegen bei der WBG nicht vor.
Zukünftiges Versorgungskonzept.
Es sind Installationsarbeiten in bewohnten bzw. genutzten Gebäuden und Mieträumen auszuführen. Vor Abgabe des Angebotes hat sich der Bieter mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die WBG für den Bieter zum Zwecke der Abgabe des Angebotes nach Terminabsprache während der üblichen Geschäftszeiten die Einsicht in die betreffenden Gebäudepläne (Grundrisse, Schnitte, Lagepläne etc.) ermöglicht.
Eventuell anfallende Gebühren/Kosten für die Straßennutzung sind vom Bieter in seiner Kalkulation zu berücksichtigen.
Zu den Leistungen des Bieters gehören ferner die erforderlichen Baustelleneinrichtungen (Unterkunftsräume, Toilettenkabinen, ggf. Bauzaun, Materialcontainer, Baustellenbeleuchtung etc.) für die gesamte Bauzeit der hier ausgeschriebenen Baumaßnahmen. Diese Leistung ist mit den Angebotspreisen abgegolten. Das Gleiche gilt für das Stellen von eventuell erforderlichen Gerüsten und anderen Hilfskonstruktionen.
Alle Investitionen, Drittentgelte, Betriebskosten und Versicherungen für die medientechnischen Infrastrukturen und Einrichtungen sowie die ökologisch fachgerechte Entsorgung aller nicht weiter verwendeten Altanlagen und deren Einrichtungen sind ausnahmslos durch den neuen Vertragspartner (Bieter) durchzuführen und zu tragen und in die Nutzungsentgelte entsprechend der ausgeschriebenen Details einzurechnen.
Als Ergebnis dieser Ausschreibung will die WBG eine Entscheidung über die zu beauftragende Signalzuführungsart treffen. Insofern werden unterschiedliche Einspeisekonzepte abgefragt, die nachfolgend prinzipiell dargestellt sind. Zu beachten ist, dass ein Optimum an HD-Programmen eingespeist werden soll.
Getrennt voneinander ist die Modernisierung/Neuinstallation der Hausverteilnetze in folgenden Konstellationen anzubieten:
Versorgungskonzept A.
Versorgung der Hausverteilnetze nur über ein HFC/FttB Stadtnetz des Bieters über entsprechende Übergabepunkte bzw. Fibernodes einschließlich Internetaccess und VoIP. Es bleibt dem Bieter überlassen, ob er Internet und Telefonie von der Rundfunkversorgung technisch entbündelt und damit das Breitbandkabelnetz oder das vorhandene Telefonnetz verwendet.
Versorgungskonzept B.
Versorgung der Hausverteilnetze nur über kanalselektive Kopfstellen unter dem Gesichtspunkt der clusteroptimierten und wirtschaftlichsten Zusammenschaltung der zu versorgenden Gebäude der WBG. Die Kopfstellen sollen für den Empfang und die Einspeisung von 52 Satellitentranspondern ausgelegt sein. Daraus sind 20 TV-Programme nach Maßgabe des Landesmedienrechts und den Vorgaben der WBG zu reanalogisieren und ebenfalls in die Hausverteilnetze einzuspeisen.
Internetzugang und Telefonie erfolgt weiterhin über das vorhandene Telefonnetz und ist nicht Gegenstand dieses Versorgungskonzeptes.
Versorgungskonzept C.
Versorgung der Hausverteilnetze über ein HFC/FttB Stadtnetz des Bieters über entsprechende Übergabepunkte bzw. Fibernodes einschließlich Internetaccess und VoIP.
Es bleibt dem Bieter überlassen, ob er Internet und Telefonie von der Rundfunkversorgung technisch entbündelt und damit das Breitbandkabelnetz oder das vorhandene Telefonnetz verwendet.
Zusätzlich soll die Versorgung der Hausverteilnetze über kanalselektive Kopfstellen wiederum unter dem Gesichtspunkt der clusteroptimierten und wirtschaftlichsten Zusammenschaltung der zu versorgenden Gebäude der WBG erfolgen. Die Kopfstellen sollen für den Empfang und die Einspeisung von 30 Satellitentranspondern ausgelegt sein. Die von diesen Transpondern empfangbaren TV-Programme sind in die Hausverteilnetze einzuspeisen. Die Satellitenprogramme sind oberhalb von 606 MHz einzuspeisen.
Versorgungskonzept D.
Ausschließliche Versorgung der Hausverteilnetze über SAT-ZF-Kopfstellen. Hier bleibt es dem Bieter überlassen, die Zusammenschaltung optimierter Cluster über HFC-Netze oder über kupferkoaxiale Verteilkonzepte anzubieten. Internetzugang und Telefonie erfolgt weiterhin über das vorhandene Telefonnetz und ist nicht Gegenstand dieses Versorgungskonzeptes.
Programmauswahl bei SAT-kanalselektiven Versorgungskonzepten.
Die Festlegung der Programmauswahl erfolgt unter Berücksichtigung der landesmedienrechtlichen Bestimmungen bei den Versorgungskonzepten B und C erst im Zusammenhang mit der Auftragsvergabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-12-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-10-18 Auftragsbekanntmachung
2012-05-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-10-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Multimedia-Netze
Menge oder Umfang: An die Versorgungsnetze sollen ca. 9 300 WE angeschlossen werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Multimedia-Netze 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Unbestimmt
Name des öffentlichen Auftraggebers: WBG Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH
Postanschrift: Rosenaustraße 54
Postleitzahl: 86152
Postort: Augsburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.wbg-augsburg.de 🌏
E-Mail: thomas.schoenherr@wbg-augsburg.de 📧
Telefon: +49 8215044-0 📞
Fax: +49 8215044-7040 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-10-18 📅
Einreichungsfrist: 2011-12-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-10-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 203-330617
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
Diese Veröffentlichung erfolgt freiwillig, da die WBG Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH nicht als öffentlicher Auftraggeber einzuordnen ist. Die Vergabe wird nicht von der EU-Richtlinie und somit auch nicht von den § 99 ff GWB erfasst. Die Ausschreibungsunterlagen werden den Interessenten auf einer CD-Rom auf dem Postwege zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kabelnetzstrategie der WBG ist die Übertragung der Verantwortlichkeiten für die Versorgung der Mieter mit Rundfunkprogrammen und Medien auf einen neuen Kabelnetzbetreiber.
Es ist beabsichtigt, die heute vorhandenen und integrierbaren Breitbandkabelanlagen auf den neuen Kabelnetzbetreiber zu übertragen. Soweit dies nicht möglich sein sollte, sind vom neuen Kabelnetzbetreiber parallele Breitbandkabelanlagen zu errichten.
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Die zukünftige Zusammenarbeit mit einem Kabelnetzbetreiber wird auf der Grundlage eines "Gestattungs- und Versorgungsvertrages" erfolgen. Im Gestattungs- und Versorgungsvertrag werden sämtliche Rechte und Pflichten des zukünftigen Betreibers, insbesondere die Serviceverpflichtungen und die Versorgungsverpflichtungen, geregelt. Dort finden sich auch Regelungen im Zusammenhang mit der (baulichen) Herstellung der erforderlichen Funktionalität der Breitbandkabelanlagen, um die Einspeisung der vom Kabelnetzbetreiber geschuldeten Rundfunkprogramme und der digitalen Dienste zu gewährleisten. Die Funktionalität der Breitbandkabelanlagen ist durch Modernisierung bzw. Erneuerung herzustellen.
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Der Betreiber hat alle Mieteinheiten (ME) mit einer Basisleistung in analoger und digitaler Übertragungsnorm zu versorgen.
Derzeitiges Versorgungskonzept.
Die vorhandenen Breitbandkabelanlagen werden derzeit durch verschiedene Netzbetreiber betrieben. Die "Hausverteilnetze" sollen, sofern die Installationen vertragsgemäß durchgeführt wurden, als Vollsternnetze von 47 bis 862 MHz und für den Rückweg von 5 - 65 MHz passiv ausgelegt worden sein. In einem Teilbestand sind lediglich Baumnetze vorhanden. Diese sind ebenfalls zu modernisieren.
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Grundsätzlich wurde je ME eine unidirektionale Teilnehmeranschlussdose installiert. Die Mieter konnten sich auf eigene Kosten weitere Anschlussdosen installieren lassen. Dokumentationen liegen bei der WBG nicht vor.
Zukünftiges Versorgungskonzept.
Es sind Installationsarbeiten in bewohnten bzw. genutzten Gebäuden und Mieträumen auszuführen. Vor Abgabe des Angebotes hat sich der Bieter mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut zu machen.
Es wird darauf hingewiesen, dass die WBG für den Bieter zum Zwecke der Abgabe des Angebotes nach Terminabsprache während der üblichen Geschäftszeiten die Einsicht in die betreffenden Gebäudepläne (Grundrisse, Schnitte, Lagepläne etc.) ermöglicht.
Eventuell anfallende Gebühren/Kosten für die Straßennutzung sind vom Bieter in seiner Kalkulation zu berücksichtigen.
Zu den Leistungen des Bieters gehören ferner die erforderlichen Baustelleneinrichtungen (Unterkunftsräume, Toilettenkabinen, ggf. Bauzaun, Materialcontainer, Baustellenbeleuchtung etc.) für die gesamte Bauzeit der hier ausgeschriebenen Baumaßnahmen. Diese Leistung ist mit den Angebotspreisen abgegolten. Das Gleiche gilt für das Stellen von eventuell erforderlichen Gerüsten und anderen Hilfskonstruktionen.
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Alle Investitionen, Drittentgelte, Betriebskosten und Versicherungen für die medientechnischen Infrastrukturen und Einrichtungen sowie die ökologisch fachgerechte Entsorgung aller nicht weiter verwendeten Altanlagen und deren Einrichtungen sind ausnahmslos durch den neuen Vertragspartner (Bieter) durchzuführen und zu tragen und in die Nutzungsentgelte entsprechend der ausgeschriebenen Details einzurechnen.
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Als Ergebnis dieser Ausschreibung will die WBG eine Entscheidung über die zu beauftragende Signalzuführungsart treffen. Insofern werden unterschiedliche Einspeisekonzepte abgefragt, die nachfolgend prinzipiell dargestellt sind. Zu beachten ist, dass ein Optimum an HD-Programmen eingespeist werden soll.
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Getrennt voneinander ist die Modernisierung/Neuinstallation der Hausverteilnetze in folgenden Konstellationen anzubieten:
Versorgungskonzept A.
Versorgung der Hausverteilnetze nur über ein HFC/FttB Stadtnetz des Bieters über entsprechende Übergabepunkte bzw. Fibernodes einschließlich Internetaccess und VoIP. Es bleibt dem Bieter überlassen, ob er Internet und Telefonie von der Rundfunkversorgung technisch entbündelt und damit das Breitbandkabelnetz oder das vorhandene Telefonnetz verwendet.
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Versorgungskonzept B.
Versorgung der Hausverteilnetze nur über kanalselektive Kopfstellen unter dem Gesichtspunkt der clusteroptimierten und wirtschaftlichsten Zusammenschaltung der zu versorgenden Gebäude der WBG. Die Kopfstellen sollen für den Empfang und die Einspeisung von 52 Satellitentranspondern ausgelegt sein. Daraus sind 20 TV-Programme nach Maßgabe des Landesmedienrechts und den Vorgaben der WBG zu reanalogisieren und ebenfalls in die Hausverteilnetze einzuspeisen.
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Internetzugang und Telefonie erfolgt weiterhin über das vorhandene Telefonnetz und ist nicht Gegenstand dieses Versorgungskonzeptes.
Versorgungskonzept C.
Versorgung der Hausverteilnetze über ein HFC/FttB Stadtnetz des Bieters über entsprechende Übergabepunkte bzw. Fibernodes einschließlich Internetaccess und VoIP.
Es bleibt dem Bieter überlassen, ob er Internet und Telefonie von der Rundfunkversorgung technisch entbündelt und damit das Breitbandkabelnetz oder das vorhandene Telefonnetz verwendet.
Zusätzlich soll die Versorgung der Hausverteilnetze über kanalselektive Kopfstellen wiederum unter dem Gesichtspunkt der clusteroptimierten und wirtschaftlichsten Zusammenschaltung der zu versorgenden Gebäude der WBG erfolgen. Die Kopfstellen sollen für den Empfang und die Einspeisung von 30 Satellitentranspondern ausgelegt sein. Die von diesen Transpondern empfangbaren TV-Programme sind in die Hausverteilnetze einzuspeisen. Die Satellitenprogramme sind oberhalb von 606 MHz einzuspeisen.
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Versorgungskonzept D.
Ausschließliche Versorgung der Hausverteilnetze über SAT-ZF-Kopfstellen. Hier bleibt es dem Bieter überlassen, die Zusammenschaltung optimierter Cluster über HFC-Netze oder über kupferkoaxiale Verteilkonzepte anzubieten. Internetzugang und Telefonie erfolgt weiterhin über das vorhandene Telefonnetz und ist nicht Gegenstand dieses Versorgungskonzeptes.
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Programmauswahl bei SAT-kanalselektiven Versorgungskonzepten.
Die Festlegung der Programmauswahl erfolgt unter Berücksichtigung der landesmedienrechtlichen Bestimmungen bei den Versorgungskonzepten B und C erst im Zusammenhang mit der Auftragsvergabe.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter erklärt und bestätigt hiermit, dass:
1. er wirtschaftlich, personell und technisch uneingeschränkt in der Lage ist, die von ihm angebotenen Leistungen vollständig sowie fach- und termingerecht zu erbringen,
2. er seine Arbeitnehmer bei der Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen nach den jeweils in Augsburg geltenden Entgelttarifen entlohnt und existenzsichernde Löhne zahlt. Die WBG behält sich vor, durch Stichproben anhand von vorzulegenden Lohn- und Gehaltsabrechnungslisten die Einhaltung zu überprüfen,
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3. er die Objekte, für die er seine Leistungen angeboten hat, besichtigt und sich mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht sowie die Mengenangaben in den Ausschreibungsunterlagen geprüft hat,
4. er sämtliche Ausschreibungsunterlagen zur Kenntnis genommen hat und als spätere Vertragsbestandteile gemäß dem abzuschließenden Gestattungs- und Versorgungsvertrag anerkennt,
5. er die Ausschreibungsunterlagen vollständig geprüft und die WBG auf evtl. aufgetretene Unklarheiten und Unvollständigkeiten hingewiesen hat,
6. gegen ihn bei Abgabe dieses Angebots keinerlei Pfändungsbeschlüsse vorliegen,
7. er sich nicht im Insolvenzverfahren befindet und die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens nicht beantragt und die Eröffnung auch nicht mangels Masse zurückgewiesen worden ist,
8. sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet,
9. er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben, sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, einschließlich der Berufsgenossenschaft, vollständig und termingerecht nachgekommen ist,
10. seinem Angebot nur eigene Preisermittlungen zugrunde liegen und er mit anderen Bietern keine Vereinbarungen über Preisbildung oder wettbewerbsbeschränkende Abreden getroffen hat und auch nach Angebotsabgabe oder nach einer Beauftragung nicht treffen wird,
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11. er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen erfüllt,
12. keine schwere Verfehlung vorliegt, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber infrage stellt (vgl. § 6 EG Abs. 6 lit. c)),
13. bei der Auskunftserteilung keine falschen Erklärungen gemacht wurden, in Bezug auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit - § 6 EG Abs. 6 lit. e) und,
14. keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 lit. a bis g VOL/A vorliegen.
Nachweise und Bescheinigungen: Mit dem Angebot sind weiter folgende aktuelle Nachweise/Bescheinigungen vorzulegen:
1. Bei Übertragung von Spezialleistungen an Unterauftragnehmer: Verzeichnis der Unterauftragnehmer (siehe Ausschreibungsunterlagen) einschließlich Auszug aus dem Gewerbezentralregister. Auf Verlangen der WBG ist eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer vorzulegen,
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2. Auszüge aus dem Berufsregister (z.B. Handwerksrolle) (nicht älter als 3 Monate),
3. Auszüge aus dem Gewerbezentralregister oder gleichwertige Bescheinigungen (nicht älter als 3 Monate),
4. Bestätigung der Versicherung, über die Versicherungspolicen und Deckungen (nicht älter als 3 Monate)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der besonderen Leistungen, die Gegenstand der Vergabe sind, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre,
2. Vorlage der durch Wirtschaftsprüfer bestätigten Bilanzen und GuV für die Jahre 2007, 2008 und 2009 und - soweit vorhanden – für 2010.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzliste mit Angaben von vergleichbaren Aufträgen der letzten 5 Jahre, die Gegenstand der Vergabe sind unter Nennung von Projektbezeichnung; Auftraggeber mit Kontaktdaten; Ausführungszeit; Projektstand; Projektvolumen und Rechnungswerte, Art und Umfang der erbrachten Leistung,
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2. Nachweis der fachlichen Eignung des Projektleiters (unter Angabe des akademischen Grades/Titel, Vorlage der Urkunde; Angabe der Berufsjahre, davon Büroangehörigkeit, davon Führungspositionen; durchgeführte Projekte; beruflicher Werdegang, Qualifikationen, Fachkenntnisse),
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3. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (Angabe der Anzahl der in den letzten 3 Jahren beschäftigten Mitarbeiter; unterteilt in Führungskräfte, Architekten/Ingenieure, anderes technisches Personal, kaufmännische Mitarbeiter, sonstige Mitarbeiter) wenn vorhanden: Organigramm beifügen,
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4. Die eingesetzten Firmen und deren Mitarbeiter müssen DIBCOM-zertifiziert sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Betreiber muss eine Berufshaftpflichtversicherung einer Versicherungsgesellschaft mit Firmensitz in der EU mit folgenden Mindestdeckungssummen je Schadenfall nachweisen:
1. für Personen- und Sachschäden, Deckungssumme 2 500 000 EUR
2. für Vermögensschäden, Deckungssumme 1 000 000 EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Bieter haben in jedem Fall zu versichern, dass sie ihren Mitarbeitern existenzsichernde Löhne zahlen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben mit Ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben.
— in der die Bildung einer AG im Auftragsfall erklärt wird,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und insbesondere berechtigt ist, Zahlungen mit befreiender Wirkung für den Auftragnehmer anzunehmen oder Zahlungen nach dessen schriftlicher Weisung zu leisten und, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 8
Höchstzahl der Bewerber: 12
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: WBG Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH
Herrn Thomas Schönherr
Name: BAUMANN + PARTNER Telekommunikationsberater
Postanschrift: Technologiepark 24
Postort: Trittau
Postleitzahl: 22946
Kontaktperson: BAUMANN + PARTNER Telekommunikationsberater
Herrn Bruno R. Baumann
Telefon: +49 4154993929 📞
E-Mail: baumann@baumann-partner.com 📧
Fax: +49 4154993928 📠
URL für weitere Informationen: http://www.baumann-partner.com 🌏
URL der Dokumente: http://www.baumann-partner.com 🌏
URL der Teilnahme: http://www.baumann-partner.com 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Diese Veröffentlichung erfolgt freiwillig, da die WBG Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Augsburg GmbH nicht als öffentlicher Auftraggeber einzuordnen ist. Die Vergabe wird nicht von der EU-Richtlinie und somit auch nicht von den § 99 ff GWB erfasst.
Die Ausschreibungsunterlagen werden den Interessenten auf einer CD-Rom auf dem Postwege zur Verfügung gestellt.
Quelle: OJS 2011/S 203-330617 (2011-10-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Kommunikationsnetz
Gesamtwert des Auftrags: 3 571 200,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Kommunikationsnetz 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 99-164417
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 203-330617
ABl. S-Ausgabe: 99

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DE271.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis der Basisleistung (30)
2. Vielfalt der TV- und Hörfunkversorgung (25)
3. Qualität der digitalen Dienste (15)
4. Fertigstellungstermin (15)
5. Serviceleistungen (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-05-11 📅
Name: Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH
Postanschrift: Südwestpark 15
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90449
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern - Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 892176-2487 📠
Quelle: OJS 2012/S 099-164417 (2012-05-24)