Standardisierung und Modernisierung der IT der KfW

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts nach den im KfW-Gesetz festgelegten Richtlinien mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Die KfW befindet sich im Besitz des Bundes und der Länder. Sie ist Förderbank der deutschen Wirtschaft und Entwicklungsbank für Transformations- und Schwellenländer. Die KfW verfügt über eine komplexe und stark vernetzte IT- Anwendungs- sowie Infrastrukturlandschaft. Die IT der KfW weist u.a. die folgenden wesentlichen Leistungskennzahlen auf:
— ca. 5 000 Anwender der Bankengruppe entlang sämtlicher fachlicher Prozesse,
— ca. 5 800 000 Darlehen im Bestand,
— ca. 3 000 000 technische Transaktionen pro Tag im Monatsdurchschnitt.
In ihrer Rolle als Förderbank muss die KfW weitreichende Veränderungen an zentralen Teilen der IT-Anwendungslandschaft vornehmen und die hierfür erforderlichen IT-Prozesse und Strukturen anpassen, damit eine Angleichung an moderne, zukunftsfähige und marktübliche Standards sowie veränderte regulatorische Anforderungen erreicht wird. Aufgrund der engen technologischen und fachlichen Verzahnung zentraler Anwendungen und Prozesse sind die folgenden Arbeitspakete oder Teile hiervon parallel - im Zeitraum 2012 bis 2018 - zu bearbeiten:
— Kundenorientierung,
— IT-Finanzarchitektur,
— Organisatorischer Reifegrad,
— Tool-Unterstützung.
Der Bewerber muss in der Lage sein, sämtliche geforderten Leistungen innerhalb jedes Arbeitspakets für die KfW zu erbringen.
In allen Arbeitspaketen sind Leistungen insbesondere zur Anwendungsentwicklung und/oder Beratung nach Vorgabe der KfW zu erbringen, die den vollständigen Zyklus von Plan und Build abdecken. Im Einzelnen sind dies die nachfolgenden Plan- und Build-Leistungen:
Plan:
— Projektsteuerung,
— Markterkundung und Evaluierung von Lösungen,
— Schulungen.
Build.
— Fachliche und technische Konzeption,
— Realisierung (insbesondere z.B. Programmierung, Schnittstellenentwicklung und Customizing/Parametrisierung) von Eigenentwicklungen sowie Standard-Software-Lösungen,
— Konzeption und Durchführung von Tests,
— Kapazitätsunterstützung bei der Betriebseinführung,
— Dokumentation.
Neben der Übertragung bzw. Einräumung der Rechte an den Arbeitsergebnissen an den im Rahmen der Arbeitspakete entwickelten Software-Lösungen muss der Bewerber der KfW für sämtliche in den Arbeitspaketen benötigter Software-Produkte die Option zur Beschaffung von Lizenzen (einschließlich Lizenzen Dritter) über den Bewerber (inklusive der Beschaffung von Wartungs- und Supportleistungen) einräumen. Die KfW behält sich ferner vor, Lizenzen an Softwareprodukten beizustellen und/oder die Einbeziehung bestimmter Subunternehmer zu verlangen.
Darüber hinaus sind Plan- und Build-Leistungen für Altanwendungen der KfW bis zur Ablösung durch neue Technologien und Standards zu erbringen.
Das Arbeitspaket Kundenorientierung umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-Beschaffungen zur Verbesserung der Kunden- und Serviceorientierung. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
— Kreditbearbeitungssysteme und damit verbundene Anwendungen,
— Digitalisierung von Workflows,
— CRM- und Call Center-Lösungen und damit verbundene Anwendungen,
— Internetauftritt der KfW,
— eCommerce.
Das Arbeitspaket IT-Finanzarchitektur umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-Beschaffungen für das Finanz- und Rechnungswesen einschließlich der Einführung einer marktüblichen Standard-Software-Architektur wie z.B. SAP. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
— Haupt- und Nebenbücher,
— Abschluss,
— Meldewesen,
— Controlling,
— Gesamtbanksteuerung,
— Umsetzung aktueller und innerhalb der Projektlaufzeit neuer regulatorischer Rahmenvorgaben, z.B. Richtlinien für die Bilanzierung oder Eigenkapitalvorschriften, in die betroffenen Teile der IT-Anwendungslandschaft der KfW.
Das Arbeitspaket Organisatorischer Reifegrad umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-Beschaffungen für die Umsetzung aller aktuellen und innerhalb der Projektlaufzeit neu hinzu kommenden regulatorischen Anforderungen innerhalb des Bereichs IT und an den Schnittstellen zur Gesamtbank. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
— Identity und Access Management,
— IT Security Management,
— Prozessreife IT-interner Prozesse,
— Dokumentation.
Das Arbeitspaket Tool-Unterstützung umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-beschaffungen für die Unterstützung der IT-internen Prozesse und übergreifender administrativer Prozesse der Gesamtbank durch Software-Werkzeuge. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
— Werkzeuge für das IT-Management,
— Werkzeuge für die Durchführung von IT-Projekten, insbesondere in der Software-Entwicklung,
— Werkzeuge für das Personalmanagement, Projektportfoliomanagement und Beschaffung in der Gesamtbank,
— Werkzeuge für die Kollaboration mit internen und externen Prozessbeteiligten.
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Prüfung ab, ob der Bewerber geeignet ist, die zu vergebenden Leistungen einwandfrei und vollständig zu erbringen. Unter den gegebenen Bewerbern werden von der KfW entsprechend 4-6 Unternehmen ausgewählt und zum weiteren Verfahren zugelassen. Am Ende des Verhandlungsverfahrens schließt die KfW mit höchstens 4 Unternehmen jeweils eine Rahmenvereinbarung ab. Die Rahmenvereinbarungen werden mit den erfolgreichen Bewerbern abgeschlossen, die auf der Grundlage der von der KfW bekannt gegebenen Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben haben.
Jeder Vertragspartner der Rahmenvereinbarung ist insbesondere zur Teilnahme an einer einzelauftrags- und arbeitspaketsübergreifenden Governance-Struktur verpflichtet, die den regelmäßigen Austausch von Informationen, die Definition von Anforderungen und Schnittstellen unter den externen Dienstleistern der KfW sowie die Zurverfügungstellung von Rechten an Entwicklungen und sonstigen Arbeitsergebnissen an KfW und dritte Vertragspartner der KfW umfasst, um einheitliche Vorgehensweisen, Methoden und technologische Standards für die KfW sicherzustellen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-07-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Palmengartenstraße 5-9
Postleitzahl: 60325
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.kfw.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-22 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 142-236243
ABl. S-Ausgabe: 142
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Grund dafür ist, dass in Hinblick auf die von der KfW benötigten IT-Leistungen die Voraussetzungen des § 3 EG Abs. 3 lit. b und c VOL/A erfüllt sind. Es ist nicht möglich, vorab den Gesamtpreis ohne Spekulation zu kalkulieren (lit. b). Außerdem kann die KfW vorab die Spezifikationen der zu beschaffenden Leistung nicht hinreichend festlegen (lit. c). Die zu beschaffenden IT-Leistungen lassen sich nach Art und Umfang vor der Vergabe nicht so eindeutig und erschöpfend beschreiben und festlegen, dass von den Bietern hinreichend vergleichbare Angebote abgegeben werden könnten. Die Teilnahmeantragsunterlagen können bei RA Dr. Hans-Joachim Prieß, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, allein unter der folgenden Email-Adresse angefordert werden: KfW-Anwendungspanel@freshfields.com. Der Teilnahmeantrag nebst den zugehörigen Unterlagen ist bis Montag, den 22.8.2011- 24:00 Uhr, bei der KfW, EU-Vergabestelle, Palmengartenstraße 5 bis 9, 60325 Frankfurt/Main einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich und vollständig in einem fest verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache unter Angabe des Absenders (Firma, Anschrift, Kontaktdaten und Ansprechpartner) unter dem Kennwort "Ausschreibung Anwendungspanel" abzugeben. Ferner ist auf dem Umschlag, in dem sich der Teilnahmeantrag befindet, deutlich erkennbar zu vermerken: "Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!". Eine Übermittlung des Teilnahmeantrags per E-Mail oder Telefax ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben. Er ist schriftlich in deutscher Sprache im Original und zusätzlich in zweifacher schriftlicher Kopie sowie elektronisch in Form eines Datenträgers (CD/DVD/USB-Stick) einzureichen. Maßgeblich ist allein das schriftliche Original. Eine Erstattung der Kosten/Aufwendungen für die Erstellung und Übermittlung des Teilnahmeantrags findet nicht statt. Fragen sind per E-Mail an KfW-Anwendungspanel@freshfields.com (Kontaktstelle) zu stellen. Die Auftraggeberin behält sich vor, nur solche Fragen zu beantworten, die bis einschließlich 17.8.2011 - 15:00 Uhr gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts nach den im KfW-Gesetz festgelegten Richtlinien mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Die KfW befindet sich im Besitz des Bundes und der Länder. Sie ist Förderbank der deutschen Wirtschaft und Entwicklungsbank für Transformations- und Schwellenländer. Die KfW verfügt über eine komplexe und stark vernetzte IT- Anwendungs- sowie Infrastrukturlandschaft. Die IT der KfW weist u.a. die folgenden wesentlichen Leistungskennzahlen auf:
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— ca. 5 000 Anwender der Bankengruppe entlang sämtlicher fachlicher Prozesse,
— ca. 5 800 000 Darlehen im Bestand,
— ca. 3 000 000 technische Transaktionen pro Tag im Monatsdurchschnitt.
In ihrer Rolle als Förderbank muss die KfW weitreichende Veränderungen an zentralen Teilen der IT-Anwendungslandschaft vornehmen und die hierfür erforderlichen IT-Prozesse und Strukturen anpassen, damit eine Angleichung an moderne, zukunftsfähige und marktübliche Standards sowie veränderte regulatorische Anforderungen erreicht wird. Aufgrund der engen technologischen und fachlichen Verzahnung zentraler Anwendungen und Prozesse sind die folgenden Arbeitspakete oder Teile hiervon parallel - im Zeitraum 2012 bis 2018 - zu bearbeiten:
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— Kundenorientierung,
— IT-Finanzarchitektur,
— Organisatorischer Reifegrad,
— Tool-Unterstützung.
Der Bewerber muss in der Lage sein, sämtliche geforderten Leistungen innerhalb jedes Arbeitspakets für die KfW zu erbringen.
In allen Arbeitspaketen sind Leistungen insbesondere zur Anwendungsentwicklung und/oder Beratung nach Vorgabe der KfW zu erbringen, die den vollständigen Zyklus von Plan und Build abdecken. Im Einzelnen sind dies die nachfolgenden Plan- und Build-Leistungen:
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Plan:
— Projektsteuerung,
— Markterkundung und Evaluierung von Lösungen,
— Schulungen.
Build.
— Fachliche und technische Konzeption,
— Realisierung (insbesondere z.B. Programmierung, Schnittstellenentwicklung und Customizing/Parametrisierung) von Eigenentwicklungen sowie Standard-Software-Lösungen,
— Konzeption und Durchführung von Tests,
— Kapazitätsunterstützung bei der Betriebseinführung,
— Dokumentation.
Neben der Übertragung bzw. Einräumung der Rechte an den Arbeitsergebnissen an den im Rahmen der Arbeitspakete entwickelten Software-Lösungen muss der Bewerber der KfW für sämtliche in den Arbeitspaketen benötigter Software-Produkte die Option zur Beschaffung von Lizenzen (einschließlich Lizenzen Dritter) über den Bewerber (inklusive der Beschaffung von Wartungs- und Supportleistungen) einräumen. Die KfW behält sich ferner vor, Lizenzen an Softwareprodukten beizustellen und/oder die Einbeziehung bestimmter Subunternehmer zu verlangen.
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Darüber hinaus sind Plan- und Build-Leistungen für Altanwendungen der KfW bis zur Ablösung durch neue Technologien und Standards zu erbringen.
Das Arbeitspaket Kundenorientierung umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-Beschaffungen zur Verbesserung der Kunden- und Serviceorientierung. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
— Kreditbearbeitungssysteme und damit verbundene Anwendungen,
— Digitalisierung von Workflows,
— CRM- und Call Center-Lösungen und damit verbundene Anwendungen,
— Internetauftritt der KfW,
— eCommerce.
Das Arbeitspaket IT-Finanzarchitektur umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-Beschaffungen für das Finanz- und Rechnungswesen einschließlich der Einführung einer marktüblichen Standard-Software-Architektur wie z.B. SAP. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
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— Haupt- und Nebenbücher,
— Abschluss,
— Meldewesen,
— Controlling,
— Gesamtbanksteuerung,
— Umsetzung aktueller und innerhalb der Projektlaufzeit neuer regulatorischer Rahmenvorgaben, z.B. Richtlinien für die Bilanzierung oder Eigenkapitalvorschriften, in die betroffenen Teile der IT-Anwendungslandschaft der KfW.
Das Arbeitspaket Organisatorischer Reifegrad umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-Beschaffungen für die Umsetzung aller aktuellen und innerhalb der Projektlaufzeit neu hinzu kommenden regulatorischen Anforderungen innerhalb des Bereichs IT und an den Schnittstellen zur Gesamtbank. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
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— Identity und Access Management,
— IT Security Management,
— Prozessreife IT-interner Prozesse,
Das Arbeitspaket Tool-Unterstützung umfasst Plan- und Build-Leistungen sowie Software-beschaffungen für die Unterstützung der IT-internen Prozesse und übergreifender administrativer Prozesse der Gesamtbank durch Software-Werkzeuge. Dies beinhaltet insbesondere die Aufgabenbereiche:
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— Werkzeuge für das IT-Management,
— Werkzeuge für die Durchführung von IT-Projekten, insbesondere in der Software-Entwicklung,
— Werkzeuge für das Personalmanagement, Projektportfoliomanagement und Beschaffung in der Gesamtbank,
— Werkzeuge für die Kollaboration mit internen und externen Prozessbeteiligten.
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Prüfung ab, ob der Bewerber geeignet ist, die zu vergebenden Leistungen einwandfrei und vollständig zu erbringen. Unter den gegebenen Bewerbern werden von der KfW entsprechend 4-6 Unternehmen ausgewählt und zum weiteren Verfahren zugelassen. Am Ende des Verhandlungsverfahrens schließt die KfW mit höchstens 4 Unternehmen jeweils eine Rahmenvereinbarung ab. Die Rahmenvereinbarungen werden mit den erfolgreichen Bewerbern abgeschlossen, die auf der Grundlage der von der KfW bekannt gegebenen Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben haben.
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Jeder Vertragspartner der Rahmenvereinbarung ist insbesondere zur Teilnahme an einer einzelauftrags- und arbeitspaketsübergreifenden Governance-Struktur verpflichtet, die den regelmäßigen Austausch von Informationen, die Definition von Anforderungen und Schnittstellen unter den externen Dienstleistern der KfW sowie die Zurverfügungstellung von Rechten an Entwicklungen und sonstigen Arbeitsergebnissen an KfW und dritte Vertragspartner der KfW umfasst, um einheitliche Vorgehensweisen, Methoden und technologische Standards für die KfW sicherzustellen.
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Dauer: 84 Monate
Referenznummer: VSt 43/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt am Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben.
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen (Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung/der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; bei Einsatz von Subunternehmern, auf die sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung beruft, ist die Erklärung/ der Nachweis für jeden Subunternehmer vorzulegen. Subunternehmer ist jedes rechtlich selbständige Unternehmen, das für einen Auftragnehmer eine eigene, abgeschlossene Leistung von mehr als 5 % des Wertes des Auftrags erbringt und hinsichtlich der Erbringung dieser Leistungen keine eigene vertragliche Beziehung zu dem Auftraggeber hat.):
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1. Schriftliche Beschreibung des Bewerbers, die insbesondere folgende Informationen enthält:
a. Name;
b. Rechtsform;
c. Sitz;
d. Zahl und Ort der Niederlassungen;
e. Konzernzugehörigkeit des Bewerbers, unmittelbare und mittelbare Gesellschafter sowie unmittelbare und mittelbare Beteiligungen des Bewerbers;
f. Geschäftsbereiche;
g. Organigramm der internen Organisation des Bewerbers;
h. Darstellung der Aufbauorganisation;
i. Namen der Geschäftsführer bzw. Vorstände sowie Namen der Mitglieder eines etwaigen Aufsichtsrates.
2. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren allen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben nachgekommen ist,
3. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren seine Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat,
4. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass in den letzten 5 Jahren über sein Vermögen nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde und der Bewerber sich nicht in Liquidation befindet,
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5. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
6. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A vorliegen,
7. Kopie des Handelsregisterauszugs oder eines vergleichbaren Nachweises des Bewerbers (siehe § 7 EG Abs. 8 VOL/A), der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als zwei Monate ist.
Zum Nachweis der vorstehend aufgeführten Anforderungen (1. bis 7.) reicht jeweils die schriftliche und unterschriebene Eigenerklärung aus, wenn nicht jeweils besondere Erklärungen und Nachweise gefordert sind. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Erklärungen und Nachweise unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung innerhalb einer angemessenen Frist bei dem Bewerber nachzufordern. Werden die erforderlichen Erklärungen und Nachweise bis zu dieser Frist nicht rechtzeitig eingereicht, wird der Bewerber von dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Ausführungen zu Punkt 1. sind auf maximal 3 einseitig beschriebenen DIN A4 Blättern, Times New Roman, Schriftgrad 12 Pkt., Zeilenabstand 1,5 zu beschränken. Bei längeren Ausführungen als drei Blättern werden nur die Ausführungen auf den ersten drei Blättern gewertet.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen (Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung/der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; bei Einsatz von Subunternehmern, auf die sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung beruft, ist die Erklärung/ der Nachweis für jeden Subunternehmer vorzulegen sowie eine schriftliche Zusage (Verpflichtungserklärung). Subunternehmer ist jedes rechtlich selbständige Unternehmen, das für einen Auftragnehmer eine eigene, abgeschlossene Leistung von mehr als 5 % des Wertes des Auftrags erbringt und hinsichtlich der Erbringung dieser Leistungen keine eigene vertragliche Beziehung zu dem Auftraggeber hat. Die Anforderungen an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muss die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllen bzw. muss bei Einsatz von Subunternehmen durch Bewerber und Subunternehmen zusammen erfüllt werden):
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1. Kopien der Gewinn- und Verlustrechnungen des Bewerbers (einschließlich Anmerkungen) der letzen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010),
2. Kopien der Kapitalflussrechnungen des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010),
3. Kopien der Abschlussberichte des Wirtschaftsprüfers für die letzen 3 testierten Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010) einschließlich der Kopien der Testate des Wirtschaftsprüfers,
4. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine Haftpflichtversicherung besteht und für die gesamte Vertragslaufzeit bestehen wird, die die folgenden Kriterien erfüllt: Deckungssummen: 1. Personenschäden: 10 000 000 EUR, 2. Sachschäden: 10 000 000 EUR, 3. Vermögensschäden: 10 000 000 EUR,
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5. Neben dem Nachweis einer Versicherung hat der Bewerber die Anzahl und die Gesamthöhe der gemeldeten und der durch die Versicherung regulierten Fälle der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010) gesondert auszuweisen. Bei vorhandener Eigenversicherung sind statt der gemeldeten Fälle die Schadensfälle anzugeben.
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— Anzahl der gemeldeten Fälle (2008, 2009, 2010),
— Gesamthöhe der gemeldeten Fälle in EUR (2008, 2009, 2010),
— Anzahl der regulierten Fälle (2008, 2009, 2010),
— Gesamthöhe der regulierten Fälle in EUR (2008, 2009, 2010).
Zudem ist jeweils für die Jahre 2008, 2009 und 2010 für jeden regulierten Fall die regulierte Gesamthöhe in Euro, die Art (Personenschaden, Sachschaden und Vermögensschäden) des Versicherungsfalls und der sachliche Hintergrund des Versicherungsfalls kurz zu erläutern. Die nachfolgend exemplarisch dargestellte Liste kann bei Bedarf erweitert werden.
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Fall 1:
— Jahr,
— Gesamthöhe in Euro,
— Art des Versicherungsfalls,
— Kurze Beschreibung des Sachverhalts.
Fall 2:
6. Gesamtumsätze des Bewerbers mit IT-Dienstleistungen (ohne Infrastruktur und Anwendungsbetrieb sowie Hardware und Software Sale und Support) im finanzwirtschaftlichen Umfeld (die KfW versteht im Rahmen dieser Bekanntmachung unter dem Begriff des finanzwirtschaftlichen Umfeldes insbesondere Banken und Verbundeinrichtungen von Banken, Versicherungsgesellschaften, Investmentgesellschaften) in Euro in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008, 2009, 2010) in Deutschland. Der Gesamtumsatz ist für jedes Jahr gesondert anzugeben. Daneben ist der Umsatz in Deutschland anzugeben, der mit vergleichbaren Leistungen entsprechend den Anforderungen im jeweiligen Arbeitspaket in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008, 2009, 2010) erbracht wurde.
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— Gesamtumsatz des Bewerbers mit IT-Dienstleistungen (ohne Infrastruktur und Anwendungsbetrieb sowie Hardware und Software Sale und Support) in Euro im finanzwirtschaftlichen Umfeld in Deutschland (2008, 2009, 2010),
— Umsatz des Bewerbers vergleichbar zum Arbeitspaket "IT Finanzarchitektur" (siehe für eine Beschreibung des Arbeitspaketes "IT-Finanzarchitektur" Ziffer II.1.5) in Euro in Deutschland (2008, 2009, 2010),
— Umsatz des Bewerbers vergleichbar zum Arbeitspaket der "Kundenorientierung" (siehe für eine Beschreibung des Arbeitspaketes "Kundenorientierung" Ziffer II.1.5) in Euro in Deutschland (2008, 2009, 2010),
— Umsatz des Bewerbers vergleichbar zum Arbeitspaket
"Organisatorischer Reifegrad" (siehe für eine Beschreibung des Arbeitspaketes "Organisatorischer Reifegrad" Ziffer II.1.5) in Euro in Deutschland (2008, 2009, 2010),
"Tool-Unterstützung" (siehe für eine Beschreibung des Arbeitspaketes "Tool-Unterstützung" Ziffer II.1.5) in Euro in Deutschland (2008, 2009, 2010).
Mindestanforderung:
Der jährliche Gesamtumsatz des Bewerbers in Deutschland im finanzwirtschaftlichen Umfeld mit IT-Dienstleistungen muss insgesamt in jedem abgeschlossenen Geschäftsjahr (2008, 2009, 2010) jeweils mindestens 50 000 000 EUR betragen.
Zum Nachweis der vorstehend genannten Anforderungen (1. bis 6.) reicht jeweils die schriftliche unterschriebene Eigenerklärung aus, wenn nicht jeweils besondere Erklärungen und Nachweise gefordert sind. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Erklärungen und Nachweise unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung innerhalb einer angemessenen Frist bei dem Bewerber nachzufordern. Werden die erforderlichen Erklärungen und Nachweise bis zu dieser Frist nicht rechtzeitig eingereicht, wird der Bewerber von dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Mindeststandards: Die maßgeblichen Mindestanforderungen ergeben sich aus dem vorstehenden Text.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen (Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung/der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; bei Einsatz von Subunternehmern, auf die sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung beruft, ist die Erklärung/der Nachweis für jeden Subunternehmer vorzulegen sowie eine schriftliche Zusage (Verpflichtungserklärung). Subunternehmer ist jedes rechtlich selbständige Unternehmen, das für einen Auftragnehmer eine eigene, abgeschlossene Leistung von mehr als 5 % des Wertes des Auftrags erbringt und hinsichtlich der Erbringung dieser Leistungen keine eigene vertragliche Beziehung zu dem Auftraggeber hat. Die Anforderungen an die technische Leistungsfähigkeit muss die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllen bzw. muss bei Einsatz von Subunternehmen durch Bewerber und Subunternehmen zusammen erfüllt werden.):
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Zum Nachweis der nachstehend aufgeführten Anforderungen reicht jeweils die schriftliche und unterschriebene Eigenerklärung aus, wenn nicht jeweils besondere Erklärungen und Nachweise gefordert sind.
2.3.1 Organisation.
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen:
1. Leistungsspektrum: Darstellung der IT-Beratungsschwerpunkte des Bewerbers, mit besonderem Fokus auf die Leistungen, die innerhalb der vier Arbeitspakete (vgl. II.1.5)) erbracht werden müssen sowie Darstellung der industriespezifischen Expertise des Bewerbers (mit Finanzdienstleistungen generell (z.B. Banken und Verbundeinrichtungen von Banken, Versicherungsgesellschaften, Investmentgesellschaften) und Förderinstituten und Landesbanken).
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2. Compliance:
a. Mindestanforderung: Der Bewerber muss durch eine unterschriebene schriftliche Eigenerklärung nachweisen, dass sein Unternehmen über ein Compliance-Team/ eine Compliance-Organisation verfügt;
b. Wenn der Bewerber über ein Compliance-Team/eine Compliance Organisation verfügt, hat er anzugeben, seit wann sein Compliance-Team/seine Compliance Organisation besteht und welchen Vorgaben Compliance in seinem Unternehmen unterliegt. Der Bewerber hat das bei sich im Unternehmen installierte und durchgeführte Compliance-Konzept zu beschreiben. Dazu sind insbesondere das im Bereich Compliance tätige Führungspersonal, dessen fachliche Qualifikation und Dauer der Betriebs- und Compliance-Teamzugehörigkeit zu benennen. Darüber hinaus ist darzulegen, wie das Compliance-Team organisatorisch in das Unternehmen eingebunden ist, wem es untersteht, wie seine Unabhängigkeit, Funktionen und Kontrollabläufe sowie Prüfzyklen sichergestellt werden. Ferner ist darzulegen, welche einzelnen Maßnahmen der Bewerber zur Gewährleistung der Compliance, insbesondere zur Vermeidung und Bekämpfung von Korruption bereits ergriffen hat. Ebenfalls ist anzugeben, mit wie vielen personellen Kapazitäten (FTE) die Compliance-Aufgaben im Unternehmen des Bewerbers umgesetzt werden.
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3. Datenschutz:
a. Mindestanforderung: der Bewerber muss durch eine unterschriebene schriftliche Eigenerklärung nachweisen, dass sein Unternehmen über einen Datenschutzbeauftragten/eine Datenschutzorganisation verfügt;
b. Wenn der Bewerber über einen Datenschutz-Beauftragten oder eine Datenschutzorganisation verfügt, dann hat er den fachlichen Hintergrund, die beruflichen Erfahrungen und evtl. Qualifikationsnachweise (zum Beispiel Zertifikate) des Datenschutz-Beauftragten und seiner Mitarbeiter zu beschreiben. Der Bewerber hat dann das bei sich im Unternehmen installierte und durchgeführte Datenschutzkonzept zu beschreiben. Dazu hat er unter anderem darzulegen, wie der Datenschutz organisatorisch und strukturell in die betrieblichen Abläufe eingebunden ist und welche Maßnahmen er ergriffen hat, um die Einhaltung datenschutzrechtlicher Pflichten sicher zu stellen.
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c. Der Bewerber muss zudem über insgesamt mindestens eine (Mindestanforderung) und maximal 2 Projektreferenzen mit Abschluss der vorgelegten Leistungen zwischen dem 1.1.2008 und heute nachweisen, dass er im Hinblick auf IT-Dienstleistungen im finanzwirtschaftlichen Umfeld über Expertise und Erfahrung im Umgang mit dem deutschen Datenschutzrecht verfügt.
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4. Qualitätssicherung:
Der Bewerber hat Kopien von aktuellen Zertifizierungen und Prozessstandards im Umfeld der ausgeschriebenen Arbeitspakete - sofern vorhanden - beizulegen:
a. Zertifizierungen:
— ISO®:9001:2000/2008,
— ISO®/IEC 20000-1:2005,
— BS7799/ISO®/IEC 27001 ff. nach BSI IT-Grundschutz,
— ISO®/IEC 12207,
— ISO®/IEC 14001,
— ISO®/IEC 15288,
— ISO®/IEC 15504,
— BS25999-2:2007,
— OHSAS 18001 oder gleichwertig. Die Gleichwertigkeit ist zu begründen.
b. Prozessstandards (Nachweis entweder mit Zertifikaten oder Beschreibung):
— CMMI® Level X,
— Six Sigma,
— COBIT oder gleichwertig. Die Gleichwertigkeit ist zu begründen.
Der Bewerber hat einen aktuellen Nachweis, dass die Prozesse des Bewerbers zur Erbringung von IT Dienstleistungen nach IDW PS 951 / SAS 70 (oder gleichwertig; die Gleichwertigkeit ist zu begründen) vorhanden sind und in den letzten 3 Jahren (2008, 2009, 2010) geprüft wurden, beizulegen.
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Die Ausführungen zu den vorstehend genannten Punkten 1. bis 4. sind jeweils auf maximal drei einseitig beschriebenen DIN A4 Blättern, Times New Roman, Schriftgrad 12 Pkt., Zeilenabstand 1,5 zu beschränken. Bei längeren Ausführungen als 3 Blättern werden nur die Ausführungen auf den ersten drei Blättern gewertet.
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Falls der Bewerber im Rahmen von Punkt 4 "Prozessstandards" ein oder mehrere Zertifikate nicht beibringen kann, hat er auf insgesamt maximal vier einseitig beschriebenen DIN A4 Blättern, Times New Roman, Schriftgrad 12 Pkt., Zeilenabstand 1,5 jeweils zu beschreiben, 1) inwieweit ein vergleichbarer unternehmensspezifischer Prozessstandard existiert, 2) wie dieser konkret ausgestaltet ist, 3) wie dieser im Unternehmen des Bewerbers umgesetzt wird und 4) wie der Bewerber sicherstellt, dass dieser auch im Rahmen des KfW-Projektes angewendet wird. Bei längeren Ausführungen als vier Blättern werden nur die Ausführungen auf den ersten vier Blättern gewertet.
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2.3.2 Personal:
1. Personalkapazitäten des Bewerbers: Angaben über die Anzahl der Mitarbeiter/innen, die der Bewerber für die relevanten Rollen bei der Softwareentwicklung insgesamt zur Verfügung hat sowie jeweils Angabe der Anzahl der Mitarbeiter/innen mit einer relevanten Berufserfahrung.
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a. Der Bewerber hat die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Mitarbeiter/innen der Rollen Projektleiter/innen und Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption entlang der folgenden Kriterien nachzuweisen:
Projektleiter/innen:
— Anzahl der festangestellten Projektleiter/innen des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Projektleiter/in größer 4 Jahre,
— Anzahl der freien Projektleiter/innen des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Projektleiter/in im größer 4 Jahre.
Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption:
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in fachliche Konzeption größer 4 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in fachliche Konzeption größer 4 Jahre.
b. Der Bewerber hat die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Mitarbeiter/innen der Rollen Mitarbeiter/innen technische Konzeption, Mitarbeiter/innen Realisierung, Mitarbeiter/innen Test und Mitarbeiter/innen IT-Sicherheitsmanagement entlang der folgenden Kriterien nachzuweisen:
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Mitarbeiter/innen technische Konzeption, z.B. IT-Architekt, Systemdesigner:
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen technische Konzeption des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in technische Konzeption größer 6 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen technische Konzeption des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in technische Konzeption größer 6 Jahre.
Mitarbeiter/innen Realisierung, z.B. Anwendungsentwickler:
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen Realisierung des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Realisierung größer 6 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen Realisierung des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Realisierung größer 6 Jahre.
Mitarbeiter/innen Test:
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen Test des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Test größer 6 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen Test des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Test größer 6 Jahre.
Mitarbeiter/innen IT-Sicherheitsmanagement, z.B. Konzipierer für Information Security Management:
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen IT-Sicherheitsmanagement des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in IT-Sicherheitsmanagement größer 6 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen IT-Sicherheitsmanagement des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in IT-Sicherheitsmanagement größer 6 Jahre.
Beschreibung der Rollen:
— Projektleiter/in: Management und Leitung von IT Delivery-Projekten, Durchführung von Koordinations-, Planungs- und Risikomanagement-Aufgaben, Koordination komplexer technischer Aufgabenstellungen und Softwareentwicklungsprozessen sowie Befähigung zu Change Management/Kommunikation und Führung von größeren Projektteams,
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— Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption: Aufnahme und Beschreibung des fachlichen Teils von IT-Konzepten und organisatorischen Konzepten. Entwurf fachlicher Datenmodelle. Planung, Koordination, Steuerung sowie ggfs. Unterstützung fachlicher Testaktivitäten. Vertiefte Kenntnis der jeweiligen Fachabläufe und des relevanten technischen Marktumfeldes,
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— Mitarbeiter/innen technische Konzeption, z.B. IT-Architekt, Systemdesigner: Entwurf, Erstellung und Dokumentation technischer Konzepte unter der Berücksichtigung von Architekturvorgaben bzw. deren Ausgestaltung. Sicherstellung der bedarfsgerechten Unterstützung der Fachprozesse durch integrierte IT Systeme. Beschreibung der Produktarchitektur und der IT Bebauung im Verantwortungsbereich,
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— Mitarbeiter/innen Realisierung, z.B. Anwendungsentwickler: Analyse und Design von Datenmodellen und Softwarespezifikationen. Erstellung ablauffähiger Anwendungen auf Basis eines vorgegebenen Lösungsdesigns. Durchführung von Softwareimplementierungen und Modultests,
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— Mitarbeiter/innen Test: Erstellung von Testspezifikationen bzw. Teststrategien, Durchführung definierter Teststufen (z.B. Anwendungsmodultests), Durchführung aufgestellter Testpläne und Dokumentation von Testergebnissen,
— Mitarbeiter/innen IT-Sicherheitsmanagement, z.B. Konzipierer für Information Security Management: Konzeption, Definition und Einführung von Prozessen und Standards in den Bereichen des Information Security Management, IT Risiko- & IT Continuity Management in Übereinstimmung mit definierten unternehmerischen sowie IT-bezogenen Leitplanken, wie z.B. Bankziele, Ordnungsrahmen, IT-Strategie und IT-Sicherheitsziele. Operative Betreuung des Information Security Managements für einen Teilbereich. Management von Risiken hinsichtlich der Sicherstellung der Serviceverfügbarkeit.
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2. Projektsprache Deutsch: Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass alle von ihm für die Erbringung der hier zu vergebenden Leistungen vorgesehenen Mitarbeiter fähig sind, schriftlich und mündlich in deutscher Sprache zu kommunizieren (soweit die Mitarbeiter Kontakt mit dem Auftraggeber haben) und Projektdokumentationen in deutscher Sprache zu erstellen (sofern dies zu ihrem Aufgabenbereich gehört).
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2.3.3 Referenzen:
Hinweise zu den Arbeitspaketspezifischen Nachweisen und Referenzen.
Im Folgenden sind Projektreferenzen je Arbeitspaket zu erbringen. Für eine Beschreibung der Arbeitspakete siehe Ziffer II.1.5).
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete 2.3.3.1 – 2.3.3.3 sind je zu erbringender Referenzkategorie zwei Referenzen vorzulegen, von denen sich mindestens eine der Referenzen auf ein Projekt innerhalb von Deutschland bezieht. Für das Arbeitspaket 2.3.3.4 sind fünf Referenzen vorzulegen, von denen sich mindestens eine der Referenzen auf ein Projekt innerhalb von Deutschland bezieht. Zudem darf der Abschluss der als Referenz vorgelegten Leistung nicht vor dem 1.1.2008 liegen.
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Die zu erbringenden Projektreferenzen sind entlang der vorgegebenen Struktur zu beschreiben:
— Projekttitel,
— Name des Auftraggebers,
— Name und Funktion des Ansprechpartners des Auftraggebers und Kontaktdaten,
— Beginn und Ende der Leistungserbringung,
— Exakte Bilanzsumme des Auftraggebers oder Bilanzsumme des Auftraggebers nach Größenordnung (mehr als 250 000 000 000 EUR, 100 bis 250 000 000 000 EUR, kleiner als 100 000 000 000 EUR), zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistung,
— Auftragsvolumen in Euro (Gesamtlaufzeit des Projektes),
— Personentage (Gesamtlaufzeit des Projektes),
— Projektbeschreibung,
— Name der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft/Subunternehmer,
— Umfang des Einsatzes von Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft/Subunternehmen in Prozent des Auftragsvolumens,
— Spezifizierung der Art der Leistungserbringung durch Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft/Subunternehmer,
— Beschreibung von phasenbezogenen Budgetüberschreitungen innerhalb des Projektes,
— Beschreibung von phasenbezogenen Terminüberschreitungen innerhalb des Projektes.
Die KfW behält sich vor, die angegebenen Kontaktpersonen des Auftraggebers zu kontaktieren. Für den Fall, dass der Bewerber bei einer oder mehreren der vorstehend geforderten Kundenreferenzen den Namen des Auftraggebers aus einem wichtigen Grund nicht angeben darf (zum Beispiel wegen einer vertraglichen Verpflichtung zur Verschwiegenheit), dann muss der Bewerber den Auftraggeber so konkret wie möglich umschreiben (zum Beispiel "deutsche Großbank") und mit seinem Teilnahmeantrag eine Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers oder eines Rechtsanwalts einreichen, aus der sich ergibt, dass der Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt den Namen des Auftraggebers kennt und dass die im Teilnahmeantrag gemachten Angaben zu der jeweiligen Referenz zutreffen.
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Falls darüber hinaus der Bewerber nicht in der Lage ist, eine geforderte Angabe in Bezug auf eine Referenz zu machen, muss er in dem entsprechenden Eingabefeld des Teilnahmeantrages auf diesen Umstand eindeutig hinweisen und den Grund hierfür schriftlich erläutern. Die KfW behält sich vor, anhand der gegebenen Begründung über eine Wertung der betreffenden Referenz zu entscheiden. Bleiben Felder im Teilnahmeantrag unausgefüllt, ohne dass sie in diesem Sinne vom Bewerber gekennzeichnet und erläutert wurden, wird die Referenz nicht gewertet.
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Je Arbeitspaket ist festgelegt, wie viele Referenzen mindestens erbracht werden müssen und maximal angegeben werden können. Bei einer Angabe von mehr als der angegebenen Maximalzahl wird für die Eignungsprüfung ausschließlich die Maximalanzahl an Referenzen - in der Reihenfolge der Angabe durch den Bewerber - berücksichtigt. Jeder Bewerber muss die nachfolgend angegebene Mindestanzahl an Projektreferenzen je Arbeitspaket beibringen. Bewerber, die nicht die geforderte Mindestanzahl an wertungsfähigen Referenzen vorlegen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Doppelnennungen von Referenzen bezogen auf verschiedene Arbeitspakete sind zulässig.
2.3.3.1 IT-Finanzarchitektur:
— Insgesamt mindestens 2 und maximal 4 Projektreferenzen mit Abschluss der vorgelegten Leistungen zwischen dem 1.1.2008 und heute über die
Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt auf der Einführung des SAP Bank Analyzer (Gesamtprozess: Fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test) in einem Umfeld, das durch eine hohe Schnittstellenkomplexität (> 10 Schnittstellen) zwischen den einzelnen Systemen gekennzeichnet ist,
Tätigkeit, als Auftragnehmer mit mehr als 50 % Beteiligung am Gesamtprojekt (in Personentagen) die Einführung von SAP Bank Analyzer (Gesamtprozess: Fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test) in einem Umfeld, das durch eine hohe Schnittstellenkomplexität (> 10 Schnittstellen) zwischen den einzelnen Systemen gekennzeichnet ist,
Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt Performance-Optimierung von SAP im finanzwirtschaftlichen Umfeld, z.B. Source Data Layer, Bank Analyzer,
— Insgesamt mindestens 2 und maximal 4 Projektreferenzen je fachliches Thema (im Finanzsektor):
—— Gesamtprozess: Fachliche/technische Konzeption, Realisierung und Test des
Meldewesens,
Meldewesens unter Einbeziehung des SAP Bank Analyzers,
—— Umsetzung von aktuellen Eigenkapitalvorschriften in einem Umfeld, das durch eine hohe Schnittstellenkomplexität (> 10 Schnittstellen) zwischen den einzelnen Systemen gekennzeichnet ist,
—— Umsetzung von aktuellen regulatorischen Rahmenvorgaben in einem Umfeld, das durch eine hohe Schnittstellenkomplexität (> 10 Schnittstellen) zwischen den einzelnen Systemen gekennzeichnet ist,
— Aktueller Nachweis des Bewerbers über SAP Partner-Kategorie und SAP Partner Level: SAP Service Partner und SAP Global Partner (Mindestanforderung) und Angabe des SAP Partner Status,
— Angabe der Anzahl der Projektleiter/innen, die an den Referenzprojekten beteiligt waren sowie Angabe der Anzahl der Projektleiter/innen, die auch noch gegenwärtig bei dem Bewerber beschäftigt sind:
—— Anzahl der Projektleiter/innen, die an den im Teilnahmeantrag genannten Referenzprojekten beteiligt
waren,
waren, sowie Angabe der Anzahl der Projektleiter/ innen mit SAP Erfahrung, die auch noch gegenwärtig bei dem Bewerber beschäftigt sind.
2.3.3.2 Kundenorientierung im finanzwirtschaftlichen Umfeld:
— Insgesamt mindestens 2 und maximal 4 Projektreferenzen mit Abschluss der vorgelegten Leistungen zwischen dem 1.1.2008 und heute über die
Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt auf der Neu- und Weiterentwicklung von Funktionen in Kreditbearbeitungssystemen (Gesamtprozess: fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test),
Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt auf der Ablösung eines komplexen Kreditbearbeitungssystems (Gesamtprozess: fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test),
Tätigkeit, als Auftragnehmer mit mehr als 50 % Beteiligung am Gesamtprojekt (in Personentagen) die Einführung eines digitalen Workflow-Management-System gesamthaft verantwortet zu haben (Gesamtprozess: fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test),
Tätigkeit, als Auftragnehmer mit mehr als 50 % Beteiligung am Gesamtprojekt (in Personentagen) die Einführung eines digitalen Customer-Relationship-Managementsystems gesamthaft verantwortet zu haben (Gesamtprozess: fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test),
Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt auf der Neu- und Weiterentwicklung von Funktionen in Bereich eCommerce und Internet (Gesamtprozess: fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test),
Tätigkeit als Auftragnehmer mit Fokus in einem Host-, DB2-, PL/1- oder Java-Umfeld,
— Angabe der Anzahl der Projektleiter/innen, die an den dargestellten Referenzprojekten beteiligt waren sowie Angabe der Anzahl der Projektleiter/innen, die auch noch gegenwärtig bei dem Bewerber beschäftigt sind:
—— Anzahl der Projektleiter/innen, die an den im Teilnahmeantrag genannten Referenzprojekten beteiligt waren und auch noch gegenwärtig bei dem Bewerber beschäftigt sind.
2.3.3.3 Organisatorischer Reifegrad im finanzwirtschaftlichen Umfeld:
— Insgesamt mindestens 2 und maximal 4 Projektreferenzen mit Abschluss der vorgelegten Leistungen zwischen dem 1.1.2008 und heute über die Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt auf der
Weiterentwicklung des kundenspezifischen Identity und Access Management,
Weiterentwicklung des kundenspezifischen IT-Security Managements,
Weiterentwicklung der Prozessreife,
Dokumentation in der Softwareentwicklung,
2.3.3.4 IT-Werkzeuge/Tools zur Unterstützung von IT-Prozessen:
— Insgesamt mindestens 5 und maximal 10 Projektreferenzen mit Abschluss der vorgelegten Leistungen zwischen dem 1.1.2008 und heute über die Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt auf fachliche/technische Konzeption, Adaption, Einführung und Betrieb von IT-Tools/Werkzeugen zur Unterstützung von Softwareentwicklungsprozessen, IT-Management und IT-Projekten bzw. zentralen administrativen Prozessen in der Gesamtbank (z.B. Beschaffungslösungen),
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— Angabe, für welche Produktdienstleister der Bewerber als zertifizierter Partner auftritt,
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Erklärungen und Nachweise unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung innerhalb einer angemessenen Frist bei dem Bewerber nachzufordern. Werden die erforderlichen Erklärungen und Nachweise bis zu dieser Frist nicht rechtzeitig eingereicht, wird der Bewerber von dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.

Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 4
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 7
Begründung für eine Laufzeit der Rahmenvereinbarung von mehr als vier Jahren:
Es handelt sich bei den ausgeschriebenen Leistungen um eng miteinander zusammenhängende und ineinandergreifende, hochkomplexe IT-Projekte, deren Realisierung und Einführung einen Zeitraum von ca. 7 Jahren erfordert.
Mindestzahl der Bewerber: 4
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden 4 bis sechs erfolgreiche Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewertungsmatrix, die im Teilnahmewettbewerb verwendet wird, wird den Bewerbern in den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeunterlagen können interessierte Unternehmen bei RA Dr. Hans-Joachim Prieß, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, E-Mail KfW-Anwendungspanel@freshfields.com, anfordern. Die objektiven Kriterien für die Auswahl sind in den Abschnitten III.2.2) und III.2.3) enthalten.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Kontakt
Internetadresse: www.kfw.de 🌏
Name: Freshfields Bruckhaus Deringer LLP
Postanschrift: Potsdamer Platz 1
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10785
Kontaktperson: RA Dr. Hans-Joachim Prieß
Telefon: +49 3020282-600 📞
E-Mail: kfw-anwendungspanel@freshfields.com 📧
Fax: +49 3020282-766 📠
URL für weitere Informationen: http://www.freshfields.com 🌏
URL der Dokumente: http://www.freshfields.com 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VSt 43/11
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Grund dafür ist, dass in Hinblick auf die von der KfW benötigten IT-Leistungen die Voraussetzungen des § 3 EG Abs. 3 lit. b und c VOL/A erfüllt sind. Es ist nicht möglich, vorab den Gesamtpreis ohne Spekulation zu kalkulieren (lit. b). Außerdem kann die KfW vorab die Spezifikationen der zu beschaffenden Leistung nicht hinreichend festlegen (lit. c). Die zu beschaffenden IT-Leistungen lassen sich nach Art und Umfang vor der Vergabe nicht so eindeutig und erschöpfend beschreiben und festlegen, dass von den Bietern hinreichend vergleichbare Angebote abgegeben werden könnten.
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Die Teilnahmeantragsunterlagen können bei RA Dr. Hans-Joachim Prieß, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, allein unter der folgenden Email-Adresse angefordert werden: KfW-Anwendungspanel@freshfields.com.
Der Teilnahmeantrag nebst den zugehörigen Unterlagen ist bis Montag, den 22.8.2011- 24:00 Uhr, bei der KfW, EU-Vergabestelle, Palmengartenstraße 5 bis 9, 60325 Frankfurt/Main einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich und vollständig in einem fest verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache unter Angabe des Absenders (Firma, Anschrift, Kontaktdaten und Ansprechpartner) unter dem Kennwort "Ausschreibung Anwendungspanel" abzugeben. Ferner ist auf dem Umschlag, in dem sich der Teilnahmeantrag befindet, deutlich erkennbar zu vermerken:
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"Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!".
Eine Übermittlung des Teilnahmeantrags per E-Mail oder Telefax ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben. Er ist schriftlich in deutscher Sprache im Original und zusätzlich in zweifacher schriftlicher Kopie sowie elektronisch in Form eines Datenträgers (CD/DVD/USB-Stick) einzureichen. Maßgeblich ist allein das schriftliche Original. Eine Erstattung der Kosten/Aufwendungen für die Erstellung und Übermittlung des Teilnahmeantrags findet nicht statt. Fragen sind per E-Mail an KfW-Anwendungspanel@freshfields.com (Kontaktstelle) zu stellen. Die Auftraggeberin behält sich vor, nur solche Fragen zu beantworten, die bis einschließlich 17.8.2011 - 15:00 Uhr gestellt werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die folgenden Fristen müssen für die Einlegung eines Rechtsbehelfs beachtet werden:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-4 GWB hin. Diese hat jeder Bewerber und/oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte.
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§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 142-236243 (2011-07-22)