Umsetzung IFRS 9

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts nach den im KfW-Gesetz festgelegten Richtlinien mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Die KfW befindet sich im Besitz des Bundes und der Länder. Sie ist Förderbank der deutschen Wirtschaft und Entwicklungsbank für Transformations- und Schwellenländer. Die KfW verfügt über eine komplexe und stark vernetzte IT Anwendungs- sowie Infrastrukturlandschaft.
Die IT der KfW weist u.a. die folgenden wesentlichen Leistungskennzahlen auf:
— ca. 5 000 Anwender der Bankengruppe entlang sämtlicher fachlicher Prozesse,
— ca. 5 800 000 Darlehen im Bestand,
— ca. 3 000 000 technische Transaktionen pro Tag im Monatsdurchschnitt.
Die KfW erwägt mittelfristig den Aufbau einer Finanzarchitektur auf Basis von SAP.
Im Rahmen dieses Auftrags soll der Aufbau der IT-Finanzarchitektur im Rechnungswesen der KfW auf Basis von SAP geplant werden. Dazu gehört die Erstellung einer Roadmap für die phasenweise Einführung von SAP. Bei der Planung der Roadmap soll insbesondere die Umsetzung künftiger regulatorischer Anforderungen, die sich für die KfW aus der Bilanzierungsrichtlinie IFRS 9 ergeben, geprüft und in Abhängigkeit vom Prüfungsergebnis nach Vorgabe der KfW entweder in der bestehenden Anwendungslandschaft oder als Teil der einzuführenden Standardsoftware SAP umgesetzt werden.
Das Projekt unterteilt sich in den Abschnitt 1 "Initialisierung des SAP-Vorhabens für den Aufbau der Finanzarchitektur" und entweder den Abschnitt 2a "SAP-basierte Umsetzung von IFRS 9 und verbundener Teilaspekte" oder alternativ den Abschnitt 2b "Umsetzung von IFRS 9 auf Basis der bestehenden Anwendungslandschaft".
Schwerpunkt des ersten Projektabschnitts ist die Spezifizierung der konkreten technologischen Zielarchitektur sowie die Umsetzungsplanung der phasenweisen Einführung von SAP.
Die Umsetzung der IFRS-Anforderungen innerhalb der KfW hängt vom Ergebnis dieses ersten Projektabschnitts ab. Die Umsetzung erfolgt entweder in der neuen, auf SAP basierenden Architektur (Abschnitt 2a) oder sie hat auf Basis der bestehenden Architektur zu erfolgen (Abschnitt 2b), um die fristgerechte Umsetzung zu garantieren.
In jedem Fall ist der fristgerechte und testierfähige Abschluss sowie die Meldefähigkeit der KfW sicherzustellen.
Im Rahmen des von der KfW ausgeschriebenen Dienstvertrags vergibt die KfW Leistungen zur Beratung und Umsetzung nach Vorgabe der KfW, die den vollständigen Zyklus von Plan und Build abdecken. Die Leistungen sind voraussichtlich im Zeitraum von 2011 bis 2014 zu erbringen.
Abschnitt 1 – Initialisierung des SAP-Vorhabens für den Aufbau der Finanzarchitektur.
Die Leistungserbringung beginnt mit der Erteilung des Zuschlags und ist schnellstmöglich abzuschließen. Im Einzelnen umfasst dieser Projektabschnitt insbesondere die folgenden Leistungen:
— Erstellung einer Roadmap, inklusive der Planung der phasenweisen Einführung von SAP im Finanz- und Rechnungswesen der KfW,
— Analyse, Konzeption und Bewertung des Zielbilds der SAP-Einführung in der Finanzarchitektur der KfW,
— Grober Abgleich der Prozesse und Produkte mit dem SAP-Standard,
— Entwicklung einer Risikobeurteilung hinsichtlich der frist- und anforderungsgemäßen Abbildung der Umsetzung von IFRS 9 mit Blick auf einen Erstanwendungszeitpunkt 2015 und Vergleichszahlen 2014,
— Empfehlung zur Umsetzung von IFRS 9 auf Basis der neuen SAP-Architektur (Abschnitt 2a) oder auf Basis der bestehenden Architektur (Abschnitt 2b).
Abschnitt 2a – SAP-basierte Umsetzung von IFRS 9 und verbundener Teilaspekte.
Der Bewerber hat in dieser Alternative ausreichende Kapazitäten zur Konzeption, Customizing, Anwendungsentwicklung und Beratung für die integrierte Umsetzung der IFRS 9-Anforderungen auf Basis des einzuführenden SAP Bank-Analyzer, der Anpassung der Vorsysteme sowie der Einführung des SAP Source Data Layer (SDL) bereitzustellen. Hinzu kann die Umsetzung weiterer verbundener Themenfelder aus der Finanzarchitektur kommen. Der konkrete Umfang der Einführung (z.B. Festlegung der jeweiligen Module) wird im Rahmen der Initialisierung festgelegt. Die heutige Anwendungslandschaft basiert überwiegend auf PL/1-, SAS- und Java-basierten Eigenentwicklungen sowie SUMMIT Software.
Unter der Steuerung der KfW hat der Bewerber Leistungen insbesondere zur Anwendungsentwicklung und/oder Beratung zu erbringen, die den vollständigen Zyklus von Plan und Build abdecken, insbesondere:
— Projektsteuerung (z.B. für technologische Teilprojekte oder Arbeitspakete),
— Fachliche und technische Konzeption u.a. im Bezug auf regulatorische Anforderungen,
— Realisierung (insbesondere z.B. Programmierung, Schnittstellenentwicklung und Customizing/Parametrisierung) von Eigenentwicklungen sowie Standard-Software-Lösungen,
— Realisierung (insbesondere Anwendungs- und Schnittstellenentwicklung mit dem Schwerpunkt auf PL/1-, SAS-, Java- und SUMMIT-basierten Technologien),
— Konzeption und Durchführung von Tests,
— Kapazitätsunterstützung bei der Betriebseinführung,
— Dokumentation.
Der Bewerber muss der KfW die Rechte an sämtlichen Arbeitsergebnissen und entwickelten Software-Lösungen übertragen bzw. einräumen. Die KfW behält sich vor, Lizenzen an Softwareprodukten beizustellen und/oder die Einbeziehung bestimmter Subunternehmer zu verlangen.
Darüber hinaus sind Plan- und Build-Leistungen für Altanwendungen der KfW bis zur Ablösung durch die neu eingeführte SAP-Standardsoftware zu erbringen.
Der Bewerber hat neben den regulären Mitarbeiterkapazitäten ein Expertenteam für die Entwicklung fachlicher und technischer Zielbilder und deren Realisierung bereitzustellen. Das Team, das das Projekt bis zum Projektende begleiten muss, umfasst voraussichtlich ca. 5-8 Experten, z.B. Lösungsarchitekten oder hochspezialisierte Projektleiter. Der Bewerber darf die Mitarbeiter des Teams nur aus wichtigen Gründen ersetzen und hat jeweils auf eigene Kosten sicherzustellen, dass ausgefallene Mitarbeiter durch Mitarbeiter mit vergleichbarer Expertise und Erfahrung ersetzt werden. Das Team wird im Rahmen des Projekts insbesondere folgende Leistungen der Beratung nach Vorgabe der KfW aus dem Zyklus von Plan und Build bearbeiten:
— Regelmäßiger Abgleich der Projektergebnisse mit Standards, Methoden und Architekturen, um eine marktkonforme Abwicklung der Umsetzung in der KfW sicherzustellen,
— Technische und fachliche Architekturaufgaben, einschließlich Risikoanalyse und Reporting an die zentrale Providersteuerung,
— Detaillierte Analyse, Konzeption und Bewertung der Zielarchitektur, einschließlich Sicherstellung der ordnungsgemäßen Umsetzung im Rahmen der Anwendungsentwicklung.
Abschnitt 2b – Umsetzung von IFRS 9 auf Basis der bestehenden Anwendungslandschaft.
Der Bewerber hat in dieser Alternative ausreichende Kapazitäten zur Konzeption, Anwendungsentwicklung und Beratung für die konkrete Umsetzung der Anpassung der bestehenden Anwendungslandschaft (überwiegend Eigenentwicklungen auf PL/1-, SAS- und Java-Basis sowie SUMMIT) an IFRS 9 bereitzustellen.
Unter der Steuerung der KfW hat der Bewerber Leistungen insbesondere zur Anwendungsentwicklung und/oder Beratung zu erbringen, die den vollständigen Zyklus von Plan und Build abdecken, insbesondere:
— Projektsteuerung (z.B. für technologische Teilprojekte oder Arbeitspakete),
— Fachliche und technische Konzeption u.a. im Bezug auf regulatorische Anforderungen,
— Realisierung (insbesondere Anwendungs- und Schnittstellenentwicklung mit dem Schwerpunkt auf PL/1-, Java-, SAS- und SUMMIT-basierten Technologien),
— Konzeption und Durchführung von Tests,
— Kapazitätsunterstützung bei der Betriebseinführung,
— Dokumentation.
Der Bewerber muss der KfW die Rechte an sämtlichen Arbeitsergebnissen und entwickelten Software-Lösungen übertragen bzw. einräumen. Die KfW behält sich vor, Lizenzen an Softwareprodukten beizustellen und/oder die Einbeziehung bestimmter Subunternehmer zu verlangen.
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Prüfung ab, ob der Bewerber geeignet ist, die zu vergebenden Leistungen einwandfrei und vollständig zu erbringen. Unter den gegebenen Bewerbern werden von der KfW entsprechend mindestens 3 Unternehmen ausgewählt und zum weiteren Verfahren zugelassen. Die KfW schließt einen Dienstleistungsvertrag mit einem erfolgreichen Teilnehmer des Teilnahmewettbewerbs ab. Der Dienstleistungsvertrag wird mit dem Wirtschaftsteilnehmer abgeschlossen, der auf der Grundlage der von der KfW bekannt gegebenen Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben hat.
Der Vertragspartner unterwirft sich im Rahmen des Dienstleistungsvertrags den Vorgaben zur Governance von externen IT-Dienstleistern in der KfW, die auch die Zusammenarbeit mit anderen externen Dienstleistern der KfW sowie den regelmäßigen Austausch von Informationen, die Definition von Anforderungen und Schnittstellen unter den Dienstleistern sowie die Zurverfügungstellung von Rechten an Entwicklungen und sonstigen Arbeitsergebnissen an KfW und dritte Vertragspartner der KfW umfasst, um einheitliche Vorgehensweisen, Methoden und technologische Standards für die KfW sicherzustellen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-22 Auftragsbekanntmachung
2011-12-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-07-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Palmengartenstraße 5-9
Postleitzahl: 60325
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.kfw.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-22 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 141-234720
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Grund dafür ist, dass in Hinblick auf die von der KfW benötigten IT-Leistungen die Voraussetzungen des § 3 EG Abs. 3 lit. b und c VOL/A erfüllt sind. Es ist nicht möglich, vorab den Gesamtpreis ohne Spekulation zu kalkulieren (lit. b). Außerdem kann die KfW vorab die Spezifikationen der zu beschaffenden Leistung nicht hinreichend festlegen, weil der IFRS 9-Standard noch nicht abschließend festgelegt ist (lit. c). Die zu beschaffenden IT-Leistungen lassen sich nach Art und Umfang vor der Vergabe nicht so eindeutig und erschöpfend beschreiben und festlegen, dass von den Bietern hinreichend vergleichbare Angebote abgegeben werden könnten. Die Teilnahmeantragsunterlagen können bei RA Dr. Hans-Joachim Prieß, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, DEUTSCHLAND, allein unter der folgenden Email-Adresse angefordert werden: KfW-Umsetzung-IFRS9@freshfields.com. Der Teilnahmeantrag nebst den zugehörigen Unterlagen ist bis Montag, den 22.8.2011, 24:00 Uhr, bei der KfW, EU-Vergabestelle, Palmengartenstraße 5 bis 9, 60325 Frankfurt/Main, DEUTSCHLAND einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich und vollständig in einem fest verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache unter Angabe des Absenders (Firma, Anschrift, Kontaktdaten und Ansprechpartner) unter dem Kennwort „Ausschreibung-Umsetzung-IFRS 9" abzugeben. Ferner ist auf dem Umschlag, in dem sich der Teilnahmeantrag befindet, deutlich erkennbar zu vermerken: "Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!". Eine Übermittlung des Teilnahmeantrags per E-Mail oder Telefax ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben. Er ist schriftlich in deutscher Sprache im Original und zusätzlich in zweifacher schriftlicher Kopie sowie elektronisch in Form eines Datenträgers (CD/DVD/USB-Stick) einzureichen. Maßgeblich ist allein das schriftliche Original. Eine Erstattung der Kosten/Aufwendungen für die Erstellung und Übermittlung des Teilnahmeantrags findet nicht statt. Fragen sind per Email an die Adresse KfW-Umsetzung-IFRS9@freshfields.com (Kontaktstelle) zu stellen. Die Auftraggeberin behält sich vor, nur solche Fragen zu beantworten, die bis einschließlich 17.8.2011 (15:00) gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine Anstalt öffentlichen Rechts nach den im KfW-Gesetz festgelegten Richtlinien mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Die KfW befindet sich im Besitz des Bundes und der Länder. Sie ist Förderbank der deutschen Wirtschaft und Entwicklungsbank für Transformations- und Schwellenländer. Die KfW verfügt über eine komplexe und stark vernetzte IT Anwendungs- sowie Infrastrukturlandschaft.
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Die IT der KfW weist u.a. die folgenden wesentlichen Leistungskennzahlen auf:
— ca. 5 000 Anwender der Bankengruppe entlang sämtlicher fachlicher Prozesse,
— ca. 5 800 000 Darlehen im Bestand,
— ca. 3 000 000 technische Transaktionen pro Tag im Monatsdurchschnitt.
Die KfW erwägt mittelfristig den Aufbau einer Finanzarchitektur auf Basis von SAP.
Im Rahmen dieses Auftrags soll der Aufbau der IT-Finanzarchitektur im Rechnungswesen der KfW auf Basis von SAP geplant werden. Dazu gehört die Erstellung einer Roadmap für die phasenweise Einführung von SAP. Bei der Planung der Roadmap soll insbesondere die Umsetzung künftiger regulatorischer Anforderungen, die sich für die KfW aus der Bilanzierungsrichtlinie IFRS 9 ergeben, geprüft und in Abhängigkeit vom Prüfungsergebnis nach Vorgabe der KfW entweder in der bestehenden Anwendungslandschaft oder als Teil der einzuführenden Standardsoftware SAP umgesetzt werden.
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Das Projekt unterteilt sich in den Abschnitt 1 "Initialisierung des SAP-Vorhabens für den Aufbau der Finanzarchitektur" und entweder den Abschnitt 2a "SAP-basierte Umsetzung von IFRS 9 und verbundener Teilaspekte" oder alternativ den Abschnitt 2b "Umsetzung von IFRS 9 auf Basis der bestehenden Anwendungslandschaft".
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Schwerpunkt des ersten Projektabschnitts ist die Spezifizierung der konkreten technologischen Zielarchitektur sowie die Umsetzungsplanung der phasenweisen Einführung von SAP.
Die Umsetzung der IFRS-Anforderungen innerhalb der KfW hängt vom Ergebnis dieses ersten Projektabschnitts ab. Die Umsetzung erfolgt entweder in der neuen, auf SAP basierenden Architektur (Abschnitt 2a) oder sie hat auf Basis der bestehenden Architektur zu erfolgen (Abschnitt 2b), um die fristgerechte Umsetzung zu garantieren.
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In jedem Fall ist der fristgerechte und testierfähige Abschluss sowie die Meldefähigkeit der KfW sicherzustellen.
Im Rahmen des von der KfW ausgeschriebenen Dienstvertrags vergibt die KfW Leistungen zur Beratung und Umsetzung nach Vorgabe der KfW, die den vollständigen Zyklus von Plan und Build abdecken. Die Leistungen sind voraussichtlich im Zeitraum von 2011 bis 2014 zu erbringen.
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Abschnitt 1 – Initialisierung des SAP-Vorhabens für den Aufbau der Finanzarchitektur.
Die Leistungserbringung beginnt mit der Erteilung des Zuschlags und ist schnellstmöglich abzuschließen. Im Einzelnen umfasst dieser Projektabschnitt insbesondere die folgenden Leistungen:
— Erstellung einer Roadmap, inklusive der Planung der phasenweisen Einführung von SAP im Finanz- und Rechnungswesen der KfW,
— Analyse, Konzeption und Bewertung des Zielbilds der SAP-Einführung in der Finanzarchitektur der KfW,
— Grober Abgleich der Prozesse und Produkte mit dem SAP-Standard,
— Entwicklung einer Risikobeurteilung hinsichtlich der frist- und anforderungsgemäßen Abbildung der Umsetzung von IFRS 9 mit Blick auf einen Erstanwendungszeitpunkt 2015 und Vergleichszahlen 2014,
— Empfehlung zur Umsetzung von IFRS 9 auf Basis der neuen SAP-Architektur (Abschnitt 2a) oder auf Basis der bestehenden Architektur (Abschnitt 2b).
Abschnitt 2a – SAP-basierte Umsetzung von IFRS 9 und verbundener Teilaspekte.
Der Bewerber hat in dieser Alternative ausreichende Kapazitäten zur Konzeption, Customizing, Anwendungsentwicklung und Beratung für die integrierte Umsetzung der IFRS 9-Anforderungen auf Basis des einzuführenden SAP Bank-Analyzer, der Anpassung der Vorsysteme sowie der Einführung des SAP Source Data Layer (SDL) bereitzustellen. Hinzu kann die Umsetzung weiterer verbundener Themenfelder aus der Finanzarchitektur kommen. Der konkrete Umfang der Einführung (z.B. Festlegung der jeweiligen Module) wird im Rahmen der Initialisierung festgelegt. Die heutige Anwendungslandschaft basiert überwiegend auf PL/1-, SAS- und Java-basierten Eigenentwicklungen sowie SUMMIT Software.
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Unter der Steuerung der KfW hat der Bewerber Leistungen insbesondere zur Anwendungsentwicklung und/oder Beratung zu erbringen, die den vollständigen Zyklus von Plan und Build abdecken, insbesondere:
— Projektsteuerung (z.B. für technologische Teilprojekte oder Arbeitspakete),
— Fachliche und technische Konzeption u.a. im Bezug auf regulatorische Anforderungen,
— Realisierung (insbesondere z.B. Programmierung, Schnittstellenentwicklung und Customizing/Parametrisierung) von Eigenentwicklungen sowie Standard-Software-Lösungen,
— Realisierung (insbesondere Anwendungs- und Schnittstellenentwicklung mit dem Schwerpunkt auf PL/1-, SAS-, Java- und SUMMIT-basierten Technologien),
— Konzeption und Durchführung von Tests,
— Kapazitätsunterstützung bei der Betriebseinführung,
— Dokumentation.
Der Bewerber muss der KfW die Rechte an sämtlichen Arbeitsergebnissen und entwickelten Software-Lösungen übertragen bzw. einräumen. Die KfW behält sich vor, Lizenzen an Softwareprodukten beizustellen und/oder die Einbeziehung bestimmter Subunternehmer zu verlangen.
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Darüber hinaus sind Plan- und Build-Leistungen für Altanwendungen der KfW bis zur Ablösung durch die neu eingeführte SAP-Standardsoftware zu erbringen.
Der Bewerber hat neben den regulären Mitarbeiterkapazitäten ein Expertenteam für die Entwicklung fachlicher und technischer Zielbilder und deren Realisierung bereitzustellen. Das Team, das das Projekt bis zum Projektende begleiten muss, umfasst voraussichtlich ca. 5-8 Experten, z.B. Lösungsarchitekten oder hochspezialisierte Projektleiter. Der Bewerber darf die Mitarbeiter des Teams nur aus wichtigen Gründen ersetzen und hat jeweils auf eigene Kosten sicherzustellen, dass ausgefallene Mitarbeiter durch Mitarbeiter mit vergleichbarer Expertise und Erfahrung ersetzt werden. Das Team wird im Rahmen des Projekts insbesondere folgende Leistungen der Beratung nach Vorgabe der KfW aus dem Zyklus von Plan und Build bearbeiten:
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— Regelmäßiger Abgleich der Projektergebnisse mit Standards, Methoden und Architekturen, um eine marktkonforme Abwicklung der Umsetzung in der KfW sicherzustellen,
— Technische und fachliche Architekturaufgaben, einschließlich Risikoanalyse und Reporting an die zentrale Providersteuerung,
— Detaillierte Analyse, Konzeption und Bewertung der Zielarchitektur, einschließlich Sicherstellung der ordnungsgemäßen Umsetzung im Rahmen der Anwendungsentwicklung.
Abschnitt 2b – Umsetzung von IFRS 9 auf Basis der bestehenden Anwendungslandschaft.
Der Bewerber hat in dieser Alternative ausreichende Kapazitäten zur Konzeption, Anwendungsentwicklung und Beratung für die konkrete Umsetzung der Anpassung der bestehenden Anwendungslandschaft (überwiegend Eigenentwicklungen auf PL/1-, SAS- und Java-Basis sowie SUMMIT) an IFRS 9 bereitzustellen.
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— Realisierung (insbesondere Anwendungs- und Schnittstellenentwicklung mit dem Schwerpunkt auf PL/1-, Java-, SAS- und SUMMIT-basierten Technologien),
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Prüfung ab, ob der Bewerber geeignet ist, die zu vergebenden Leistungen einwandfrei und vollständig zu erbringen. Unter den gegebenen Bewerbern werden von der KfW entsprechend mindestens 3 Unternehmen ausgewählt und zum weiteren Verfahren zugelassen. Die KfW schließt einen Dienstleistungsvertrag mit einem erfolgreichen Teilnehmer des Teilnahmewettbewerbs ab. Der Dienstleistungsvertrag wird mit dem Wirtschaftsteilnehmer abgeschlossen, der auf der Grundlage der von der KfW bekannt gegebenen Zuschlagskriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben hat.
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Der Vertragspartner unterwirft sich im Rahmen des Dienstleistungsvertrags den Vorgaben zur Governance von externen IT-Dienstleistern in der KfW, die auch die Zusammenarbeit mit anderen externen Dienstleistern der KfW sowie den regelmäßigen Austausch von Informationen, die Definition von Anforderungen und Schnittstellen unter den Dienstleistern sowie die Zurverfügungstellung von Rechten an Entwicklungen und sonstigen Arbeitsergebnissen an KfW und dritte Vertragspartner der KfW umfasst, um einheitliche Vorgehensweisen, Methoden und technologische Standards für die KfW sicherzustellen.
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Dauer: 36 Monate
Referenznummer: VSt 36/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt am Main.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen (Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung/ der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; bei Einsatz von Subunternehmern, auf die sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung beruft, ist die Erklärung/ der Nachweis für jeden Subunternehmer vorzulegen. Subunternehmer ist jedes rechtlich selbständige Unternehmen, das für einen Auftragnehmer eine eigene, abgeschlossene Leistung von mehr als 5 % des Wertes des Auftrags erbringt und hinsichtlich der Erbringung dieser Leistungen keine eigene vertragliche Beziehung zu dem Auftraggeber hat.):
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1. Schriftliche Beschreibung des Bewerbers, die insbesondere folgende Informationen enthält:
a. Name,
b. Rechtsform,
c. Sitz,
d. Zahl und Ort der Niederlassungen,
e. Konzernzugehörigkeit des Bewerbers, unmittelbare und mittelbare Gesellschafter sowie unmittelbare und mittelbare Beteiligungen des Bewerbers,
f. Geschäftsbereiche,
g. Organigramm der internen Organisation des Bewerbers,
h. Darstellung der Aufbauorganisation,
i. Namen der Geschäftsführer bzw. Vorstände sowie Namen der Mitglieder eines etwaigen Aufsichtsrates.
2. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren allen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben nachgekommen ist.
3. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren seine Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat.
4. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass in den letzten 5 Jahren über sein Vermögen nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde und der Bewerber sich nicht in Liquidation befindet.
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5. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass er in den letzten 5 Jahren nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt.
6. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A vorliegen.
7. Kopie des Handelsregisterauszugs oder eines vergleichbaren Nachweises des Bewerbers (siehe § 7 EG Abs. 8 VOL/A), der zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als 2 Monate ist.
Zum Nachweis der vorstehend aufgeführten Anforderungen (1. bis 7.) reicht jeweils die schriftliche und unterschriebene Eigenerklärung aus, wenn nicht jeweils besondere Erklärungen und Nachweise gefordert sind. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Erklärungen und Nachweise unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung innerhalb einer angemessenen Frist bei dem Bewerber nachzufordern. Werden die erforderlichen Erklärungen und Nachweise bis zu dieser Frist nicht rechtzeitig eingereicht, wird der Bewerber von dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Ausführungen zu Punkt 1. sind auf maximal 3 einseitig beschriebene DIN A4 Blättern, Times New Roman, Schriftgrad 12 Pkt., Zeilenabstand 1,5 zu beschränken. Bei längeren Ausführungen als 3 Blättern werden nur die Ausführungen auf den ersten 3 Blättern gewertet.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen (Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung/ der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; bei Einsatz von Subunternehmern, auf die sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung beruft, ist die Erklärung/ der Nachweis für jeden Subunternehmer vorzulegen sowie eine schriftliche Zusage (Verpflichtungserklärung). Subunternehmer ist jedes rechtlich selbständige Unternehmen, das für einen Auftragnehmer eine eigene, abgeschlossene Leistung von mehr als 5 % des Wertes des Auftrags erbringt und hinsichtlich der Erbringung dieser Leistungen keine eigene vertragliche Beziehung zu dem Auftraggeber hat. Die Anforderungen an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit muss die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllen bzw. muss bei Einsatz von Subunternehmen durch Bewerber und Subunternehmen zusammen erfüllt werden):
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1. Kopien der Gewinn- und Verlustrechnungen des Bewerbers (einschließlich Anmerkungen) der letzen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010).
2. Kopien der Kapitalflussrechnungen des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010).
3. Kopien der Abschlussberichte des Wirtschaftsprüfers für die letzen 3 testierten Geschäftsjahre (2008, 2009 und 2010) einschließlich der Kopien der Testate des Wirtschaftsprüfers.
4. Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine Haftpflichtversicherung besteht und für die gesamte Vertragslaufzeit bestehen wird, die die folgenden Kriterien erfüllt: Deckungssummen: 1. Personenschäden: 10 000 000 EUR, 2. Sachschäden: 10 000 000 EUR, 3. Vermögensschäden: 10 000 000 EUR.
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5. Gesamtumsätze des Bewerbers mit IT-Dienstleistungen (ohne Infrastruktur und Anwendungsbetrieb sowie Hardware und Software Sale und Support) im finanzwirtschaftlichen Umfeld (die KfW versteht im Rahmen dieser Bekanntmachung unter dem Begriff des finanzwirtschaftlichen Umfeldes insbesondere Banken und Verbundeinrichtungen von Banken, Versicherungsgesellschaften, Investmentgesellschaften) in EUR in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2008, 2009, 2010) in Deutschland. Der Gesamtumsatz ist für jedes Jahr gesondert anzugeben.
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Mindestanforderung:
Der jährliche Gesamtumsatz des Bewerbers in Deutschland im finanzwirtschaftlichen Umfeld mit IT-Dienstleistungen muss insgesamt in jedem abgeschlossenen Geschäftsjahr (2008, 2009, 2010) jeweils mindestens 10 000 000 EUR betragen.
Zum Nachweis der vorstehend genannten Anforderungen (1. bis 5.) reicht jeweils die schriftliche unterschriebene Eigenerklärung aus, wenn nicht jeweils besondere Erklärungen und Nachweise gefordert sind. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Erklärungen und Nachweise unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung innerhalb einer angemessenen Frist bei dem Bewerber nachzufordern. Werden die erforderlichen Erklärungen und Nachweise bis zu dieser Frist nicht rechtzeitig eingereicht, wird der Bewerber von dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Mindeststandards: Die maßgeblichen Mindestanforderungen ergeben sich aus dem vorstehenden Text.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen (Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung/ der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; bei Einsatz von Subunternehmern, auf die sich ein Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung beruft, ist die Erklärung/ der Nachweis für jeden Subunternehmer vorzulegen sowie eine schriftliche Zusage (Verpflichtungserklärung). Subunternehmer ist jedes rechtlich selbständige Unternehmen, das für einen Auftragnehmer eine eigene, abgeschlossene Leistung von mehr als 5 % des Wertes des Auftrags erbringt und hinsichtlich der Erbringung dieser Leistungen keine eigene vertragliche Beziehung zu dem Auftraggeber hat. Die Anforderungen an die technische Leistungsfähigkeit muss die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllen bzw. muss bei Einsatz von Subunternehmen durch Bewerber und Subunternehmen zusammen erfüllt werden):
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Zum Nachweis der nachstehend aufgeführten Anforderungen reicht jeweils die schriftliche und unterschriebene Eigenerklärung aus, wenn nicht jeweils besondere Erklärungen und Nachweise gefordert sind.
2.3.1 Organisation
Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit der Abgabe des Teilnahmeantrags einzureichen:
1. Leistungsspektrum: Darstellung der IT-Beratungsschwerpunkte des Bewerbers, mit besonderem Fokus auf die Leistungen, die innerhalb des Auftrages (vgl. II.1.5.) erbracht werden müssen sowie Darstellung der industriespezifischen Expertise des Bewerbers (mit Finanzdienstleistungen generell (z.B. Banken und Verbundeinrichtungen von Banken, Versicherungsgesellschaften, Investmentgesellschaften) und Förderinstituten und Landesbanken).
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2. Compliance:
Mindestanforderung: Der Bewerber muss durch eine unterschriebene schriftliche Eigenerklärung nachweisen, dass sein Unternehmen über ein Compliance-Team/ eine Compliance-Organisation verfügt.
3. Datenschutz:
a. Mindestanforderung: Der Bewerber muss durch eine unterschriebene schriftliche Eigenerklärung nachweisen, dass sein Unternehmen über einen Datenschutzbeauftragten/ eine Datenschutzorganisation verfügt.
b. Wenn der Bewerber über einen Datenschutz-Beauftragten oder eine Datenschutzorganisation verfügt, dann hat er den fachlichen Hintergrund, die beruflichen Erfahrungen und evtl. Qualifikationsnachweise (zum Beispiel Zertifikate) des Datenschutz-Beauftragten und seiner Mitarbeiter zu beschreiben. Der Bewerber hat dann das bei sich im Unternehmen installierte und durchgeführte Datenschutzkonzept zu beschreiben. Dazu hat er unter anderem darzulegen, wie der Datenschutz organisatorisch und strukturell in die betrieblichen Abläufe eingebunden ist und welche Maßnahmen er ergriffen hat, um die Einhaltung datenschutzrechtlicher Pflichten sicher zu stellen.
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c. Der Bewerber muss zudem über insgesamt mindestens eine (Mindestanforderung) und maximal 2 Projektreferenzen mit Abschluss der vorgelegten Leistungen zwischen dem 1.1.2008 und heute nachweisen, dass er im Hinblick auf IT-Dienstleistungen im finanzwirtschaftlichen Umfeld über Expertise und Erfahrung im Umgang mit dem deutschen Datenschutzrecht verfügt.
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4. Qualitätssicherung:
Der Bewerber hat Kopien von aktuellen Zertifizierungen und Prozessstandards im Umfeld des ausgeschriebenen Auftrags - sofern vorhanden - beizulegen:
a. Zertifizierungen:
— ISO®:9001:2000/2008,
— ISO®/IEC 20000-1:2005,
— BS7799/ISO®/IEC 27001 ff. nach BSI IT-Grundschutz,
— ISO®/IEC 12207,
— ISO®/IEC 14001,
— ISO®/IEC 15288,
— ISO®/IEC 15504,
— BS25999-2:2007,
— OHSAS 18001.
Oder gleichwertig. Die Gleichwertigkeit ist zu begründen.
b. Prozessstandards (Nachweis entweder mit Zertifikaten oder Beschreibung):
— CMMI® Level X,
— Six Sigma,
— COBIT.
Der Bewerber hat einen aktuellen Nachweis, dass die Prozesse des Bewerbers zur Erbringung von IT Dienstleistungen nach IDW PS 951 / SAS 70 (oder gleichwertig. Die Gleichwertigkeit ist zu begründen) vorhanden sind und in den letzten 3 Jahren (2008, 2009, 2010) geprüft wurden, beizulegen.
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Die Ausführungen zu den vorstehend genannten Punkten 1. bis 4. sind jeweils auf maximal 3 einseitig beschriebenen DIN A4 Blättern, Times New Roman, Schriftgrad 12 Pkt., Zeilenabstand 1,5 zu beschränken. Bei längeren Ausführungen als 3 Blättern werden nur die Ausführungen auf den ersten 3 Blättern gewertet.
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Falls der Bewerber im Rahmen von Punkt 4 "Prozessstandards" ein oder mehrere Zertifikate nicht beibringen kann, hat er auf insgesamt maximal 4 einseitig beschriebenen DIN A4 Blättern, Times New Roman, Schriftgrad 12 Pkt., Zeilenabstand 1,5 jeweils zu beschreiben, 1) inwieweit ein vergleichbarer unternehmensspezifischer Prozessstandard existiert, 2) wie dieser konkret ausgestaltet ist, 3) wie dieser im Unternehmen des Bewerbers umgesetzt wird und 4) wie der Bewerber sicherstellt, dass dieser auch im Rahmen des KfW-Projektes angewendet wird. Bei längeren Ausführungen als 4 Blättern werden nur die Ausführungen auf den ersten 4 Blättern gewertet.
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2.3.2 Personal
1. Personalkapazitäten des Bewerbers: Angaben über die Anzahl der Mitarbeiter/innen, die der Bewerber für die relevanten Rollen bei der Softwareentwicklung insgesamt zur Verfügung hat sowie jeweils Angabe der Anzahl der Mitarbeiter/innen mit einer relevanten Berufserfahrung.
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a. Der Bewerber hat die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Mitarbeiter/innen der Rollen Projektleiter/innen und Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption entlang der folgenden Kriterien nachzuweisen:
Projektleiter/innen.
— Anzahl der festangestellten Projektleiter/innen des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Projektleiter/in größer 4 Jahre,
— Anzahl der freien Projektleiter/innen des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Projektleiter/in größer 4 Jahre.
Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption.
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in fachliche Konzeption größer 4 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption des Bewerbers, die im finanzwirtschaftlichen Umfeld tätig
sind,
sind - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in fachliche Konzeption größer 4 Jahre.
b. Der Bewerber hat die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Mitarbeiter/innen der Rollen Mitarbeiter/innen technische Konzeption, Mitarbeiter/innen Realisierung, Mitarbeiter/innen Test und Mitarbeiter/innen IT-Sicherheitsmanagement entlang der folgenden Kriterien nachzuweisen:
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Mitarbeiter/innen technische Konzeption, z.B. IT-Architekt, Systemdesigner.
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen technische Konzeption des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in technische Konzeption größer 6 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen technische Konzeption des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in technische Konzeption größer 6 Jahre.
Mitarbeiter/innen Realisierung, z.B. Anwendungsentwickler.
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen Realisierung des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Realisierung größer 6 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen Realisierung des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Realisierung größer 6 Jahre.
Mitarbeiter/innen Test.
— Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen Test des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Test größer 6 Jahre,
— Anzahl der freien Mitarbeiter/innen Test des
Bewerbers,
Bewerbers - mit einer relevanten Berufserfahrung als Mitarbeiter/in Test größer 6 Jahre.
Beschreibung der Rollen:
Projektleiter/in: Management und Leitung von IT Delivery-Projekten, Durchführung von Koordinations-, Planungs- und Risikomanagement-Aufgaben, Koordination komplexer technischer Aufgabenstellungen und Softwareentwicklungsprozessen sowie Befähigung zu Change Management/Kommunikation und Führung von größeren Projektteams.
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Mitarbeiter/innen fachliche Konzeption: Aufnahme und Beschreibung des fachlichen Teils von IT-Konzepten und organisatorischen Konzepten. Entwurf fachlicher Datenmodelle. Planung, Koordination, Steuerung sowie ggfs. Unterstützung fachlicher Testaktivitäten. Vertiefte Kenntnis der jeweiligen Fachabläufe und des relevanten technischen Marktumfeldes.
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Mitarbeiter/innen technische Konzeption, z.B. IT-Architekt, Systemdesigner: Entwurf, Erstellung und Dokumentation technischer Konzepte unter der Berücksichtigung von Architekturvorgaben bzw. deren Ausgestaltung. Sicherstellung der bedarfsgerechten Unterstützung der Fachprozesse durch integrierte IT Systeme. Beschreibung der Produktarchitektur und der IT Bebauung im Verantwortungsbereich.
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Mitarbeiter/innen Realisierung, z.B. Anwendungsentwickler: Analyse und Design von Datenmodellen und Softwarespezifikationen. Erstellung ablauffähiger Anwendungen auf Basis eines vorgegebenen Lösungsdesigns. Durchführung von Softwareimplementierungen und Modultests.
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Mitarbeiter/innen Test: Erstellung von Testspezifikationen bzw. Teststrategien, Durchführung definierter Teststufen (z.B. Anwendungsmodultests), Durchführung aufgestellter Testpläne und Dokumentation von Testergebnissen.
2. Projektsprache Deutsch: Unterschriebene schriftliche Eigenerklärung des Bewerbers, dass alle von ihm für die Erbringung der hier zu vergebenden Leistungen vorgesehenen Mitarbeiter fähig sind, schriftlich und mündlich in deutscher Sprache zu kommunizieren (soweit die Mitarbeiter Kontakt mit dem Auftraggeber haben) und Projektdokumentationen in deutscher Sprache zu erstellen (sofern dies zu ihrem Aufgabenbereich gehört).
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2.3.3 Referenzen
Hinweise zu den Nachweisen und Referenzen.
Im Folgenden sind Projektreferenzen zu erbringen.
Mindestanforderung: Je zu erbringender Referenzkategorie sind 2 Referenzen vorzulegen, von denen sich mindestens eine der Referenzen auf ein Projekt innerhalb von Deutschland bezieht. Zudem darf der Abschluss der als Referenz vorgelegten Leistung nicht vor dem 1.1.2008 liegen.
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Die zu erbringenden Projektreferenzen sind entlang der vorgegebenen Struktur zu beschreiben:
— Projekttitel,
— Name des Auftraggebers,
— Name und Funktion des Ansprechpartners des Auftraggebers und Kontaktdaten,
— Beginn und Ende der Leistungserbringung,
— Exakte Bilanzsumme des Auftraggebers oder Bilanzsumme des Auftraggebers nach Größenordnung (mehr als 250 Mrd. EUR, 100 bis 250 Mrd. EUR, kleiner als 100 Mrd. EUR), zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistung,
— Auftragsvolumen in EUR (Gesamtlaufzeit des Projektes),
— Personentage (Gesamtlaufzeit des Projektes),
— Projektbeschreibung,
— Name der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft/ Subunternehmer,
— Umfang des Einsatzes von Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft/ Subunternehmen in Prozent des Auftragsvolumens,
— Spezifizierung der Art der Leistungserbringung durch Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft/ Subunternehmer.
Die KfW behält sich vor, die angegebenen Kontaktpersonen des Auftraggebers zu kontaktieren. Für den Fall, dass der Bewerber bei einer oder mehreren der vorstehend geforderten Kundenreferenzen den Namen des Auftraggebers aus einem wichtigen Grund nicht angeben darf (zum Beispiel wegen einer vertraglichen Verpflichtung zur Verschwiegenheit), dann muss der Bewerber den Auftraggeber so konkret wie möglich umschreiben (zum Beispiel „deutsche Großbank“) und mit seinem Teilnahmeantrag eine Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers oder eines Rechtsanwalts einreichen, aus der sich ergibt, dass der Wirtschaftsprüfer oder Rechtsanwalt den Namen des Auftraggebers kennt und dass die im Teilnahmeantrag gemachten Angaben zu der jeweiligen Referenz zutreffen.
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Falls darüber hinaus der Bewerber nicht in der Lage ist, eine geforderte Angabe in Bezug auf eine Referenz zu machen, muss er in dem entsprechenden Eingabefeld des Teilnahmeantrages auf diesen Umstand eindeutig hinweisen und den Grund hierfür schriftlich erläutern. Die KfW behält sich vor, anhand der gegebenen Begründung über eine Wertung der betreffenden Referenz zu entscheiden. Bleiben Felder im Teilnahmeantrag unausgefüllt, ohne dass sie in diesem Sinne vom Bewerber gekennzeichnet und erläutert wurden, wird die Referenz nicht gewertet.
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Jeder Bewerber muss die nachfolgend angegebene Mindestanzahl an Projektreferenzen beibringen. Bewerber, die nicht die geforderte Mindestanzahl an wertungsfähigen Referenzen vorlegen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Doppelnennungen von Referenzen sind zulässig. Es werden insgesamt mindestens 2 und maximal 4 Projektreferenzen mit Abschluss der vorgelegten Leistungen zwischen dem 1.1.2008 und heute:
— über die Durchführung von SAP-Vorprojekten (Projektinitialisierung, Sichtung und Strukturierung von potenziellen Projektthemen, Entwicklung fachliches Grobkonzept, Entwicklung von Templatestrategien, phasenweise Roll-out- sowie Migrationsplanung) im finanzwirtschaftlichen Umfeld zur Entwicklung und Umsetzung von SAP-Architekturen als Auftragnehmer,
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— über die Konzeption und Neueinführung von SAP ERP Financials-Komponenten unter Berücksichtigung von regulatorischen Anforderungen im Finanz- und Rechnungswesen als Auftragnehmer,
— über die Tätigkeit als Auftragnehmer mit dem Schwerpunkt auf der Einführung des SAP Bank Analyzer (Gesamtprozess: Fachliche Konzeption, technische Konzeption, Realisierung und Test) in einem Umfeld, das durch eine hohe Schnittstellenkomplexität (> 10 Schnittstellen) zwischen den einzelnen Systemen gekennzeichnet ist,
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— über die Umsetzung von Rechnungswesen- und Bilanzierungslösungen im finanzwirtschaftlichen Umfeld auf Basis von zOS, DB2, mqs, PL/1, DB2 und/oder Oracle als Auftragnehmer,
— im finanzwirtschaftlichen Umfeld über die Weiterentwicklung (Gesamtprozess) des Reporting im Meldewesen als Auftragnehmer verlangt.
Bei einer Angabe von mehr als der angegebenen Maximalzahl wird für die Eignungsprüfung ausschließlich die Maximalanzahl an Referenzen - in der Reihenfolge der Angabe durch den Bewerber - berücksichtigt.
Darüber hinaus sind die folgenden Angaben zu machen bzw. Mindestanforderungen zu erfüllen:
— Aktueller Nachweis des Bewerbers über SAP Partner-Kategorie und SAP Partner Level: SAP Service Partner und SAP Global Partner (Mindestanforderung) und Angabe des SAP Partner Status,
— Angabe der Anzahl der Projektleiter/innen, die an den Referenzprojekten beteiligt waren sowie Angabe der Anzahl der Projektleiter/innen, die auch noch gegenwärtig bei dem Bewerber beschäftigt sind:
—— Anzahl der Projektleiter/innen, die an den im Teilnahmeantrag genannten Referenzprojekten beteiligt
waren,
waren, sowie Angabe der Anzahl der Projektleiter/ innen mit SAP Erfahrung, die auch noch gegenwärtig bei dem Bewerber beschäftigt sind.
Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende oder unvollständige Erklärungen und Nachweise unter Wahrung der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung innerhalb einer angemessenen Frist bei dem Bewerber nachzufordern. Werden die erforderlichen Erklärungen und Nachweise bis zu dieser Frist nicht rechtzeitig eingereicht, wird der Bewerber von dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden 3 erfolgreiche Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewertungsmatrix, die im Teilnahmewettbewerb verwendet wird, wird den Bewerbern in den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Teilnahmeunterlagen können interessierte Unternehmen bei RA Dr. Hans-Joachim Prieß, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, DEUTSCHLAND, Email: KfW-Umsetzung-IFRS9@freshfields.com, anfordern. Die objektiven Kriterien für die Auswahl sind in den Abschnitten III.2.2) und III.2.3) enthalten.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)
Kontakt
Internetadresse: www.kfw.de 🌏
Name: Freshfields Bruckhaus Deringer LLP
Postanschrift: Potsdamer Platz 1
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10785
Kontaktperson: RA Dr. Hans-Joachim Prieß
Telefon: +49 3020282-600 📞
E-Mail: kfw-umsetzung-ifrs9@freshfields.com 📧
Fax: +49 3020282-766 📠
URL für weitere Informationen: http://www.freshfields.com 🌏
URL der Dokumente: http://www.freshfields.com 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VSt 36/11
Zusätzliche Informationen
Es wird ein Verhandlungsverfahren mit vorausgehendem Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Grund dafür ist, dass in Hinblick auf die von der KfW benötigten IT-Leistungen die Voraussetzungen des § 3 EG Abs. 3 lit. b und c VOL/A erfüllt sind. Es ist nicht möglich, vorab den Gesamtpreis ohne Spekulation zu kalkulieren (lit. b). Außerdem kann die KfW vorab die Spezifikationen der zu beschaffenden Leistung nicht hinreichend festlegen, weil der IFRS 9-Standard noch nicht abschließend festgelegt ist (lit. c). Die zu beschaffenden IT-Leistungen lassen sich nach Art und Umfang vor der Vergabe nicht so eindeutig und erschöpfend beschreiben und festlegen, dass von den Bietern hinreichend vergleichbare Angebote abgegeben werden könnten.
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Die Teilnahmeantragsunterlagen können bei RA Dr. Hans-Joachim Prieß, Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin, DEUTSCHLAND, allein unter der folgenden Email-Adresse angefordert werden: KfW-Umsetzung-IFRS9@freshfields.com. Der Teilnahmeantrag nebst den zugehörigen Unterlagen ist bis Montag, den 22.8.2011, 24:00 Uhr, bei der KfW, EU-Vergabestelle, Palmengartenstraße 5 bis 9, 60325 Frankfurt/Main, DEUTSCHLAND einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich und vollständig in einem fest verschlossenen Umschlag in deutscher Sprache unter Angabe des Absenders (Firma, Anschrift, Kontaktdaten und Ansprechpartner) unter dem Kennwort „Ausschreibung-Umsetzung-IFRS 9" abzugeben. Ferner ist auf dem Umschlag, in dem sich der Teilnahmeantrag befindet, deutlich erkennbar zu vermerken:
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"Teilnahmeantrag. Nicht öffnen!".
Eine Übermittlung des Teilnahmeantrags per E-Mail oder Telefax ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterschreiben. Er ist schriftlich in deutscher Sprache im Original und zusätzlich in zweifacher schriftlicher Kopie sowie elektronisch in Form eines Datenträgers (CD/DVD/USB-Stick) einzureichen. Maßgeblich ist allein das schriftliche Original. Eine Erstattung der Kosten/Aufwendungen für die Erstellung und Übermittlung des Teilnahmeantrags findet nicht statt.
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Fragen sind per Email an die Adresse KfW-Umsetzung-IFRS9@freshfields.com (Kontaktstelle) zu stellen. Die Auftraggeberin behält sich vor, nur solche Fragen zu beantworten, die bis einschließlich 17.8.2011 (15:00) gestellt werden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die folgenden Fristen müssen für die Einlegung eines Rechtsbehelfs beachtet werden:
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-4 GWB hin. Diese hat jeder Bewerber und/oder Bieter zu beachten, wenn er einen behaupteten Verstoß gegen das Vergaberecht geltend machen möchte.
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§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 141-234720 (2011-07-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-12-07)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 239-386666
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 141-234720
ABl. S-Ausgabe: 239

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Qualität (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-10-31 📅
Name: IBM Deutschland GmbH
Postanschrift: Wilhelm-Fay-Straße 30-34
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 65936
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: http://www.ibm.com/ibm/de/de/ 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
Quelle: OJS 2011/S 239-386666 (2011-12-07)