Lohn- und Gehaltsabrechnung (BPO) / Integriertes Personalmanagementsystem (ASP)

FMS Wertmanagement AöR

Die FMS Wertmanagement AöR (“FMS-WM“ oder “Auftraggeberin“) ist eine organisatorisch und wirtschaftlich selbstständige, teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts innerhalb der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) mit derzeit ca. 200 Mitarbeitern. Mit Beschluss vom 8. Juli 2010 hat der Lenkungsausschuss der FMSA die FMS-WM formal gemäß § 8a FMStFG gegründet und deren Statut erlassen.
Die FMS-WM übernahm zum 1. Oktober 2010 von der Hypo Real Estate Holding AG und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen und Zweckgesellschaften im In- und Ausland (zusammen die HRE-Gruppe) zum Zwecke der Stabilisierung der HRE-Gruppe und des Finanzmarkts insgesamt Risikopositionen und nicht strategienotwendige Geschäftsbereiche und wird diese nach wirtschaftlichen Grundsätzen abwickeln. Dabei minimiert sie Verluste und nimmt Ertragschancen wahr.
Die FMS Wertmanagement Service GmbH ("FMS-SG") ist eine 100-%ige Tochtergesellschaft der FMS-WM. Die FMS-SG vergibt, vertreten durch die FMS-WM, Lohn- und Gehaltsabrechnung als Business Process Outsourcing (BPO) sowie ein integriertes Personalmanagementsystem, das als Application Service Providing (ASP) mit einer professionelle Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware zur Verfügung zu stellen ist.
Das integrierte Personalmanagementsystem (ASP) umfasst folgende Leistungsbestandteile: Employee Self Service (ESS) als ASP/Manager Self Service (MSS) als ASP, Zeitwirtschaft (ASP), Personalinformation/Verwaltung (ASP), Elektronische Personalakte (ASP), Reisekostenabrechnung (ASP).
Darüber hinaus umfasst das integrierte Personalmanagementsystem folgende optionalen Leistungsbestandteile: Organisationsmanagement Stellenplan (ASP) und Personalcontrolling (ASP). Im Übrigen wird hinsichtlich der zu erbringenden Leistung auf die Leistungsbeschreibung (Vergabeunterlage C) sowie den Vertrag (Vergabeunterlage D) verwiesen. Die Vergabeunterlage C und die Vergabeunterlage D werden nach Durchführung der Eignungsprüfung allen Bewerbern zur Verfügung gestellt, die zur Abgabe eines indikativen Angebots aufgefordert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-12-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-12-03 Auftragsbekanntmachung
2013-01-11 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2012-12-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Lohn- und Gehaltsabrechnung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Lohn- und Gehaltsabrechnung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: FMS Wertmanagement AöR
Postanschrift: Prinzregentenstraße 56
Postleitzahl: 80538
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.fms-wm.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@fms-wm.de 📧
Fax: +49 899547627892 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-03 📅
Einreichungsfrist: 2013-01-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 234-385422
ABl. S-Ausgabe: 234
Zusätzliche Informationen
1) Interessierte Bewerber sind aufgefordert, die Vergabeunterlagen bei der oben genannten Kontaktstelle anzufordern und sind gehalten, die hierin enthaltenen Formblätter für ihre Teilnahmeanträge nutzen. Gemeinsam mit den Formblättern für den Teilnahmewettbewerb wird den Bewerbern auch ein Informationsmemorandum zur Verfügung gestellt, das weitere Informationen zum Teilnahmewettbewerb enthält; 2) Die Teilnahmeanträge und die geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise sind bis zum 7.1.2013, 12:00 Uhr, schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung "Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren „Lohn- und Gehaltsabrechnung / integriertes Personalmanagementsystem“. Nicht vor Ablauf der Teilnahmefrist öffnen!" an die unter Abschnitt I.1) genannte Stelle zu übersenden. Zusammen mit der schriftlichen Version des Teilnahmeantrags soll eine digitale Version des Teilnahmeantrags auf einer CD-ROM eingereicht werden. Bei Abweichungen zwischen der schriftlichen und der digitalen Version des Teilnahmeantrags ist allein die schriftlich eingereichte Version des Teilnahmeantrags maßgeblich. Nicht form- oder fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden grundsätzlich ausgeschlossen; 3) Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit sowie auf ihre formelle Richtigkeit prüfen. Die Auftraggeberin wird dann entscheiden, ob sie allein auf der Grundlage der bis zum 7.1.2013, 12:00 Uhr vorliegenden Dokumente (Erklärungen und Nachweise) das Vergabeverfahren fortführt oder ob sie von der Möglichkeit Gebrauch macht, Erklärungen und Nachweise nach Maßgabe des § 19 EG Abs. 2 VOL/A nachzufordern. Entscheidet sich die Auftraggeberin zur Nachforderung von Dokumenten, so wird sie diskriminierungsfrei die Bewerber, die fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben, zur Nachreichung von Erklärungen und Nachweisen mit einer Frist auffordern. In der Aufforderung zur Nachreichung wird die Auftraggeberin den Bewerbern mitteilen, welche Dokumente den bekanntgegebenen oder gesetzlichen Anforderungen nicht genügen. Die Ausnahmen des § 19 EG Abs. 2 Satz 2 VOL/A bleiben bestehen. Macht die Auftraggeberin von dieser allgemeinen Nachforderung keinen Gebrauch, werden der Prüfung der Teilnahmeanträge nur die Dokumente zu Grunde gelegt, die bis zum 7.1.2013, 12:00 Uhr vorlagen. Den Bewerbern wird weder ein Recht darauf gewährt, dass die Auftraggeberin eine allgemeine Nachforderungsrunde durchführt, noch besteht ein Recht zur Nachreichung von Nachweisen und Unterlagen außerhalb einer allgemeinen Nachforderungsrunde. Die Bewerber bleiben für den Nachweis ihrer Eignung und die Vollständigkeit ihres Teilnahmeantrags allein verantwortlich; 4) Mehrfachbeteiligungen (z. B. als Einzelbewerber und gleichzeitig als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaft / des betreffenden Bewerbers, falls diese nicht nachweisen können, dass ihre Angebote unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des (Geheim-) Wettbewerbs nicht besteht; 5) Enthalten die Bekanntmachung oder die Ausschreibungsbedingungen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber die Auftraggeberin unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen; 6) Für die Teilnahme an dieser Ausschreibung wird keine Entschädigung gewährt. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt; 7) Ausländische Bewerber / Bewerbergemeinschaften haben gleichwertige Nachweise / Auszüge ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen einzureichen. Bei Nachweisen / Auszügen in einer Fremdsprache ist eine einfache Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die FMS Wertmanagement AöR (“FMS-WM“ oder “Auftraggeberin“) ist eine organisatorisch und wirtschaftlich selbstständige, teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts innerhalb der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA) mit derzeit ca. 200 Mitarbeitern. Mit Beschluss vom 8. Juli 2010 hat der Lenkungsausschuss der FMSA die FMS-WM formal gemäß § 8a FMStFG gegründet und deren Statut erlassen.
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Die FMS-WM übernahm zum 1. Oktober 2010 von der Hypo Real Estate Holding AG und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen und Zweckgesellschaften im In- und Ausland (zusammen die HRE-Gruppe) zum Zwecke der Stabilisierung der HRE-Gruppe und des Finanzmarkts insgesamt Risikopositionen und nicht strategienotwendige Geschäftsbereiche und wird diese nach wirtschaftlichen Grundsätzen abwickeln. Dabei minimiert sie Verluste und nimmt Ertragschancen wahr.
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Die FMS Wertmanagement Service GmbH ("FMS-SG") ist eine 100-%ige Tochtergesellschaft der FMS-WM. Die FMS-SG vergibt, vertreten durch die FMS-WM, Lohn- und Gehaltsabrechnung als Business Process Outsourcing (BPO) sowie ein integriertes Personalmanagementsystem, das als Application Service Providing (ASP) mit einer professionelle Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware zur Verfügung zu stellen ist.
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Das integrierte Personalmanagementsystem (ASP) umfasst folgende Leistungsbestandteile: Employee Self Service (ESS) als ASP/Manager Self Service (MSS) als ASP, Zeitwirtschaft (ASP), Personalinformation/Verwaltung (ASP), Elektronische Personalakte (ASP), Reisekostenabrechnung (ASP).
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Darüber hinaus umfasst das integrierte Personalmanagementsystem folgende optionalen Leistungsbestandteile: Organisationsmanagement Stellenplan (ASP) und Personalcontrolling (ASP). Im Übrigen wird hinsichtlich der zu erbringenden Leistung auf die Leistungsbeschreibung (Vergabeunterlage C) sowie den Vertrag (Vergabeunterlage D) verwiesen. Die Vergabeunterlage C und die Vergabeunterlage D werden nach Durchführung der Eignungsprüfung allen Bewerbern zur Verfügung gestellt, die zur Abgabe eines indikativen Angebots aufgefordert werden.
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Beschreibung der Optionen:
Einseitiges Forderungsrecht (Option) der FMS-SG, vom Auftragnehmer zusätzlich ASP-Leistungen in den Bereichen Organisationsmanagement Stellenplan (ASP) und Personalcontrolling (ASP) zu fordern.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Unterschleißheim.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Von dem Bewerber - bei Bewerbergemeinschaften von jedem Bewerbergemeinschaftsmitglied gesondert - sind folgende Erklärungen (Angaben) und Nachweise zwingend vorzulegen (hinsichtlich etwaiger Nachforderungen vgl. Abschnitt VI.3) Ziffer 3.). Für die geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise sind Formblätter vorgegeben, welche zu verwenden und zusammen mit den darin geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweisen mit dem Angebot einzureichen sind. Die Formblätter sind bei der oben genannten Kontaktstelle anzufordern:
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1) Angaben (Name, Rechtsform, Anschrift) zum Unternehmen des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft sowie Erklärung, welche Leistungen von welchem Bewerbergemeinschaftsmitglied übernommen werden;
2) Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend);
3) Erklärung zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaftsmitglieder (soweit zutreffend);
4) Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer sowie ggf. deren Nachunternehmer (soweit zutreffend). Die Nachunternehmer müssen ebenfalls die Erklärungen (Angaben) gemäß Ziffer 1), einen Handelsregister-Auszug sowie die Eigenerklärungen unter Ziffer 5) und Ziffer 6) abgeben;
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5) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlusskriterien i.S.d. § 6 EG VOL/A des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder;
6) Eigenerklärung über eventuelle Einträge im Gewerbezentralregister des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaftsmitglieder sowie der geschäftsführenden natürlichen Personen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft sind folgende Erklärungen (Angaben) und Nachweise zwingend vorzulegen (hinsichtlich etwaiger Nachforderungen vgl. Abschnitt VI.3) Ziffer 3.). Für die geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise sind Formblätter vorgegeben, welche zu verwenden und zusammen mit den darin geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweisen mit dem Angebot einzureichen sind. Die Formblätter sind bei der oben genannten Kontaktstelle anzufordern:
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A1) Angabe des Gesamtumsatzes des Unternehmens des Bewerbers in Deutschland – bei Bewerbergemeinschaften sämtlicher Bewerbergemeinschaftsmitglieder – für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre;
A2) Angabe der in Deutschland durchschnittlich festangestellten Mitarbeiter des Unternehmens – bei Bewerbergemeinschaften sämtlicher Bewerbergemeinschaftsmitglieder – sowie Angabe der in Deutschland durchschnittlich festangestellten Mitarbeiter im Leistungsbereich des Auftrags Lohn- und Gehaltsabrechnung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren;
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A3) Vorlage einer Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung (Kopie ausreichend), aus welcher hervorgeht, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens EUR 5 000 000 besteht.
Mindeststandards:
Von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft sind im Hinblick auf die in Abschnitt III.2.2) A1) bis A3) genannten Erklärungen (Angaben) und Nachweise folgende Mindestkriterien zu erfüllen:
B1) Die Höhe des Gesamtumsatzes des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in Deutschland muss in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens 300 000,00 EUR betragen haben;
B2) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre über durchschnittlich mindestens 10 fest angestellte Mitarbeiter im Leistungsbereich des Auftrags Lohn- und Gehaltsabrechnung in Deutschland verfügt haben.
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B3) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss eine Deckungszusage einer Berufshaftpflichtversicherung (Kopie ausreichend) vorlegen, aus der hervorgeht, dass eine Deckungssumme von mindestens EUR 5 000 000 besteht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft sind folgende Erklärungen (Angaben) und Nachweise zwingend vorzulegen (hinsichtlich etwaiger Nachforderungen vgl. Abschnitt VI.3) Ziffer 3.). Für die geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise sind Formblätter vorgegeben, welche zu verwenden und zusammen mit den darin geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweisen mit dem Angebot einzureichen sind. Die Formblätter sind bei der oben genannten Kontaktstelle anzufordern:
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A1) Angabe von laufenden oder in den letzten drei Jahren abgeschlossenen Referenzen über die Erbringung EDV-gestützter Lohn- und Gehaltsabrechnungsleistungen als Business Process Outsourcing (BPO) für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute in Deutschland, die hinsichtlich des Umfangs mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar sind (mind. 150 abzurechnende Mitarbeiter) unter Angabe des Auftragsvolumens der Referenzleistung. Jegliche Referenzleistungen müssen mindestens über einen Zeitraum von einem (1) Jahr erbracht worden sein;
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A2) Angabe von laufenden oder in den letzten drei Jahren abgeschlossenen Referenzen über die Bereitstellung einer professionellen Lohn- und Gehaltsabrechnungssoftware im Wege des Application Service Providing (ASP) für ein Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitut in Deutschland, welches zum Zeitpunkt der Leistungserbringung mindestens 150 Mitarbeiter hatte unter Angabe des Auftragsvolumens der Referenzleistung. Jegliche Referenzleistungen müssen mindestens über einen Zeitraum von einem (1) Jahr erbracht worden sein;
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A3) Angabe von laufenden oder in den letzten drei Jahren abgeschlossenen Referenzen über die Erbringung EDV-gestützter Lohn- und Gehaltsabrechungsleistungen als Business Process Outsourcing (BPO) im Vereinigten Königreich (UK) mit mindestens 50 abzurechnenden Mitarbeitern unter Angabe des Auftragsvolumens der Referenzleistung. Jegliche Referenzleistungen müssen mindestens über einen Zeitraum von einem (1) Jahr erbracht worden sein;
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A4) Angabe von laufenden oder in den letzten drei Jahren abgeschlossenen Referenzen über die Erbringung EDV-gestützter Lohn- und Gehaltsabrechungsleistungen als Business Process Outsourcing (BPO) in Irland mit mindestens 50 abzurechnenden Mitarbeitern unter Angabe des Auftragsvolumens der Referenzleistung. Jegliche Referenzleistungen müssen mindestens über einen Zeitraum von einem (1) Jahr erbracht worden sein;
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A5) Angabe von laufenden oder in den letzten drei Jahren abgeschlossenen Referenzen über die Erbringung EDV-gestützter Lohn- und Gehaltsabrechungsleistungen als Business Process Outsourcing (BPO) in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) mit mindestens 50 abzurechnenden Mitarbeitern unter Angabe des Auftragsvolumens der Referenzleistung. Jegliche Referenzleistungen müssen mindestens über einen Zeitraum von einem (1) Jahr erbracht worden sein.
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Mindeststandards:
Von dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft sind im Hinblick auf die in Abschnitt III.2.3) A1) bis A6) genannten Erklärungen (Angaben) und Nachweise folgende Mindestkriterien zu erfüllen:
B1) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens drei (3) Referenzen vorlegen, welche die in Abschnitt III.2.3) A1) genannten Anforderungen erfüllen;
B2) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens drei (3) Referenzen vorlegen, welche die in Abschnitt III.2.3) A2) genannten Anforderungen erfüllen;
B3) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens eine (1) Referenz vorlegen, welche die in Abschnitt III.2.3) A3) genannten Anforderungen erfüllt;
B4) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens eine (1) Referenz vorlegen, welche die in Abschnitt III.2.3) A4) genannten Anforderungen erfüllt;
B5) Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft muss mindestens eine (1) Referenz vorlegen, welche die in Abschnitt III.2.3) A5) genannten Anforderungen erfüllt.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der fünf (5) Wirtschaftsteilnehmer, die zur Abgabe eines indikativen Angebots aufgefordert werden, erfolgt anhand der folgenden objektiven Kriterien und Unterkriterien: 1. Kriterium: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Gewichtung: 20 %), bestehend aus folgenden Unterkriterien: - Unterkriterium 1: Gesamtumsatz (Gewichtung: 10 %); - Unterkriterium 2: Anzahl der Mitarbeiter (Gewichtung: 10 %). 2. Kriterium: Technische Leistungsfähigkeit (Gewichtung: 80 %), bestehend aus folgenden Unterkriterien: - Unterkriterium 1: Referenzen für Lohn- und Gehaltsabrechungsleistungen (als BPO) im Inland (Gewichtung: 30 %); - Unterkriterium 2: Referenzen für Lohn- und Gehaltsabrechungsleistungen (als BPO) im Ausland (Gewichtung: 30 %); - Unterkriterium 3: Referenzen für Leistungen im Bereich Application Service Providing (ASP) (Gewichtung: 20 %). Im Übrigen wird hinsichtlich der Kriterien und Unterkriterien auf das Informationsmemorandum verwiesen, das den Bewerbern zusammen mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt wird (vgl. Abschnitt VI.3) Ziffer 1).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: FMS Wertmanagement Service GmbH
Postanschrift: Freisingerstraße 11
Postort: Unterschleißheim
Postleitzahl: 85716
Kontakt
Kontaktperson: Jochen Fahrbach

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Interessierte Bewerber sind aufgefordert, die Vergabeunterlagen bei der oben genannten Kontaktstelle anzufordern und sind gehalten, die hierin enthaltenen Formblätter für ihre Teilnahmeanträge nutzen. Gemeinsam mit den Formblättern für den Teilnahmewettbewerb wird den Bewerbern auch ein Informationsmemorandum zur Verfügung gestellt, das weitere Informationen zum Teilnahmewettbewerb enthält;
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2) Die Teilnahmeanträge und die geforderten Erklärungen (Angaben) und Nachweise sind bis zum 7.1.2013, 12:00 Uhr, schriftlich in einem verschlossenen Umschlag mit der äußerlichen Kennzeichnung "Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren „Lohn- und Gehaltsabrechnung / integriertes Personalmanagementsystem“. Nicht vor Ablauf der Teilnahmefrist öffnen!" an die unter Abschnitt I.1) genannte Stelle zu übersenden. Zusammen mit der schriftlichen Version des Teilnahmeantrags soll eine digitale Version des Teilnahmeantrags auf einer CD-ROM eingereicht werden. Bei Abweichungen zwischen der schriftlichen und der digitalen Version des Teilnahmeantrags ist allein die schriftlich eingereichte Version des Teilnahmeantrags maßgeblich. Nicht form- oder fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden grundsätzlich ausgeschlossen;
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3) Die Auftraggeberin wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge zunächst auf Vollständigkeit sowie auf ihre formelle Richtigkeit prüfen. Die Auftraggeberin wird dann entscheiden, ob sie allein auf der Grundlage der bis zum 7.1.2013, 12:00 Uhr vorliegenden Dokumente (Erklärungen und Nachweise) das Vergabeverfahren fortführt oder ob sie von der Möglichkeit Gebrauch macht, Erklärungen und Nachweise nach Maßgabe des § 19 EG Abs. 2 VOL/A nachzufordern. Entscheidet sich die Auftraggeberin zur Nachforderung von Dokumenten, so wird sie diskriminierungsfrei die Bewerber, die fristgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben, zur Nachreichung von Erklärungen und Nachweisen mit einer Frist auffordern. In der Aufforderung zur Nachreichung wird die Auftraggeberin den Bewerbern mitteilen, welche Dokumente den bekanntgegebenen oder gesetzlichen Anforderungen nicht genügen. Die Ausnahmen des § 19 EG Abs. 2 Satz 2 VOL/A bleiben bestehen. Macht die Auftraggeberin von dieser allgemeinen Nachforderung keinen Gebrauch, werden der Prüfung der Teilnahmeanträge nur die Dokumente zu Grunde gelegt, die bis zum 7.1.2013, 12:00 Uhr vorlagen. Den Bewerbern wird weder ein Recht darauf gewährt, dass die Auftraggeberin eine allgemeine Nachforderungsrunde durchführt, noch besteht ein Recht zur Nachreichung von Nachweisen und Unterlagen außerhalb einer allgemeinen Nachforderungsrunde. Die Bewerber bleiben für den Nachweis ihrer Eignung und die Vollständigkeit ihres Teilnahmeantrags allein verantwortlich;
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4) Mehrfachbeteiligungen (z. B. als Einzelbewerber und gleichzeitig als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) führen zum Ausschluss der betreffenden Bewerbergemeinschaft / des betreffenden Bewerbers, falls diese nicht nachweisen können, dass ihre Angebote unabhängig voneinander formuliert wurden und daher die Gefahr der Beeinflussung des (Geheim-) Wettbewerbs nicht besteht;
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5) Enthalten die Bekanntmachung oder die Ausschreibungsbedingungen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so haben die Bewerber die Auftraggeberin unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen;
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6) Für die Teilnahme an dieser Ausschreibung wird keine Entschädigung gewährt. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt;
7) Ausländische Bewerber / Bewerbergemeinschaften haben gleichwertige Nachweise / Auszüge ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen einzureichen. Bei Nachweisen / Auszügen in einer Fremdsprache ist eine einfache Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
§ 107 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2012/S 234-385422 (2012-12-03)
Ergänzende Angaben (2013-01-11)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 011-012871
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 234-385422
ABl. S-Ausgabe: 11
Quelle: OJS 2013/S 011-012871 (2013-01-11)