Zu vergeben ist die Elektro-, Wärme-, Dampf- und Kälteversorgung für das Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie sowie die Wärmeversorgung für das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation an dem Standort Am Fassberg 11, 37077 Göttingen. Die Leistung ist wie folgt in 2 Lose unterteilt: Los 1 umfasst die Versorgung mit Wärme (Heizwasser), Kälte und Dampf einschl. techn. Planung unter Berücksichtigung eines derzeit bestehenden BHKW (Contracting). Los 2 umfasst die Stromlieferung (öffentliches Netz). Die möglichst unterbrechungsfreie Versorgungssicherheit hat für die Institute höchste Priorität. Der Auftragnehmer (AN) des Loses 1 übernimmt die auf dem Gelände vorhandenen, ca. 15 Jahre alten zentralen Versorgungsanlagen (2 Dampfkesselanlagen, 2 Dampf-Wasser-Wärmetauscheranlagen, 1 Wasser-Wasser-Wärmetauscheranlage, 1 BHKW, 3 Kaltwassersätze mit Rückkühleinheiten) für die Dauer der Vertragslaufzeit in sein Eigentum und seinen Besitz. Die Anlagen sind durch den AN eigenverantwortlich zu betreiben, zu warten, ggf. zu erweitern, umzubauen, zu modernisieren oder zu ersetzen. Die Anlagen/Anlagenteile müssen nach Vertragsende eine rechnerische Restnutzungsdauer von mindestens 5 Jahren aufweisen und gehen mit Vertragsende wieder in Besitz, Eigentum und Verantwortung der Max-Planck-Gesellschaft über. Dampfkesselanlagen: 2 Hochdruckdampferzeuger a 3,5 MW Wärmetauscher Heizung: 1 Dampf-Wasser-Wärmetauscher: 1500 kW (MPI bpc) 1 Dampf-Wasser-Wärmetauscher: 3500 kW (MPI bpc) 1 Wasser-Wasser-Wärmetauscher: 1300 kW (MPI ds) Blockheizkraftwerk: Thermische Leistung: 1 100 kW. Elektrische Leistung: 675 kW. Kälteanlagen: 2 Kaltwassersätze Ammoniak: je 600 kW 1 Kaltwassersatz R 134a: 700 kW Dampf Leistungsbedarf: ca. 1 MW. Dampf Jahresverbrauch: ca. 4 000 MWh. Heizung Leistungsbedarf: MPI bpc: ca. 3,8 MW. MPI ds: ca. 0,6 MW. Heizung Jahresverbrauch: MPI bpc: ca. 9 100 MWh. MPI ds: ca. 1 600 MWh. Kälte Leistungsbedarf: ca. 1,5 MW. Kälte Jahresverbrauch: ca. 7 200 MWh. Die Anlagenmodernisierung bzw. der Ersatz, die Instandhaltung und der Betrieb muss unter Berücksichtigung. Aller einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen oder Grundlagen z.B.: ENEV 2012, EEWG und energetischen Gesichtspunkten. Der Anlageneffizienz durch den Bewerber im Vertragszeitraum erfolgen. Los 2: Stromversorgung: Übernahme vorhandener Messplätze mittelspannungsseitig. Anpassung nach Erfordernis durch Auftragnehmer. Leistungsbedarf: ¼ Stunden-Leistungsspitze: ca. 3,4 MW. Arbeit: 18 - 20 GWh/a. Freie Gestaltung der Abrechnungsgrößen im Verhandlungsverfahren (kW, kVA, kWh, kWhar, Tag/Nachttarife). Anpassung der Messung / Messverfahren / Datentechnik durch Auftragnehmer an die Gebäudetechnik des Auftraggebers (ABB). Versorgungssicherheit gemäß Energiewirtschaftsgesetz — EnWG. Die möglichst unterbrechungsfreie Versorgungssicherheit hat für die Institute höchste Priorität.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-05.
Auftragsbekanntmachung (2012-10-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stromversorgungsunternehmen und zugehörige Dienste
Menge oder Umfang: (siehe Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stromversorgungsunternehmen und zugehörige Dienste📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (Bauabteilung)
Postanschrift: Hofgartenstr. 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de/🌏
E-Mail: bjoern.gehrmann@gv.mpg.de📧
Telefon: +49 892108-1788📞
Fax: +49 89108-1367 📠
Zu Ziffer I.1: Weitere Unterlagen werden nicht ausgegeben; Teilnahmeanträge sind in Papierform formlos nach Maßgabe dieser Bekanntmachung zu erstellen und vollständig in 2-facher Ausfertigung einzureichen. Die in dieser Bekanntmachung vorgegebene Reihenfolge der einzureichenden Nachweise und Erklärungen ist einzuhalten.
Die ausgewählten Bewerber zu Los 1 erhalten in der 50. KW 2012 die Gelegenheit, die vorhandenen Anlagen am Campus in Göttingen anzuschauen. Da die Kenntnis der vorhandenen Anlagen-Infrastruktur für die Erstellung der Angebote und Konzepte für Los 1 unerlässlich ist, ist die Teilnahme an der Besichtigung für Bewerber, die eine Angebotsabgabe für Los 1 beabsichtigen, verbindlich. Der genaue Termin wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt; diese ist ca. für den 5.12.2012 vorgesehen. Interessierte Bewerber werden daher gebeten, sich die für die Besichtigung vorgesehene 50. Kalenderwoche vorzumerken (Für Bewerber zu Los 2 findet keine Besichtigung statt).
Im Interesse der bieterseitigen Aufwandsreduktion erfolgt die erste Verhandlungsrunde bei Los 2 durch Abgabe eines schriftlichen Angebotes der nach Maßgabe der Ziffer IV.1.2 ausgewählten, im übrigen aber nicht beschränkten Zahl von Bietern zu Los 2 auf der Grundlage einer entsprechenden Angebotsaufforderung durch den Auftraggeber.
Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt, Kosten für die Bewerbungen, die Teilnahme an der Ortsbesichtigung und an den Verhandlungsgesprächen werden nicht erstattet.
Alle Teilnahmeanträge sind im geschlossenen Umschlag und - wie folgt gekennzeichnet - der im Abschnitt "Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an" bezeichneten Adresse zu kommen zu lassen:
"Nicht vor Termin öffnen - Teilnahmeantrag (00299_Vol_Bich_Energie)".
Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.
Zu Ziffer I.1: Weitere Unterlagen werden nicht ausgegeben; Teilnahmeanträge sind in Papierform formlos nach Maßgabe dieser Bekanntmachung zu erstellen und vollständig in 2-facher Ausfertigung einzureichen. Die in dieser Bekanntmachung vorgegebene Reihenfolge der einzureichenden Nachweise und Erklärungen ist einzuhalten.
Die ausgewählten Bewerber zu Los 1 erhalten in der 50. KW 2012 die Gelegenheit, die vorhandenen Anlagen am Campus in Göttingen anzuschauen. Da die Kenntnis der vorhandenen Anlagen-Infrastruktur für die Erstellung der Angebote und Konzepte für Los 1 unerlässlich ist, ist die Teilnahme an der Besichtigung für Bewerber, die eine Angebotsabgabe für Los 1 beabsichtigen, verbindlich. Der genaue Termin wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt; diese ist ca. für den 5.12.2012 vorgesehen. Interessierte Bewerber werden daher gebeten, sich die für die Besichtigung vorgesehene 50. Kalenderwoche vorzumerken (Für Bewerber zu Los 2 findet keine Besichtigung statt).
Im Interesse der bieterseitigen Aufwandsreduktion erfolgt die erste Verhandlungsrunde bei Los 2 durch Abgabe eines schriftlichen Angebotes der nach Maßgabe der Ziffer IV.1.2 ausgewählten, im übrigen aber nicht beschränkten Zahl von Bietern zu Los 2 auf der Grundlage einer entsprechenden Angebotsaufforderung durch den Auftraggeber.
Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt, Kosten für die Bewerbungen, die Teilnahme an der Ortsbesichtigung und an den Verhandlungsgesprächen werden nicht erstattet.
Alle Teilnahmeanträge sind im geschlossenen Umschlag und - wie folgt gekennzeichnet - der im Abschnitt "Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an" bezeichneten Adresse zu kommen zu lassen:
"Nicht vor Termin öffnen - Teilnahmeantrag (00299_Vol_Bich_Energie)".
Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zu vergeben ist die Elektro-, Wärme-, Dampf- und Kälteversorgung für das Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie sowie die Wärmeversorgung für das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation an dem Standort Am Fassberg 11, 37077 Göttingen.
Zu vergeben ist die Elektro-, Wärme-, Dampf- und Kälteversorgung für das Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie sowie die Wärmeversorgung für das Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation an dem Standort Am Fassberg 11, 37077 Göttingen.
Die Leistung ist wie folgt in 2 Lose unterteilt:
Los 1 umfasst die Versorgung mit Wärme (Heizwasser), Kälte und Dampf einschl. techn. Planung unter Berücksichtigung eines derzeit bestehenden BHKW (Contracting).
Los 2 umfasst die Stromlieferung (öffentliches Netz).
Die möglichst unterbrechungsfreie Versorgungssicherheit hat für die Institute höchste Priorität.
Der Auftragnehmer (AN) des Loses 1 übernimmt die auf dem Gelände vorhandenen, ca. 15 Jahre alten zentralen Versorgungsanlagen (2 Dampfkesselanlagen, 2 Dampf-Wasser-Wärmetauscheranlagen, 1 Wasser-Wasser-Wärmetauscheranlage, 1 BHKW, 3 Kaltwassersätze mit Rückkühleinheiten) für die Dauer der Vertragslaufzeit in sein Eigentum und seinen Besitz. Die Anlagen sind durch den AN eigenverantwortlich zu betreiben, zu warten, ggf. zu erweitern, umzubauen, zu modernisieren oder zu ersetzen. Die Anlagen/Anlagenteile müssen nach Vertragsende eine rechnerische Restnutzungsdauer von mindestens 5 Jahren aufweisen und gehen mit Vertragsende wieder in Besitz, Eigentum und Verantwortung der Max-Planck-Gesellschaft über.
Der Auftragnehmer (AN) des Loses 1 übernimmt die auf dem Gelände vorhandenen, ca. 15 Jahre alten zentralen Versorgungsanlagen (2 Dampfkesselanlagen, 2 Dampf-Wasser-Wärmetauscheranlagen, 1 Wasser-Wasser-Wärmetauscheranlage, 1 BHKW, 3 Kaltwassersätze mit Rückkühleinheiten) für die Dauer der Vertragslaufzeit in sein Eigentum und seinen Besitz. Die Anlagen sind durch den AN eigenverantwortlich zu betreiben, zu warten, ggf. zu erweitern, umzubauen, zu modernisieren oder zu ersetzen. Die Anlagen/Anlagenteile müssen nach Vertragsende eine rechnerische Restnutzungsdauer von mindestens 5 Jahren aufweisen und gehen mit Vertragsende wieder in Besitz, Eigentum und Verantwortung der Max-Planck-Gesellschaft über.
Dampfkesselanlagen:
2 Hochdruckdampferzeuger a 3,5 MW
Wärmetauscher Heizung:
1 Dampf-Wasser-Wärmetauscher: 1500 kW (MPI bpc)
1 Dampf-Wasser-Wärmetauscher: 3500 kW (MPI bpc)
1 Wasser-Wasser-Wärmetauscher: 1300 kW (MPI ds)
Blockheizkraftwerk:
Thermische Leistung: 1 100 kW.
Elektrische Leistung: 675 kW.
Kälteanlagen:
2 Kaltwassersätze Ammoniak: je 600 kW
1 Kaltwassersatz R 134a: 700 kW
Dampf Leistungsbedarf: ca. 1 MW.
Dampf Jahresverbrauch: ca. 4 000 MWh.
Heizung Leistungsbedarf:
MPI bpc: ca. 3,8 MW.
MPI ds: ca. 0,6 MW.
Heizung Jahresverbrauch:
MPI bpc: ca. 9 100 MWh.
MPI ds: ca. 1 600 MWh.
Kälte Leistungsbedarf: ca. 1,5 MW.
Kälte Jahresverbrauch: ca. 7 200 MWh.
Die Anlagenmodernisierung bzw. der Ersatz, die Instandhaltung und der Betrieb muss unter Berücksichtigung.
Aller einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen oder Grundlagen z.B.: ENEV 2012, EEWG und energetischen Gesichtspunkten.
Der Anlageneffizienz durch den Bewerber im Vertragszeitraum erfolgen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Wärme, Dampf, Kälte, Techn. Planung, (Contracting)
Kurze Beschreibung: (siehe Ziffer II.1.5).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Angebotsabgabe ist möglich für ein Los oder für beide Lose. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens als Nebenangebot explizit gewünscht sind Angebotskonzepte, die beide Lose umfassen.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Strom
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Angebotsabgabe ist möglich für ein Los oder für beide Lose. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens als Nebenangebot explizit gewünscht sind Angebotskonzepte, die beide Lose umfassen.Im Anschluss an den unter Ziffer 4 angegebenen Vertragszeitraum besteht für den Auftraggeber die einseitige Option, den Vertrag für Los 2 um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern; die Modalitäten hierfür sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens.
Angebotsabgabe ist möglich für ein Los oder für beide Lose. Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens als Nebenangebot explizit gewünscht sind Angebotskonzepte, die beide Lose umfassen.Im Anschluss an den unter Ziffer 4 angegebenen Vertragszeitraum besteht für den Auftraggeber die einseitige Option, den Vertrag für Los 2 um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern; die Modalitäten hierfür sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens.
Im Anschluss an den unter Ziffer 4 angegebenen Vertragszeitraum besteht für den Auftraggeber die einseitige Option, den Vertrag für Los 2 um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern; die Modalitäten hierfür sind Gegenstand des Verhandlungsverfahrens.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Beschreibung der Optionen:
Jährliche Verlängerung des Vertrages im Anschluss an die Grundlaufzeiten beider Lose (zu den unterschiedlichen Vertragslaufzeiten beider Lose vgl. Angaben dort, Angaben zur Vertragslaufzeit unter Ziffer II.3 beziehen sich auf Los 1).
Referenznummer: 00299_VOL_BICH_ENERGIE
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Max-Planck-Campus, Am Fassberg 11, 37077 Göttingen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag – unabhängig davon, für welches der beiden Lose eine Bewerbung und etwaige Angebotsgabe intendiert ist - sind, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers ansässig ist, vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
Mit dem Teilnahmeantrag – unabhängig davon, für welches der beiden Lose eine Bewerbung und etwaige Angebotsgabe intendiert ist - sind, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers ansässig ist, vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
b) Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, der Auszug darf nicht älter als 3 Monate sein [bezogen auf das Datum des Bewerbungsschlusses (Ziffer IV.3.4)];
c) unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (hierunter fällt auch der Tatbestand der illegalen Beschäftigung);
d) unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist;
e) unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat;
f) unterschriebene Eigenerklärung, dass eine Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht;
g) unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist,
Rechtskräftig verurteilt ist wegen:
G1) § 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
G2) § 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
G3) § 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
G4) § 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
G5) § 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes,
Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
G6) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder G7) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden;
G6) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder G7) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden;
h) Unterschriebene Eigenerklärung, ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet. Bei der Vergabe von Unteraufträgen ist der Umfang und Gegenstand der Unterbeauftragung anzugeben.
Das Unternehmen des Bewerbers bleibt auch im Falle der Einschaltung von Unterauftragnehmern alleiniger Ansprechpartner des Auftraggebers. Im Verhältnis zum Auftraggeber bleibt das Unternehmen des Bewerbers vollumfänglich alleinverantwortlich und haftend.
Das Unternehmen des Bewerbers bleibt auch im Falle der Einschaltung von Unterauftragnehmern alleiniger Ansprechpartner des Auftraggebers. Im Verhältnis zum Auftraggeber bleibt das Unternehmen des Bewerbers vollumfänglich alleinverantwortlich und haftend.
Es ist im Teilnahmeantrag detailliert darzustellen und zu erklären (mittels unterschriebener Eigenerklärung), ob Unterauftragnehmer lediglich aus Kapazitätsgründen eingesetzt werden sollen, das Unternehmen des Bewerbers aber selbst über die für die Erfüllung der geforderten Leistungen vollumfängliche Eignung verfügt oder ob das Unternehmen des Bewerbers zum Beleg der Eignung auf Nachunternehmerleistungen angewiesen ist. In letzterem Fall stellt der Nachweis der Verfügbarkeit des Nachunternehmers funktional einen Eignungsnachweis dar, der mit dem Teilnahmeantrag einzureichen ist. Es ist daher in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, mit der der Unterauftragnehmer erklärt, dass er im Fall der Zuschlagserteilung an den ihn verpflichtenden Bewerber diesem mit Mitteln/Kapazitäten im Rahmen und für die Erbringung der hier ausgeschriebenen Leistungen verbindlich zur Verfügung steht. Ein Wechsel des im Teilnahmeantrag benannten Sub- oder Unterauftragnehmers ist nach Ablauf der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht mehr zulässig.
Es ist im Teilnahmeantrag detailliert darzustellen und zu erklären (mittels unterschriebener Eigenerklärung), ob Unterauftragnehmer lediglich aus Kapazitätsgründen eingesetzt werden sollen, das Unternehmen des Bewerbers aber selbst über die für die Erfüllung der geforderten Leistungen vollumfängliche Eignung verfügt oder ob das Unternehmen des Bewerbers zum Beleg der Eignung auf Nachunternehmerleistungen angewiesen ist. In letzterem Fall stellt der Nachweis der Verfügbarkeit des Nachunternehmers funktional einen Eignungsnachweis dar, der mit dem Teilnahmeantrag einzureichen ist. Es ist daher in diesem Fall eine Verpflichtungserklärung vorzulegen, mit der der Unterauftragnehmer erklärt, dass er im Fall der Zuschlagserteilung an den ihn verpflichtenden Bewerber diesem mit Mitteln/Kapazitäten im Rahmen und für die Erbringung der hier ausgeschriebenen Leistungen verbindlich zur Verfügung steht. Ein Wechsel des im Teilnahmeantrag benannten Sub- oder Unterauftragnehmers ist nach Ablauf der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge nicht mehr zulässig.
i) Angabe, ob eine Bewerbung bzw. etwaige spätere Angebotsabgabe für Los 1 oder Los 2 oder für beide Lose intendiert ist.
Fehlen die unter lit. a) bis i) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags (ausgenommen lit. i).
Fehlen die unter lit. a) bis i) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrags (ausgenommen lit. i).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag – unabhängig davon, für welches der beiden Lose eine Bewerbung und etwaige Angebotsgabe intendiert ist - sind vorzulegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) Angaben über den jeweiligen Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für das Gesamtunternehmen (für beide Lose getrennt);
b) Angaben über den jeweiligen Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für den Unternehmensbereich, in dessen Zuständigkeit die zu vergebende Leistung fällt – unterteilt in Angaben betr. Wärme, Kälte, Dampf, Strom, techn. Planungsleistungen/ Contracting (für beide Lose getrennt);
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
b) Angaben über den jeweiligen Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für den Unternehmensbereich, in dessen Zuständigkeit die zu vergebende Leistung fällt – unterteilt in Angaben betr. Wärme, Kälte, Dampf, Strom, techn. Planungsleistungen/ Contracting (für beide Lose getrennt);
c) unterschriebene Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat);
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
c) unterschriebene Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat);
d) unterschriebene Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet;
e) Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung sowie Nachweis der Höhe der Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 6 Monate).
Fehlen die unter den Buchstaben a), bis e) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Fehlen die unter den Buchstaben a), bis e) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Mindeststandards:
Als Mindestkriterium für Los 1 gilt ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz/Jahr (im zurückliegenden 3-Jahres-Zeitraum) in Höhe von 10 000 000 EUR.
Für die Umsatzzahlen im Sinne des lit. b) (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).
Als Mindestkriterium für Los 2 gilt ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz/Jahr (im zurückliegenden 3-Jahres-Zeitraum) in Höhe von 5 000 000 EUR.
Wenn kein ausreichender Nachweis erbracht werden kann, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Teilnahmeantrag ist die Leistungsfähigkeit des Unternehmens in Bezug auf Los 1 anhand von folgenden, mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden, aussagekräftigen Unterlagen, Erklärungen und Nachweisen darzustellen:
a) Aussagekräftige Darstellung der Kernkompetenz und des Leistungsportfolios im Bereich Contracting.
b) Darstellung des auf dem Energiesektor derzeit bestehenden Vertragsportfolios des Bewerbers (Energielieferung, Performance, Finanzierungs und Energie-Contracting).
c) Standorte und jew. Größe der Niederlassungen in Deutschland und die jew. Anzahl der Mitarbeiter an diesen Standorten sowie Angabe der Niederlassung, die den Campus Göttingen im Auftragsfall betreuen würde.
d) Referenzen für vergleichbare Leistungen unter Angabe der Auftraggeber. Anzugeben sind jeweils zusätzlich Anlagenarten, Anlagenumfang, der darauf bezogene Personaleinsatz für Betrieb bzw. Unterhaltung, von welcher Niederlassung der Referenzauftrag betreut wird und seit wann der Referenzauftrag besteht. Es ist anzugeben, inwieweit / in welchem Umfang und für welche Leistung Unterauftragnehmer in die Referenzaufträge eingebunden waren.
d) Referenzen für vergleichbare Leistungen unter Angabe der Auftraggeber. Anzugeben sind jeweils zusätzlich Anlagenarten, Anlagenumfang, der darauf bezogene Personaleinsatz für Betrieb bzw. Unterhaltung, von welcher Niederlassung der Referenzauftrag betreut wird und seit wann der Referenzauftrag besteht. Es ist anzugeben, inwieweit / in welchem Umfang und für welche Leistung Unterauftragnehmer in die Referenzaufträge eingebunden waren.
e) Darstellung von Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter im eigenen Unternehmen insgesamt und bezogen auf die (potentiell) auftragsausführende Niederlassung, unterteilt in:
f) Darstellung der Einsatzbereiche des gemäß lit. e) zu benennenden Personals (bezogen auf nachfolgende Auflistung), differenziert nach den dort benannten Qualifikationen:
g) Darstellung von Konzepten zur Gewährleistung der Betriebssicherheit bei bestehenden Verträgen des Bewerbers:
— Ortsnähe,
— Reaktionszeiten,
— Erreichbarkeit,
— Ersatzteilvorhaltung,
— Service Level Agreements.
h) Vorlage eines Betreuungskonzepts, unter Berücksichtigung nachfolgender Eckpunkte: Es muss Anforderungsgerecht qualifiziertes Fachpersonal in der erforderlichen Zahl für die vom Auftragnehmer zu betreibenden Anlagen, Heizungs- und Kälteanlagen sowie deren Steuerungsanlagen vorhanden sein, um sicherstellen zu können, dass innerhalb von 2 Stunden nach Bekanntgabe/ Meldung einer Störung vor Ort mit der Störungsbehebung begonnen wird und die weiter notwendigen Schritte eingeleitet werden. Die Behebungszeit (Wiederherstellungszeit) als Summe aus Reaktionszeit und Lösungszeit darf im Einzelfall nicht mehr als 5 Tage betragen.
h) Vorlage eines Betreuungskonzepts, unter Berücksichtigung nachfolgender Eckpunkte: Es muss Anforderungsgerecht qualifiziertes Fachpersonal in der erforderlichen Zahl für die vom Auftragnehmer zu betreibenden Anlagen, Heizungs- und Kälteanlagen sowie deren Steuerungsanlagen vorhanden sein, um sicherstellen zu können, dass innerhalb von 2 Stunden nach Bekanntgabe/ Meldung einer Störung vor Ort mit der Störungsbehebung begonnen wird und die weiter notwendigen Schritte eingeleitet werden. Die Behebungszeit (Wiederherstellungszeit) als Summe aus Reaktionszeit und Lösungszeit darf im Einzelfall nicht mehr als 5 Tage betragen.
Die Betriebssicherheit ist durch geeignete Maßnahmen (Reaktionszeiten, Standortnähe o.ä.) zu gewährleisten.
Fehlen die unter Ziff. III.2.3 lit. a) und c) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Fehlen die unter Ziff. III.2.3 lit. a) und c) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Sind die unter III.2.3 lit. b), d) bis h) geforderten Angaben im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, nicht nachgefordert (siehe hierzu Hinweise unter Ziffer IV.1.2).
Im Teilnahmeantrag ist die Leistungsfähigkeit des Unternehmens in Bezug auf Los 2 anhand von folgenden, mit dem Teilnahmeantrag vorzulegenden, aussagekräftigen Unterlagen, Erklärungen und Nachweisen darzustellen:
j) Stromverlauf gesamt der letzten 3 Jahre (nicht bewertungsrelevant).
k) Erzeugungsvolumen in eigenen Anlage in den letzten 3 Jahren (nicht bewertungsrelevant).
l) Fremdbezugsvolumen in den letzten 3 Jahren (nicht bewertungsrelevant).
Fehlen die unter den Buchstaben i), bis l) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Fehlen die unter den Buchstaben i), bis l) geforderten Nachweise, Erklärungen oder Unterlagen ganz oder teilweise, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung. Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß (binnen 6 Kalendertagen) nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Mindeststandards:
Als Mindestkriterium für Los 2 gilt der Beleg von mindestens 2 vergleichbaren Referenzen. Wenn kein ausreichender Nachweis erbracht werden kann, wird der Bewerber für Los 2 vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Angebot aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Angebot ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Angebot durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Angebot ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Erforderliche Nachweise nach Ziffer III.2.1 bis III.2.3 sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag zu erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Angebot aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Angebot ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Angebot durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Angebot ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Erforderliche Nachweise nach Ziffer III.2.1 bis III.2.3 sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag zu erbringen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 10
Objektive Auswahlkriterien:
Hinweis zur geplanten Mindest- und Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer: Da die vorstehenden Eingabefelder jeweils nur den Eintrag je eines Zahlenwertes zulassen, wird hiermit explizit darauf hingewiesen, dass die angegebene Spanne von mind. „3“ bis max. „10“ nur Los 1 betrifft. Die Auswertung der Bewerbungen/ Auswahl der Bewerber erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
Hinweis zur geplanten Mindest- und Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer: Da die vorstehenden Eingabefelder jeweils nur den Eintrag je eines Zahlenwertes zulassen, wird hiermit explizit darauf hingewiesen, dass die angegebene Spanne von mind. „3“ bis max. „10“ nur Los 1 betrifft. Die Auswertung der Bewerbungen/ Auswahl der Bewerber erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
(1) Auf der ersten Stufe wird zunächst die Vollständigkeit der geforderten Erklärungen und Unterlagen geprüft. Soweit vorgesehen, werden fehlende Erklärungen/Unterlagen einmalig unter Setzung einer Frist (6 Kalendertage) nachgefordert. Liegen nach Ablauf dieser Frist die Angaben, Erklärungen und Nachweise weiterhin nicht bzw. nicht vollständig vor, so wird der Bewerber auf dieser Stufe ausgeschlossen (Lose 1 und 2).
(1) Auf der ersten Stufe wird zunächst die Vollständigkeit der geforderten Erklärungen und Unterlagen geprüft. Soweit vorgesehen, werden fehlende Erklärungen/Unterlagen einmalig unter Setzung einer Frist (6 Kalendertage) nachgefordert. Liegen nach Ablauf dieser Frist die Angaben, Erklärungen und Nachweise weiterhin nicht bzw. nicht vollständig vor, so wird der Bewerber auf dieser Stufe ausgeschlossen (Lose 1 und 2).
(2) Soweit auf der ersten Stufe kein Ausschluss des jeweiligen Bewerbers erfolgt, wird auf der zweiten Stufe anhand der vorgelegten Angaben und Unterlagen geprüft, ob der jeweilige Bewerber die geforderten Mindestbedingungen erfüllt und auch im Übrigen über die grundsätzliche Eignung für die Durchführung des Projektes verfügt. Bei Nichterfüllung wird der Bewerber auf dieser Stufe ausgeschlossen(Lose 1 und 2).
(2) Soweit auf der ersten Stufe kein Ausschluss des jeweiligen Bewerbers erfolgt, wird auf der zweiten Stufe anhand der vorgelegten Angaben und Unterlagen geprüft, ob der jeweilige Bewerber die geforderten Mindestbedingungen erfüllt und auch im Übrigen über die grundsätzliche Eignung für die Durchführung des Projektes verfügt. Bei Nichterfüllung wird der Bewerber auf dieser Stufe ausgeschlossen(Lose 1 und 2).
(3) Auf der dritten Stufe erfolgt die Bewerberauswahl (hinsichtlich Los 1) unter Berücksichtigung der nachfolgenden, losspezifisch ausgeführten Auswahlkriterien und Bepunktung. Für Los 1 können in Summe insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden: Jedes der nachstehenden Kriterien wird nur einmal gewertet. Zur Angebotsabgabe werden die geeigneten Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert, zur Anzahl der aufzufordernden Bewerber vgl. Ausführungen oben. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert) entscheidet im Zweifelsfalle die höhere Einzelbewertung unter nachfolgendem Kriterium 2. Sind die für die nachstehend genannten Bewertungskriterien geforderten Angaben im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert. Das Fehlen jeglicher Angaben hierzu führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
(3) Auf der dritten Stufe erfolgt die Bewerberauswahl (hinsichtlich Los 1) unter Berücksichtigung der nachfolgenden, losspezifisch ausgeführten Auswahlkriterien und Bepunktung. Für Los 1 können in Summe insgesamt maximal 100 Punkte erreicht werden: Jedes der nachstehenden Kriterien wird nur einmal gewertet. Zur Angebotsabgabe werden die geeigneten Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert, zur Anzahl der aufzufordernden Bewerber vgl. Ausführungen oben. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert) entscheidet im Zweifelsfalle die höhere Einzelbewertung unter nachfolgendem Kriterium 2. Sind die für die nachstehend genannten Bewertungskriterien geforderten Angaben im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert. Das Fehlen jeglicher Angaben hierzu führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
1. Darstellung des auf dem Energiesektor derzeit bestehenden Vertragsportfolios des Bewerbers (Energielieferung, Performance, Finanzierungs und Energie-Contracting) [Ziffer III.2.3 b), max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte].
2. Referenzen für vergleichbare Leistungen unter Angabe der Auftraggeber. Anzugeben sind zusätzlich Anlagenarten, Anlagenumfang und der darauf bezogene Personaleinsatz für Betrieb bzw. Unterhaltung[Ziffer III.2.3 d), max. erreichbare Punktzahl: 30 Punkte].
2. Referenzen für vergleichbare Leistungen unter Angabe der Auftraggeber. Anzugeben sind zusätzlich Anlagenarten, Anlagenumfang und der darauf bezogene Personaleinsatz für Betrieb bzw. Unterhaltung[Ziffer III.2.3 d), max. erreichbare Punktzahl: 30 Punkte].
3. Darstellung von Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter im eigenen Unternehmen a) Ingenieure / Techniker b) Monteure / handwerklich ausgebildete Mitarbeiter c) kaufmännisch – betriebswirtschaftliche Mitarbeiter [Ziffer III.2.3.e), max. erreichbare Punktzahl: 15 Punkte].
3. Darstellung von Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter im eigenen Unternehmen a) Ingenieure / Techniker b) Monteure / handwerklich ausgebildete Mitarbeiter c) kaufmännisch – betriebswirtschaftliche Mitarbeiter [Ziffer III.2.3.e), max. erreichbare Punktzahl: 15 Punkte].
4. Darstellung der Einsatzbereiche des unter Punkt 3 benannten Personals, differenziert nach den unter Punkt 3 benannten Qualifikationen, unterteilt in die Einsatzbereiche: a) Betrieb, Wartung und Instandsetzung b) Anlagenplanung c) Anlagenbau d) Energieberatung e) operative kaufmännisch-wirtschaftliche Auftragsbearbeitung [Ziffer III.2.3.f), max. erreichbare Punktzahl: 15 Punkte].
4. Darstellung der Einsatzbereiche des unter Punkt 3 benannten Personals, differenziert nach den unter Punkt 3 benannten Qualifikationen, unterteilt in die Einsatzbereiche: a) Betrieb, Wartung und Instandsetzung b) Anlagenplanung c) Anlagenbau d) Energieberatung e) operative kaufmännisch-wirtschaftliche Auftragsbearbeitung [Ziffer III.2.3.f), max. erreichbare Punktzahl: 15 Punkte].
5. Darstellung von Konzepten zur Gewährleistung der Betriebssicherheit bei bestehenden Verträgen, bezogen u.a. auf a) Reaktionszeiten b) Erreichbarkeit c) Service Level Agreements d) Ersatzteilvorhaltung e) Ortsnähe [Ziffer III.2.3.g), max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte].
5. Darstellung von Konzepten zur Gewährleistung der Betriebssicherheit bei bestehenden Verträgen, bezogen u.a. auf a) Reaktionszeiten b) Erreichbarkeit c) Service Level Agreements d) Ersatzteilvorhaltung e) Ortsnähe [Ziffer III.2.3.g), max. erreichbare Punktzahl: 10 Punkte].
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-12-05 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Finanzabteilung
Björn Gehrmann
Name: Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Postanschrift: Arnulfstraße 59
Postleitzahl: 80636
Kontaktperson: Bitte bei Fragen unbedingt die unter z.H. genannte Referenznummer angeben. Fragen sind zu richten an: Bieterfragen@de.ey.com
00299_Vol_Bich_Energie
Telefon: +49 8914331-45889📞
E-Mail: bieterfragen@de.ey.com📧
Fax: +49 1813943-45889 📠
Kontaktperson: Bitte bei Anforderung der Vergabeunterlagen unbedingt die unter z.H. genannte Referenznummer angeben. Die Unterlagen sind per Mail unter Bieterfragen@de.ey anzufordern.
Bitte unbedingt die unter z.H. genannte Referenznummer angeben.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-12-01 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
2028-11-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 00299_VOL_BICH_ENERGIE
Zusätzliche Informationen
Zu Ziffer I.1: Weitere Unterlagen werden nicht ausgegeben; Teilnahmeanträge sind in Papierform formlos nach Maßgabe dieser Bekanntmachung zu erstellen und vollständig in 2-facher Ausfertigung einzureichen. Die in dieser Bekanntmachung vorgegebene Reihenfolge der einzureichenden Nachweise und Erklärungen ist einzuhalten.
Zu Ziffer I.1: Weitere Unterlagen werden nicht ausgegeben; Teilnahmeanträge sind in Papierform formlos nach Maßgabe dieser Bekanntmachung zu erstellen und vollständig in 2-facher Ausfertigung einzureichen. Die in dieser Bekanntmachung vorgegebene Reihenfolge der einzureichenden Nachweise und Erklärungen ist einzuhalten.
Die ausgewählten Bewerber zu Los 1 erhalten in der 50. KW 2012 die Gelegenheit, die vorhandenen Anlagen am Campus in Göttingen anzuschauen. Da die Kenntnis der vorhandenen Anlagen-Infrastruktur für die Erstellung der Angebote und Konzepte für Los 1 unerlässlich ist, ist die Teilnahme an der Besichtigung für Bewerber, die eine Angebotsabgabe für Los 1 beabsichtigen, verbindlich. Der genaue Termin wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt; diese ist ca. für den 5.12.2012 vorgesehen. Interessierte Bewerber werden daher gebeten, sich die für die Besichtigung vorgesehene 50. Kalenderwoche vorzumerken (Für Bewerber zu Los 2 findet keine Besichtigung statt).
Die ausgewählten Bewerber zu Los 1 erhalten in der 50. KW 2012 die Gelegenheit, die vorhandenen Anlagen am Campus in Göttingen anzuschauen. Da die Kenntnis der vorhandenen Anlagen-Infrastruktur für die Erstellung der Angebote und Konzepte für Los 1 unerlässlich ist, ist die Teilnahme an der Besichtigung für Bewerber, die eine Angebotsabgabe für Los 1 beabsichtigen, verbindlich. Der genaue Termin wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilt; diese ist ca. für den 5.12.2012 vorgesehen. Interessierte Bewerber werden daher gebeten, sich die für die Besichtigung vorgesehene 50. Kalenderwoche vorzumerken (Für Bewerber zu Los 2 findet keine Besichtigung statt).
Im Interesse der bieterseitigen Aufwandsreduktion erfolgt die erste Verhandlungsrunde bei Los 2 durch Abgabe eines schriftlichen Angebotes der nach Maßgabe der Ziffer IV.1.2 ausgewählten, im übrigen aber nicht beschränkten Zahl von Bietern zu Los 2 auf der Grundlage einer entsprechenden Angebotsaufforderung durch den Auftraggeber.
Im Interesse der bieterseitigen Aufwandsreduktion erfolgt die erste Verhandlungsrunde bei Los 2 durch Abgabe eines schriftlichen Angebotes der nach Maßgabe der Ziffer IV.1.2 ausgewählten, im übrigen aber nicht beschränkten Zahl von Bietern zu Los 2 auf der Grundlage einer entsprechenden Angebotsaufforderung durch den Auftraggeber.
Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt, Kosten für die Bewerbungen, die Teilnahme an der Ortsbesichtigung und an den Verhandlungsgesprächen werden nicht erstattet.
Alle Teilnahmeanträge sind im geschlossenen Umschlag und - wie folgt gekennzeichnet - der im Abschnitt "Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an" bezeichneten Adresse zu kommen zu lassen:
"Nicht vor Termin öffnen - Teilnahmeantrag (00299_Vol_Bich_Energie)".
Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 892176-2411📞
Internetadresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/🌏
Fax: +49 892176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (§107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 - 3).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. (§107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 - 3).
Quelle: OJS 2012/S 194-319243 (2012-10-05)
Ergänzende Angaben (2012-10-10) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben