Superauflösendes Laser-Scanning-Mikroskop
Im Rahmen des Projekts soll ein superauflösendes Mikroskop für die zeitlich und räumlich hochauflösende Untersuchung von Transport- und Bindungsprozessen in mikrobiellen Systemen beschafft werden. Das Projekt hat die molekulare Integration von Erkennung und Signalgebung zum Ziel. Dabei sind die Signalzentren (Akzeptoren) in einer Matrix eingebettet, die zu detektierenden Erreger (Donatoren) werden von außen aufgebracht und müssen durch die Matrix zu den Signalzentren transportiert werden. Die Beobachtung der induzierten Effekte (z.B. Energietransfer) erfolgt derzeit weitgehend indirekt und im Wesentlichen statistisch. Ein exaktes Verständnis und die Optimierung der ablaufenden Prozesse erfordert Kenntnisse über die genaue Verteilung der Signalzentren, eine Beobachtung der Transportvorgänge in den Systemen sowie den Ablauf der Signalerzeugung und –weiterleitung. Die zu untersuchenden Objekte befinden sich dabei auf Größenskalen unterhalb 200 nm, die mit klassischer Mikroskopie nicht zugänglich sind. Um die notwendige räumliche (<200 nm) und zeitliche (ca. 1 Bild/s in Superauflösung, 16 Bilder/s im LSM-Modus) Auflösung zu erreichen, muss ein Laser-Scanning-Mikroskop (LSM) mit einem System zur superauflösenden Abbildung durch strukturierte Beleuchtung (SIM) kombiniert werden. Dabei sind die einzelnen Komponenten so aufeinander abzustimmen, dass eine Korrelation der mit den verschiedenen Methoden aufgenommenen Bilder möglich ist. Somit sollen z.B. zunächst räumlich hochaufgelöst die Position von Akzeptoren bestimmt und in weiteren Aufnahmen per Laser-Scanning-Mikroskopie die Eindiffusion von Donatoren und der Energietransfer beobachtet werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-01.
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2012-10-01
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Auftragsbekanntmachung
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2013-01-07
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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