3-Tesla MRT (Vergabe-Nr. 043/13)

Universitätsklinikum Düsseldorf

Ein Stück 3-Tesla-MRT-System
Gefordert wird ein Hochleistungs-3-Tesla-MRT-System zur Diagnostik am liegenden Patienten mit möglichst kompakter Bauform, u.a. mit Gewährleistung der Kompatibilität und die Herstellung einer Anbindung zum HF-Käfig.
Das MRT-System soll geeignet sein für ultraschnelle Echtzeitmessungen und kontrastreiche Bildgebung am gesamten Körper (Kopf, Hals, Thorax, Abdomen, Becken, Extremitäten, Wirbelsäule und Gelenke).
Das System soll für folgende Schwerpunkte ausgelegt sein: MRT-Untersuchungen aller Körperregionen, sowohl für die Bildgebung als auch für Funktionsmessungen.
Die Echtzeiten, die für eine bestimmte Untersuchung standardmäßig benötigt werden, sollen erfassbar sein.
Eine statistische Dokumentation der Untersuchungen soll möglich sein.
Der Durchmesser des engsten Abschnitts der Patientenöffnung soll ≥ 70 cm groß sein.
Das System muss eine Technik zur Erhöhung der Effizienz komplexer Arbeitsabläufe und Ergebniskonsistenz aufweisen.
Das System muss eine Auswahlmöglichkeit optimierter Scanstrategien aufweisen.
Außerdem muss das System ein äußerst leicht manövrierbares, hoch bewegliches Patiententischsystem bieten, welches eine schnellstmögliche Patientenumlagerung erlaubt, auch außerhalb des Untersuchungsraumes. Es muss auch für hohe Patientengewichte ≥ 220 kg geeignet sein.
Außerdem muss das System mit allen relevanten Zubehörteilen, Sicherheits- u.a. Einrichtungen, Sicherheits- u. a. Installationen, Abschirmmaßnahmen, etc. geliefert/installiert werden.
Es sind nur Angebote zugelassen, deren wesentliche Teile vom Bieter selbst erbracht werden. Es können für alle Bereiche auch Subunternehmer eingeplant werden; dies muss jedoch kenntlich gemacht werden; dies gilt auch für integrierte Fremdprodukte von Subunternehmen. Vom Bieter wird die umfassende Verantwortlichkeit für Hard- und Software, die Einbringung, Aufstellung usw. im Sinne
eines Generalunternehmers gefordert.
Es gelten – soweit gerät-/systemspezifisch betroffen – folgende allgemeinen Vorgaben:
Es wird ein voll funktionsfähiges Gerät/System mit vollständiger Dokumentation gefordert.
Qualitätsstandards nach dem neuesten Stand der Technik inklusiv neuester Software.
Die im Universitätsklinikum verwendeten Informations- und Kommunikations-Systeme:
KIS: medico (Siemens Healthcare Systems)
RIS: iSOFT Radiology Information System
Das RIS steuert alle in der Radiologie anfallenden Aufgaben und Prozesse.
PACS: Sectra Medical Systems GmbH, IDS7
Das PACS übernimmt die Bildbetrachtung, Archivierung und webbasierte Bildverteilung und garantiert IHEkonforme Abläufe.
In der Universitätsklinik organisiert der Worklist-Server die Arbeitsplätze mit DICOM-Modalitäten wie Röntgen,
Speicherfoliensysteme, MRT, DSA und CT.
Das zu liefernde Gerät/System ist in dieses bestehende Netzwerk zu migrieren.
Bezüglich Computer / Schnittstellen müssen folgende Punkte realisiert werden:
- DICOM Worklist;
- DICOM Store;
- DICOM Print;
- DICOM MPPS;
- Speicherkomponenten (Datenmanagement, Archivierung etc.);
- Dienstleistung PACS-seitiger Anschluss (bzw. deren Verrechnung).
Der Bieter berücksichtigt mit dem von ihm abgegebenen Angeboten alle aktuellen Vorschriften, Normen und Regelungen, soweit diese auf das zu liefernde Gerät/System anwendbar sind.
Darüber hinaus müssen Geräte/Systeme ausländischer Fabrikate auf Kosten des Bieters an die in der BRD üblichen Standards angepasst werden (z. B. in Universitätskliniken üblicherweise verwendete Phantome) und zwar auch dann, wenn diese gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben sind.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-09-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-07-22.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-07-22 Auftragsbekanntmachung