Bereitstellung einer produktionsfertigen, funktional erweiterten, prozess- und effizienzoptimierten sowie an etablierten Marktstandards ausgerichteten IT-Anwendungslösung auf Basis SAP Utilities (IS-U) im energiewirtschaftlichen Kerngeschäft für die Marktrollen Lieferant und Netz. Erbringung von ergänzenden IT-Dienstleistungen zu Integration, Migration und Anlaufunterstützung

Stadtwerke Flensburg GmbH (SWFL)

Die Stadtwerke Flensburg GmbH (im Folgenden: SWFL) beabsichtigen die Vergabe der Bereitstellung einer produktionsfertigen, funktional erweiterten, prozess- und effizienzoptimierten sowie an etablierten Marktstandards ausgerichteten IT-Anwendungslösung (im Folgenden: SAP Utilities@SWFL) auf Basis SAP Utilities (IS-U) für die Marktrollen Lieferant und Netz sowie die Abwicklung der internen/externen Marktkommunikation (SAP IDEX). Die Marktrolle Messstellenbetreiber (MSB)/Messdienstleister (MDL) wird nicht separat, sondern nur in der Grundzuständigkeit des Netzes wahrgenommen.
SAP Utilities@SWFL soll zur umfassenden und ganzheitlichen Durchführung der energiewirtschaftlichen Geschäftsprozesse für Netz, Lieferant sowie in der Integration mit weiteren, vorhandenen on-premise-Systemen, u.a. für das Energiedaten- und Bilanzkreismanagement, eingesetzt werden. Ausgehend vom bestehenden, eigenen konventionellen Rechenzentrumsbetrieb bei den SWFL soll die Bereitstellung von SAP Utilities@SWFL die bestehende IT-Anwendungslandschaft zukunftssicher ergänzen, perspektivisch den IT-Betrieb und die Anwendungsbetreuung vereinfachen, Regulierungs-, Marktanforderungs- sowie Projektrisiken durch Planbarkeit und Kostendeckelung minimieren und somit das Geschäftsergebnis stärken.
Der Lieferauftrag SAP Utilities@SWFL beinhaltet auch die damit notwendig verbundenen, ergänzenden Dienstleistungen im Zuge einer Implementierung/Produktionsaufnahme:
Integration von SAP Utilities@SWFL mit vorhandenen on-premise-Systemen via Standardschnittstellen, insbesondere im Kontext Energiedaten- und Bilanzkreismanagement (Softwarelösung robotron ecount/esales) und der SAP ERP Business Suite (u.a. Schnittstellen zu FI, FI-AA, CO, MM, SD/CS, BW) sowie weiterer Systeme (u.a. ZFA, Output-Management, Archiv),
Migration des notwendigen Datenbestandes aus abzulösenden Alt-Systemen (u.a. Somentec XAP (Netz), SAP IS-U* (Vertrieb), robotron NMPlus (GPKE-Prozessabwicklung) und SOA-Portalansatz (Inubit) in die neue Gesamtlösung SAP Utilities@SWFL, inkl. Ablösung der Alt-Systeme (d.h. ggf. Archivierung notwendiger Stamm- und Bewegungsdaten, Überführung in den Status Auskunftssystem oder Stilllegung, Testat zur Migration),
Erbringung eines vordefinierten Leistungskontingentes von Maßnahmen zur Anlaufunterstützung in der Phase der Produktionsaufnahme,
sowie Durchführung der anbieterseitigen Projektleitung (im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters).
* Der derzeit produktive SAP IS-U-Mandant SWFL-LIEF-alt für den Vertrieb ist durch einen hohen Grad an Modifikationen und kundenindividuellen Erweiterungen zur Einpassung in die aktuelle Systemlandschaft gekennzeichnet. Daher ist dieses SAP IS-U abzulösen und daraus lediglich die notwendigen Daten für eine Migration zu extrahieren.
Die derzeit im Eigentum der SWFL befindlichen Lizenzen zum SAP IS-U (jetziger Mandant SWFL-LIEF-alt) sind in geeigneter Weise kaufmännisch in der neuen Gesamtlösung SAP Utilities@SWFL zu berücksichtigen.
Die SWFL werden für die gesamte Dauer des Projektes eine externe auditierende Begleitung zur Ergebnis- und Qualitätssicherung des Gesamtvorhabens einsetzen.
Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren (EU) mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Einführung von SAP Utilities@SWFL soll zum 3. Quartal 2013 begonnen werden und eine Produktivsetzung zum Jahr 2014 erfolgen.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber auf Grundlage der gemäß III.2)ff. eingereichten Unterlagen ausgewählt. An die ausgewählten Bewerber werden danach die Ausschreibungsunterlagen zum Zwecke der Angebotsabgabe versendet.
Die Vergabe im Verhandlungsverfahren erfolgt u.a. auf Basis eines Lastenheftes SAP Utilities@SWFL, welches die wesentlichen Anforderungen an Funktionalitäten gemäß Fachkonzept (Prozessebene) und Systemarchitekturkonzept (IT-Ebene) beschreibt. Die Erfüllung der Anforderungen des Lastenheftes wird anhand der von potenziellen Auftragnehmern vorgelegten Pflichtenhefte geprüft und bewertet. Weitere Bewertungskriterien beziehen sich auf die präsentierte und validierte Leistungsfähigkeit der IT-Anwendungslösung, deren Integration mit den on premise-Systemen sowie der Migration.
Die angefragten Leistungen können durch den potenziellen Auftragnehmer auch über Businesspartner, die im Rahmen des Auftrages als Subunternehmer definiert sind, erbracht werden.
Die SWFL behält sich vor, die Ausschreibung zu beenden, falls keine fachlich oder wirtschaftlich tragbaren Angebote eingehen.
Angeforderte Haupt- und Nebenangebote
Potenzielle Auftragnehmer müssen die Ausführung der ausgeschriebenen Lieferleistung zu SAP Utilities@SWFL dabei mit der Angebotsabgabe in mindestens einer der folgenden zwei Varianten (Hauptangebot Variante A und einzig zugelassenes Nebenangebot Variante B) in Form eines Pflichtenheftes darstellen und anbieten:
Variante A (Hauptangebot)
Bereitstellung einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL
Für die SWFL wird in der Variante A eine produktionsfertige IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL für Netz, Lieferant und EDM/BKM durch den Anbieter bereitgestellt und implementiert, die insbesondere an die vorhandenen Anwendungslösungen der SAP ERP Business Suite (u.a. FI, FI-AA, CO, MM, SD/CS, BW) sowie robotron ecount/esales (RDS) via Standardschnittstellen angebunden werden soll. Der Anbieter migriert die notwendigen Daten aus den Alt-Systemen und löst die Alt-Systeme (Überführung als Auskunftssysteme, Stilllegung) ab.
Weiterhin sind ergänzende Dienstleistungen zur Betriebsunterstützung durch den späteren Auftragnehmer (einschl. Professional Services der relevanten Software-Hersteller) anzubieten:
Um einen zukunftssicheren und standardisierten Betrieb von SAP Utilities@SWFL insbesondere aus der energiewirtschaftlichen und fachlichen Sicht der Anwendungs-IT der SWFL zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass durch den Anbieter die Aktivitäten Wartung, Pflege, Aktualisierung und Weiterentwicklung der angebotenen Softwarelösung auf den Ebenen von Applikation (z.B. Hotfixes, Service Packs, Updates etc.) und Abbildung energiewirtschaftlicher Prozessfunktionalität (z.B. Anpassung/Änderungen durch regulatorische oder gesetzliche Vorgaben wie GPKE und MaBiS) vollumfänglich und verantwortlich durchgeführt und im Gesamtangebot für die zu vereinbarende Laufzeit (s. unten) fest bepreist werden. Durch den Anbieter ist ein entsprechendes Anforderungsmanagement mit einem geeigneten Regelwerk und dokumentierten Standardprozessen produktiv bereitzustellen. Die Einbindung des Auftraggebers/Nutzers ist dabei in geeigneter Weise sicherzustellen, insbesondere ist durch den Anbieter ein Anwenderforum zu etablieren, z.B. in Form einer (moderierten) Nutzer-Community (mindestens bestehend aus Fachexperten des Anbieters und Vertretern weiterer Nutzer der Anbieterlösung), zum gemeinsamen fachlichen Austausch und sachorientierter Einflussnahme auf Fragen und Entscheidungen zu Wartung, Pflege, Aktualisierung und Weiterentwicklung/Releaseplanung der IT-Anwendungslösung. Dabei sind die individuellen Schutzrechte des Auftraggebers an vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnissen besonders zu berücksichtigen. Der Anbieter hat den möglichen - im Rahmen einer Vertragsvereinbarung zu beschreibenden - Spielraum des Auftraggebers/Nutzers für Customizing und kundenindividuelle Erweiterungen bezüglich aller Bestandteile bzw. Funktionalitätsbereiche von SAP Utilities@SWFL umfassend darzustellen und zuzusichern. Auch alle diese Leistungen im erweiterten Sinne sind im Gesamtangebot für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren fest zu bepreisen.
Leistungsübergabepunkt: Der Anbieter im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters stellt SAP Utilities@SWFL als produktionsfertiges, prozessorientiertes, lauffähiges, integriertes und operativ einsetzbares Gesamtsystem mit mindestens der Ausprägung der ausgeschriebenen Funktionalitäten (Lastenheft SAP Utilities@SWFL) im vereinbarten Zeitplan bereit, d.h. inkl. aller notwendigen Software-Produkte/-Komponenten einschließlich der notwendigen Nutzungs-/Lizenzrechte sowie zugehörigen Wartungs- und Pflegeverträge. Die Integration der vorhandenen SWFL-eigenen SAP ERP- und RDS-Systeme ist vollständig und lauffähig. Die Migration der notwendigen Daten aus den Alt-Systemen nach SAP Utilities@SWFL ist vollständig und erfolgreich abgeschlossen.
SWFL beabsichtigt in der Variante A einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL die vollständigen Nutzungsrechte** für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren durch Kauf zu erwerben.
**SWFL beabsichtigt aktuell nicht, mit SAP Utilities@SWFL weitere Dienstleistungen oder Services für nicht-verbundene Unternehmen zu erbringen.
Mit der Festlegung der Erstlaufzeit auf fünf Jahre ist vertraglich ergänzend eine freibleibende Verlängerungsoption für weitere fünf Jahre inkl. einer geeigneten, transparenten Preisgleitklausel zu vereinbaren. Diese Verlängerungsoption ist vom Auftraggeber bis zum Ende der Erstlaufzeit aktivierbar oder kosten-/schadenersatzfrei kündbar.
Im Falle einer Vertragsbeendigung ist ein geeignetes Exit-Szenario zu definieren, welches dem Auftraggeber nicht nur die vollständige und kostenfreie Übergabe seiner in SAP Utilities@SWFL befindlichen Daten (Stamm- und Bewegungsdaten) in qualifizierter Form sondern auch den käuflichen Erwerb der gesamten IT-Anwendungslösung an sich (Übergabe funktionsfähige/lauffähige Anwendungslösung, u.a. als Systemkopien inklusive kundeneigener Datenzuordnungen und Prozesse, relevanter Konfigurationsdateien, ISO-Archivdaten etc., inkl. Entwicklungs- und Fachdokumentation) zu einem mit Vertragsabschluss festzulegenden Kaufpreis, zu definierten Weiternutzungsrechten und einer feststehenden Regelung von Lizenzübertragung bzw. Lizenzneuerwerb garantiert. Der Bieter/Auftragnehmer hat im Falle des Exits auch ein zu definierendes und vertraglich festzuschreibendes Leistungskontingent für eine Übergabe-/Anlaufunterstützung zu erbringen. Die Übernahme der Kosten durch den Bieter/Auftragnehmer für ein notwendiges Testat zum Systemübergang ist im Vertrag zu regeln.
Durch den Bieter sind im Falle der Zulassung zur Angebotsabgabe geeignete Vertragsentwürfe zu gestalten. Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
Anbieter im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters (ein Vertrags-/Ansprechpartner), der Anbieter gibt notwendige vertragliche Verpflichtungen (z. B. in datenschutzrechtlicher Hinsicht) an seine Subunternehmer weiter und der Auftraggeber erhält die für ihn notwendigen Informationen und Bestätigungen hierüber
Geeignete vertragliche Rechtswahl, Land der Rechtswahl/Gerichtsstand ist Deutschland, Vertragssprache ist Deutsch, geeignete Schiedsklausel
Regelung der Rechtsfolgen von Leistungsstörungen
Vereinbarung geeigneter Service Level Agreements (SLA) zur detaillierten Beschreibung der geschuldeten Leistungen, inkl. qualitativer/quantitativer Leistungsmerkmale und der Vereinbarung geeigneter Key Performance Indicators sowie der spezifischen Folgen bei deren Nichteinhaltung
Vertragliche Regelungen zu Vertragsänderungen (Change Requests) bzgl. Leistungsinhalten und Leistungsumfang unter Berücksichtigung von Flexibilität und Skalierbarkeit; für nicht vorhersehbare und speziell gewünschte Änderungen ist ein formales Change-Request-Verfahren zu definieren
Angemessene und praxistaugliche Regelung von Gewährleistung und Haftung
Regelung der Nutzungsrechte/ Intellectual Property
Attraktives und flexibles Vergütungs-/Abrechnungsmodell, transparente Leistungserbringung und -abrechnung
Eindeutige und klare Regelungen der Vertragsbeziehungen für Subunternehmer
Vertragsbeendigung und Exit-Szenario
Variante B (einzig zugelassenes Nebenangebot)
Bereitstellung einer produktionsfertigen Cloud Computing-Anwendungslösung „SAP Utilities@SWFL“
Für die SWFL wird in der Variante B dem Auftraggeber die Nutzungsmöglichkeit bzw. Gebrauchsgewährung einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL für Netz und Lieferant inklusive Integration in vorhandene on premise-Systeme durch den Anbieter in Form einer Cloud Computing-Lösung bereitgestellt.
SAP Utilities@SWFL soll im Liefermodell „Private (bzw. Enterprise oder Internal) Cloud“ erbracht werden. Eindeutig davon abzugrenzen und nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Angebote von IT-Dienstleistungen nach sogenannten klassischen reinen Hosting- oder Outsourcing-Konzepten. Die wesentliche Serviceebene im Kontext des Vergabegegenstandes ist die flexibel skalierbare Bereitstellung von SAP Utilities@SWFL als „Software as a Service (SaaS)“ in einer produktionsfertigen, standardisierten Ausprägung über gesicherte Kommunikationsnetze, wobei natürlich durch den Anbieter auch die notwendigen IT-Ressourcen zur Infrastruktur (Rechenleistung, Speicher, Systemmanagement) wie auch zur Plattform (Dienste zu Entwicklungs- und Betriebsumgebungen, Datenbanken, -integration und Security, Betriebssystem, Hardware) in diesem Zusammenhang auf seiner Seite bis zum Leistungsübergabepunkt inkludiert sind. Diese Cloud Computing-Lösung des Anbieters muss insbesondere an die beim Auftraggeber vorhandenen und auch zukünftig weiter bestehenden on-premise-Systeme SAP ERP Business Suite (u.a. FI, FI-AA, CO, MM, SD/CS, BW) sowie robotron ecount/esales (RDS- System) zum Energiedaten- und Bilanzkreismanagement via Standardschnittstellen angebunden werden. Der Anbieter migriert die notwendigen Daten aus den Alt-Systemen und löst die Alt-Systeme (Überführung als Auskunftssysteme, Stilllegung) ab.
Weiterhin sind ergänzende Dienstleistungen zur Betriebsunterstützung durch den späteren Auftragnehmer (einschl. Professional Services der relevanten Software-Hersteller) anzubieten:
Um einen zukunftssicheren und standardisierten Betrieb von SAP Utilities@SWFL insbesondere aus der energiewirtschaftlichen und fachlichen Sicht der Anwendungs-IT der SWFL zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass durch den Anbieter die Aktivitäten Wartung, Pflege, Aktualisierung und Weiterentwicklung der angebotenen Softwarelösung auf den Ebenen von Applikation (z.B. Hotfixes, Service Packs, Updates etc.) und Abbildung energiewirtschaftlicher Prozessfunktionalität (z.B. Anpassung/Änderungen durch regulatorische oder gesetzliche Vorgaben wie GPKE und MaBiS) vollumfänglich und verantwortlich durchgeführt und im Gesamtangebot für die zu vereinbarende Laufzeit (s. unten) fest bepreist werden. Durch den Anbieter ist ein entsprechendes Anforderungsmanagement mit einem geeigneten Regelwerk und dokumentierten Standardprozessen produktiv bereitzustellen. Die Einbindung des Auftraggebers/Nutzers ist dabei in geeigneter Weise sicherzustellen, insbesondere ist durch den Anbieter ein Anwenderforum zu etablieren, z.B. in Form einer (moderierten) Nutzer-Community (mindestens bestehend aus Fachexperten des Anbieters und Vertretern weiterer Nutzer der Anbieterlösung), zum gemeinsamen fachlichen Austausch und sachorientierter Einflussnahme auf Fragen und Entscheidungen zu Wartung, Pflege, Aktualisierung und Weiterentwicklung/Releaseplanung der IT-Anwendungslösung. Dabei sind die individuellen Schutzrechte des Auftraggebers an vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnissen besonders zu berücksichtigen. Der Anbieter hat den möglichen - im Rahmen einer Vertragsvereinbarung zu beschreibenden - Spielraum des Auftraggebers/Nutzers für Customizing und kundenindividuelle Erweiterungen bezüglich aller Bestandteile bzw. Funktionalitätsbereiche von SAP Utilities@SWFL umfassend darzustellen und zuzusichern. Auch alle diese Leistungen im erweiterten Sinne sind im Gesamtangebot für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren fest zu bepreisen.
Leistungsübergabepunkt: Der Anbieter im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters stellt SAP Utilities@SWFL mit mindestens der Ausprägung der ausgeschriebenen Funktionalitäten (Lastenheft SAP Utilities@SWFL) via Cloud Computing als produktionsfertiges, prozessorientiertes, lauffähiges, integriertes und operativ einsetzbares, integriertes Gesamtsystem im vereinbarten Zeitplan bereit, d.h. inkl. aller notwendigen Software-Produkte/-Komponenten einschließlich der notwendigen Nutzungs-/Lizenzrechte sowie zugehörigen Wartungs- und Pflegeverträge. Die Integration der vorhandenen SWFL-eigenen SAP ERP und RDS-Systeme ist vollständig und lauffähig. Die Migration der notwendigen Daten aus den Alt-Systemen nach SAP Utilities@SWFL ist vollständig und erfolgreich abgeschlossen.
Der Anbieter stellt somit direkt nutzbare Anwendungen als betreuten Service (managed service) bereit. Die Leistungen des Anbieters umfassen die Einräumung der Nutzung und den Zugriff auf die betriebsbereite Lieferung der Cloud-Plattform (Services inkl. Infrastruktur) einschließlich deren Integration in die Auftraggeber-eigene IT-Landschaft (on premise-Systeme), sowie jeweils die Herstellung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft und Weiterentwicklung des Gesamtsystems inklusive der Anbindung der integrierten Systeme. Die Dienstleistungen des Auftragnehmers ergänzen die vorgenannten Lieferleistungen und unterstützen nach Bedarf für die Etablierung und den Betrieb der Cloud-Plattform sowie für die Bereitstellung von Cloud-Services.
SWFL erwirbt (z.B. durch Miete,Leasing,Mietkauf,etc.) in der Variante B die Nutzungsmöglichkeit bzw. Gebrauchsgewährung** einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL für Netz und Lieferant sowie Integration in vorhandene on premise-Systeme durch den Anbieter in Form einer Cloud Computing-Lösung für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren.
**SWFL beabsichtigt aktuell nicht, mit SAP Utilities@SWFL weitere Dienstleistungen oder Services für nicht-verbundene Unternehmen zu erbringen.
Mit der Festlegung der Erstlaufzeit auf fünf Jahre ist vertraglich ergänzend eine freibleibende Verlängerungsoption für weitere fünf Jahre inkl. einer geeigneten, transparenten Preisgleitklausel zu vereinbaren. Diese Verlängerungsoption ist vom Auftraggeber bis zum Ende der Erstlaufzeit aktivierbar oder kosten-/schadenersatzfrei kündbar.
Im Falle einer Vertragsbeendigung ist ein geeignetes Exit-Szenario zu definieren, welches dem Auftraggeber nicht nur die vollständige und kostenfreie Übergabe seiner in SAP Utilities@SWFL befindlichen Daten (Stamm- und Bewegungsdaten) in qualifizierter Form sondern auch den käuflichen Erwerb der gesamten IT-Anwendungslösung an sich (Übergabe funktionsfähige/lauffähige Anwendungslösung, u.a. als Systemkopien inklusive kundeneigener Datenzuordnungen und Prozesse, relevanter Konfigurationsdateien, ISO-Archivdaten etc., inkl. Entwicklungs- und Fachdokumentation) zu einem mit Vertragsabschluss festzulegenden Kaufpreis, zu definierten Weiternutzungsrechten und einer feststehenden Regelung von Lizenzübertragung bzw. Lizenzneuerwerb garantiert. Der Bieter/Auftragnehmer hat im Falle des Exits auch ein zu definierendes und vertraglich festzuschreibendes Leistungskontingent für eine Übergabe-/Anlaufunterstützung zu erbringen. Die Übernahme der Kosten durch den Bieter/Auftragnehmer für ein notwendiges Testat zum Systemübergang ist im Vertrag zu regeln.
Durch den Bieter sind im Falle der Zulassung zur Angebotsabgabe geeignete Vertragsentwürfe zu gestalten, die die konkrete Situation des Auftraggebers und der von ihm gewünschten Leistungen im Cloud Computing-Modell abbilden. Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
Cloud Provider im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters (ein Vertrags-/Ansprechpartner), der Anbieter gibt notwendige vertragliche Verpflichtungen (z. B. in datenschutzrechtlicher Hinsicht) an seine Subunternehmer weiter und der Auftraggeber erhält die für ihn notwendigen Informationen und Bestätigungen hierüber
Geeignete vertragliche Rechtswahl, Land der Rechtswahl/Gerichtsstand ist Deutschland, Vertragssprache ist Deutsch, geeignete Schiedsklausel
Regelung der Rechtsfolgen von Leistungsstörungen
Vereinbarung geeigneter Service Level Agreements (SLA) zur detaillierten Beschreibung der geschuldeten Leistungen, inkl. qualitativer/quantitativer Leistungsmerkmale und der Vereinbarung geeigneter Key Performance Indicators (KPI, z.B. Verfügbarkeit des Systems oder Dienstes in einem bestimmten Messzeitraum, maximale Ausfalldauer, Reaktionszeiten auf Mängelmitteilung, Umgehungs- oder Beseitigungszeiten bei Mängeln, End-to-End-Verfügbarkeit/Performance der Internetverbindung) sowie der spezifischen Folgen bei deren Nichteinhaltung
Vertragliche Regelungen zu Vertragsänderungen (Change Requests) bzgl. Leistungsinhalten und Leistungsumfang unter Berücksichtigung von Flexibilität und Skalierbarkeit; für nicht vorhersehbare und speziell gewünschte Änderungen ist ein formales Change-Request-Verfahren zu definieren
Angemessene und praxistaugliche Regelung von Gewährleistung und Haftung
Regelung der Nutzungsrechte/ Intellectual Property
Gewährleistung der Erfüllbarkeit von Sorgfaltspflichten für den Auftraggeber (Governance, Audit-Rechte), u.a. bzgl. Bundesdatenschutzgesetz, HGB/GOB, GdPdU, Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen etc.
Attraktives und flexibles Vergütungs-/Abrechnungsmodell, transparente Leistungserbringung und -abrechnung
Eindeutige und klare Regelungen der Vertragsbeziehungen für Subunternehmer auch im Kontext Cloud Computing
Effizientes Notfallmanagement und Bereitstellung einer „Ersatzlösung“ zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit des Betriebes
Vertragsbeendigung und Exit-Szenario
Regelung der datenschutzrechtlichen Aspekte (u.a. Auftragsdatenverarbeitung, technisch-organisatorische Maßnahmen, Sanktionen etc.)
Regelung der Informationssicherheit und Definition eines Life Cycle-Prozesses Cloud Computing (Planung, Umsetzung, Migration, Betrieb, Beendigung) zur Einhaltung der Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit, Rechenzentrumssicherheit, Datensicherheit, Plattform-, Verwaltungs- und Applikationssicherheit; Festlegung und Einhaltung organisatorischer Maßnahmen (Sicherheits- und Risikostrategie der Service-Nutzer, Zertifizierungen des Service-Anbieters (z. B. nach ISO/IEC 27001), Best-Practice-Modelle IT-Services (z. B. ITIL) und Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Angemessene Cloud Compliance.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-03-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-08 Auftragsbekanntmachung
2014-03-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-02-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Branchenspezifisches Softwarepaket
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Branchenspezifisches Softwarepaket 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Flensburg GmbH (SWFL)
Postanschrift: Batteriestr. 48
Postleitzahl: 24939
Postort: Flensburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-flensburg.de 🌏
E-Mail: thomas.millrath@stadtwerke-flensburg.de 📧
Telefon: +49 4614873215 📞
Fax: +49 4614871650 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-08 📅
Einreichungsfrist: 2013-03-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 029-045754
ABl. S-Ausgabe: 29
Zusätzliche Informationen
1) Der Teilnahmeantrag nebst allen Unterlagen ist in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "nicht öffnen" unter eindeutiger Erkennbarkeit des Absenders sowie des Aktenzeichens bei der unter I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Kontaktstelle einzureichen. Für die Fristwahrung kommt es auf den Eingang beim Auftraggeber an. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. 2) Wenn sich ein Bewerber im Rahmen der Eignungsprüfung zum Nachweis seiner technischen und/oder finanziellen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen stützen will, muss er darlegen, dass ihm die technische bzw. finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens für die Auftragsausführung auch tatsächlich in geeigneter Weise zur Verfügung steht (§ 20 (3) SektVO). 3) Auskünfte zur Vergabebekanntmachung: Herr Thomas Millrath. Bitte richten Sie Ihre Anfrage schriftlich an die voran genannten Personen unter der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Adresse. 4) Grundsätzlich sind alle Angaben in der geforderten Form und vollständig einzureichen. Fehlende oder unvollständige Angaben führen nicht zum sofortigen zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren. Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit vor, fehlende Unterlagen/Angaben innerhalb einer bestimmten Frist schriftlich nachzufordern. Ein Anspruch auf die Nachforderung bzw. Berücksichtigung fehlender oder unvollständiger Angaben ist hieraus nicht abzuleiten, wir weisen auf § 107 (3) GWB Ziffer 1. sowie Ziffer 4. ausdrücklich hin. Weitere Angaben zum Verfahren (vgl IV) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Zur Teilnahme: keine Beschränkung Zur Angebotsabgabe: max. 10 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Bieter erfolgt auf Grundlage der unter III.2.1) bis III.2.3) eingereichten Unterlagen mit einer Bewertungsmatrix. Die grundlegende Bewertungsgewichtung ist: — Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zu in Summe 30 % (Bewertung der einzelnen Positionen mit einer Punkteskala); — Technische Leistungsfähigkeit zu in Summe 70% (Bewertung der einzelnen Positionen mit einer Punkteskala). Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs: ja.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Flensburg GmbH (im Folgenden: SWFL) beabsichtigen die Vergabe der Bereitstellung einer produktionsfertigen, funktional erweiterten, prozess- und effizienzoptimierten sowie an etablierten Marktstandards ausgerichteten IT-Anwendungslösung (im Folgenden: SAP Utilities@SWFL) auf Basis SAP Utilities (IS-U) für die Marktrollen Lieferant und Netz sowie die Abwicklung der internen/externen Marktkommunikation (SAP IDEX). Die Marktrolle Messstellenbetreiber (MSB)/Messdienstleister (MDL) wird nicht separat, sondern nur in der Grundzuständigkeit des Netzes wahrgenommen.
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SAP Utilities@SWFL soll zur umfassenden und ganzheitlichen Durchführung der energiewirtschaftlichen Geschäftsprozesse für Netz, Lieferant sowie in der Integration mit weiteren, vorhandenen on-premise-Systemen, u.a. für das Energiedaten- und Bilanzkreismanagement, eingesetzt werden. Ausgehend vom bestehenden, eigenen konventionellen Rechenzentrumsbetrieb bei den SWFL soll die Bereitstellung von SAP Utilities@SWFL die bestehende IT-Anwendungslandschaft zukunftssicher ergänzen, perspektivisch den IT-Betrieb und die Anwendungsbetreuung vereinfachen, Regulierungs-, Marktanforderungs- sowie Projektrisiken durch Planbarkeit und Kostendeckelung minimieren und somit das Geschäftsergebnis stärken.
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Der Lieferauftrag SAP Utilities@SWFL beinhaltet auch die damit notwendig verbundenen, ergänzenden Dienstleistungen im Zuge einer Implementierung/Produktionsaufnahme:
Integration von SAP Utilities@SWFL mit vorhandenen on-premise-Systemen via Standardschnittstellen, insbesondere im Kontext Energiedaten- und Bilanzkreismanagement (Softwarelösung robotron ecount/esales) und der SAP ERP Business Suite (u.a. Schnittstellen zu FI, FI-AA, CO, MM, SD/CS, BW) sowie weiterer Systeme (u.a. ZFA, Output-Management, Archiv),
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Migration des notwendigen Datenbestandes aus abzulösenden Alt-Systemen (u.a. Somentec XAP (Netz), SAP IS-U* (Vertrieb), robotron NMPlus (GPKE-Prozessabwicklung) und SOA-Portalansatz (Inubit) in die neue Gesamtlösung SAP Utilities@SWFL, inkl. Ablösung der Alt-Systeme (d.h. ggf. Archivierung notwendiger Stamm- und Bewegungsdaten, Überführung in den Status Auskunftssystem oder Stilllegung, Testat zur Migration),
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Erbringung eines vordefinierten Leistungskontingentes von Maßnahmen zur Anlaufunterstützung in der Phase der Produktionsaufnahme,
sowie Durchführung der anbieterseitigen Projektleitung (im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters).
* Der derzeit produktive SAP IS-U-Mandant SWFL-LIEF-alt für den Vertrieb ist durch einen hohen Grad an Modifikationen und kundenindividuellen Erweiterungen zur Einpassung in die aktuelle Systemlandschaft gekennzeichnet. Daher ist dieses SAP IS-U abzulösen und daraus lediglich die notwendigen Daten für eine Migration zu extrahieren.
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Die derzeit im Eigentum der SWFL befindlichen Lizenzen zum SAP IS-U (jetziger Mandant SWFL-LIEF-alt) sind in geeigneter Weise kaufmännisch in der neuen Gesamtlösung SAP Utilities@SWFL zu berücksichtigen.
Die SWFL werden für die gesamte Dauer des Projektes eine externe auditierende Begleitung zur Ergebnis- und Qualitätssicherung des Gesamtvorhabens einsetzen.
Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren (EU) mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die Einführung von SAP Utilities@SWFL soll zum 3. Quartal 2013 begonnen werden und eine Produktivsetzung zum Jahr 2014 erfolgen.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden die Bewerber auf Grundlage der gemäß III.2)ff. eingereichten Unterlagen ausgewählt. An die ausgewählten Bewerber werden danach die Ausschreibungsunterlagen zum Zwecke der Angebotsabgabe versendet.
Die Vergabe im Verhandlungsverfahren erfolgt u.a. auf Basis eines Lastenheftes SAP Utilities@SWFL, welches die wesentlichen Anforderungen an Funktionalitäten gemäß Fachkonzept (Prozessebene) und Systemarchitekturkonzept (IT-Ebene) beschreibt. Die Erfüllung der Anforderungen des Lastenheftes wird anhand der von potenziellen Auftragnehmern vorgelegten Pflichtenhefte geprüft und bewertet. Weitere Bewertungskriterien beziehen sich auf die präsentierte und validierte Leistungsfähigkeit der IT-Anwendungslösung, deren Integration mit den on premise-Systemen sowie der Migration.
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Die angefragten Leistungen können durch den potenziellen Auftragnehmer auch über Businesspartner, die im Rahmen des Auftrages als Subunternehmer definiert sind, erbracht werden.
Die SWFL behält sich vor, die Ausschreibung zu beenden, falls keine fachlich oder wirtschaftlich tragbaren Angebote eingehen.
Angeforderte Haupt- und Nebenangebote
Potenzielle Auftragnehmer müssen die Ausführung der ausgeschriebenen Lieferleistung zu SAP Utilities@SWFL dabei mit der Angebotsabgabe in mindestens einer der folgenden zwei Varianten (Hauptangebot Variante A und einzig zugelassenes Nebenangebot Variante B) in Form eines Pflichtenheftes darstellen und anbieten:
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Variante A (Hauptangebot)
Bereitstellung einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL
Für die SWFL wird in der Variante A eine produktionsfertige IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL für Netz, Lieferant und EDM/BKM durch den Anbieter bereitgestellt und implementiert, die insbesondere an die vorhandenen Anwendungslösungen der SAP ERP Business Suite (u.a. FI, FI-AA, CO, MM, SD/CS, BW) sowie robotron ecount/esales (RDS) via Standardschnittstellen angebunden werden soll. Der Anbieter migriert die notwendigen Daten aus den Alt-Systemen und löst die Alt-Systeme (Überführung als Auskunftssysteme, Stilllegung) ab.
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Weiterhin sind ergänzende Dienstleistungen zur Betriebsunterstützung durch den späteren Auftragnehmer (einschl. Professional Services der relevanten Software-Hersteller) anzubieten:
Um einen zukunftssicheren und standardisierten Betrieb von SAP Utilities@SWFL insbesondere aus der energiewirtschaftlichen und fachlichen Sicht der Anwendungs-IT der SWFL zu gewährleisten, ist vorgesehen, dass durch den Anbieter die Aktivitäten Wartung, Pflege, Aktualisierung und Weiterentwicklung der angebotenen Softwarelösung auf den Ebenen von Applikation (z.B. Hotfixes, Service Packs, Updates etc.) und Abbildung energiewirtschaftlicher Prozessfunktionalität (z.B. Anpassung/Änderungen durch regulatorische oder gesetzliche Vorgaben wie GPKE und MaBiS) vollumfänglich und verantwortlich durchgeführt und im Gesamtangebot für die zu vereinbarende Laufzeit (s. unten) fest bepreist werden. Durch den Anbieter ist ein entsprechendes Anforderungsmanagement mit einem geeigneten Regelwerk und dokumentierten Standardprozessen produktiv bereitzustellen. Die Einbindung des Auftraggebers/Nutzers ist dabei in geeigneter Weise sicherzustellen, insbesondere ist durch den Anbieter ein Anwenderforum zu etablieren, z.B. in Form einer (moderierten) Nutzer-Community (mindestens bestehend aus Fachexperten des Anbieters und Vertretern weiterer Nutzer der Anbieterlösung), zum gemeinsamen fachlichen Austausch und sachorientierter Einflussnahme auf Fragen und Entscheidungen zu Wartung, Pflege, Aktualisierung und Weiterentwicklung/Releaseplanung der IT-Anwendungslösung. Dabei sind die individuellen Schutzrechte des Auftraggebers an vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnissen besonders zu berücksichtigen. Der Anbieter hat den möglichen - im Rahmen einer Vertragsvereinbarung zu beschreibenden - Spielraum des Auftraggebers/Nutzers für Customizing und kundenindividuelle Erweiterungen bezüglich aller Bestandteile bzw. Funktionalitätsbereiche von SAP Utilities@SWFL umfassend darzustellen und zuzusichern. Auch alle diese Leistungen im erweiterten Sinne sind im Gesamtangebot für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren fest zu bepreisen.
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Leistungsübergabepunkt: Der Anbieter im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters stellt SAP Utilities@SWFL als produktionsfertiges, prozessorientiertes, lauffähiges, integriertes und operativ einsetzbares Gesamtsystem mit mindestens der Ausprägung der ausgeschriebenen Funktionalitäten (Lastenheft SAP Utilities@SWFL) im vereinbarten Zeitplan bereit, d.h. inkl. aller notwendigen Software-Produkte/-Komponenten einschließlich der notwendigen Nutzungs-/Lizenzrechte sowie zugehörigen Wartungs- und Pflegeverträge. Die Integration der vorhandenen SWFL-eigenen SAP ERP- und RDS-Systeme ist vollständig und lauffähig. Die Migration der notwendigen Daten aus den Alt-Systemen nach SAP Utilities@SWFL ist vollständig und erfolgreich abgeschlossen.
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SWFL beabsichtigt in der Variante A einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL die vollständigen Nutzungsrechte** für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren durch Kauf zu erwerben.
**SWFL beabsichtigt aktuell nicht, mit SAP Utilities@SWFL weitere Dienstleistungen oder Services für nicht-verbundene Unternehmen zu erbringen.
Mit der Festlegung der Erstlaufzeit auf fünf Jahre ist vertraglich ergänzend eine freibleibende Verlängerungsoption für weitere fünf Jahre inkl. einer geeigneten, transparenten Preisgleitklausel zu vereinbaren. Diese Verlängerungsoption ist vom Auftraggeber bis zum Ende der Erstlaufzeit aktivierbar oder kosten-/schadenersatzfrei kündbar.
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Im Falle einer Vertragsbeendigung ist ein geeignetes Exit-Szenario zu definieren, welches dem Auftraggeber nicht nur die vollständige und kostenfreie Übergabe seiner in SAP Utilities@SWFL befindlichen Daten (Stamm- und Bewegungsdaten) in qualifizierter Form sondern auch den käuflichen Erwerb der gesamten IT-Anwendungslösung an sich (Übergabe funktionsfähige/lauffähige Anwendungslösung, u.a. als Systemkopien inklusive kundeneigener Datenzuordnungen und Prozesse, relevanter Konfigurationsdateien, ISO-Archivdaten etc., inkl. Entwicklungs- und Fachdokumentation) zu einem mit Vertragsabschluss festzulegenden Kaufpreis, zu definierten Weiternutzungsrechten und einer feststehenden Regelung von Lizenzübertragung bzw. Lizenzneuerwerb garantiert. Der Bieter/Auftragnehmer hat im Falle des Exits auch ein zu definierendes und vertraglich festzuschreibendes Leistungskontingent für eine Übergabe-/Anlaufunterstützung zu erbringen. Die Übernahme der Kosten durch den Bieter/Auftragnehmer für ein notwendiges Testat zum Systemübergang ist im Vertrag zu regeln.
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Durch den Bieter sind im Falle der Zulassung zur Angebotsabgabe geeignete Vertragsentwürfe zu gestalten. Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
Anbieter im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters (ein Vertrags-/Ansprechpartner), der Anbieter gibt notwendige vertragliche Verpflichtungen (z. B. in datenschutzrechtlicher Hinsicht) an seine Subunternehmer weiter und der Auftraggeber erhält die für ihn notwendigen Informationen und Bestätigungen hierüber
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Geeignete vertragliche Rechtswahl, Land der Rechtswahl/Gerichtsstand ist Deutschland, Vertragssprache ist Deutsch, geeignete Schiedsklausel
Regelung der Rechtsfolgen von Leistungsstörungen
Vereinbarung geeigneter Service Level Agreements (SLA) zur detaillierten Beschreibung der geschuldeten Leistungen, inkl. qualitativer/quantitativer Leistungsmerkmale und der Vereinbarung geeigneter Key Performance Indicators sowie der spezifischen Folgen bei deren Nichteinhaltung
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Vertragliche Regelungen zu Vertragsänderungen (Change Requests) bzgl. Leistungsinhalten und Leistungsumfang unter Berücksichtigung von Flexibilität und Skalierbarkeit; für nicht vorhersehbare und speziell gewünschte Änderungen ist ein formales Change-Request-Verfahren zu definieren
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Angemessene und praxistaugliche Regelung von Gewährleistung und Haftung
Regelung der Nutzungsrechte/ Intellectual Property
Attraktives und flexibles Vergütungs-/Abrechnungsmodell, transparente Leistungserbringung und -abrechnung
Eindeutige und klare Regelungen der Vertragsbeziehungen für Subunternehmer
Vertragsbeendigung und Exit-Szenario
Variante B (einzig zugelassenes Nebenangebot)
Bereitstellung einer produktionsfertigen Cloud Computing-Anwendungslösung „SAP Utilities@SWFL“
Für die SWFL wird in der Variante B dem Auftraggeber die Nutzungsmöglichkeit bzw. Gebrauchsgewährung einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL für Netz und Lieferant inklusive Integration in vorhandene on premise-Systeme durch den Anbieter in Form einer Cloud Computing-Lösung bereitgestellt.
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SAP Utilities@SWFL soll im Liefermodell „Private (bzw. Enterprise oder Internal) Cloud“ erbracht werden. Eindeutig davon abzugrenzen und nicht Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Angebote von IT-Dienstleistungen nach sogenannten klassischen reinen Hosting- oder Outsourcing-Konzepten. Die wesentliche Serviceebene im Kontext des Vergabegegenstandes ist die flexibel skalierbare Bereitstellung von SAP Utilities@SWFL als „Software as a Service (SaaS)“ in einer produktionsfertigen, standardisierten Ausprägung über gesicherte Kommunikationsnetze, wobei natürlich durch den Anbieter auch die notwendigen IT-Ressourcen zur Infrastruktur (Rechenleistung, Speicher, Systemmanagement) wie auch zur Plattform (Dienste zu Entwicklungs- und Betriebsumgebungen, Datenbanken, -integration und Security, Betriebssystem, Hardware) in diesem Zusammenhang auf seiner Seite bis zum Leistungsübergabepunkt inkludiert sind. Diese Cloud Computing-Lösung des Anbieters muss insbesondere an die beim Auftraggeber vorhandenen und auch zukünftig weiter bestehenden on-premise-Systeme SAP ERP Business Suite (u.a. FI, FI-AA, CO, MM, SD/CS, BW) sowie robotron ecount/esales (RDS- System) zum Energiedaten- und Bilanzkreismanagement via Standardschnittstellen angebunden werden. Der Anbieter migriert die notwendigen Daten aus den Alt-Systemen und löst die Alt-Systeme (Überführung als Auskunftssysteme, Stilllegung) ab.
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Leistungsübergabepunkt: Der Anbieter im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters stellt SAP Utilities@SWFL mit mindestens der Ausprägung der ausgeschriebenen Funktionalitäten (Lastenheft SAP Utilities@SWFL) via Cloud Computing als produktionsfertiges, prozessorientiertes, lauffähiges, integriertes und operativ einsetzbares, integriertes Gesamtsystem im vereinbarten Zeitplan bereit, d.h. inkl. aller notwendigen Software-Produkte/-Komponenten einschließlich der notwendigen Nutzungs-/Lizenzrechte sowie zugehörigen Wartungs- und Pflegeverträge. Die Integration der vorhandenen SWFL-eigenen SAP ERP und RDS-Systeme ist vollständig und lauffähig. Die Migration der notwendigen Daten aus den Alt-Systemen nach SAP Utilities@SWFL ist vollständig und erfolgreich abgeschlossen.
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Der Anbieter stellt somit direkt nutzbare Anwendungen als betreuten Service (managed service) bereit. Die Leistungen des Anbieters umfassen die Einräumung der Nutzung und den Zugriff auf die betriebsbereite Lieferung der Cloud-Plattform (Services inkl. Infrastruktur) einschließlich deren Integration in die Auftraggeber-eigene IT-Landschaft (on premise-Systeme), sowie jeweils die Herstellung und Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft und Weiterentwicklung des Gesamtsystems inklusive der Anbindung der integrierten Systeme. Die Dienstleistungen des Auftragnehmers ergänzen die vorgenannten Lieferleistungen und unterstützen nach Bedarf für die Etablierung und den Betrieb der Cloud-Plattform sowie für die Bereitstellung von Cloud-Services.
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SWFL erwirbt (z.B. durch Miete,Leasing,Mietkauf,etc.) in der Variante B die Nutzungsmöglichkeit bzw. Gebrauchsgewährung** einer produktionsfertigen IT-Anwendungslösung SAP Utilities@SWFL für Netz und Lieferant sowie Integration in vorhandene on premise-Systeme durch den Anbieter in Form einer Cloud Computing-Lösung für eine Laufzeit von mindestens fünf Jahren.
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Durch den Bieter sind im Falle der Zulassung zur Angebotsabgabe geeignete Vertragsentwürfe zu gestalten, die die konkrete Situation des Auftraggebers und der von ihm gewünschten Leistungen im Cloud Computing-Modell abbilden. Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
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Cloud Provider im Sinne eines gesamtverantwortlichen integrierten Lieferanten bzw. Dienstleisters (ein Vertrags-/Ansprechpartner), der Anbieter gibt notwendige vertragliche Verpflichtungen (z. B. in datenschutzrechtlicher Hinsicht) an seine Subunternehmer weiter und der Auftraggeber erhält die für ihn notwendigen Informationen und Bestätigungen hierüber
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Vereinbarung geeigneter Service Level Agreements (SLA) zur detaillierten Beschreibung der geschuldeten Leistungen, inkl. qualitativer/quantitativer Leistungsmerkmale und der Vereinbarung geeigneter Key Performance Indicators (KPI, z.B. Verfügbarkeit des Systems oder Dienstes in einem bestimmten Messzeitraum, maximale Ausfalldauer, Reaktionszeiten auf Mängelmitteilung, Umgehungs- oder Beseitigungszeiten bei Mängeln, End-to-End-Verfügbarkeit/Performance der Internetverbindung) sowie der spezifischen Folgen bei deren Nichteinhaltung
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Gewährleistung der Erfüllbarkeit von Sorgfaltspflichten für den Auftraggeber (Governance, Audit-Rechte), u.a. bzgl. Bundesdatenschutzgesetz, HGB/GOB, GdPdU, Aufbewahrungspflichten für Geschäftsunterlagen etc.
Eindeutige und klare Regelungen der Vertragsbeziehungen für Subunternehmer auch im Kontext Cloud Computing
Effizientes Notfallmanagement und Bereitstellung einer „Ersatzlösung“ zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit des Betriebes
Regelung der datenschutzrechtlichen Aspekte (u.a. Auftragsdatenverarbeitung, technisch-organisatorische Maßnahmen, Sanktionen etc.)
Regelung der Informationssicherheit und Definition eines Life Cycle-Prozesses Cloud Computing (Planung, Umsetzung, Migration, Betrieb, Beendigung) zur Einhaltung der Schutzziele Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit, Rechenzentrumssicherheit, Datensicherheit, Plattform-, Verwaltungs- und Applikationssicherheit; Festlegung und Einhaltung organisatorischer Maßnahmen (Sicherheits- und Risikostrategie der Service-Nutzer, Zertifizierungen des Service-Anbieters (z. B. nach ISO/IEC 27001), Best-Practice-Modelle IT-Services (z. B. ITIL) und Maßnahmen zur Qualitätssicherung
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Angemessene Cloud Compliance.
Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen:
Beschreibung der Optionen: vgl. II.1.5): Im Falle einer Vertragsbeendigung ist ein geeignetes Exit-Szenario zu definieren, welches dem Auftraggeber nicht nur die vollständige und kostenfreie Übergabe seiner in SAP Utilities@SWFL befindlichen Daten (Stamm- und Bewegungsdaten) in qualifizierter Form sondern auch den käuflichen Erwerb der gesamten IT-Anwendungslösung an sich (Übergabe funktionsfähige/lauffähige Anwendungslösung, u.a. als Systemkopien inklusive kundeneigener Datenzuordnungen und Prozesse, relevanter Konfigurationsdateien, ISO-Archivdaten etc., inkl. Entwicklungs- und Fachdokumentation) zu einem mit Vertragsabschluss festzulegenden Kaufpreis, zu definierten Weiternutzungsrechten und einer feststehenden Regelung von Lizenzübertragung bzw. Lizenzneuerwerb garantiert. Der Bieter/Auftragnehmer hat im Falle des Exits auch ein zu definierendes und vertraglich festzuschreibendes Leistungskontingent für eine Übergabe-/Anlaufunterstützung zu erbringen. Die Übernahme der Kosten durch den Bieter/Auftragnehmer für ein notwendiges Testat zum Systemübergang ist im Vertrag zu regeln.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 60 Monate
Referenznummer: 2013_KE1TMI_IT_Software_Projekt_20130207_01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Flensburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bieter zum Nachweis seiner Zuverlässigkeit folgende Unterlagen in deutscher Sprache und in der u.a. Reihenfolge einzureichen.
Die geforderten Nachweise dürfen, wenn nicht anders angegeben, nicht älter als 12 Monate sein.
Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
Im Falle von Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die nachstehend geforderten Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Bieter aus EU-Ländern, in denen die geforderten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichartige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
Zuverlässigkeit:
a) Aktueller Handelsregisterauszug bzw. Bescheinigung über den Eintrag in das Berufsregister Ihres Mitgliedsstaates nicht älter als 3 Monate, Stichtag ist der Einsendeschluss für die Teilnahmeanträge;
b) Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen § 21 Abs.1 und Abs. 4 SektVO nicht vorliegen;
c) Eine gültige Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes oder hilfsweise Eigenerklärung, aus der sich ergibt, dass der Bieter alle gegen ihn festgesetzten Steuern und Abgaben, für deren Veranlagung die Finanzverwaltung zuständig ist, entrichtet hat;
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d) Versicherungsnachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung für Personen-und Sachschäden mit deren Deckungssummen;
e) Eigenerklärung, dass im Vergabeverfahren keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Lieferfristen abgegeben werden;
f) Unterzeichnung der Geheimhaltungserklärung der SWFL (kann bei o.g. Kontaktstellen per E-Mail angefordert werden und ist mit Teilnahmeantrag einzureichen);
g) Eigenerklärung, dass die Kommunikation über den gesamten Projektablauf in deutscher Sprache und Schrift erfolgen muss. Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen die deutsche Sprache und Schrift fließend beherrschen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bieter zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit folgende Unterlagen in deutscher Sprache und in der u.a. Reihenfolge einzureichen.
Die geforderten Nachweise dürfen, wenn nicht anders angegeben, nicht älter als 12 Monate sein.
Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
Im Falle von Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die nachstehend geforderten Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Bieter aus EU-Ländern, in denen die geforderten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichartige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
Leistungsfähigkeit:
a) Geschäftsberichte, Bilanzen mit Gewinn- und Verlustrechnung der letzten 3 Jahre
b) Angabe zum Jahresumsatz der letzten 3 Jahre bezogen auf den Bereich „SAP Utilities-Projekte“ (referenzier- und nachweisbar) von jeweils mehr als 500.000,- EUR pro Kalenderjahr.
c) Wirtschaftsauskunft (z.B. Creditreform, Dun & Bradstreet oder vergleichbar):
Die Bonitätsauskunft ist als Anlage beizufügen, nicht älter als 1 Jahr, Stichtag: Einsendeschluss für den Teilnahmeantrag. Vom Antragsteller ist die Vergleichbarkeit zum Rating der Creditrefom herzustellen und anzugeben.
d) Allgemeine weitere Angaben zum Unternehmen (Kurzdarstellung des Unternehmens, Organigramm, Darlegung der gesellschaftsrechtlichen Beziehungen, z. B. Tochter- bzw. Muttergesellschaften und Beteiligungen mit bestimmendem Einfluss, Minderheitsbeteiligungen).
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e) Angaben über vorhandene Standorte / Niederlassungen in Deutschland (falls vorhanden).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Mit dem Teilnahmeantrag hat der Bieter zum Nachweis seiner Fachkunde folgende Unterlagen in deutscher Sprache und in der u.a. Reihenfolge einzureichen.
Die geforderten Nachweise dürfen, wenn nicht anders angegeben, nicht älter als 12 Monate sein.
Bei dem Begriff Nachweis handelt es sich um einen Oberbegriff, der Eigen- und Fremderklärungen und Belege umfasst.
Im Falle von Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die nachstehend geforderten Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Bieter aus EU-Ländern, in denen die geforderten Nachweise nicht erteilt werden, haben gleichartige Nachweise zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben und eine amtlich anerkannte Übersetzung beizufügen.
Fachkunde :
a) Eine ausführliche Aufstellung von mindestens 3 qualifizierten Referenzen in einem Betrachtungszeitraum der letzten 3 Jahre im Bereich Implementierung, Template-Bereitstellung, Cloud-Lösung und SAP-Releasewechsel (EHP) im integrierten SAP-energiewirtschaftlichen Umfeld (SAP Utilities) in Zusammenspiel mit den Komponenten SAP-ECC, -SRM, -ISU, -IDEX, -EDM, -CRM und energiewirtschaftlichen Umsystemen wie ZFA, SAP AMI, Meter Data Management, EDM, Bilanzkreismanagement, Hausanschlussmanagement, Customer Self Service-Portale, in einer SAP-Mehrsystemlandschaft nicht unter 200 000 EUR Auftragsvolumen je Auftraggeber.
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b) Zu jeder einzelnen qualifizierten Referenz sind aufzuführen:
Projekt-/Auftragsname, Vorhabenbezeichnung
genaue Bezeichnung des Leistungsumfanges
Auftraggeber und Nennung des Referenzgebers (genaue Kontaktdaten/Adresse, Ansprechpartner)
Ort der Ausführung
Zeitraum der Ausführung (im Format KW/Jahr bis KW/Jahr)
Auflistung der Hauptverantwortlichen
Anzahl der Beteiligten eigenen Mitarbeiter im Projekt/Vorhaben
Auflistung ggf. beteiligter Subunternehmer.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Auftragssumme.
Mängelansprüchebürgschaft in Höhe von 10 % der Auftragssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Rechtsform, aber gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Abwicklung des Verfahrens sowie die Vergabe des Auftrags erfolgt unter Ausschluss des UN-Kaufrechtsabkommens.
Die gesamte Abwicklung erfolgt in deutscher Sprache, Schriftverkehr und Verhandlungen werden in deutscher Sprache geführt, Projektsprache ist deutsch. Sämtliche Unterlagen, Protokolle, Dokumentationen und Korrespondenz sind in deutscher Sprache zu erstellen bzw. durchzuführen.
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Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: 10070518
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf
Thomas Millrath
Internetadresse: www.stadtwerke-flensburg.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi-landsh.de 📧
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist jedenfalls dann unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabebestimmungen im Vergabeverfahren erkannt und nicht unverzüglich gegenüber der Vergabestelle gerügt hat, § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Die Rüge gilt nur dann als unverzüglich, wenn sie nicht später als 14 Kalendertage nach Kenntnis des behaupteten Verstoßes eingelegt wird. Der Nachprüfungsantrag ist auch dann unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, verstrichen sind. Auf die weiteren Vorschriften des § 107 Abs. 2 und Abs. 3 GWB wird hingewiesen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1)
Quelle: OJS 2013/S 029-045754 (2013-02-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-03-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 056-093980
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 29-045754
ABl. S-Ausgabe: 56

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadtwerke Flensburg GmbH
Batteriestrasse 48
24939 Flensburg

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi-landsh.de 📧
Quelle: OJS 2014/S 056-093980 (2014-03-17)