BM-Nr. A.0416.055200 Baulich-Technische Beratungsleistungen für das Public-Private-Partnership (PPP) – Projekt – Neubau Polizeipräsidium Südosthessen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise
Beauftragt wird die Dienstleistung für baulich-technische Beratungsleistungen für das Public-Private-Partnership (PPP) – Projekt – Neubau Polizeipräsidium Südosthessen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die zu erbringende Dienstleistung umfasst folgende Phasen: Phase 1 – Einarbeitung (ca. 1 Monat): — Einarbeitung in die vorhandene Vertrags- und Vergabeunterlage (VVU) incl. der funktionalen Leistungsbeschreibung (ca. 12 DIN A4-Ordner), — Einarbeiten in vorhandene Bieterfragen und deren Beantwortung. Phase 2 – Angebots - und Verhandlungsphase (ca. 15 Monate): — Prüfen der Bieterangebote (max. 5 Bieter) auf Übereinstimmung mit der VVU in Papier- und Dateiform z.B.: Erfüllung der baulich-technischen Anforderungen, Soll-Ist-Vergleiche (z. B.: Raumprogramm) Einhaltung von bau- und planungsrechtlichen Festlegungen, — Prüfung der angegebenen Baukosten (Formblätter), — Formulierung von Aufklärungsfragen zur Auswertung der Angebote, — Vorbereitung und Durchführung des Fachgremiums Architektur, — Mitwirkung im weiteren Verhandlungsverfahren incl. baulich-technische Endauswertung der Angebote. Phase 3 – Vertragscontrolling während der Bauphase (ca. 29 Monate) — Prüfung der Einhaltung der vertraglich vereinbarten Qualitäten und Quantitäten. Phase 4 – Allgemeines — Teilnahme an Besprechungen in den übertragenen Projektphasen, incl. Protokollführung. Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der baulich-technischen Beratungsleistungen für das PPP – Projekt, Phasen 1 und 2, optional Beauftragung der Phasen 3 und 4. Beschreibung des Projekts: Das Land Hessen beabsichtigt die Planung, die Finanzierung, den Bau sowie den Betrieb des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach an ein privates Unternehmen im Rahmen eines PPP-Verfahrens zu vergeben. Hierzu soll auf dem vorgesehenen Grundstück mit einer Fläche von ca. 37 000 m² ein Bau mit einer NF 1-7 von ca. 25 000 m² mit ca. 750 Arbeitsplätzen errichtet werden. Zum Raumprogramm gehören neben Büros und einem Kindergarten, Bereiche mit erhöhten technischen (u. a. Polizeisondertechnik) und sicherheitsrelevanten Anforderungen wie Labore, Zellen zur Gefangenenverwahrung, eine Ausbildungsstätte für Einsatztraining, eine Mehrzweckhalle, eine Werkstatt, eine Kantine. Zusätzlich sollen ca. 350 Stellplätze sowie weitere ca. 200 Stellplätze in einer Tiefgarage bereitgestellt werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-11-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-10-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2013-10-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Baulich-technische Beratungsleistungen für das PPP-Projekt – Neubau Polizeipräsidium Südosthessen. Phase 1-4, gem. II. 1.1).Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Mitte, CC Vergabe und Vertragswesen Friedberg
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: info.vof-fbg@hbm.hessen.de📧
Telefon: +49 60311670📞
Fax: +49 6031167126 📠
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 28.10.2013, 12.00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf : http://www.had.de/start.php?showpub=C37DA7R9J2JN2X4E
nachr. HAD-Ref. : 39/4818
nachr. V-Nr/AKZ : A.0416.055200
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 28.10.2013, 12.00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Beauftragt wird die Dienstleistung für baulich-technische Beratungsleistungen für das Public-Private-Partnership (PPP) – Projekt – Neubau Polizeipräsidium Südosthessen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise.
Die zu erbringende Dienstleistung umfasst folgende Phasen:
Phase 1 – Einarbeitung (ca. 1 Monat):
— Einarbeitung in die vorhandene Vertrags- und Vergabeunterlage (VVU) incl. der funktionalen Leistungsbeschreibung (ca. 12 DIN A4-Ordner),
— Einarbeiten in vorhandene Bieterfragen und deren Beantwortung.
Phase 2 – Angebots - und Verhandlungsphase (ca. 15 Monate):
— Prüfen der Bieterangebote (max. 5 Bieter) auf Übereinstimmung mit der VVU in Papier- und Dateiform z.B.: Erfüllung der baulich-technischen Anforderungen, Soll-Ist-Vergleiche (z. B.: Raumprogramm) Einhaltung von bau- und planungsrechtlichen Festlegungen,
— Prüfen der Bieterangebote (max. 5 Bieter) auf Übereinstimmung mit der VVU in Papier- und Dateiform z.B.: Erfüllung der baulich-technischen Anforderungen, Soll-Ist-Vergleiche (z. B.: Raumprogramm) Einhaltung von bau- und planungsrechtlichen Festlegungen,
— Prüfung der angegebenen Baukosten (Formblätter),
— Formulierung von Aufklärungsfragen zur Auswertung der Angebote,
— Vorbereitung und Durchführung des Fachgremiums Architektur,
— Mitwirkung im weiteren Verhandlungsverfahren incl. baulich-technische Endauswertung der Angebote.
Phase 3 – Vertragscontrolling während der Bauphase (ca. 29 Monate)
— Prüfung der Einhaltung der vertraglich vereinbarten Qualitäten und Quantitäten.
Phase 4 – Allgemeines
— Teilnahme an Besprechungen in den übertragenen Projektphasen, incl. Protokollführung.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der baulich-technischen Beratungsleistungen für das PPP – Projekt, Phasen 1 und 2, optional Beauftragung der Phasen 3 und 4.
Beschreibung des Projekts:
Das Land Hessen beabsichtigt die Planung, die Finanzierung, den Bau sowie den Betrieb des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach an ein privates Unternehmen im Rahmen eines PPP-Verfahrens zu vergeben. Hierzu soll auf dem vorgesehenen Grundstück mit einer Fläche von ca. 37 000 m² ein Bau mit einer NF 1-7 von ca. 25 000 m² mit ca. 750 Arbeitsplätzen errichtet werden.
Das Land Hessen beabsichtigt die Planung, die Finanzierung, den Bau sowie den Betrieb des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach an ein privates Unternehmen im Rahmen eines PPP-Verfahrens zu vergeben. Hierzu soll auf dem vorgesehenen Grundstück mit einer Fläche von ca. 37 000 m² ein Bau mit einer NF 1-7 von ca. 25 000 m² mit ca. 750 Arbeitsplätzen errichtet werden.
Zum Raumprogramm gehören neben Büros und einem Kindergarten, Bereiche mit erhöhten technischen (u. a. Polizeisondertechnik) und sicherheitsrelevanten Anforderungen wie Labore, Zellen zur Gefangenenverwahrung, eine Ausbildungsstätte für Einsatztraining, eine Mehrzweckhalle, eine Werkstatt, eine Kantine.
Zum Raumprogramm gehören neben Büros und einem Kindergarten, Bereiche mit erhöhten technischen (u. a. Polizeisondertechnik) und sicherheitsrelevanten Anforderungen wie Labore, Zellen zur Gefangenenverwahrung, eine Ausbildungsstätte für Einsatztraining, eine Mehrzweckhalle, eine Werkstatt, eine Kantine.
Zusätzlich sollen ca. 350 Stellplätze sowie weitere ca. 200 Stellplätze in einer Tiefgarage bereitgestellt werden.
Menge oder Umfang:
Baulich-technische Beratungsleistungen für das PPP-Projekt – Neubau Polizeipräsidium Südosthessen. Phase 1-4, gem. II. 1.1).
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Beschreibung der Optionen:
Baulich-technische Beratungsleistungen Phase 3 und 4, gem. II.1.1).
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Dauer: 44 Monate
Referenznummer: A.0416.055200
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Frankfurt am Main.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärungen und Nachweise zu § 4 Abs. 6 a) bis g) sowie § 4 Abs. 9 a) bis d) VOF
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der Auftraggeber bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der Auftraggeber bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen.
Folgende Bewerbungsunterlagen zur persönlichen Lage sind in der vorgenannten Form einzureichen:
— Vollständig ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich im Original unterschrieben und abgestempelter Bewerbungsbogen. Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung mit Telefonnummer. (Ausschlusskriterium),
— Vollständig ausgefüllter und vom Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich im Original unterschrieben und abgestempelter Bewerbungsbogen. Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung mit Telefonnummer. (Ausschlusskriterium),
— Nachweis der Berufszulassung und Berufsausübungsberechtigung durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. – bei bei ausländischen Bewerbern – eine enstprechende Bescheinigung des Herkunftslandes (Ausschlusskriterium),
— Eigenerklärung gem. § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung mit Unternehmen bzw. die Zusammenarbeit mit Anderen (Ausschlusskriterium),
— Erklärung/Nachweis zum Ausschluss der Tatbestände des § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Ausschlusskriterium),
— Angaben zur Mitarbeiterstruktur in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren und aktuelle Anzahl der Mitarbeiter in dem Büro/Niederlassung des Bewerbers, von der aus der Auftrag bearbeitet werden soll (Ausschlusskriterium).
Es wird darauf hingewiesen, daß der Auftragnehmer aus rechtlichen Grüden nicht auch als direkter oder indirekter Beteiligter eines Bieters am VOB-Verhandlungsverfahren (PPP) teilnehmen kann.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Nachweise nach § 5 Abs. 4 ggf. § 5 Abs. 6 VOF.
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der Auftraggeber bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der Auftraggeber bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen:
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF.
Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in der unter Ziffer III.1.1) geforderten Höhe besteht, hat der Bewerber eine Erklärung seines Versicherers vorzulegen, in der die Versicherungsfähigkeit in der geforderten Höhe bestätigt wird (Ausschlusskriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Sofern aktuell keine Versicherungsdeckung in der unter Ziffer III.1.1) geforderten Höhe besteht, hat der Bewerber eine Erklärung seines Versicherers vorzulegen, in der die Versicherungsfähigkeit in der geforderten Höhe bestätigt wird (Ausschlusskriterium).
— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz im Bereich – Umsatz von Public-Private-Partenrship-Projekten in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren gem. § 5 Abs. 4 c) VOF (Ausschlusskriterium).
Kann ein Bewerber aus wichtigem Grund die vom Auftraggeber geforderten Nachweise nicht beibringen, kann er seine wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit auch durch Vorlage anderer für geeignet erachteter Belege nachweisen (§ 5 Abs. 4 VOF)
(Auswahlkriterien, Wichtung 10 Punkte).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der Auftraggeber bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen:
Die erforderlichen Nachweise und Erklärungen sind zwingend mit den vorgegebenen Formblättern zu erbringen, die bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle abgerufen werden können. Der Auftraggeber behält sich vor, die Erklärungen des Bewerbers durch entsprechende Bescheinigungen der Auftraggeber bzw. Rücksprache bei den zuständigen Stellen bestätigen zu lassen. Bei fremdsprachlichen Nachweisen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. Bei Bewerbungen durch eine Bewerbergemeinschaft sind die nachstehenden Nachweise und Erklärungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizubringen:
Die Eignung ist nach § 5 Abs. 5 durch folgende Nachweise zu erbringen:
— Erklärung nach § 5 VOF Abs. 5 d), aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Mindestanforderung für die Zahl der Beschäftigten: 10 Mitarbeiter (Ausschlusskriterium).
Mindestanforderung für die Zahl der mit entsprechenden Leistungen betrauten Mitarbeiter: 4 festangestellte Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre (Ausschlusskriterium).
(Auswahlkriterien, Wichtung 10 Punkte).
— Angaben und Nachweise nach § 5 Abs. 5 a) VOF für die berufliche Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte.
— Angabe des Auftragsanteiles sowie des Dienstleisters, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt. Erklärung nach § 5 VOF Abs. 5 h), ob und welche Unteraufträge erteilt werden.
Ist es beabsichtigt Unterauftragnehmer für Leistungsbereiche zu benennen, so sind für die Unterauftragnehmer alle vg. angeführten Angaben und Formalitäten gleichfalls vorzulegen wenn der Anteil gößer 10 % der Gesamtleistung ist.
— Angaben nach § 5 VOF Abs. 5 b) zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten, für die in den letzten 5 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht wurden, mit Kurzbeschreibung des Projektes, Angabe der Nutzung, der Projektgröße in qm NF1-7 und Baukosten, der Bau- und Leistungszeit, des Leistungsumfangs (Projektstufen und Handlungsbereiche), der zuständigen Niederlassung sowie Projektleiter aus dem Bewerberbüro, der Referenzperson beim Auftraggeber, der Bescheinigung des Auftraggebers gem. § 5 VOF Abs. 5b über die erbrachte Leistung sowie ein Projektblatt (Format DIN A4, max. 3 Seiten) mit Darstellung des Referenzprojektes.
— Angaben nach § 5 VOF Abs. 5 b) zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzprojekten, für die in den letzten 5 Jahren vergleichbare Leistungen erbracht wurden, mit Kurzbeschreibung des Projektes, Angabe der Nutzung, der Projektgröße in qm NF1-7 und Baukosten, der Bau- und Leistungszeit, des Leistungsumfangs (Projektstufen und Handlungsbereiche), der zuständigen Niederlassung sowie Projektleiter aus dem Bewerberbüro, der Referenzperson beim Auftraggeber, der Bescheinigung des Auftraggebers gem. § 5 VOF Abs. 5b über die erbrachte Leistung sowie ein Projektblatt (Format DIN A4, max. 3 Seiten) mit Darstellung des Referenzprojektes.
Mindestanforderung an alle Referenzprojekte (Ausschlusskriterien):
— sie müssen einen gewissen Leistungstand aufweisen, d. h. Baubeginn vor 1/2013,
— sie dürfen nicht älter als 5 Jahre sein, d. h. der Bau nach 1/2008 abgeschlossen,
— Nutzfläche der Referenz größer 7 500 m² (NF 1-7),
— für Referenzen muss mindestens eine Beratungsphase gem. II.1.5) erbracht sein,
— Investitionssumme Baukosten KG 100 – 700 je Referenz größer 75 Mio. EUR (brutto),
— entfernt vergleichbare Aufgabenstellung.
(Auswahlkriterien, Wichtung 45 Punkte).
Allgemein:
Erfahrung in der technischen Beratung bei der Umsetzung von Public-Private-Partnership (PPP) – Projekten vergleichbarer Größe und Nutzung.
Ein Mitarbeiter mit Erfahrung im Bereich Polizeisondertechnik muss zur zweiten Phase des Verhandlungsverfahrens nachgewiesen werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000,00 EUR, für sonstige Schäden 1 500 000,00 EUR.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zulässig.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine entsprechende und von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung, in der alle Mitgleider aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt, ist der Bewerbung beizulegen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Eine entsprechende und von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Erklärung, in der alle Mitgleider aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt, ist der Bewerbung beizulegen.
Bewerbergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für baulich-technische Beratungsleistungen sind Personen, die als Berufsbezeichnung den Beruf des Architekten und/oder Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 1 und/oder 2 VOF nachweisen können.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertung der Bewerbungsunterlagen erfolgt schrittweise in folgender Reihenfolge:
— Ausschluss von zu spät eingegangen Bewerbungen,
— Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen (siehe auch unter VI.3),
— Prüfung der Einhaltung der Mindestforderungen,
— Prüfung und Wertung der baulich-technischen Leistungsfähigkeit,
— Prüfung und Wertung der Referenzprojekte,
— ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Auswahlkriterien siehe III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen:
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (III.2.2) 10 Punkte,
Die Wertung schließt mit der Einladung zum Bewerbergespräch ab.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0416.055200
Zusätzliche Informationen
a) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1). Bewerbungen per E-Mail und/oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 28.10.2013, 12.00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816/6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Quelle: OJS 2013/S 194-334626 (2013-10-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-02-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 511 665 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualifikation und Referenzen des Projektteams (30)
2. Organisation des Projektteams (30)
3. Honorar (30)
4. Gesamteindruck der Präsentation (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-01-13 📅
Name: Ernsst & Young Real Estate GmbH
Postanschrift: Graf-Adolf-Platz 15
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40213
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4