Dienstleistungen im Rahmen der Nutzungslogistik für Waffensysteme der Marine

Bundesamt für Ausrüstung, Infbrmationstechnik und Nutzung der Bundeswehr

Dienstleistungen für die Teilstreitkraft Marine zur Nutzungslogistik ihrer Waffensysteme (NuLoWaSys M)
A Allgemeines/Querschnitt/Personal
Zur Durchführung der Aufgaben sind fundierte Kenntnisse in den logistischen Systemen und Verfahren der Marine und des logistischen Umfeldes der Bundeswehr/Marine notwendig. Die enge querschnittliche Verzahnung zwischen logistischen und technischen Aspekten, im Besonderen in der Nutzungsphase von Waiffensystemen der Marine, erfordert detaillierte Kenntnis der zu betreuenden Schiffeklassen mit allen zugehörigen Anlagen, Geräten und Systemen (F122, U212A1. Los, U212A 2. Los*, EGV702 1. Los, EGV702 2. Los*, F123, MJ332, FD423, F124, HL352 (inkl. HFG), T404 (inkl. UUE), K130*, S 143A (*) Nach Übergang in die Nutzung)
Die Ausführung der Leistungen erfordert für die Abarbeitung einzelner Aufgabenbereiche eine bedarfsgerechte Gestellung von Personal des Auftragnehmers bei Dienststellen des Auftraggebers.
B Änderungsanalyse und -Verfolgung
B 1 Analyse von technischen Änderungen:
Im Zuge der Leistungserbringung sind geplante technische Änderungen im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf Produkte der Nutzungslogistik zu analysieren, der logistische Änderungsaufwand zu quantifizieren und die Ergebnisse dieser Analyse datenbankgestützt zu dokumentieren.
B 2 Betrieb des funktionell erweiterten Bauzustandsmanagements (BZM WaSys M):
Der hier als Leistungsgegenstand beschriebene Anteil des BZM WaSys M ist mit dem Ziel aufgebaut worden, sämtliche technische Änderungsmaßnahmen der schwimmenden Einheiten und zugehörigen Landanlagen der Marine zu verfolgen, die Auswirkungen auf die Nutzungslogistik zu beurteilen und Auftraggeberseitig die erforderlichen logistischen Aktivitäten initiieren und verfolgen zu können. Die hierzu zu erarbeitenden Inhalte und Informationen sind über ein webbasiertes Informationssystem „Nutzung“ (Weblnfo Sys N) den zuständigen Stellen im Bereich des öffentlichen Auftraggebers (öAG) zugänglich zu machen.
C Dokumentationsbearbeitung
C 1 Kontinuierliche Bearbeitung von Systemdokumentation:
Die in IETD vorliegenden Systemdokumentationen sind nach jeder Werftliegezeit wie Sicherheitsinspektion (Sl), Planmäßige Instandsetzung (PI) bzw. länger andauernde Werftliegezeit auf Übereinstimmung der Inhalte mit dem aktuellen Rüststand und der technischen Konfiguration einheitenbezogen an Bord der betreffenden Einheiten zu überprüfen. Notwenige Änderungen sind einzuarbeiten.
C 2 Kontinuierliche Bearbeitung von Anlagen-/Gerätedokumentation:
Zur Sicherstellung der Aktualität der in Nutzung befindlichen Anlagen- und Gerätedokumentation ist es erforderlich, die aus der/für die Nutzung entstehenden Änderungsforderungen in die technische Dokumentation einzuarbeiten. Da diese Forderungen aufgrund Ihres Ursprunges unterschiedlich ausgeprägt und die jeweiligen Änderungsverfahren unterschiedlich sein können, werden die Leistungen wie folgt untergliedert: - Einarbeiten von genehmigten Änderungsvorschlägen (kontinuierliche Leistung) - Überführung von durch den ÖAG festgelegten Anlagen- und Gerätedokumentationen in IETD unter gleichzeitiger Berücksichtigung des hierzu ggf. erforderlichen Änderungsdienstes
C 3 Kontinuierliche Bearbeitung von PME1-Unterlagen:
Die durchzuführenden Tätigkeiten zielen auf den Erhalt der Aktualität und Validität der PME1-Unterlagen in Bezug auf die Bordausführung ab. Darüber hinaus sind definierte Volumina bislang lediglich als Fristenpläne referenzierte Wartungsunterlagen als vollwertige PME1-Dokumentation zu erarbeiten. Grundsätzlich ist die Bearbeitung von PME1- Dokumentation auf ASD S1000D kompatibler Datenbasis auszuführen, u. a. um die Integration dieser Dokumentationsanteile in die IETD zu gewährleisten.
C 4 Kontinuierliche Bearbeitung von Betriebsführungsplänen:
Hier enthalten ist eine kontinuierliche Unterstützungsleistung für die zuständigen Stellen des BAAlNBw (Marinearsenal Wilhelmshaven) im Bereich der Pflege/Änderung der Betriebsführungspläne (BetrFüPI).
D Datenbearbeitung
D 1 Datenaufnahme KDBMAR:
Auf Basis des Nutzungskonzepts KDBMAR sind unter Anwendung der Datenbanksystems DACIS konfigurationsbestimmende Items in Geräten/Anlagen/Systemen an Bord der durch den ÖAG vorgegebenen Einheiten zu lokalisieren, datentechnisch zu erfassen und mittels Barcode zu kennzeichnen.
D 2 Datenpflege KDBMAR:
Wird im Zuge der Durchführung von technischen Änderungen auf Schiffen, Booten und an Landanlagen derTSK Marine festgestellt, dass konfigurationsbestimmende Teile gewechselt/ersetzt werden müssen, und somit Konfigurationsdaten betroffen sind, ist im Rahmen der Datenpflege der KDBMAR ggf. eine Überprüfung an Bord und die notwendige Korrektur dieser Daten vorzunehmen.
D 3 Datenpflege im GDS
Durch den AN sind die möglichen Auswirkungen von technischen Änderungsvorgängen, soweit sie im Weblnfo Sys N erfasst wurden, auf die im GDS erfassten Daten zu prüfen und die ggf. erforderlichen Änderungen/Korrekturen dem Datenverantwortlichen in aufbereiteter Form zu übergeben. Darüber hinaus ist das Gerät/die Anlage mit einem Strukturdatenblatt gem. gültiger Weisung des Streitkräftunterstützungskommando zu erfassen und dem Datenverantwortlichen nach Prüfung durch den Nutzungsleiter bereitzustellen. Die durch den AN zu überprüfenden Daten sind mit den Prozessverantwortlichen GDS abzustimmen.
E Leistungen im Bereich Mitprüfung, Dokumentationsverteilung und -nachweisführung
E 1 Unterstützung bei der Mitprüfung von Dokumentation:
— Nachverfolgung/Kontrolle der ermittelten Änderungsumfänge in DV-technischer Hinsicht;
— DV-technische Mitprüfung der „Interaktiven Elektronischen Technischen Dokumentation (IETD)“;
— Einstellung der Dokumentation in die Prüfumgebung des ÖAG im Retrievalsystem iWiS© im Intranet Bw;
— Produktion der iWiS© Mobile Dokumentation zur Überprüfung der Dokumentation an Bord ;
— Unterstützung in den Verfahrensabläufen ASD S1000D und ASD S2000M im Bereich der Erstellung und Mitprüfung.
E 2 Erarbeiten und Aktualisieren des lETD-Verteilerschlüssels:
Die Tätigkeiten an dieser Stelle schaffen die erforderlichen datentechnischen Verbindungen der Bereiche "Einheitenbezogene Ausstattung System, Anlage, Gerät" (Hardware) und "System-, Anlagen-, Gerätebezogene Ausstattung“ (Dokumentation) auf Basis der „General Sea Vehicle Structure“.
Hinweis: Die vorgenannten Leistungen beziehen sich auf die Einheiten/Dienststellen gemäß o. a. Auflistung, für die IETD in genehmigter Form zur Verteilung kommen soll. Hinzu kommen die folgenden Klassen, Einheiten und Dienststellen:
Segelschulschiff Klasse 441, Mehrzwecklandungsboot Klasse 520, Betriebsstofftransporter Klasse 703,
Betriebsstofftransporter Klasse 704, Ölauffangschiff Klasse 738, Forschungsschiff Klasse 751, Forschungsschiff Klasse 753,
Schwimmkran Klasse 711, Schwimmdock Klasse 714 sowie Landeinheiten/Landdienststellen der Marine.
E 3 Bereitstellung und Verteilung von IETD:
Die effiziente Bereitstellung und Verteilung von technisch-logistischer Dokumentation zur Sicherstellung der Nutzung im Betrieb ist nur mit Hilfe eines DV-Systems möglich, das eine Unterstützung durch automatisierte Abläufe und Verteilmechanismen bietet. Hierzu gehört:
— Zusammenstellung und Produktion der iWiS©-Dokumentation auf Gundlage des lETD-Verteilerschlüssels;
— physische Dokumentationsverteilung im Retrievalsystem iWiS© im IntranetBw und an Bord der schwimmenden Einheiten;
— kontinuierliche Verfahrensunterstützung für die beteiligten Stellen des ÖAG.
Hinweis: Die Dokumentationsverteilung bezieht sich hierbei auf die Klassen und Einheiten gemäß o. a. Aufzählung. Hinzu kommen für das Dokumentationsverteilungsmanagement die folgenden Klassen, Einheiten und Dienststellen: Segelschulschiff Klasse 441, Mehrzwecklandungsboot Klasse 520, Betriebsstofftransporter Klasse 703, Betriebsstofftransporter Klasse 704, Ölauffangschiff Klasse 738, Forschungsschiff Klasse 751, Forschungsschiff Klasse 753, Schwimmkran Klasse 711, Schwimmdock Klasse 714 sowie Landeinheiten/Landdienststellen der Marine.
E 4 Nachweisführung und Verteilung von PME1-Unteriagen:
— Übergabe und Übernahme der neu erstellen und/oder geänderten PME1-Unterlagen,
— die Produktion der PME1-Unterlagen gemäß Vorgabe der M011, die Ausgabe als IETD (gemäß ASD S1000D Issue 1.9) zur Integration in die System-, Anlagen- und Gerätedokumentation,
— Export des gesamten PME1-Datenbestands zur Erstellung des PME1-Nachschlagewerks über das Retrievalsystem iWiS©,
— Nachweisführung des Änderungsdienstes (Lebenslaufakte) und der Bereitstellung/Verteilung der PME1-Unterlagen.
E 5 Justiziable Nachweisführung von IETD:
Die in der AF/ReG ETD/IETD geforderten Funktionalitäten zur Justiziablen Nachweisführung sind in einem DV-Werkzeug auf Basis der "Einheitenbezogenen Ausstattung System, Anlage, Gerät” und der zugehörigen Dokumentation sicherzustellen. Hierzu gehören:
— die Übernahme, Aufbereitung und Versionisierung der Infoobjekte/Publication Module, Datenmodule und der darin enthaltenen Illustrationen;
— der Nachweis der Mitpriifung, Freigabe, Änderung und Außerkraftsetzung in Form der Prüfprotokolle, Genehmigungsseiten, Änderungsnachweise und Außerkraftsetzungsvermerke;
— der justiziable Nachweis der Daten zur Bereitstellung und Verteilung als Vorkommensnachweis in der Nutzung incl. des Teilprozesses „Archivierung“.
F Leistungen zur Integration externer Dokumentationsbearbeitung
F 1 Unterstützung bei externen logistischen Leistungen:
Im Zusammenhang mit der Erbringung von Dokumentationsleistungen (Neuerstellung/Änderung) durch Dritte ist es erforderlich, die dort zu treffenden/getroffenen Rahmen- und Randbedingungen auf die lntegrations-/Systemverträglichkeitsaspekte im Hinblick auf die Dokumentation von in Nutzung befindlichen Geräten, Anlagen und Systemen zu definieren/zu überprüfen.
G Leistungen zu ausgewählten US-Geräten
G 1 Logistikanteile zu US-Geräten:
Grundlage der zu erbringenden Leistungen sind die durch den ÖAG mit der US Navy abgeschlossenen Foreign-Military-Sales (FMS)-Verträge. Die technisch-logistische Unterstützung umfasst Aktivitäten zur Aufnahme der Bauzustände, Pflege der Daten und zugehörige Dokumentationen für US-Gerät auf den Einheiten der Marine sowie der zugehörigen Landanlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-06-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-05-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-05-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-05-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dokumentationsdienste
Menge oder Umfang:
Für den gesamten Leistungszeitraum sind ca. 65 qualifizierte Mitarbeiter vorzusehen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dokumentationsdienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Ausrüstung, Infbrmationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Postanschrift: Postfach 30 01 65
Postleitzahl: 56057
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.baain.de 🌏
E-Mail: baainbws2.1@bundeswehr.org 📧
Telefon: +49 261973544096 📞
Fax: +49 261973544408 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-05-08 📅
Einreichungsfrist: 2013-06-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 092-157029
ABl. S-Ausgabe: 92
Zusätzliche Informationen
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertag darferst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach der Absendung der Information durch die Vergabestelle.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungen für die Teilstreitkraft Marine zur Nutzungslogistik ihrer Waffensysteme (NuLoWaSys M)
A Allgemeines/Querschnitt/Personal
Zur Durchführung der Aufgaben sind fundierte Kenntnisse in den logistischen Systemen und Verfahren der Marine und des logistischen Umfeldes der Bundeswehr/Marine notwendig. Die enge querschnittliche Verzahnung zwischen logistischen und technischen Aspekten, im Besonderen in der Nutzungsphase von Waiffensystemen der Marine, erfordert detaillierte Kenntnis der zu betreuenden Schiffeklassen mit allen zugehörigen Anlagen, Geräten und Systemen (F122, U212A1. Los, U212A 2. Los*, EGV702 1. Los, EGV702 2. Los*, F123, MJ332, FD423, F124, HL352 (inkl. HFG), T404 (inkl. UUE), K130*, S 143A (*) Nach Übergang in die Nutzung)
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Die Ausführung der Leistungen erfordert für die Abarbeitung einzelner Aufgabenbereiche eine bedarfsgerechte Gestellung von Personal des Auftragnehmers bei Dienststellen des Auftraggebers.
B Änderungsanalyse und -Verfolgung
B 1 Analyse von technischen Änderungen:
Im Zuge der Leistungserbringung sind geplante technische Änderungen im Hinblick auf mögliche Auswirkungen auf Produkte der Nutzungslogistik zu analysieren, der logistische Änderungsaufwand zu quantifizieren und die Ergebnisse dieser Analyse datenbankgestützt zu dokumentieren.
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B 2 Betrieb des funktionell erweiterten Bauzustandsmanagements (BZM WaSys M):
Der hier als Leistungsgegenstand beschriebene Anteil des BZM WaSys M ist mit dem Ziel aufgebaut worden, sämtliche technische Änderungsmaßnahmen der schwimmenden Einheiten und zugehörigen Landanlagen der Marine zu verfolgen, die Auswirkungen auf die Nutzungslogistik zu beurteilen und Auftraggeberseitig die erforderlichen logistischen Aktivitäten initiieren und verfolgen zu können. Die hierzu zu erarbeitenden Inhalte und Informationen sind über ein webbasiertes Informationssystem „Nutzung“ (Weblnfo Sys N) den zuständigen Stellen im Bereich des öffentlichen Auftraggebers (öAG) zugänglich zu machen.
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C Dokumentationsbearbeitung
C 1 Kontinuierliche Bearbeitung von Systemdokumentation:
Die in IETD vorliegenden Systemdokumentationen sind nach jeder Werftliegezeit wie Sicherheitsinspektion (Sl), Planmäßige Instandsetzung (PI) bzw. länger andauernde Werftliegezeit auf Übereinstimmung der Inhalte mit dem aktuellen Rüststand und der technischen Konfiguration einheitenbezogen an Bord der betreffenden Einheiten zu überprüfen. Notwenige Änderungen sind einzuarbeiten.
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C 2 Kontinuierliche Bearbeitung von Anlagen-/Gerätedokumentation:
Zur Sicherstellung der Aktualität der in Nutzung befindlichen Anlagen- und Gerätedokumentation ist es erforderlich, die aus der/für die Nutzung entstehenden Änderungsforderungen in die technische Dokumentation einzuarbeiten. Da diese Forderungen aufgrund Ihres Ursprunges unterschiedlich ausgeprägt und die jeweiligen Änderungsverfahren unterschiedlich sein können, werden die Leistungen wie folgt untergliedert: - Einarbeiten von genehmigten Änderungsvorschlägen (kontinuierliche Leistung) - Überführung von durch den ÖAG festgelegten Anlagen- und Gerätedokumentationen in IETD unter gleichzeitiger Berücksichtigung des hierzu ggf. erforderlichen Änderungsdienstes
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C 3 Kontinuierliche Bearbeitung von PME1-Unterlagen:
Die durchzuführenden Tätigkeiten zielen auf den Erhalt der Aktualität und Validität der PME1-Unterlagen in Bezug auf die Bordausführung ab. Darüber hinaus sind definierte Volumina bislang lediglich als Fristenpläne referenzierte Wartungsunterlagen als vollwertige PME1-Dokumentation zu erarbeiten. Grundsätzlich ist die Bearbeitung von PME1- Dokumentation auf ASD S1000D kompatibler Datenbasis auszuführen, u. a. um die Integration dieser Dokumentationsanteile in die IETD zu gewährleisten.
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C 4 Kontinuierliche Bearbeitung von Betriebsführungsplänen:
Hier enthalten ist eine kontinuierliche Unterstützungsleistung für die zuständigen Stellen des BAAlNBw (Marinearsenal Wilhelmshaven) im Bereich der Pflege/Änderung der Betriebsführungspläne (BetrFüPI).
D Datenbearbeitung
D 1 Datenaufnahme KDBMAR:
Auf Basis des Nutzungskonzepts KDBMAR sind unter Anwendung der Datenbanksystems DACIS konfigurationsbestimmende Items in Geräten/Anlagen/Systemen an Bord der durch den ÖAG vorgegebenen Einheiten zu lokalisieren, datentechnisch zu erfassen und mittels Barcode zu kennzeichnen.
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D 2 Datenpflege KDBMAR:
Wird im Zuge der Durchführung von technischen Änderungen auf Schiffen, Booten und an Landanlagen derTSK Marine festgestellt, dass konfigurationsbestimmende Teile gewechselt/ersetzt werden müssen, und somit Konfigurationsdaten betroffen sind, ist im Rahmen der Datenpflege der KDBMAR ggf. eine Überprüfung an Bord und die notwendige Korrektur dieser Daten vorzunehmen.
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D 3 Datenpflege im GDS
Durch den AN sind die möglichen Auswirkungen von technischen Änderungsvorgängen, soweit sie im Weblnfo Sys N erfasst wurden, auf die im GDS erfassten Daten zu prüfen und die ggf. erforderlichen Änderungen/Korrekturen dem Datenverantwortlichen in aufbereiteter Form zu übergeben. Darüber hinaus ist das Gerät/die Anlage mit einem Strukturdatenblatt gem. gültiger Weisung des Streitkräftunterstützungskommando zu erfassen und dem Datenverantwortlichen nach Prüfung durch den Nutzungsleiter bereitzustellen. Die durch den AN zu überprüfenden Daten sind mit den Prozessverantwortlichen GDS abzustimmen.
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E Leistungen im Bereich Mitprüfung, Dokumentationsverteilung und -nachweisführung
E 1 Unterstützung bei der Mitprüfung von Dokumentation:
— Nachverfolgung/Kontrolle der ermittelten Änderungsumfänge in DV-technischer Hinsicht;
— DV-technische Mitprüfung der „Interaktiven Elektronischen Technischen Dokumentation (IETD)“;
— Einstellung der Dokumentation in die Prüfumgebung des ÖAG im Retrievalsystem iWiS© im Intranet Bw;
— Produktion der iWiS© Mobile Dokumentation zur Überprüfung der Dokumentation an Bord ;
— Unterstützung in den Verfahrensabläufen ASD S1000D und ASD S2000M im Bereich der Erstellung und Mitprüfung.
E 2 Erarbeiten und Aktualisieren des lETD-Verteilerschlüssels:
Die Tätigkeiten an dieser Stelle schaffen die erforderlichen datentechnischen Verbindungen der Bereiche "Einheitenbezogene Ausstattung System, Anlage, Gerät" (Hardware) und "System-, Anlagen-, Gerätebezogene Ausstattung“ (Dokumentation) auf Basis der „General Sea Vehicle Structure“.
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Hinweis: Die vorgenannten Leistungen beziehen sich auf die Einheiten/Dienststellen gemäß o. a. Auflistung, für die IETD in genehmigter Form zur Verteilung kommen soll. Hinzu kommen die folgenden Klassen, Einheiten und Dienststellen:
Segelschulschiff Klasse 441, Mehrzwecklandungsboot Klasse 520, Betriebsstofftransporter Klasse 703,
Betriebsstofftransporter Klasse 704, Ölauffangschiff Klasse 738, Forschungsschiff Klasse 751, Forschungsschiff Klasse 753,
Schwimmkran Klasse 711, Schwimmdock Klasse 714 sowie Landeinheiten/Landdienststellen der Marine.
E 3 Bereitstellung und Verteilung von IETD:
Die effiziente Bereitstellung und Verteilung von technisch-logistischer Dokumentation zur Sicherstellung der Nutzung im Betrieb ist nur mit Hilfe eines DV-Systems möglich, das eine Unterstützung durch automatisierte Abläufe und Verteilmechanismen bietet. Hierzu gehört:
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— Zusammenstellung und Produktion der iWiS©-Dokumentation auf Gundlage des lETD-Verteilerschlüssels;
— physische Dokumentationsverteilung im Retrievalsystem iWiS© im IntranetBw und an Bord der schwimmenden Einheiten;
— kontinuierliche Verfahrensunterstützung für die beteiligten Stellen des ÖAG.
Hinweis: Die Dokumentationsverteilung bezieht sich hierbei auf die Klassen und Einheiten gemäß o. a. Aufzählung. Hinzu kommen für das Dokumentationsverteilungsmanagement die folgenden Klassen, Einheiten und Dienststellen: Segelschulschiff Klasse 441, Mehrzwecklandungsboot Klasse 520, Betriebsstofftransporter Klasse 703, Betriebsstofftransporter Klasse 704, Ölauffangschiff Klasse 738, Forschungsschiff Klasse 751, Forschungsschiff Klasse 753, Schwimmkran Klasse 711, Schwimmdock Klasse 714 sowie Landeinheiten/Landdienststellen der Marine.
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E 4 Nachweisführung und Verteilung von PME1-Unteriagen:
— Übergabe und Übernahme der neu erstellen und/oder geänderten PME1-Unterlagen,
— die Produktion der PME1-Unterlagen gemäß Vorgabe der M011, die Ausgabe als IETD (gemäß ASD S1000D Issue 1.9) zur Integration in die System-, Anlagen- und Gerätedokumentation,
— Export des gesamten PME1-Datenbestands zur Erstellung des PME1-Nachschlagewerks über das Retrievalsystem iWiS©,
— Nachweisführung des Änderungsdienstes (Lebenslaufakte) und der Bereitstellung/Verteilung der PME1-Unterlagen.
E 5 Justiziable Nachweisführung von IETD:
Die in der AF/ReG ETD/IETD geforderten Funktionalitäten zur Justiziablen Nachweisführung sind in einem DV-Werkzeug auf Basis der "Einheitenbezogenen Ausstattung System, Anlage, Gerät” und der zugehörigen Dokumentation sicherzustellen. Hierzu gehören:
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— die Übernahme, Aufbereitung und Versionisierung der Infoobjekte/Publication Module, Datenmodule und der darin enthaltenen Illustrationen;
— der Nachweis der Mitpriifung, Freigabe, Änderung und Außerkraftsetzung in Form der Prüfprotokolle, Genehmigungsseiten, Änderungsnachweise und Außerkraftsetzungsvermerke;
— der justiziable Nachweis der Daten zur Bereitstellung und Verteilung als Vorkommensnachweis in der Nutzung incl. des Teilprozesses „Archivierung“.
F Leistungen zur Integration externer Dokumentationsbearbeitung
F 1 Unterstützung bei externen logistischen Leistungen:
Im Zusammenhang mit der Erbringung von Dokumentationsleistungen (Neuerstellung/Änderung) durch Dritte ist es erforderlich, die dort zu treffenden/getroffenen Rahmen- und Randbedingungen auf die lntegrations-/Systemverträglichkeitsaspekte im Hinblick auf die Dokumentation von in Nutzung befindlichen Geräten, Anlagen und Systemen zu definieren/zu überprüfen.
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G Leistungen zu ausgewählten US-Geräten
G 1 Logistikanteile zu US-Geräten:
Grundlage der zu erbringenden Leistungen sind die durch den ÖAG mit der US Navy abgeschlossenen Foreign-Military-Sales (FMS)-Verträge. Die technisch-logistische Unterstützung umfasst Aktivitäten zur Aufnahme der Bauzustände, Pflege der Daten und zugehörige Dokumentationen für US-Gerät auf den Einheiten der Marine sowie der zugehörigen Landanlagen.
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Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 18 Monate
Dauer: 20 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Dienststellen der Bundeswehr, Schiffe und Boote der Marine.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Ein aktueller Auszug aus einem Berufs- oder Handelsregister ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eine Eigenerklärung gem. Formular BAAlNBw-B 013c ist dem Teilnahmeantrag beizufügen (das Formular ist aus dem Internet unter
"www.baain.de" Rubrik "Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe" zu beziehen).
"www.baain.de” Rubrik "Vergabe/Unterlagen zur Angebotsabgabe” zu beziehen).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Fundierte Kenntnisse/Erfahrungen im Bereich der Marinelogistik
— Eigenerklärung: Auflistung von 8 Einzelreferenzen über bisher durchgeführte Projekte im Bereich der Marinelogistik während der Nutzung.
b) Angabe über die Anzahl der Mitarbeiter, die für die Durchführung der Leistungen vorgesehen sind
— Eigenerklärung.
c) Gute deutsche und für den Anteil US-Gerät/FMS-Case englische Sprachkenntnisse der Mitarbeiter (in Wort und Schrift)
— Eigenerklärung
d) Bei Kooperation/Bildung von Bietergemeinschaften
— Mitteilung über die Art der Arbeitsteilung und den Umfang/Beschreibung der jeweiligen Teilleistungen sowie die Benennung der Konsorten.
Auftragsausführung
Mindestanteil an Unteraufträgen: 15
Höchstanteil an Unteraufträgen: 30
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B "Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B)" - Fassung 2003 - vom 5.8.2003 und die Zusätzlichen Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B (ZVB/BMVg) in der Fassung der 1. Änderung vom 10.5.2001 mit Ausnahme der Nrn. 11.4 und 11.5; an deren Stelle gilt die Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5 vom 28.1.2005.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Prüf personal des künftigen Auftragnehmers benötigt eine gültige Sicherheitsüberprüfung / VSErmächtigungsurkunde mit Geheimhaltungsgrad"Geheim" inkl. Femmeldeaufklärung.
Eine Eigenerklärung, dass entsprechendes Personal vorhanden ist, ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2013-07-10 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: BAAINBwS2.1
Herrn Bruchhof
Internetadresse: www.baain.de 🌏
Name: Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr
Postanschrift: Postfach 300165
Kontaktperson: E1.3 - Angebotssammelstelle
Telefon: +49 2614000 📞
E-Mail: baainbwe1.3-angebotssammelstelle@bundeswehr.org 📧
Fax: +49 2614007630 📠

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle rügen.
Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter 1.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1) genannten Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertag darferst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage nach der Absendung der Information durch die Vergabestelle.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammerdes Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2013/S 092-157029 (2013-05-08)