Spezielle Vorgaben: Gefordert wird ein hoch leistungsfähiges digitales Mammographiesystem. Das digitale Mammographiesystem muss insbesondere auch über das Verfahren der Tomosynthese verfügen. (Tomosyntheseverfahren: Aus einer Aufnahmesequenz mit niedriger Dosis werden dreidimensionale Aufnahmen rekonstruiert. Das bewirkt, dass die so erzeugten Bilder um ein Vielfaches aussagekräftiger sind als bei der klassischen Mammographie.) Außerdem muss das System folgende Verfahren aufweisen: — eine Einrichtung zur Durchführung von Biopsien mit einem stark automatisierten Workflow, einfacher Bedienung und platzsparender Ausführung, — ein Verfahren zur erheblichen Dosisreduktion ohne Verlust an Bildqualität, — ein Verfahren, das den streuungsbedingten Kontrastverlust kompensiert, die Streuung verursachenden Strukturen identifiziert und die Bilder durch progressive Rekonstruktion optimiert, — ein Verfahren für eine herausragende Sichtbarkeit von Mikrokalzifikationen sowie der Brustgrenzen und -strukturen in dichtem Gewebe und — ein Verfahren zur automatischen Aktivierung der Untersuchung bei gleichzeitiger Reduktion der auszuführenden Anwendungsbefehle. Darüber hinaus muss eine Anbindung an die im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bestehende Bildnachverarbeitung mittels Syngo via gewährleistet werden. Außerdem muss das System mit allen relevanten Zubehörteilen, Sicherheits- u.a. Einrichtungen, Sicherheits- u. a. Installationen, (ggf. Abschirmmaßnahmen), etc. geliefert/installiert werden. Es sind nur Angebote zugelassen, deren wesentliche Teile vom Bieter selbst erbracht werden. Es können für alle Bereiche auch Subunternehmer eingeplant werden; dies muss jedoch kenntlich gemacht werden; dies gilt auch für integrierte Fremdprodukte von Subunternehmen. Vom Bieter wird die umfassende Verantwortlichkeit für Hard- und Software, die Einbringung, Aufstellung usw. im Sinne eines Generalunternehmers gefordert. Es gelten – soweit gerät-/systemspezifisch betroffen - folgende allgemeinen Vorgaben: Es wird ein voll funktionsfähiges Gerät/System mit vollständiger Dokumentation gefordert. Qualitätsstandards nach dem neuesten Stand der Technik inklusiv neuester Software. Die im Universitätsklinikum verwendeten Informations- und Kommunikations-Systeme: KIS: medico (Siemens Healthcare Systems); RIS: iSOFT Radiology Information System; Das RIS steuert alle in der Radiologie anfallenden Aufgaben und Prozesse. PACS: Sectra Medical Systems GmbH, IDS7; Das PACS übernimmt die Bildbetrachtung, Archivierung und webbasierte Bildverteilung und garantiert IHEkonforme Abläufe (-> PACS IHE Integration Statement und -> PACS DICOM Integration Statement). In der Universitätsklinik organisiert der Worklist-Server die Arbeitsplätze mit DICOM-Modalitäten wie Röntgen, Speicherfoliensysteme, MRT, DSA und CT. Das zu liefernde Gerät/System ist in dieses bestehende Netzwerk zu migrieren. Bezüglich Computer / Schnittstellen müssen folgende Punkte realisiert werden: — DICOM Worklist, — DICOM Store, — DICOM Print, — DICOM MPPS, — Speicherkomponenten (Datenmanagement, Archivierung etc.), — Dienstleistung PACS-seitiger Anschluss (bzw. deren Verrechnung). Der Bieter berücksichtigt mit dem von ihm abgegebenen Angeboten alle aktuellen Vorschriften, Normen und Regelungen, soweit diese auf das zu liefernde Gerät/System anwendbar sind. Darüber hinaus müssen Geräte/Systeme ausländischer Fabrikate auf Kosten des Bieters an die in der BRD üblichen Standards angepasst werden (z. B. in Universitätskliniken üblicherweise verwendete Phantome) und zwar auch dann, wenn diese gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben sind.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-10-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-09-02.
Auftragsbekanntmachung (2013-09-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Mammografie-Ausrüstung
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Mammografie-Ausrüstung📦
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Düsseldorf
Postanschrift: Moorenstraße 5
Postleitzahl: 40225
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.uniklinik-duesseldorf.de🌏
E-Mail: submission@med.uni-duesseldorf.de📧
Telefon: +49 2118116208📞
Fax: +49 2118119694 📠
*** Alle geforderten Erklärungen und Angaben (siehe III.2) sind in deutscher Sprache abzugeben und rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Nachweise sind im Original oder ausnahmsweise in Fotokopie vorzulegen. Sofern Fotokopien vorgelegt werden, kann die Vergabe des Auftrags von der Vorlage der Originaldokumente abhängig gemacht werden. Fremdsprachigen Nachweisen ist eine deutsche Übersetzung beizufügen;
*** Das Angebot soll unter der in Punkt I.1. genannten Postanschrift zugestellt werden. Es kann auch persönlich (bzw. durch Boten, Kurier o.ä.) in der Submissionsstelle des Universitätsklinikums Düsseldorf, Geb. 17.21, Ebene 00, Raum 31, Moorenstraße 5, D-40225 Düsseldorf in der Zeit von Montags bis Freitags zwischen 8 Uhr und 15 Uhr abgegeben werden.
*** Alle geforderten Erklärungen und Angaben (siehe III.2) sind in deutscher Sprache abzugeben und rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Nachweise sind im Original oder ausnahmsweise in Fotokopie vorzulegen. Sofern Fotokopien vorgelegt werden, kann die Vergabe des Auftrags von der Vorlage der Originaldokumente abhängig gemacht werden. Fremdsprachigen Nachweisen ist eine deutsche Übersetzung beizufügen;
*** Das Angebot soll unter der in Punkt I.1. genannten Postanschrift zugestellt werden. Es kann auch persönlich (bzw. durch Boten, Kurier o.ä.) in der Submissionsstelle des Universitätsklinikums Düsseldorf, Geb. 17.21, Ebene 00, Raum 31, Moorenstraße 5, D-40225 Düsseldorf in der Zeit von Montags bis Freitags zwischen 8 Uhr und 15 Uhr abgegeben werden.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Spezielle Vorgaben:
Gefordert wird ein hoch leistungsfähiges digitales Mammographiesystem.
Das digitale Mammographiesystem muss insbesondere auch über das Verfahren der Tomosynthese verfügen.
(Tomosyntheseverfahren: Aus einer Aufnahmesequenz mit niedriger Dosis werden dreidimensionale Aufnahmen rekonstruiert. Das bewirkt, dass die so erzeugten Bilder um ein Vielfaches aussagekräftiger sind als bei der klassischen Mammographie.)
Außerdem muss das System folgende Verfahren aufweisen:
— eine Einrichtung zur Durchführung von Biopsien mit einem stark automatisierten Workflow, einfacher Bedienung und platzsparender Ausführung,
— ein Verfahren zur erheblichen Dosisreduktion ohne Verlust an Bildqualität,
— ein Verfahren, das den streuungsbedingten Kontrastverlust kompensiert, die Streuung verursachenden Strukturen identifiziert und die Bilder durch progressive Rekonstruktion optimiert,
— ein Verfahren für eine herausragende Sichtbarkeit von Mikrokalzifikationen sowie der Brustgrenzen und -strukturen in dichtem Gewebe und
— ein Verfahren zur automatischen Aktivierung der Untersuchung bei gleichzeitiger Reduktion der auszuführenden Anwendungsbefehle.
Darüber hinaus muss eine Anbindung an die im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bestehende Bildnachverarbeitung mittels Syngo via gewährleistet werden.
Außerdem muss das System mit allen relevanten Zubehörteilen, Sicherheits- u.a. Einrichtungen, Sicherheits- u. a. Installationen, (ggf. Abschirmmaßnahmen), etc. geliefert/installiert werden.
Es sind nur Angebote zugelassen, deren wesentliche Teile vom Bieter selbst erbracht werden. Es können für alle Bereiche auch Subunternehmer eingeplant werden; dies muss jedoch kenntlich gemacht werden; dies gilt auch für integrierte Fremdprodukte von Subunternehmen. Vom Bieter wird die umfassende Verantwortlichkeit für Hard- und Software, die Einbringung, Aufstellung usw. im Sinne eines Generalunternehmers gefordert.
Es sind nur Angebote zugelassen, deren wesentliche Teile vom Bieter selbst erbracht werden. Es können für alle Bereiche auch Subunternehmer eingeplant werden; dies muss jedoch kenntlich gemacht werden; dies gilt auch für integrierte Fremdprodukte von Subunternehmen. Vom Bieter wird die umfassende Verantwortlichkeit für Hard- und Software, die Einbringung, Aufstellung usw. im Sinne eines Generalunternehmers gefordert.
Es gelten – soweit gerät-/systemspezifisch betroffen - folgende allgemeinen Vorgaben:
Es wird ein voll funktionsfähiges Gerät/System mit vollständiger Dokumentation gefordert.
Qualitätsstandards nach dem neuesten Stand der Technik inklusiv neuester Software.
Die im Universitätsklinikum verwendeten Informations- und Kommunikations-Systeme:
KIS: medico (Siemens Healthcare Systems);
RIS: iSOFT Radiology Information System;
Das RIS steuert alle in der Radiologie anfallenden Aufgaben und Prozesse.
PACS: Sectra Medical Systems GmbH, IDS7;
Das PACS übernimmt die Bildbetrachtung, Archivierung und webbasierte Bildverteilung und garantiert IHEkonforme Abläufe (-> PACS IHE Integration Statement und -> PACS DICOM Integration Statement).
In der Universitätsklinik organisiert der Worklist-Server die Arbeitsplätze mit DICOM-Modalitäten wie Röntgen, Speicherfoliensysteme, MRT, DSA und CT.
Das zu liefernde Gerät/System ist in dieses bestehende Netzwerk zu migrieren.
Bezüglich Computer / Schnittstellen müssen folgende Punkte realisiert werden:
— Dienstleistung PACS-seitiger Anschluss (bzw. deren Verrechnung).
Der Bieter berücksichtigt mit dem von ihm abgegebenen Angeboten alle aktuellen Vorschriften, Normen und Regelungen, soweit diese auf das zu liefernde Gerät/System anwendbar sind.
Darüber hinaus müssen Geräte/Systeme ausländischer Fabrikate auf Kosten des Bieters an die in der BRD üblichen Standards angepasst werden (z. B. in Universitätskliniken üblicherweise verwendete Phantome) und zwar auch dann, wenn diese gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben sind.
Darüber hinaus müssen Geräte/Systeme ausländischer Fabrikate auf Kosten des Bieters an die in der BRD üblichen Standards angepasst werden (z. B. in Universitätskliniken üblicherweise verwendete Phantome) und zwar auch dann, wenn diese gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben sind.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Referenznummer: Vergabe-Nr. 045/13
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Moorenstraße 5, D-40225 Düsseldorf.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
*** Angaben zum Unternehmen, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Gründungsjahr; Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist (Handelsregisterauszug oder vergleichbar);
*** Angaben zum Unternehmen, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Gründungsjahr; Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates, in dem der Bieter ansässig ist (Handelsregisterauszug oder vergleichbar);
*** Erklärung des Bieters, dass über sein Vermögen nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
*** Erklärung des Bieters, dass sein Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet;
*** Erklärung des Bieters, dass er nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
*** Erklärung des Bieters, dass er im Vergabeverfahren vorsätzlich keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat;
*** Nachweis (ersatzweise Eigenerklärung des Bieters) der ordnungsgemäßen Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Bescheinigung des Finanzamtes) sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse/Einzugsstelle).
*** Nachweis (ersatzweise Eigenerklärung des Bieters) der ordnungsgemäßen Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Bescheinigung des Finanzamtes) sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Bescheinigung der zuständigen Krankenkasse/Einzugsstelle).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
*** Gesamtumsatz (in EUR netto, ohne MwSt.) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit separatem Ausweis des Umsatzes (in EUR netto, ohne MWSt.) soweit er Lieferungen betrifft, die mit dem zu vergebenen Auftrag vergleichbar sind.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
*** Referenzen über die Ausführung von Lieferungen in den letzten 3 Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenenden Lieferung vergleichbar sind (Auftragswert in EUR netto, Name des Kunden sowie Name und Telefonnummer des jeweiligen Ansprechpartners);
*** Beschreibung der Qualitätssicherungsmaßnahmen;
*** Sicherstellung eines 24-Stunden-Service;
*** Qualifikationsnachweis zur Sicherstellung des 24-Stunden service des beauftragten Unternehmens und der ausführenden Person
Entsprechende Bestätigungen und Nachweise sind beizufügen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— VOL Teil B,
— Allgemeine Einkaufsbedingungen des Universitätsklinikums Düsseldorf,
— Besondere Einkaufsbedingungen des UKDs (‚BEB') als Ergänzung zu den Allgemeinen Einkaufsbedingungen (‚AEB') des UKDs (zusätzliche technische und allgemeine Bedingungen der Medizintechnik des UKD).
*** Alle geforderten Erklärungen und Angaben (siehe III.2) sind in deutscher Sprache abzugeben und rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Nachweise sind im Original oder ausnahmsweise in Fotokopie vorzulegen. Sofern Fotokopien vorgelegt werden, kann die Vergabe des Auftrags von der Vorlage der Originaldokumente abhängig gemacht werden. Fremdsprachigen Nachweisen ist eine deutsche Übersetzung beizufügen;
*** Alle geforderten Erklärungen und Angaben (siehe III.2) sind in deutscher Sprache abzugeben und rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Nachweise sind im Original oder ausnahmsweise in Fotokopie vorzulegen. Sofern Fotokopien vorgelegt werden, kann die Vergabe des Auftrags von der Vorlage der Originaldokumente abhängig gemacht werden. Fremdsprachigen Nachweisen ist eine deutsche Übersetzung beizufügen;
*** Das Angebot soll unter der in Punkt I.1. genannten Postanschrift zugestellt werden. Es kann auch persönlich (bzw. durch Boten, Kurier o.ä.) in der Submissionsstelle des Universitätsklinikums Düsseldorf, Geb. 17.21, Ebene 00, Raum 31, Moorenstraße 5, D-40225 Düsseldorf in der Zeit von Montags bis Freitags zwischen 8 Uhr und 15 Uhr abgegeben werden.
*** Das Angebot soll unter der in Punkt I.1. genannten Postanschrift zugestellt werden. Es kann auch persönlich (bzw. durch Boten, Kurier o.ä.) in der Submissionsstelle des Universitätsklinikums Düsseldorf, Geb. 17.21, Ebene 00, Raum 31, Moorenstraße 5, D-40225 Düsseldorf in der Zeit von Montags bis Freitags zwischen 8 Uhr und 15 Uhr abgegeben werden.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de📧
Telefon: +49 2114753131📞
Internetadresse: http://www.brd.nrw.de/wirtschaft/vergabekammer/index.jsp🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer (siehe VI.4.1) gestellt werden, solange noch kein Vertrag geschlossen wurde. Ein Vertrag kann erst geschlossen werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Vertragschluss in Textform informiert hat und 15 Kalendertage (bei Versand der Information per Telefax oder in elektronischer Form 10 Kalendertage) vergangen sind. Vor der Antragstellung muss der Bieter in aller Regel den Vergaberechtsverstoß unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern gegenüber dem Auftraggeber gerügt haben; bei einem Vergaberechtsverstoß, der auf Grund der Vergabebekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar war, innerhalb der Teilnahmefrist (siehe IV.3.4). Die Antragstellung muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erfolgen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer (siehe VI.4.1) gestellt werden, solange noch kein Vertrag geschlossen wurde. Ein Vertrag kann erst geschlossen werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Vertragschluss in Textform informiert hat und 15 Kalendertage (bei Versand der Information per Telefax oder in elektronischer Form 10 Kalendertage) vergangen sind. Vor der Antragstellung muss der Bieter in aller Regel den Vergaberechtsverstoß unverzüglich, d.h. ohne schuldhaftes Zögern gegenüber dem Auftraggeber gerügt haben; bei einem Vergaberechtsverstoß, der auf Grund der Vergabebekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar war, innerhalb der Teilnahmefrist (siehe IV.3.4). Die Antragstellung muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, erfolgen.