Externe Evaluation der BMBF-Initiative "Abschluss und Anschluss- Bildungsketten bis zum Ausbildungschluss

Bundesinstitut für Berufsbildung

Stand: 23.9.2013.
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Leistungsbeschreibung des ersten Moduls der Evaluation des BMBF-Programms „Die Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Servicestelle Bildungsketten im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragt, die externe Evaluation des ersten Moduls des BMBF-Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ auszuschreiben. Weitere Module sind in Planung. Aufgrund der beschriebenen Aufgabenstellung (s.u.) und Vergleichbarkeit aller Erhebungen und den kurzfristigen inhaltlichen Abstimmungsprozessen mit der Servicestelle Bildungsketten ist für die Leistungserbringung eine Gesamtprojektleitung erforderlich. Die Erhebungen und Interviews können aber durch Bietergemeinschaften erfüllt werden. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beabsichtigt für die Servicestelle Bildungsketten im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung einen Vertrag für die externe Evaluierungsleistung zu vergeben.
1. Das Programm
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat 2010 die Initiative „Abschluss und Anschluss – Bildungsketten bis zum Ausbildungsabschluss“ (im Folgenden: Initiative oder Initiative Bildungsketten) gestartet. Mit der Initiative bündelt das BMBF in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), der Bundesagentur für Arbeit (BA) und den Kultusministerien der Länder neue Förderinstrumente mit bereits bestehenden Förderprogrammen und verzahnt sie miteinander. Ziel ist es, Jugendliche schon in der Schule effizient zu fördern, um Warteschleifen im Übergangssystem zu vermeiden. Die Initiative ist ein wesentlicher Bestandteil des Ausbildungspaktes 2010–2014 und verfolgt die Unterstützung von Schülern und Schülerinnen im Übergang Schule und Berufswelt, durch
- den Ausbau und die systematische Implementierung der präventiven Förderung von Haupt- und Förderschülern und
- die Schaffung einer effektiveren und übersichtlicheren Struktur, d.h. einer besseren Verzahnung von Instrumenten und Programmen auf unterschiedlichen Zuständigkeitsebenen, welche darauf ausgerichtet sind, jungen Menschen den Lebensweg von der Schule in die Erwerbswelt zu ebnen.
Im Rahmen der Initiative wurden das Sonderprogramm Berufseinstiegsbegleitung Bildungsketten (BerEb-BK) eingeführt, das die Maßnahmen der Berufseinstiegbegleitung an den Modellschulen nach Paragraf 421s SGB III a. F. ergänzt.
Stand: 23.9.2013
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Im Rahmen der Initiative sollen im Wesentlichen die folgenden Instrumente (Programme) miteinander verzahnt werden:
Potenzialanalyse (u. a. im Rahmen des BMBF „Programms zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen oder vergleichbaren Bildungsstätten – BOP“);
Praktische Berufsorientierung, vor allem Werkstatttage aus dem BMBF-Berufsorientierungsprogramm („Programm zur Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen oder vergleichbaren Bildungsstätten – BOP“);
Berufseinstiegsbegleitung ( Sonderprogramm Berufseinstiegsbegleitung Bildungsketten);
Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen – VerA durch ehrenamtliche Ausbildungsbegleiter (BMBF-Initiative VerA).
Im Rahmen der Initiative wurden hierfür die folgenden Begleitstrukturen eingerichtet:
Bund-Länder-Begleitgruppe aus Vertretern des BMBF, BMAS, der 16 Kultusministerien, der BA, der Wirtschaftsministerkonferenz (WMK) sowie Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK);
Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-01-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-11-12.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-11-12 Auftragsbekanntmachung
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