Planung und schlüsselfertige Errichtung einer Grundschule

Stadt Ostfildern

Die Stadt Ostfildern beabsichtigt, die Planung und schlüsselfertige Errichtung einer dreizügigen Grundschule in Ostfildern Ruit zu vergeben. Auf dem dafür vorgesehenen städtischen Grundstück befindet sich derzeit das inzwischen stillgelegte Hallenbad Ruit sowie eine Kleinsporthalle. Beide Gebäude werden von der Stadt Ostfildern in Eigenleistung 2013 abgebrochen. In direkter Nachbarschaft der künftigen Schule befindet sich ein privat betriebenes Reha-Gebäude im südwestlichen und eine Dreifeldsporthalle im südöstlichen Bereich. Die Schule soll in den städtebaulichen Kontext „Grüne Mitte Ruit“ eingebettet werden.
Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, die neue Grundschule nach den Vorgaben des Raumprogramms und weiteren Erläuterungen einschließlich Teilen der Ausstattung zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Das Raumprogramm für die Schule, auf deren städtebauliche, architektonische, funktionale Qualität sowie energetische Effizienz ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Programmfläche von ca. 2 000 m².
Das Gebäude soll als Ganztagesschule konzipiert werden, das den Anforderungen an einen zeitgemäßen Unterricht gerecht wird. Der Einbindung mittelständischer Unternehmen wird bei der Realisierung der Grundschule besondere Bedeutung zugemessen. Für die zu erbringenden planerischen und baulichen Leistungen (ohne lose Möblierung) sollen durch die Stadt Ostfildern Haushaltsmittel von höchstens 9,6 Mio EUR (brutto) bereitgestellt werden. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden.
Planung und Neubau können von verschiedenen Unternehmen durchgeführt werden. Gegenüber dem Auftraggeber ist jedoch ein Gesamtangebot abzugeben.
Die Baumaßnahmen sollen zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 abgeschlossen sein.
Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-03-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-01-24.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-01-24 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2013-01-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von weiterführenden Schulen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von weiterführenden Schulen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Ostfildern
Postanschrift: Otto-Vatter-Straße 12
Postleitzahl: 73760
Postort: Ostfildern
Kontakt
Internetadresse: http://www.ostfildern.de 🌏
E-Mail: m.striebeck@ostfildern.de 📧
Telefon: +49 7113404469 📞
Fax: +49 71134049421 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-01-24 📅
Einreichungsfrist: 2013-03-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-01-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 020-030520
ABl. S-Ausgabe: 20

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Ostfildern beabsichtigt, die Planung und schlüsselfertige Errichtung einer dreizügigen Grundschule in Ostfildern Ruit zu vergeben. Auf dem dafür vorgesehenen städtischen Grundstück befindet sich derzeit das inzwischen stillgelegte Hallenbad Ruit sowie eine Kleinsporthalle. Beide Gebäude werden von der Stadt Ostfildern in Eigenleistung 2013 abgebrochen. In direkter Nachbarschaft der künftigen Schule befindet sich ein privat betriebenes Reha-Gebäude im südwestlichen und eine Dreifeldsporthalle im südöstlichen Bereich. Die Schule soll in den städtebaulichen Kontext „Grüne Mitte Ruit“ eingebettet werden.
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Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, die neue Grundschule nach den Vorgaben des Raumprogramms und weiteren Erläuterungen einschließlich Teilen der Ausstattung zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Das Raumprogramm für die Schule, auf deren städtebauliche, architektonische, funktionale Qualität sowie energetische Effizienz ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Programmfläche von ca. 2 000 m².
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Das Gebäude soll als Ganztagesschule konzipiert werden, das den Anforderungen an einen zeitgemäßen Unterricht gerecht wird. Der Einbindung mittelständischer Unternehmen wird bei der Realisierung der Grundschule besondere Bedeutung zugemessen. Für die zu erbringenden planerischen und baulichen Leistungen (ohne lose Möblierung) sollen durch die Stadt Ostfildern Haushaltsmittel von höchstens 9,6 Mio EUR (brutto) bereitgestellt werden. Der Betrag sollte unterschritten werden und beinhaltet sämtliche Nebenkosten. Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, sollte das Ausschreibungsergebnis dazu führen, dass die zur Bereitstellung beabsichtigten Haushaltsmittel überschritten werden.
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Planung und Neubau können von verschiedenen Unternehmen durchgeführt werden. Gegenüber dem Auftraggeber ist jedoch ein Gesamtangebot abzugeben.
Die Baumaßnahmen sollen zu Beginn des Schuljahres 2015/2016 abgeschlossen sein.
Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ostfildern.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber sowie Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft haben jeweils einzeln die nachfolgenden Nachweise und Erklärungen mit ihrer Bewerbung vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbereich nachweisen muss, den es übernehmen soll.
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Kann einer der geforderten Nachweise aus einem berechtigten Grund nicht erbracht werden, so kann der Nachweis durch Vorlage anderer geeigneter Unterlagen erbracht werden. Die Vergabestelle wird bei Abgabe des Teilnahmeantrags nicht beigefügte Erklärungen und Nachweise entsprechend den gesetzlichen Vorgaben nachfordern. Werden nachgeforderte Unterlagen jedoch nicht fristgemäß vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
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Sofern die Planungsleistungen nicht durch den Bewerber bzw. Mitglieder der Bewerbergemeinschaft selbst ebracht werden soll, kann eine Berufung auf einen geeigneten Nachunternehmer ("Planer") erfolgen. Hierbei ist durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des angegebenen Nachunternehmers "Planung" nachzuweisen, dass der angegebene Nachunternehmer "Planung" dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft im Fall der Auftragserteilung auch tatsächlich zur Verfügung steht. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass im Teilnahmeantrag auf dessen planerischen Referenzen verwiesen wird.
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Bewerbergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben.
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Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Teilnahmeformulare zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Teilnahmeformulare sind bei der in Ziff. I.1) genannten Stelle bis zum Ablauf der unter Ziff. IV.3.3) genannten Frist erhältlich. Mit dem Teilnahmeformular erhalten die Bewerber ein Bewerbermemorandum, welches weitere Informationen über dieses Verfahren enthält. Vorstehende Vorgaben finden auch bei der Vorlage von Eignungsnachweisen gemäß Zif. III.2.2) (Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit) und III. 2.3) (Technische Leistungsfähigkeit) Anwendung.
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2.1.1 Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufsregister (Handelsregister, Handwerkskammer, Architektenkammer, etc.) seines Sitzes oder Wohnorts.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Vorlage von Referenzen über die Ausführung von realisierten Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen im Hinblick auf Objektart, Größe, Ausführungsfristen, technischen Wert und Auftragsvolumen geeignet ist. Für eine Präsentation vor dem Auswahlgremium sind die Referenzen in Wort und Bild digital (Power-Point) der Bewerbung beizulegen. Im Fall von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft genügt für jeden von ihnen der Nachweis für die von ihm zu erbringende Teilleistung.
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2.2.2 Unverbindliche Mitteilung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses Kreditinstitut für den Fall einer entsprechenden Anfrage die in Ziff. III 1.1 genannte Vertragserfüllungs- bzw. Gewährleistungsbürgschaft stellen wird.
2.2.3 Vorlage einer aktuellen allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder das Zahlungsverhalten.
2.2.4 Erklärung, dass das Unternehmen seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
2.2.5 Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Anzugeben sind der Gesamtumsatz und der Umsatz mit der Errichtung von Schulbauten/Kindergärten/Gebäuden für Forschung und Lehre sowie der Umsatz mit der Planung von Schulgebäuden.
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Der Umsatz muss erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen geeignet ist.
2.2.6 Angabe über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
2.2.7 Eigenerklärung gem. § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 lit. e)- g), i) VOB/A.
Mindeststandards:
2.2.1.1 Folgende Mindestreferenzen sind in Bezug auf Zif. 2.2.1 nachzuweisen:
a) Referenzen bezogen auf die Bauleistung
Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen im Bereich "Hochbau allgemein" mit einem realisierten Auftragsvolumen von mindestens EUR 8 Mio brutto in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Darüber hinaus ist die Vorlage von mindestens einer Referenz über eigen erbrachte Bauleistungen im Bereich "Schulbauten/Kindergärten/Gebäude für Forschung und Lehre" mit einem realisierten Auftragsvolumen von mindestens EUR 6 Mio brutto in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren gefordert.
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b) Referenzen bezogen auf die Planungsleistung
Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Planungsleistungen von mindestens Leistungsphase 2 bis 5 HOAI im Bereich "Schulbauten" mit anrechenbaren Herstellkosten von mindestens 6 Mio EUR brutto in den letzten 5abgeschlossenen Geschäftsjahren.
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c) Über die maximale Anzahl von 3 Referenzen je Teilleistung "Planung" und "Bau" hinausgehende Referenzen sind nicht erwünscht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angabe des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals einschließlich dessen Qualifikation für die Teilleistungen Planung und Neubau.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat eine Vertragserfüllungsbürgschaft für die Bauphase in Höhe von 5% der Bauinvestitionskosten zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zu stellen, die nach Übergabe der ordnungsgemäß und bezugsfertig erstellten Schulgebäude in eine Gewährleistungsbürgschaft umgewandelt wird.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die vom Auftragnehmer zu erbringenden Bauleistungen werden nach Baufortschritt vergütet.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Erforderlich sind eine plausible Aufgabenteilung sowie die Angabe eines bevollmächtigten Vertreters.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Bewerbungen, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt (2.), ob die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) ausschließlich anhand der Referenzen gemäß Ziffer III.2.2.1.1 beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Ostfildern
Herrn Michael Striebeck
Internetadresse: www.ostfildern.de 🌏
Name: Menold Bezler Rechtsanwälte
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Menold Bezler Rechtsanwälte
Rechtsanwalt Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 711860400 📞
E-Mail: frank.meininger@menoldbezler.de 📧
Fax: +49 7118604013 📠
URL für weitere Informationen: www.menoldbezler.de 🌏
URL der Dokumente: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-11-20 📅
Datum des Endes: 2015-08-30 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219264049 📞
Internetadresse: www.wm.baden-wuerttemberg.de 🌏
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die am 24.4.2009 in Kraft getretene Neufassung des GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Auf folgende Punkte wird hingewiesen:
— § 101a GWB: Informations- und Wartepflicht:
Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Tage.
— § 107 GWB: Einleitung, Antrag:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2013/S 020-030520 (2013-01-24)