Prozessberatung

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung -

Die MPG ist eine überwiegend aus öffentlichen Mitteln geförderte und gemeinnützige Forschungsorganisation. Ihre Generalverwaltung mit Sitz in München führt die laufenden Geschäfte der Max-Planck-Gesellschaft, unterstützt die Organe der Gesellschaft bei der Vorbereitung und Durchführung von Entscheidungen und die rund 80 Max-Planck-Institute bei der Erfüllung ihrer Verwaltungsaufgaben.
Ausgehend von der Vision „Top Science braucht Top Support“ hat der Generalsekretär der MPG, Herr Dr. Kronthaler, das übergreifende Organisationsanalyse-Projekt PAAR ins Leben gerufen, das eine rationale und objektive Bestandsaufnahme und Analyse der Prozesse, Anforderungen, Aufgaben und Ressourcen (PAAR) der - in Interaktion mit den Instituten, Organen und Gremien der MPG stehenden - Generalverwaltung zum Ziel hat.
PAAR verfolgt insbesondere folgende Ziele:
— Die Modernisierung der Wissenschaftsverwaltung
— Die Steigerung der Effizienz des Ressourceneinsatzes durch Bündelung und Straffung der Prozesse
— Die Erhöhung der Transparenz
— Die Optimierung des „Service“-Angebots der Generalverwaltung für die Institute
— Die Stärkung der Gestaltungskraft der MPG, insbesondere der GV, im Dienste der Wissenschaft.
Hierfür will PAAR:
— Prozesse analysieren: ergebnisoffene Ermittlung und systematische Analyse der Anforderungen an die (General-) Verwaltung der MPG unter Berücksichtigung von Vorgaben und Erwartungen aller beteiligten Interessengruppen (Institute, Wissenschaftler, Verwaltung, Zuwendungsgeber, Behörden).
— Anforderungen definieren: Erhebung bzw. IST-Prozess-Darstellung und -Analyse ausgewählter Prozesse nach Vorgaben des Auftraggebers mittels geeigneter Software // Optimierung und ggfs. Anpassung vom Auftragnehmer erhobener oder bereits vorhandener Prozesse an Anforderungen und Aufgaben zur Sicherstellung höchster Flexibilität in der Steuerung der erforderlichen Ressourcen. Teilweise wurden bereits Geschäftsprozesse in einigen Fachabteilungen aufgenommen, bewertet und katalogisiert. Auf diesen Vorarbeiten soll der Auftragnehmer aufsetzen. Vom Auftraggeber werden große Prozesse identifiziert und dem Auftragnehmer für das Prozessdesign mitgeteilt. Zusätzlich wird erwartet, dass der Auftragnehmer die vorhandenen Daten sichtet und dem Auftraggeber Vorschläge unterbreitet, welche Prozesse einem Prozessdesign unterworfen werden sollten.
— Aufgaben präzisieren: Präzisierung bzw. Definition der daraus resultierenden Aufgaben durch Erarbeitung und verbindliche Festlegung in einem abschließenden Pflichtenkatalog der Generalverwaltung // hierauf aufbauend: Design ausgewählter Prozesse
— Ressourcen überprüfen: Bewusstseinsschärfung durch rationale Klärung und belastbare Abschätzung hierfür erforderlicher Ressourcen
Die erfolgreiche Etablierung bzw. Aufrechterhaltung eines Akzeptanzmanagements wird als kritischer Erfolgsfaktor für das Projekt gesehen. Hierzu gehören aus Sicht des Auftraggebers u.a.
— Methodenworkshop
— Regelmäßige Newsletter
— Systematische Durchführung von Feedback-Gesprächen
Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, ein qualitativ hochwertiges und effizientes Akzeptanzmanagement durchzuführen und ggf. auch neue, über die bisherigen hinausgehende, Ansätze zu nutzen.
Gesucht wird eine Organisationsberatung/-unterstützung des vorstehend beschriebenen Change Management-Prozesses – Überarbeitung und Design von (Arbeits-)Prozessen in der Generalverwaltung, Ressourcenbedarf, aufsetzend auf einer Ist-Analyse und inkl. einer allgemeinen Projektunterstützung.
Das Projekt unterliegt aufgrund seiner elementaren Bedeutung für die gesamte MPG einer herausfordernen zeitlichen Planung. Zur optimalen Beförderung des Projekterfolges kann es daher im Rahmen des Projektfortschrittes erforderlich werden, Leistungen in der GV der MPG in München, am auftragsausführenden Sitz des gesuchten Auftragnehmers sowie ggfs. zusätzlich parallel an mehreren Standorten im Bundesgebiet zu erbringen. Interessierte Bewerber werden daher gebeten, ihre diesbezüglichen Möglichkeiten - vor allem im Hinblick auf die konkret verfügbaren Ressourcen - im Teilnahmeantrag darzustellen (vgl. hierzu auch Ziffer III.2.3.3).
Die zu vergebenden Leistungen unterteilen sich in Phasen wie folgt:
1. Phase: Beratung über die Modellierung von Geschäftsprozessen, Prozess-Sichtung (Zeitachse: 1.7.2013 – 31.7.2013) - 50 Beratertage (verpflichtender Mindestabruf)
2. Phase: Prozessdesign von „großen“ (Kern-) Prozessen, wie z. B. "Bauen in der MPG" oder "Berufung von wissenschaftlichen Mitgliedern" oder dgl. (Zeitachse: 1.8.2013 – 31.12.2013) - 70 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagement (verpflichtender Mindestabruf)
3. Phase: Prozessdesign (Leistungsabruf fakultativ) (Zeitachse: 1.10.2013 – 31.1.2014) - Bis zu 250 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagement [unverbindlich, fakultativ]
4. Phase: Begleitung bei und Erfolgskontrolle der Umsetzung der modellierten Geschäftsprozesse (Zeitachse: 1.1.2014 – 30.6.2014) - 50 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagement (verpflichtender Mindestabruf)
(bei Beauftragung auch der 3. Phase insgesamt bis zu 130 Beratertage -unverbindlich)
Zu darüberhinausgehenden optionalen Erweiterungen vgl. Ziffer II.2.2

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-03-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2013-02-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2013-02-08 Auftragsbekanntmachung
2013-07-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2013-02-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung
Menge oder Umfang:
Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt zunächst ein (1) Jahr (Basis-Vertragslaufzeit), einschließlich Verlängerungsoptionen (vgl. hierzu Ziffer II.2.2) max. jedoch nicht mehr als 4 Jahre.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. - Generalverwaltung -
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: rost@gv.mpg.de 📧
Fax: +49 8921081344 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-02-08 📅
Einreichungsfrist: 2013-03-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-02-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 031-049009
ABl. S-Ausgabe: 31
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweise: Der Teilnahmeantrag ist bis zum unter Ziffer IV.3.4) genannten Datum bei der unter Ziffer I.1) im Abschnitt „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ hierfür vorgegebenen Anschrift komplett zweifach - inkl. aller geforderten Angaben, Erklärungen und Anlagen - in Papierform sowie zusätzlich zweifach elektronisch auf CD (auch hier inkl. aller geforderten Angaben, Erklärungen und Anlagen) einzureichen. Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen. Die Auswahl der Teilnehmer an den Verhandlungsgesprächen erfolgt unter Zugrundelegung der unter Ziffer IV.1.2) transparent ausgeführten Auswahlkriterien, eine entsprechende Einladung erfolgt gesondert. Die Verhandlungsgespräche sind für den 7.5 2013 und den 16.5.2013 terminiert (Ort: Generalverwaltung der MPG in München). Interessierte Bewerber, die einen Teilnahmeantrag einzureichen beabsichtigen, werden gebeten, beide Termine einzuplanen. Der konkrete Termin wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe (geplanter Versandtermin: 4.4.2013) mitgeteilt werden. Terminverschiebungen sind nicht möglich, da diese Termine mit dem Generalsekretär der MPG bereits verbindlich abgestimmt sind. Es wird erwartet, dass die Verhandlungsgespräche auf Seiten der Bewerber primär durch den vorgesehenen Projektleiter und den für das Akzeptanzmanagement vorgesehenen Personen wahrgenommen werden. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Kosten für die Teilnahme am Vergabeverfahren, insbesondere für die Erstellung von Bewerbungen und die Teilnahme an Verhandlungsgesprächen, werden nicht erstattet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die MPG ist eine überwiegend aus öffentlichen Mitteln geförderte und gemeinnützige Forschungsorganisation. Ihre Generalverwaltung mit Sitz in München führt die laufenden Geschäfte der Max-Planck-Gesellschaft, unterstützt die Organe der Gesellschaft bei der Vorbereitung und Durchführung von Entscheidungen und die rund 80 Max-Planck-Institute bei der Erfüllung ihrer Verwaltungsaufgaben.
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Ausgehend von der Vision „Top Science braucht Top Support“ hat der Generalsekretär der MPG, Herr Dr. Kronthaler, das übergreifende Organisationsanalyse-Projekt PAAR ins Leben gerufen, das eine rationale und objektive Bestandsaufnahme und Analyse der Prozesse, Anforderungen, Aufgaben und Ressourcen (PAAR) der - in Interaktion mit den Instituten, Organen und Gremien der MPG stehenden - Generalverwaltung zum Ziel hat.
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PAAR verfolgt insbesondere folgende Ziele:
— Die Modernisierung der Wissenschaftsverwaltung
— Die Steigerung der Effizienz des Ressourceneinsatzes durch Bündelung und Straffung der Prozesse
— Die Erhöhung der Transparenz
— Die Optimierung des „Service“-Angebots der Generalverwaltung für die Institute
— Die Stärkung der Gestaltungskraft der MPG, insbesondere der GV, im Dienste der Wissenschaft.
Hierfür will PAAR:
— Prozesse analysieren: ergebnisoffene Ermittlung und systematische Analyse der Anforderungen an die (General-) Verwaltung der MPG unter Berücksichtigung von Vorgaben und Erwartungen aller beteiligten Interessengruppen (Institute, Wissenschaftler, Verwaltung, Zuwendungsgeber, Behörden).
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— Anforderungen definieren: Erhebung bzw. IST-Prozess-Darstellung und -Analyse ausgewählter Prozesse nach Vorgaben des Auftraggebers mittels geeigneter Software // Optimierung und ggfs. Anpassung vom Auftragnehmer erhobener oder bereits vorhandener Prozesse an Anforderungen und Aufgaben zur Sicherstellung höchster Flexibilität in der Steuerung der erforderlichen Ressourcen. Teilweise wurden bereits Geschäftsprozesse in einigen Fachabteilungen aufgenommen, bewertet und katalogisiert. Auf diesen Vorarbeiten soll der Auftragnehmer aufsetzen. Vom Auftraggeber werden große Prozesse identifiziert und dem Auftragnehmer für das Prozessdesign mitgeteilt. Zusätzlich wird erwartet, dass der Auftragnehmer die vorhandenen Daten sichtet und dem Auftraggeber Vorschläge unterbreitet, welche Prozesse einem Prozessdesign unterworfen werden sollten.
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— Aufgaben präzisieren: Präzisierung bzw. Definition der daraus resultierenden Aufgaben durch Erarbeitung und verbindliche Festlegung in einem abschließenden Pflichtenkatalog der Generalverwaltung // hierauf aufbauend: Design ausgewählter Prozesse
— Ressourcen überprüfen: Bewusstseinsschärfung durch rationale Klärung und belastbare Abschätzung hierfür erforderlicher Ressourcen
Die erfolgreiche Etablierung bzw. Aufrechterhaltung eines Akzeptanzmanagements wird als kritischer Erfolgsfaktor für das Projekt gesehen. Hierzu gehören aus Sicht des Auftraggebers u.a.
— Methodenworkshop
— Regelmäßige Newsletter
— Systematische Durchführung von Feedback-Gesprächen
Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, ein qualitativ hochwertiges und effizientes Akzeptanzmanagement durchzuführen und ggf. auch neue, über die bisherigen hinausgehende, Ansätze zu nutzen.
Gesucht wird eine Organisationsberatung/-unterstützung des vorstehend beschriebenen Change Management-Prozesses – Überarbeitung und Design von (Arbeits-)Prozessen in der Generalverwaltung, Ressourcenbedarf, aufsetzend auf einer Ist-Analyse und inkl. einer allgemeinen Projektunterstützung.
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Das Projekt unterliegt aufgrund seiner elementaren Bedeutung für die gesamte MPG einer herausfordernen zeitlichen Planung. Zur optimalen Beförderung des Projekterfolges kann es daher im Rahmen des Projektfortschrittes erforderlich werden, Leistungen in der GV der MPG in München, am auftragsausführenden Sitz des gesuchten Auftragnehmers sowie ggfs. zusätzlich parallel an mehreren Standorten im Bundesgebiet zu erbringen. Interessierte Bewerber werden daher gebeten, ihre diesbezüglichen Möglichkeiten - vor allem im Hinblick auf die konkret verfügbaren Ressourcen - im Teilnahmeantrag darzustellen (vgl. hierzu auch Ziffer III.2.3.3).
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Die zu vergebenden Leistungen unterteilen sich in Phasen wie folgt:
1. Phase: Beratung über die Modellierung von Geschäftsprozessen, Prozess-Sichtung (Zeitachse: 1.7.2013 – 31.7.2013) - 50 Beratertage (verpflichtender Mindestabruf)
2. Phase: Prozessdesign von „großen“ (Kern-) Prozessen, wie z. B. "Bauen in der MPG" oder "Berufung von wissenschaftlichen Mitgliedern" oder dgl. (Zeitachse: 1.8.2013 – 31.12.2013) - 70 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagement (verpflichtender Mindestabruf)
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3. Phase: Prozessdesign (Leistungsabruf fakultativ) (Zeitachse: 1.10.2013 – 31.1.2014) - Bis zu 250 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagement [unverbindlich, fakultativ]
4. Phase: Begleitung bei und Erfolgskontrolle der Umsetzung der modellierten Geschäftsprozesse (Zeitachse: 1.1.2014 – 30.6.2014) - 50 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagement (verpflichtender Mindestabruf)
(bei Beauftragung auch der 3. Phase insgesamt bis zu 130 Beratertage -unverbindlich)
Zu darüberhinausgehenden optionalen Erweiterungen vgl. Ziffer II.2.2
Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen:
— Einseitige Option der MPG auf Verlängerung/ Erweiterung des Projekt-Rahmenvertrages um eine
— 5. Phase - Prozessdesign (ab 1.2.2014): bis zu 250 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagement (unverbindlich, fakultativ), ggfs. eine
— 6. Phase - Umsetzung (ab 1.7.2014): bis zu 125 Beratertage einschl. Akzeptanzmanagment (unverbindlich, fakultativ) sowie
— auf eine Verlängerung der Projektlaufzeit über die Basis-Laufzeit hinaus unter Berücksichtigung des Projektfortschrittes (insgesamt max. bis zu 4 Jahre Gesamtvertragslaufzeit).
— Darüber hinaus behält sich der Auftraggeber vor, gemäß § 3 EG Abs. 4 lit. g) VOL/A-EG bei neuen Dienstleistungen, die in der Wiederholung gleichartiger Leistungen bestehen, diese im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an den mit diesem Verfahren gesuchten Auftragnehmer zu vergeben.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 3
Referenznummer: 8407090202
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Sitz der Generalverwaltung des Auftraggebers in München, auftragsausführender Sitz des gesuchten Auftragnehmers sowie ggfs. einzelne Standorte des Auftraggebers im Bundesgebiet, an denen angesichts der herausfordernden zeitlichen Projektplanung ggfs. auch parallel Leistungen zu erbringen sein werden.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
a) Unternehmensdarstellung (Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen; Anzahl der fließend deutsch und fließend englisch sprechenden Mitarbeiter, die für Dienstleistungen der hier ausgeschriebenen Art zum Einsatz kommen);
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b) Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist;
c) unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (hierunter fällt auch der Tatbestand der illegalen Beschäftigung);
d) unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist (nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat);
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e) unterschriebene Eigenerklärung, dass der Bewerber im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat;
f) unterschriebene Eigenerklärung, dass eine Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht, nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat.
Fehlen die geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
a) Angaben über den Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für das Gesamtunternehmen sowie für den Unternehmensteil, in dessen Zuständigkeit die zu vergebende Leistung fällt;
b) unterschriebene Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bewerbers nicht das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (nach den Bestimmungen des Landes, in dem das Unternehmen des Bewerbers seinen Sitz hat;
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c) unterschriebene Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht in Liquidation befindet;
d) unterschriebene Eigenerklärung des Unternehmens, dass es über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügt sowie Nachweis der Höhe der Versicherungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (nicht älter als 6 Monate).
Fehlen die geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind vorzulegen:
1) konkreter und detaillierter Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte, bei denen bestehende/ IST-Prozesse erfasst und, hierauf aufbauend/ hieraus abgeleitet, SOLL-Prozesse modelliert wurden.
2) konkreter und detaillierter Nachweis vergleichbarer Referenzprojekte, bei denen die Implementierung vom Bewerber modellierter SOLL-Prozesse begleitet, durch eine entsprechende Erfolgskontrolle abgesichert und etwaig notwendige Nachjustierungen (jeweils wiederum einschl. Erfolgskontolle) realisiert wurden.
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Zu den zu vorstehenden Ziffern 1) und 2) vorgestellten Referenzprojekten ist jeweils insbesondere auf folgendes einzugehen:
- Wie viele verschiedene Prozesse wurden bei dem Referenzauftraggeber jeweils betrachtet?
- Welche und in welchen Fachbereichen? Inwieweit waren diese fachbereichsübergreifend und ganzheitlich, ggfs. auch standort-/ länderübergreifend?? Welchen Komplexitätsgrad weisen diese jeweils auf?
- Inwieweit waren hierunter auch kritische oder für den Referenzauftraggeber kritische und elementare Prozesse?
- Warum/ Könnten diese kritischen Prozesse auch für die MPG kritisch/ elementar sein, so dass das vorgestellte Projekt deshalb als Referenzprojekt ausgewählt wurde?
- Jeweilige Laufzeit der Referenz-Projekte? Anzahl der innerhalb der Laufzeit jeweils erbrachten Personentage?
- Angabe der jeweiligen Qualifikationen und Anzahlen des eingesetzten Personals?
Prägendes Element der, nach vorstehenden Ziffern 1) und 2) geforderten Darstellungen der Referenzprojekte muss dabei jeweils sein, dass das Projekt fachübergreifend und möglichst ganzheitlich Organisationsfragen des Referenzauftraggebers zum Gegenstand und Inhalt hatte; um als vergleichbares Referenzprojekt gelten zu können, müssen jeweils mindestens zwei verschiedene Organisationseinheiten bei dem jeweiliigen Referenzauftraggeber von den Referenzprojekten nach Ziffern 1) und 2) umfasst gewesen sein.
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3) Profile und Ressourcen:
a) Profile: Der Bewerber hat für die Leistungserbringung nur besonders fachkundige und qualifizierte Berater einzusetzen. Die Leistung ist dabei zumindest auf Leitungsebene von Beratern der Qualifikationsstufe "Manager" und "Senior Consultant" zu erbringen.
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Der Bieter hat jeweils "typische" Beraterprofile für Manager und für Senior Consultants vorzulegen, wie sie die - im Auftragsfalle - vom Auftragnehmer bei der MPG dann eingesetzten Manager und Senior Consultans mindestens aufweisen würden und anhand derer die MPG die hinreichende Fachkunde der Berater beurteilen kann.
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Anforderungen an die Qualifikation eines "typischen" Managers bzw. Senior Consultants:
Qualifikationsprofil Senior Consultant:
Generelle Qualifikationsanforderungen:
— Mindestens 5 Jahre einschlägige Projekterfahrung aus besonders anspruchsvollen Beratungsaufträgen bei externen Kunden,
— Sehr gute einschlägige, vor allem fachliche und auch methodische Kenntnisse, in Theorie und Praxis nachgewiesen, bezogen auf den gesamten Beratungsgegenstand,
— Senior Consultants können die das Thema betreffenden Fragestellungen eigenständig lösen,
— herausragende Teamfähigkeit, insbesondere in gemischten Teams mit dem Auftraggeber.
Spezifische Qualifikationsanforderungen:
— Abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium.
Qualifikationsprofil Manager:
— Mindestens 10 Jahre Beratungserfahrung in leitender Funktion,
— Ad hoc abrufbares einschlägiges Spezialwissen, d. h. kann die meisten das Thema betreffenden Fragestellungen und Probleme fundiert und erschöpfend lösen, proaktiv Alternativen aufzeigen und bewerten,
— Nachgewiesene Projektleitungserfahrung in mehreren Projekten mit je mindestens 5 Projektteam-Mitgliedern und je einem Mindestgesamtaufwand von 500 Personentagen,
— Sehr gute methodische Kenntnisse,
— Sehr gute Kommunikationsfähigkeiten auf allen Hierarchieebenen,
— Nachgewiesene Erfahrung aus mindestens zwei vergleichbaren Beratungsprojekten, davon mindestens eines für einen öffentlichen Auftraggeber gemäß § 98 GWB bzw. öffentlichen Auftraggeber mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union.
Die Erfüllung der geforderten Qualifikationen der Berater ist durch die Vorlage geeigneter Profile nachzuweisen, wie sie die in vergleichbaren Projekten eingesetzten und für das vorliegende Projekt einzusetzen beabsichtigten Mitarbeiter typischerweise - und im Auftragsfalle: verbindlich - aufweisen.
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Diese Profile müssen insbesondere mindestens folgende Angaben enthalten:
— den Status des Beraters ("Manager" oder "Senior Consultant"),
— die Anzahl der Jahre mit einschlägiger Berufserfahrung,
— Angaben zu Inhalten und Zeiträumen typischerweise bereits erbrachter Tätigkeiten (zur Veranschaulichung der insoweit bestehenden Erfahrungen - persönliche Projektreferenzen sind nicht gefordert),
— den jeweiligen Arbeitgeber (falls vom Unternehmen des Bewerbers verschieden),
— den jeweiligen Auftraggeber,
— die für die Leistungserbringung maßgeblichen Berufserfahrungen und "skills".
— Bestätigung, dass die Berater, mindestens auf Leitungsebene, die deutsche Sprache in Wort und Schrift fließend, die englische Sprache sehr gut beherrschen.
— Darstellung, über welche Erfahrungen die Berater im Bereich der Prozessmodellierung verfügen, einschließlich Angabe etwaiger Zertifizierungen;
b) Ressourcen:Im Teilnahmeantrag hat der Bewerber aussagekräftig darzustellen, wie er den ggfs. bestehenden besonderen Herausforderungen einer zeitgleichen, parallelen Dienstleistungserbringung an verschiedenen Standorten mit anforderungsgerecht qualifiziertem Personal nachkommen kann, welche Ressourcen auf den unterschiedlichen Qualifikationsstufen, ggfs. an welchen Standorten etc. zur Verfügung stehen, welches back-up-/ Reservekontingent und -konzept er für das vorliegenden Projekt vorsehen würde und dgl.
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4) Verfügt der Bewerber über Qualitätsmanagementsysteme und Zertifizierungen wie z.B. ITIL, BS 7799, ISO 27001, DIN EN ISO 9000ff.
o.ä. (gewünscht - keine Forderung) ?? Art, Umfang und hiervon erfasste Unternehmensbereiche sind jeweils detailliert zu beschreiben - Vorlage der Zertifizierungsurkunde in Kopie.
Sind die unter (1) bis (3) geforderten Angaben / Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese,da es sich um Bewertungskriterien handelt, von einer Nachforderung ausgenommen. Das Fehlen jeglicher Angaben hierzu führt zum Ausschluss vom Wettbewerb, ebenso die Nichterfüllung genannter Mindestkriterien/ Mindeststandards.
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Mindeststandards:
Als Mindeststandard gilt, dass der Bewerber
— zu Ziffer 1) und Ziffer 2) jeweils mindestens zwei Referenzprojekte, davon jeweils mindestens eines der öffentlichen Hand, darstellt, die mit dem
zur Vergabe anstehenden Projekt vergleichbar sind.
Es ist zulässig, dass die zu Ziffer 2) dargestellten Referenzprojekte die gleichen sind, für die auch Referenzaufträge im Sinne der Ziffer 1) erbracht wurden. Damit ein Referenzprojekt als eigenständige Referenz benannt und bewertet werden kann, muss das Referenzprojekt jeweils für einen anderen Auftraggeber realisiert worden sein.
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Die zu Ziffern III.2.3.1 und IIII.2.3.2 eingereichten Referenzen sind fortlaufend in aufsteigender Reihenfolge entsprechend der vom Bewerber ihnen zugeordneten Bedeutung (die dem Auftragsgegenstand am nächsten kommende Referenz erhält die Nr. 1, die weiteren in aufsteigender Reihenfolge) zu nummerieren.
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— zu Ziffer 3) vollständige Beraterprofile inkl. aller geforderter Angaben vorlegt, die die Erfüllung der gestellten Anforderungen belegen sowie Vorlage eines aussagekräftigen Ressourcenkonzepts nach Maßgabe der Ausführungen der Ziffer 3).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Geforderte Nachweise sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag zu erbringen.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine separate, formlose Eigenerklärung zur vergabe- und kartellrechtlichen Zulässigkeit und Unbedenklichkeit der Bewerbergemeinschaft beizulegen, in der diese zu den Gründen des Zusammenschlusses Stellung nimmt: insbesondere ist darzulegen, warum die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft alleine objektiv die zur Teilnahme am Vergabeverfahren erforderliche Leistungsfähigkeit nicht aufweisen und worin die wirtschaftlichen Vorteile dieses Zusammenschlusses liegen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 1
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind (siehe III.2), erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien:
(1) Referenzen zu Ziffer III.2.3.1) [max. erreichbare Punkte: 15 Punkte - Gewichtung: 40 %]
(2) Referenzen zu Ziffer IIII.2.3.2) [max. erreichbare Punkte: 15 Punkte - Gewichtung: 40%] Die „reine Menge“ der benannten Referenzen ist allein nicht ausschlaggebend, sondern vor allem auch deren Vergleichbarkeit mit der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber sind hinsichtlich der Referenzen nach den Ziffern IIII.2.3.1 und IIII.2.3.2 jeweils nur (maximal, d.h., sofern vorhanden) drei Referenzen wertbar.
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(3) Beraterprofile und die durch die Ausführungen zu den abgefragten Aspekten zum Ausdruck gebrachte Ausprägung der Erfüllung der jeweiligen Kriterien je Qualifikationsstufe sowie Ressourcenkonzept [max. erreichbare Punkte: 15 Punkte - Gewichtung 20%] (vgl. im Detail Ziffer III.2.3.3) Zur Bewertung hins. der o.g. Kriterien 1) und 2) herangezogen werden jeweils die ersten 3 (vom Bewerber favorisierten) Referenzen. Für jede Referenz (max. 3) können bis zu 5 Punkte erreicht werden, die anschließend adddiert werden. Die je Referenz erreichbaren Punkte (0-5 Punkte, 5= sehr gut, 4=gut, 3= befriedigend, 2=ausreichend, 1=mangelhaft, 0= ungenügend) stehen für: 5 Punkte: Hervorragende, sehr gute Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung, die insgesamt den Erwartungen des Auftraggebers in einem besonderen Maße entspricht. 4 Punkte: Überdurchschnittliche, gute Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung, die insgesamt über dem Durchschnitt der Erwartungen des Auftraggebers liegt. 3 Punkte: Befriedigende Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung, die insgesamt qualitativ den Erwartungen des Auftraggebers entspricht. 2 Punkte: Ausreichende Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung, die aber insgesamt nur teilweise an die Erwartungen des Auftraggebers heranreicht. 1 Punkt: Mangelhafte Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung,die in weiten Teilen nicht an die Erwartungen des Auftraggebers heranreicht. 0 Punkte: Unzureichende Darstellung bzw. Erfüllung der Anforderung. Hinsichtlich der Bewertung des Kriteriums 3) gelten vorstehende Ausführungen analog mit der Maßgabe, das je Beraterprofil max. 5 Punkte und für das Ressourcenkonzept ebenfalls 5 Punkte, zusammen max. 15 Punkte erreicht werden können. Die Vergabe von anteiligen Punktwerten (=0,5 Punkte) zwischen zwei Bewertungspunkten ist möglich. Die den Kriterien (1) bis (3) jeweils erreichte Punktzahl wird mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert und die hierbei jeweils ermittelten Werte zu einem Gesamtwert summiert; zur Angebotsabgabe werden die 3 bis 4 Bewerber mit dem höchsten Gesamtwert aufgefordert. Bei Punktegleichheit (Gesamtwert) entscheidet die höhere Einzelbewertung unter Kriterium (1).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-04-04 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Rost
Internetadresse: www.mpg.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-07-01 📅
Datum des Endes: 2014-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 8407090202
Zusätzliche Informationen
Wichtige Hinweise:
Der Teilnahmeantrag ist bis zum unter Ziffer IV.3.4) genannten Datum bei der unter Ziffer I.1) im Abschnitt „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“ hierfür vorgegebenen Anschrift komplett zweifach - inkl. aller geforderten Angaben, Erklärungen und Anlagen - in Papierform sowie zusätzlich zweifach elektronisch auf CD (auch hier inkl. aller geforderten Angaben, Erklärungen und Anlagen) einzureichen. Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen.
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Die Auswahl der Teilnehmer an den Verhandlungsgesprächen erfolgt unter Zugrundelegung der unter Ziffer IV.1.2) transparent ausgeführten Auswahlkriterien, eine entsprechende Einladung erfolgt gesondert. Die Verhandlungsgespräche sind für den 7.5 2013 und den 16.5.2013 terminiert (Ort: Generalverwaltung der MPG in München). Interessierte Bewerber, die einen Teilnahmeantrag einzureichen beabsichtigen, werden gebeten, beide Termine einzuplanen. Der konkrete Termin wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe (geplanter Versandtermin: 4.4.2013) mitgeteilt werden. Terminverschiebungen sind nicht möglich, da diese Termine mit dem Generalsekretär der MPG bereits verbindlich abgestimmt sind. Es wird erwartet, dass die Verhandlungsgespräche auf Seiten der Bewerber primär durch den vorgesehenen Projektleiter und den für das Akzeptanzmanagement vorgesehenen Personen wahrgenommen werden.
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Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Kosten für die Teilnahme am Vergabeverfahren, insbesondere für die Erstellung von Bewerbungen und die Teilnahme an Verhandlungsgesprächen, werden nicht erstattet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfenzu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1–3 GWB).
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Quelle: OJS 2013/S 031-049009 (2013-02-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-07-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. - Generalverwaltung -
Kontakt
Telefon: +49 8921082217 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 139-242239
Verweist auf Bekanntmachung: 2013/S 31-049009
ABl. S-Ausgabe: 139

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 8407090216

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Bewertungsmatrix gem. Vergabeunterlagen (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-07-08 📅
Name: Booz & Company GmbH
Postanschrift: Zollhof 8
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40221
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximillianstraße 39
Quelle: OJS 2013/S 139-242239 (2013-07-16)