Gegenstand dieser Ausschreibung sind Beratungsleistungen im Zuge eines Vorhabens zur nachhaltigen Verankerung der Kundenorientierung. Dazu gehören: — Management- und Strategieberatung, — Konzept- und Methodenberatung, — Umsetzungsbegleitung, — Projektleitung und -management. Die Beratungsleistungen beziehen sich auf strukturelle und kulturelle Maßnahmen sowie Change Management-Aspekte. Schwerpunkt bilden Herangehensweise und Maßnahmen zur kulturellen Verankerung der Kundenorientierung. Damit verbinden sich folgende Aufgaben: — Untersuchungen und Analysen, — Konzeption von Vorgehen und Methodik, — Umsetzungsplanung und Steuerung, — Veränderungsmanagement, — Aufbau Kennzahlensystem und Berichtswesen, — Qualitätsmanagement, — Organisationsdesign, — Methodenunterstützung, — Auswertungen, — Workshop-Planung und Durchführung, — Präsentationen, — Training/Coaching, — Kommunikation. Verbindliche Umsatzvolumen können nicht garantiert werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-08-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-07-11.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-07-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung
Menge oder Umfang:
Bis zu max. 4 500 000 EUR exkl. MwSt. über gesamte Vertragslaufzeit (sowie bis zu max. 1,5 EUR exkl. MwSt. für optionale Leistungen).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK Plus – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Stabsbereich Recht, Referat Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Augustinerstraße 38
Postleitzahl: 99084
Postort: Erfurt
Kontakt
Internetadresse: http://www.aokplus-online.de🌏
E-Mail: vergabestelle@plus.aok.de📧
Der Auftrag wird nach den Regeln des GWB und der VOF vergeben.
Die Auftraggeberin behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 4 (e) VOF mit weiteren, gleichartigen Leistungen zu beauftragen.
Die Auftraggeberin stellt für die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs Unterlagen zur Verfügung, welche zur Erstellung des Teilnahmeantrags verwendet werden sollen. Die Unterlagen sind auf der Internetseite http://www.aok.de/portale/aokplus/ausschreibung/html/kundenloyalitaet_teilnahmewettbewerb unter Verwendung des Passwortes xm0RC9U8 abrufbar. Soweit es Änderungen oder Ergänzungen zum Inhalt dieser Bekanntmachung geben sollte, werden diese ebenfalls auf dieser Internetseite bekannt gemacht. Die Bewerber sind selbst verpflichtet, diese Information in regelmäßigen Abständen einzuholen. Die zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellten Formblätter sind in der dort vorgegebenen Reihenfolge zu verwenden. Soweit ergänzenden Ausführungen gemacht werden sollen, ist dies deutlich zu kennzeichnen und ggf. als Anlagen beizufügen. Die Teilnahmeanträge sind in 4-facher Ausfertigung (ein Original und drei Kopien), jedes Exemplar als getrenntes Leseexemplar geheftet, bei der Auftraggeberin einzureichen.
Der Auftrag wird nach den Regeln des GWB und der VOF vergeben.
Die Auftraggeberin behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 4 (e) VOF mit weiteren, gleichartigen Leistungen zu beauftragen.
Die Auftraggeberin stellt für die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs Unterlagen zur Verfügung, welche zur Erstellung des Teilnahmeantrags verwendet werden sollen. Die Unterlagen sind auf der Internetseite http://www.aok.de/portale/aokplus/ausschreibung/html/kundenloyalitaet_teilnahmewettbewerb unter Verwendung des Passwortes xm0RC9U8 abrufbar. Soweit es Änderungen oder Ergänzungen zum Inhalt dieser Bekanntmachung geben sollte, werden diese ebenfalls auf dieser Internetseite bekannt gemacht. Die Bewerber sind selbst verpflichtet, diese Information in regelmäßigen Abständen einzuholen. Die zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellten Formblätter sind in der dort vorgegebenen Reihenfolge zu verwenden. Soweit ergänzenden Ausführungen gemacht werden sollen, ist dies deutlich zu kennzeichnen und ggf. als Anlagen beizufügen. Die Teilnahmeanträge sind in 4-facher Ausfertigung (ein Original und drei Kopien), jedes Exemplar als getrenntes Leseexemplar geheftet, bei der Auftraggeberin einzureichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Beratungsleistungen im Zuge eines Vorhabens zur nachhaltigen Verankerung der Kundenorientierung. Dazu gehören:
— Management- und Strategieberatung,
— Konzept- und Methodenberatung,
— Umsetzungsbegleitung,
— Projektleitung und -management.
Die Beratungsleistungen beziehen sich auf strukturelle und kulturelle Maßnahmen sowie Change Management-Aspekte. Schwerpunkt bilden Herangehensweise und Maßnahmen zur kulturellen Verankerung der Kundenorientierung. Damit verbinden sich folgende Aufgaben:
Die Beratungsleistungen beziehen sich auf strukturelle und kulturelle Maßnahmen sowie Change Management-Aspekte. Schwerpunkt bilden Herangehensweise und Maßnahmen zur kulturellen Verankerung der Kundenorientierung. Damit verbinden sich folgende Aufgaben:
— Untersuchungen und Analysen,
— Konzeption von Vorgehen und Methodik,
— Umsetzungsplanung und Steuerung,
— Veränderungsmanagement,
— Aufbau Kennzahlensystem und Berichtswesen,
— Qualitätsmanagement,
— Organisationsdesign,
— Methodenunterstützung,
— Auswertungen,
— Workshop-Planung und Durchführung,
— Präsentationen,
— Training/Coaching,
— Kommunikation.
Verbindliche Umsatzvolumen können nicht garantiert werden.
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin hat die einseitige Option, den Auftragnehmer mit weiteren Projektleistungen in Höhe von bis zu max. 1 500 000 EUR zu beauftragen, wobei sich die Projektlaufzeit auf bis zu 60 Monate verlängern kann.
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: 44/2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bundesrepublik Deutschland, Freistaaten Sachsen und Thüringen, 01067 Dresden.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgend geforderte Eigenerklärung ist zwingend bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags einzureichen. Die nicht rechtzeitige oder unvollständige Vorlage dieser Erklärung führt zum zwingenden Ausschluss des Teilnahmeantrages. Soweit der Teilnahmeantrag von einer Bietergemeinschaft eingereicht wird, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit einzureichen.
Die nachfolgend geforderte Eigenerklärung ist zwingend bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags einzureichen. Die nicht rechtzeitige oder unvollständige Vorlage dieser Erklärung führt zum zwingenden Ausschluss des Teilnahmeantrages. Soweit der Teilnahmeantrag von einer Bietergemeinschaft eingereicht wird, hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit einzureichen.
1) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Anlage 1 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachfolgend geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise sind zwingend bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen. Die nicht rechtzeitige und/oder unvollständige Vorlage dieser Anforderungen führt zum zwingenden Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die nachfolgend geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise sind zwingend bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen. Die nicht rechtzeitige und/oder unvollständige Vorlage dieser Anforderungen führt zum zwingenden Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Mindeststandards:
Die Auftraggeberin betrachtet lediglich solche Bewerber als geeignet, welche im Schnitt der letzten 3 Geschäftsjahre einen Mindestumsatz von 9 000 000 EUR pro Geschäftsjahr nachweisen können.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgend geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise sind zwingend bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen. Die nicht rechtzeitige und/oder unvollständige Vorlage dieser Anforderungen führt zum zwingenden Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Die nachfolgend geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise sind zwingend bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen. Die nicht rechtzeitige und/oder unvollständige Vorlage dieser Anforderungen führt zum zwingenden Ausschluss des Teilnahmeantrags.
1) detaillierte Darstellung von Erfahrungen über die Beratung und Begleitung von Unternehmen aus den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Dienstleistungen und/oder Versicherungen bei der Verankerung der Kundenorientierung inklusive der Schwerpunkte Veränderungsmanagement,
1) detaillierte Darstellung von Erfahrungen über die Beratung und Begleitung von Unternehmen aus den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Dienstleistungen und/oder Versicherungen bei der Verankerung der Kundenorientierung inklusive der Schwerpunkte Veränderungsmanagement,
Unternehmenskultur, Prozessoptimierung und Organisationsdesign innerhalb der letzten 3 Jahre unter Angabe von:
a) Auftraggeber (abstrakte Beschreibung ausreichend),
b) Ansprechpartner,
c) detaillierte Beschreibung des Auftragsgegenstands unter Berücksichtigung der unter Punkt IV.1.2) angegebenen Bewertungskriterien. Die Bewerber sollen hinreichende Angaben zu den dort aufgeführten Kriterien machen, um diese einer Bewertung zuzuführen,
c) detaillierte Beschreibung des Auftragsgegenstands unter Berücksichtigung der unter Punkt IV.1.2) angegebenen Bewertungskriterien. Die Bewerber sollen hinreichende Angaben zu den dort aufgeführten Kriterien machen, um diese einer Bewertung zuzuführen,
d) Umfang (Beratertage oder Rechnungswert sowie Angabe der eingesetzten Beratertypen),
e) Bearbeitungszeitraum.
Es sind Referenzprojekte zu benennen, die bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrages abgeschlossen sind oder bei denen die die Referenz betreffende Phase entsprechend abgeschlossen ist, um ggf. die Referenz überprüfen zu können.
2. Angabe der beruflichen Befähigung und Darstellung von Referenzen gemäß 1) des/der Berater, welcher/welche für die Erfüllung des Auftrags vorgesehen ist/sind unter Angabe von:
a) Berufsabschluss und Qualifikationen,
b) beruflichem Werdegang,
c) detaillierter Darstellung der Referenzen gemäß 1) unter Berücksichtigung der unter Punkt IV.1.2) angegebenen Bewertungskriterien. Die Bewerber sollen hinreichende Angaben zu den dort aufgeführten näheren Kriterien machen, um diese einer Bewertung zuzuführen.
c) detaillierter Darstellung der Referenzen gemäß 1) unter Berücksichtigung der unter Punkt IV.1.2) angegebenen Bewertungskriterien. Die Bewerber sollen hinreichende Angaben zu den dort aufgeführten näheren Kriterien machen, um diese einer Bewertung zuzuführen.
Mindeststandards:
Die Auftraggeberin betrachtet lediglich solche Bewerber als geeignet, welche mindestens 3 relevante Projekte zu 1) mit einem Volumen von je mindestens 1 000 000 EUR exkl. MwSt. nachweisen können. Dabei muss 1 Projekt mindestens 2 der unter Punkt 1) benannten Schwerpunkte und 2 Projekte jeweils mindestens einen der unter Punkt 1) benannten Schwerpunkte zum Gegenstand haben. Insgesamt müssen diese Referenzen alle der unter Punkt 1) benannten Schwerpunkte enthalten. Alternativ dazu kann der Bewerber 2 relevante Projekte zu 1) einreichen, sofern diese ein Volumen von je mindestens 1 000 000 EUR exkl. MwSt. und zusammen mindestens ein Volumen von 3 000 000 EUR exkl. MwSt. umfassen. Weiterhin müssen diese Referenzen zusammen alle der unter Punkte 1) benannten Schwerpunkte enthalten.
Die Auftraggeberin betrachtet lediglich solche Bewerber als geeignet, welche mindestens 3 relevante Projekte zu 1) mit einem Volumen von je mindestens 1 000 000 EUR exkl. MwSt. nachweisen können. Dabei muss 1 Projekt mindestens 2 der unter Punkt 1) benannten Schwerpunkte und 2 Projekte jeweils mindestens einen der unter Punkt 1) benannten Schwerpunkte zum Gegenstand haben. Insgesamt müssen diese Referenzen alle der unter Punkt 1) benannten Schwerpunkte enthalten. Alternativ dazu kann der Bewerber 2 relevante Projekte zu 1) einreichen, sofern diese ein Volumen von je mindestens 1 000 000 EUR exkl. MwSt. und zusammen mindestens ein Volumen von 3 000 000 EUR exkl. MwSt. umfassen. Weiterhin müssen diese Referenzen zusammen alle der unter Punkte 1) benannten Schwerpunkte enthalten.
Die Referenzprojekte oder die die Referenz betreffende Phase müssen innerhalb der letzten 3 Jahre, bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrages umgesetzt worden sein. Sofern der Rechnungswert nicht angegeben werden kann bzw. darf, ist pro Referenz ausdrücklich zu versichern, dass der Rechnungswert das geforderte Mindestvolumen umfasst.
Die Referenzprojekte oder die die Referenz betreffende Phase müssen innerhalb der letzten 3 Jahre, bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrages umgesetzt worden sein. Sofern der Rechnungswert nicht angegeben werden kann bzw. darf, ist pro Referenz ausdrücklich zu versichern, dass der Rechnungswert das geforderte Mindestvolumen umfasst.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung. Soweit sich Bietergemeinschaften an dem Teilnahmewettbewerb beteiligen, ist dies deutlich zu kennzeichnen. Bietergemeinschaften haben die Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 3 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen) einzureichen, in welcher diese zu erklären haben, dass sie gesamtschuldnerisch haften und einen Bevollmächtigten benennen, welcher alle Mitglieder der Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt. Soweit die Bietergemeinschaftserklärung nicht bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags vorliegt, wird der Teilnahmeantrag zwingend vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung. Soweit sich Bietergemeinschaften an dem Teilnahmewettbewerb beteiligen, ist dies deutlich zu kennzeichnen. Bietergemeinschaften haben die Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 3 der von der Auftraggeberin zum Teilnahmewettbewerb zur Verfügung gestellten Unterlagen) einzureichen, in welcher diese zu erklären haben, dass sie gesamtschuldnerisch haften und einen Bevollmächtigten benennen, welcher alle Mitglieder der Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt. Soweit die Bietergemeinschaftserklärung nicht bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung des Teilnahmeantrags vorliegt, wird der Teilnahmeantrag zwingend vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Referenzprojekte zur Verankerung der Kundenorientierung gemäß der geforderten Mindeststandards (5 Punkte gewichtet mit Faktor 7) mit folgenden Unterkriterien:
a) Lösungen berücksichtigen unternehmensspezifische Besonderheiten des jeweiligen Auftraggebers (z. B. Markt-und Wettbewerbssituation, Kundenstruktur etc.),
b) kritische Analyse und Umsetzungsfähigkeit der Lösungen sowie Einbeziehung und Begleitung der Betroffenen,
c) Wirtschaftlicher Ressourceneinsatz: die ausgewählten Beratertypen und Aufwände rechtfertigen den erwarteten Nutzen,
d) die angewandten Methoden sind vielseitig, nachvollziehbar und adressatengerecht,
e) Branchenerfahrungen im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (alle Kriterien gleich gewertet).
Es werden lediglich die Referenzen bewertet, welche das unter Punkt III.2.3 1) geforderte Mindestauftragsvolumen ausweisen. Es wird jede Referenz einzeln bewertet. Die Referenz mit der höchsten Punktzahl fließt in die Wertung ein.
2. Qualifikation der vorgesehenen Berater (5 Punkte gewichtet mit Faktor 3) mit folgenden Unterkriterien:
a) breites Fachwissen auf dem Gebiet Kundenorientierung und Kundenloyalität sowie zu den Themen Veränderungsmanagement, Unternehmenskultur, Prozessoptimierung und Organisationsdesign,
b) nachgewiesene Erfahrungen in Bezug auf die Beratung bei der Verankerung der Kundenorientierung in Unternehmen aus den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Dienstleistungen und/oder Versicherungen inkl. der Schwerpunkte Veränderungsmanagement, Unternehmenskultur, Prozessoptimierung und Organisationsdesign,
b) nachgewiesene Erfahrungen in Bezug auf die Beratung bei der Verankerung der Kundenorientierung in Unternehmen aus den Bereichen öffentliche Einrichtungen, Dienstleistungen und/oder Versicherungen inkl. der Schwerpunkte Veränderungsmanagement, Unternehmenskultur, Prozessoptimierung und Organisationsdesign,
c) nachgewiesene Erfahrungen in der Beratung von Unternehmen im Bereich Gesetzliche Krankenversicherung,
d) Projektleitungs- und Projektmanagementerfahrung,
e) Kommunikationsfähigkeit: Moderations- und Präsentationserfahrungen im Rahmen der Referenz-Projekte sowie Coachingkompetenzen (alle Kriterien gleich gewertet).
Die Punkte werden wie folgt vergeben: 1 Punkt = vollständig bis überwiegend nachvollziehbar gegeben, 0,5 Punkte = teilweise nachvollziehbar gegeben, 0 Punkte = kaum bis nicht nachvollziehbar gegeben. Bei Punktgleichheit erhält der Bewerber den Vorzug, der mit seinen Referenzen die Schwerpunkte gemäß Punkt III.2.3 1) am häufigsten bedient. Im Weiteren entscheidet das Los.
Die Punkte werden wie folgt vergeben: 1 Punkt = vollständig bis überwiegend nachvollziehbar gegeben, 0,5 Punkte = teilweise nachvollziehbar gegeben, 0 Punkte = kaum bis nicht nachvollziehbar gegeben. Bei Punktgleichheit erhält der Bewerber den Vorzug, der mit seinen Referenzen die Schwerpunkte gemäß Punkt III.2.3 1) am häufigsten bedient. Im Weiteren entscheidet das Los.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-08-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: AOK Plus – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Stabsbereich Recht, Referat Zentrale Vergabestelle
Frau Justitiarin Nadja Reinbold
Internetadresse: www.aokplus-online.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 44/2014
Zusätzliche Informationen
Der Auftrag wird nach den Regeln des GWB und der VOF vergeben.
Die Auftraggeberin behält sich vor, den Auftragnehmer im Wege des Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb nach § 3 Abs. 4 (e) VOF mit weiteren, gleichartigen Leistungen zu beauftragen.
Die Auftraggeberin stellt für die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs Unterlagen zur Verfügung, welche zur Erstellung des Teilnahmeantrags verwendet werden sollen. Die Unterlagen sind auf der Internetseite http://www.aok.de/portale/aokplus/ausschreibung/html/kundenloyalitaet_teilnahmewettbewerb unter Verwendung des Passwortes xm0RC9U8 abrufbar. Soweit es Änderungen oder Ergänzungen zum Inhalt dieser Bekanntmachung geben sollte, werden diese ebenfalls auf dieser Internetseite bekannt gemacht. Die Bewerber sind selbst verpflichtet, diese Information in regelmäßigen Abständen einzuholen. Die zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellten Formblätter sind in der dort vorgegebenen Reihenfolge zu verwenden. Soweit ergänzenden Ausführungen gemacht werden sollen, ist dies deutlich zu kennzeichnen und ggf. als Anlagen beizufügen. Die Teilnahmeanträge sind in 4-facher Ausfertigung (ein Original und drei Kopien), jedes Exemplar als getrenntes Leseexemplar geheftet, bei der Auftraggeberin einzureichen.
Die Auftraggeberin stellt für die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs Unterlagen zur Verfügung, welche zur Erstellung des Teilnahmeantrags verwendet werden sollen. Die Unterlagen sind auf der Internetseite http://www.aok.de/portale/aokplus/ausschreibung/html/kundenloyalitaet_teilnahmewettbewerb unter Verwendung des Passwortes xm0RC9U8 abrufbar. Soweit es Änderungen oder Ergänzungen zum Inhalt dieser Bekanntmachung geben sollte, werden diese ebenfalls auf dieser Internetseite bekannt gemacht. Die Bewerber sind selbst verpflichtet, diese Information in regelmäßigen Abständen einzuholen. Die zur Durchführung des Teilnahmewettbewerbs zur Verfügung gestellten Formblätter sind in der dort vorgegebenen Reihenfolge zu verwenden. Soweit ergänzenden Ausführungen gemacht werden sollen, ist dies deutlich zu kennzeichnen und ggf. als Anlagen beizufügen. Die Teilnahmeanträge sind in 4-facher Ausfertigung (ein Original und drei Kopien), jedes Exemplar als getrenntes Leseexemplar geheftet, bei der Auftraggeberin einzureichen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@ldl.sachsen.de📧
Telefon: +49 3419771402📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
„§ 101a Informations- und Wartepflicht.
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b Unwirksamkeit.
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
1. gegen § 101a verstoßen hat...
§ 107 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind....
§ 114 Entscheidung der Vergabekammer.
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden....“.
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr „unverzüglich“ i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr „unverzüglich“ i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
Quelle: OJS 2014/S 134-240985 (2014-07-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-11-05) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Stabsbereich Recht, Referat Zentrale Vergabestelle
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-10-20 📅
Name: Bain & Company Germany, Inc.
Postanschrift: Karlsplatz 1
Postort: München
Postleitzahl: 80335
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber 1. gegen § 101a verstoßen hat...
(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden...“.