Die Zentrale des DWD befindet sich in Offenbach am Main. Der DWD wird weiterhin durch sechs große Niederlassungen - Hamburg, Potsdam, Leipzig, Essen, Stuttgart und München - repräsentiert. Der Deutsche Wetterdienst hat beschlossen, seine Niederlassung Potsdam in der Michendorfer Chaussee 23 neu zu errichten. Zur Vergabe der Leistungen der Objekt- und Freianlagenplanung für die Baumaßnahme der Niederlassung Potsdam wurde ein interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten nach den RPW 2013 und VOF 2009 durchgeführt. Das Ergebnis wird im März 2014 erwartet und Grundlage der weiteren Planung. Im Falle der Einladung zum Verhandlungsgespräch wird den eingeladenen Bewerbern der Vorentwurf zur Verfügung gestellt. Projektbeschreibung: Das für die Niederlassung Potsdam geforderte Flächen- und Raumprogramm von rd. 6.000 m² (Büros, Rechenzentrum, einfache physikalische Labore, Küche, Kantine, Werkstätten, Lager) soll in einem funktional optimierten Gebäudeensemble als Neubau realisiert werden. Messfelder, Antennenaufstellflächen etc. müssen in den funktionalen Zusammenhang der Organisationseinheiten des DWD integriert werden. Der funktionale Schwerpunkt der Neubaumaßnahme ist das Desaster-Backup-Rechenzentrum (DBRZ), das anteilig mit einer Nutzfläche von rd. 440 m² in o.g. Nutzfläche enthalten ist (zzgl. einer Fläche von 300 m² für einen Doppelboden). Das DBRZ hat die Aufgabe, für alle gesetzlichen und vertraglich unabdingbaren Aufgaben des DWD die dafür notwendige IT-Produktion aufrecht zu erhalten, sollte der Standort Offenbach und damit das DMRZ (Deutsches Meteorologisches Rechenzentrum) durch einen Störungsfall länger als 24 Stunden ausfallen. Mit der Klassifizierung nach TIER-III-Standard soll eine Verfügbarkeit von 99,98% sichergestellt werden. Das DBRZ wird als zutrittskontrollierter Bereich in Potsdam betrieben. Von Offenbach besteht über eine Managementebene der Gebäudeleittechnik die Möglichkeit des Monitorings und der Fernadministration aller Prozesse der Betriebstechnik. Es ist als eigenständiger Sicherheitsbereich zu planen mit konsequenter Trennung der betriebstechnischen Anlagen und der Gebäudeleittechnik des DBRZ von den übrigen Gebäuden der Liegenschaft. Die Infrastruktur des DBRZ muss für eine ständige Erneuerung von Hochleistungsrechnern im 3- bis 5-Jahres-Rhythmus ausgelegt werden. Mögliche Erweiterungen des Rechenzentrums durch sukzessive Anbauten an den Neubau sind in der Objektplanung der Neubaumaßnahme berücksichtigt. Eine modulare Bauweise und Anlagenauslegung ist bei der Planung der technischen Ausrüstung entsprechend erforderlich. Weiterhin ist die Technik für Satellitenempfangsanlagen für geostationäre und polumlaufende Satelliten zu planen. Das DBRZ versorgt darüber hinaus alle auf der Liegenschaft angesiedelten Organisationseinheiten mit informationstechnischen Dienstleistungen. Weiterhin soll die Abwärme des DBRZ für die Wärmeversorgung genutzt werden. Planungsgrundlage für die Infrastruktur sind der Grundschutzkatalog und das Hochverfügbarkeitskompendium gemäß BSI. Im Sinne des Leitfadens "Nachhaltiges Bauen" sind zur Sicherstellung der Energieeffizienz für das DBRZ eigene Energiemess-, Verbrauchs- und Überwachungseinrichtungen (Monitoring) erforderlich. Für die Energieeffizienz und das Monitoring sind die entsprechenden BSI-Leitfäden und aktuellen Vorgaben der "Green-IT" zu berücksichtigen sowie eine Gesamtbetriebskostenbetrachtung durchzuführen. Eckwerte der Medienversorgung: Elektrische Leistung 1,0 MW, Kühlleistung 0,7 MW. Die Baukosten für das DBRZ wurden in der ES-Bau mit rd. 11,4 Mio EURO inkl. MwSt. ermittelt, davon 11 Mio. EUR für die KG 400 und 0,4 Mio. EUR für die KG 540. Die Baukosten DBRZ betragen 52 % der Gesamtbaukosten. Nach derzeitiger Planung ist der Baubeginn Mitte 2015, die Fertigstellung Ende 2019 vorgesehen. Grundsätzlich ist die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 55 HOAI Leistungsphasen 2 - 8, beabsichtigt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen, zunächst bis einschließlich Leistungsphase 4. Die Leistungen werden nach HOAI § 56, Honorarzone II bzw. III Mindestsatz vergütet. Im Falle der Beauftragung ist beabsichtigt, das Vorhaben als Pilotprojekt zur Adjudikation im Bundeshochbau durchzuführen. Die Adjudikation als ein Verfahren der außergerichtlichen Streitbeilegung soll auf Grundlage der Streitlösung für das Bauwesen (SL Bau) baubegleitend durchgeführt werden (weitere Informationen zur SL Bau unter folgendem Link: http://dg-baurecht.de/sl-bau.html). Für Bauleistungen sollen entsprechende Regelungen in die Vergabe- und Vertragsunterlagen aufgenommen werden. Für Planungsleistungen soll die Adjudikation auf freiwilliger Basis zusätzlich vereinbart werden können. Die Neubaumaßnahme DWD Niederlassung Potsdam zeichnet sich wie folgt aus: 1.Typologie: Büro- und Verwaltungsneubau mit einfachen technischen Laboren und Desaster-Backup-Rechenzentrums (DBRZ); 2. Nutzfläche von rd. 6.000,00 m² inkl. DBRZ; 3. DBRZ mit einer Nutzfläche von rd. 740 m²; 4. DBRZ als eigenständiger Sicherheitsbereich mit baulicher und funktionaler Erweiterbarkeit; 5. Rechenzentrum Klassifizierung gem. TIER-III-Standard mit optimiertem Energieverbrauch nach Green-IT; 6. Für die Planung und Ausführung sind ca. 60 Monate vorgesehen; 7. Fertigstellung: Ende 2019; 8. Gesamtkosten KG 400 rd. 11,0 Mio. EUR (DIN 276 neu) und KG 540 rd. 0,4 Mio. EUR.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-24.
Auftragsbekanntmachung (2014-02-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Haustechnik
Menge oder Umfang: siehe II.1.5) dieser Bekanntmachung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Haustechnik📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB), Zentrale Vergabestelle/Außenstelle Bernau
Postanschrift: Hans-Wittwer-Straße 10
Postleitzahl: 16321
Postort: Bernau bei Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.blb.brandenburg.de🌏
E-Mail: info.zvg.bernau@blb.brandenburg.de📧
Fax: +49 3338701668 📠
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter für die Abgabe eines Teilnahmeantrages stehen ab 25.2.2014 unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de.zum Download bereit. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich.
Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter werden in die Wertung einbezogen. Zusätzlich benannte Projektmitarbeiter werden zur Wahrung des Gleichbehandlungssatzes nicht gewertet.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Umsätze von Nachunternehmern werden bei der Ermittlung der Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben des Nachunternehmers werden bei der Ermittlung der Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und Referenzen von Nachunternehmern nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; Entsprechendes gilt für die Referenzen von Nachunternehmern bei der Wertung der Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Rückfragen sind auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de Projekt "DWD Niederlassung Potsdam_TA" zu stellen. Die Beantwortung von Bieteranfragen sowie sämtliche Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse https://vergabemarktplatz.brandenburg.de kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen. Die Bewerber sind selbst dafür verantwortlich, die aktuellen Informationen dort abzurufen.
8. Die Bewerberunterlagen (geheftete, nicht ringgebundene Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "DWD Niederlassung Potsdam_TA" beim BLB, Zentrale Vergabestelle-Bereich HOAI/VOF, Hans-Wittwer-Straße 10, Zi. 117, 16321 Bernau bei Berlin einzureichen.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YYEYHDQ
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter für die Abgabe eines Teilnahmeantrages stehen ab 25.2.2014 unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de.zum Download bereit. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich.
Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter werden in die Wertung einbezogen. Zusätzlich benannte Projektmitarbeiter werden zur Wahrung des Gleichbehandlungssatzes nicht gewertet.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Umsätze von Nachunternehmern werden bei der Ermittlung der Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben des Nachunternehmers werden bei der Ermittlung der Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und Referenzen von Nachunternehmern nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; Entsprechendes gilt für die Referenzen von Nachunternehmern bei der Wertung der Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Rückfragen sind auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de Projekt "DWD Niederlassung Potsdam_TA" zu stellen. Die Beantwortung von Bieteranfragen sowie sämtliche Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse https://vergabemarktplatz.brandenburg.de kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen. Die Bewerber sind selbst dafür verantwortlich, die aktuellen Informationen dort abzurufen.
8. Die Bewerberunterlagen (geheftete, nicht ringgebundene Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "DWD Niederlassung Potsdam_TA" beim BLB, Zentrale Vergabestelle-Bereich HOAI/VOF, Hans-Wittwer-Straße 10, Zi. 117, 16321 Bernau bei Berlin einzureichen.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YYEYHDQ
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Zentrale des DWD befindet sich in Offenbach am Main. Der DWD wird weiterhin durch sechs große Niederlassungen - Hamburg, Potsdam, Leipzig, Essen, Stuttgart und München - repräsentiert.
Der Deutsche Wetterdienst hat beschlossen, seine Niederlassung Potsdam in der Michendorfer Chaussee 23 neu zu errichten.
Zur Vergabe der Leistungen der Objekt- und Freianlagenplanung für die Baumaßnahme der Niederlassung Potsdam wurde ein interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten nach den RPW 2013 und VOF 2009 durchgeführt. Das Ergebnis wird im März 2014 erwartet und Grundlage der weiteren Planung. Im Falle der Einladung zum Verhandlungsgespräch wird den eingeladenen Bewerbern der Vorentwurf zur Verfügung gestellt.
Zur Vergabe der Leistungen der Objekt- und Freianlagenplanung für die Baumaßnahme der Niederlassung Potsdam wurde ein interdisziplinärer Realisierungswettbewerb für Architekten (federführend) und Landschaftsarchitekten nach den RPW 2013 und VOF 2009 durchgeführt. Das Ergebnis wird im März 2014 erwartet und Grundlage der weiteren Planung. Im Falle der Einladung zum Verhandlungsgespräch wird den eingeladenen Bewerbern der Vorentwurf zur Verfügung gestellt.
Projektbeschreibung:
Das für die Niederlassung Potsdam geforderte Flächen- und Raumprogramm von rd. 6.000 m² (Büros, Rechenzentrum, einfache physikalische Labore, Küche, Kantine, Werkstätten, Lager) soll in einem funktional optimierten Gebäudeensemble als Neubau realisiert werden. Messfelder, Antennenaufstellflächen etc. müssen in den funktionalen Zusammenhang der Organisationseinheiten des DWD integriert werden.
Das für die Niederlassung Potsdam geforderte Flächen- und Raumprogramm von rd. 6.000 m² (Büros, Rechenzentrum, einfache physikalische Labore, Küche, Kantine, Werkstätten, Lager) soll in einem funktional optimierten Gebäudeensemble als Neubau realisiert werden. Messfelder, Antennenaufstellflächen etc. müssen in den funktionalen Zusammenhang der Organisationseinheiten des DWD integriert werden.
Der funktionale Schwerpunkt der Neubaumaßnahme ist das Desaster-Backup-Rechenzentrum (DBRZ), das anteilig mit einer Nutzfläche von rd. 440 m² in o.g. Nutzfläche enthalten ist (zzgl. einer Fläche von 300 m² für einen Doppelboden).
Das DBRZ hat die Aufgabe, für alle gesetzlichen und vertraglich unabdingbaren Aufgaben des DWD die dafür notwendige IT-Produktion aufrecht zu erhalten, sollte der Standort Offenbach und damit das DMRZ (Deutsches Meteorologisches Rechenzentrum) durch einen Störungsfall länger als 24 Stunden ausfallen. Mit der Klassifizierung nach TIER-III-Standard soll eine Verfügbarkeit von 99,98% sichergestellt werden.
Das DBRZ hat die Aufgabe, für alle gesetzlichen und vertraglich unabdingbaren Aufgaben des DWD die dafür notwendige IT-Produktion aufrecht zu erhalten, sollte der Standort Offenbach und damit das DMRZ (Deutsches Meteorologisches Rechenzentrum) durch einen Störungsfall länger als 24 Stunden ausfallen. Mit der Klassifizierung nach TIER-III-Standard soll eine Verfügbarkeit von 99,98% sichergestellt werden.
Das DBRZ wird als zutrittskontrollierter Bereich in Potsdam betrieben. Von Offenbach besteht über eine Managementebene der Gebäudeleittechnik die Möglichkeit des Monitorings und der Fernadministration aller Prozesse der Betriebstechnik.
Es ist als eigenständiger Sicherheitsbereich zu planen mit konsequenter Trennung der betriebstechnischen Anlagen und der Gebäudeleittechnik des DBRZ von den übrigen Gebäuden der Liegenschaft.
Die Infrastruktur des DBRZ muss für eine ständige Erneuerung von Hochleistungsrechnern im 3- bis 5-Jahres-Rhythmus ausgelegt werden. Mögliche Erweiterungen des Rechenzentrums durch sukzessive Anbauten an den Neubau sind in der Objektplanung der Neubaumaßnahme berücksichtigt. Eine modulare Bauweise und Anlagenauslegung ist bei der Planung der technischen Ausrüstung entsprechend erforderlich.
Die Infrastruktur des DBRZ muss für eine ständige Erneuerung von Hochleistungsrechnern im 3- bis 5-Jahres-Rhythmus ausgelegt werden. Mögliche Erweiterungen des Rechenzentrums durch sukzessive Anbauten an den Neubau sind in der Objektplanung der Neubaumaßnahme berücksichtigt. Eine modulare Bauweise und Anlagenauslegung ist bei der Planung der technischen Ausrüstung entsprechend erforderlich.
Weiterhin ist die Technik für Satellitenempfangsanlagen für geostationäre und polumlaufende Satelliten zu planen.
Das DBRZ versorgt darüber hinaus alle auf der Liegenschaft angesiedelten Organisationseinheiten mit informationstechnischen Dienstleistungen. Weiterhin soll die Abwärme des DBRZ für die Wärmeversorgung genutzt werden.
Planungsgrundlage für die Infrastruktur sind der Grundschutzkatalog und das Hochverfügbarkeitskompendium gemäß BSI.
Im Sinne des Leitfadens "Nachhaltiges Bauen" sind zur Sicherstellung der Energieeffizienz für das DBRZ eigene Energiemess-, Verbrauchs- und Überwachungseinrichtungen (Monitoring) erforderlich.
Für die Energieeffizienz und das Monitoring sind die entsprechenden BSI-Leitfäden und aktuellen Vorgaben der "Green-IT" zu berücksichtigen sowie eine Gesamtbetriebskostenbetrachtung durchzuführen.
Eckwerte der Medienversorgung: Elektrische Leistung 1,0 MW, Kühlleistung 0,7 MW.
Die Baukosten für das DBRZ wurden in der ES-Bau mit rd. 11,4 Mio EURO inkl. MwSt. ermittelt, davon 11 Mio. EUR für die KG 400 und 0,4 Mio. EUR für die KG 540. Die Baukosten DBRZ betragen 52 % der Gesamtbaukosten.
Nach derzeitiger Planung ist der Baubeginn Mitte 2015, die Fertigstellung Ende 2019 vorgesehen.
Grundsätzlich ist die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 55 HOAI Leistungsphasen 2 - 8, beabsichtigt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen, zunächst bis einschließlich Leistungsphase 4. Die Leistungen werden nach HOAI § 56, Honorarzone II bzw. III Mindestsatz vergütet.
Grundsätzlich ist die Vergabe der Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI Teil 4, Abschnitt 2, § 55 HOAI Leistungsphasen 2 - 8, beabsichtigt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen, zunächst bis einschließlich Leistungsphase 4. Die Leistungen werden nach HOAI § 56, Honorarzone II bzw. III Mindestsatz vergütet.
Im Falle der Beauftragung ist beabsichtigt, das Vorhaben als Pilotprojekt zur Adjudikation im Bundeshochbau durchzuführen. Die Adjudikation als ein Verfahren der außergerichtlichen Streitbeilegung soll auf Grundlage der Streitlösung für das Bauwesen (SL Bau) baubegleitend durchgeführt werden (weitere Informationen zur SL Bau unter folgendem Link: http://dg-baurecht.de/sl-bau.html). Für Bauleistungen sollen entsprechende Regelungen in die Vergabe- und
Im Falle der Beauftragung ist beabsichtigt, das Vorhaben als Pilotprojekt zur Adjudikation im Bundeshochbau durchzuführen. Die Adjudikation als ein Verfahren der außergerichtlichen Streitbeilegung soll auf Grundlage der Streitlösung für das Bauwesen (SL Bau) baubegleitend durchgeführt werden (weitere Informationen zur SL Bau unter folgendem Link: http://dg-baurecht.de/sl-bau.html). Für Bauleistungen sollen entsprechende Regelungen in die Vergabe- und
Vertragsunterlagen aufgenommen werden. Für Planungsleistungen soll die Adjudikation auf freiwilliger Basis zusätzlich vereinbart werden können.
Die Neubaumaßnahme DWD Niederlassung Potsdam zeichnet sich wie folgt aus:
1.Typologie: Büro- und Verwaltungsneubau mit einfachen technischen Laboren und Desaster-Backup-Rechenzentrums (DBRZ);
2. Nutzfläche von rd. 6.000,00 m² inkl. DBRZ;
3. DBRZ mit einer Nutzfläche von rd. 740 m²;
4. DBRZ als eigenständiger Sicherheitsbereich mit baulicher und funktionaler Erweiterbarkeit;
5. Rechenzentrum Klassifizierung gem. TIER-III-Standard mit optimiertem Energieverbrauch nach Green-IT;
6. Für die Planung und Ausführung sind ca. 60 Monate vorgesehen;
7. Fertigstellung: Ende 2019;
8. Gesamtkosten KG 400 rd. 11,0 Mio. EUR (DIN 276 neu) und KG 540 rd. 0,4 Mio. EUR.
Referenznummer: ZVG 63/2014
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Potsdam
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerbungsbogen.
2. Auszug aus dem Handelsregister, Partnerschaftsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers, soweit Eintragungspflicht besteht.
Im Bewerbungsbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
3. Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftliche Verknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Bewerberbogen Anlage 5);
4. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Bewerbungsbogen Anlage 6);
5. Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers, bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften der für die Dienstleistung verantwortlichen Person(en) (Projektverantwortlicher), durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur oder Beratender Ingenieur" gemäß dem Brandenburgischen Ingenieurgesetz (BbgIngG) vom 05.12.2013 (Anlage 7).
5. Nachweis über die berufliche Befähigung des Bewerbers, bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften der für die Dienstleistung verantwortlichen Person(en) (Projektverantwortlicher), durch Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur oder Beratender Ingenieur" gemäß dem Brandenburgischen Ingenieurgesetz (BbgIngG) vom 05.12.2013 (Anlage 7).
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben des BbgIngG § 1 erfüllt sind.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben des BbgIngG § 1 erfüllt sind.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:
1. den Gesamtumsatz (netto) für Dienstleistungen der Technischen Ausrüstung (Leistungen gem. § 54 HOAI 2009), jeweils in den letzten 3 Jahren (2012, 2011, 2010) und
2. den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen jeweils in den letzten 3 Jahren (2012, 2011, 2010). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur Umsätze zu berücksichtige, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Hauptgegenstand der Ausschreibung sind (komplexe Anlagen mit erhöhten Anforderungen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. den Umsatz (netto) für entsprechende Dienstleistungen jeweils in den letzten 3 Jahren (2012, 2011, 2010). Bei der Ermittlung der Umsätze für entsprechende Dienstleistungen sind nur Umsätze zu berücksichtige, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Hauptgegenstand der Ausschreibung sind (komplexe Anlagen mit erhöhten Anforderungen).
Mindeststandards: keine.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:
1. Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde von 2 vorgesehenen Projektverantwortlichen:
1. Name, Vorname, Berufsausbildung, Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Master oder vergleichbare Abschlüsse sowie eine Kopie des jeweiligen Zeugnisses oder der entsprechenden Urkunde von 2 vorgesehenen Projektverantwortlichen:
1. einem Projektleiter, 2. einem stellvertretenden Projektleiter;
2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung des Büros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nach Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderen Ingenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern.
3. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben zu max. 3 Referenzprojekten im Bereich Technische Ausrüstung nachzuweisen:
a.) Die innerhalb der letzten 5 Jahre (nach 1/2009) realisiert und spätestens 2013 fertig gestellt worden sind, d.h. die Fertigstellung der LPH 8 gem. § 33 HOAI (2009) muss erfolgt sein und darf max. 5 Jahre zurückliegen, Übergabe an den Bauherren nach dem 1.1.2009 bis Ende 2013,
a.) Die innerhalb der letzten 5 Jahre (nach 1/2009) realisiert und spätestens 2013 fertig gestellt worden sind, d.h. die Fertigstellung der LPH 8 gem. § 33 HOAI (2009) muss erfolgt sein und darf max. 5 Jahre zurückliegen, Übergabe an den Bauherren nach dem 1.1.2009 bis Ende 2013,
b.) mit einer Brutto-Grundfläche von mindestens 4.000 m².
Um zur Wertung zugelassen zu werden muss mindestens 1 dieser 3 Referenzprojekte alle drei folgenden Positionen [c.), d.) und e.)] erfüllen:
c.) Nutzung als Büro-/Verwaltungsgebäude mit autarkem Rechenzentrum nach TIER-III Standard oder vergleichbar
d.) BGF größer/gleich 10.000 m²
e.) für die Anlagegruppen mindestens 3 - 5 und 8 gem. § 51 HOAI (2009) die Leistungsphasen 2 - 8, § 53 HOAI (2009) vom Bewerber/Bewerbergemeinschaft erbracht worden sein.
Es werden nur Referenzprojekte gewertet, welche die vorgenannten Bedingungen erfüllen und von dem auf Seite 1 des Bewerberbogens angegebenen Bewerber / der Bewerbergemeinschaft (inklusive Subunternehmer, sofern zutreffend) bearbeitet wurden.
Die 3 Referenzprojekte sollen auf jeweils max. zwei DIN-A4-Seiten (einseitig) in Form von Texten, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage werden die Referenzen nicht gewertet.
Zu den Referenzprojekten müssen jeweils folgende Angaben vollständig vorliegen (Mindestbedingung für die Wertungsfähigkeit des Teilnahmeantrages):
— Bezeichnung der Maßnahme,
— Auftraggeber und Ansprechpartner mit Telefonnummer,
— Objektplaner/Architekt und Ansprechpartner mit Telefonnummer,
— Ort des Bauvorhabens,
— Datum der Fertigstellung der LPH 8 (§ 33 HOAI 2009),
— Bearbeitungszeitraum durch den Bewerber
— Gebäudetyp / Nutzung
— Brutto-Grundfläche in m²
— davon anteilig Brutto-Grundfläche in m² des Rechenzentrums
— bearbeitete Anlagegruppen gem. § 51 HOAI 2009
— bearbeitete Leistungsphasen gem. § 53 HOAI 2009
— öffentlicher Auftraggeber
— spezifische Aspekte der Baumaßnahme:
a.) Planung eines IT- Rechenzentrums vergleichbar TIER-III-Standard
b.) Planung komplexer Gebäudetechnik mit Managementebene
c.) Planung hochverfügbarer IT Netzwerkinstallationen einschl. aktiver Komponenten
d.) Infrastrukturplanung von Versorgungsnetzen (MS-NS-Netze, Wärmeversorgung, zentrale Kälteversorgung, IT-Netze Backbone)
e.) Planung redundanter Raumluft-Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung
f.) Planung redundanter Stromversorgungsanlagen, Netzersatzanlagen, dynamische und statische USV- Anlagen Erfahrungen zur Planung von Mittelspannungsanlagen / Transformatorstationen
Hinweis:
Darüber hinaus gehende Unterlagen werden bei der Beurteilung der Bewerbung nicht berücksichtigt.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personenschäden und mind. 1.000.000 EUR für Sachschäden und Vermögensschäden durch Vorlage von Kopien des Versicherungsscheines oder einer entsprechenden Bestätigung des Versicherers beizubringen (Bewerbungsbogen Anlage 2).
Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personenschäden und mind. 1.000.000 EUR für Sachschäden und Vermögensschäden durch Vorlage von Kopien des Versicherungsscheines oder einer entsprechenden Bestätigung des Versicherers beizubringen (Bewerbungsbogen Anlage 2).
Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das 2-fache der Deckungssumme pro Jahr betragen.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung eines Versicherers, dass im Auftragsfall mit dem Bewerber eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung eines Versicherers, dass im Auftragsfall mit dem Bewerber eine Versicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossen werden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate (ab Tag der Bekanntmachung) sein und muss Angaben zur Versicherungsdauer machen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: BGB, HOAI 2013
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung, Bewerbungsbogen, Anlage 3) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe eines Teilnahmeantrages abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, und in der erklärt ist, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung, Bewerbungsbogen, Anlage 3) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe eines Teilnahmeantrages abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, und in der erklärt ist, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer vor Zuschlagserteilung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6 - Anlage 4).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer vor Zuschlagserteilung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6 - Anlage 4).
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Subunternehmerebene nicht zulässig.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Subunternehmerebene nicht zulässig.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Siehe III.2.1) dieser Bekanntmachung;
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß Absatz 1 benennen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Kriterien und Gewichtung:
1.0 Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre gemäß § 5 (4c) VOF 3 %:
— 3 % erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe von mindestens 600.000 EUR (netto) ausweist. /
2.0 Umsatz von vergleichbaren Leistungen (Planung komplexe Anlagen mit erhöhten Anforderungen) der letzten 3 Jahre 7 %:
— 7 % erhält der Teilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz für entsprechende Dienstleistungen in Höhe von mindestens 400.000 EUR (netto) ausweist. /
3.0 Angaben zu den vorgesehenen Projektverantwortlichen gemäß § 5 (5a), § 4 (3) VOF 8 %: /
— Projektleiter/Berufsjahre 5 %:
5 % erhält der Projektleiter, der mehr als 10 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist. /
— stellvertretende Projektleiter/Berufsjahre 3 %:
3 % erhält der stellvertretende Projektleiter, der mehr als 5 Berufsjahre als Dipl.-Ing. nachweist. /
— 3 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 9 Ingenieuren der Technischen Ausrüstung (angestellte Mitarbeiter und Führungskräfte) nachweist. /
— 3 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 9 Ingenieuren der Technischen Ausrüstung (angestellte Mitarbeiter und Führungskräfte) nachweist. /
— 4 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summer der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 4 Ingenieuren der Technischen Ausrüstung (angestellte Mitarbeiter und Führungskräfte) nachweist mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. /
— 4 % erhält ein Teilnahmeantrag, der in der Summer der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 4 Ingenieuren der Technischen Ausrüstung (angestellte Mitarbeiter und Führungskräfte) nachweist mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. /
5.0 Angaben zu den 3 Referenzprojekten im Bereich Technische Ausrüstung gemäß § 5 (5 b) VOF, Ziffer III.2.3: 75 %.
Jedes der 3 Referenzprojekte kann mit bis zu 25 % bewertet werden.
5.1 - 2 % erhält ein Referenzprojekt mit der Nutzung Büro- und Verwaltungsgebäude mit autarkem Rechenzentrum
5.2 - 2 % erhält ein Referenzprojekt mit einer Brutto-Grundfläche von 10.000 m² und mehr
5.3 - 3 % erhält ein Referenzprojekt, wenn der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für das Referenzobjekt die Anlagegruppen 1 bis 8 (§ 51 HOAI 2009) erbracht hat.
5.4 - 2 % erhält ein Referenzprojekt, wenn der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für das Referenzobjekt die Leistungsphasen 2 - 8 (§ 53 HOAI a. F.) erbracht hat.
5.5 - 2 % erhält ein Referenzprojekt, wenn der vorgesehene Projektleiter am genannten Referenzprojekt in Haupttätigkeit beteiligt war. /
5.6 - 2 % erhält ein Referenzprojekt, wenn die Leistungen für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sind und für sie eine von der zuständigen Behörde (des öffentlichen Auftraggebers) ausgestellte Bescheinigung beigebracht worden ist. /
5.7 - 12 % erhält ein Referenzprojekt, wenn es folgende spezifischen Aspekte/Kenntnisse darlegt:
a.) Planung von IT-Rechenzentrum nach TIER-III Standard o. vergleichbar;
b.) Planung komplexer Gebäudeleittechnik mit Managementebene;
d.) Infrastrukturplanung von Versorgungsnetzten (MS-NS-Netze, Wärmeversorgung, zentrale Kälteversorgung, IT-Netze Backbone);
e.) Planung redundanter Raumluft-Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung;
f.) Planung redundanter Stromversorgungsanlagen, Netzersatzanlagen, dynamische und statische USV-Anlagen.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Teichmann
Internetadresse: www.blb.brandenburg.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2014-07-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: ZVG 63/2014
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter für die Abgabe eines Teilnahmeantrages stehen ab 25.2.2014 unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de.zum Download bereit. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich.
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehreren vollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Die Formblätter für die Abgabe eines Teilnahmeantrages stehen ab 25.2.2014 unter http://vergabemarktplatz.brandenburg.de.zum Download bereit. Hierfür ist eine Registrierung auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg erforderlich.
Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.
Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern muss pro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständig ausgefüllt werden.
2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter werden in die Wertung einbezogen. Zusätzlich benannte Projektmitarbeiter werden zur Wahrung des Gleichbehandlungssatzes nicht gewertet.
2.2. Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten Projektmitarbeiter werden in die Wertung einbezogen. Zusätzlich benannte Projektmitarbeiter werden zur Wahrung des Gleichbehandlungssatzes nicht gewertet.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Umsätze von Nachunternehmern werden bei der Ermittlung der Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Umsätze von Nachunternehmern werden bei der Ermittlung der Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
4. Die Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben des Nachunternehmers werden bei der Ermittlung der Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und Referenzen von Nachunternehmern nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; Entsprechendes gilt für die Referenzen von Nachunternehmern bei der Wertung der Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
4. Die Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmen der Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben des Nachunternehmers werden bei der Ermittlung der Mitarbeiterzahlen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft und Referenzen von Nachunternehmern nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen im Auftragsfall zur Verfügung stellen wird; Entsprechendes gilt für die Referenzen von Nachunternehmern bei der Wertung der Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden, dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogen nicht zulässig;
6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertige Nachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen von Nachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein.
7. Rückfragen sind auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de Projekt "DWD Niederlassung Potsdam_TA" zu stellen. Die Beantwortung von Bieteranfragen sowie sämtliche Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal.
7. Rückfragen sind auf der Vergabeplattform des Landes Brandenburg unter https://vergabemarktplatz.brandenburg.de Projekt "DWD Niederlassung Potsdam_TA" zu stellen. Die Beantwortung von Bieteranfragen sowie sämtliche Kommunikation zwischen Bietern und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse https://vergabemarktplatz.brandenburg.de kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen. Die Bewerber sind selbst dafür verantwortlich, die aktuellen Informationen dort abzurufen.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse https://vergabemarktplatz.brandenburg.de kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen. Die Bewerber sind selbst dafür verantwortlich, die aktuellen Informationen dort abzurufen.
8. Die Bewerberunterlagen (geheftete, nicht ringgebundene Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "DWD Niederlassung Potsdam_TA" beim BLB, Zentrale Vergabestelle-Bereich HOAI/VOF, Hans-Wittwer-Straße 10, Zi. 117, 16321 Bernau bei Berlin einzureichen.
8. Die Bewerberunterlagen (geheftete, nicht ringgebundene Blätter) sind in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber "DWD Niederlassung Potsdam_TA" beim BLB, Zentrale Vergabestelle-Bereich HOAI/VOF, Hans-Wittwer-Straße 10, Zi. 117, 16321 Bernau bei Berlin einzureichen.
9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zur Verhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YYEYHDQ
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag beim Bundeskartellamt aufgrund eines erkannten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB nur zulässig, wenn der Antragsteller diesen zuvor unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei dem Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen, Zentrale Vergabestelle-Bereich HOAI/VOF, Hans-Wittwer-Straße 10, 16321 Bernau bei Berlin gerügt hat.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag beim Bundeskartellamt aufgrund eines erkannten Verstoßes gegen Vergabevorschriften ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB nur zulässig, wenn der Antragsteller diesen zuvor unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei dem Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen, Zentrale Vergabestelle-Bereich HOAI/VOF, Hans-Wittwer-Straße 10, 16321 Bernau bei Berlin gerügt hat.
Dies gilt auch für erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus der Auslobung ergeben. Hier muss die Rüge innerhalb der genannten Frist für die Abgabe der Projekte oder Teilnahmeanträge an o. g. Stelle eingereicht werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, hat der Antragsteller innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabstelle, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, seinen Antrag beim Bundeskartellamt einzureichen.