Einführung des SAP NewGL und Umsetzung eines neuen integrierten Kontenplans in die IT-Landschaft der DEG

DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH

Die 1962 gegründete DEG ist seit 2001 eine 100 %ige Tochtergesellschaft der KfW Bankengruppe. Die DEG ist einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer für langfristige Projekt- und Unternehmensfinanzierungen. Als Finanzierungs- und Beratungsinstitut der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zur Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungs- und Transformationsländern finanziert und strukturiert sie seit mehr als 50 Jahren Investitionen privater Unternehmen in den Ländern. Die DEG ist Kreditinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1 KWG, ohne Inhaber einer Vollkonzession nach § 32 KWG zu sein. Die DEG ist vielmehr von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) gemäß § 2 Abs. 4 KWG freigestelltes Kreditinstitut. Als 100 %-ige Tochtergesellschaft der KfW-Bankengruppe orientiert sich die DEG freiwillig an den wesentlichen Maßstäben und Kriterien des KWG (z. B. § 25a KWG) sowie in Bezug auf das Risikomanagement an den aufsichtsbehördlichen Verlautbarungen, u. a. den von der BaFin herausgegebenen Mindestanforderungen für das Risikomanagement (MaRisk).
Die DEG operiert zu marktnahen Konditionen, um die Nachhaltigkeit ihrer Tätigkeit zu sichern.
Seit der Eingliederung in die KfW Bankengruppe im Jahr 2001 hat die DEG ein planmäßiges, zügiges Wachstum erzielt, das im Geschäftsjahr 2013 zu Neugeschäft von rund 1,45 Mrd. EUR und einer Bilanzsumme in Höhe von rund 4,79 Mrd. EUR geführt hat.
Zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der IT-Systeme wurde grundsätzlich entschieden, das Enhance Finance Architecture (EFA) Projekt durchzuführen. Im Rahmen dieses Projektes soll das SAP-Modul Accounting for Financial Instruments (AFI) in der Version 8.0 bis zum 1.1.2017 eingeführt werden. Zusätzlich soll im Rahmen eines Teilprojektes ein Upgrade von SAP FI classic auf SAP NewGL erfolgen. SAP NewGL soll in die IT Landschaft der DEG integriert werden.
Gegenstand der Ausschreibung sind die fachlichen und technischen Unterstützungsleistungen in allen Projektphasen bei der Einführung des SAP NewGL und der Umsetzung eines neuen integrierten Kontenplans in die IT-Landschaft der DEG. Grundsätzlich wird die fachliche Erstellung des neuen Kontenplans im Rahmen der SAP AFI Einführung durchgeführt. Die durch die SAP NewGL Umstellung entstehenden Auswirkungen auf den Kontenplan sind im Teilprojekt NewGL zu verantworten. Durch diese Interdependenz wird insbesondere im Thema Kontenplan auf ein schlüssiges Zusammenarbeitsmodell wert gelegt. Die Einführung des SAP AFI inklusive Umsetzung der neuen Accounting Standards IFRS 9 ist gesondert vergeben worden; diese Leistungen sind nicht Gegenstand des jetzigen Beschaffungsvorhabens.
Die einzelnen Tätigkeiten zur Umsetzung der vorgenannten Aufgaben umfassen insbesondere nachfolgend nicht abschließend aufgezählte Aufgaben:
— Beratung in fachlich-methodischen und prozessualen Fragestellungen;
— Identifikation der Auswirkungen von fachlichen Anforderungen bzw. regulatorische Änderungen auf Fachbereichsprozesse und operative/dispositive IT-Systeme;
— Projektmanagement und Teilprojektleitung;
— Enge Abstimmung mit dem SAP AFI Implementierungsprojekt, Berücksichtigung von Interdependenzen und aktives Management von Risiken und Issues;
— Anforderungsmanagement, bereichsübergreifende Koordination und Abstimmung von fachlichen Anforderungen;
— Dokumentation von fachlichen Anforderungen (z. B. Erstellung Fachkonzepte);
— Überführung der fachlichen Anforderungen in IT-nahe Konzeptionen;
— Durchführung von IT-Anwendungsentwicklung inkl. Customizing;
— Planung, Initiierung und Durchführung von Fachprojekten, ggf. mit Übernahme von (Teil- ) Projektleitungsfunktionen und/oder Projektmanagementaufgaben;
— Begleitung und Abnahme der IT-Umsetzungen fachlich definierter Anforderungen;
— Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation fachlicher Abnahmetests;
— Vorbereitung und Begleitung des Rollouts von IT-Systemen und/oder Änderungen an IT-Systemen;
— Rückbau nicht mehr benötigter Systeme (z. B. nicht mehr notwendiger Kontenfindung);
— Erstellung von ad-hoc Reports. (u. a. fachliches Betriebskonzept, Schulung).
Der Projektleiter des Auftragnehmers soll von Beginn bis zur Beendigung des Auftrages grundsätzlich Vollzeit für den Auftrag bei dem Auftraggeber zur Verfügung stehen. Für urlaubs- und krankheitsbedingte Abwesenheit ist eine angemessene Vertretungsregelung vorzusehen.
Die SAP-Lizenz wird von der DEG beigestellt.
Im Übrigen wird hinsichtlich der zu erbringenden Leistung auf den Vertragsentwurf verwiesen. Der Vertragsentwurf wird nach Durchführung der Eignungsprüfung und des Teilnahmewettbewerbs allen Bewerbern zur Verfügung gestellt, die zur Abgabe eines indikativen Angebots aufgefordert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-10-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-09-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-09-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-09-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Software-Beratung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Software-Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Kämmergasse 22
Postleitzahl: 50676
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.deginvest.de 🌏
E-Mail: stefanie.klenke@deginvest.de 📧
Telefon: +49 22149861205 📞
Fax: +49 22149861794 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-26 📅
Einreichungsfrist: 2014-10-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 188-332248
ABl. S-Ausgabe: 188
Zusätzliche Informationen
Wenn sich ein Bewerber, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, muss er dem Auftraggeber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem er bspw. eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Außerdem ist die Erfüllung der Teilnahmebedingungen nach Ziffer III.2.1) (ggf. auf Anforderung des Auftraggebers) sowie der jeweils entsprechenden Teilnahmebedingungen nach den Ziffern III.2.2) und III.2.3) für die betreffenden Unternehmen nachzuweisen. Mögliche Bewerber erhalten auf Anfrage weitere Informationen zum Auftragsgegenstand und zum nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die 1962 gegründete DEG ist seit 2001 eine 100 %ige Tochtergesellschaft der KfW Bankengruppe. Die DEG ist einer der größten europäischen Entwicklungsfinanzierer für langfristige Projekt- und Unternehmensfinanzierungen. Als Finanzierungs- und Beratungsinstitut der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zur Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungs- und Transformationsländern finanziert und strukturiert sie seit mehr als 50 Jahren Investitionen privater Unternehmen in den Ländern. Die DEG ist Kreditinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1 KWG, ohne Inhaber einer Vollkonzession nach § 32 KWG zu sein. Die DEG ist vielmehr von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) gemäß § 2 Abs. 4 KWG freigestelltes Kreditinstitut. Als 100 %-ige Tochtergesellschaft der KfW-Bankengruppe orientiert sich die DEG freiwillig an den wesentlichen Maßstäben und Kriterien des KWG (z. B. § 25a KWG) sowie in Bezug auf das Risikomanagement an den aufsichtsbehördlichen Verlautbarungen, u. a. den von der BaFin herausgegebenen Mindestanforderungen für das Risikomanagement (MaRisk).
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Die DEG operiert zu marktnahen Konditionen, um die Nachhaltigkeit ihrer Tätigkeit zu sichern.
Seit der Eingliederung in die KfW Bankengruppe im Jahr 2001 hat die DEG ein planmäßiges, zügiges Wachstum erzielt, das im Geschäftsjahr 2013 zu Neugeschäft von rund 1,45 Mrd. EUR und einer Bilanzsumme in Höhe von rund 4,79 Mrd. EUR geführt hat.
Zur Sicherstellung der Zukunftsfähigkeit der IT-Systeme wurde grundsätzlich entschieden, das Enhance Finance Architecture (EFA) Projekt durchzuführen. Im Rahmen dieses Projektes soll das SAP-Modul Accounting for Financial Instruments (AFI) in der Version 8.0 bis zum 1.1.2017 eingeführt werden. Zusätzlich soll im Rahmen eines Teilprojektes ein Upgrade von SAP FI classic auf SAP NewGL erfolgen. SAP NewGL soll in die IT Landschaft der DEG integriert werden.
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Gegenstand der Ausschreibung sind die fachlichen und technischen Unterstützungsleistungen in allen Projektphasen bei der Einführung des SAP NewGL und der Umsetzung eines neuen integrierten Kontenplans in die IT-Landschaft der DEG. Grundsätzlich wird die fachliche Erstellung des neuen Kontenplans im Rahmen der SAP AFI Einführung durchgeführt. Die durch die SAP NewGL Umstellung entstehenden Auswirkungen auf den Kontenplan sind im Teilprojekt NewGL zu verantworten. Durch diese Interdependenz wird insbesondere im Thema Kontenplan auf ein schlüssiges Zusammenarbeitsmodell wert gelegt. Die Einführung des SAP AFI inklusive Umsetzung der neuen Accounting Standards IFRS 9 ist gesondert vergeben worden; diese Leistungen sind nicht Gegenstand des jetzigen Beschaffungsvorhabens.
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Die einzelnen Tätigkeiten zur Umsetzung der vorgenannten Aufgaben umfassen insbesondere nachfolgend nicht abschließend aufgezählte Aufgaben:
— Beratung in fachlich-methodischen und prozessualen Fragestellungen;
— Identifikation der Auswirkungen von fachlichen Anforderungen bzw. regulatorische Änderungen auf Fachbereichsprozesse und operative/dispositive IT-Systeme;
— Projektmanagement und Teilprojektleitung;
— Enge Abstimmung mit dem SAP AFI Implementierungsprojekt, Berücksichtigung von Interdependenzen und aktives Management von Risiken und Issues;
— Anforderungsmanagement, bereichsübergreifende Koordination und Abstimmung von fachlichen Anforderungen;
— Dokumentation von fachlichen Anforderungen (z. B. Erstellung Fachkonzepte);
— Überführung der fachlichen Anforderungen in IT-nahe Konzeptionen;
— Durchführung von IT-Anwendungsentwicklung inkl. Customizing;
— Planung, Initiierung und Durchführung von Fachprojekten, ggf. mit Übernahme von (Teil- ) Projektleitungsfunktionen und/oder Projektmanagementaufgaben;
— Begleitung und Abnahme der IT-Umsetzungen fachlich definierter Anforderungen;
— Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation fachlicher Abnahmetests;
— Vorbereitung und Begleitung des Rollouts von IT-Systemen und/oder Änderungen an IT-Systemen;
— Rückbau nicht mehr benötigter Systeme (z. B. nicht mehr notwendiger Kontenfindung);
— Erstellung von ad-hoc Reports. (u. a. fachliches Betriebskonzept, Schulung).
Der Projektleiter des Auftragnehmers soll von Beginn bis zur Beendigung des Auftrages grundsätzlich Vollzeit für den Auftrag bei dem Auftraggeber zur Verfügung stehen. Für urlaubs- und krankheitsbedingte Abwesenheit ist eine angemessene Vertretungsregelung vorzusehen.
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Die SAP-Lizenz wird von der DEG beigestellt.
Im Übrigen wird hinsichtlich der zu erbringenden Leistung auf den Vertragsentwurf verwiesen. Der Vertragsentwurf wird nach Durchführung der Eignungsprüfung und des Teilnahmewettbewerbs allen Bewerbern zur Verfügung gestellt, die zur Abgabe eines indikativen Angebots aufgefordert werden.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Auszug aus einem öffentlichen Register, in dem der Bewerber eingetragen ist (z. B. Handelsregister). Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
b) Auf Anforderung des Auftraggebers: Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts. Ausländische Bewerber haben eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
c) Auf Anforderung des Auftraggebers: Nachweis, dass die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung vollständig entrichtet wurden. Ausländische Bewerber haben eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes in einer amtlich beglaubigten Übersetzung vorzulegen.
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d) Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 und 6 VOL/A nicht bestehen. Hierfür kann das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formular verwendet werden.
e) Bewerbergemeinschaften: Erklärung nach Ziffer III.1.3) dieser Bekanntmachung.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Angabe zu den Nettoumsätzen, die der Bewerber in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bezüglich der Beratung von Banken/Kreditinstituten erzielt hat.
b) Angabe zu der Anzahl der Mitarbeiter in der Beratung von Banken/Kreditinstituten und Finanzdienstleistern.
Mindeststandards:
Zu a) Der Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren bezüglich der Beratung von Banken/Kreditinstituten muss jeweils mindestens 2 500 000 EUR (netto) pro Jahr sein.
Zu b) Mindestens 25 FTE (Vollzeitäquivalente) in der Beratung von Banken/Kreditinsituten und Finanzdienstleistern.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Kurzdarstellung des sich bewerbenden Unternehmens: Zum Nachweis ihrer fachlichen Leistungsfähigkeit haben Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften nachfolgende Angaben zur Kurzdarstellung ihres Unternehmens zu machen:
— Leistungsspektrum und Schwerpunkte der Beratungstätigkeit (insbesondere Beschreibung der Aktivitäten in der Beratung von Banken, Kreditinstituten und Sonderinstituten, die in ihrer Funktionsweise mit der DEG vergleichbar sind).
— Beschreibung der Unternehmensorganisation (z. B. Standorte, Struktur, hierarchischer Aufbau).
b) Erklärung des Bewerbers, dass er über die geforderte Anzahl an qualifiziertem Personal verfügt, es für die Projektdauer zur Verfügung stellt und bei Bedarf für Vertretung sorgen kann. Die geforderte Anzahl von 8 Beratern schließt Vertretung mit ein und setzt sich wie folgt zusammen:
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— 2 Partner: 1 zuständiger Partner, 1 Vertretung;
— 2 Manager (Fokus SAP NewGL): 1 zuständiger Manager (Fokus NewGL) vollzeit, 1 Vertretung (ebenfalls mit Fokus NewGL);
— 2 Experten: Die Experten werden für Spezialthemen herangezogen und müssen nicht zwingend Vollzeit zur Verfügung stehen;
— 2 Senior Consultants: 1 Senior Consultant vollzeit, 1 Vertretung.
Die vorgesehenen Partner, Manager, Experten und Senior Consultants müssen jeweils die in den Informationsunterlagen aufgeführten Anforderungen erfüllen.
c) Persönliche Referenzen des zuständigen Managers (Fokus SAP NewGL) und seines Vertreters in zentraler Rolle bei Projekten mit Fokus auf SAP NewGL bei Banken/Kreditinstituten oder Asset Managern im deutschsprachigen Raum. Dabei sind der zuständige Manager (Fokus SAP NewGL) und sein Vertreter namentlich zu benennen.
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d) Unternehmensreferenzen des Bewerbers für Projekte mit Fokus auf SAP NewGL bei Banken/Kreditinstituten oder Asset Managern im deutschsprachigen Raum.
Mindeststandards:
Zu a): Vorlage der Kurzdarstellung des sich bewerbenden Unternehmens.
Zu b): Vorlage der Eigenerklärung des Bewerbers.
Zu c): Benennung des zuständigen Managers (Fokus SAP NewGL) und seines Vertreters mit den in den Informationsunterlagen geforderten Mindestanforderungen; jeweils mindestens 2 persönliche Referenzen des zuständigen Managers (Fokus SAP NewGL) und seines Vertreters, die die dargestellten Anforderungen erfüllen.
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Zu d): mindestens 3 Unternehmensreferenzen, die die dargestellten Anforderungen erfüllen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Die Bewerbergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern mit Unterschrift im Original zu unterzeichnende Erklärung abzugeben:
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— dass sie, falls sie zur Angebotsabgabe aufgefordert wird, in der Angebotsphase als Bietergemeinschaft fortbestehen wird,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder in allen Phasen des Vergabeverfahrens und auch im Fall der Zuschlagserteilung gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
In den Vergabeunterlagen werden Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften nicht ausdrücklich als solche genannt, sondern allgemein als „Bewerber“ bzw. „Bieter“ bezeichnet.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Bewertung der Kurzdarstellung des sich bewerbenden Unternehmens nach Ziffer III.2.3) lit. a: Hier können 20 Punkte erreicht werden;
2. Bewertung der Unternehmensreferenzen nach Ziffer III.2.3) lit. d: Hier können 80 Punkte erreicht werden.
Die Kriterien für die Punktebewertung werden in den Informationsunterlagen mitgeteilt, die möglichen Bewerbern von der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-11-03 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. fachliche Qualität des Angebots auf der Grundlage der mit dem Angebot eingereichten Unterlagen und der Präsentation im Verhandlungstermin, nach Maßgabe der in den Vergabeunterlagen dargestellten Unterkriterien und Untergewichtungen (60)
2. Preis, bewertet nach dem in den Vergabeunterlagen enthaltenen Preisberechnungsmodell und der in den Vergabeunterlagen enthaltenen Matrix (30)
3. Qualität der Vertragsbedingungen des abschließenden Angebotes, bewertet nach Maßgabe des in den Vergabeunterlagen enthaltenen Bewertungsschemas (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Stefanie Klenke

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-02-01 📅
Datum des Endes: 2016-04-30 📅
Zusätzliche Informationen
Wenn sich ein Bewerber, auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen will, muss er dem Auftraggeber nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem er bspw. eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Außerdem ist die Erfüllung der Teilnahmebedingungen nach Ziffer III.2.1) (ggf. auf Anforderung des Auftraggebers) sowie der jeweils entsprechenden Teilnahmebedingungen nach den Ziffern III.2.2) und III.2.3) für die betreffenden Unternehmen nachzuweisen.
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Mögliche Bewerber erhalten auf Anfrage weitere Informationen zum Auftragsgegenstand und zum nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der in Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) gilt:
Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Kämmergasse 22
Postort: Köln
Postleitzahl: 50676
Telefon: +49 22149861205 📞
Internetadresse: http://www.deginvest.de 🌏
Fax: +49 22149861794 📠
Quelle: OJS 2014/S 188-332248 (2014-09-26)