Einführung eines digitalen Funkkommunikationssystems

Stromversorgung Greifswald GmbH

Die Beschaffung soll sich über 2 Ausbaustufen in den Jahren 2014 und 2015 erstrecken. Zur Beschaffung vorgesehen sind insgesamt:
bis zu voraussichtlich 7 Funkzellen über Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Basisstationen zur /mit Regelung aller EEG-Anlagen im Versorgungsgebiet;
Fernwirktechnik;
Endgeräten für Funkverkehr ( Fernwirkgeräte, Modems, Mobil-Telefone, Freisprechanlagen, Geräte für RBL o. ä; insgesamt ca. 720 Stück).
Die Anwendungen (Details siehe Leistungsbeschreibung) mit einem Mengengerüst von ca. 600.000 Kbit/Tag insgesamt erstrecken sich auf ca.:
— 1 000 Lastprofilzähler;
— 70 000 Haushaltszähler (E/G/W/FW);
— 500 EEG- Anlagen;
— 230 MS-Anlagen;
— 20 Fahrgast-Informationssysteme;
— 20 Fernwirkgeräte.
Es sind Sprach- und Datenanwendungen gefordert; die Hauptverkehrslast ergibt sich jedoch aus Datenanwendungen.
Der Gesamtauftrag erstreckt sich über die Beschaffung und Inbetriebnahme der Infrastrukturen und Endgeräte sowie Serviceunterstützung während der gesamten Vertragslaufzeit.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-04-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-03-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-03-25 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-03-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Funknetz
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Funknetz 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stromversorgung Greifswald GmbH
Postanschrift: Gützkower Landstraße 19-21
Postleitzahl: 17489
Postort: Greifswald
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-greifswald.de 🌏
E-Mail: henrik.umnus@sw-greifswald.de 📧
Telefon: +49 3834532143 📞
Fax: +49 3834532324 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-03-25 📅
Einreichungsfrist: 2014-04-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-03-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 062-104891
ABl. S-Ausgabe: 62
Zusätzliche Informationen
Zu beachten: Vollständige Bewerbungsunterlagen und zugehörige Anlagen (siehe III.1 und III.2) sind bei der Vergabestelle (siehe I.1) bis spätestens zum 25.4.2014 abzufordern und zwingend (Ausschlussktiterium) für den Teilnahmeantrag zu verwenden. I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n): Offizielle Bezeichnung: Einführung eines digitalen Funkkommunikationssystems bei der Stromversorgung Greifswald.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Beschaffung soll sich über 2 Ausbaustufen in den Jahren 2014 und 2015 erstrecken. Zur Beschaffung vorgesehen sind insgesamt:
bis zu voraussichtlich 7 Funkzellen über Lieferung, Installation und Inbetriebnahme der Basisstationen zur /mit Regelung aller EEG-Anlagen im Versorgungsgebiet;
Fernwirktechnik;
Endgeräten für Funkverkehr ( Fernwirkgeräte, Modems, Mobil-Telefone, Freisprechanlagen, Geräte für RBL o. ä; insgesamt ca. 720 Stück).
Die Anwendungen (Details siehe Leistungsbeschreibung) mit einem Mengengerüst von ca. 600.000 Kbit/Tag insgesamt erstrecken sich auf ca.:
— 1 000 Lastprofilzähler;
— 70 000 Haushaltszähler (E/G/W/FW);
— 500 EEG- Anlagen;
— 230 MS-Anlagen;
— 20 Fahrgast-Informationssysteme;
— 20 Fernwirkgeräte.
Es sind Sprach- und Datenanwendungen gefordert; die Hauptverkehrslast ergibt sich jedoch aus Datenanwendungen.
Der Gesamtauftrag erstreckt sich über die Beschaffung und Inbetriebnahme der Infrastrukturen und Endgeräte sowie Serviceunterstützung während der gesamten Vertragslaufzeit.
Dauer: 24 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Greifswald.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Ein HR-Auszug oder vergleichbares Dokument ist erst mit dem Angebot einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.Eigenerklärung des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit entsprechend Anlage 2 zum Teilnahmeantragsschreiben, abzurufen bei der Vergabestelle (siehe Ziffer VI.3) mit u. a.:
1.1 Angaben zu Unternehmensumsätzen.
1.2 Angaben zur Zahl der beschäftigten Mitarbeiter.
1.3 Angaben zu Umsätzen insgesamt und in mit dem Vergabegegenstand in etwa vergleichbaren Geschäftsfeldern.
1.4 Angaben zum Eigenkapital und zur Eigenkapitelquote.
1.5. Einreichung eines qualifizierenden Unternehmensportfolios mit u. a. Leistungsbildern und Standorten.
2.Eigenerklärung des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft u.a. zu § 6 EG Abs. (4) und (6) VOL/A, entsprechend Anlage 3 zum Teilnahmeantragsschreiben, abzurufen bei der Vergabestelle (siehe Ziffer VI.3).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische Leistungsfähigkeit ist über Referenzen nachzuweisen; dieses aus Projekten, die mit dem Vergabegegenstand in etwa vergleichbar sind.
Die Vergabestelle fordert und erwartet mindestens 3 Referenzen.
Zur Bewertung jeder Referenz wird durch die Vergabestelle pro ausgewiesenem Kriterium (siehe Ziffer VI.3, Teilnahmeantragsschreiben, hier Anlage 6, abzurufen bei der Vergabestelle) ein Leistungspunktwert (P) von 0 bis 10 Punkten nach jeweils qualifizierter Aussage des Bewerbers pro Kriterium und Referenz vergeben, multipliziert mit der dem Kriterium zugehörigen Gewichtung, addiert über die Einzelwerte aller Kriterien einer Referenz und somit die Leistungspunktzahl (normiert) errechnet.
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— 0 P: keine/nicht verwertbare Angaben;
— 1-3 P: wenig verwertbare/kaum mit den Anforderungen vergleichbare Angaben;
— 4-6 P: Angaben zur Referenz nähern sich den Projektanforderungen;
— 7-8 P: Angaben zur Referenz mit vergleichbar weitgehemder Erfüllung der Projektanforderungen;
— 9-10 P: Angaben zur Referenz im Vergleich mit guter bis voller Erfüllung der Anforderungen.
Über alle eingereichten Referenzen (mindestens 3 Referenzen) eines Bewerbers wird hinsichtlich der per Einzelbewertung ermittelten Punktezahl das arithmetische Mittel gebildet, welches in die abschließende Wertung der technischen Leistungsfähigkeit dieses Bewerbers einfließt.
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Die Mindestpunktzahl aus der Wertung der Referenzen darf 60 % der maximal erreichbaren Punkte nicht unterschreiten, ansonsten wird die Bewerbung vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Es werden Referenzen aus der EU und den USA/Kanada in deutscher oder englischer Sprache zugelassen.
Die Referenz(en) sollten digitale Funktechnologien umfassen und möglichst auch aus dem Bereichen des Verkehrs oder der Gas-/Wasserversorgung oder der Energiewirtschaft stammen (mit einem hohen Bewertungsgewicht versehen).
Unter Erfüllung der Anforderungen aus dem vorgenannten Teilnahmeantragsschreiben mit den Anlagen 1 bis 5 werden bis zu 7 (sieben) Bewerbungen mit den höchsten Leistungspunktwerten (nach vorgenannter Mittelwertbildung in absteigender Reihenfolge) die Aufforderung zur Angebotsabgabe erhalten, vorausgesetzt die geforderte Mindestpunktzahl ist jeweils erreicht bzw. wird überschritten.
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Zu beachten:
Angaben von Bewerbergemeinschaften werden in ihrer Gesamtheit über alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gewertet. Angaben von Nachunternehmern werden berücksichtigt, sofern diesbezüglich eine Mittelbereitstellungserklärung vorliegt (siehe Anlage 4 zum vorgenannten Teilnahmeantragsschreiben).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Zur Sicherung der Ansprüche des Auftraggebers wird der Auftragnehmer als Einzelbieter wie auch in Bietergemeinschaft (falls zutreffend) im Falle der Zuschlagserteilung Sicherheit durch eine unbedingte, unbefristete und selbstschuldnerische Vertragserfüllungs- und Mängelansprüchebürgschaft eines in der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers in Höhe von 5% der Vergabesumme leisten. Die Bürgschaft wird keine Hinterlegungsklausel enthalten und als Gerichtsstand Greifswald vorsehen. Die Rückgabe der Bürgschaft erfolgt nach der vorbehaltlosen Endabnahme.
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Dieses Bürgschaftsversprechen erlischt, sobald die Urkunde zurückgegeben wird.
Das Bürgschaftsversprechen erlischt auch, sobald der Zuschlag an einen anderen Bieter erteilt wurde, die Ausschreibung aufgehoben wird oder mit dem Bieter durch Erteilung des Zuschlags ein Vertrag abgeschlossen ist und er die erforderliche Vertragserfüllungs-bürgschaft oder andere äquivalente Sicherheit geleistet hat.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Entsprechend „Allgemeine Einkaufsbedingungen der Stadtwerke Greifwald GmbH“ (Bestandteil der Vergabeunterlagen im Rahmen der Angebotsaufforderung nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Der bevollmächtigte Vertreter ist mit dem Teilnahmeantrag (siehe Teilnahmeantragsschreiben, zugehörige Anlage 5; bei der Vergabestelle abzurufen entsprechend Ziff. VI.3. + dieses Dokuments) zu benennen. Die Vollmacht ist von jedem Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 7
Objektive Auswahlkriterien: Bwertung nach Referenzen im Teilnahmewettbewerb (siehe III.2.3).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Stadtwerke Greifswald GmbH, Einkauf, Gützkower Landstr. 19-21
Herrn Umnus

Referenz
Zusätzliche Informationen
Zu beachten: Vollständige Bewerbungsunterlagen und zugehörige Anlagen (siehe III.1 und III.2) sind bei der Vergabestelle (siehe I.1) bis spätestens zum 25.4.2014 abzufordern und zwingend (Ausschlussktiterium) für den Teilnahmeantrag zu verwenden.
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Offizielle Bezeichnung: Einführung eines digitalen Funkkommunikationssystems bei der Stromversorgung Greifswald.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Wirtschaftsministerium des Landes M-V
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de 📧
Telefon: +49 3855882814 📞
Fax: +49 38558858735861 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren Bewerber bzw. Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle unverzüglich zu rügen haben (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
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Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der
Bekanntmachung erkennbar sind, sind von Bewerbern bzw. Bietern spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle zu rügen, damit Bewerber bzw. Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB).
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind von Bewerbern bzw. Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle zu rügen, damit Bewerber bzw. Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Sofern die Vergabestelle einer Rüge in ihrem Antwortschreiben nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber bzw. Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens der Vergabestelle diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe VI.4.1
Quelle: OJS 2014/S 062-104891 (2014-03-25)