Ingenieurleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung (LP 1-9) gem. HOAI § 55 „Ingenieurleistungen TGA“, für die Anlagengruppe 7 Laborplanung für den Neubau (vorelementierte Bauweise -Modulbau) der Klinik- und Institutsbereiche der Nassforschung auf dem Gelände des Universitätsklinikums in Düsseldorf (Vergabe-Nr.: 030/14)
Aus einer arbeitsmedizinischen gutachterlichen Stellungnahme zur PCB-Belastung geht hervor, dass die Institute und Laboreinrichtungen des klinischen und vorklinischen Bereiches der Universitätsklinik Düsseldorf, die bis jetzt in den Gebäudeteilen 23.02, 23.03, 23.11 und 23.12 auf dem Campus der Heinrich-Heine Universität verortet sind, bis Ende 2016 auf dem Campus der Universitätsklinik Düsseldorf dauerhaft verortet werden sollen. Hierzu wurden im Vorfeld Personalstrukturerhebungsbögen mit den in Frage kommenden Nutzern eingeholt, ausgewertet und der zur Zeit laufenden Bearbeitung des Raum-und Funktionsprogramms Nassforschungsgebäude zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme ist beim Ministerium für Forschung und Wissenschaft NRW mit einem Gesamtvolumen von ca. 43 000 000 EUR angemeldet. Die reine Netto-Nutzfläche beträgt ca. 5 900 m². Die Planungsmittelfreigabe zur Erstellung einer Haushaltsunterlage Bau auf Grundlage des vom Ministerium verabschiedeten Raum- und Funktionsprogrammes, wird im 2. Quartal 2014 erwartet. Es handelt sich überwiegend um Labore der Forschung und Lehre in S1/S2-Qualität für molekularbiologisch-nasspräperatives, chemisch-nasspräperatives und geräteintensives Arbeiten, mit einem gewissen Grad an computerbezogenen und theoretisch deduktiven Arbeiten. Die Labor-und Arbeitsflächen sollen zukunftsfähig gestaltet werden. Das Funktionskonzept sieht eine prozess- und nutzungsorientierte Flächenzuordnung vor, auf Basis von Standardlaborräumen verschiedener Größenordnungen. Je nach Nutzungsprofil ist die Ausbildung von Clustern für die Ausnutzung von Synergieeffekte ausdrücklich wirtschaftlich gewünscht. Eine flexible Laborkonfiguration im Sinne eines nachhaltigen wirtschaftlichen Laborbetriebes für die Zukunft steht ebenso im Vordergrund.
Um das anvisierte Terminziel zu erreichen, ist angedacht, das Gebäude in einem möglichst hohen Vorfertigungsgrad (Modulbau) errichten zu lassen.
Hierzu werden Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI, Anlagengruppe 7 erforderlich, die sich koordinierend im engen Zusammenspiel mit der beigestellten Objekt- und TGA-Planung und anderen externen Berater- und Fachplanerleistungen einbringen müssen. Ein Projektsteuerer soll beigestellt werden.
Die Maßnahme unterliegt den Förderbedingungen der Landesministerien. Es ist eine HU-Bau zu erstellen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-05-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
“Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppe 7. Die Beauftragung erfolgt phasenweise im Rahmen einer Optionsregelung. Zu...”
Menge oder Umfang
Fachplanungsleistung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppe 7. Die Beauftragung erfolgt phasenweise im Rahmen einer Optionsregelung. Zu erbringende Leistungsphasen: LP 1-9 gemäß HOAI 2013.Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich die Leistungsphasen 1-4 gem. HOAI §55, Anlagengruppe 7 beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.5) Gegenstand der zu vergebenden Leistung sind. Die weiteren Stufen werden einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt.— Stufe 2: Leistungsphase 5-8 gem. §55 HOAI, Anlagengruppe 7;— Stufe 3: Leistungsphase 9 gem. §55 HOAI, Anlagengruppe 7.Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenze und Termine sowie die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.Auf die Optionen besteht kein Rechtsanspruch. Die Erbringung der Leistung soll direkt im Anschluss an das Vergabeverfahren erfolgen.Der Auftraggeber hat jederzeit die Möglichkeit, das Planungsverfahren zu beenden, ohne dass daraus ein Anspruch auf weitere Beauftragung besteht, noch können sonstige vertragliche Verpflichtungen für der Auftraggeber entstehen.
“Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsformular) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf...”
Bieter haben die Vergabeunterlagen und den Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsformular) unverzüglich auf Vollständigkeit sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabunterlagen und der Antrag auf Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Bewerbungsformular) nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter unverzüglich und noch vor Abgabe des Angebotes die unter der I.1) bennante Kontaktstelle schriftlich (per E-Mail oder Fax) darauf hinzuweisen. Fragen sind spätestens 15 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Grundsätzlich werden keine Bewerbungsunterlagen zurück gegeben. Kosten für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen werden nicht erstattet.
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Quelle: OJS 2014/S 104-183194 (2014-05-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-06-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 475 113,59 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge