Kompetenzzentrum für die Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beabsichtigt die Beauftragung eines Kompetenzzentrums. Das Kompetenzzentrum soll das BMFSFJ bei dem Vorhaben, die Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund zu verbessern, strategisch beraten und unterstützen.
1. Ausgangssituation
Die Europäische Strukturfondsförderung ist in der Förderperiode 2014 bis 2020 an der Strategie „Europa 2020“ ausgerichtet, deren Ziele sich auf sieben Leitinitiativen aufgliedern, die für die EU und die Mitgliedstaaten verbindlich sind. Drei dieser Leitinitiativen „Jugend in Bewegung“, „Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten“ sowie „Europäische Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
Die Verordnungsvorschläge der Europäischen Kommission sehen für die ESF-Förderung ab 2014 vier thematische Schwerpunktziele vor:
Ziel 1 – Förderung der Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte.
Ziel 2 – Investitionen in Bildung, Kompetenzen und lebenslanges Lernen.
Ziel 3 – Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut.
Ziel 4 – Verbesserung der institutionellen Kapazitäten und Förderung einer effizienten öffentlichen Verwaltung.
An diesen strategischen Vorgaben orientiert sich auch die Ausrichtung der ESF-Programme auf Ebene des Bundes und der Länder in der Förderphase 2014-2020.
2. Konzeption des ESF-Programms zur Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund
Mit dem neuen Programm, welches das BMFSFJ ab Januar 2015 mit zwei Förderrunden aus Mitteln des ESF fördern wird, greift das BMFSFJ thematisch das Ziel 1 – Förderung der Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte – auf.
Im Fokus steht die Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund.
Mit dem neuen ESF-Programm verfolgt die Bundesregierung das Ziel, gerade Müttern mit Migrationshintergrund berufliche Perspektiven zu eröffnen und ihnen Wege in den Arbeitsmarkt aufzuzeigen.
3. Aufgaben des Kompetenzzentrums
Politisches Ziel ist es, Mütter mit Migrationshintergrund als Zielgruppe von Arbeitsmarktpolitik bei den relevanten Akteuren zu platzieren und Strukturen zu schaffen, die ihnen die Arbeitsmarktintegration erleichtert. Im Kontext der Fachkräftesicherung sollen spezifische Kooperationsstrukturen entstehen, welche die Voraussetzung dafür bilden, die vorhandenen Angebote adäquat auf den Bedarf und die Lebenssituation von Müttern mit Migrationshintergrund auszurichten.
Vor diesem Hintergrund übernimmt das neu einzurichtende Kompetenzzentrum, in enger Abstimmung mit dem BMFSFJ, drei wesentliche strategische Aufgaben:
— Nachhaltigkeit des ESF-Programms sicher stellen,
— Kooperation unter den relevanten Akteuren initiieren und steuern,
— Zielgruppe und Good Practice sichtbar machen.
Ergänzende Unterlagen sind bei der genannten Kontaktstelle anzufordern. Auf die weiteren Informationen unter Punkt VI.3) wird hingewiesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-08-04 Auftragsbekanntmachung
2015-03-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-08-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Postanschrift: Glinkastr. 24
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmfsfj.de 🌏
E-Mail: zentrale-beschaffung@bafza.bund.de 📧
Telefon: +49 22136734267 📞
Fax: +49 22136734664 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-08-04 📅
Einreichungsfrist: 2014-09-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-08-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 152-273494
ABl. S-Ausgabe: 152
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und eventuelle Präsentation werden nicht erstattet. — Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich. — Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage 1 der anzufordernden Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.2.1)-III.2.3) der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist. — Ergänzende Unterlagen sind bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – anzufordern. — Fragen können bis zum 27.8.2014 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Fragen werden schriftlich beantwortet. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement sowie auf der Internetseite www.bund.de bekannt gemacht. — Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift). — Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (Original und auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Kompetenzzentrum_MmM“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln. — Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen. — Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet. — Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden. — Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber den Bestimmungen des § 22 EG VOL/A.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) beabsichtigt die Beauftragung eines Kompetenzzentrums. Das Kompetenzzentrum soll das BMFSFJ bei dem Vorhaben, die Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund zu verbessern, strategisch beraten und unterstützen.
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1. Ausgangssituation
Die Europäische Strukturfondsförderung ist in der Förderperiode 2014 bis 2020 an der Strategie „Europa 2020“ ausgerichtet, deren Ziele sich auf sieben Leitinitiativen aufgliedern, die für die EU und die Mitgliedstaaten verbindlich sind. Drei dieser Leitinitiativen „Jugend in Bewegung“, „Agenda für neue Kompetenzen und neue Beschäftigungsmöglichkeiten“ sowie „Europäische Plattform gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ werden aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
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Die Verordnungsvorschläge der Europäischen Kommission sehen für die ESF-Förderung ab 2014 vier thematische Schwerpunktziele vor:
Ziel 1 – Förderung der Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte.
Ziel 2 – Investitionen in Bildung, Kompetenzen und lebenslanges Lernen.
Ziel 3 – Förderung der sozialen Eingliederung und Bekämpfung der Armut.
Ziel 4 – Verbesserung der institutionellen Kapazitäten und Förderung einer effizienten öffentlichen Verwaltung.
An diesen strategischen Vorgaben orientiert sich auch die Ausrichtung der ESF-Programme auf Ebene des Bundes und der Länder in der Förderphase 2014-2020.
2. Konzeption des ESF-Programms zur Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund
Mit dem neuen Programm, welches das BMFSFJ ab Januar 2015 mit zwei Förderrunden aus Mitteln des ESF fördern wird, greift das BMFSFJ thematisch das Ziel 1 – Förderung der Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte – auf.
Im Fokus steht die Arbeitsmarktintegration von Müttern mit Migrationshintergrund.
Mit dem neuen ESF-Programm verfolgt die Bundesregierung das Ziel, gerade Müttern mit Migrationshintergrund berufliche Perspektiven zu eröffnen und ihnen Wege in den Arbeitsmarkt aufzuzeigen.
3. Aufgaben des Kompetenzzentrums
Politisches Ziel ist es, Mütter mit Migrationshintergrund als Zielgruppe von Arbeitsmarktpolitik bei den relevanten Akteuren zu platzieren und Strukturen zu schaffen, die ihnen die Arbeitsmarktintegration erleichtert. Im Kontext der Fachkräftesicherung sollen spezifische Kooperationsstrukturen entstehen, welche die Voraussetzung dafür bilden, die vorhandenen Angebote adäquat auf den Bedarf und die Lebenssituation von Müttern mit Migrationshintergrund auszurichten.
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Vor diesem Hintergrund übernimmt das neu einzurichtende Kompetenzzentrum, in enger Abstimmung mit dem BMFSFJ, drei wesentliche strategische Aufgaben:
— Nachhaltigkeit des ESF-Programms sicher stellen,
— Kooperation unter den relevanten Akteuren initiieren und steuern,
— Zielgruppe und Good Practice sichtbar machen.
Ergänzende Unterlagen sind bei der genannten Kontaktstelle anzufordern. Auf die weiteren Informationen unter Punkt VI.3) wird hingewiesen.
Beschreibung der Optionen: Option der Verlängerung um weitere 2 Jahre.
Dauer: 24 Monate
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Europäische Sozialfonds (ESF).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein/e Bewerber/in zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie die geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Darstellung der Eigentümerstruktur (oder vergleichbare Angaben bzw. Unterlagen);
b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen Personen;
c) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/der sich bewerbenden Institution (max. eine DIN A4 – Seite).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen. Hinweis für Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein/e Bewerber/in zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten eines Unterauftragnehmens beruft, hat er/sie die unter Punkt a)-d) geforderten Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.
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Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.
Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.
a) Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
b) Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet, dass nicht über das Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde;
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c) Eigenerklärung, dass ordnungsgemäße Zahlungen von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung erfolgt sind;
d) Eigenerklärung, dass nachweislich keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen;
e) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber/Die Bewerberin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen walten zu lassen.
a) Der/Die Bewerber/in hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er an Unterauftragnehmer übertragen will und diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen.
b) Angabe bei Bietergemeinschaften, welcher Partner welche Aufgaben und Themenstellungen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson fungiert;
c) Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen;
d) Übersicht über die in den letzten 3 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber;
e) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden. Die Qualifikationen und Erfahrungen des eingesetzten Personals sind für die jeweiligen Bereiche des Auftrags darzustellen. Sollte bei dem Bewerber/der Bewerberin selbst keine entsprechenden Qualifikationen vorhanden sein, so hat der Bewerber/die Bewerberin darzulegen inwiefern und ggf. mit welchen Unterauftragnehmern er/sie die fachliche Qualifikation sicherstellt;
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f) Zusicherung, dass die Präsentation von den Personen durchgeführt wird, die im Falle eines Zuschlags zuständig sein werden;
g) Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen. Es ist diese Person namentlich zu benennen unter Angabe des Werdegangs und sonstiger Qualifikationsmerkmale, warum sich die zu benennende Person, als zentrale Ansprechperson empfiehlt;
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h) Erfüllungsort ist Berlin. Es ist darzulegen, wie die schnelle Leistungserbringung gesichert wird, ggf. muss ein Servicebüro in Berlin eingerichtet werden. Es ist sicherzustellen, dass vor Ort genügend Personal zur Verfügung gestellt wird, um für den Auftraggeber eine schnelle und direkte Kommunikation zu ermöglichen;
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i) Nachweis von Erfahrungen und Kenntnissen anhand von Referenzen oder durchgeführten Projekten zum Bereich Aufbau und Pflege von Netzwerken; Kompetenz zur Einbindung von Einrichtungen aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik;
j) Nachweis von Erfahrungen und Kenntnissen anhand von Referenzen oder durchgeführten Projekten im Projektmanagement und in der Umsetzung und inhaltlichen Steuerung von Programmen;
k) Nachweis von Erfahrungen und Kenntnissen in dem Bereich der Arbeitsmarktpolitik;
l) Nachweis von Kenntnissen der Integrationspolitik;
m) Nachweis von Erfahrungen und Kenntnissen von bundesweiter Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Marketing (XING, Twitter, Facebook etc.), Erstellen von Kommunikationsmaterialien, redaktionelle Arbeit, Planung und Durchführung von Veranstaltungen;
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n) Nachweis von Erfahrungen im Aufbau und laufender Pflege von programmeigenen Homepages;
o) Nachweis über Kenntnisse des Styleguides der Bundesregierung sowie Kenntnisse hinsichtlich Barrierefreiheit (gemäß BITV).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben in dem Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie einen bevollmächtigten Vertreter/eine bevollmächtigte Vertreterin zu benennen. Im Falle der Auftragsvergabe haften die Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch. Der Auftraggeber erwartet auch im Fall einer Bietergemeinschaft die geschlossene Erbringung der Leistung aus einer Hand. Die unter Punkt III.2.1) und III.2.2) geforderten Nachweise sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Angaben der Bewerber werden differenziert bewertet und eine Rangfolge der Teilnahmeanträge ermittelt. Es werden aufgrund der geforderten Angaben und Nachweise der Bewerber (z. B. Unternehmensreferenzen/Lebensläufe, persönliche Referenzen) 0 bis 10 Punkte mit einer Gewichtung von 1-4 vergeben. Nach diesem Schritt werden aufgrund ihrer erreichten Gesamtpunktzahl schließlich die besten Bewerber/Bewerberinnen ermittelt, um als Teilnehmer zur Angebotsabgabe aufgefordert zu werden.(siehe III.2.1)–III.2.3))
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, 50964 Köln
Frau Claßen-Sielaff
Internetadresse: www.bmfsfj.de 🌏
Name: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Postanschrift: Sibille-Hartmann-Str. 2-8
Postort: Köln
Postleitzahl: 50969

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und eventuelle Präsentation werden nicht erstattet.
— Der Auftraggeber behält sich die Durchführung einer Verhandlungsrunde vor. Das erste Angebot ist verbindlich.
— Es wird darauf hingewiesen, dass zunächst ein Teilnahmeantrag (Anlage 1 der anzufordernden Unterlagen) unter Beifügung der unter den Punkten III.2.1)-III.2.3) der Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen zu stellen ist.
— Ergänzende Unterlagen sind bei der genannten Kontaktstelle Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln schriftlich – auch per E-Mail oder Fax – anzufordern.
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— Fragen können bis zum 27.8.2014 bei der genannten Kontaktstelle schriftlich, per Fax oder per E-Mail an zentrale-beschaffung@bafza.bund.de gestellt werden. Die Fragen werden schriftlich beantwortet. Soweit die Beantwortung ergänzende oder berichtigende Angaben für die Ausschreibung enthält, werden sie als Ergänzungen zur Ausschreibung im EU-Supplement sowie auf der Internetseite www.bund.de bekannt gemacht.
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— Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben (keine digitale, gescannte oder gefaxte Unterschrift).
— Senden Sie den Teilnahmeantrag zweifach (Original und auf handelsüblichem Datenträger) in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Kompetenzzentrum_MmM“ an die genannte Kontaktstelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Frau Claßen-Sielaff, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln.
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— Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- bzw. Botenweg einzureichen.
— Maßgeblich ist der Eingangsstempel der Poststelle des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben bzw. die Eingangsbestätigung bei persönlicher Übergabe oder Übergabe durch Boten. Der Bewerber/Die Bewerberin hat sicherzustellen, dass über Zustell- oder Kurierdienste versendete Teilnahmeanträge innerhalb der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge bei der genannten Kontaktstelle eingehen. Ein Verschulden der Zustell- oder Kurierdienste wird dem Bewerber/der Bewerberin zugerechnet.
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— Teilnahmeanträge, die per E-Mail oder Fax eingehen, müssen ausgeschlossen werden.
— Mit Abgabe des Teilnahmeantrages unterliegen nicht berücksichtigte Bewerber den Bestimmungen des § 22 EG VOL/A.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Sibille-Hartmann-Str. 2-8, 50969 Köln gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Quelle: OJS 2014/S 152-273494 (2014-08-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-03-24)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-03-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 062-109290
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 152-273494
ABl. S-Ausgabe: 62

Auftragsvergabe
Name: Rambøll Management Consulting GmbH
Postanschrift: Chilehaus C, Burchardstr. 13
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20095
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2015/S 062-109290 (2015-03-24)