Leistungen des Bevölkerungsschutzes, insbesondere Regelrettungsdienst (Rettungsdienst, Krankentransport, incl. Bergrettung und ggf. Wasserrettung in je 2 Losen), erweiterter Rettungsdienst, ergänzende Leistungen des Bevölkerungsschutzes (Ausbildung der Bevölkerung, Stärkung der Selbsthilfefähigkeiten u. a.)
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Landratsamt
Diverse Leistungen im Bereich Bevölkerungsschutz, Schwerpunkt Regelrettungsdienst (Rettungsdienst und Krankentransport incl. Bergrettung und ggf. Wasserrettung in je zwei Losen); erweiterter Rettungsdienst (Mitwirkung in SEG/Verstärkungskomponenten, in FüGr San/BT/Führungstrupps; im OrgL-System; Vorbereitung für Großschadensereignisse [GSE] bzw. einen Massenanfall von Verletzten [MANV]), Ausbildungsleistungen u. a., (Auftragsgegenstand ist noch nicht abschließend im Detail festgelegt).
DeadlineDie Frist für den Eingang der Angebote war 2014-11-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-10-15.
AnbieterDie folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
- • ASB Rettungsdienst gGmbH
- • Bietergemeinschaft Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Dresden u. Sächsische Johanniter gGmbH
- • DRK Kreisverband e. V.
- • DRK Kreisverband Pirna e. V.
- • DRK Kreisverband Sebnitz e. V.
- • DRK Rettungsdienst gGmbH
- • Allgemeine und berufliche Bildung › Ausbildung
- • Dienstleistungen der Feuerwehr und von Rettungsdiensten › Rettungsdienste
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2014-10-15 | Auftragsbekanntmachung |
| 2014-11-10 | Ergänzende Angaben |
| 2017-01-05 | Bekanntmachung über vergebene Aufträge |
Auftragsbekanntmachung (2014-10-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Rettungsdienste
Menge oder Umfang:
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Rettungsdienste 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Landratsamt
Postanschrift: Schloßhof 2/4
Postleitzahl: 01796
Postort: Pirna
Kontakt
Internetadresse: http://www.landratsamt-pirna.de/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@landratsamt-pirna.de 📧
Telefon: +49 35015154104 📞
Fax: +49 350151584104 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-15 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 201-355332
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 125-222651
ABl. S-Ausgabe: 201
Zusätzliche Informationen
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: 1
Kurze Beschreibung:
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: 2
Kurze Beschreibung:
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: 3
Kurze Beschreibung:
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
2. Beschreibung des OrgL-Systems.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: 4
Kurze Beschreibung:
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: 5
Kurze Beschreibung:
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: 6
Kurze Beschreibung:
Dauer: 84 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sonstige besondere Bedingungen:
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 6
Höchstzahl der Bewerber: 12
Objektive Auswahlkriterien:
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Krischker
Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-03 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 125-222651
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe I.1) Es wird dazu ein Merkblatt für Bewerber/Bieter geben
Quelle: OJS 2014/S 201-355332 (2014-10-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Rettungsdienste
Menge oder Umfang:
Der Nettoauftragswert pro Jahr über alle Lose beträgt bzgl. Notfallrettung und Krankentransport ca. 12 600 000 EUR.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Rettungsdienste 📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Landratsamt
Postanschrift: Schloßhof 2/4
Postleitzahl: 01796
Postort: Pirna
Kontakt
Internetadresse: http://www.landratsamt-pirna.de/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@landratsamt-pirna.de 📧
Telefon: +49 35015154104 📞
Fax: +49 350151584104 📠
Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-10-15 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 201-355332
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 125-222651
ABl. S-Ausgabe: 201
Zusätzliche Informationen
Weitere Hinweise an die Bieter: Angebote und Verfahrenskorrespondenz sind ausschließlich in deutscher Sprache zulässig. Bieteranfragen etc. sind in Textform (am besten per E-Mail, alternativ per Fax oder Brief) an die Kontaktstelle (vergabestelle@landratsamt-pirna.de) zu richten.
Es sind für Bieter ergänzende Informationen und Formulare (Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb) vorhanden, u. a. die o. g. ergänzende Losbeschreibung. Bitte fordern Sie diese bei der genannten Kontaktstelle an. Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Teilnahmeantrages zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag unbedingt vollständig bei. Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung in einem verschlossenen Umschlag/Behältnis bei der Kontaktstelle einzureichen. Außen muss der Vermerk „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag RD LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ angebracht sein. Wir bitten darum, den Unterlagen auch eine PDF-Datei des gesamten Teilnahmeantrages (gescannt) auf einem handelsüblichen Datenträger (CD-R, USB-Stick) beizufügen.
Die unter II.3) genannte Vertragslaufzeit ist der Richtwert nach SächsBRKG. In der Verhandlungsphase wird über mögliche Modifikationen gesprochen (z. B. fünfjährige Laufzeit mit Verlängerungsoptionen).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Diverse Leistungen im Bereich Bevölkerungsschutz, Schwerpunkt Regelrettungsdienst (Rettungsdienst und Krankentransport incl. Bergrettung und ggf. Wasserrettung in je zwei Losen); erweiterter Rettungsdienst (Mitwirkung in SEG/Verstärkungskomponenten, in FüGr San/BT/Führungstrupps; im OrgL-System; Vorbereitung für Großschadensereignisse [GSE] bzw. einen Massenanfall von Verletzten [MANV]), Ausbildungsleistungen u. a., (Auftragsgegenstand ist noch nicht abschließend im Detail festgelegt).
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Bezeichnung des Loses: 1
Kurze Beschreibung:
Los 1 – Rettungswachenbereich Dippoldiswalde— Rettungswache Dippoldiswalde,— Rettungswache Altenberg,— Rettungswache Frauenstein,— Rettungswache Glashütte.
Los 1 – Rettungswachenbereich Dippoldiswalde
— Rettungswache Dippoldiswalde,
— Rettungswache Altenberg,
— Rettungswache Frauenstein,
— Rettungswache Glashütte.
1. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer…
… SEG.A) Stärke und Gliederung.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.2. Konkrete Anforderungen an eine Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen in der Form eines Führungstrupps.A) Stärke und Gliederung.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.3. Beschreibung des OrgL-Systems.A) Gliederung der OrgL-Bereiche.B) Konkrete Anforderungen an die Mitwirkung im OrgL-System.C) Erläuterung zur Bereitstellung und Ausstattung der Fahrzeuge.D) Einsatzbekleidung.E) Kosten.
… SEG.
A) Stärke und Gliederung.
B) Hinweise zur Alarmierung.
C) Hinweise zu den Kosten.
2. Konkrete Anforderungen an eine Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen in der Form eines Führungstrupps.
3. Beschreibung des OrgL-Systems.
A) Gliederung der OrgL-Bereiche.
B) Konkrete Anforderungen an die Mitwirkung im OrgL-System.
C) Erläuterung zur Bereitstellung und Ausstattung der Fahrzeuge.
D) Einsatzbekleidung.
E) Kosten.
Bezeichnung des Loses: 2
Kurze Beschreibung:
Los 2 Rettungswachenbereich Freital.— Rettungswache Freital.— Rettungswache Kreischa.— Rettungswache Wilsdruff.— Rettungswache Dorfhain.
Los 2 Rettungswachenbereich Freital.
— Rettungswache Freital.
— Rettungswache Kreischa.
— Rettungswache Wilsdruff.
— Rettungswache Dorfhain.
1. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer SEG.A) Stärke und Gliederung.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.2. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer Verstärkungskomponente.A) Stärke und Gliederung der Sanitätstransportkomponente.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.3.) Konkrete Anforderungen an eine Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen in der Form einer FüGr San/Bt.A) Stärke und Gliederung.B) Alarmierung.C) Kosten.D) Zeiten zur Herstellung der Einsatzbereitschaft.4. Konkrete Anforderungen an eine Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen in der Form eines Führungstrupps.A) Stärke und Gliederung.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.5. Beschreibung des OrgL-Systems.A) Gliederung der OrgL-Bereiche.B) Konkrete Anforderungen an die Mitwirkung im OrgL-System.C) Erläuterung zur Bereitstellung und Ausstattung der Fahrzeuge.D) Einsatzbekleidung.E) Kosten.
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2. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer Verstärkungskomponente.
A) Stärke und Gliederung der Sanitätstransportkomponente.
3.) Konkrete Anforderungen an eine Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen in der Form einer FüGr San/Bt.
B) Alarmierung.
C) Kosten.
D) Zeiten zur Herstellung der Einsatzbereitschaft.
4. Konkrete Anforderungen an eine Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen in der Form eines Führungstrupps.
5. Beschreibung des OrgL-Systems.
Bezeichnung des Loses: 3
Kurze Beschreibung:
Los 3 – Rettungswachenbereich Pirna.— Rettungswache Pirna.— Rettungswache Bad Schandau.— Rettungswache Bad-Gottleuba.
Los 3 – Rettungswachenbereich Pirna.
— Rettungswache Pirna.
— Rettungswache Bad Schandau.
— Rettungswache Bad-Gottleuba.
1. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer…
… Verstärkungskomponente.A) Stärke und Gliederung der Sanitätstransportkomponente.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.2. Beschreibung des OrgL-Systems.A) Gliederung der OrgL-Bereiche.B) Konkrete Anforderungen an die Mitwirkung im OrgL-System.C) Erläuterung zur Bereitstellung und Ausstattung der Fahrzeuge.D) Einsatzbekleidung.E) Kosten.
… Verstärkungskomponente.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: 4
Kurze Beschreibung:
Los 4 – Rettungswachenbereich Heidenau/Dohna.— Rettungswache Heidenau.
Los 4 – Rettungswachenbereich Heidenau/Dohna.
— Rettungswache Heidenau.
1. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer SEG.A) Stärke und Gliederung.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.2. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer Verstärkungskomponente.Sanitätstransportkomponente.A) Stärke und Gliederung der Sanitätstransportkomponente.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.3. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer Verstärkungskomponente.Sanitätsmitteltransportkomponente.A) Stärke und Gliederung der Sanitätsmitteltransportkomponente.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.4. Konkrete Anforderungen an eine Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen in der Form eines Führungstrupps.A) Stärke und Gliederung.B) Hinweise zur Alarmierung.C) Hinweise zu den Kosten.
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Sanitätstransportkomponente.
3. Konkrete Vorgaben für die Mitwirkung in einer Verstärkungskomponente.
Sanitätsmitteltransportkomponente.
A) Stärke und Gliederung der Sanitätsmitteltransportkomponente.
Bezeichnung des Loses: 5
Kurze Beschreibung:
Los 5 – Rettungswachenbereich Sebnitz.— Rettungswache Sebnitz.
Los 5 – Rettungswachenbereich Sebnitz.
— Rettungswache Sebnitz.
Bezeichnung des Loses: 6
Kurze Beschreibung:
Los 6 – Rettungswachenbereich Neustadt.— Rettungswache Neustadt in Sachsen,— Rettungswache Stolpen.
Los 6 – Rettungswachenbereich Neustadt.
— Rettungswache Neustadt in Sachsen,
— Rettungswache Stolpen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorab zu III.2) insgesamt: Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge behält sich vor, weitere Eignungsaspekte im zweiten Teil des Verfahrens noch zu prüfen (z. B. Vorgaben der SächsLRettDPVO oder ein Konzept für einen evtl. stattfindenden Betriebsübergang). Dies dient dem Zweck, den Aufwand für den Teilnahmewettbewerb nicht ausufern zu lassen und Eignungsnachweise nur dann anzufordern, wenn dies erforderlich ist.
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a) Eigenerklärung gem. § 6 Abs. 4 und Abs. 6 EG VOL/A: Es muss erklärt werden, dass die in diesen Absätzen genannten Tatbestände (diese sind in der Eigenerklärung zu nennen, ebenso wörtlich die Textpassage in Abs. 4 von „Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt“ bis „rechtskräftig verurteilten Person vorliegt“) nicht vorliegen.
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Form: Eigenerklärung: Ein Muster für eine ausreichende Eigenerklärung ist Bestandteil der Ausschreibungsunterlagen und beim Auftraggeber erhältlich.
b) Allgemeine Unternehmensdarstellung (bei Bewerbergemeinschaften bezogen auf das Gesamtunternehmen, fakultativ auch – in Kurzform – auf die jeweiligen Mitglieder bezogen).
c) BZR (Auszug aus dem Bundeszentralregister): Nachweis, dass ein aktueller Auszug der Belegart „Zur Vorlage bei Behörden“ aus dem Bundeszentralregister beantragt wurde (nicht älter als 3 Monate zurückgerechnet ab dem Ende der Bewerbungsfrist, Adressat: Herr Steffen Braun, Anschrift des Landkreises). Beantragt werden muss der BZR-Auszug für die zur Führung der Geschäfte vorgesehene(n) Person(en) bzw. für den Leistungserbringer bzw. dessen rechtliche Vertreter.
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d) Handels-, Genossenschafts-, Stiftungs- oder Vereinsregisterauszug – soweit mit Rücksicht auf die Rechtsform des Bieters vorhanden.
e) Aktueller Gesellschaftsvertrag und Liste der Gesellschafter; Vereinssatzung und Liste der Vereinsmitglieder (nur juristische Personen, keine natürlichen Personen). Soweit mit Rücksicht auf die Rechtsform diese Nachweise nicht verfügbar sind: Vergleichbare Regeln, wie der Bewerber organisatorisch aufgestellt ist.
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f) Für die zur Führung der Geschäfte vorgesehene Person bzw. für den Leistungserbringer: Nachweis einer erfolgreich abgelegten Fachkundeprüfung vor der Industrie- und Handelskammer über die Führung rettungsdienstlicher Unternehmen (Notfallrettung und qualifizierter Krankentransport); alternativ: Nachweis einer mindestens zweijährigen ordnungsgemäßen Tätigkeit in einer leitenden Funktion in einem Rettungsdienstunternehmen (Notfallrettung und Krankentransport) durch ein qualifiziertes Zeugnis. Hinweis: Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge behält sich vor, in späteren Verfahrensabschnitten, spätestens mit dem Zuschlag, die kompletten Vorgaben des § 14 SächsLRettDPVO zu prüfen und sich entsprechende Nachweise vorlegen zu lassen.
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a) Zusicherung (Form: Eigenerklärung), dass der Bewerber in der Lage sein wird, einen Liquiditätsnachweis in Höhe von 2 Monatsscheiben beizubringen.
b) Vorlage testierter Jahresabschlüsse der letzten beiden abgeschlossenen Geschäftsjahre. Liegen keine Jahresabschlüsse vor, weil nicht bilanziert wird, genügt die Vorlage einer Gewinn- und Verlustrechnung. Kopien reichen in beiden Fällen aus.
a) Vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 abgeschlossenen Wirtschaftsjahren (Form: Eigenerklärung mit Nennung eines Ansprechpartners bei der Referenz, s. Muster Teilnahmeantrag) zu den folgenden Leistungsbereichen:
aa) Notfallrettung (obligatorisch); Mindeststandard: mindestens 1000 Einsätze im Bereich Notfallrettung/Jahr (nicht: qualifizierter Krankentransport),
bb) Krankentransport (obligatorisch),
cc) Großschadensereignis (GSE, MANV) (obligatorisch).
Zusätzlich obligatorisch (ergänzende Referenz) für Bewerber, die sich auf die „Bergrettungs-Lose" Nr. 1 (Dippoldiswalde) und Nr. 5 (Sebnitz) bewerben wollen (jeweils differenzierte Vorgaben):
dd) Bergrettung.
(1) Referenzen für das Bergrettungs-Los Nr. 1 „Dippoldiswalde“.
Es sind Referenzen (mindestens eine) vorzulegen, aus denen Art und Umfang der bisherigen Leistungserbringung in vergleichbaren Gebieten der Bergrettung hervorgeht. Das Los umfasst insbesondere Bergrettungsleistungen im Osterzgebirge auf dem Kreisgebiet. Die geforderte Referenz für das Bergrettungs-Los 1 „Dippoldiswalde“ unterliegt den folgenden Mindestanforderungen:
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— Schwerpunkt der Referenz liegt in der Winterrettung, insbesondere bei extremen Witterungsbedingungen und nicht passierbaren Straßen. Die Winterrettung umfasst die Absicherung und die entsprechende personelle und technische Unterstützung des regulären Rettungsdienstes durch die Bereitstellung und den Betrieb geeigneter Rettungsmittel unter Nutzung von bergrettungsspezifisch ausgebildetem Personal.
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— Ebenfalls muss die Referenz umfassen: Einsätze in unwegsamem Gelände, an Loipen und Skihängen in Wintersportgebieten sowie an sonstigen nicht oder schwer erreichbare Stellen, z. B. in Waldgebieten und abgelegene Wohngrundstücke, u. a. mittels Motorschlitten mit Akja oder vergleichbaren Einsatzmitteln (ATV/Quad).
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— Die Referenz umfasst eine verbindliche Eigenerklärung darüber, dass das für Aufgaben der Bergrettung eingesetzte Personal über eine Ausbildung verfügt, welche den einschlägigen Ausbildungsvorschriften der Bergrettung entspricht. Die Ausbildungsnachweise müssen bei Nachforderung vorgelegt werden.
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(2) Referenz für das Bergrettungs-Los Nr. 5 „Sebnitz“.
Es sind Referenz(en) (mindestens eine) vorzulegen, aus denen Art und Umfang der bisherigen Leistungserbringung in vergleichbaren Kletter- und Wandergebieten hervorgeht. Das Los umfasst insbesondere Bergrettungsleistungen im Gebiet der Sächsischen Schweiz. Die geforderte Referenz für das Bergrettungs-Los Nr. 5 „Sebnitz“ unterliegt den folgenden Mindestanforderungen:
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— Schwerpunkt der Referenz: Einsätze bei Unfällen und Abstürzen beim Felsklettern sowie Unterstützung des Regelrettungsdienstes bei Wander- und Bergunfällen im unwegsamen Gelände, u. a. mittels Bergrettungs-/Kletterausrüstung.
— Einsätze zur Erstversorgung und Rettung der verunfallten Personen sowie Transport zur Übergabestelle an den Regelrettungsdienst mittels Spezialtechnik und Einsatzfahrzeugen der Bergrettung, im Bedarfsfall auch Zuführung von weiterem medizinischen Personal (z. B. Notärzte) zum Patienten mittels Spezialtechnik und Einsatzfahrzeugen der Bergrettung.
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— Einsätze im unwegsamem Gelände, an Loipen und Skihängen in Wintersportgebieten sowie an sonstigen schwer erreichbaren Stellen wie Waldgebieten und abgelegenen Wohngrundstücken.
— Die Referenz umfasst eine verbindliche Eigenerklärung darüber, dass das für Aufgaben der Bergrettung eingesetzte Personal über eine Ausbildung verfügt, welche den einschlägigen Ausbildungsvorschriften der Bergrettung entspricht.
Die Ausbildungsnachweise müssen bei Nachforderung vorgelegt werden.
ee) Ausbildung der Bevölkerung (z. B. Erste-Hilfe-Kurse u. ä.): fakultativ:
Wer eine fakultative Referenz nachweist, erhält 100 Punkte (ungewichtet), die Wichtung beträgt 10 %, somit 10 gewichtete Punkte.
b) Es ist ein gültiges Zertifikat einer DAR-akkreditierten Zertifizierungsstelle (Deutscher Akkreditierungsrat (DAR): www.deutscher-akkreditierungsrat.org) oder einer DAkkS-akkreditierten Zertifizierungsstelle (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH; www.dakks.de) über ein Qualitätsmanagementsystem auf Basis der DIN EN ISO 9001 – 2000 oder – 2008 vorzulegen (Kopien reichen aus). Zugelassen ist auch ein Nachweis einer in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union nach Art. 3 ff. der Verordnung (EG) Nr. 765/2008 (ABl. EU 2008 L 218 S. 30) akkreditierten Zertifizierungsstelle. Das Zertifikat muss sich auf den Kern der Hauptleistung erstrecken (Notfallrettung und Krankentransport) und grds. auch auf den Bereich der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG), die Verstärkungskomponenten, die Führungsgruppe Sanitätswesen und Betreuung sowie auf die Führungstrupps erstrecken.
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Bei Bewerbern, deren Zertifizierung neben der Hauptleistung (Notfallrettung und Krankentransport) noch nicht den Bereich der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG), der Verstärkungskomponenten, der Führungsgruppe Sanitätswesen und Betreuung sowie der Führungstrupps umfasst, muss die entsprechende Zertifizierung im Rahmen des jeweiligen Konzeptes nach Ziff. III.2.3.c)aa) (2) und Ziff. III.2.3.d)aa) (2) planerisch abgebildet werden.
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Hinweis: Es ist beabsichtigt, die Forderung der Zertifizierung auf alle Bereiche der Leistungserbringung auszudehnen. Dies wird voraussichtlich vertraglich festgeschrieben werden. Einzelheiten dazu werden in der Verhandlungsphase mit allen Bietern erörtert.
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c) Die Bewerber haben einen Nachweis zur Befähigung der ausreichenden Mitwirkung in einer Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) gemäß § 12 SächsBRKG (für die Lose Nr. 4 „Heidenau“, Nr. 1 „Dippoldiswalde“ und Nr. 2 „Freital“) bzw. in Verstärkungskomponenten (für die Lose Nr. 4 „Heidenau“, Nr. 6 „Neustadt“, Nr. 2 „Freital“ und Nr. 3 „Pirna“) zu führen. Für das Los Nr. 5 „Sebnitz“ ist ein entsprechender Nachweis nicht erforderlich. Im Teilnahmeantrag ist anzugeben, für welche Lose sich der Bewerber interessiert.
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Die nachfolgend erwähnte ergänzende „Losbeschreibung“ (diese kann aus Platzgründen hier nicht veröffentlicht werden) ist von der Vergabestelle abzufordern.
aa) Anforderungen an den Nachweis zur Mitwirkung in einer SEG/Verstärkungskomponente.
(1) Alternative 1 (gilt nur für SEG).
Zum Beleg seiner Eignung zur Mitwirkung in einer SEG hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag für die Lose Heidenau, Dippoldiswalde und Freital folgende Nachweise zu erbringen:
Der Bewerber kann seine Eignung zur Mitwirkung in einer SEG zum einen durch
— eine amtliche Auskunft der zuständigen unteren Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde des Landkreises zum konkreten sächlichen und personellen Umfang der derzeitigen, anerkannten Mitwirkung in SEGs und
— einer Erklärung zur bestehenden Mitwirkung gemäß Formblatt „Mitwirkung in SEGs“ nachweisen.
Der Nachweis ist nur geführt, wenn Art und Umfang der Mitwirkung den Mindestanforderungen für das Los, in dem der Bewerber nach Abschluss der Verhandlungsphase ein Angebot unterbreiten möchte, den entsprechenden Ausführungen in der ergänzenden „Losbeschreibung“ entsprechen. Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge weist darauf hin, dass der voranstehende Nachweis zur aktuellen Mitwirkung in einer SEG nur geführt werden kann, wenn die bestehende Mitwirkung in SEG den Mindestanforderungen für das betreffende Los mindestens entspricht.
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(2) Alternative 2 (gilt für SEG und/oder Verstärkungskomponenten).
Zum anderen können Bewerber, die in dieser Form/diesem Umfang nicht oder noch nicht in einer SEG/Verstärkungskomponente im Zuständigkeitsbereich des Landkreises anerkannt mitwirken, ihre Befähigung zur Mitwirkung in einer SEG/Verstärkungskomponente durch:
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— eine rechtsverbindliche Erklärung gemäß Formblatt „Mitwirkung in SEGs und/oder Verstärkungskomponente“ nachweisen. Darin verpflichtet sich der Bewerber, dass er im Auftragsfalle und auf schriftliche Anforderung unverzüglich eine anerkennungsfähige Bereitschaftserklärung nach § 40 Abs. 1 Satz 3 SächsBRKG gegenüber der zuständigen Behörde abgeben wird, die den Mindestanforderungen zur Mitwirkung in einer SEG/Verstärkungskomponente gemäß den Erläuterungen für die einzelnen Lose in der ergänzenden "Losbeschreibung" entspricht und erklären, die Mitwirkung in dem dort genannten Umfang während der gesamten Laufzeit des Durchführungsvertrags aufrecht zu erhalten.
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— Zusätzlich hat der Bewerber in diesem Fall ein Konzept vorzulegen, indem er erläutert, welche Schritte und Maßnahmen er ergreifen wird, um eine SEG/Verstärkungskomponente innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten ab Zuschlagserteilung einsatzbereit zu errichten.
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Anhand dieses Konzeptes wird der Landkreis prognostizieren, ob er die im Teilnahmeantrag zugesagte Einrichtung einer SEG/Verstärkungskomponente nach den Vorgaben des Landkreises (s. ergänzende „Losbeschreibung“) hinreichend sicher erwarten kann. Das wird nicht der Fall sein, wenn das Konzept Mängel aufweist, die den Schluss nahelegen, dass der Bewerber die dafür notwendigen Abläufe und Maßnahmen nicht kennt oder nicht umsetzen können wird. In dem Konzept sollen die Bewerber insbesondere zu folgenden Gesichtspunkten ausführen:
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— Akquise und Sicherstellung der Vorhaltung der erforderlichen Anzahl qualifizierter Einsatzhelfer,
— (Geeigneter) Standort und Beschaffung der erforderlichen Einsatzfahrzeuge,
— Alarmierungswege und -technik,
— Maßnahmen zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft innerhalb der unten genannten Bereitschaftszeiten,
— Herangehensweise zur Erlangung der Anerkennung nach § 40 SächsBRKG,
— Beschaffung/Bereitstellung der vom Bewerber bereitzustellenden Einsatz-KFZ,
— Zertifizierung gem. Ziff.: III.2.3) Buchst. b) der Bekanntmachung.
Das Konzept wird vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nach Schulnoten bewertet („halbe Noten“ können vergeben werden). Maßstab: KMK-Beschluss vom 3.10.1968 bzw. Hamburger Abkommen, s. http://de.wikipedia.org/wiki/Schulnote#Unter-_und_Mittelstufe - Bewerber, die eine Note von „5“ oder schlechter erzielen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Legt der Bewerber ein unzureichendes Konzept vor, wird das Defizit einer bislang nicht ausreichenden Mitwirkung in SEGs/Verstärkungskomponente durch die rechtsverbindliche Mitwirkungserklärung nicht ausgeglichen.
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Zur Form: Der Umfang des Konzeptes soll 15 DIN A 4 Seiten nicht überschreiten (Schriftgröße mind. 10 Punkt, Rand (ohne Kopf- und Fußzeilen) mind, 2 cm allseitig, Zeilenabstand mind. 1,2-zeilig.
bb) Allgemeine Hinweise zu den Strukturvorgaben für die Mitwirkung in SEG/Verstärkungskomponenten.
Die konkreten Struktur- und Stärkevorgaben, die den erforderlichen Umfang zur Mitwirkung in SEG/Verstärkungskomponente festlegen sind in der ergänzenden „Losbeschreibung“ (s. o.) im Einzelnen beschrieben.
Je nach Los ergeben sich hier aufgrund der unterschiedlichen Gegebenheiten in den einzelnen Rettungswachen spezifische Anforderungen an die Mitwirkung in einer SEG/Verstärkungskomponenten.
In den Losen Heidenau, Dippoldiswalde, Freital ist je eine SEG mit der in der ergänzenden „Losbeschreibung“ aufgeführten Einsatzkapazitäten aufzustellen und während der gesamten Laufzeit des Vertrages einsatzbereit zu halten.
In den Losen Heidenau, Neustadt, Freital und Pirna sind zur Absicherung des bei einem Großschadensereignis erforderlichen erhöhten Transportbedarfs in den SEG zusätzliche Transportkomponenten mit der in der ergänzenden „Losbeschreibung“ aufgeführten Einsatzkapazität aufzustellen und während der gesamten Laufzeit des Vertrages einsatzbereit zu halten.
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In dem Los Heidenau ist zur Absicherung des bei einem Großschadensereignis erforderlichen erhöhten Behandlungsbedarfs für die SEG eine zusätzliche Sanitätsmitteltransportkomponenten mit der in der ergänzenden „Losbeschreibung“ aufgeführten Einsatzkapazitäten aufzustellen und während der gesamten Laufzeit des Vertrages einsatzbereit zu halten.
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Die Verstärkungskomponenten werden den SEG/Verstärkungskomponenten zugeordnet. Festlegungen bzgl. der SEG gelten insofern auch für die Verstärkungskomponenten. Über den Einsatz der SEG entscheidet die Leitstelle auf Anforderung der Einsatzleitung nach § 49 SächsBRKG nach Meldebild.
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Der Einsatzbereich der SEG erstreckt sich auf den Rettungsdienstbereich des Trägers (gesamter Landkreis). Im Regelfall wird die in dem Rettungswachenbereich stationierte SEG, in dem sich der Ereignisort befindet, zum Einsatz gebracht. Soweit die Kräfte und Mittel für die Bewältigung des Ereignisses nicht ausreichen, werden die SEGs anderer Rettungswachenbereiche, Einheiten des Katastrophenschutzes sowie Einheiten aus anderen Kreisen bzw. kreisfreien Städten hinzugezogen.
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Am Einsatzort ist die SEG der Einsatzleitung nach § 49 SächsBRKG unterstellt. Die Einsatzleitung ist gegenüber den Einsatzkräften weisungsbefugt.
Ergänzende Hinweise:
Die Einsatzfähigkeit der Einheit wird im Rahmen einer Einsatzübung, die vom Landkreis angesetzt wird, einmal im Kalenderjahr überprüft. Diese Überprüfung kann auch im Rahmen größerer Übungen, welche gleichzeitig die Zusammenarbeit mit anderen Kräften der Gefahrenabwehr beinhalten, erfolgen. Auf die Überprüfung kann verzichtet werden, wenn vorangegangene Einsätze bei realen Schadenslagen eine entsprechende Übung und Überprüfung bewirkt haben.
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Die unter in der ergänzenden „Losbeschreibung“ im Einzelnen angegebenen Fristen für die Herstellung der Einsatzbereitschaft umfassen den Zeitraum von der Auslösung der Alarmierung durch die Leitstelle über das digitale Alarmierungssystem bzw. von der Alarmauslösung bei den zu Alarmierenden bis zur Meldung der Einsatzbereitschaft nach der Besetzung der Rettungsmittel an die Leitstelle.
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d) Nachweis ausreichender Mitwirkung in einer Führungsgruppe Sanitätswesen und Betreuung.
(Los Freital) und Führungstrupps gemäß § 49 Abs. 5 SächsBRKG (Lose Dippoldiswalde, Freital, Heidenau) Unterstützungseinheiten („Hilfspersonal“) sind gem. § 49 Abs. 5 SächsBRKG nach der
Organisationsentscheidung des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge eine Führungsgruppe Sanitätswesen und Betreuung (FüGr San/Bt) und 3 Führungstruppser Nachweis einer ausreichenden Mitwirkung in FüGr San/Bt/Führungstrupps ist vorliegend nur in den Losen Dippoldiswalde, Freital, Heidenau zu führen.
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aa) Anforderungen an den Nachweis ausreichender Mitwirkung in einer Führungsgruppe Sanitätswesen und Betreuung und Führungstrupps.
(1) Alternative 1 (gilt nur für Führungstrupps).
Zum Beleg seiner Eignung zur Mitwirkung Führungstrupps hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag für die Lose Heidenau, Dippoldiswalde, Freital folgende Unterlagen vorzulegen:
Der Bewerber kann seine Eignung zur Mitwirkung in einem Führungstrupp zum einen durch:
— eine amtliche Auskunft der zuständigen unteren Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde des Landkreises zum konkreten sächlichen und personellen Umfang der derzeitigen, anerkannten „Mitwirkung in Führungstrupps und
— eine Erklärung zur bestehenden Mitwirkung gemäß Formblatt „Mitwirkung in Führungstrupps“ belegen.
Der Nachweis ist nur geführt, wenn Art und Umfang der Mitwirkung in Führungstrupps den Mindestanforderungen für das Los, in dem der Bewerber nach Abschluss der Verhandlungsphase ein Angebot unterbreiten möchte, den entsprechenden Ausführungen in der ergänzenden „Losbeschreibung“ mindestens entsprechen.
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(2) Alternative 2 (gilt für FüGr San/Bt und Führungstrupps).
Zum anderen können Bewerber, die in dieser Form/diesem Umfang nicht oder noch nicht in einer FüGr San/Bt/Führungstrupps im Zuständigkeitsbereich des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge anerkannt mitwirken, ihre Befähigung zur Mitwirkung in einer Führungsgruppe Sanitätswesen und Betreuung und Führungstrupps nachweisen durch eine
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— rechtsverbindliche Erklärung gemäß Formblatt „Mitwirkung in FüGr San/Bt/Führungstrupps“. Demnach hat der Bewerber im Auftragsfalle und auf schriftliche Anforderung unverzüglich eine anerkennungsfähige Bereitschaftserklärung nach § 40 Abs. 1 Satz 3 SächsBRKG gegenüber der zuständige Behörde abgeben werden, die den Mindestanforderungen zur Mitwirkung in einer FüGr San/Bt/Führungstrupps gemäß den Erläuterungen in der ergänzenden „Losbeschreibung“ entspricht und erklären, die Mitwirkung in dem dort genannten Umfang während der gesamten Laufzeit des Durchführungsvertrags aufrecht zu erhalten.
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— Zusätzlich hat der Bewerber im Rahmen eines FüGr San/Bt/Führungstrupps -Konzeptes darzustellen, welche Schritte und Maßnahmen er ergreifen wird, um eine FüGr San/Bt/Führungstrupps innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten ab Zuschlagserteilung einsatzbereit zu errichten.
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Anhand dieses Konzeptes wird der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge prognostizieren, ob er die im Angebot zugesagte Einrichtung einer FüGr San/Bt/Führungstrupps nach den Vorgaben der ergänzenden „Losbeschreibung“ hinreichend sicher erwarten kann. Das wird nicht der Fall sein, wenn das Konzept Mängel aufweist, die den Schluss nahelegen, dass der Bewerber die dafür notwendigen Abläufe und Maßnahmen nicht kennt oder nicht umsetzen können wird.
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In dem Konzept sollen die Bewerber insbesondere zu folgenden Gesichtspunkten ausführen:
— Akquise und Sicherstellung der Vorhaltung der erforderlichen Anzahl qualifizierter Mitglieder für die FüGr San/Bt,
— (geeigneter) Standort und Beschaffung des erforderlichen Einsatzfahrzeuges,
— Herangehensweise zur Erlangung der Anerkennung nach § 40 Abs. 1 Satz 3 SächsBRKG,
— Beschaffung/Bereitstellung des Einsatz-KFZ (gilt nur für Führungstrupps),
Das Konzept wird vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nach Schulnoten bewertet („halbe Noten“ können vergeben werden). Maßstab: KMKBeschluss vom 3.10.1968 bzw. Hamburger Abkommen, s.
Zur Form: Der Umfang des Konzeptes soll 10 DIN A 4 Seiten nicht überschreiten (Schriftgröße mind. 10 Punkt, Rand (ohne Kopf- und Fußzeilen) mind. 2 cm allseitig, Zeilenabstand mind. 1,2-zeilig.
Bewerber, die eine Note von "5" oder schlechter erzielen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Legt der Bieter ein unzureichendes Konzept vor, wird das Defizit einer bislang nicht ausreichenden Mitwirkung in FüGr San/Bt/Führungstrupps durch die rechtsverbindliche Mitwirkungserklärung nicht ausgeglichen.
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bb) Allgemeine Hinweise zu den Strukturvorgaben für die Mitwirkung in FüGr San/BT/Führungstrupps
Es sind im Los Freital eine FüGr San/Bt und in den Losen Freital, Dippoldiswalde und Heidenau Führungstrupps mit nachstehend aufgeführter Einsatzkapazität aufzustellen und während der gesamten Laufzeit des Vertrages einsatzbereit zu halten. Über den Einsatz der FüGr San/Bt/Führungstrupps entscheidet die Leitstelle auf Anforderung durch den örtlichen Einsatzleiter oder nach Meldebild.
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Der Einsatzbereich der FüGr San/BT/Führungstrupps erstreckt sich auf den Rettungsdienstbereich des Trägers (gesamter Landkreis).
Die Aufstellung und Unterhaltung der FüGr San/Bt/Führungstrupps, die Aus- und Fortbildung der einzusetzenden Helfer, die Ausstattung sowie die Organisation der FüGr San/Bt/Führungstrupps müssen geeignet sein, mindestens die nachstehenden Kriterien zu erfüllen:
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Grundsätzlich führt die FüGr San/Bt taktische Verbände von mehreren SEGs. Sie nimmt auf Weisung der Einsatzleitung insbesondere folgende Aufgaben wahr:
— Führungsunterstützung für LNA und OrgL,
— Abschnittsleitung bei komplexen rettungsdienstlichen Einsätzen,
— Mitwirkung als Führungsassistenz in einer Einsatzleitung,
— Mitwirkung bei der Leitung eines Behandlungsplatzes 50 sowie von
— Betreuungs- oder Dekontaminationsplätzen,
— Aufrechterhaltung der Kommunikation zur übergeordneten Führungseinrichtung und Führung beim Verlegen von Verbänden.
Die Aufgaben des Führungstrupps lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Der Führungstrupp führt eine SEG. Er nimmt auf Weisung der Einsatzleitung insbesondere folgende Aufgaben wahr:
— Unterabschnittsleitung bei komplexen rettungsdienstlichen Einsätzen,
— Aufrechterhaltung der Kommunikation zur übergeordneten,
— Führungseinrichtung und Führung beim Verlegen von Verbänden.
Für die Bewertung der erforderlichen Eignung eines Bewerbers zur Mitwirkung in FüGr San/Bt/Führungstrupps hat der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Erfüllung seiner Aufgabe aus § 7 Abs. 3 Nr. 3 und 4 SächsBRKG aufgrund landkreisspezifischer Erfordernisse festgelegt, dass FüGr San/Bt in dem Los Freital und Führungstrupps in den Losen Freital, Dippoldiswalde und Heidenau mit der in der separaten „Losbeschreibung“ aufgeführten Einsatzkapazität aufzustellen und während der gesamten Laufzeit des Vertrages einsatzbereit zu halten sind.
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Bewerber, die für die Lose Freital, Dippoldiswalde und Heidenau ggf. beabsichtigen, nach der Verhandlungsphase ein Angebot zu legen, müssen in ihren Teilnahmeanträgen ihre Eignung für das jeweilige Los gesondert nachweisen, für das der Landkreis die Eignung der Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadenslagen von einer hinreichenden Mitwirkung in den Führungstrupps abhängig macht (Führungstrupps in den Losen Freital, Dippoldiswalde und Heidenau) Ergänzende Hinweise zu den Zeiten zur Herstellung der Einsatzbereitschaft:
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Die nachstehend angegebene Frist für die Herstellung der Einsatzbereitschaft umfasst den Zeitraum von der Auslösung der Alarmierung durch die Leitstelle über das digitale Alarmierungssystem bzw. von der
Alarmauslösung bei den zu Alarmierenden bis zur Meldung der Einsatzbereitschaft nach der Besetzung der Rettungsmittel an die Leitstelle. Herstellung der Einsatzbereitschaft innerhalb von 30 Minuten e. Nachweis hinreichende Mitwirkung im System „Organisatorischer Leiter Rettungsdienst“ gemäß § 35 Abs. 2 SächsBRKG.
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Zum Nachweis der Eignung des Bewerbers zur Mitwirkung bei der Bewältigung von Großschadensereignissen nach § 31 Abs. 4 Nr. 4 SächsBRKG haben die Bewerber als Träger des jeweiligen OrgL-Bereiches unter dem Gesichtspunkt der Mitwirkung im OrgL-System nach 35 Abs. 2 SächsBRKG in den Losen Dippoldiswalde, Freital, Pirna und Neustadt die Erfüllung der in der separaten „Losbeschreibung“ dargestellten inhaltlichen Mindestanforderungen nach folgender Maßgabe nachzuweisen.
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aa) Nachweis der Mitwirkung im OrgL-System.
(1) Alternative 1.
Zum Nachweis seiner Eignung zur Mitwirkung hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine
— rechtsverbindliche Erklärung des Bieters gemäß Formblatt „Mitwirkung im System OrgL“, dass er in dem betreffenden Los bereits mindestens in der in der ergänzenden „Losbeschreibung“ im Einzelnen beschriebenen Form im System Organisatorischer Leiter Rettungsdienst im Rettungsdienstbereich des Landkreises mitwirkt und dass er diese Mitwirkung im Auftragsfall für die gesamte Laufzeit des Vertrages aufrechterhalten wird, abzugeben und
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— die amtliche Auskunft des Landkreises über die bestehende Mitwirkung vorzulegen,
(2) Alternative 2.
Alternativ dazu können Bewerber, bei denen eine Mitwirkung nicht oder nicht in dem in der ergänzenden „Losbeschreibung“ dargestellten inhaltlichen Mindestanforderungen vorgegebenen Umfang besteht, die Eignung zur Mitwirkung wie folgt durch eine
— rechtsverbindliche Erklärung des Bewerbers gemäß Formblatt „Mitwirkung im System OrgL“, dass er unverzüglich, spätestens innerhalb eines Zeitraums von 4 Monaten, in dem in der ergänzenden „Losbeschreibung“ im Einzelnen beschriebenen Umfang im System Organisatorischer Leiter Rettungsdienst mitwirkt und dass er diese Mitwirkung im Auftragsfall für jedes betreffende Los für die gesamte Laufzeit des Vertrages aufrechterhalten wird
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und
— zusätzlich durch Vorlage eines OrgL-Konzepts mit dem Teilnahmeantrag nachweisen. Im Rahmen des Konzepts hat der Bewerber zu erläutern, welche Schritte und Maßnahmen er ergreifen wird, um die
erforderliche Anzahl von OrgL und um das geforderte Einsatzfahrzeuges innerhalb der Anlaufzeit von 4 Monaten zu stellen.
Anhand des Konzeptes wird der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge prognostizieren, ob er die im Angebot zugesagte Vorhaltung hinreichend sicher erwarten kann. Das wird nicht der Fall sein, wenn das Konzept Mängel aufweist, die den Schluss nahelegen, dass der Bewerber die dafür notwendigen Abläufe und Maßnahmen nicht kennt oder nicht umsetzen können wird.
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Im Konzept soll der Bieter insbesondere zu folgenden Gesichtspunkten ausführen:
— Akquise und Sicherstellung der Vorhaltung der nach lit. a erforderlichen und qualifizierten Personen zur Integration in das dort jeweils beschriebene OrgL-Dienstsystem,
— Beschaffung/Bereitstellung/Ausstattung des Einsatzfahrzeuges,
— Alarmierungswege OrgL auf der Grundlage eines vom Landkreis bereitgestellten digitalen Meldeempfängers, hierinsbesondere Darstellung geplanter Dienstwechselzeiten und –vorgänge,
— Maßnahmen zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft innerhalb von 10 Minuten.
Das Konzept wird vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nach Schulnoten bewertet („halbe Noten“ können vergeben werden). Maßstab: KMK-Beschluss vom 3.10.1968 bzw. Hamburger Abkommen, s. http://de.wikipedia.org/wiki/Schulnote#Unter-_und_Mittelstufe
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Zur Form: Der Umfang des Konzeptes soll 10 DIN A 4 Seiten nicht überschreiten (Schriftgröße mind. 10 Punkt, Rand (ohne Kopf- und Fußzeilen) mind, 2 cm allseitig, Zeilenabstand mind. 1, 2-zeilig.
Bewerber, die eine Note von „5“ oder schlechter erzielen, können vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden.
f) Konzept „Stärkung des Bevölkerungsschutzes“.
Der Bewerber soll sich Gedanken machen, wie der Bevölkerungsschutz im Bereich des Rettungszweckverbandes gestärkt werden kann. Dazu soll er seine Unternehmensressourcen darstellen (Personal, Material, Know-How etc.). Angesprochen werden sollen insbesondere die folgenden Punkte, die ggf. in den späteren Leistungskatalog einfließen werden:
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— Förderung und Sicherstellung eines nachhaltigen ehrenamtlichen Engagements im Bereich Bevölkerungsschutz, v. a. vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung,
— Förderung der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung (bezogen sowohl auf kleinere Notfälle als auch auf größere Schadenslagen und Katastrophen),
— Schutz von kritischen Infrastrukturen.
Die Anforderung an das Konzept ist, dass die genannten Punkte kreativ, greifbar und realistisch dargestellt werden. Es sind sehr unterschiedliche Herangehensweisen denkbar. Es soll dargestellt werden, was die Bewerber auf Grundlage ihrer Unternehmensressourcen (Personal, Material, Know-How, Erfahrungen) in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erreichen können und wollen. Das ermöglicht eine Eignungsprüfung. Ebenfalls soll der wirtschaftliche Aspekt der Vorschläge kurz beleuchtet werden.
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Bewertung: Das Konzept wird vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nach Schulnoten bewertet („halbe Noten“ können vergeben werden). Maßstab: KMK-Beschluss vom vom 3.10.1968 bzw. Hamburger Abkommen, s.: http://de.wikipedia.org/wiki/Schulnote#Unter-_und_Mittelstufe - Die Schulnoten ergeben Punkte (eine „1“ ergibt – ungewichtet - 100 Punkte, eine „6“ ergibt 0 Punkte, dazwischen wird linear abgeschichtet, also je halber Note schlechter 10 Punkte weniger). Die erzielten Punkte werden mit 45 % in der Gesamtwertung gewichtet.
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g) Konzept „Personalsicherung“: Der Bewerber soll in seinem Konzept darstellen, wie er beispielsweise vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, der Situation im Landkreis und der Entwicklung im Bereich der Berufsbilder (RA, Notfallsanitäter) hauptamtliches Personal akquirieren, halten und weiterentwickeln will. Es sollen alle Aspekte angesprochen werden, die diesem Ziel dienen können (z. B. Sicherung einer leistungsgerechten Vergütung, Anreize, instrukturschwachen Gebieten tätig zu sein, Fortbildungsmöglichkeiten, Leistungen wie Gesundheitsförderung für die Arbeitnehmer, psychosoziale Betreuung etc.).
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Die Anforderung an das Konzept ist, dass die genannten Punkte kreativ, greifbar und realistisch dargestellt werden. Es sind auch hier unterschiedliche Herangehensweisen denkbar. Es soll dargestellt werden, was die Bewerber auf Grundlage ihrer Unternehmensressourcen (Personal, Material, Know-How, Erfahrungen) erreichen können und wollen. Das ermöglicht eine Eignungsprüfung.
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Zur Bewertung gelten die Maßstäbe wie vorstehend beim Konzept „Stärkung des Bevölkerungsschutzes“. Zur Form: Hier gelten ebenfalls die o. g. Vorgaben, der Umfang soll allerdings nur 6-8 Seiten betragen.
Geforderte Kautionen und Garantien:
Hinweis: Es wird im Vertrag voraussichtlich die Vorlage eines Liquiditätsnachweises in Höhe von 2 Monatsscheiben verlangt werden. Die Bewerber werden gebeten, sich bereits jetzt darauf einzustellen und per Eigenerklärung zuzusichern, dass ihnen dieser Nachweis möglich sein wird (s. dazu unten Ziff. III.2.2)). Dieser Liquiditätsnachweis kann u. a. geführt werden durch Eigenkapitalnachweise, durch Nachweis zweckgebundener Rücklagen, durch harte Patronats-/Garantieerklärungen Dritter oder durch Vertragserfüllungsbürgschaften von Banken. Nähere Informationen werden in der Verhandlungsphase mitgeteilt. Die ungefähre Höhe der erwarteten Jahresnettobeträge ist bei den einzelnen Losen aufgeführt.
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Die Bildung von Bewerber-/Bietergemeinschaften (im folgenden: „Bietergemeinschaft“) ist zulässig. Die Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und eines der Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist,
— in der bestätigt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter alle Mitglieder der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder für die Erfüllung des Vertrages gesamtschuldnerisch haften,
— in der angegeben wird, welches Mitglied welche Leistungen ausführt.
Weiter ist in einer kurzen Begründung (Form: Eigenerklärung) anzugeben, aus welchem (kaufmännischen oder technischen) Grund eine Bietergemeinschaft eingegangen wird. Eine Einschränkung des Wettbewerbs darf nicht Folge einer Bietergemeinschaft sein.
Es ist grundsätzlich nicht zulässig, dass ein Mitglied einer Bietergemeinschaft parallel ein eigenes Angebot abgibt bzw. parallel an einer anderen Bietergemeinschaft teilnimmt.
Es ist eine Angebots-/Zuschlagsbeschränkung auf maximal ein Los vorgesehen. Dies wird bereits jetzt mitgeteilt, damit sich Interessenten ggf. zu passenden Bewerber-/Bietergemeinschaften zusammenschließen können oder sonstige Formen der Zusammenarbeit (z. B. Nachunternehmerschaft) planen können.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 6
Höchstzahl der Bewerber: 12
Objektive Auswahlkriterien:
Gesamtpunktzahl bzgl. der Eignungskriterien (s. Ziff. III.2), die mit Punkten bewertet werden. Die gewichteten Punktwerte werden addiert. Die Summe der gewichteten Eignungspunkte ergibt eine Rangfolge der Bewerber. Falls die Maximalzahl der Bewerber überschritten wird, scheiden diejenigen Bewerber aus, welche in der Rangfolge die „hinteren Plätze“ belegen.
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Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Krischker
Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2014-07-03 📅
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 125-222651
Zusätzliche Informationen
Weitere Hinweise an die Bieter: Angebote und Verfahrenskorrespondenz sind ausschließlich in deutscher Sprache zulässig. Bieteranfragen etc. sind in Textform (am besten per E-Mail, alternativ per Fax oder Brief) an die Kontaktstelle (vergabestelle@landratsamt-pirna.de) zu richten.
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Es sind für Bieter ergänzende Informationen und Formulare (Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb) vorhanden, u. a. die o. g. ergänzende Losbeschreibung. Bitte fordern Sie diese bei der genannten Kontaktstelle an. Bitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Teilnahmeantrages zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Teilnahmeantrag unbedingt vollständig bei. Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung in einem verschlossenen Umschlag/Behältnis bei der Kontaktstelle einzureichen. Außen muss der Vermerk „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag RD LK Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“ angebracht sein. Wir bitten darum, den Unterlagen auch eine PDF-Datei des gesamten Teilnahmeantrages (gescannt) auf einem handelsüblichen Datenträger (CD-R, USB-Stick) beizufügen.
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Die unter II.3) genannte Vertragslaufzeit ist der Richtwert nach SächsBRKG. In der Verhandlungsphase wird über mögliche Modifikationen gesprochen (z. B. fünfjährige Laufzeit mit Verlängerungsoptionen).
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe I.1) Es wird dazu ein Merkblatt für Bewerber/Bieter geben
Quelle: OJS 2014/S 201-355332 (2014-10-15)
Ergänzende Angaben (2014-11-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-10 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 218-385570
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 201-355332
ABl. S-Ausgabe: 218
Quelle: OJS 2014/S 218-385570 (2014-11-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-10 📅
Einreichungsfrist: 2014-11-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 218-385570
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 201-355332
ABl. S-Ausgabe: 218
Quelle: OJS 2014/S 218-385570 (2014-11-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 005-007812
ABl. S-Ausgabe: 5
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2014-11
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-23 📅
Name: DRK Kreisverband e. V.
Postanschrift: Rabenauer Straße 45
Postort: Dippoldiswalde
Postleitzahl: 01744
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Name: DRK Rettungsdienst gGmbH
Postanschrift: Dresdner Straße 124
Postort: Freital
Postleitzahl: 01705
3️⃣
Name: DRK Kreisverband Pirna e. V.
Postanschrift: Liebstädter Straße 4b
Postort: Pirna
Postleitzahl: 01796
4️⃣
Name: Bietergemeinschaft Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Dresden u. Sächsische Johanniter gGmbH
Postanschrift: Stephensonstraße 12-14
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01257
5️⃣
Name: DRK Kreisverband Sebnitz e. V.
Postanschrift: Schillerstraße 44a
Postort: Sebnitz
Postleitzahl: 01855
6️⃣
Name: ASB Rettungsdienst gGmbH
Postanschrift: Berthelsdorfer Straße 21
Postort: Neustadt
Postleitzahl: 01844
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Quelle: OJS 2017/S 005-007812 (2017-01-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt
Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-01-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-01-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 005-007812
ABl. S-Ausgabe: 5
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2014-11
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-12-23 📅
Name: DRK Kreisverband e. V.
Postanschrift: Rabenauer Straße 45
Postort: Dippoldiswalde
Postleitzahl: 01744
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Name: DRK Rettungsdienst gGmbH
Postanschrift: Dresdner Straße 124
Postort: Freital
Postleitzahl: 01705
3️⃣
Name: DRK Kreisverband Pirna e. V.
Postanschrift: Liebstädter Straße 4b
Postort: Pirna
Postleitzahl: 01796
4️⃣
Name: Bietergemeinschaft Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband Dresden u. Sächsische Johanniter gGmbH
Postanschrift: Stephensonstraße 12-14
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01257
5️⃣
Name: DRK Kreisverband Sebnitz e. V.
Postanschrift: Schillerstraße 44a
Postort: Sebnitz
Postleitzahl: 01855
6️⃣
Name: ASB Rettungsdienst gGmbH
Postanschrift: Berthelsdorfer Straße 21
Postort: Neustadt
Postleitzahl: 01844
Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen
Quelle: OJS 2017/S 005-007812 (2017-01-05)
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