Lieferung neuer Verkaufssysteme für den Vertrieb von Fahrausweisen

Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Die LVB beabsichtigen die Einführung neuer Verkaufssysteme, um ihren Vertriebspartnern ein modernes Werkzeug zum effizienten und wirtschaftlichen Verkauf von Tickets anzubieten. Derzeitige Vertragspartner (Konsum und diverse Einzelhändler) im Ticketvertrieb der LVB verkaufen an ihre Kunden vorgefertigte Tickets, dies schränkt das Angebotssortiment erheblich ein. Mit einem neuen elektronischen Verkaufssystem, welches das gesamte Ticketsortiment der LVB, dem Kunden beim Vertragspartner zur Verfügung stellt, soll diese Situation verbessert werden.
Der Vertragspartner der LVB wird von seinen bereits vorhandenen Kassen auf einen Server zugreifen, der die Verkaufsapplikation verwaltet.
Des Weiteren ist geplant, Kassensysteme mit einem Eingabebildschirm, per Touch und einem angeschlossenen Drucker zu beschaffen. Diese sollen bei Vertragspartnern zum Einsatz kommen, die keine eigenen Kassen zum Ticketverkauf nutzen.
Updates und Verkaufsdatensätze werden auf einem Hintergrundsystem zusammengefasst und in die Abrechnungssysteme des AG übergeben. Dieses Hintergrundsystem ist Bestandteil der Ausschreibung.
Die LVB beabsichtigt in folgenden Mengen zu beschaffen.
— Für den Konsum,
— 47 Kassenrechner/Server,
— 122 Fahrscheindrucker,
— 47 Server-Anwendungen mit 122 Client-Anwendungen (Software, Treiber),
— 47 unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV).
— Für Einzelhändler,
— 92 Kassenrechner mit Display (All-in-One),
— 92 Fahrscheindrucker,
— 92 Software/Lizenzen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-01-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-12-10.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-12-10 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-12-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von Software für POS-Kassenterminals
Menge oder Umfang:
47 St. Teilmenge – Softwarekassen, die auf bereits vorhandenen POS-Kassen eines Vertragspartners der LVB zu implementieren sind.92 St. Teilmenge – POS-Kassen, die bei Vertragspartnern der LVB hard- und softwareseitig zu liefern und zu installieren sind. Hierbei sind Lösungen gefragt, die auf Standardhardware installierbar sind.Insgesamt 139 Verkaufssysteme mit teilweiser Neubeschaffung von Standard-IT-Komponenten.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von Software für POS-Kassenterminals 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Postanschrift: Georgiring 3
Postleitzahl: 04103
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.lvb.de 🌏
E-Mail: rene.henschel@lvb.de 📧
Telefon: +49 3414921888 📞
Fax: +49 341492371888 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-12-10 📅
Einreichungsfrist: 2015-01-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 241-424988
ABl. S-Ausgabe: 241
Zusätzliche Informationen
Wichtiger Hinweis: Interessierte Bieter müssen für eine Beteiligung am Teilnahmewettbewerb die vom Auftraggeber erstellten Unterlagen, Vordrucke und Formulare beim Auftraggeber unter der E-Mail Adresse Anhang A II abfordern, der sie unverzüglich ebenfalls per E-Mail zur Verfügung stellt. Die dort gegebenen Hinweise zum Verfahrensablauf und zur Gestaltung des Teilnahmeantrags sind unbedingt zu beachten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die LVB beabsichtigen die Einführung neuer Verkaufssysteme, um ihren Vertriebspartnern ein modernes Werkzeug zum effizienten und wirtschaftlichen Verkauf von Tickets anzubieten. Derzeitige Vertragspartner (Konsum und diverse Einzelhändler) im Ticketvertrieb der LVB verkaufen an ihre Kunden vorgefertigte Tickets, dies schränkt das Angebotssortiment erheblich ein. Mit einem neuen elektronischen Verkaufssystem, welches das gesamte Ticketsortiment der LVB, dem Kunden beim Vertragspartner zur Verfügung stellt, soll diese Situation verbessert werden.
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Der Vertragspartner der LVB wird von seinen bereits vorhandenen Kassen auf einen Server zugreifen, der die Verkaufsapplikation verwaltet.
Des Weiteren ist geplant, Kassensysteme mit einem Eingabebildschirm, per Touch und einem angeschlossenen Drucker zu beschaffen. Diese sollen bei Vertragspartnern zum Einsatz kommen, die keine eigenen Kassen zum Ticketverkauf nutzen.
Updates und Verkaufsdatensätze werden auf einem Hintergrundsystem zusammengefasst und in die Abrechnungssysteme des AG übergeben. Dieses Hintergrundsystem ist Bestandteil der Ausschreibung.
Die LVB beabsichtigt in folgenden Mengen zu beschaffen.
— Für den Konsum,
— 47 Kassenrechner/Server,
— 122 Fahrscheindrucker,
— 47 Server-Anwendungen mit 122 Client-Anwendungen (Software, Treiber),
— 47 unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV).
— Für Einzelhändler,
— 92 Kassenrechner mit Display (All-in-One),
— 92 Fahrscheindrucker,
— 92 Software/Lizenzen.
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
47 St. Teilmenge – Softwarekassen, die auf bereits vorhandenen POS-Kassen eines Vertragspartners der LVB zu implementieren sind.
92 St. Teilmenge – POS-Kassen, die bei Vertragspartnern der LVB hard- und softwareseitig zu liefern und zu installieren sind. Hierbei sind Lösungen gefragt, die auf Standardhardware installierbar sind.
Insgesamt 139 Verkaufssysteme mit teilweiser Neubeschaffung von Standard-IT-Komponenten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leipzig, Vertragshändler der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis: Der Auftraggeber stellt für alle Erklärungen und Nachweise Vordrucke zur Verfügung, die zu verwenden sind.
— Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 21 Abs. 1 und 4 SektVO, zur Eintragung im Handels- bzw. Berufsregister und zur gesetzlichen Unfallversicherung;
— Bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft Abgabe einer Bewerbergemeinschaftserklärung;
— Eigenerklärung des Bewerbers zu designierten Nachunternehmern (wenn einschlägig);
— Bei Nennung designierter Nachunternehmer: Nachunternehmererklärungen sowie Bankauskunft und Eigenerklärung Unternehmenskennzahlen der jeweiligen Nachunternehmer.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teinahmeantrag sind vorzulegen:
— Bankauskunft, nicht vor dem 1.12.2013 ausgestellt.
— Eigenerklärung des Bewerbers zu Unternehmenskennzahlen (Angaben zu Standorten, Mitarbeitern und Umsatz für die 3 letzten Geschäftsjahre.
— Eigenerklärung des Bewerbers zur Bereitschaft, auf eigene Kosten Versicherungen im nachstehenden Umfang bzw. zu den nachfolgenden Konditionen entweder bereits zu unterhalten oder im Auftragsfalle abzuschließen.
* Betriebs- und Produkt-Haftpflicht-Versicherung mit einer Deckungssumme von mind. 30 000 000 EUR, zweifach maximiert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teinahmeantrag sind vorzulegen:
— Referenzen:
Darstellung von mindestens 2 Referenzen die gegenwärtig oder innerhalb der letzten 5 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist von dem Bewerber erbrachten vergleichbaren Leistungen (Referenzen) im Sinne der Entwicklung und Errichtung von Verkaufssystemen, von denen mindestens 1 Referenz innerhalb der letzten 3 Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist erbracht worden sein muss.
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— Projektdaten/Kennzahlen:
Die angegebenen Referenzen sind jeweils kurz zu beschreiben. Insbesondere sind folgende Informationen mitzuteilen:
a) Inhalt und Umfang des jeweiligen Projektes, hierbei: Anzahl der Verkaufssysteme,
b) Schnittstelle zu externen Systemen,
c) Ticketing-Funktionalität in Verkaufseinrichtungen,
d) Projektdaten:
i. Dauer Pflichtenhefterstellung,
ii. Projektdauer/Abnahmezeitpunkt,
iii. Vertragspreis/Endpreis.
e) Name des Auftraggebers (bei der Angabe der Auftraggeber sind die jeweiligen Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Telefon- oder Telefaxnummer oder E-Mail-Adresse) anzugeben)
Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Angaben bei den Referenz-Auftraggebern vor.
— Kurze Darstellung von Technischen Lösungen:
i. Entwurf von Software zum Verkauf von Tickets auf heute aktuellen Betriebssystemen und Softwareplattformen (Win; OS; Android; Linux).
ii. Die Datenübernahme aus Datenbanken und gängigen Formaten (Oracle; Accsess; SQL)(.csv; .xls).
iii. Das Einbinden von bereits vorhandenen Kartenlesern zur Bezahlung, sowie den Anschluss von Druckern zum Druck von Tickets. Die Schnittstellen der Geräte sind standardisiert oder offen gelegt.
iv. Den Umgang mit VPN Lösungen zum Übertragen der Verkaufsdaten zwischen Client und Server sowie die Übertragung zwischen Server und Abrechnungssystem (Schnittstellen sind Standardschnittstellen) des Kunden (z. B. Patris).
— Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zur Sicherung der Qualität (Qualitätsmanagementsystem); der Nachweis kann auch durch Vorlage eines Zertifikats nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig (in nicht beglaubigter Kopie) erbracht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Eine Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaft, sowie eine Vorauszahlungsbürgschaft ist dem Auftraggeber im Auftragsfall zu übergeben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine Vorgabe bezüglich der Rechtsform. Die Bietergemeinschaft muss sich erst im Fall der Zuschlagserteilung auf eine bestimmte Rechtsform festlegen, wenn dies für eine ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags notwendig ist. Erforderlich sind eine plausible Aufgabenteilung, die gesamtschuldnerische Haftung der Mitglieder der Bietergemeinschaft sowie die Bestimmung eines bevollmächtigten Vertreters.
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Für die An- und Einbindung der Verkaufssysteme welche bei dem Vertragspartner KONSUM der LVB errichtet werden, ist deren IT-Dienstleister (MICROS Retail Deutschland GmbH, Salzufer 8, 10587 Berlin) in die Umsetzung als NAN mit einzubeziehen. Ein unterschriebenes Einverständnis ist der Bewerbung beizulegen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Besondere Bedingungen für den Teilnahmewettbewerb (Beschränkung der Teilnehmerzahl nach § 20 Abs. 2 SektVO):
Aus dem Kreis der Bewerber, die die Anforderungen an die Eignung erfüllen, werden nicht mehr als 6 Bewerber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 20 Abs. 2 SektVO).;
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand der genannten Kriterien der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit.
Die von den Bewerbern erreichten Punkte werden jeweils zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die 6 bestplatzierten Bewerber in dieser Rangfolge werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Gesamtpunktgleichstand behält sich die Vergabestelle vor, mehr als 6 Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Aufforderung zur Angebotsabgabe.
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Aus den eingereichten Angeboten werden die 3 Bestplatzierten ausgewählt, und zur Verhandlung eingeladen.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Rene Henschel
Name: Verkehrs-Consult Leipzig (VCL) GmbH
Kontaktperson: Herrn Carsten Lement
Telefon: +49 3419642424 📞
E-Mail: carsten.lement@vcl-gmbh.de 📧
Fax: +49 3419642425 📠
Name: Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH
Kontaktperson: Frau Birgit Arslan
Telefon: +49 3414921821 📞
E-Mail: birgit.arslan@lvb.de 📧
Fax: +49 3414921092 📠
URL der Teilnahme: http://www.lvb.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2015-01-02 📅
Datum des Endes: 2015-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773202 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung geltend gemacht. werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so muss ein Antrag auf Vergabenachprüfung innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung bei der 1. Vergabekammer Sachsen eingehen. Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gem. § 101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2014/S 241-424988 (2014-12-10)