Neu-, Um- und Ausbau des Schulzentrums Bad Lobenstein im Rahmen eines ÖPP-Modells

Landkreis Saale-Orla-Kreis

Der Saale-Orla-Kreis beabsichtigt Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen des Schulzentrums Bad Lobenstein im Rahmen eines ÖPP- Inhabermodells zu realisieren.
Das derzeitige Grundschulgebäude mit einer Nutzfläche von 1 150 m² soll zur Regelschule umgebaut sowie saniert werden und um einen Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 700 m² erweitert werden. In diesem Zusammenhang ist auch der Abriss des eingeschossigen bestehenden Anbaus durchzuführen.
Im Zuge der Neustrukturierung des Schulstandortes ist für die Grundschule ein eigenständiger Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 900 m² vorgesehen.
Des Weiteren soll der Schulcampus durch eine Mensa ergänzt werden. Diese ist mit einer Nutzfläche von ca. 400 m² auf dem Grundstück zu integrieren.
Der Auftragnehmer hat auf Grundlage einer funktionalen Bauleistungsbeschreibung mit Raumprogramm alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen zu erbringen sowie die Finanzierung bereit zu stellen.
Der Auftraggeber erwartet ein umfassendes Gesamtangebot für Planungs-, Bau- und Finanzierungsleistungen, die für die schlüsselfertige Errichtung und Sanierung der Gebäude erforderlich sind. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-06-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-05-28.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-05-28 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2014-05-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Saale-Orla-Kreis
Postanschrift: Oschitzer Straße 4
Postleitzahl: 07907
Postort: Schleiz
Kontakt
Internetadresse: http://www.saale-orla-kreis.de 🌏
E-Mail: fb.zentrales@lrasok.thueringen.de 📧
Telefon: +49 3663488343 📞
Fax: +49 3663488470 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-05-28 📅
Einreichungsfrist: 2014-06-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 104-181891
ABl. S-Ausgabe: 104
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen von Bewerbern/ Bauunternehmen und Architekten sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat. 2) Angebote, die eine Beauftragung von Bauunternehmen, Architekten beinhalten, die nicht in den Bewerbungsunterlagen des Bieters benannt worden waren, werden nicht zugelassen; ebenso Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben. 3) Jeder aufgeforderte Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen fristgerecht eingereicht hat, erhält für die Bearbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 7 000 EUR. Allen Teilnehmern, die nach Aufforderung des Auftraggebers ihre Angebote überarbeiten, aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten, wird für jede vom Auftraggeber geforderte Überarbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 3 000 EUR gezahlt. Dieser Betrag enthält die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Auftragnehmer erhält keine Entschädigung. Für Nebenangebote wird ebenfalls keine Entschädigung gezahlt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Saale-Orla-Kreis beabsichtigt Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen des Schulzentrums Bad Lobenstein im Rahmen eines ÖPP- Inhabermodells zu realisieren.
Das derzeitige Grundschulgebäude mit einer Nutzfläche von 1 150 m² soll zur Regelschule umgebaut sowie saniert werden und um einen Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 700 m² erweitert werden. In diesem Zusammenhang ist auch der Abriss des eingeschossigen bestehenden Anbaus durchzuführen.
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Im Zuge der Neustrukturierung des Schulstandortes ist für die Grundschule ein eigenständiger Neubau mit einer Nutzfläche von ca. 900 m² vorgesehen.
Des Weiteren soll der Schulcampus durch eine Mensa ergänzt werden. Diese ist mit einer Nutzfläche von ca. 400 m² auf dem Grundstück zu integrieren.
Der Auftragnehmer hat auf Grundlage einer funktionalen Bauleistungsbeschreibung mit Raumprogramm alle erforderlichen Planungs- und Bauleistungen zu erbringen sowie die Finanzierung bereit zu stellen.
Der Auftraggeber erwartet ein umfassendes Gesamtangebot für Planungs-, Bau- und Finanzierungsleistungen, die für die schlüsselfertige Errichtung und Sanierung der Gebäude erforderlich sind. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
Es werden Varianten akzeptiert
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bad Lobenstein

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Bewerbungen sind in einem verschlossenen Umschlag und mit einem Kennzettel zu versehen und bei der unter I.1 genannten Stelle einzureichen. Der Kennzettel wird mit dem Bewerberformblatt zur Verfügung gestellt.
Für die Auswahl der Bewerber werden ausschließlich die eingereichten Bewerbungsunterlagen zugrunde gelegt und anhand der in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise bewertet. Es werden nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht eingegangen sind. Bewerbungsunterlagen oder Teile der Bewerbungsunterlagen, die vom Bewerber ausschließlich auf elektronischem Wege (z.B. per E-Mail oder Fax) versendet werden, sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
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Zur Erhöhung der Übersichtlichkeit und zur Arbeitserleichterung sind die geforderten Angaben in dem Bewerberformblatt „Teilnahmewettbewerb“ zusammengefasst. Dieses ist vom Bewerber vollständig mit allen geforderten Angaben auszufüllen, in der vorgegebenen Gliederung mit den geforderten Anlagen zu versehen und zu unterschreiben. Das ausgefüllte Bewerberformblatt ist der Bewerbung zusammenhängend und in herausnehmbarer Form beizufügen.
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Das Formblatt kann per E-Mail unter der E-Mail-Adresse p399_sok@vbd-mail.de angefordert werden.
Bei der Zusammenstellung der Unterlagen ist darauf zu achten, dass nur Erklärungen und Nachweise eingereicht werden, die für die Bewerbung notwendig sind. Zusätzliche Informationen, die nicht dem Nachweis der geforderten Angaben dienen, werden nicht berücksichtigt. Die Nachweise können auch in Kopie eingereicht werden. Der Auftraggeber kann, wenn er dies für erforderlich hält, zur Überprüfung die Nachreichung des Originals verlangen. Alle Eigenerklärungen sind jedoch nur im Original gültig. Nachweise mit dem Zusatz „nicht älter als 6 Monate“ dürfen an dem unter Ziffer IV.3.4 genannten Tag nicht älter als 6 Monate sein.
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Durch die Vergabestelle werden bis 6 Tage vor Abgabe der Teilnahmeanträge Fragen beantwortet.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise kurzfristig nachzufordern; die Bewerber können jedoch nicht darauf vertrauen. Alle Bewerber werden gleich behandelt. Teilnahmeanträge, denen die geforderten Nachweise nicht oder nicht vollständig beigefügt sind und für die – nach Aufforderung – die geforderten Nachweise auch nach einer gesetzten Frist nicht nachgereicht wurden, werden nicht gewertet.
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Unabhängig davon, ob sich mehrere Unternehmen als Bietergemeinschaft bewerben oder für einen Teil der Leistungen Nachunternehmer beauftragt werden sollen, sind die im Folgenden dargestellten Nachweise und Erklärungen für 1. Bewerber/Bauunternehmer (A) und 2. Architekturbüro (B) abzugeben. Beabsichtigt ein Unternehmen mehrere dieser Leistungen zu erbringen, so sind für jede dieser Leistungen alle geforderten Nachweise und Erklärungen einzureichen.
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Ist der Bewerber eine bereits existierende Projektgesellschaft, die nur für dieses Projekt tätig werden soll, so sind die geforderten Angaben zu den unter Ziffer III.2) genannten Kriterien vom Initiator/Gesellschafter dieser Projektgesellschaft vorzulegen.
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Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise ihrer Herkunftsländer zu führen bzw. gleichwertige Erklärungen abzugeben. Bei fremdsprachlichen Bescheinigungen ist eine amtlich anerkannte Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen.
Folgende Nachweise sind beizufügen:
A) für den Bewerber/Bauunternehmer:
A1. Auszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 6 Monate (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf).
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A2. Eigenerklärungen,
— dass keine Ausschlussgründe i. S. v. § 16 EG Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe g und § 16 EG Abs. 1 Nr. 2 VOB/ A vorliegen,
— dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen
nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der Vorschriften i. S. v. § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 VOB/A verurteilt worden ist,
in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.
A3. Erklärung eines oder mehrerer Kreditinstitute, in der diese die grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung der Maßnahme erklären.
B) für das Architekturbüro:
B1. Nachweis der Eintragung des Entwurfsverfassers in einer Architektenkammer.
B2. Eigenerklärung, dass das Architekturbüro bzw. ihnen zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig wegen einer der Vorschriften i. S. v. § 4 Abs. 6 VOF verurteilt worden ist.
B3. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung des Entwurfsverfassers/Architekturbüros, nicht älter als 6 Monate.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) für den Bewerber:
A4. Gesamtumsätze als ÖPP-Anbieter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
A5. Referenzen zu vergleichbaren ÖPP-Projekten (Planung, Errichtung, Finanzierung), bei denen der Bewerber als verantwortlicher Partner (Vertragspartner/Initiator/Gesellschafter Objektgesellschaft) des Auftraggebers agierte; Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der ÖPP-Vertragsunterzeichnung). Das ÖPP-Projekt wird auch dann als Referenz anerkannt, wenn die Bauleistungen zwar begonnen, aber noch nicht abgeschlossen sind.
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Mit Angaben zu: Jahr des Vertragsabschlusses, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Realisierungsmodell, Auftragswert.
(Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet.)
A6. Darstellung sowie Erläuterung des vorgesehenen Realisierungsmodells und dessen Finanzierung. Es ist anzugeben, wer Vertragspartner des Auftraggebers werden soll (z.B. eine Projektgesellschaft).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) für den Bewerber/Bauunternehmer:
A7. Referenzen über fertiggestellte Neubau oder Erweiterungsmaßnahmen von Schulgebäuden und Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad und Bauvolumen (schlüsselfertig als Generalunternehmer); Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Fertigstellung).
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Mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen.
(Es werden max. 5 Referenzprojekte gewertet. Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht).
A8. Referenzen über fertiggestellte Sanierungsleistungen (schlüsselfertig als Generalunternehmer – bzw. -übernehmer);
Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Fertigstellung).
Mit Angaben zu: Zeitraum der Sanierungsleistungen, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert, Beschreibung der Art der Sanierungsleistungen, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen.
(Es werden max. 3 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzobjekten werden nur die ersten 3 Projekte gewertet, Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht).
Referenzen, die sowohl das Auswahlkriterium A8 als auch das Auswahlkriterium A9 erfüllen (kombinierte Ausführung von Neubau – und Sanierungsleistungen in einem Referenzobjekt), können unter beiden Kriterien als Referenzen benannt werden.
A9. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen kaufmännischen und technischen Personals und Angaben zu dessen Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum jeweiligen Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt).
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B) für das Architekturbüro:
B4. Referenzen des vorgesehenen Architekturbüros/Entwurfsverfassers für realisierte Projekte insbesondere Schulgebäude oder Gebäude mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad; Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Planungsleistung).
Die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist.
Mit Angaben zu: Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Auftragswert (Projektvolumen), persönlich erbrachte Leistungsphasen nach HOAI.
B5. Referenzen des vorgesehenen Architekturbüros/Entwurfsverfassers für realisierte Sanierungsprojekte insbesondere Schulgebäude oder Gebäude mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad; Referenzzeitraum ab 2005 (Zeitpunkt der Planungsleistung). Die Referenz wird auch dann anerkannt, wenn die angegebenen Planungsleistungen erbracht wurden, das Gebäude zwar begonnen, jedoch noch nicht fertiggestellt ist.
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(Es werden max. 3 Referenzprojekte gewertet. Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erwünscht).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nach Zuschlagserteilung hat der Auftragnehmer eine Vertragserfüllungsbürgschaft oder vergleichbare Sicherheiten in Höhe von 5 % des Pauschalfestpreises (netto) von einem in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitut oder Kreditversicherer zu stellen. Die jeweilige Sicherheit wird nach rechtsgeschäftlicher Abnahme der Bauleistungen gegen Mängelansprüchebürgschaften in Höhe von 5 % des Pauschalfestpreises (netto) eines in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen Kreditinstitutes oder Kreditversicherers ausgetauscht. Näheres regeln die Vergabeunterlagen
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Endfinanzierung erfolgt über einen Zeitraum von 25 Jahren ab Abnahme der Bauleistungen. Die Kosten der Bauzwischenfinanzierung werden Bestandteil der Berechnungsgrundlage für die Ratenkalkulation der Endfinanzierung. Die Bauzwischenfinanzierung ist auf die Bonität des Auftragnehmers abzustellen. Einredeverzichtserklärungen während der Bauzeit werden nicht gegeben. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern ein Angebot von einer Bietergemeinschaft erfolgt, hat diese gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter anzubieten.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit und Fachkunde nach Maßgabe der nachfolgend genannten Auswahlkriterien und der (jeweils in Prozent) angegebenen Gewichtung auf der Grundlage der eingereichten Erklärungen und Nachweise.
Die Angaben zu den unter Ziffer III.2.2 und III.2.3 gehen wie folgt in die Bewertung ein:
Auswahlkriterien für den Bewerber/das Bauunternehmen (A4 bis A9) mit insgesamt 60 %; (A4 mit 5 %, A5 mit 10 %, A6 mit 5 %, A7 mit 20 %, A8 mit 15 %, A9 mit 5 %). Auswahlkriterien für das Architekturbüro (B4 bis B5) mit insgesamt 40 %; (B4 mit 25 %, B5 mit 15 %).
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2014-07-17 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Elke Müller

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Mehrfachbewerbungen von Bewerbern/ Bauunternehmen und Architekten sind nicht zugelassen und führen zum Ausschluss der Bewerbungen, an denen sich das entsprechende Unternehmen beteiligt hat.
2) Angebote, die eine Beauftragung von Bauunternehmen, Architekten beinhalten, die nicht in den Bewerbungsunterlagen des Bieters benannt worden waren, werden nicht zugelassen; ebenso Angebote von Bietergemeinschaften, die sich erst nach Aufforderung zur Angebotsabgabe aus aufgeforderten Unternehmen gebildet haben.
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3) Jeder aufgeforderte Bieter, der ein der Ausschreibung entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen fristgerecht eingereicht hat, erhält für die Bearbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 7 000 EUR. Allen Teilnehmern, die nach Aufforderung des Auftraggebers ihre Angebote überarbeiten, aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten, wird für jede vom Auftraggeber geforderte Überarbeitung der Angebote eine Entschädigung in Höhe von 3 000 EUR gezahlt. Dieser Betrag enthält die gesetzliche Mehrwertsteuer. Der Auftragnehmer erhält keine Entschädigung. Für Nebenangebote wird ebenfalls keine Entschädigung gezahlt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Postfach 22 49
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99403
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@tlvwa.thueringen.de 📧
Telefon: +49 36137737276 📞
Internetadresse: http://www.thueringen.de/de/tlvwa 🌏
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Rügefrist richtet sich nach dem Wortlaut des § 107 GWB.
Die Rüge eines Verstoßes hat danach unverzüglich zu erfolgen. Unverzüglich bedeutet nach der gesetzlichen Definition des § 121 Abs. 1 BGB „ohne schuldhaftes Zögern“. Die hierfür zulässige Frist wird in der Rechtsprechung nicht einheitlich beurteilt und beträgt – je nach der Besonderheit des Einzelfalls – 14 Kalendertagen.
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Quelle: OJS 2014/S 104-181891 (2014-05-28)