Mit dem Bauvorhaben „Neue Bahnbrücke Kattwyk“ betreibt die Hamburg Port Authority den Bau einer Eisenbahnhubbrücke über die Süderelbe einschließlich der landseitigen Anbindung des neuen Bauwerks an die bestehenden Verkehrsbänder sowie den Neubau einer Richtfeuerstrecke. Die Gesamtmaßnahme wird in verschiedenen Bauabschnitten umgesetzt. Das zentrale Bauwerk ist eine zweigleisige Eisenbahnhubbrücke als parallelgurtige Fachwerkbrücke mit konstanter Bauhöhe über drei Felder. Die Länge der festen Seitenfelder beträgt jeweils ca. 76 m, die Länge des beweglichen Mittelteils beträgt ca. 131 m. Das bewegliche Hubteil kann um ca. 46 m angehoben werden. Die Vergabe der Bauleistungen für das zentrale Bauwerk, die Eisenbahnhubbrücke, erfolgt in 3 getrennten Vergabeverfahren: a) Strompfeiler, Widerlager, Dükerleitung, Schutzeinrichtungen (Dalben, Fender), b) Überbauten, Pylone und Maschinentechnik, c) Betriebsgebäude. Die im Rahmen dieser Ausschreibung zu erbringenden Bauleistungen beinhalten die folgendenTeilleistungen aus a): — Gründung und Herstellung der Strompfeiler, — Herstellung der Dükerleitung zwischen den Strompfeilern, — Gründung und Herstellung der Widerlager der Brücke, — Herstellung der Stützwände, — Gründung für das Betriebsgebäude, — Herstellung der Schutzeinrichtungen und der wasserseitigen Dalben und Fender.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-09-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-08-01.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-08-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Brücken
Menge oder Umfang:
Im Rahmen dieser Maßnahme sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen:— Herstellung und Gründung der Strompfeiler in Senkkastenbauweise.Herstellung der Baugruben, Abmessungen ca. 32,5 m x ca. 17,5 m, Bohlenlänge ca. 32 m. Herstellen der Senkkästen der Abmessung 29 m x 14,5 m x 4,5 m. Absenken der Senkkästen auf erforderliche Höhe bei gleichzeitigem Betonieren der Pfeilerunterteile;Kombinierte Spundwand: Länge ca. 32 m, ca. 1 750 t;Gurtung und Traversen: ca. 285 t;Stahlbeton: ca. 8.200 m³;Betonstahl: ca. 1 500 t;Bodenaushub: ca. 10 000 m³, unter Druckluft bei 3,5 bar;Räumungsbohrungen: ca. 6 000 m³;Bodenverbesserung mittels Düsenstrahlverfahren(HDI): ca. 5 200 m³;Herstellung von Dichtblöcken mittels Düsenstrahlverfahren(HDI): ca. 250 m³;Bodenaushub Senkkasten: ca. 17 000 m³;— Herstellung der Dükerleitung (Rohrvortrieb, Microtunnel) zwischen den Strompfeilern.Auffahren einer Dükerleitung aus Beton (Lichtraumprofil D = 1 800) für Versorgungs- und Medienträger von Achse 30 in Richtung Achse 20 der Länge L (ca. 121 m) zwischen den Strompfeilern.— Herstellung der Gründung und der Widerlager der Brücke, Gründung des Betriebsgebäudes.Kopfplatte und Wände: Beton ca. 1 400 m³, Betonstahl ca. 140 t;Bohrpfähle d = 1,18 m: ca. 740 lfdm;GEWI-Pfähle d = 63,5 cm: ca. 45 lfdm;Teilverdrängungspfähle d = 45-55 cm: ca. 900 lfdm;Spundwand wasserseitig: ca. 120 t;Spundwand landseitig: ca. 55 t.— Herstellung von Dalben, Leitwerk.Dalbenrohre, D = 2 m, t = 25-30 mm: ca. 450 t;Dalbenrohre, D = 1 m, t = 25 mm: ca. 112 t;Fendertafeln: ca. 79 t;Leitwerk Strompfeiler: ca. 72 t.— Baubegleitende Kampfmittelräumung.Bombenblindgängerverdachtsflächen;Landseitig: ca. 5 000 m²;Wasserseitig: ca. 20 000 m².
Im Rahmen dieser Maßnahme sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen:— Herstellung und Gründung der Strompfeiler in Senkkastenbauweise.Herstellung der Baugruben, Abmessungen ca. 32,5 m x ca. 17,5 m, Bohlenlänge ca. 32 m. Herstellen der Senkkästen der Abmessung 29 m x 14,5 m x 4,5 m. Absenken der Senkkästen auf erforderliche Höhe bei gleichzeitigem Betonieren der Pfeilerunterteile;Kombinierte Spundwand: Länge ca. 32 m, ca. 1 750 t;Gurtung und Traversen: ca. 285 t;Stahlbeton: ca. 8.200 m³;Betonstahl: ca. 1 500 t;Bodenaushub: ca. 10 000 m³, unter Druckluft bei 3,5 bar;Räumungsbohrungen: ca. 6 000 m³;Bodenverbesserung mittels Düsenstrahlverfahren(HDI): ca. 5 200 m³;Herstellung von Dichtblöcken mittels Düsenstrahlverfahren(HDI): ca. 250 m³;Bodenaushub Senkkasten: ca. 17 000 m³;— Herstellung der Dükerleitung (Rohrvortrieb, Microtunnel) zwischen den Strompfeilern.Auffahren einer Dükerleitung aus Beton (Lichtraumprofil D = 1 800) für Versorgungs- und Medienträger von Achse 30 in Richtung Achse 20 der Länge L (ca. 121 m) zwischen den Strompfeilern.— Herstellung der Gründung und der Widerlager der Brücke, Gründung des Betriebsgebäudes.Kopfplatte und Wände: Beton ca. 1 400 m³, Betonstahl ca. 140 t;Bohrpfähle d = 1,18 m: ca. 740 lfdm;GEWI-Pfähle d = 63,5 cm: ca. 45 lfdm;Teilverdrängungspfähle d = 45-55 cm: ca. 900 lfdm;Spundwand wasserseitig: ca. 120 t;Spundwand landseitig: ca. 55 t.— Herstellung von Dalben, Leitwerk.Dalbenrohre, D = 2 m, t = 25-30 mm: ca. 450 t;Dalbenrohre, D = 1 m, t = 25 mm: ca. 112 t;Fendertafeln: ca. 79 t;Leitwerk Strompfeiler: ca. 72 t.— Baubegleitende Kampfmittelräumung.Bombenblindgängerverdachtsflächen;Landseitig: ca. 5 000 m²;Wasserseitig: ca. 20 000 m².
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Brücken📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: HPA Hamburg Port Authority, AöR
Postanschrift: Neuer Wandrahm 4
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de📧
Telefon: +49 40428472829📞
Fax: +49 40428472612 📠
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben.
Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe ein Bewerbungsformblatt und weitere Unterlagen abzurufen. Dieses Formblatt und die weiteren Unterlagen beschreiben die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltene Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben.Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Auschluss vom weiteren Verfahren.
Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt mit Anlage I, Register 1 bis 11) aufzuweisen.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bei Öffnung des ersten Teilnahmeantrages vorliegen.
Bewerbergemeinschaften:
1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Im Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind im Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
Nachunternehmer:
1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung nicht abgegeben werden, so ist im Teilnahmeantrag darzulegen, wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer in dem nachfolgenden Verhandlungsverfahren durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers gem. Pkt. III.2.2)
2. Technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers Anhand der Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt.III.2.3).
Weiterführende Informationen zur Bewertung sind dem Bewerbungsformblatt zu entnehmen.
Die max. 4 am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis 6 Tage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR,
Brooktorkai 1,
Zentraler Einkauf,
20457 Hamburg,
Fax: +49 40428472612,
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung.
Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb.
Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) grob beschrieben.
Unter http://www.hamburg-port-authority.de ist im Bereich „Für Hafenkunden“ und dort unter Ausschreibungen/Teilnahmewettbewerbe ein Bewerbungsformblatt und weitere Unterlagen abzurufen. Dieses Formblatt und die weiteren Unterlagen beschreiben die für den Teilnahmeantrag zwingend einzuhaltene Form. Das ausgefüllte Bewerbungsformblatt ist mit den Teilnahmeunterlagen abzugeben.Das Bewerbungsformblatt dient der Zusammenfassung der Bewerbungsunterlagen und vereinfacht die Auswertung für den AG. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Auschluss vom weiteren Verfahren.
Die Teilnahmeanträge haben die unter III.2) aufgeführten Inhalte in der vorgegebenen Struktur (siehe Bewerbungsformblatt mit Anlage I, Register 1 bis 11) aufzuweisen.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zur Eröffnung zugelassen, die dem Verhandlungsleiter bei Öffnung des ersten Teilnahmeantrages vorliegen.
Bewerbergemeinschaften:
1. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Im Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
2. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sind im Teilnahmeantrag vollständig zu benennen. Die Anforderungen aus Pkt. III.2) Teilnahmebedingungen müssen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft durch Abgabe von entsprechenden Erklärungen bzw. Nachweisen erfüllt werden. Das Bewerbungsformblatt ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben, nicht jedoch für Nachunternehmer.
3. Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften,so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
Nachunternehmer:
1. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z. B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
2. Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung nicht abgegeben werden, so ist im Teilnahmeantrag darzulegen, wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer in dem nachfolgenden Verhandlungsverfahren durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
Bewertung der Bewerber:
Im Teilnahmewettbewerb werden nur Bewerber berücksichtigt, welche die unter Pkt. III.2) angegebenen Teilnahmebedingungen erfüllen und die unter Pkt. VI.3) beschriebene Form (Bewerbungsformblatt) einhalten.
Ausländische Bewerber/Unternehmen haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes gem. Pkt. III.2) vorzulegen.
Die Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt anhand von folgenden Kriterien:
1. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers gem. Pkt. III.2.2)
2. Technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers Anhand der Referenzen für die Kompetenzbereiche gem. Pkt.III.2.3).
Weiterführende Informationen zur Bewertung sind dem Bewerbungsformblatt zu entnehmen.
Die max. 4 am besten geeigneten Bewerber erhalten nach Auswertung der Teilnahmeanträge detaillierte Ausschreibungsunterlagen und werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die anderen Bewerber erhalten eine entsprechende Information über die Nichtberücksichtigung im weiteren Vergabeverfahren.
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich (unter Angabe der unter Pkt. IV.3.1) genannten Vergabenummer) per Fax oder E-Mail, bis 6 Tage vor Ablauf der Frist für den Eingang des Teilnahmeantrags an folgende Adresse zu richten:
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Mit dem Bauvorhaben „Neue Bahnbrücke Kattwyk“ betreibt die Hamburg Port Authority den Bau einer Eisenbahnhubbrücke über die Süderelbe einschließlich der landseitigen Anbindung des neuen Bauwerks an die bestehenden Verkehrsbänder sowie den Neubau einer Richtfeuerstrecke. Die Gesamtmaßnahme wird in verschiedenen Bauabschnitten umgesetzt.
Mit dem Bauvorhaben „Neue Bahnbrücke Kattwyk“ betreibt die Hamburg Port Authority den Bau einer Eisenbahnhubbrücke über die Süderelbe einschließlich der landseitigen Anbindung des neuen Bauwerks an die bestehenden Verkehrsbänder sowie den Neubau einer Richtfeuerstrecke. Die Gesamtmaßnahme wird in verschiedenen Bauabschnitten umgesetzt.
Das zentrale Bauwerk ist eine zweigleisige Eisenbahnhubbrücke als parallelgurtige Fachwerkbrücke mit konstanter Bauhöhe über drei Felder. Die Länge der festen Seitenfelder beträgt jeweils ca. 76 m, die Länge des beweglichen Mittelteils beträgt ca. 131 m. Das bewegliche Hubteil kann um ca. 46 m angehoben werden.
Das zentrale Bauwerk ist eine zweigleisige Eisenbahnhubbrücke als parallelgurtige Fachwerkbrücke mit konstanter Bauhöhe über drei Felder. Die Länge der festen Seitenfelder beträgt jeweils ca. 76 m, die Länge des beweglichen Mittelteils beträgt ca. 131 m. Das bewegliche Hubteil kann um ca. 46 m angehoben werden.
Die Vergabe der Bauleistungen für das zentrale Bauwerk, die Eisenbahnhubbrücke, erfolgt in 3 getrennten Vergabeverfahren:
a) Strompfeiler, Widerlager, Dükerleitung, Schutzeinrichtungen (Dalben, Fender),
b) Überbauten, Pylone und Maschinentechnik,
c) Betriebsgebäude.
Die im Rahmen dieser Ausschreibung zu erbringenden Bauleistungen beinhalten die folgendenTeilleistungen aus a):
— Gründung und Herstellung der Strompfeiler,
— Herstellung der Dükerleitung zwischen den Strompfeilern,
— Gründung und Herstellung der Widerlager der Brücke,
— Herstellung der Stützwände,
— Gründung für das Betriebsgebäude,
— Herstellung der Schutzeinrichtungen und der wasserseitigen Dalben und Fender.
Es werden Varianten akzeptiert ✅
Menge oder Umfang:
Im Rahmen dieser Maßnahme sind im Wesentlichen folgende Leistungen zu erbringen:
— Herstellung und Gründung der Strompfeiler in Senkkastenbauweise.
Herstellung der Baugruben, Abmessungen ca. 32,5 m x ca. 17,5 m, Bohlenlänge ca. 32 m. Herstellen der Senkkästen der Abmessung 29 m x 14,5 m x 4,5 m. Absenken der Senkkästen auf erforderliche Höhe bei gleichzeitigem Betonieren der Pfeilerunterteile;
Kombinierte Spundwand: Länge ca. 32 m, ca. 1 750 t;
Gurtung und Traversen: ca. 285 t;
Stahlbeton: ca. 8.200 m³;
Betonstahl: ca. 1 500 t;
Bodenaushub: ca. 10 000 m³, unter Druckluft bei 3,5 bar;
Räumungsbohrungen: ca. 6 000 m³;
Bodenverbesserung mittels Düsenstrahlverfahren(HDI): ca. 5 200 m³;
Herstellung von Dichtblöcken mittels Düsenstrahlverfahren(HDI): ca. 250 m³;
Bodenaushub Senkkasten: ca. 17 000 m³;
— Herstellung der Dükerleitung (Rohrvortrieb, Microtunnel) zwischen den Strompfeilern.
Auffahren einer Dükerleitung aus Beton (Lichtraumprofil D = 1 800) für Versorgungs- und Medienträger von Achse 30 in Richtung Achse 20 der Länge L (ca. 121 m) zwischen den Strompfeilern.
— Herstellung der Gründung und der Widerlager der Brücke, Gründung des Betriebsgebäudes.
Kopfplatte und Wände: Beton ca. 1 400 m³, Betonstahl ca. 140 t;
Bohrpfähle d = 1,18 m: ca. 740 lfdm;
GEWI-Pfähle d = 63,5 cm: ca. 45 lfdm;
Teilverdrängungspfähle d = 45-55 cm: ca. 900 lfdm;
Spundwand wasserseitig: ca. 120 t;
Spundwand landseitig: ca. 55 t.
— Herstellung von Dalben, Leitwerk.
Dalbenrohre, D = 2 m, t = 25-30 mm: ca. 450 t;
Dalbenrohre, D = 1 m, t = 25 mm: ca. 112 t;
Fendertafeln: ca. 79 t;
Leitwerk Strompfeiler: ca. 72 t.
— Baubegleitende Kampfmittelräumung.
Bombenblindgängerverdachtsflächen;
Landseitig: ca. 5 000 m²;
Wasserseitig: ca. 20 000 m².
Referenznummer: E-0001-14-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Bescheinigung über die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes.
2. Formlose Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Es ist anhand von Projektreferenzen der Nachweis über die Erfahrung in den Bereichen:
— Wasserbau,
— Ingenieurbau,
— Rohrvortrieb, Microtunneling
zu erbringen.
Der Nachweis ist für jeden der 3 Kompetenzbereiche über mind. 5 oder mehr Projektreferenzen aus den letzten 5 Jahren mit einem Gesamtumsatz von jeweils mind. 10 000 000 EUR zu führen. Aus den Referenzen lassen sich die ausgeführten Arbeiten in den Bereichen herleiten.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Nachweis ist für jeden der 3 Kompetenzbereiche über mind. 5 oder mehr Projektreferenzen aus den letzten 5 Jahren mit einem Gesamtumsatz von jeweils mind. 10 000 000 EUR zu führen. Aus den Referenzen lassen sich die ausgeführten Arbeiten in den Bereichen herleiten.
Diese Anforderungen sind Mindestforderungen, d. h. fehlende oder unzureichende Nachweise führen zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers ist ebenfalls anhand von Referenzprojekten nachzuweisen.
Die Bewertung der Referenzprojekte erfolgt im direkten Vergleich zum zu erstellenden Bauwerk NBK.
Es ist anhand von jeweils 2 Projektreferenzen der Nachweis über die Erfahrung im Wasser- und Ingenieurbau in:
— fließenden Verkehrsgewässern
— im tidebeeinflussten und sturmflutgefährdeten Bereich hinsichtlich der Bauaufgabe und des Umfeldes zu führen.
Fehlende oder unzureichende Nachweise führen zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Weiterhin ist anhand von mindestens jeweils einer Projektreferenz die Erfahrung in der Herstellung von:
— Gründungsbauwerken in Senkkastenbauweise, unter Druckluft.
— Baugruben im tidebeeinflussten und sturmflutgefährdeten Bereich.
Bewertung über: Bauteil, Randbedingungen, Bauwerksdimensionen, Referenzhomogenität zu führen.
Für diese Kompetenzbereiche ist jeweils mindestens eine Referenz nachzuweisen, ansonsten gilt der Bewerber als nicht geeignet.
Mit jeweils max. 5 geeigneten Projektreferenzen kann die maximale Punktzahl erreicht werden.
Hinweis:
Da die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den gleichen Kompetenzbereichen jeweils über Referenzprojekte abgeprüft wird, können Referenzprojekte mehrfach für verschiedene Nachweise eingereicht werden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Harald Meißner
Name: HPA Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Brooktorkai 1
E-Mail: zentralereinkauf@hpa-hamburg.de📧
URL für weitere Informationen: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
Name: HPA Hamburg Port Authority AöR, Ausschreibungsstelle
Telefon: +49 4042847-2181📞
URL der Dokumente: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
Name: Hamburg Port Authority, Ausschreibungsstelle
Kontaktperson: Ausschreibungsstelle, Zi. EG 0.20
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-07-01 📅
Datum des Endes: 2017-12-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-05-02 📅
Kennungen
Art der früheren Veröffentlichung: Periodic_indicative_notice
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 85-148467
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Düsternstraße 10
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20355
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2014/S 147-265156 (2014-08-01)
Ergänzende Angaben (2014-08-22) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben