Strategische Beratung GKV/PKV

AOK-Bundesverband GbR

Gegenstand des Auftrags ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Beratung und Unterstützung des AOK-Bundesverbandes bei der Weiterentwicklung strategischer Ansätze vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) und ihrer Auswirkungen auf die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), insbesondere in alternativen Zukunftsszenarien wie zum Beispiel für die Abgrenzung des Personenkreises oder des Angebots von Zusatzversicherungen und Wahltarifen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-03-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-02-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2014-02-03 Auftragsbekanntmachung
2014-09-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2014-02-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung
Menge oder Umfang: 664 000
Gesamtwert des Auftrags: 664 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK-Bundesverband GbR
Postanschrift: Rosenthaler Str. 31, Berlin-Mitte
Postleitzahl: 10178
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: vergabestelle@bv.aok.de 📧
Fax: +49 30346462777 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-02-03 📅
Einreichungsfrist: 2014-03-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-02-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 028-044974
ABl. S-Ausgabe: 28
Zusätzliche Informationen
1. Auftraggeber ist der AOK-Bundesverband GbR, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Graalmann, Rosenthalter Str. 31, 10178 Berlin. 2. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 3 Abs.1 VOF durchgeführt. Die Vergabebekanntmachung enthält die Bedingungen zur Teilnahme am Vergabeverfahren. Es erfolgt zunächst ein sogenannter Teilnahmewettbewerb. Die zu verwendenden Formblätter sind unter folgendem Link https://www.aok-business.de/tools-service/ausschreibungen/bekanntmachung-von-ausschreibungen/ abrufbar. Die Auftraggeberin wird anhand der in Ziffer IV.1.2) der Bekanntmachung genannten Kriterien eine Auswahlentscheidung treffen und die ausgewählten Bewerber zur Verhandlung auffordern. 3. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich im Original in einem geschlossenen Umschlag sowie in digitaler Form im Format PDF auf einem geeigneten Datenträger einzureichen. Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen per Telefax/E-Mail ist unzulässig; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. 4. Weitere Information zum Teilnahmeantrag: Geben Sie bitte im Teilnahmeantrag folgendes an: a. Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens/ des Bewerbers; b. Kontaktperson mit Telefonnummer und sonstigen üblichen Kontaktdaten. Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen, muss der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton übermittelt und mit folgender Aufschrift versehen sein: AOK – Bundesverband GbR Zentrale Vergabestelle Silke Beckmann Rosenthaler Str. 31 10178 Berlin Deutschland Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren „Strategische Beratung GKV/PKV“. 5. Ein Bewerber kann sich zum Beleg seiner Eignung auf verbundene Unternehmen und Nachunternehmer beziehen. Voraussetzung hierfür ist, dass das verbundene Unternehmen bzw. der benannte Nachunternehmer die für die Ausführung des betreffenden Teils der Leistung erforderliche Eignung besitzt. Für die Benennung von vorgesehenen Nachunternehmern sind diese sowie die Leistungen, für die diese eingesetzt werden sollen, anzugeben (Unterauftragnehmerverzeichnis). Auf Verlangen der Auftraggeberin ist die Bestätigung des vorgesehenen Nachunternehmers in unterzeichneter Form von den Bewerbern/ der Bewerbergemeinschaft spätestens vor Zuschlagserteilung beizubringen (Verpflichtungserklärung). Von dem Bewerber sind Nachweise zur fachlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Nachunternehmer entsprechend den von dem Bewerber geforderten Unterlagen beizubringen, soweit ein Nachunternehmer wesentliche Auftragsteile erbringen sollen und die geforderten Nachweise auf ihn zutreffen. 6. Bewerbergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bewerber haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben. Der in Punkt III.2.1) der EU-Bekanntmachung genannte Nachweis ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Die unter Punkt III.2.3) der EU-Vergabebekanntmachung aufgeführten Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit können bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft gemeinschaftlich erbracht werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Beratung und Unterstützung des AOK-Bundesverbandes bei der Weiterentwicklung strategischer Ansätze vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) und ihrer Auswirkungen auf die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), insbesondere in alternativen Zukunftsszenarien wie zum Beispiel für die Abgrenzung des Personenkreises oder des Angebots von Zusatzversicherungen und Wahltarifen.
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Dauer: 24 Monate

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen einer der in § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF genannten Straftaten verurteilt worden ist sowie Erklärung, dass keiner der in § 4 Abs. 9 lit. a)-e) VOF genannten Fälle auf den Bewerber zutrifft und keine wettbewerbswidrigen Abreden getroffen wurden.
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Allgemeine Hinweise:
Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft den vorgenannten Nachweis zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gültiger Nachweis (Kopie) über das Vorhandensein einer aktuell bestehenden angemessenen und gültigen Betriebshaftpflichtversicherung, die auch die Versicherung von Vermögensschäden mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 500 000 EUR je Versicherungsfall umfasst. Sofern derzeit keine dem entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung besteht, Vorlage einer Eigenerklärung mit der der Bewerber/ das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bestätigt, dass er/ es für den Fall, dass beabsichtigt ist, ihm den Zuschlag zu erteilen, dem Auftragnehmer vor Zuschlagserteilung eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung vorlegen wird.
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Allgemeine Hinweise:
Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können den genannten Nachweis gemeinsam erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Unternehmensdarstellung:
(a) Eckdaten zum Unternehmen: Gesellschaftsform, Geschäftsfähigkeit, Konzernverbindungen, Liste verbundener Unternehmen und strategischer Partner;
(b) Aussagekräftige Darstellung über Zustand und Entwicklung des Unternehmens sowie einzelner Geschäftsfelder;
(2) Vorlage von mindesten 2 Referenzen über Projekte mit einem Auftragsvolumen von jeweils mehr als 250 000 EUR brutto, die innerhalb der letzten 3 Jahre erbracht wurden und deren Inhalt mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar ist. Es wird eine detaillierte Darstellung von Erfahrungen über die Beratung von deutschen Krankenversicherungsträgern (jeweils ein gesetzlicher und ein privater Krankenversicherungsträger) in Projekten, die eine ganzheitliche Sicht über Strategie, Organisation und Prozesse des Unternehmens erfordern, erwartet. Insbesondere muss konkrete Erfahrung im Bereich Strategie- und Szenarioentwicklung vorliegen, um den spezifischen Aufgaben in diesem Projekt gerecht zu werden.
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Zusätzlich muss Erfahrung über relevante Projekte zur Produktentwicklung für Märkte der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland vorliegen, z.B. Zusatzversicherungen.
Folgende Angaben sind zu tätigen:
(a) Angaben des öffentlichen/privaten Auftraggebers (Angabe Ansprechpartner, Telefon, Telefax/E-Mail) für Rückfragen;
(b) Angabe des Leistungszeitraums;
(c) Beschreibung und Erläuterung der Tätigkeit in dem Auftrag sowie des Umfangs des Auftrages;
(d) Angabe des Rechnungswertes (Angabe erfolgt freiwillig);
(e) Größe des eingesetzten Projektteams.
(3) Es ist ein Kernteam zu benennen, welches nur mit Zustimmung des Auftraggebers ausgewechselt werden darf. Von dem/der Projektleiter/in und dem Personal des Kernteams sind folgende Nachweise (in Form von Lebensläufen/Eigenerklärungen) zu erbringen:
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(3.1) Darstellung der Kenntnisse und Erfahrungen der beruflichen Befähigung und von Referenzen des/der Projektleiters/Projektleiterin, welche/r für den Auftrag vorgesehen ist;
(3.2) Darstellung der Kenntnisse und Erfahrungen der beruflichen Befähigung des Personals, welches für die Durchführung des Auftrags vorgesehen ist.
Folgende detaillierte Angaben sind zu Ziffer (3.1) und Ziffer (3.2) einzeln zu erbringen:
(a) Fachkunde und berufliche Befähigung (abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitsökonomie, o.ä.);
(b) tiefergehende Kenntnisse der für den deutschen Krankenversicherungsmarkt geltenden gesetzlichen, GKV- und PKV-spezifischen Rahmenbedingungen, Vorschriften und Regelungen;
(c) mehrjährige praktische Erfahrungen mit Projekten in der gesetzlichen Krankenversicherung, im Gesundheitswesen, in der privaten Versicherungswirtschaft und/oder im Dienstleistungssektor (insbesondere im Bereich Strategie- und Szenarioentwicklung, sowie Produktentwicklung und –einführung);
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(d) methodisches und praktisches Fachwissen in Szenariotechniken, Strategieentwicklung und Projektmanagement.
Allgemeiner Hinweis: Bewerbergemeinschaften und Unterauftragenehmer haben die Regelungen in Ziffer VI.3. zu beachten.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung. Darüber hinaus haben die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einen Bevollmächtigten zu benennen, welcher alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 2
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
1. Referenzprojekte laut Ziffer III.2.3.(1) = 60 %;
2. Berufliche Befähigung und Referenzen Projektleiter/in = 20 %; Berufliche Befähigung des vorgesehenen Personals = 20 %. Der Auftraggeber nimmt dabei eine vergleichende Bewertung der eingehenden Teilnahmeanträge vor. Falls nach diesen anzuwendenden Kriterien eine objektive Auswahl unter gleich qualifizierten Bewerbern nicht mehr nachvollziehbar durchgeführt werden kann, ist eine Auswahl durch Losentscheid möglich. Für weitere Ausführungen zur Wertung der Teilnahmeanträge wird auf die den Vergabeunterlagen beiliegende Wertungsmatrix verwiesen.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Silke Beckmann

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Auftraggeber ist der AOK-Bundesverband GbR, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Graalmann, Rosenthalter Str. 31, 10178 Berlin.
2. Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 3 Abs.1 VOF durchgeführt. Die Vergabebekanntmachung enthält die Bedingungen zur Teilnahme am Vergabeverfahren. Es erfolgt zunächst ein sogenannter Teilnahmewettbewerb. Die zu verwendenden Formblätter sind unter folgendem Link https://www.aok-business.de/tools-service/ausschreibungen/bekanntmachung-von-ausschreibungen/ abrufbar. Die Auftraggeberin wird anhand der in Ziffer IV.1.2) der Bekanntmachung genannten Kriterien eine Auswahlentscheidung treffen und die ausgewählten Bewerber zur Verhandlung auffordern.
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3. Die Teilnahmeanträge sind schriftlich im Original in einem geschlossenen Umschlag sowie in digitaler Form im Format PDF auf einem geeigneten Datenträger einzureichen. Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen per Telefax/E-Mail ist unzulässig; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
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4. Weitere Information zum Teilnahmeantrag:
Geben Sie bitte im Teilnahmeantrag folgendes an:
a. Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens/ des Bewerbers;
b. Kontaktperson mit Telefonnummer und sonstigen üblichen Kontaktdaten.
Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen, muss der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton übermittelt und mit folgender Aufschrift versehen sein:
AOK – Bundesverband GbR
Zentrale Vergabestelle
Silke Beckmann
Rosenthaler Str. 31
10178 Berlin
Deutschland
Nicht öffnen! – Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren „Strategische Beratung GKV/PKV“.
5. Ein Bewerber kann sich zum Beleg seiner Eignung auf verbundene Unternehmen und Nachunternehmer beziehen. Voraussetzung hierfür ist, dass das verbundene Unternehmen bzw. der benannte Nachunternehmer die für die Ausführung des betreffenden Teils der Leistung erforderliche Eignung besitzt. Für die Benennung von vorgesehenen Nachunternehmern sind diese sowie die Leistungen, für die diese eingesetzt werden sollen, anzugeben (Unterauftragnehmerverzeichnis). Auf Verlangen der Auftraggeberin ist die Bestätigung des vorgesehenen Nachunternehmers in unterzeichneter Form von den Bewerbern/ der Bewerbergemeinschaft spätestens vor Zuschlagserteilung beizubringen (Verpflichtungserklärung). Von dem Bewerber sind Nachweise zur fachlichen Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Nachunternehmer entsprechend den von dem Bewerber geforderten Unterlagen beizubringen, soweit ein Nachunternehmer wesentliche Auftragsteile erbringen sollen und die geforderten Nachweise auf ihn zutreffen.
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6. Bewerbergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bewerber haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben. Der in Punkt III.2.1) der EU-Bekanntmachung genannte Nachweis ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Die unter Punkt III.2.3) der EU-Vergabebekanntmachung aufgeführten Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit können bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft gemeinschaftlich erbracht werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b GWB Unwirksamkeit.
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 101a GWB verstoßen hat ...
§ 107 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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§ 114 GWB Entscheidung der Vergabekammer.
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
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(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. ...
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr „unverzüglich“ i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB. Erkennt ein am Auftrag interessiertes Unternehmen im vorliegenden Vergabeverfahren einen Verstoß gegen Vergabevorschriften, hat es dies gegenüber der unter Punkt I.1) der Bekanntmachung genannten Vergabestelle unverzüglich zu rügen. Unabhängig davon müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die bereits aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle gerügt werden. Außerdem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, ebenfalls innerhalb dieser Frist bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstößt ein Bieter gegen diese Obliegenheiten, ist ein Antrag auf Nachprüfung gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB unzulässig. Teilt die Vergabestelle auf eine Rüge eines interessierten Bieters mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Rügeführer hiergegen einen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen. Es wird ausdrücklich auf die Einzelheiten der gesetzlichen Rügeobliegenheit des § 107 Abs. 3 GWB verwiesen.
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Quelle: OJS 2014/S 028-044974 (2014-02-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-09-15)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-09-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 179-316451
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 28-044974
ABl. S-Ausgabe: 179
Zusätzliche Informationen
Auftraggeber ist die AOK-Bundesverband GbR, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Jürgen Graalmann, Rosenthaler Str. 31, 10178 Berlin.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-08-26 📅
Name: Bain & Company Germany, Inc.
Postanschrift: Karlsplatz 1
Postort: München
Postleitzahl: 80335
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Quelle: OJS 2014/S 179-316451 (2014-09-15)