Die Stadt Ennepetal ist aufgrund eigener Überlegungen sowie einer Sondierung des Marktes zu dem Entschluss gelangt, eine Beteiligung an den Strom- und Gasnetzen anzustreben. Motivation der Kommune ist hierbei neben der Stärkung des infrastrukturpolitischen Einflusses im Bereich der Energieversorgung, auch die Verbesserung der kommunalen Einnahmesituation. Zur Realisierung des Projektes sucht die Stadt Ennepetal einen Strategischen Partner. Mit seiner Einbindung wird das möglichst weitgehende Erreichen folgender Zielsetzungen verfolgt: — Stärkung des fachlichen Know-hows im Rahmen der Beteiligung am Netzvermögen, u. a. mit Blick auf die ggf. erforderlichen Verhandlungen zum Netzerwerb sowie bei der Entwicklung eines tragfähigen, langfristig erfolgreichen Geschäftsmodells — größtmögliche Sicherung der Refinanzierung der Beteiligung — möglicherweise Generierung eines Beitrages zur Finanzierung der Beteiligung — ggf. Realisierungsvorschläge zum zukünftigen Netzbetrieb, z. B. in Form einer Netzpachtlösung — Mithilfe bei der Entwicklung eines an den regionalen und lokalen Bedürfnissen ausgerichteten, noch zu entwickelnden Netzkonzeptes — Hilfe bei ggf. darüber hinausgehenden Aktivitäten im Bereich der Energieversorgung Zur Umsetzung dieser Ziele sind unterschiedliche Gestaltungsvarianten denkbar. Hinsichtlich der in Betracht kommenden Varianten setzt die Kommune auf die Gestaltungsvorschläge des zu findenden strategischen Partners. Nach jetzigem Planungsstand präferiert die Stadt Ennepetal ein Beteiligungsmodell, bei dem eine kommunale Netzgesellschaft als 100 % ige Tochtergesellschaft in der Rechtsform der GmbH gegründet wird, die zukünftig an einer Netzgesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG als Kommanditistin gemeinsam mit dem strategischen Partner beteiligt sein soll. Der Strategische Partner kann sich dabei mit max. 49 % an der gemeinsamen Netzgesellschaft beteiligen. Im Rahmen des durchzuführenden Konzessionsvergabeverfahrens nach § 46 EnWG beteiligt sich die Netzgesellschaft mbH & Co. KG. Eine erfolgreiche Bewerbung um die Konzessionserteilung unterstellt, erwirbt die Netzgesellschaft mbH & Co. KG das Strom- und Gasnetz auf dem Stadtgebiet. Sie verpachtet oder überträgt diese Netze an eine Gesellschaft, die ihrerseits den Netzbetrieb sicherstellt. Die kommunale Netzgesellschaft ist anteilig am Gewinn der Netzgesellschaft mbH & Co. KG beteiligt. Möglich sind aber auch alternative Projektgestaltungen, die in gleicher Weise die kommunalen Zielvorstellungen berücksichtigen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2014-07-08.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2014-06-06.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2014-06-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Versorgungsunternehmen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Versorgungsunternehmen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Ennepetal
Postanschrift: Bismarckstraße 21
Postleitzahl: 58256
Postort: Ennepetal
Kontakt
E-Mail: dkaltenbach@ennepetal.de📧
Telefon: +49 2333979202📞
Im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs (1. Stufe des Verfahrens) werden zunächst geeignete Bewerber zur Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren (2. Stufe des Verfahrens) aufgefordert. Dabei sollen mindestens 3 höchstens 5 Bewerber ausgewählt werden. Die Kriterien für die Auswahl dieser Bewerber sowie weitere Informationen werden für Interessenten in einem Exposé dargestellt, das bei der in I.1 genannten Stelle erhältlich ist.
Im Rahmen eines Teilnahmewettbewerbs (1. Stufe des Verfahrens) werden zunächst geeignete Bewerber zur Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren (2. Stufe des Verfahrens) aufgefordert. Dabei sollen mindestens 3 höchstens 5 Bewerber ausgewählt werden. Die Kriterien für die Auswahl dieser Bewerber sowie weitere Informationen werden für Interessenten in einem Exposé dargestellt, das bei der in I.1 genannten Stelle erhältlich ist.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 11
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Ennepetal ist aufgrund eigener Überlegungen sowie einer Sondierung des Marktes zu dem Entschluss gelangt, eine Beteiligung an den Strom- und Gasnetzen anzustreben. Motivation der Kommune ist hierbei neben der Stärkung des infrastrukturpolitischen Einflusses im Bereich der Energieversorgung, auch die Verbesserung der kommunalen Einnahmesituation.
Die Stadt Ennepetal ist aufgrund eigener Überlegungen sowie einer Sondierung des Marktes zu dem Entschluss gelangt, eine Beteiligung an den Strom- und Gasnetzen anzustreben. Motivation der Kommune ist hierbei neben der Stärkung des infrastrukturpolitischen Einflusses im Bereich der Energieversorgung, auch die Verbesserung der kommunalen Einnahmesituation.
Zur Realisierung des Projektes sucht die Stadt Ennepetal einen Strategischen Partner. Mit seiner Einbindung wird das möglichst weitgehende Erreichen folgender Zielsetzungen verfolgt:
— Stärkung des fachlichen Know-hows im Rahmen der Beteiligung am Netzvermögen, u. a. mit Blick auf die ggf. erforderlichen Verhandlungen zum Netzerwerb sowie bei der Entwicklung eines tragfähigen, langfristig erfolgreichen Geschäftsmodells
— größtmögliche Sicherung der Refinanzierung der Beteiligung
— möglicherweise Generierung eines Beitrages zur Finanzierung der Beteiligung
— ggf. Realisierungsvorschläge zum zukünftigen Netzbetrieb, z. B. in Form einer Netzpachtlösung
— Mithilfe bei der Entwicklung eines an den regionalen und lokalen Bedürfnissen ausgerichteten, noch zu entwickelnden Netzkonzeptes
— Hilfe bei ggf. darüber hinausgehenden Aktivitäten im Bereich der Energieversorgung
Zur Umsetzung dieser Ziele sind unterschiedliche Gestaltungsvarianten denkbar. Hinsichtlich der in Betracht kommenden Varianten setzt die Kommune auf die Gestaltungsvorschläge des zu findenden strategischen Partners. Nach jetzigem Planungsstand präferiert die Stadt Ennepetal ein Beteiligungsmodell, bei dem eine kommunale Netzgesellschaft als 100 % ige Tochtergesellschaft in der Rechtsform der GmbH gegründet wird, die zukünftig an einer Netzgesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG als Kommanditistin gemeinsam mit dem strategischen Partner beteiligt sein soll. Der Strategische Partner kann sich dabei mit max. 49 % an der gemeinsamen Netzgesellschaft beteiligen. Im Rahmen des durchzuführenden Konzessionsvergabeverfahrens nach § 46 EnWG beteiligt sich die Netzgesellschaft mbH & Co. KG. Eine erfolgreiche Bewerbung um die Konzessionserteilung unterstellt, erwirbt die Netzgesellschaft mbH & Co. KG das Strom- und Gasnetz auf dem Stadtgebiet. Sie verpachtet oder überträgt diese Netze an eine Gesellschaft, die ihrerseits den Netzbetrieb sicherstellt. Die kommunale Netzgesellschaft ist anteilig am Gewinn der Netzgesellschaft mbH & Co. KG beteiligt.
Zur Umsetzung dieser Ziele sind unterschiedliche Gestaltungsvarianten denkbar. Hinsichtlich der in Betracht kommenden Varianten setzt die Kommune auf die Gestaltungsvorschläge des zu findenden strategischen Partners. Nach jetzigem Planungsstand präferiert die Stadt Ennepetal ein Beteiligungsmodell, bei dem eine kommunale Netzgesellschaft als 100 % ige Tochtergesellschaft in der Rechtsform der GmbH gegründet wird, die zukünftig an einer Netzgesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG als Kommanditistin gemeinsam mit dem strategischen Partner beteiligt sein soll. Der Strategische Partner kann sich dabei mit max. 49 % an der gemeinsamen Netzgesellschaft beteiligen. Im Rahmen des durchzuführenden Konzessionsvergabeverfahrens nach § 46 EnWG beteiligt sich die Netzgesellschaft mbH & Co. KG. Eine erfolgreiche Bewerbung um die Konzessionserteilung unterstellt, erwirbt die Netzgesellschaft mbH & Co. KG das Strom- und Gasnetz auf dem Stadtgebiet. Sie verpachtet oder überträgt diese Netze an eine Gesellschaft, die ihrerseits den Netzbetrieb sicherstellt. Die kommunale Netzgesellschaft ist anteilig am Gewinn der Netzgesellschaft mbH & Co. KG beteiligt.
Möglich sind aber auch alternative Projektgestaltungen, die in gleicher Weise die kommunalen Zielvorstellungen berücksichtigen.
Dauer: 240 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ennepetal
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Unternehmensdarstellung, insb. mit Darlegung der eigenen und der sonst betreuten Netze sowie mit Angaben zu Beteiligungsgesellschaften
b) aktueller Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate)
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Unterlagen für jedes Mitglied vorzulegen. Eine nähere Konkretisierung der geforderten Angaben enthält das Exposé zum Teilnahmewettbewerb (siehe VI.3.)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Bankauskunft über das Bestehen einer dauerhaften Geschäftsverbindung mit Einschätzung der Finanz- und Liquiditätslage durch die Bank
b) Jahresabschlüsse der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
c) Umsatz aus vergleichbaren Leistungen (technischer und kaufmännischer Betrieb von Strom- und Gasversorgungsnetzen) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Unterlagen für jedes Mitglied vorzulegen. Eine nähere Konkretisierung der geforderten Angaben enthält das Exposé zum Teilnahmewettbewerb (siehe VI.3.)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Referenzliste aller Übernahmen von Strom- und Gasversorgungsnetzen in den vergangenen fünf Jahren, jeweils mit Angabe des Zeitpunkts der Übernahme des tatsächlichen Netzbetriebs, der Lage des Netzes (Kommune, ggf. Ortsteil) und der Größe des übernommenen Netzes (insb. Anzahl der Netzkunden, Länge des Leitungsnetzes);
a) Referenzliste aller Übernahmen von Strom- und Gasversorgungsnetzen in den vergangenen fünf Jahren, jeweils mit Angabe des Zeitpunkts der Übernahme des tatsächlichen Netzbetriebs, der Lage des Netzes (Kommune, ggf. Ortsteil) und der Größe des übernommenen Netzes (insb. Anzahl der Netzkunden, Länge des Leitungsnetzes);
b) Liste aller Referenzen für die technische und kaufmännische Betriebsführung von Strom- und Gasversorgungsnetzen in den letzten fünf Jahren, jeweils mit folgenden Angaben:
aa) Gegenstand der Betriebsführung (technisch und/oder kaufmännisch);
bb) Netzvolumen (Anzahl der Netzkunden getrennt nach Mittelspannung/Niederspannung und Mitteldruck/Niederdruck);
cc) Anteil von Eigenleistungen und fremdvergebenen Leistungen;
dd) Handelt es sich um eine Kooperation mit anderen Kommunen in einer gemeinsamen Gesellschaft? Wenn ja sind der Name (die Namen) der beteiligten Kommune(n), die Höhe der Beteiligung der Kommune(n) und die Dauer der Kooperation anzugeben.
c) Anzahl der Mitarbeiter in den Bereichen kaufmännische und technische Betriebsführung, gegliedert nach Berufsgruppen (bei kaufmännischer Betriebsführung: leitende Angestellte/Sachbearbeiter/Sonstige, bei technischer Betriebsführung: Ingenieure/Techniker/übrige technische Mitarbeiter/Sonstige); anzugeben ist jeweils die Anzahl umgerechnet in Vollzeit-Stellen
c) Anzahl der Mitarbeiter in den Bereichen kaufmännische und technische Betriebsführung, gegliedert nach Berufsgruppen (bei kaufmännischer Betriebsführung: leitende Angestellte/Sachbearbeiter/Sonstige, bei technischer Betriebsführung: Ingenieure/Techniker/übrige technische Mitarbeiter/Sonstige); anzugeben ist jeweils die Anzahl umgerechnet in Vollzeit-Stellen
d) QS-Zertifizierung, falls vorhanden.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Unterlagen für jedes Mitglied vorzulegen. Eine nähere Konkretisierung der geforderten Angaben enthält das Exposé zum Teilnahmewettbewerb (siehe VI.3.)
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Verpflichtung zur Zahlung eines vergabespezifischen Mindeststundenentgelts von 8,62 EUR für alle im Rahmen der Auftragsausführung tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern und Leihunternehmern) gemäß TVgG NRW
2. Verpflichtung zur Durchführung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemäß TVgG NRW (gilt nur für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigte)
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (in der Regel innerhalb weniger Tage und auch in schwierigen Fällen längstens innerhalb von 14 Tagen) gerügt hat,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (in der Regel innerhalb weniger Tage und auch in schwierigen Fällen längstens innerhalb von 14 Tagen) gerügt hat,
— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden, oder
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag stellen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2014/S 110-195225 (2014-06-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2015-04-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stromversorgung
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stromversorgung📦