Druck und Heftung von Broschüren und Magazinen: — Produktion von Broschüren oder Magazinen, bestehend aus Versandhülle, Anschreiben, Heft, perforierten Einspendern (personalisierter Postkarte), Einlegern und aufgespendetem Couponheft (Personalisierung muss möglich sein) — Produktion in Abhängigkeit der Anforderungen im Bogen-oder Rollen Offset – oder Digitaldruckverfahren inkl. Lackierung einzelner Bestandteile — Druck von mindestens 2 verschiedenen Varianten — Versand von mindestens 10 Musterexemplaren unmittelbar aus der Produktion an den Auftraggeber, wenn nicht anders vereinbart Druck von Mailings: — Produktion von Mailings, bestehend aus Versandhülle, Anschreiben und 20 Beilegern auf einer Maschine — Produktion in Abhängigkeit der Anforderungen im Bogen-oder Rollen Offset oder Digitaldruckverfahren inkl. Lackierung einzelner Bestandteile — Druck von bis zu 34 verschiedenen Anschreibentexten je Mailing — Manuelle Serienbrieferstellung, manuelle Kuvertierung und Konfektionierung von einzelnen Adressgruppen mit einer Auflage von bis zu 700 Stück — Produktion von Mustermann-Mailings je beauftragtem Mailing — Produktion von personalisierten 4-Farb-Mailings im Digitaldruck — Produktion von Mailings innerhalb kurzer Zeitspannen, z.B. min. 400.000 Mailings/Tag (Mailing mit Anschreiben und einem Beileger) Druck von sonstigen Werbemitteln: — Produktion von Flyern, AGB, Produktblättern, Umschlägen und Kartonagen im Bogen-oder Rollen Offset oder Digitaldruckverfahren inkl. Lackierung einzelner Bestandteile — Verschiedene Falztechniken müssen möglich sein, z.B. Wickelfalz, Altarfalz — Produktion von Karten z.B. für Kundenclubs inklusive Prägung oder Thermotransfer-Druck oder Magnetstreifenbeschriftung — Erstellung von personalisierten Werbemitteln in Sonderformaten z.B. Pop-Up-Mailings Personalisierung: — Übernahme von Kundendaten aus einer vom Auftraggeber übermittelten Datei und Personalisierung von Anschreiben, Magazinen und sonstigen Werbemitteln im Rollendruck — Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen (z.B bei verschlüsselter Magazin-Nummer, Datentrennung bei der Responseerfassung, Vernichtung der Responseelemente nach DIN 32757 Stufe 3) — Datenaustausch: Bereitstellung einer sicheren online Möglichkeit über SFTP-Server oder verschlüsselter E-Mail via S/MIME — Führen von geeigneten Empfangsprotokollen über die von uns übermittelten Daten Konfektionierung und Kuvertieren: — Kuvertieren von mindestens 2 Mailingbestandteilen. Versandlogistik: — Postsortieren und postaufliefern in bis zu 7 verschiedende Briefzentren deutschlandweit je Mailing — Abstimmung von Einlieferungszeiten und – orten mit dem zuständigen Key Account Manager bei der Deutschen Post — Auslieferung von Druckerzeugnissen innerhalb eines Tages nach erfolgter Produktion PDF-Archivierung: — PDF-Archivierung aller einzelnen Seiten von personalisierten Anschreiben in Form der Druckausgabe als zusätzliches PDF. Es soll jeweils eine Datei je Kundenmailing erstellt werden — Implementierung einer Dateinamenskonvention aus einer eindeutigen Information, die in einem vom Auftraggeber übermittelten Datensatz enthaltenen ist Portooptimierung und Lettershop: — Aufbereitung verschiedener Adressgruppen inkl. ausländischer Adressen und Adressabgleiche — Umsetzung der DV-Freimachung mit Datamatrix-Code — Portooptimierung für Infopost und Standardversand in Deutschland — Prozess- und Qualitätssicherung durch Entgeltsicherer der Deutschen Post Responserfassung: — Scannen von personalisierten Datamatrixcodes und Aufbereiten der Ergebnisse für den Auftraggeber (Anlage Responsemanagemant) Projektmanagement: — Unterstützung in der Strategie, Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen — Beratung ab der Kreationsphase zur Optimierung und Verbesserung von Werbemitteln zur Einsparung von Ressourcen und Porto — Enge Zusammenarbeit mit anderen von dem Auftraggeber benannten Agenturen — Erstellung und Überwachung von Timings — Projektplanung und –steuerung und Koordination von ggf. Subdienstleistern — Sicherstellen der geforderten Qualität einschließlich der Kontrolle der Auslieferung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-04-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-03-16.
Auftragsbekanntmachung (2015-03-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stromversorgungsunternehmen und zugehörige Dienste
Menge oder Umfang: Ca. 3 Mio Mailings pro Jahrca. 2 Mio Magazine pro Jahr.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stromversorgungsunternehmen und zugehörige Dienste📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vattenfall Europe Sales GmbH
Postanschrift: Chausseestraße 23
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: marika.breunung@vattenfall.de📧
Telefon: +49 3026714282📞
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung
1. Die Bewerbung ist schriftlich und eigenhändig unterschrieben in 1-facher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufend bezeichnet sind. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als Email ist nicht ausreichend.
2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2. zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus.
3. Unter „Aktuell“ in Ziffer III.2. wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf.
4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern.
5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden.
6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen: .
a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit gemäß Ziffer III.2.1.), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.2.1. bis III.2.3. der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Nachunternehmer hat in diesem Fall nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden.
b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern IIII.2.1. bis III.2.3. für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden.
Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen.
7. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht.
8. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein - nach Bewerberauswahl und Abgabe der Angebote bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern ein Audit im Rahmen eines sog. „sustainability risk assessments“ durchzuführen. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bieter seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter:
„CSR Risikoländer“
http://corporate.vattenfall.de/uber-uns/beziehungen-zu-lieferanten/
Sollte bei einem solchen Audit festgestellt werden, dass im Vergabeverfahren abgegebene Eigenerklärungen des Bieters nicht zutreffen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bieter vom weiteren Wettbewerb auszuschließen.
9. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen.
10. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen Auftraggeber wird.
11. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 8 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist (spätestens bis 10.04.2015) an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten.
12. Zusätzliche Unterlagen zur Bearbeitung der Mindestanforderungen können über die Kontaktstelle abgefordert werden.
B. Abschichtung
Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem dreistufigen Verfahren ermittelt:
1. Formale Prüfung
2. Eignungsprüfung
3. Abschichtung:
Für den Fall, dass die Anzahl an geeigneten Bewerbern die Zahl 5 überschreitet, erfolgt die Auswahl derjenigen 5 Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach folgendem Bewertungsschema:
Bewertet wird die Erfahrung der Bieter mit der Erbringung von Leistungen vergleichbar mit den ausgeschriebenen Leistungen. Hierzu werden die gemäß dieser Bekanntmachung vorgelegten Referenzen (III.2.3., Register N) gewertet. Maximal können 12 Punkte erreicht werden.
a) Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf das Auflagenvolumen der Mailings, Anschreibentexte und Beileger. Bei 3a) können maximal 6 Punkte erreicht werden. Bei Vorlage mehrerer Referenzen wird diejenige Referenz mit dem größten Auflagenvolumen gewertet:
— Auflage < 1,8 Mio Stück und weniger als 10 verschiedene Anschreibentexte und weniger als 3 verschiedene Beileger = 0 Punkte
— Auflage von >=1,8 Mio Stück - 2,4 Mio Stück und 10-20 verschiedene Anschreibentexte und 3-4 verschiedene Beileger = 3 Punkte
— Auflage >= 2,4 Mio Stück und >=20 verschiedene Anschreibentexte und >=5 verschiedene Beilegervarianten = 6 Punkte
b) Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf die Produktion von Magazinen mit Aufspendern und perforierten Einspendern (z.B. Postkarte). Bei 3b) können maximal 6 Punkte erreicht werden. Bei Vorlage mehrerer Referenzen wird diejenige Referenz gewertet, die die höchste Punktezahl erzielt:
— Referenz- Magazin hat keinen Aufspender und keinen perforierten Einspender oder das Referenzmagazin hat zwar einen Aufspender und/oder einen perforierten Einspender, die Auflage liegt jedoch unter 300.000 Stück = 0 Punkte
— Referenz- Magazin hat entweder einen Aufspender und/oder einen perforierten Einspender und eine Auflage von 300.000 Stück bis 600.000 Stück= 3 Punkte
— Referenz- Magazin hat einen Aufspender und einen perforierten Einspender und die Auflage des Magazins ist >= 600.000 Stück = 6 Punkte
c) Ermittlung des Ergebnisses:
Zunächst ermittelt die Vergabestelle anhand der vorstehenden Angaben die erreichten Punkte gemäß vorstehender Ziffern a) - b).
Die maximal 5 Bewerber mit der so ermittelten höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Vergabestelle behält sich vor, die Anzahl von 5 Bewerbern nach oben oder nach unten anzupassen, ohne jedoch hierzu verpflichtet zu sein.
C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe
Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können:
1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich - unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien - wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung).
2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers.
3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen.
1. Die Bewerbung ist schriftlich und eigenhändig unterschrieben in 1-facher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form auf CD-ROM einzureichen. Alle Nachweise zur Einhaltung der Teilnahmebedingungen sind zur leichteren Prüfung und Vergleichbarkeit in der Reihenfolge sortiert und hinter entsprechenden Buchstaben-Registerbögen in einem Ordner/Hefter abgeheftet abzugeben. Für die elektronische Abgabe auf CD sind entsprechende Unterverzeichnisse auf der CD anzulegen die ebenfalls mit Register A und fortlaufend bezeichnet sind. Das Einreichen der Bewerbung per Fax oder als Email ist nicht ausreichend.
2. Die Bewerbung ist entsprechend der Nummerierung in Ziffer III.2. zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus.
3. Unter „Aktuell“ in Ziffer III.2. wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf.
4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern.
5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden.
6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen: .
a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit gemäß Ziffer III.2.1.), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.2.1. bis III.2.3. der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Nachunternehmer hat in diesem Fall nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden.
b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern IIII.2.1. bis III.2.3. für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden.
Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen.
7. Die Vergabestelle behält sich vor, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z.B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht.
8. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein - nach Bewerberauswahl und Abgabe der Angebote bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern ein Audit im Rahmen eines sog. „sustainability risk assessments“ durchzuführen. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bieter seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter:
Sollte bei einem solchen Audit festgestellt werden, dass im Vergabeverfahren abgegebene Eigenerklärungen des Bieters nicht zutreffen, ist die Vergabestelle berechtigt, den Bieter vom weiteren Wettbewerb auszuschließen.
9. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen.
10. Mit Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt der Bewerber zugleich das Einverständnis mit einem Wechsel des Auftraggebers. Es ist nicht auszuschließen, dass im Laufe des Vergabeverfahrens ein anderes Unternehmen Auftraggeber wird.
11. Fragen sind ausschließlich per E-Mail bis 8 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist (spätestens bis 10.04.2015) an die Kontaktstelle zu richten. Danach eingehende Fragen werden nicht berücksichtigt. Die Vergabestelle wird sich bemühen, zeitnah zu antworten.
12. Zusätzliche Unterlagen zur Bearbeitung der Mindestanforderungen können über die Kontaktstelle abgefordert werden.
B. Abschichtung
Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem dreistufigen Verfahren ermittelt:
1. Formale Prüfung
2. Eignungsprüfung
3. Abschichtung:
Für den Fall, dass die Anzahl an geeigneten Bewerbern die Zahl 5 überschreitet, erfolgt die Auswahl derjenigen 5 Bieter, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach folgendem Bewertungsschema:
Bewertet wird die Erfahrung der Bieter mit der Erbringung von Leistungen vergleichbar mit den ausgeschriebenen Leistungen. Hierzu werden die gemäß dieser Bekanntmachung vorgelegten Referenzen (III.2.3., Register N) gewertet. Maximal können 12 Punkte erreicht werden.
a) Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf das Auflagenvolumen der Mailings, Anschreibentexte und Beileger. Bei 3a) können maximal 6 Punkte erreicht werden. Bei Vorlage mehrerer Referenzen wird diejenige Referenz mit dem größten Auflagenvolumen gewertet:
— Auflage < 1,8 Mio Stück und weniger als 10 verschiedene Anschreibentexte und weniger als 3 verschiedene Beileger = 0 Punkte
— Auflage von >=1,8 Mio Stück - 2,4 Mio Stück und 10-20 verschiedene Anschreibentexte und 3-4 verschiedene Beileger = 3 Punkte
— Auflage >= 2,4 Mio Stück und >=20 verschiedene Anschreibentexte und >=5 verschiedene Beilegervarianten = 6 Punkte
b) Vergleichbarkeit der Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsumfang in Bezug auf die Produktion von Magazinen mit Aufspendern und perforierten Einspendern (z.B. Postkarte). Bei 3b) können maximal 6 Punkte erreicht werden. Bei Vorlage mehrerer Referenzen wird diejenige Referenz gewertet, die die höchste Punktezahl erzielt:
— Referenz- Magazin hat keinen Aufspender und keinen perforierten Einspender oder das Referenzmagazin hat zwar einen Aufspender und/oder einen perforierten Einspender, die Auflage liegt jedoch unter 300.000 Stück = 0 Punkte
— Referenz- Magazin hat entweder einen Aufspender und/oder einen perforierten Einspender und eine Auflage von 300.000 Stück bis 600.000 Stück= 3 Punkte
— Referenz- Magazin hat einen Aufspender und einen perforierten Einspender und die Auflage des Magazins ist >= 600.000 Stück = 6 Punkte
c) Ermittlung des Ergebnisses:
Zunächst ermittelt die Vergabestelle anhand der vorstehenden Angaben die erreichten Punkte gemäß vorstehender Ziffern a) - b).
Die maximal 5 Bewerber mit der so ermittelten höchsten Gesamtpunktzahl werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die Vergabestelle behält sich vor, die Anzahl von 5 Bewerbern nach oben oder nach unten anzupassen, ohne jedoch hierzu verpflichtet zu sein.
C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe
Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht und deshalb im Rahmen der Angebotsaufforderung durchaus Konkretisierungen und Änderungen erfolgen können:
1. Bei den später abzugebenden Angeboten, die sich - unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien - wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Angebotsabgabe dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung).
2. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers.
3. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 27
Kurze Beschreibung:
Druck und Heftung von Broschüren und Magazinen:
— Produktion von Broschüren oder Magazinen, bestehend aus Versandhülle, Anschreiben, Heft, perforierten Einspendern (personalisierter Postkarte), Einlegern und aufgespendetem Couponheft (Personalisierung muss möglich sein)
— Produktion in Abhängigkeit der Anforderungen im Bogen-oder Rollen Offset – oder Digitaldruckverfahren inkl. Lackierung einzelner Bestandteile
— Druck von mindestens 2 verschiedenen Varianten
— Versand von mindestens 10 Musterexemplaren unmittelbar aus der Produktion an den Auftraggeber, wenn nicht anders vereinbart
Druck von Mailings:
— Produktion von Mailings, bestehend aus Versandhülle, Anschreiben und 20 Beilegern auf einer Maschine
— Produktion in Abhängigkeit der Anforderungen im Bogen-oder Rollen Offset oder Digitaldruckverfahren inkl. Lackierung einzelner Bestandteile
— Druck von bis zu 34 verschiedenen Anschreibentexten je Mailing
— Manuelle Serienbrieferstellung, manuelle Kuvertierung und Konfektionierung von einzelnen Adressgruppen mit einer Auflage von bis zu 700 Stück
— Produktion von Mustermann-Mailings je beauftragtem Mailing
— Produktion von personalisierten 4-Farb-Mailings im Digitaldruck
— Produktion von Mailings innerhalb kurzer Zeitspannen, z.B. min. 400.000 Mailings/Tag (Mailing mit Anschreiben und einem Beileger)
Druck von sonstigen Werbemitteln:
— Produktion von Flyern, AGB, Produktblättern, Umschlägen und Kartonagen im Bogen-oder Rollen Offset oder Digitaldruckverfahren inkl. Lackierung einzelner Bestandteile
— Verschiedene Falztechniken müssen möglich sein, z.B. Wickelfalz, Altarfalz
— Produktion von Karten z.B. für Kundenclubs inklusive Prägung oder Thermotransfer-Druck oder Magnetstreifenbeschriftung
— Erstellung von personalisierten Werbemitteln in Sonderformaten z.B. Pop-Up-Mailings
Personalisierung:
— Übernahme von Kundendaten aus einer vom Auftraggeber übermittelten Datei und Personalisierung von Anschreiben, Magazinen und sonstigen Werbemitteln im Rollendruck
— Berücksichtigung der Datenschutzbestimmungen (z.B bei verschlüsselter Magazin-Nummer, Datentrennung bei der Responseerfassung, Vernichtung der Responseelemente nach DIN 32757 Stufe 3)
— Datenaustausch: Bereitstellung einer sicheren online Möglichkeit über SFTP-Server oder verschlüsselter E-Mail via S/MIME
— Führen von geeigneten Empfangsprotokollen über die von uns übermittelten Daten
Konfektionierung und Kuvertieren:
— Kuvertieren von mindestens 2 Mailingbestandteilen.
Versandlogistik:
— Postsortieren und postaufliefern in bis zu 7 verschiedende Briefzentren deutschlandweit je Mailing
— Abstimmung von Einlieferungszeiten und – orten mit dem zuständigen Key Account Manager bei der Deutschen Post
— Auslieferung von Druckerzeugnissen innerhalb eines Tages nach erfolgter Produktion
PDF-Archivierung:
— PDF-Archivierung aller einzelnen Seiten von personalisierten Anschreiben in Form der Druckausgabe als zusätzliches PDF. Es soll jeweils eine Datei je Kundenmailing erstellt werden
— Implementierung einer Dateinamenskonvention aus einer eindeutigen Information, die in einem vom Auftraggeber übermittelten Datensatz enthaltenen ist
Portooptimierung und Lettershop:
— Aufbereitung verschiedener Adressgruppen inkl. ausländischer Adressen und Adressabgleiche
— Umsetzung der DV-Freimachung mit Datamatrix-Code
— Portooptimierung für Infopost und Standardversand in Deutschland
— Prozess- und Qualitätssicherung durch Entgeltsicherer der Deutschen Post
Responserfassung:
— Scannen von personalisierten Datamatrixcodes und Aufbereiten der Ergebnisse für den Auftraggeber (Anlage Responsemanagemant)
Projektmanagement:
— Unterstützung in der Strategie, Konzeption und Umsetzung von Maßnahmen
— Beratung ab der Kreationsphase zur Optimierung und Verbesserung von Werbemitteln zur Einsparung von Ressourcen und Porto
— Enge Zusammenarbeit mit anderen von dem Auftraggeber benannten Agenturen
— Erstellung und Überwachung von Timings
— Projektplanung und –steuerung und Koordination von ggf. Subdienstleistern
— Sicherstellen der geforderten Qualität einschließlich der Kontrolle der Auslieferung.
Menge oder Umfang:
Ca. 3 Mio Mailings pro Jahr
ca. 2 Mio Magazine pro Jahr.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: EU-2015-B07-07
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Am Standort des Bewerbers.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(Siehe nähere Erläuterungen unter VI.3)
Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber in beschriebener Form in deutscher Sprache der Nachweis der Einhaltung folgender Bedingungen beizubringen:
Register A) [Nachweis]
Anschreiben mit Darstellung des Unternehmens und dessen Struktur
Register B) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktueller Eintrag aus dem Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes bzw. Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Register C) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister.
Register D) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktueller Nachweis des Finanzamtes über die Zahlung von Steuern oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register E) [MINDESTBEDINGUNG];
Aktueller Nachweis des Sozialversicherungsträgers über die Zahlung von Krankenkassenbeiträgen, Unfallversicherungsbeiträgen und Rentenversicherungsbeiträgen oder gleichwertige Bescheinigungen des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Register F) [MINDESTBEDINGUNG];
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannte Umstände vorliegen. Dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1) Bekanntmachung bereitgestellte Formblatt zu nutzen.
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Verurteilung wegen einer der in § 21 Abs. 1 SektVO genannten Straftatbestände erfolgt ist und keine in § 21 Abs. 4 SektVO genannte Umstände vorliegen. Dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1) Bekanntmachung bereitgestellte Formblatt zu nutzen.
Register G) [MINDESTBEDINGUNG];
Der Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften jedes Mitglied einzeln – ist verpflichtet, eine Vertraulichkeitserklärung zu unterzeichnen; dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1. der Bekanntmachung) bereitgestellte Formular zu nutzen.
Der Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften jedes Mitglied einzeln – ist verpflichtet, eine Vertraulichkeitserklärung zu unterzeichnen; dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1. der Bekanntmachung) bereitgestellte Formular zu nutzen.
Register H) [MINDESTBEDINGUNG];
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 Mindestlohngesetz mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt wurde. Sollte eine derartige Geldbuße verhängt worden sein, ist der Zeitpunkt der Verhängung und der des Verstoßes zu nennen sowie zu erklären und mit Nachweisen zu belegen, dass die Zuverlässigkeit im Sinne des Mindestlohngesetzes wiederhergestellt ist. Bis zur nachgewiesenen Wiederherstellung der Zuverlässigkeit können solche Bewerber ausgeschlossen werden.
Gesonderte eigenhändig unterzeichnete Eigenerklärung, dass der Bewerber nicht wegen eines Verstoßes nach § 21 Mindestlohngesetz mit einer Geldbuße von wenigstens zweitausendfünfhundert Euro belegt wurde. Sollte eine derartige Geldbuße verhängt worden sein, ist der Zeitpunkt der Verhängung und der des Verstoßes zu nennen sowie zu erklären und mit Nachweisen zu belegen, dass die Zuverlässigkeit im Sinne des Mindestlohngesetzes wiederhergestellt ist. Bis zur nachgewiesenen Wiederherstellung der Zuverlässigkeit können solche Bewerber ausgeschlossen werden.
Register I) [MINDESTBEDINGUNG];
Erklärung des Bieters, dass er den Vattenfall Verhaltenskodex für Lieferanten gelesen und verstanden hat. Der Kodex findet sich unter
Der Bieter erklärt weiter, dass er seine Leistungen in Übereinstimmung mit den UN Global Compact Prinzipien erbringen wird und verpflichtet sich ständig zu überwachen, dass seine Leistungsbringung und die seiner Zulieferer/Subunternehmer nachhaltig unter Einhaltung und Beachtung dieser Prinzipien erfolgt. Der Bieter erklärt, dass keine Abweichungen vom UN Global Compact für ihn oder einen seiner von ihm für die Leistungserbringung in Betracht gezogener Zulieferer/Subunternehmer gültig sind.
Der Bieter erklärt weiter, dass er seine Leistungen in Übereinstimmung mit den UN Global Compact Prinzipien erbringen wird und verpflichtet sich ständig zu überwachen, dass seine Leistungsbringung und die seiner Zulieferer/Subunternehmer nachhaltig unter Einhaltung und Beachtung dieser Prinzipien erfolgt. Der Bieter erklärt, dass keine Abweichungen vom UN Global Compact für ihn oder einen seiner von ihm für die Leistungserbringung in Betracht gezogener Zulieferer/Subunternehmer gültig sind.
Register J) [MINDESTBEDINGUNG];
Nachweis über die Registrierung in der Vattenfall Supplier Bank (VSB) mindestens der Stufe 1. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern den Nachweis der Registrierung in VSB Stufe 2 zu fordern. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bewerber seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter
Nachweis über die Registrierung in der Vattenfall Supplier Bank (VSB) mindestens der Stufe 1. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein – bei begründetem Anlass bei einzelnen Bietern den Nachweis der Registrierung in VSB Stufe 2 zu fordern. Ein begründeter Anlass liegt insbesondere vor, wenn der Bewerber seinen Sitz in einem CSR-Hoch-Risiko Land hat bzw. sich dort seine Produktionsstätten befinden. Eine Liste der Hoch-Risikoländer findet sich unter
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.1) der Bekanntmachung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe auch nähere Erläuterungen unter VI.3).
Register K) [MINDESTBEDINGUNG]
Aktuelle Auskunft einer Geschäftsbank des Bewerbers über die wirtschaftlichen Verhältnisse (z.B. Dauer der Geschäftsbeziehung), zur Kreditwürdigkeit (z.B. erkennbare Überschuldung) und zur Zahlungsfähigkeit.
Register L) [Nachweis]
Nachweis über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme für Sachschäden und für Vermögensschäden.
Register M) [Nachweis]
Angabe des mit der nachgefragten Leistung vergleichbaren Umsatzes des Unternehmens in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.2) der Bekanntmachung vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Register N). [NACHWEIS]
Referenzangaben über vergleichbare Leistungen mit der ausgeschriebenen Leistung (vgl. II.1.5).
Die Bewerber müssen durch Referenzen nachweisen, dass sie bereits vergleichbare Leistungen (im Sinne von Ziffer II.1.5.) durchgeführt haben. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, muss durch die Referenzen belegt werden, dass:
a. der Bewerber in der Lage ist, Adressen – auch ausländische- aufzubereiten und mit Infopost und Standardversand in Deutschland portooptimiert zu versenden.
b. der Bewerber in der Lage ist, Druckerzeugnisse innerhalb eines Tages nach erfolgter Produktion auszuliefern.
c. der Bewerber in der Lage ist, ein Responsemanagement inkl. Reporting durchzuführen.
d. der Bewerber in der Lage ist, in einem Druckerzeugnis an verschiedenen Stellen (nicht nur Adressfeld) eine Personalisierung einzufügen.
e. der Bewerber ein Mailing mit verschiedenen Beilagen und Anschreibenvarianten vorlegen kann.
f. der Bewerber ein Magazin mit Aufspender und perforiertem Einspender (z.B. Postkarte) vorlegen kann.
Pro Referenz sind folgende Angaben zu tätigen:
Auftraggeber: ....
Datum Auftragsvergabe: ....
Hauptleistungsinhalte: ....
Beginn und Ende der Leistungen: ....
Anzahl der Leistung beschäftigten Mitarbeiter des Bewerbers: ....
Nennung der Verantwortlichen auf Seiten des Bewerbers und auf Seiten des Referenzauftraggebers: ....
Nennung der Kontaktdaten des Referenzauftraggebers: ....
Der Auftraggeber ist berechtigt, eigene Erfahrungen mit den Bewerbern aus vergleichbaren Aufträgen - in Bezug auf die Beschreibung in Punkt II.1.5. - zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann der Auftraggeber den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der schlechten eigenen Erfahrungen des Auftraggebers nicht nachweisen, ist der Auftraggeber berechtigt, den Bewerber von weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen.
Der Auftraggeber ist berechtigt, eigene Erfahrungen mit den Bewerbern aus vergleichbaren Aufträgen - in Bezug auf die Beschreibung in Punkt II.1.5. - zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann der Auftraggeber den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der schlechten eigenen Erfahrungen des Auftraggebers nicht nachweisen, ist der Auftraggeber berechtigt, den Bewerber von weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen.
Register O) [MINDESTBEDINGUNG]
Technische Ausrüstung
Der Bewerber muss in geeingneter Form nachweisen, dass er über die technische Ausrüstung verfügt, um nachfolgende Leistungen im Auftragsfalle erbingen zu können:
a. DV- Freimachung
b. Vernichtung von Responseelementen nach DIN 32757 Stufe 3
c. Erzeugung und Entschlüsselung vo Datamatrixcodes und Barcodes
d. Senden und Empfangen von Daten über sichere SFTP-Server oder von verschlüsselten E-Mails via S/MIME
e. Rollen- und Bogen-Off Set, Digitaldruck und Laserdruck
f. an einem Tag 400.000 Mailings (bestehend aus Anschreiben und einem Beileger) drucken
g. einem Mailingauftrag 20 verschiedene Beileger zusteuern, d.h. die verschiedenen Beileger sollen jeweils unterschiedlichen Anschreiben zugesteuert werden (nicht ein Brief mit 20 Beilagen)
h. durch Entgeltsicherer der Deutschen Post Prozess- und Qualitätssicherung durchführen
Register P) [Nachweis]
Namentliche Angabe des Key Account Managers des Bewerbers und vita, der die Kundenprojekte für den Auftraggeber koordiniert.
Register Q) [MINDESTBEDINGUNG]
Bestätigungen des Bewerbers durch Eigenerklärung darüber, dass er in der Lage ist
a) die Vertragsabwicklung auch in allen Unterlagen und im Schriftverkehr in deutscher Sprache durchzuführen.
b) Key Account Manager, welcher verhandlungssicher Deutsch spricht einzusetzen
c) Mitarbeiter für die Begleitung des Drucks ( z. B. Produktioner, Drucker, Setzer, Qualitätskontrolleur) einzusetzen, welche verhandlungssicher Deutsch sprechen.
Register R) [Nachweis]
a) Nachweis der Mitarbeiterqualifikation/-profil der für den Auftraggeber zuständigen Ansprechpartner (Team) über Einreichung einer Vita und
b) Angabe der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Gewerken/ Aufgabenfeldern (im Druckbereich).
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.3), Register P und Qb) der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.3), Register Qa) und R hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.2.3), Register P und Qb) der Bekanntmachung vorzulegen. Den Nachweis unter III.2.3), Register Qa) und R hat jeder Bewerber bzw. jede Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Ausschreibungsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Ausschreibungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern von den Bewerbern erklärt wird, dass mit der Bildung der Bietergemeinschaft kein Tatbestand i.S.v. § 1 GWB erfüllt wird (Eigenerklärung), sind Bietergemeinschaften zugelassen. Ein Zusammenschluss ist nur bis zur Abgabe der Bewerbung möglich.
Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstitutiert. Die innere Organisationsstruktur ist darzustellen und zu erläutern.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstitutiert. Die innere Organisationsstruktur ist darzustellen und zu erläutern.
Verfahren
Zahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 2
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Marika Breunung
Name: Vattenfall Europe Business Service GmbH; Angebotseingangsstelle (Raum 4.0.113)
Postanschrift: Puschkinallee 52
Postleitzahl: 12435
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2015-10-01 📅
Datum des Endes: 2018-09-30 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rügen haben unverzüglich zu erfolgen; das unbestimmte Tatbestandsmerkmal „unverzüglich“ wird auf 5 Kalendertage festgelegt.
Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2, 3 und 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig,
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.2 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
a) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.2 GWB).
b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung / Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.3 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
b) soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung / Aufforderung zur Angebotsabgabe benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs.3 S.1 Nr.3 GWB).
c) soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.