Einführung und Betrieb eines Personalverwaltungssystems (PVS) als „Software as a Service“ (SaaS-Lösung)

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Es wird beabsichtigt, eine neue Software für den Personalbereich als Mietlösung einzuführen.
Der Auftraggeber verfolgt das Ziel, seine Betriebskapazitäten nicht erweitern zu müssen. Daher ist die neue Software als eine SaaS-Lösung in deutscher Sprache zu implementieren und vom Auftragnehmer von einem Standort in Deutschland bzw. eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union aus zu betreiben. Diese Lösung muss eine zeitgemäße und intuitive Nutzung bei individuell anpassbarer Oberfläche bieten.
Mit der bereitzustellenden Software sollen folgende Funktionsbereiche abgedeckt werden:
— Basissystem/Stammdaten/Stellenplan/Metadaten – Elektronische Personalakte – Mitarbeiterportal – Workflow – Gehalt,
— Zeitwirtschaft (Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit, Dienstreise) – Reisekosten – Weiterbildung – Bewerbermanagement,
— Betriebliches Eingliederungsmanagement – Leistungsentgelt – Berichtswesen – Hochrechnungen.
Der Auftrag umfasst neben der bereitzustellenden Software, die Implementierung, den Service und die Wartung, die Beratung und Anpassung des Systems sowie den Support. Über offene Schnittstellen hat der Datenaustausch zwischen der PVS-Software mit Finanzämtern, Krankenkassen, Rententrägern und öffentlichen Stellen zu erfolgen. Der Beginn der Leistungserbringung zur Einführung des PVS ist zum 1.10.2015 geplant.
Der Auftragnehmer muss die SaaS-Lösung nach den Vorgaben der Leistungsbeschreibung als Werkleistung erstellen und die Betriebsbereitschaft erklären. Das Ergebnis wird einer Abnahmeprüfung unterzogen. Im Anschluss hat der Auftragnehmer die Lösung für den Auftraggeber als SaaS-Lösung zu betreiben.
Im Zuge der Leistungserbringung erfolgt eine Auftragsdatenverarbeitung durch den Auftragnehmer. Der Bewerber/Bieter und spätere Auftragnehmer muss daher bereit und insbesondere in der Lage sein, die nach § 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu gewährleisten und einen Vertrag über Auftragsdatenverarbeitung mit dem Auftraggeber abzuschließen. Darin müssen die nach § 11 Abs. 2 BDSG zwingend zu regelnden Aspekte und insbesondere auch die notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen nach § 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), wie sie in der Anlage (zu § 9 Satz 1) des BDSG aufgeführt sind, geregelt werden.
Der Auftraggeber hat sich nach § 11 Abs. 2 BDSG vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Bewerber/Bieter bzw. beim späteren Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu überzeugen. Daher muss der Bewerber/Bieter bereit sein, dass der Auftraggeber noch während des Vergabeverfahrens vor Zuschlagserteilung auf Grundlage des Angebotes und der Vertragsunterlagen selbst oder mittels eines Dritten eine entsprechende Kontrolle (ggf. in den Betriebsräumlichkeiten des Auftragnehmers) durchführt. Voraussetzung für eine Zuschlagserteilung ist, dass bei einer entsprechenden Kontrolle die Einhaltung der beim Bewerber/Bieter zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen positiv festgestellt werden kann. Kann die Einhaltung der beim Bewerber/Bieter zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen nicht positiv festgestellt werden, so wird das Vergabeverfahren mit dem nach der Rangfolge des wirtschaftlichsten Angebotes nächstplatzierten Bieter fortgesetzt.
Vorstehende Anforderungen erstrecken sich vollumfänglich auch auf (vorgesehene) Unterauftragnehmer des Bewerbers/Bieters, sofern diese im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung tätig werden sollen. Auch hinsichtlich dieser Unterauftragnehmer müssen vorstehend geregelte Kontrollen als Voraussetzung für eine Zuschlagserteilung mit positivem Ergebnis durchgeführt werden. Unterauftragnehmer selbst dürfen zur Auftragsdatenverarbeitung keine weiteren Unterauftragnehmer einsetzen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-02-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-01-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-01-22 Auftragsbekanntmachung
2016-01-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-01-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bereitstellung von Software
Menge oder Umfang: Circa 1 200 Anwender als Nutzer der PVS-Lösung (Schätzmenge).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bereitstellung von Software 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Europäische Institution/Agentur oder internationale Organisation
Name des öffentlichen Auftraggebers: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Postanschrift: Rathausallee 12
Postleitzahl: 53757
Postort: Sankt Augustin
Kontakt
Internetadresse: http://www.kas.de 🌏
E-Mail: ausschreibung@kas.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-01-22 📅
Einreichungsfrist: 2015-02-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-01-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 019-030667
Verweist auf Bekanntmachung: 2014/S 189-333870
ABl. S-Ausgabe: 19
Zusätzliche Informationen
In der Bekanntmachung sind alle Informationen für die Bewerber enthalten. Zur Beantwortung der Fragen ist von der Internet-Adresse, http://www.evergabe-online.de, die Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage, die ergänzende Hinweise zu den formalen Anforderungen enthält, sowie die Anlage TNA-2_ Kurze Beschreibung des Auftrags herunterzuladen. Zur Teilnahme an der Ausschreibung sind die Teilnahmeanträge im Original zu unterschreiben und im verschlossenen Umschlag bis zur angegeben Frist an die ausschreibende Stelle einzureichen. Geforderte Erklärungen, Nachweise, Bescheinigungen, Zertifikate sind abzugeben bzw. beizulegen. Der Umschlag ist außen mit einem Adresszettel zu versehen, der Kapitel 0.1 der Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage entnommen werden kann. Die Teilnahmeanträge sind in einfacher (originaler) Ausfertigung in kopierfähiger Form (ohne Spiral- oder Klebebindungen etc.) einzureichen. Zusätzlich dazu sind eine zweite schriftliche Ausfertigung (Kopie) sowie eine elektronische Form des Teilnahmeantrags (als Word- oder PDF-Format auf einem Datenträger (USB-Stick, DVD/CD) beizufügen. Sollte der elektronische Teilnahmeantrag inhaltlich vom schriftlichen Antrag abweichen, so gilt ausschließlich der schriftliche Antrag. Eine Teilnahme an dieser Ausschreibung auf elektronischem Wege ist ausgeschlossen. Der Teilnahmeantrag ist in folgender Hauptstruktur zu erstellen und vorzulegen: 1. Anschreiben zum Teilnahmeantrag: Das Anschreiben zum Teilnahmeantrag muss mit Datum, Unterschrift und Firmenstempel versehen sein; 2. Beantwortung der Fragen zur Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde: Auf die in Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage gestellten Fragen ist ausführlich und in allen Punkten einzugehen, dabei muss die vorgegebene Struktur eingehalten werden. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich in Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage, die wie oben dargestellt zu beziehen ist. Vorgefertigte Publikationen oder Werbematerial werden in der Bewertung nicht berücksichtigt; 3. Unterschrift: Der Teilnahmeantrag ist mit Datum und Unterschrift des Bewerbers abzuschließen. Hinweise für Bietergemeinschaften und für die Einbeziehung von Unterauftragnehmern. Handelt es sich bei dem Bewerber um eine Bietergemeinschaft, so ist die Erklärung zur Bietergemeinschaft in der Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage auszufüllen und durch alle Mitglieder der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. In diesem Fall ist der Vordruck (weiße Tabellenfelder) zu ergänzen. Andernfalls ist diese Erklärung nicht auszufüllen/ zu unterzeichnen. Die Bietergemeinschaft muss erklären, dass im Auftragsfalle eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Es ist anzugeben, aus welchen Mitgliedern die Bietergemeinschaft besteht (mit Firmenname, Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer). Die Bietergemeinschaft muss zudem eine Person benennen, die für die Abgabe des Teilnahmeantrags sowie des Angebots der Bewerber-/Bietergemeinschaft, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags und zur rechtsverbindlichen Vertretung gegenüber dem Auftraggeber und bei der Durchführung des Vertrages bevollmächtigt ist. Die Bietergemeinschaft muss erklären, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Erfüllung sämtlicher vertraglicher Verpflichtungen als Gesamtschuldner haften. Außerdem muss die Bietergemeinschaft erklären, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft entweder hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistungen in keinem tatsächlichen oder potentiellen Wettbewerbsverhältnis zueinander stehen oder kein Mitglied der Bietergemeinschaft jeweils allein für sich hinreichend leistungsfähig ist, um eigenständig die geforderten Leistungen anzubieten und erst der Zusammenschluss der Mitglieder zu einer Bietergemeinschaft diese in die Lage versetzt, ein den Anforderungen des Auftrags entsprechendes Leistungsangebot bereit zu stellen. Ist für die Leistungserbringung der Einsatz eines Unterauftragnehmers vorgesehen, mit dessen Angaben, Erklärungen bzw. Nachweisen die Eignung nachgewiesen werden soll (notwendiger Unterauftragnehmer), so ist die Erklärung zur Mittelbereitstellung in Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage für jeden notwendigen Unterauftragnehmer (ggf. duplizieren) auszufüllen und durch jeden notwendigen Unterauftragnehmer zu unterzeichnen. In diesem Fall ist der Vordruck (weiße Tabellenfelder) zu ergänzen. Andernfalls ist diese Erklärung nicht auszufüllen/zu unterzeichnen. Der Bieter muss für den notwendigen Nachunternehmer eine Erklärung zur Mittelbereitstellung mit Angabe des Unternehmens, PLZ/ Ort, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail angeben. Es ist zu erklären, welche Teilleistungen im Falle der Zuschlagserteilung an den Bewerber/ die Bietergemeinschaft in dem Vergabeverfahren "Einführung und Betrieb eines Personalverwaltungssystems als Software as a Service (SaaS-Lösung)" für die Erfüllung des Auftrages erbracht und welche notwendigen Ressourcen (z.B. Mitarbeiter, technische Mittel oder Know How) bereitgestellt werden. Bei der Bildung von Bietergemeinschaften oder bei Einsatz eines Unterauftragnehmers, mit dessen Angaben, Erklärungen bzw. Nachweisen die Eignung nachgewiesen werden soll (notwendiger Unterauftragnehmer), sind die für die Prüfung der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedes Bietergemeinschaftsmitglied sowie für den (oder die) notwendigen Unterauftragnehmer vorzulegen. Die technische Leistungsfähigkeit eines Mitglieds oder einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft bzw. eines notwendigen Unterauftragnehmers reicht zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft/des Bieters nur aus, wenn dieses Mitglied/diese Mitglieder/der notwendige Unterauftragnehmer nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der jeweiligen Leistung zuständig sein soll/sollen. Die interne Arbeitsverteilung ist im Teilnahmeantrag darzustellen. Wird der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit durch ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bietergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer erbracht, welche/s/r nach der internen Arbeitsverteilung für diesen Leistungsteil im Rahmen der ausgeschriebene Leistung zuständig ist/sind, wird die Bietergemeinschaft/der Bieter als Ganzes als technisch leistungsfähig angesehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es wird beabsichtigt, eine neue Software für den Personalbereich als Mietlösung einzuführen.
Der Auftraggeber verfolgt das Ziel, seine Betriebskapazitäten nicht erweitern zu müssen. Daher ist die neue Software als eine SaaS-Lösung in deutscher Sprache zu implementieren und vom Auftragnehmer von einem Standort in Deutschland bzw. eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union aus zu betreiben. Diese Lösung muss eine zeitgemäße und intuitive Nutzung bei individuell anpassbarer Oberfläche bieten.
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Mit der bereitzustellenden Software sollen folgende Funktionsbereiche abgedeckt werden:
— Basissystem/Stammdaten/Stellenplan/Metadaten – Elektronische Personalakte – Mitarbeiterportal – Workflow – Gehalt,
— Zeitwirtschaft (Arbeitszeit, Urlaub, Krankheit, Dienstreise) – Reisekosten – Weiterbildung – Bewerbermanagement,
— Betriebliches Eingliederungsmanagement – Leistungsentgelt – Berichtswesen – Hochrechnungen.
Der Auftrag umfasst neben der bereitzustellenden Software, die Implementierung, den Service und die Wartung, die Beratung und Anpassung des Systems sowie den Support. Über offene Schnittstellen hat der Datenaustausch zwischen der PVS-Software mit Finanzämtern, Krankenkassen, Rententrägern und öffentlichen Stellen zu erfolgen. Der Beginn der Leistungserbringung zur Einführung des PVS ist zum 1.10.2015 geplant.
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Der Auftragnehmer muss die SaaS-Lösung nach den Vorgaben der Leistungsbeschreibung als Werkleistung erstellen und die Betriebsbereitschaft erklären. Das Ergebnis wird einer Abnahmeprüfung unterzogen. Im Anschluss hat der Auftragnehmer die Lösung für den Auftraggeber als SaaS-Lösung zu betreiben.
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Im Zuge der Leistungserbringung erfolgt eine Auftragsdatenverarbeitung durch den Auftragnehmer. Der Bewerber/Bieter und spätere Auftragnehmer muss daher bereit und insbesondere in der Lage sein, die nach § 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu gewährleisten und einen Vertrag über Auftragsdatenverarbeitung mit dem Auftraggeber abzuschließen. Darin müssen die nach § 11 Abs. 2 BDSG zwingend zu regelnden Aspekte und insbesondere auch die notwendigen technischen und organisatorischen Maßnahmen nach § 9 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), wie sie in der Anlage (zu § 9 Satz 1) des BDSG aufgeführt sind, geregelt werden.
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Der Auftraggeber hat sich nach § 11 Abs. 2 BDSG vor Beginn der Datenverarbeitung und sodann regelmäßig von der Einhaltung der beim Bewerber/Bieter bzw. beim späteren Auftragnehmer getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen zu überzeugen. Daher muss der Bewerber/Bieter bereit sein, dass der Auftraggeber noch während des Vergabeverfahrens vor Zuschlagserteilung auf Grundlage des Angebotes und der Vertragsunterlagen selbst oder mittels eines Dritten eine entsprechende Kontrolle (ggf. in den Betriebsräumlichkeiten des Auftragnehmers) durchführt. Voraussetzung für eine Zuschlagserteilung ist, dass bei einer entsprechenden Kontrolle die Einhaltung der beim Bewerber/Bieter zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen positiv festgestellt werden kann. Kann die Einhaltung der beim Bewerber/Bieter zu treffenden technischen und organisatorischen Maßnahmen nicht positiv festgestellt werden, so wird das Vergabeverfahren mit dem nach der Rangfolge des wirtschaftlichsten Angebotes nächstplatzierten Bieter fortgesetzt.
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Vorstehende Anforderungen erstrecken sich vollumfänglich auch auf (vorgesehene) Unterauftragnehmer des Bewerbers/Bieters, sofern diese im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung tätig werden sollen. Auch hinsichtlich dieser Unterauftragnehmer müssen vorstehend geregelte Kontrollen als Voraussetzung für eine Zuschlagserteilung mit positivem Ergebnis durchgeführt werden. Unterauftragnehmer selbst dürfen zur Auftragsdatenverarbeitung keine weiteren Unterauftragnehmer einsetzen.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: 159026
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Sankt Augustin und Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Hinweise für Bietergemeinschaften und für die Einbeziehung von Unterauftragnehmern unter VI.3) sind für die Abgabe/Einreichung von Erklärungen/Nachweisen nach III.2.1) zu beachten.
1. Beschreiben Sie die Struktur Ihres Unternehmens sowie des für die Ausschreibung maßgeblichen Geschäftsbereichs (Öffentliche Verwaltung, Einrichtungen der öffentlichen Hand):
— Wann wurde Ihr Unternehmen und wann der für diese Ausschreibung relevante Geschäftsbereich (Öffentliche Verwaltung, Einrichtungen der öffentlichen Hand) gegründet? Hinweis: Diese Anforderung geht nicht in die Eignungsbewertung ein.
— Welche Relevanz hat der für die Ausschreibung maßgebliche Geschäftsbereich innerhalb Ihres Unternehmens?
— Welchen Stellenwert haben Softwareprodukte für den Bereich Personalmanagement in Ihrem Unternehmen?
Zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit müssen folgende Unterlagen dem Teilnahmeantrag beigefügt sein:
2. Eine Eigenerklärung zum Unternehmen mit:
— Name, Rechtsform, Anschrift des Unternehmens – Gründungsdatum – Gesellschafter bzw. Beteiligungsstruktur,
— Darstellung der für das Unternehmen vorgesehenen Leistungserbringung (interne Arbeitsverteilung zwischen beteiligten Unternehmen).
3. Eine Erklärung der Bietergemeinschaft (soweit eine solche den Teilnahmeantrag einreicht).
4. Eine Erklärung über den Einsatz notwendiger Nachunternehmer, mit deren Hilfen die Anforderungen (der Leistungsfähigkeit und Fachkunde) erbracht werden soll, sowie über bekannte sonstige Nachunternehmer.
5. Eine Erklärung, dass keine Einträge im aktuellen Gewerbezentralregister bzw. bei einer vergleichbaren Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes (nicht älter als 6 Monate zum Schlusstermin gemäß Ziffer IV.3.4) vorhanden sind.
6. Eine Erklärung, dass die in § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6, sowie in § 19 EG Abs. 3 Buchstabe f VOL/A aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen.
Hinweis:
— Bei Bietergemeinschaften sind neben der einmaligen Erklärung zu 3. die geforderten Angaben zu 1., 2., 4., 5. und 6. für jedes Unternehmen gesondert aufzuführen.
— Bei Nachunternehmern sind die geforderten Angaben zu 1., 2., 5. und 6. für jedes Unternehmen gesondert aufzuführen.
Notwendige Nachunternehmer haben zudem eine Mittelbereitstellungserklärung vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Hinweise für Bietergemeinschaften und für die Einbeziehung von Unterauftragnehmern unter VI.3) sind für die Abgabe/Einreichung von Erklärungen/Nachweisen nach III.2.2) zu beachten.
1. Der Bewerber hat eine Eigenerklärung abzugeben, dass er über eine in Rahmen und Umfang marktübliche Industriehaftpflichtversicherung (Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung) oder eine vergleichbare Versicherung aus einem Mitgliedsstaat der EU mit einer Mindestdeckungssumme i.H.v. 500 000 EUR verfügt oder über eine entsprechende verbindliche Zusage eines Versicherungsunternehmens zum Abschluss einer solchen Versicherung verfügt. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist auf Verlangen das Vorliegen einer solchen Versicherung nachzuweisen (Ausschlusskriterium).
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2. Beschreiben Sie die Personalentwicklung Ihres Unternehmens in den letzten 5 Jahren.
3. Beschreiben Sie die Personalentwicklung des für die Ausschreibung maßgeblichen Geschäftsbereichs in den letzten 5 Jahren.
4. Stellen Sie den Umsatz für den für diesen Teilnahmeantrag relevanten Geschäftsbereich in den letzten 3 Jahren dar.
5. Stellen Sie den Umsatz aufgeschlüsselt auf Projekte im PVS Umfeld und öffentlichen Verwaltung in den letzten 3 Jahren dar.
Mindeststandards:
Als Mindeststandards (Mindestanforderungen/Ausschlusstatbestände) gelten folgende Aspekte:
— Alle Ausschlusskriterien müssen bestätigt werden bzw. erfüllt sein.
— Mindestpunkte für die Mindesteignung gemäß IV.1.2) müssen insgesamt erreicht sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Hinweise für Bietergemeinschaften und für die Einbeziehung von Unterauftragnehmern unter VI.3) sind für die Abgabe/Einreichung von Erklärungen/Nachweisen nach III.2.3) zu beachten.
1. Zertifikat IT Grundschutz (Verfügen Sie über ein alternatives Zertifikat, stellen Sie ausführlich die Abweichungen Ihres vergleichbaren Zertifikates zum IT Grundschutz dar) (Ausschlusskriterium).
2. Deutschsprachige Hotline (Mo.-Do. 8:00-16:00 Uhr und Fr. 8:00-12:00 Uhr), an die sich der Auftraggeber bei Fragen wenden kann (Ausschlusskriterium).
3. Eigenerklärung über die Bereitstellung einer SaaS-Lösung (diese Erklärung muss auch von Unterauftragnehmern, die personenbezogene Daten des Auftraggebers verarbeiten, unterzeichnet werden) (Ausschlusskriterium).
Zur Sicherstellung der technischen Leistungsfähigkeit und der Fachkunde müssen folgende Angaben gemacht werden:
4. Beschreiben Sie 3 Referenzprojekte aus den letzten 3 Jahren, die in Art und Umfang der Leistung den Ausschreibungsanforderungen entsprechen.
Folgende Angaben müssen in dieser Struktur angegeben werden:
— Name des Projektes,
— Dauer des Projektes,
— Ansprechpartner auf Auftraggeberseite,
— Unterauftragnehmer,
— Anzahl von geleisteten Personentagen,
— Anzahl und Funktion der beteiligten Mitarbeiter,
— Kurzbeschreibung des Projektes,
— Kurzbeschreibung der erbrachten Lieferung und Leistung,
— Vergleichbarkeit des Projektes.
5. Beschreiben Sie je zwei typische Personalprofile für die folgenden Einsatzgebiete:
— Consultant,
— Implementierer.
Folgende Angaben müssen für das jeweilige Personalprofil in dieser Struktur angegeben werden:
— Ausbildung, Berufsweg mit Unternehmen/ Institution, Tätigkeit, Anstellungsdauer,
— Besondere projektrelevante Kenntnisse,
— Referenzen im jeweiligen Bereich (Consultant, Implementierer).
6. Wie viele Mitarbeiter stehen mit den oben genannten Mitarbeiterprofilen in Ihrem Unternehmen zur Verfügung?
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Auftragnehmer erstellt seine Rechnungen nach erbrachter Leistung und nach erfolgter Abnahme durch den Auftraggeber. Abschlagszahlungen sind für bestimmte Einzelaufträge möglich und können in vertretbarer Höhe, je nach Wert der erbrachten Teilleistung, erfolgen. Dazu ist vorab mit dem Auftraggeber für den jeweiligen Einzelauftrag (Abruf) eine gesonderte Vereinbarung zu treffen, die die zu erreichenden Teilleistungen und Abschläge für die Leistungsdurchführung regelt. Abschlagszahlungen gelten nicht als Abnahme von Teilen der Leistung. Die Zahlung des Rechnungsbetrages erfolgt nach Eingang einer prüfbaren Rechnung innerhalb von 30 Tagen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Aus den Multiplikatoren der Bewertungs- und Gewichtungspunkte werden die Eignungspunkte errechnet. Insgesamt sind maximal 3 000 Eignungspunkte erreichbar. Für die Erfüllung der Eignungsanforderungen für dieses Vorhaben wird von den Bewerbern das Erreichen einer Mindesteignung von insgesamt 65 % (1 950 Eignungspunkte) gefordert.
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Sollten mehr als 3 Bewerber die geforderten Eignungsanforderungen erfüllen, wird eine Rangfolge gemäß den jeweiligen erreichten Eignungspunkten, unter diesen geeigneten Bewerbern ermittelt, und es werden die drei Rangfolgenbesten zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Formal korrekte Teilnahmeanträge werden zunächst hinsichtlich der festgelegten Eignungskriterien beurteilt. Dabei führt das Nichtbeachten von (A)-Kriterien zum Ausschluss des eingereichten Teilnahmeantrags.
Bewertungskriterien werden hinsichtlich des Erfüllungsgrades bewertet und mit einer bestimmten Punktezahl (siehe unten) gewichtet.
Der Auftraggeber wird die Teilnahmeanträge dahingehend prüfen und bewerten, inwiefern die Angaben zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und zur technischen Leistungsfähigkeit und Fachkunde eine ordnungsgemäße Auftragserfüllung erwarten lassen.
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Die Punktevergabe erfolgt nach folgendem Schema:
(0) Punkte – Unzureichende und insgesamt nicht nachvollziehbare Darstellung bzw. Erfüllung der Vorgaben.
(1) Punkt – Mangelhafte bis ausreichende Darstellung bzw. Erfüllung der Vorgaben, die insgesamt nur teilweise die Anforderungen des zu vergebenden Auftrags qualitativ erfüllt.
(2) Punkte – Befriedigende bis gute Darstellung bzw. Erfüllung der Vorgaben, die insgesamt die Anforderungen des zu vergebenden Auftrags in befriedigendem Maße qualitativ erfüllt.
(3) Punkte – Sehr gute Darstellung bzw. Erfüllung der Vorgaben, die insgesamt die Anforderungen des zu vergebenden Auftrags qualitativ in einem besonderen Maße erfüllt.
Ausschlusskriterien:
— Umschlag mit korrektem Adresszettel – A,
— Unterlagen in zweifacher Ausfertigung und zusätzlich in elektronischer Form – A,
— Unterschrift und verschlossener Umschlag – A,
— Anschreiben mit Datum, Unterschrift, Stempel – A,
— Eigenerklärung zum Unternehmen – A,
— Eigenerklärung Bietergemeinschaften (soweit relevant) – A,
— Eigenerklärung Nachunternehmer (soweit relevant) – A,
— Erklärung über fehlende Gewerbezentralregistereinträge – A,
— Erklärung, dass Tatbestände aus § 6 EG Abs. 4 und Abs. 6 und § 19 EG Abs. 3 Buchstabe f VOL/A nicht zutreffen – A,
— Bietergemeinschaften: erforderliche Erklärungen für jedes Unternehmen – A,
— Nachunternehmen: erforderliche Erklärungen für jedes Unternehmen – A,
— Notwendige Nachunternehmer: Erklärung der Mittelbereitstellung der notwendigen Nachunternehmer – A,
— Erklärung der Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung – A,
— Zertifikat IT Grundschutz oder vergleichbar – A,
— Deutschsprachige Hotline – A,
— Eigenerklärung Bereitstellung SaaS – A.
Bewertungskriterien zur persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers und zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit – Gewichtung 800, davon:
— Struktur Unternehmen und für Ausschreibung relevanter Geschäftsbereich – 230,
— Relevanz des Geschäftsbereichs im Unternehmen – 50,
— Stellenwert der Softwareprodukte für Personal im Unternehmen – 150,
— Personalentwicklung des Unternehmens – 150,
— Personalentwicklung des relevanten Geschäftsbereichs – 100,
— Umsatz des relevanten Geschäftsbereichs – 50,
— Umsatz aufgeschlüsselt auf Projekte im PVS Umfeld oder der ÖV – 70.
Bewertungskriterien zur technischen Leistungsfähigkeit und Fachkunde – Gewichtung 200, davon:
— Referenzprojekt 1 – 50,
— Referenzprojekt 2 – 40,
— Referenzprojekt 3 – 40,
— Consultant 1 – 20,
— Consultant 2 – 15,
— Implementierer 1 – 20,
— Implementierer 2 – 15.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat Beschaffung
Internetadresse: www.kas.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.evergabe-online.de 🌏
Name: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
URL der Dokumente: http://www.evergabe-online.de 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2014-10-02 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 159026
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2014/S 189-333870
Zusätzliche Informationen
In der Bekanntmachung sind alle Informationen für die Bewerber enthalten. Zur Beantwortung der Fragen ist von der Internet-Adresse, http://www.evergabe-online.de, die Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage, die ergänzende Hinweise zu den formalen Anforderungen enthält, sowie die Anlage TNA-2_ Kurze Beschreibung des Auftrags herunterzuladen.
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Zur Teilnahme an der Ausschreibung sind die Teilnahmeanträge im Original zu unterschreiben und im verschlossenen Umschlag bis zur angegeben Frist an die ausschreibende Stelle einzureichen. Geforderte Erklärungen, Nachweise, Bescheinigungen, Zertifikate sind abzugeben bzw. beizulegen. Der Umschlag ist außen mit einem Adresszettel zu versehen, der Kapitel 0.1 der Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage entnommen werden kann.
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Die Teilnahmeanträge sind in einfacher (originaler) Ausfertigung in kopierfähiger Form (ohne Spiral- oder Klebebindungen etc.) einzureichen. Zusätzlich dazu sind eine zweite schriftliche Ausfertigung (Kopie) sowie eine elektronische Form des Teilnahmeantrags (als Word- oder PDF-Format auf einem Datenträger (USB-Stick, DVD/CD) beizufügen.
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Sollte der elektronische Teilnahmeantrag inhaltlich vom schriftlichen Antrag abweichen, so gilt ausschließlich der schriftliche Antrag.
Eine Teilnahme an dieser Ausschreibung auf elektronischem Wege ist ausgeschlossen.
Der Teilnahmeantrag ist in folgender Hauptstruktur zu erstellen und vorzulegen:
1. Anschreiben zum Teilnahmeantrag:
Das Anschreiben zum Teilnahmeantrag muss mit Datum, Unterschrift und Firmenstempel versehen sein;
2. Beantwortung der Fragen zur Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde:
Auf die in Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage gestellten Fragen ist ausführlich und in allen Punkten einzugehen, dabei muss die vorgegebene Struktur eingehalten werden. Die Beantwortung der Fragen erfolgt ausschließlich in Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage, die wie oben dargestellt zu beziehen ist. Vorgefertigte Publikationen oder Werbematerial werden in der Bewertung nicht berücksichtigt;
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3. Unterschrift:
Der Teilnahmeantrag ist mit Datum und Unterschrift des Bewerbers abzuschließen.
Hinweise für Bietergemeinschaften und für die Einbeziehung von Unterauftragnehmern.
Handelt es sich bei dem Bewerber um eine Bietergemeinschaft, so ist die Erklärung zur Bietergemeinschaft in der Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage auszufüllen und durch alle Mitglieder der Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. In diesem Fall ist der Vordruck (weiße Tabellenfelder) zu ergänzen. Andernfalls ist diese Erklärung nicht auszufüllen/ zu unterzeichnen. Die Bietergemeinschaft muss erklären, dass im Auftragsfalle eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Es ist anzugeben, aus welchen Mitgliedern die Bietergemeinschaft besteht (mit Firmenname, Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer). Die Bietergemeinschaft muss zudem eine Person benennen, die für die Abgabe des Teilnahmeantrags sowie des Angebots der Bewerber-/Bietergemeinschaft, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags und zur rechtsverbindlichen Vertretung gegenüber dem Auftraggeber und bei der Durchführung des Vertrages bevollmächtigt ist. Die Bietergemeinschaft muss erklären, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft für die Erfüllung sämtlicher vertraglicher Verpflichtungen als Gesamtschuldner haften. Außerdem muss die Bietergemeinschaft erklären, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft entweder hinsichtlich der ausgeschriebenen Leistungen in keinem tatsächlichen oder potentiellen Wettbewerbsverhältnis zueinander stehen oder kein Mitglied der Bietergemeinschaft jeweils allein für sich hinreichend leistungsfähig ist, um eigenständig die geforderten Leistungen anzubieten und erst der Zusammenschluss der Mitglieder zu einer Bietergemeinschaft diese in die Lage versetzt, ein den Anforderungen des Auftrags entsprechendes Leistungsangebot bereit zu stellen.
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Ist für die Leistungserbringung der Einsatz eines Unterauftragnehmers vorgesehen, mit dessen Angaben, Erklärungen bzw. Nachweisen die Eignung nachgewiesen werden soll (notwendiger Unterauftragnehmer), so ist die Erklärung zur Mittelbereitstellung in Anlage TNA-1_Beantwortungsvorlage für jeden notwendigen Unterauftragnehmer (ggf. duplizieren) auszufüllen und durch jeden notwendigen Unterauftragnehmer zu unterzeichnen. In diesem Fall ist der Vordruck (weiße Tabellenfelder) zu ergänzen. Andernfalls ist diese Erklärung nicht auszufüllen/zu unterzeichnen.
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Der Bieter muss für den notwendigen Nachunternehmer eine Erklärung zur Mittelbereitstellung mit Angabe des Unternehmens, PLZ/ Ort, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail angeben. Es ist zu erklären, welche Teilleistungen im Falle der Zuschlagserteilung an den Bewerber/ die Bietergemeinschaft in dem Vergabeverfahren "Einführung und Betrieb eines Personalverwaltungssystems als Software as a Service (SaaS-Lösung)" für die Erfüllung des Auftrages erbracht und welche notwendigen Ressourcen (z.B. Mitarbeiter, technische Mittel oder Know How) bereitgestellt werden.
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Bei der Bildung von Bietergemeinschaften oder bei Einsatz eines Unterauftragnehmers, mit dessen Angaben, Erklärungen bzw. Nachweisen die Eignung nachgewiesen werden soll (notwendiger Unterauftragnehmer), sind die für die Prüfung der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedes Bietergemeinschaftsmitglied sowie für den (oder die) notwendigen Unterauftragnehmer vorzulegen.
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Die technische Leistungsfähigkeit eines Mitglieds oder einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft bzw. eines notwendigen Unterauftragnehmers reicht zur Annahme der Eignung der Bietergemeinschaft/des Bieters nur aus, wenn dieses Mitglied/diese Mitglieder/der notwendige Unterauftragnehmer nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der jeweiligen Leistung zuständig sein soll/sollen. Die interne Arbeitsverteilung ist im Teilnahmeantrag darzustellen. Wird der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit durch ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bietergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer erbracht, welche/s/r nach der internen Arbeitsverteilung für diesen Leistungsteil im Rahmen der ausgeschriebene Leistung zuständig ist/sind, wird die Bietergemeinschaft/der Bieter als Ganzes als technisch leistungsfähig angesehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich bei der KAS zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
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Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber der KAS geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB).
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Teilt die KAS dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch die KAS geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die KAS.
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Quelle: OJS 2015/S 019-030667 (2015-01-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-01-28)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 023-037119
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 019-030667
ABl. S-Ausgabe: 23

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Leistung (50)
2. Preis (50)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2015-12-21 📅
Name: krz Kommunales Rechenzentrum
Postanschrift: Bismarckstraße 23
Postort: Lemgo
Postleitzahl: 32657
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.krz.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen
über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in
seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich bei der KAS zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz
gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung
gegenüber der KAS geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB).
Teilt die KAS dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit
innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der
Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen,
werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage
nach Absendung dieser Information durch die KAS geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder
auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der
Information durch die KAS.
Quelle: OJS 2016/S 023-037119 (2016-01-28)