Generalplaner

Techniker Krankenkasse

Auftragsgegenstand sind Planungsleistungen sowohl für die dezentralen Dienststellen der TK als auch für die Hauptverwaltung in Hamburg sowie die beiden Bildungszentren in Salzhausen und Hayn.
Die Bandbreite der Projekte umfasst einfache Instandsetzungsaufgaben über Umbauten hin zu Modernisierungen von Verwaltungsgebäuden. Einen tieferen Einblick in die typischerweise anfallenden Aufgaben geben die beiden den Bewerbungs-/Vergabeunterlagen beigefügten Beispielprojekte für Instandhaltung und Modernisierung. Es sollen nach Losen aufgeteilte Rahmenvereinbarungen über die Generalplanungsleistungen mit jeweils einem Auftragnehmer geschlossen werden.
Für Planungsleistungen innerhalb eines Loses wird eine Exklusivität zugunsten des Auftragnehmers bestehen. Diese Exklusivität umfasst Baumaßnahmen mit geschätzten anrechenbaren Baukosten von 20 000 EUR bis 1 500 000 EUR (Kostengruppen 200 bis einschließlich 600 DIN 276) soweit die TK diese Leistungen nicht selbst erbringt. Ausgenommen von der Exklusivität sind vorbereitende Planungsleistungen und Variantenuntersuchungen des Flächenmanagements der TK.
Die anstehenden Planungsleistungen der Auftragnehmer gliedern sich wie folgt:
— Teil 1: Objektplanungsleistungen Instandsetzung;
— Teil 2: Objektplanung Modernisierung;
— Teil 3: Technische Ausrüstung;
— Teil 4: Objektplanung Freianlagen;
— Teil 5: Brandschutzstellungnahmen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-18 Auftragsbekanntmachung
2016-03-31 Ergänzende Angaben
2016-04-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-09-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Übersicht der Schätzung aufgeteilt auf Lose und Teilleistungen:Über alle Lose werden im Jahr durchschnittlich 24 Projekte (96 Projekte in vier Jahren) bearbeitet. Die hierbei anfallenden Baukosten pro Projekt betragen durchschnittlichen ca. 165 000 EUR. Die Aufteilung stellt sich wie folgt dar, wobei die Freianlagen meistens, der Technische Ausbau und die Brandschutzstellungnahmen immer Bestandteile der übergeordneten Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte darstellen.Los 1 NordTeil 1 (Objektplanung Instandsetzung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 20 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 100 000 EURStunden für Einzelbeauftragungen Projektleiter: 150 hStunden für Einzelbeauftragungen Projektmitarbeiter (Ing.): 150 hStunden für Einzelbeauftragungen Sachbearbeiter: 150 hTeil 2 (Objektplanung Modernisierung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 20 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 100 000 EURTeil 3 (TA):Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit TA-Leistungen 4 Jahre: 10 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)Anrechenbare Kosten je Projekt: 50 000 EURTeil 4 (Freianlagen)Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit Freianlagen-Leistungen 4 Jahre: 4 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 100 000 EURTeil 5 (Brandschutzstellungnahmen)Anzahl Stellungnahmen: 15 StückStunden für Einzelbeauftragungen Sachverständiger Brandschutz: 20 hStunden für Einzelbeauftragungen Fachplaner Brandschutz: 20 hLos 2 OstTeil 1 (Objektplanung Instandsetzung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 12 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 100 000 EURStunden für Einzelbeauftragungen Projektleiter: 100 hStunden für Einzelbeauftragungen Projektmitarbeiter (Ing.): 100 hStunden für Einzelbeauftragungen Sachbearbeiter: 100 hTeil 2 (Objektplanung Modernisierung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 12 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 100 000 EURTeil 3 (TA):Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit TA-Leistungen 4 Jahre: 6 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)Anrechenbare Kosten je Projekt: 25 000 EURTeil 4 (Freianlagen)Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit Freianlagen-Leistungen 4 Jahre: 4 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 75 000 EURTeil 5 (Brandschutzstellungnahmen)Anzahl Stellungnahmen: 10 StückStunden für Einzelbeauftragungen Sachverständiger Brandschutz: 10 hStunden für Einzelbeauftragungen Fachplaner Brandschutz: 10 hLos 3 WestTeil 1 (Objektplanung Instandsetzung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 8 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 80 000 EURStunden für Einzelbeauftragungen Projektleiter: 50 hStunden für Einzelbeauftragungen Projektmitarbeiter (Ing.): 50 hStunden für Einzelbeauftragungen Sachbearbeiter: 50 hTeil 2 (Objektplanung Modernisierung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 8 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 80 000 EURTeil 3 (TA):Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit TA-Leistungen 4 Jahre: 4 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)Anrechenbare Kosten je Projekt: 40 000 EURTeil 4 (Freianlagen)Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit Freianlagen-Leistungen 4 Jahre: 2 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 75 000 EURTeil 5 (Brandschutzstellungnahmen)Anzahl Stellungnahmen: 10 StückStunden für Einzelbeauftragungen Sachverständiger Brandschutz: 10 hStunden für Einzelbeauftragungen Fachplaner Brandschutz: 10 hLos 4 SüdTeil 1 (Objektplanung Instandsetzung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 8 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 80 000 EURStunden für Einzelbeauftragungen Projektleiter: 50 hStunden für Einzelbeauftragungen Projektmitarbeiter (Ing.): 50 hStunden für Einzelbeauftragungen Sachbearbeiter: 50 hTeil 2 (Objektplanung Modernisierung):Anzahl Projekte 4 Jahre: 8 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 80 000 EURTeil 3 (TA):Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojektemit TA-Leistungen 4 Jahre: 4 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)Anrechenbare Kosten je Projekt: 40 000 EURTeil 4 (Freianlagen)Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojektemit Freianlagen-Leistungen 4 Jahre: 2 StückAnrechenbare Kosten je Projekt: 75 000 EURTeil 5 (Brandschutzstellungnahmen)Anzahl Stellungnahmen: 10 StückStunden für Einzelbeauftragungen Sachverständiger Brandschutz: 10 hStunden für Einzelbeauftragungen Fachplaner Brandschutz: 10 hBei sämtlichen Angaben handelt es sich um Schätzungen der TK, die als Kalkulationsgrundlage dienen. Eine verbindliche Prognose für die Zukunft kann hieraus nicht abgeleitet werden; die Mengenangaben können sich während der Vertragslaufzeit nach oben oder unten verändern. Folglich besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung bestimmter Leistungen oder eines bestimmten Umfangs einer Leistung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Techniker Krankenkasse
Postanschrift: Bramfelder Str. 140
Postleitzahl: 22305
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.tk.de/vergabe 🌏
E-Mail: vergabe.generalplaner@tk.de 📧
Fax: +49 4069093360 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-18 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 184-334571
ABl. S-Ausgabe: 184
Zusätzliche Informationen
1. Die Bewerbungs-/Vergabeunterlagen werden in elektronischer Form ausschließlich und einheitlich auf der Website http://www.tk.de/vergabe zur Verfügung gestellt. Das Öffnen der Bewerbungsunterlagen erfordert die Eingabe eines Passwortes, das interessierten Unternehmen nach Registrierung auf der Website http://www.tk.de/vergabe per E-Mail mitgeteilt wird. Die geforderten Nachweise und Unterlagen sind im Rahmen der Bewerbungsunterlagen zusammengefasst. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsbogen möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. 2. Fragen bzw. Auskunftsverlangen zu den Bewerbungs-/Vergabeunterlagen sind der Vergabestelle der TK über einen zentralen Ansprechpartner ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Adresse zu übermitteln. 3. Die Beantwortung der Fragen zu den Bewerbungsunterlagen erfolgt letztmalig am 1.10.2015. Fragen bzw. Auskunftsverlangen müssen daher bis zum 30.9.2015 der TK vorliegen. Die Beantwortung nicht rechtzeitig gestellter Fragen kann nicht gewährleistet werden. 4. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben mit der Bewerbung (innerhalb der Bewerbungsfrist) eine von allen Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß Vorlage (Anlage 2 zum Bewerbungsbogen) zur Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt sind sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand sind Planungsleistungen sowohl für die dezentralen Dienststellen der TK als auch für die Hauptverwaltung in Hamburg sowie die beiden Bildungszentren in Salzhausen und Hayn.
Die Bandbreite der Projekte umfasst einfache Instandsetzungsaufgaben über Umbauten hin zu Modernisierungen von Verwaltungsgebäuden. Einen tieferen Einblick in die typischerweise anfallenden Aufgaben geben die beiden den Bewerbungs-/Vergabeunterlagen beigefügten Beispielprojekte für Instandhaltung und Modernisierung. Es sollen nach Losen aufgeteilte Rahmenvereinbarungen über die Generalplanungsleistungen mit jeweils einem Auftragnehmer geschlossen werden.
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Für Planungsleistungen innerhalb eines Loses wird eine Exklusivität zugunsten des Auftragnehmers bestehen. Diese Exklusivität umfasst Baumaßnahmen mit geschätzten anrechenbaren Baukosten von 20 000 EUR bis 1 500 000 EUR (Kostengruppen 200 bis einschließlich 600 DIN 276) soweit die TK diese Leistungen nicht selbst erbringt. Ausgenommen von der Exklusivität sind vorbereitende Planungsleistungen und Variantenuntersuchungen des Flächenmanagements der TK.
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Die anstehenden Planungsleistungen der Auftragnehmer gliedern sich wie folgt:
— Teil 1: Objektplanungsleistungen Instandsetzung;
— Teil 2: Objektplanung Modernisierung;
— Teil 3: Technische Ausrüstung;
— Teil 4: Objektplanung Freianlagen;
— Teil 5: Brandschutzstellungnahmen.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Los 1 – Nord
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Los 2 – Ost
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Los 3 – West
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Los 4 – Süd
Menge oder Umfang:
Übersicht der Schätzung aufgeteilt auf Lose und Teilleistungen:
Über alle Lose werden im Jahr durchschnittlich 24 Projekte (96 Projekte in vier Jahren) bearbeitet. Die hierbei anfallenden Baukosten pro Projekt betragen durchschnittlichen ca. 165 000 EUR. Die Aufteilung stellt sich wie folgt dar, wobei die Freianlagen meistens, der Technische Ausbau und die Brandschutzstellungnahmen immer Bestandteile der übergeordneten Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte darstellen.
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Los 1 Nord
Teil 1 (Objektplanung Instandsetzung):
Anzahl Projekte 4 Jahre: 20 Stück
Anrechenbare Kosten je Projekt: 100 000 EUR
Stunden für Einzelbeauftragungen Projektleiter: 150 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Projektmitarbeiter (Ing.): 150 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Sachbearbeiter: 150 h
Teil 2 (Objektplanung Modernisierung):
Teil 3 (TA):
Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit TA-Leistungen 4 Jahre: 10 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)
Anrechenbare Kosten je Projekt: 50 000 EUR
Teil 4 (Freianlagen)
Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit Freianlagen-Leistungen 4 Jahre: 4 Stück
Teil 5 (Brandschutzstellungnahmen)
Anzahl Stellungnahmen: 15 Stück
Stunden für Einzelbeauftragungen Sachverständiger Brandschutz: 20 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Fachplaner Brandschutz: 20 h
Los 2 Ost
Anzahl Projekte 4 Jahre: 12 Stück
Stunden für Einzelbeauftragungen Projektleiter: 100 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Projektmitarbeiter (Ing.): 100 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Sachbearbeiter: 100 h
Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit TA-Leistungen 4 Jahre: 6 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)
Anrechenbare Kosten je Projekt: 25 000 EUR
Anrechenbare Kosten je Projekt: 75 000 EUR
Anzahl Stellungnahmen: 10 Stück
Stunden für Einzelbeauftragungen Sachverständiger Brandschutz: 10 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Fachplaner Brandschutz: 10 h
Los 3 West
Anzahl Projekte 4 Jahre: 8 Stück
Anrechenbare Kosten je Projekt: 80 000 EUR
Stunden für Einzelbeauftragungen Projektleiter: 50 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Projektmitarbeiter (Ing.): 50 h
Stunden für Einzelbeauftragungen Sachbearbeiter: 50 h
Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit TA-Leistungen 4 Jahre: 4 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)
Anrechenbare Kosten je Projekt: 40 000 EUR
Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte mit Freianlagen-Leistungen 4 Jahre: 2 Stück
Los 4 Süd
Anzahl Instandsetzungs- oder Modernisierungsprojekte
mit TA-Leistungen 4 Jahre: 4 Stück (Nicht in jedem Projekt wird TA benötigt)
mit Freianlagen-Leistungen 4 Jahre: 2 Stück
Bei sämtlichen Angaben handelt es sich um Schätzungen der TK, die als Kalkulationsgrundlage dienen. Eine verbindliche Prognose für die Zukunft kann hieraus nicht abgeleitet werden; die Mengenangaben können sich während der Vertragslaufzeit nach oben oder unten verändern. Folglich besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung bestimmter Leistungen oder eines bestimmten Umfangs einer Leistung.
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Dauer: 48 Monate
Referenznummer: VgSt/V - 2015/116
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bundesweit.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Wichtiger Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter Ziffer VI.3). Die nach Ziffer III.2.1) bis III.2.3) vorzulegenden Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar dem Auftraggeber (Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht). Soweit unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) lediglich Angaben / Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, soweit aus Inhalt und Zweck des Nachweises nichts anderes folgt, wie z. B. bei Prüfungszeugnissen). Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben. Der geplante Einsatz von Nachunternehmen – zu welcher Leistungsart und für welchen Zeitraum auch immer – ist sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der Art nach im Teilnahmeantrag mitzuteilen. Will der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft sich zur Erbringung eines wesentlichen Leistungselements oder zum Nachweis der Eignung eines Nachunternehmens bedienen, sind die in Ziffer III. 2.1) bis III. 2.3) aufgeführten Unterlagen vollständig auch von diesem Nachunternehmen zu erfüllen und einzureichen. Nachunternehmer, auf die sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner Eignung beruft, dürfen nach Ablauf der Frist zur Einreichung eines Teilnahmeantrags grundsätzlich nicht ausgetauscht werden. Nur in begründeten Einzelfällen und bei ausdrücklicher Zustimmung der Vergabestelle kann dies zulässig sein. Ein Anspruch auf Zustimmung zum Nachunternehmeraustausch besteht nicht. Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft kann nicht darauf vertrauen, dass die Auftraggeberin Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor. Kriterien, bei deren Nichterreichen ein Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren die Folge ist, sind als solche sowohl in der Bekanntmachung als auch im Bewerbungsbogen gekennzeichnet (Mindestkriterium).
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Rechtslage – geforderte Nachweise: Mit der Bewerbung zwingend abzugeben sind (jeweils Mindestkriterium):
(1) Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung / Zusammenarbeit gemäß § 4 Abs. 2 VOF; gemäß Bewerbungsbogen. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat gem. § 4 Abs. 2 VOF anzugeben, ob und auf welche Art er/sie wirtschaftlich mit Unternehmern verknüpft ist/sind oder ob und auf welche Art er/sie auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet/n.;
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(2) Erklärung gemäß Anlage 1 zum Bewerbungsbogen (Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit), dass keine Ausschlusskriterien gem. § 4 Abs. 6 und Abs. 9 a)-d) VOF vorliegen;
(3) Erklärung, sich im Falle einer Beauftragung nach Maßgabe des Verpflichtungsgesetzes verpflichten zu lassen; gemäß Teilnahmeantrag.
— Im Fall der Bildung einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung der Bietergemeinschaft (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen, Anlage 2 zum Bewerbungsbogen) einzureichen. In der Anlage 2 zum Bewerbungsbogen sind sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit der Bewerbung zwingend abzugeben und zu erbringen sind folgende Erklärungen/Nachweise und im zur Verfügung gestellten Bewerbungsbogen einzutragen; bei Bewerbergemeinschaften sind die Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied getrennt zu führen:
(1) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über das Bestehen einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung
(2) Erklärung gem. § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz des Bewerbers und dessen Honorarumsatz Generalplanungsleistungen nach HOAI aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Maßgeblich sind hier ausschließlich die Umsätze des Bewerberunternehmens bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft selbst, unabhängig von der etwaigen Einbindung des Unternehmens als verbundenes Unternehmen i.S.d. § 15 AktG; Umsätze anderer Unternehmen werden nicht berücksichtigt. Die angegebenen zu den Honorarumsätzen Generalplanungsleistungen nach HOAI müssen aus den Leistungsbildern des Teil 3 (Objektplanung Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, dem Abschnitt 2 Freianlagen und dem Teil 4 Abschnitt 2 Technische Ausrüstung) der HOAI stammen.
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Mindeststandards:
— Bezogen auf die Berufshaftpflichtversicherung wird gefordert, dass diese die unter III.1.1) benannten Deckungssumme aufweist (nötigenfalls Erklärung, diese im Auftragsfall gem. III.1.1) zu erhöhen) (Mindestkriterium). Der Nachweis zur Haftpflichtversicherung ist bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied in voller Höhe getrennt zu führen.
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— Bezogen auf die Umsätze wird gefordert, dass der Honorarumsatz der Generalplanungsleistungen nach HOAI der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel mindestens
— bei einem Angebot nur für Los 1: 300 000 EUR netto (Mindestkriterium);
— bei einem Angebot nur für Los 2: 150 000 EUR netto (Mindestkriterium);
— bei einem Angebot nur für Los 3: 150 000 EUR netto (Mindestkriterium);
— bei einem Angebot nur für Los 4: 150 000 EUR netto (Mindestkriterium)
beträgt.
Soweit sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf mehrere Lose bewirbt, beträgt der Honorarumsatz der Generalplanungsleistungen nach HOAI der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel mindestens die Summe der vorgenannten Mindestumsätze der Lose, für die die Bewerbung abgegeben wird (Mindestkriterium).
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Bei Bewerbergemeinschaften werden die gemittelten Honorarumsätze addiert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Nachweise gem. § 5 Abs. 5 a) – f), h) VOF mit der Bewerbung zwingend abzugeben:
(1) Bürobezogene Referenzen gemäß § 5 Abs. 5 b) VOF, aus der die Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größe und Art entsprechend zu Ziffer II.1.1) sowie II.1.5) und II.2.1) hervorgeht; sowie Angabe über Verträge bezogen auf die Durchführung verschiedener Planungsleistungen an unterschiedlichen Bauwerken für einen Auftraggeber sowie Angabe, ob es sich bei diesem Auftraggeber um einen öffentlichen Auftraggeber handelt.
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(2) Erklärung gem. § 5 Abs. 5 d) VOF über das jährliche Mittel der vom Bewerber oder der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2012 – 2014) Beschäftigten (Geschäftsführer / Partner, Architekten im Angestelltenverhältnis / Ingenieure (TA) im Angestelltenverhältnis/Architekten die als freie Mitarbeiter beschäftigt sind / Ingenieure (TA) die als freie Mitarbeiter beschäftigt sind; bei der Darstellung der Personalstruktur sind ausschließlich Vollzeitmitarbeiter (Vollzeit ≥ 38 Std./Woche) anzugeben) sowie Erklärung zu den festangestellten Projektleiter/innen und deren Sprachkenntnissen, abgeschlossenen Hochschulausbildungen, Berufsjahren und Erklärung, dass deren Berufserfahrung alle Leistungsphasen der HOAI umfasst sowie Angabe zu den Qualifikationen „Auditor“ und „Tragwerksplaner“;
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(3) Nachweise zur technischen Ausstattung gemäß § 5 Abs. 5 e) VOF, Angaben über die technische Ausstattung des Büros für diese Dienstleistung, insbesondere Software und fachspezifische Software
(4) Erklärung gem. § 5 Abs. 5 h) VOF darüber, welche Teile des Auftrags der Bewerber als Unterauftrag zuvergeben beabsichtigt.
— Bedient sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft zur Erbringung eines wesentlichen Leistungselements oder zum Nachweis der Eignung eines Drittunternehmens, ist mit der Bewerbung von jedem dieser Drittunternehmer eine Verpflichtungserklärung Drittunternehmen (Anlage 3 zum Bewerbungsbogen) einzureichen.
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Mindeststandards:
— Bezogen auf die Bürobezogenen Referenzen werden als Mindestkriterien gefordert:
(1) es sind mindestens 1, maximal 2 Referenzen je Bewerber/Bewerbergemeinschaft zu benennen;
(2) Büro-/Verwaltungsbauten, sowie Bildungseinrichtungen mit mind. 400 m
(3) vergleichbare Generalplanungsleistungen für die Bereiche Objektplanung und Technischen Ausbau in den Leistungsphasen 2-8 der HOAI, davon mind. bei einer der Referenzen ein Modernisierungsprojekt. Im Bereich des technischen Ausbaus müssen mindestens die Anlagengruppen 1-5 und 8 bearbeitet worden sein;
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(4) Abnahme des Projektes nach 08/2010 sowie vor dem Einreichen des Teilnahmeantrags.
— Zudem Angabe mind. folgender Punkte gem. § 5 Abs. 5 b) VOF:
(1) Angabe, ob es sich um einen öffentlichen Auftraggeber i. S. d. § 98 GWB handelt;
(2) Angabe BGF in m
(3) Angabe, ob Erweiterungsbau mit Modernisierungsanteil im Bestand (Modernisierungsanteil im Bestand mindestens 25 % der Baukosten)
(4) Angabe, ob Bearbeitung der Anlagengruppen 6 und 7
(5) Angabe, ob Planungsleistungen für Freianlagen mit anrechenbaren Kosten über 50 000 EUR erbracht wurden
(6) Angabe über einen Vertrag über die Durchführung verschiedener Planungsleistungen an unterschiedlichen Bauwerken für einen Auftraggeber.
Positiv bewertet wird eine 2. Referenz sowie die unter Ziffern (1), (3), (4), (5) und (6) aufgeführten Punkte (siehe Bewerbungsbogen).
— Bezogen auf die von dem Bewerber oder von der Bewerbergemeinschaft Beschäftigten wird als Mindestkriterium gefordert:
(1) Das Büro muss über mindestens drei festangestellte Projektleiter/innen im Mittel der letzten 3 Jahre mit den folgenden Qualifikationen verfügen. Die Projektleiter/innen können mit den Architekten und Ingenieuren identisch sein. Die Projektleiter/innen müssen deutschsprachig sein, über eine abgeschlossene Hochschulausbildung zum Ingenieur/in und oder Master einer bautechnischen Fachrichtung verfügen (Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48 EWG bzw. 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht.), mindestens 3 Berufsjahre insgesamt nach Abschluss Ausbildung haben. Positiv bewertet wird, wenn die Berufserfahrung alle Leistungsphasen der HOAI umfasst.
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Bei Bietergemeinschaften werden die entsprechenden Mitarbeiterkapazitäten addiert.
(2) In den letzten 3 Jahren waren im Mittel mindestens drei festangestellte Vollzeitmitarbeiter (Geschäftsführer/Partner und angestellte Architekten und Ingenieure) bei dem Bewerber tätig. Es müssen mindestens zwei Architekten sowie ein Ingenieure für technischen Ausbau festangestellt sein. Soweit sich der Bewerber/die Bietergemeinschaft auf mehrere Lose bewirbt, waren in den letzten 3 Jahren im Mittel mindestens
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bei zwei Losen: 6 festangestellte Vollzeitmitarbeiter (Geschäftsführer/Partner und angestellte Architekten und Ingenieure. Das Verhältnis von Architekten zu Ingenieuren für TA muss hierbei mindestens 4 zu 2 betragen.)
bei drei Losen: 9 festangestellte Vollzeitmitarbeiter (Geschäftsführer/Partner und angestellte Architekten und Ingenieure. Das Verhältnis von Architekten zu Ingenieuren für TA muss hierbei mindestens 6 zu 3 betragen.)
bei vier Losen: 12 festangestellte Vollzeitmitarbeiter (Geschäftsführer/Partner und angestellte Architekten und Ingenieure. Das Verhältnis von Architekten zu Ingenieuren für TA muss hierbei mindestens 9 zu 3 betragen.)
bei dem Bewerber tätig. Bei Bietergemeinschaften werden die entsprechenden Mitarbeiterkapazitäten addiert. Freie Mitarbeiter werden bei der Erfüllung des Mindestkriteriums nicht berücksichtigt
Eine höherer Anzahl an Vollzeitmitarbeitern wird positiv bewertet (siehe Bewerbungsbogen). Freie Mitarbeiter werden hierbei nicht berücksichtigt. Bei Bewerbergemeinschaften werden die jeweils in den letzten 3 Jahren festangestellten Vollzeitmitarbeiter (Geschäftsführer/Partner und angestellte Architekten und Ingenieure) addiert
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— Zudem Angabe mind. folgender Punkte:
(1) Büromitarbeiter mit der Qualifikation „Auditor“ nach DGNB, BNB, LEED, BREAM, Umweltzeichen Hafencity oder gleichwertiger Zertifizierungssysteme;
(2) Büromitarbeiter mit der Qualifikation eines „Tragwerksplaners“
Die unter Ziffer (1) und (2) angegebenen Qualifikationen werden positiv gewertet. Freie Mitarbeiter werden hierbei nicht berücksichtigt.
— Bezogen auf den Nachweis zur technischen Ausstattung wird als Mindestkriterium gefordert:
(1) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss über das CAD Programm Nemetschek, AutoCAD oder ArchiCAD verfügen. Die verwendete Version darf nicht älter als drei Jahre sein.
(2) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft setzt als Standardsoftware MS Office ein.
(3) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft setzt zur Erstellung von Terminplänen MS-Projekt ein.
Positiv bewertet wird die standartmäßige Verwendung des CAD-Programm Nemetschek; Version nicht älter als drei Jahre (siehe Bewerbungsbogen).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für sonstige Schäden, pauschal je Schadenereignis und -jahr.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Für den Fall der Auftragserteilung hat eine Bietergemeinschaft eine Rechtsform anzunehmen, bei der eine gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Bietergemeinschaftsmitglieder für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten besteht.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 48
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Die Leistung wurde bereits im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb) ausgeschrieben (Bekanntmachung im EU-Amtsblatt vom 6.6.2015 unter der Nr.: 2015/S 108-196337). Dieses Verfahren musste aufgehoben werden (Bekanntmachung im EU-Amtsblatt vom 1.8.2015 unter der Nr.: 2015/S 147-271058), weil keine Bewerbung eingegangen ist, die den Bewerbungsbedingungen entsprochen hat. Aufgrund des sich hieraus ergebenden Zeitverlusts besteht im Hinblick auf den Zeitpunkt des benötigten Vertragsschlusses eine besondere Dringlichkeit und die Notwendigkeit zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens.
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Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Die unter Ziffer IV.1.2) genannte geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen, bezieht sich auf jedes einzelne Los.Bewertung gemäß der eingereichten Unterlagen nach Ziffer III.2.1) bis III.2.3). Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewerberauswahl erfolgt in jedem Los in einem dreistufigen Verfahren, in dem zunächst geprüft wird, ob die vorstehend unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig eingereicht wurden. Im zweiten Schritt wird bewertet, ob der Bewerber nach den eingereichten Angaben und Unterlagen unter Einhaltung der Mindestanforderungen grundsätzlich objektiv geeignet erscheint, die zu vergebende Leistung ordnungsgemäß zu erbringen. Im letzten Schritt wird bewertet, wer unter den als grds. geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern objektiv die Gewähr für eine ordnungsgemäße Vertragserfüllung in besonderem Maße bietet, so dass dieser Bewerber am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle/F 0.09a
Internetadresse: www.tk.de/vergabe 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2015-07-06 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VgSt/V - 2015/116
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2015/S 108-196337
Zusätzliche Informationen
1. Die Bewerbungs-/Vergabeunterlagen werden in elektronischer Form ausschließlich und einheitlich auf der Website http://www.tk.de/vergabe zur Verfügung gestellt. Das Öffnen der Bewerbungsunterlagen erfordert die Eingabe eines Passwortes, das interessierten Unternehmen nach Registrierung auf der Website http://www.tk.de/vergabe per E-Mail mitgeteilt wird. Die geforderten Nachweise und Unterlagen sind im Rahmen der Bewerbungsunterlagen zusammengefasst. Bewerbungen sind nur mit diesem Bewerbungsbogen möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
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2. Fragen bzw. Auskunftsverlangen zu den Bewerbungs-/Vergabeunterlagen sind der Vergabestelle der TK über einen zentralen Ansprechpartner ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1) genannte Adresse zu übermitteln.
3. Die Beantwortung der Fragen zu den Bewerbungsunterlagen erfolgt letztmalig am 1.10.2015. Fragen bzw. Auskunftsverlangen müssen daher bis zum 30.9.2015 der TK vorliegen. Die Beantwortung nicht rechtzeitig gestellter Fragen kann nicht gewährleistet werden.
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4. Bewerber-/Bietergemeinschaften haben mit der Bewerbung (innerhalb der Bewerbungsfrist) eine von allen Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitgliedern unterzeichnete Erklärung gemäß Vorlage (Anlage 2 zum Bewerbungsbogen) zur Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt sind sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2015/S 184-334571 (2015-09-18)
Ergänzende Angaben (2016-03-31)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-31 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 066-115111
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 184-334571
ABl. S-Ausgabe: 66
Quelle: OJS 2016/S 066-115111 (2016-03-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: vergabe.generalplaner@tk.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 068-118981
ABl. S-Ausgabe: 68

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: — bundesweit.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Die Bewertung der grundsätzlich berücksichtigungsfähigen Angebote erfolgte anhand der Bewertungsmatrix, in der die einzelnen Zuschlagskriterien mitsamt der ihnen jeweils durch einen Prozentsatz ausgedrückten Gewichtung aufgeführt waren (100)
2. Preis (Honorar) (30)
3. Qualität Projektaufbauorganisation Büro (15)
4. Umsetzung der planerischen Projektziele (15)
5. Planungskoordination (20)
6. Termine (15)
7. Projektbetreuung / Verfügbarkeit (5)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-03-08 📅
Name: BAP Architekten & Ingenieure GmbH
Postanschrift: Karl-Marx-Allee 83
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10243
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Hoffmann.Seifert.Partner
Postanschrift: Arnstädter Straße 28
Postort: Erfurt
Postleitzahl: 99096
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit im Sinne von § 101b Abs. 1 GWB in einem Nachprüfungsverfahren endet 30 Kalendertage nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Quelle: OJS 2016/S 068-118981 (2016-04-05)