Ingenieurleistungen zur Planung der Sanierung der Elektrotechnik eines Bürogebäudes

Regionalverband Ruhr

Der RVR vergibt die Planung der Sanierung der Elektrotechnik des Bürogebäudes Kronprinzenstraße 35, Essen. Gegenstand des Auftrages ist die Fachplanung für die Anlagengruppen 4 Starkstromanlagen und 5 FM-Anlagen des § 53 der HOAI 2013 für die Sanierung eines denkmalgeschützten Bürogebäude von 1929 und einen Erweiterungsanbau von 1993 (dieser Erweiterungsbau ist überwiegend nicht von der Sanierung betroffen). Das Leistungsbild Technische Ausrüstung entspricht dem § 55 HOAI 2013. Das Gebäude ist viergeschossig und hat ca. 3.000 m Geschossfläche. Die Nutzung unterteilt sich in Büro und Verwaltungsbereiche, Sitzungs- und Vortragsäle, Eingangsbereiche, Werkstattbereiche, Lager- und Technikräume und einer Tiefgarage die gem. Brandschutzkonzept als offene Mittelgarage bewertet wurde. Der Plenarsaal im EG/1.OG ist nicht zur gleichzeitigen Benutzung durch mehr als 199 Personen vorgesehen. Dem entsprechend kommt die Versammlungsstättenverordnung (VStättVO) nicht zur Anwendung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2015-10-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2015-09-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2015-09-08 Auftragsbekanntmachung
2016-04-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2015-09-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bautechnische Beratung
Menge oder Umfang:
Der Auftrag umfasst die stufenweise Beauftragung der Leistungen nach § 55 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 9.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bautechnische Beratung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Regionalverband Ruhr
Postanschrift: Kronprinzenstraße 35
Postleitzahl: 45128
Postort: Essen
Kontakt
Internetadresse: http://www.metropoleruhr.de 🌏
E-Mail: vergabe@rvr-online.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2015-09-08 📅
Einreichungsfrist: 2015-10-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2015-09-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2015/S 177-321675
ABl. S-Ausgabe: 177
Zusätzliche Informationen
1. Sie können die Teilnahmeunterlagen per E-Mail anfordern unter vergabe@rvr-online.de. 2. An dem Vergabeverfahren können Sie sich beteiligen, indem Sie einen Teilnahmeantrag einreichen. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags haben Bewerber die von dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare (Formular Teilnahmeantrag zzgl. Anlagen) zwingend zu verwenden. Die Formulare sind ausschließlich in elektronischer Form erhältlich. Die Formulare sind an den dafür jeweils vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterzeichnen. 3. Der Teilnahmeantrag ist als Original in Papierform und zusätzlich in elektronischer Form (vgl. 4.) einzureichen 4. Der Teilnahmeantrag ist bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen bei dem Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen, einzureichen und zwar 1x als Original und 1 x in elektronischer Form (im pdf-Format auf einer CD oder einem USB-Stick). Bei Widersprüchen zwischen der Papierform und dem pdf-Format gilt das Original (Papierform). Der verschlossene Umschlag ist mit dem roten Kennzettel zu versehen, der den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist. Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen erfolgt nicht. 5. Fragen der Bewerber sind ausschließlich per E-Mail an folgende E-Mail-Adresse zu richten: franssen@raehp.de. 6. Die Verfahrenssprache ist deutsch. 7. Wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Teile der Leistung von Nachunternehmen ausführen zu lassen, muss er/sie die Art und den Umfang dieser Leistungen im Teilnahmeantrag angeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der RVR vergibt die Planung der Sanierung der Elektrotechnik des Bürogebäudes Kronprinzenstraße 35, Essen. Gegenstand des Auftrages ist die Fachplanung für die Anlagengruppen 4 Starkstromanlagen und 5 FM-Anlagen des § 53 der HOAI 2013 für die Sanierung eines denkmalgeschützten Bürogebäude von 1929 und einen Erweiterungsanbau von 1993 (dieser Erweiterungsbau ist überwiegend nicht von der Sanierung betroffen). Das Leistungsbild Technische Ausrüstung entspricht dem § 55 HOAI 2013. Das Gebäude ist viergeschossig und hat ca. 3.000 m
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Die elektrotechnischen Anlagen befinden sich in einem teilweise schlechten Zustand und sind nicht mehr Stand der Technik. Die vorhandenen Leitungsnetze sind zum Teil unter Putz, zum Teil auf Putz sowie in Zwischendecken installiert. Bestandteil der Planung ist die Erneuerung der folgenden Anlagen / Geräte:
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— Sicherheitsbeleuchtung,
— Niederspannungshauptverteilung,
— Etagen-/Unterverteiler,
— Kabel- und Leitungsnetz,
— Verlegesysteme,
— Installationsgeräte,
— Beleuchtungsanlagen,
— Blitzschutzanlage und
— Datenübertragungsnetz.
Brandmeldeanlage: Als Kompensationsmaßnahme wurde 2008 eine automatische Brandmeldeanlage zum Teil mit Funkrauchmeldern installiert. Bei der Neuplanung einer Brandmeldeanlage muss die vorhandene Anlage berücksichtigt werden. Das vorhandene Übertragungsnetz ist in den letzten Jahren durch die interne IT Abteilung teilweise saniert worden. Hier muss der Auftragnehmer in Abstimmung mit der IT-Abteilung ein neues Übertragungsnetz planen.
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Gebäudekühlung: Es liegt eine Ausführungsplanung zum Neubau der raumlufttechnischen Anlagen zur Kühlung vor. Die Umsetzung der Ausführungsplanung ist bereits beauftragt, aber noch nicht begonnen. Die bereits vorliegende Ausführungsplanung ist bei der Planung der Sanierung zu berücksichtigen.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Zunächst erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 1-4. Nach Prüfung und Freigabe soll die Beauftragung weiterer Leistungsphasen – einzeln oder zusammen – bis einschließlich Leistungsphase 9 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Referenznummer: FB 515/15
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Essen, Nordrhein-Westfalen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die unter Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind von dem Bewerber – und bei Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern einzeln – einzureichen.
1. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit: Nichtvorliegen a) der Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF, b) einer Vorteilsgewährung gegenüber Amtsträgern oder für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteten, c) eines Verstoßes gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere keine wettbewerbsbeschränkenden Absprachen, wie z.B. eine Absprache über Preise oder über die Herausstellung eines Unternehmens oder einer Bewerbergemeinschaft als günstigster Bewerber sowie d) der in § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz genannten Voraussetzungen für einen Ausschluss.
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2. Kurze Unternehmensdarstellung: Gründungsdatum, Leistungsspektrum, Erfahrungsschwerpunkte und Organisation/Niederlassungen.
Ein Einzelbewerber/Eine Bewerbergemeinschaft kann sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und/oder zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit Dritter bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der Verbindung (bspw. Nachunternehmer, verbundene Unternehmen, freie Mitarbeiter). Die unter III.2.1) geforderten Erklärungen sind auch von dem Dritten, auf dessen Eignung sich der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft, einzureichen. Zudem ist eine Verpflichtungserklärung des Dritten einzureichen.
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Für die unter III.2.1) geforderten Erklärungen ist das Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden, das den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber – und bei Bewerbergemeinschaften von sämtlichen Mitgliedern einzeln – einzureichen.
1. Versicherung: Eigenerklärung, dass der Bewerber über eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. Euro und für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2,0 Mio. Euro, jeweils mindestens 2-fach maximiert, verfügt. Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags noch nicht über einen entsprechenden Versicherungsschutz, ist es ausreichend, wenn er bestätigt, den Versicherungsschutz im Auftragsfall entsprechend aufzustocken. Der Versicherungsschutz ist über die gesamte Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten. Vor Zuschlagserteilung wird dem Auftraggeber auf Anforderung eine aktuelle Versicherungsbestätigung (Kopie der entsprechenden Versicherungspolice(n)) vorgelegt werden.
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2. Umsatz: Anzugeben ist der Gesamtumsatz sowie der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (Sanierung der Elektrotechnik von Bürogebäuden), jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Beruft sich ein Einzelbewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Dritte (bspw. Nachunternehmer, verbundene Unternehmen, freie Mitarbeiter), sind die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen und Nachweise auch von dem Dritten, auf dessen Eignung sich der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft, einzureichen.
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Für die unter Ziffer III.2.2) geforderten Erklärungen ist das Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden, das den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist.
Mindeststandards:
Zu 1.: Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. Euro und für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von 2,0 Mio. Euro, jeweils mindestens 2-fach maximiert.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter Ziffer III.2.3) geforderten Erklärungen und Nachweise sind von jedem Bewerber einzureichen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise nicht zwingend vollständig von allen Mitgliedern eingereicht werden; es reicht aus, wenn die technische Leistungsfähigkeit für die Bewerbergemeinschaft insgesamt nachgewiesen ist.
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1. Referenzen:
Vorlage von mindestens drei Referenzen über in den letzten 5 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Bezug auf die hier ausgeschriebenen Bereiche (Sanierung der Elektrotechnik von Bürogebäuden) mit kurzer textlicher Beschreibung des Referenzauftrages mit folgenden Angaben: Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber (inkl. Name, Telefonnummer, E-Mailadresse), Investitionsvolumen nach den Kostengruppen 440 und 450 gemäß DIN 276, Leistungszeitraum, Kurzbeschreibung der Referenzleistung; Erklärung, dass die Referenzleistung abgeschlossen ist und jeweils die Leistungsphasen 1 bis 9 abdeckt. Laufende Projekte müssen sich bei Eingang des Teilnahmeantrags mindestens in Leistungsphase 8 befinden. Der Abschluss der Referenzen darf nicht mehr als fünf Jahre seit Eingang des Teilnahmeantrags zurückliegen. Das Investitionsvolumen nach den Kostengruppen 440 und 450 gemäß DIN 276 muss 1 x mindestens 600.000 Euro, 1 x mindestens 1.000.000 Euro und 1 x mindestens 1.400.000 Euro betragen.
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In der Regel sind drei wertungsfähige Referenzen ausreichend. Zur Prüfung der Eignung werden jedoch alle vorgelegten Referenzen herangezogen.
2. Angaben zum Bauleiter: Nachname/Vorname, Arbeitgeber, Hochschulabschluss als Ingenieur, Beratender Ingenieur oder Master of Science (siehe unter III.3.1), mindestens 5 Jahre Berufserfahrung
3. Angaben zum Projektleiter: Nachname/Vorname, Arbeitgeber, Hochschulabschluss als Ingenieur, Beratender Ingenieur oder Master of Science (siehe unter III.3.1), mindestens 5 Jahre Berufserfahrung.
4. Eigenerklärung dazu, dass das eingesetzte Personal dazu in der Lage ist, den mündlichen und schriftlichen Austausch mit dem Auftraggeber während der gesamten Vertragsdurchführung vollständig in deutscher Sprache zu führen.
Beruft sich ein Einzelbewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (bspw. Nachunternehmer, verbundene Unternehmen, freie Mitarbeiter), sind die unter Ziffer III.2.3) geforderten Erklärungen und Nachweise auch von dem Dritten, auf dessen Eignung sich der Einzelbewerber/die Bewerbergemeinschaft beruft, einzureichen.
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Für die unter Ziffer III.2.3) geforderten Erklärungen ist das Formular „Teilnahmeantrag“ zu verwenden, das den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist.
Mindeststandards:
Zu 1.: Es sind mindestens drei Referenzen einzureichen. Die Referenzen müssen erbrachte vergleichbare Leistungen mit Bezug auf die hier ausgeschriebenen Bereich (Sanierung der Elektrotechnik von Bürogebäuden) betreffen. Der Abschluss der Referenzen darf nicht mehr als fünf Jahre seit Eingang des Teilnahmeantrags zurückliegen. Abgeschlossene Referenzleistungen müssen die Leistungsphasen 1 bis 9 abdecken. Laufende Projekte müssen sich bei Eingang des Teilnahmeantrags mindestens in Leistungsphase 8 befinden. Das Investitionsvolumen nach den Kostengruppen 440 und 450 gemäß DIN 276 muss 1 x mindestens 600.000 Euro, 1 x mindestens 1.000.000 Euro und 1 x mindestens 1.400.000 Euro betragen.
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zu 2. und 3.: Der für den Auftrag vorgesehene Bauleiter und der für den Auftrag vorgesehene Projektleiter müssen über einen Hochschulabschluss als Ingenieur, Beratender Ingenieur oder Master of Science sowie über mindestens fünf Jahre Berufserfahrung verfügen.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Dem Auftrag liegt die Fassung der HOAI aus dem Jahr 2013 zu Grunde.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft muss gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für diese Erklärungen ist das Formular „Bietergemeinschaftserklärung“ zu verwenden, das den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist.
Die Beteiligung eines Unternehmens in verschiedenen Bietergemeinschaften ist unzulässig. Die Beteiligung eines Unternehmens sowohl als Bieter oder als Mitglied einer Bietergemeinschaft wie auch als Nachunternehmer eines anderen Bieters oder einer anderen Bietergemeinschaft ist ebenfalls unzulässig, wenn der Bieter/die Bietergemeinschaft nicht spätestens mit dem Angebot nachweisen kann, dass er/sie keine Kenntnis von dem Angebotspreis und der Angebotskalkulation des jeweils anderen Bieters bzw. der anderen Bietergemeinschaft erhält.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Es sind die Vorschriften nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) zu beachten. Zur Bestätigung, dass diese gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden, sind mit dem Teilnahmeantrag die Vertragsbedingungen (Tariftreue/Mindestlohn) und Verpflichtungserklärungen zum TVgG NRW (Tariftreue/Mindestlohn, Frauenförderung) einzureichen. Die zu verwenden Formulare sind den Teilnahmeunterlagen beigefügt.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ und/oder „Beratender Ingenieur“ und/oder „M. Sc.“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Dies gilt für den Projektleiter und den Bauleiter (siehe auch Ziffer III.2.3). Die einschlägige Rechts-Vorschrift ist: § 19 Abs. 1 und 2 VOF.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Referat Recht/Submission
Name: Heinemann & Partner, Rechtsanwälte – Partnerschaftsgesellschaft mbB
Postanschrift: III. Hagen 30
Postleitzahl: 45127
Kontaktperson: Rechtsanwalt Gregor Franßen
E-Mail: franssen@raehp.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: FB 515/15
Zusätzliche Informationen
1. Sie können die Teilnahmeunterlagen per E-Mail anfordern unter vergabe@rvr-online.de.
2. An dem Vergabeverfahren können Sie sich beteiligen, indem Sie einen Teilnahmeantrag einreichen. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags haben Bewerber die von dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare (Formular Teilnahmeantrag zzgl. Anlagen) zwingend zu verwenden. Die Formulare sind ausschließlich in elektronischer Form erhältlich. Die Formulare sind an den dafür jeweils vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und zu unterzeichnen.
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3. Der Teilnahmeantrag ist als Original in Papierform und zusätzlich in elektronischer Form (vgl. 4.) einzureichen
4. Der Teilnahmeantrag ist bis zu der unter IV.3.4) genannten Frist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen bei dem Regionalverband Ruhr, Kronprinzenstraße 35, 45128 Essen, einzureichen und zwar 1x als Original und 1 x in elektronischer Form (im pdf-Format auf einer CD oder einem USB-Stick). Bei Widersprüchen zwischen der Papierform und dem pdf-Format gilt das Original (Papierform). Der verschlossene Umschlag ist mit dem roten Kennzettel zu versehen, der den Teilnahmeunterlagen beigefügt ist. Eine Rücksendung der eingereichten Unterlagen erfolgt nicht.
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5. Fragen der Bewerber sind ausschließlich per E-Mail an folgende E-Mail-Adresse zu richten: franssen@raehp.de.
6. Die Verfahrenssprache ist deutsch.
7. Wenn der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, Teile der Leistung von Nachunternehmen ausführen zu lassen, muss er/sie die Art und den Umfang dieser Leistungen im Teilnahmeantrag angeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Düsseldorf)
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40475
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bezreg-duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 2114753131 📞
Internetadresse: http://www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.html 🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nur zulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabeverschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird.
Quelle: OJS 2015/S 177-321675 (2015-09-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-04-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: V: Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 088-155515
Verweist auf Bekanntmachung: 2015/S 177-321675
ABl. S-Ausgabe: 88

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Gesamthonorar (38)
2. Stundensätze (2)
3. Konzept – Aufgabenschwerpunkte (30)
4. Konzept – Zeitplan und Organisation (30)
Quelle: OJS 2016/S 088-155515 (2016-04-29)